Ist die Antibiotika Einnahme falsch?

Hallo!

Also hier der Sachverhalt: Hatte einen Abszess, der aufgeschnitten wurde. Das war im Krankenhaus und Ambulant. Die Ärztin dort hat mir 4 Antibiotikatabletten mitgegeben und gesagt, dass ich mir dann nach 2 Tagen (2 Tabletten am Tag) neue verschreiben lassen soll.

Also erstmal: Ich hatte schon mal einen Abszess, da haben 4 Antibiotika auch gereicht, wieso jetzt neue?

Dann weiter: Ich bin erst Abends zum Hausarzt (ging nicht anders) und der hatte dann an dem Tag keine da, hätte also zur Apotheke gemusst, die schon geschlossen hatte. Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe an einem Tag keine Tabletten einnehmen können. Bin dann am nächsten Tag zur Apotheke und habe die abgeholt und denen auch erzählt, wie alles war. Am Ende haben die mir gesagt, dass ich einfach die ganze Packung nehmen soll (Cefurox Basics 500mg, Wirkstoff Cefuroximaxetil) und soll auch 2 am Tag einnehmen. Nehme um 10 Uhr eine ein (weil ich da erst aufstehe, Urlaub ;)) und dann eben um 20 oder 21 Uhr, dass halt gut 10 Stunden dazwischen liegen.

Weitere Fragen:

Wieso zum Teufel bekomme ich überhaupt Antibiotika? Mein Hausarzt sticht mir oft Abszesse aus, schmiert dann ne Zugsalbe drauf und gut ist. Ich bin eh kein Fan von Tabletten dieser Art.

Der Name des Antibiotikums ist ein anderer. Im Krankenhaus gab man mir ja keine Packung, sondern nur 4 Stück einer Tablettenkette. Auf der Unterseite stand ein anderer Name als auf der aktuellen Packung. Schlimm?

Ist der Tag Pause sehr schlimm? Meine Apothekerin meinte, dass es nicht so schlimm ist und ich jetzt einfach die komplette Packung nehmen soll. Der HA meint ähnliches: "Es ist jetzt so wie es ist, nehmen Sie die Tabletten einfach weiter."

Glaube wirklich, dass ich so ein Fall bin, dem dieses Medikament unnötig verschrieben wurde.

Medikamente, Antibiotika, Medizin, Tabletten, Abszess
2 Antworten
Was tun bei Problemen mit der Verdauung?

Hallo zusammen!

Ich habe ein großes Problem. Seit fast einer Woche kann ich nicht mehr richtig auf Toilette gehen.

Ich habe schon alle möglichen Hausmittel ausprobiert, sofern die mit meinem Magenproblematik möglich sind. Versucht habe ich Bauchmassagen, morgens ein Glas warmes Wasser trinken (zumindest so viel wie geht) Bewegung u.ä. Ich habe auch schon Movicol sowie einen Klistier angewendet, leider auch ohne Erfolg.

Das Problem dürfte sein, dass zusätzlich zu meiner Magenentleerungsstörung auch nahezu immer Magenschmerzen habe. Dagegen habe ich ein neues Medikament (Pregabalin-Tropfen) bekommen. Zum Einschleichen habe ich noch eine sehr niedrige Dosierung. Jetzt habe ich im Beipackzettel gelesen, dass es Verstopfung verursachen kann und ggf. die Magen-Darm-Motilität dadurch herabgesetzt wird. Also für mich ja ziemlich kontraproduktiv... Ich habe das Medikament jetzt erstmal wieder abgesetzt und werde das am Montag mit meinem Arzt besprechen. Aber trotzdem kann ich noch nicht auf Toilette.

Ein weiteres Problem ist, dass ich wegen der Entleerungsszintigraphie so wenig wie möglich Ballaststoffe zu mir nehmen soll (weil die zu lange im Magen bleiben) und auch nicht wirklich viel trinken kann (ich schaffe nur 500-800 ml/Tag, der Rest läuft über Infusionen).

Habt ihr noch Ideen, was ich noch tun kann, um meine Verdauung wieder in Gang zu kriegen? So langsam bekomme ich nämlich auch schon Probleme wie Bauchschmerzen, aufgeblähter Bauch etc.

Ich bin für jeden Tipp dankbar! Viele Grüße, Lexi

Medikamente, Nebenwirkungen, Verdauung, Verstopfung, Stuhlgang
9 Antworten
Mangelnde Wirkung von magensaftresitenten Medikamenten durch Magenerkrankung?

Hallo zusammen!

