Dünndarmfehlbesiedlung Loperamid?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Student (24, Dipl.-Ing.). Seit einem halben Jahr lebe ich mit einem dauerhaft aufgeblähten Abdomen (Meteorismus). Die Blähungen bzw. die Fermentation beginnt im Dünndarm und die entsprechende Gase (H2, CH4, H2S) lassen sich nur abatmen (Verstopfung).

Ich war am morgen einer wichtigen Prüfung (240min) mit Durchfall in die Apotheke, die freundliche Dame hat mir Loperamid - ein Peristalktikhemmer mitgegeben. Unglückerlicherweise war ich an diesem Tag gestresst und habe das speziell im Darm wirkende Opiod überdosiert - insgesamt 7 Filmtabletten a 2mg (∑14mg).

Sämtliche Ärzte versicherten mir, dass Loperamid auf keinen Fall für meine intestinalen Motilitätsstörungen verantwortlich sein können (welche die DDF/SIBO auslösen)da die Wirkung schnell nachlasse.

Als Agonist für die µ-Opioid-Rezeptoren (Plexus myentericus) hemmt Loperamid insbesondere die propulsive Peristaltik im Ileum(Acetlycholin), welche in Phase III des MMC entscheidend für die Säuberung von Bakterien ist. [1] Des Weiteren verringert die Überdosierung von Loperamid die Bildung von Magensäure.[2] Unverdaute Nahrung/Chymus im Dünndarm führt zur Besiedlung von Bakterien, welche mich nach jeder Mahlzeit (vor allem FODMAPS) massiv aufblähen. Insbesondere sind die Stoffwechselprodukte (LPS) der Bakterien eine starke Belastung für die Leber (NAFL). [3]

Was meinen Sie liebe Ärzte und Pharmakologen, sind meine Theorien Humbug? Bin ich auf dem Holzweg? Was halten Sie von der Überlegung Nalaxon/Naltrexon als Prokinetikum zu supplementieren?

Viele Grüße

Paul Matteschk

[1] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0021519819531146

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1419873/?page=2

[3]https://www.researchgate.net/publication/331914657_The_role_of_Small_Intestinal_Bacterial_Overgrowth_SIBO_in_Non-alcoholic_Fatty_Liver_Disease_NAFLD_patients_evaluated_using_Controlled_Attenuation_Parameter_CAP_Transient_Elastography_TE_A_tertiary_ref

Darm, Reizdarm
Dauerhafte Magen-Darm Probleme,was tun?

Hallo zusammen,

das hier könnte etwas länger werden. Also alles fing an als Ich vor drei jahren meine Galle rausbekommen habe. Ab da hatte ich ständig Probleme mit fettigem Essen. So weit so gut, kann ich mittlerweile ganz gut mit leben. Dann kamen Magen Kräpfe nach dem essen hinzu, das war auch unabhängig davon was ich gegessen habe. Nach dem Essen stechender Bauchschmerz, danach direkt zur Toilette. Anfang diesen Jahres war ich wieder deswegen beim Arzt, habe eine Stuhlprobe abgegeben, und dann wurden Candida Albicans Pilze vermehrt festgestellt. Habe eine Therapie gemacht, mit MUtaflor und Paidoflor, hat auch kurzzeitig geholfen. Jetzt ist es fast wieder wie vorher. Ich habe seit das festgestellt wurde, meine ERnährung komplett umgestellt. Esse regelmäßig, verzichte auf Zucker und helles Mehl. TRinke bis zu drei Liter Tee und wasser am Tag. Und dennoch habe ich im unteren rechten Bauch tierische schmerzen und immer wieder mit Blähungen zu kämpfen. Ich merke im liegen wie es sich aufbläht. Dazu kommen schmerzen unter der linken Rippe. Es wurde im August eine Magenschleimhautentzündung festgestellt, welche auch mit protonenpumpenhemmern behandelt wurde, diese ist jetzt wieder zurück. CT, Mrt (welches wegen bandscheibenprobleme gemacht wurde) und Bluttests waren alle unaufällig ( gott sei dank) . UNd trotz allem gehts mir nicht gut. So langsam verzweifel ich etwas... Kann das alles wirklich nur Psychosomatisch sein? Weil ja sonst alle untersuchungen negativ waren. Vllt kann mir ja jemand etwas helfen. Lieben Dank

Darm, Magen
Multiple Sklerose?

Hallo!

Ich bin 19 Jahre alt, und wollte abklären, ob ich eventuell MS haben könnte, bzw. ob mir irgendjemand weiterhelfen kann, (auch wenn kein MS in Frage kommt). Ich will kein Google-Doktor sein, aber ich habe folgende Symptome, welche irgendwie in Richtung MS deuten:

Ich habe ein Problem mit Restharn (habe dazu hier schon einmal eine Frage gestellt), habe Probleme mit meinem Darm, mit meinen Augen (sehe oft etwas verschwommen bzw einfach sehr schlecht, es ist anstrengend „zu sehen“, +habe eine Gleitsichtbrille, mit welcher ich laut Arzt vor 2 Monaten eigentlich perfekt sehen sollte), ich habe manchmal ein Schwächegefühl (überhaupt, aber auch manchmal zb nur in den Füßen), ich überreagiere oft auf Berührungen, zittere manchmal bei gezielten Bewegungen (zb wenn ich zu einer Tasse greife).