Bei mir ist ja seit einiger Zeit eine Magenentleerungsstörung bekannt. Wegen starkem Reflux habe ich schon längere Zeit regelmäßig Pantoprazol genommen (40 mg; 1-0-1). In den letzten Monaten hatte ich aber trotz Pantoprazol immer sehr starkes Sodbrennen und auch eine - mehr oder weniger dauerhafte - refluxbedingte Kehlkopfentzündung und das Gefühl, dass das Pantozol nicht mehr wirkt.

Jetzt war ich nochmal im Krankenhaus um einige Untersuchungen bzgl. dieser Problematik zu machen. Eine Säuremessung am Kehlkopf über 24 Std. ergab eine massive Belastung des Kehlkopfes (Norm <9,4, bei mir 239!). Es wurde auch eine Magenentleerungsszintigraphie gemacht. Mit dem Ergebnis, dass ich eine größergradige relevante Magenentleerungsstörung habe mit deutlich prolongierter Entleerungszeit. Außerdem entleert sich mein Magen nur zu etwa 65%. Es wurde zudem ein dilatierter und atoner Magen festgestellt, mit einem sehr tief gelegenen Magenausgang (Höhe LWK 5).

Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, die ganzen Befunde ausführlich mit dem Arzt zu besprechen.

Kann das denn mit der stark verzögerten und unvollständigen Magenentleerung zusammenhängen, dass das Pantozol nicht (richtig) wirkt? Denn das sind ja magensaftresistente Tabletten. Und wenn die nicht zügig vom Magen in den Darm transportiert werden, können die sich ja eigentlich auch nicht richtig und zeitnah auflösen und entsprechend wirken - stelle ich mir das so richtig vor?

Ich bekomme jetzt erstmal vorübergehend Pantozol-Infusionen, da das ja mit meinem Port problemlos möglich ist. Da habe ich auch das Gefühl, dass diese Wirken, das Sodbrennen ist schon etwas weniger geworden und auch mein Kehlkopf scheint sich zu erholen. Würde das dann meine Theorie auch bestätigen? Aber eine Infusionstherapie kann ja auch keine Dauerlösung sein...

Ich weiß, das ist eine etwas spezielle Frage, aber vielleicht hat ja trotzdem jemand eine Antwort darauf.

Vielen Dank und leibe Grüße! Lexi

Medikamente, Magen, Behandlung, Arzt, Reflux, Tabletten, Therapie, Medikamenteneinnahme
2 Antworten
Hat schweres Einatmen und prickeln an der Zungenspitze für wenige Sekunden etwas mit Hashimoto oder Bluthochdruck zu tun?

Bei mir wurden nach einer hypertensiven Krise gleichzeitig eine leichte Tachykardie(90-105 Schläge pro Sekunde waren bis Medikation für mich normal), schwere arterielle Hypertonie und eine autoimmune Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Da der Blutdruck wohl schon länger erhöht war, hat man eine beginnende hypertensive Herzerkrankung festgestellt, es ist aber noch alles weich und funktioniert normal.

Gegen den Bluthochdruck bekomme ich nun Metoprolol 100 mg (1-0-1) und Lercanidipin 10 mg(1-0-0). Für die Schilddrüse nehme ich morgens ein Mal 50 µg L-Thyrox.

Nun ist es so, dass ich über den Tag verteilt öfters das Gefühl habe, dass das Einatmen mit mehr Kraft verbunden ist, dass ich also die Luft nicht so leicht einsauge wie normalerweise. Ich habe dabei keine Schmerzen, aber vielleicht ein klein wenig das Gefühl, dass sich meine Brust enger anfühlt oder zumindest als läge ein kleines Gewicht darauf. Gleichzeitig spüre ich ein Prickeln an der Zungenspitze. Der Zustand geht meist nach ein paar Minuten, manchmal erst nach einer Stunde weg.

Ich möchte noch dazu sagen, dass ich den Zustand nach der Erhöhung der L-Thyrox-Dosis nun öfter spüre als vorher. Bei 25µg hatte ich das Gefühl vorwiegend abends, wenn mein Blutdruck etwas höher war. Nun tritt das auch über den ganzen Tag verteilt auf.

Da die Diagnosen und Medikamente nun fast alle zusammen kamen, kann ich nicht differenzieren, ob das nun mit der Erkrankung zusammenhängt oder mit einem der Medikamente. Kennt das Gefühl vielleicht jemand oder weiß jemand, womit es zu tun haben könnte?

Bluthochdruck, Medikamente, Herz, betablocker, Hashimoto, Hypertonie, Schilddrüsenunterfunktion, Schilddrüsenhormone
1 Antwort
Konisation, OP- Vorbereitungen?

Hallo, ich habe in zwei Wochen einen Termin im Krankenhaus, eine Konisation wird durchgeführt. Ich habe eine Vollnarkose, und paar Fragen zu der OP, bzw. der Vorbereitung!

Seit Kind an hab ich schon immer Riesen Angst vor Ärzten gehabt, und umso näher der Tag rückt, desto mehr werde ich verrückt. Ich wollte vorab wissen, ob ich einen Schlauch oder ähnliches in den Mund bzw. Rachen bekomme? Das ist nämlich für mich ein absolutes No-Go, alles andere blende ich mal aus. (Angst, dass ich nie mehr aufwache ect.!) Ich war noch nie im Krankenhaus und habe furchtbare Angst, zum einen, dass ich etwas spüre und Schmerzen habe, zum anderen, dass ich nicht mehr aufwache.

Aber meine größte Angst ist es, so einen Schlauch in den Rachen zu bekommen, zur Beatmung. Komm ich da irgendwie rum? Geht das nicht durch die Nase auch? Habe ich eigentlich Mitspracherecht? Wenn ich sage, dass ich das einfach nicht möchte? Man hat mir im Vorfeld gesagt, die Op dauert ca 10 Minuten. Ist da so eine künstliche Beatmung wirklich lebensnotwendig? Ich trau mich niemanden fragen in meinem Umfeld, weil diese Angst total absurd ist.. Und ich schäme mich wegen dieser Angst, weil das ja nicht wirklich schlimm ist, zumindest nicht für andere Leute. Ich habe eben Angst, wenn mir irgendwas in den Mund gelegt wird, weiss nicht wieso!

Danke für die Antworten im Vorraus!

Schlaf, Medikamente, Krankenhaus, narkose, Operation, Atemwege, Konisation
3 Antworten
Komplikation beim Setzen von Zahnimplantaten oder Medikamentennebenwirkung?

Hallo Ratgeber-Freunde,

ich habe schon vor Wochen berichtet, dass es Komplikationen beim Setzen meiner Zahnimplantate im rechten Oberkiefer gab. Es bildeten sich Eiterbläschen, die der ZA aufgestochen, ausgedrückt und versorgt hat. Nach dem einsetzen bekam ich Antibiotika die habe ich 10 Tage genommen, nach dem ABsetzen bildeten sich die Eiterbläschen. Da ich mir zeitgleich eine Plantarsehnenentzündung angelacht habe und mein Arthroseknie Beschwerden machte, verordnete mir der Arzt Arcoxia 90. Die haben geholfen, aber nach drei Wochen bekam ich Muskelschmerzen und Magenbeschwerden und setzte sie ab. Da zwischenzeitlich durch die Schonhaltung beim Laufen mein Rücken schmerzte, verordnete der HA Kortison, Prednisol acis 10 mg. Die nehme ich seit 10 Tagen und es hilft Knie und Rücken, aber jetzt habe ich Schmerzen bei den Implantaten. Die Schmerzen beginnen am Nasenflügel und gehen bis zum Auge hoch. Heute morgen waren sie so unerträglich, dass ich beim ZA vorstellig wurde. er hat geröngt und sah--nichts. Keine Entzuendung, kein Schatten , ales bestens. Auch der Zahn daneben war ohne Befund. Jetzt hat er das vordere Implantat vorzeitig freigelegt und so na art Schraube reingedreht. Es gab keinerlei Hinweis auf ENzuendungen. Jetzt muss ich wieder Antibiotika nehmen. Wenn es sich im Laufe der Woche nicht bessert, will er das Implantat wieder ausnehmen. Wißt ihr einen Rat? Kann es eine Kortisonnebenwirkung sein, die die Schmerzen auslöst.? Ich bin durch den Wind. Danke

Medikamente, Zähne, Nebenwirkungen, Zahnmedizin, Cortison
2 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Medikamente

Zwei antibiotika gleichzeitig?

2 Antworten

Fußpilz und Ekzem - Hilfe!

8 Antworten

Blutdrucksenker von einen auf den anderen Tag weglassen?

9 Antworten

Telmisartan - gibt es eine Alternative?

2 Antworten

Wässriger Durchfall

3 Antworten

Welches gilt als aller stärkstes Antiallergikum?

5 Antworten

Clexane Spritzen einfach weg werfen?

3 Antworten

Verträglichkeit Aspirin (Acetylsalicylsäure) zu Algifor (Ibuprofen)

2 Antworten

Wie lange halten Nebenwirkungen von Sumatriptan an?

3 Antworten

Medikamente - Neue und gute Antworten