Alle diese Symptome verschwinden manchmal und kehren dann wieder. Bis auf die Blasen, Darm und Augenprobleme diese fallen mir am meisten auf (gibt aber auch Zeiten wo sie einfach weg sind, bzw. mir ein bestimmtes Problem am meisten auffällt, eigentlich ist es manchmal so als würde das eine das andere „ablösen“.)

Ich musste auch mit einer Angststörung und Depression kämpfen (beides habe ich durch Konfrontation großteils wegbekommen, keine Ahnung ob das in irgendeiner Verbindung mit MS stehen kann).

Ich denke es könnte auch einfach mit meiner Psyche in Verbindung stehen. Bin hier auf die Staphisagria Globuli gestoßen (da treffen meine Symptome auch irgendwie zu). Die nehme ich manchmal, ob sie helfen kann ich irgendwie nicht ganz sagen.

Ich hoffe es kann mir hier jemand helfen. Danke!

Darm, Blase, Multiple Sklerose, Psyche, Psychologie, Urologie
Magen-Darm oder Lebensmittelvergifung? Was hilft?

Hallo zusammen,

ich habe seit 1,5 Wochen Probleme mit meinem Magen und teils Darm.

Ich kann auch denke ich sagen, woher es kommt.

Am Montag, 20.09.2021 aß ich 2 Scheiben Räucherlachs, der vom MHD zwar noch gut war, aber bereits 4 Tage offen im Kühlschrank lag, wo ich aber erst später dran gedacht habe. In der Nacht bekam ich die ersten Symptome und merkte, dass etwas nicht stimmte. Teils Atemnot sogar. Aber ich dachte, OK, das beruhigt sich wieder. Tat und tut es aber leider nicht.

Die größten Symptome sind: Bauchgrummeln, manchmal leichtes Ziehen, Blähungen und Durchfall, wobei der Durchfall nur 1x täglich auftritt und quasi mein normal täglicher Stuhlgang ist. Zudem muss ich sagen, dass die letzten 2-3 Tage der Stuhl besser wurde. Aber heute ging es plötzlich wieder etwas bergab ...

Ich trinke natürlich viel Wasser, achte mehr auf die Ernährung und seit 5 Tagen esse ich jeden Tag ca. 50-100 Gramm Haferflocken.

Zudem habe ich Iberogast einige Tage morgens und abends genommen, ab und an Lefax-Tabletten und teils war es damit auch besser. Aber wie gesagt, seit heute trotz dem allem wieder alles beim alten fast. Leider.

Ich wollte auch schon lange zum Arzt, aber meine Ärztin ist leider seit über einer Woche selbst krank, sodass ich dort bisher nicht hin konnte. Klar gibt es noch andere, aber man geht natürlich lieber zu seiner Hausärztin und außerdem dachte ich, dass ich es auch so in den Griff bekommen würde. Zudem hab ich gelesen, dass es, wenn es eine Lebensmittelvergifung oder Fischvergifung wäre, es viel schlimmer wäre. Kann das jemand bestätigen oder verneinen?!

In der Apotheke hab ich grad noch Buscopan bekommen, in der Hoffnung, dass das hilft. Ansonsten meinte der Apotheker auch, dass ich spätestens Montag, besser eigentlich morgen zum Arzt gehen sollte.

Aber vielleicht hat eine:r von euch ja noch Tipps und Ratschläge oder kann sagen, was das sein kann oder wie ich es vielleicht auch ohne Arzt in den Griff bekomme?!

Vielen lieben Dank im Voraus!

Magen-Darm-Beschwerden, Darm, Magen, Durchfall, Magen Darm, Magenbeschwerden, Lebensmittelvergiftung
Seit 4 Wochen Magen-Darm Beschwerden. Kann es die Psyche sein?

Hallo Zusammen,

ich habe seit 4 Wochen Magen-Darm Probleme und weiß aktuell nicht, was ich machen soll. 

Zu Beginn hatte ich eine Art Infekt mit sehr dünnem Stuhl, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit. 

Dann wurden die akuten Beschwerden schnell besser aber ich hatte immer wieder leichte bis mäßige Bauchschmerzen, geminderten Appetit und auch mal Übelkeit. Ich habe dann nach ca. einer Woche gegoogelt und natürlich direkt Darmkrebs als mögliche Ursache gefunden. 

Ich muss dazu sagen, das ich eine generalisierte Angststörung habe und ich seit dem täglich und dauernd denke, das ich Darmkrebs habe. Die Bauchschmerzen sind seit dem stärker, aber auch mal fast weg wenn ich sehr abgelenkt bin. Das kommt aber kaum vor, da ich wirklich ständig Angst vor Darmkrebs habe. 

ich war daraufhin bei einem proktologen, der aber vorerst keine Spiegelung machen wollte da er sagte das in meinem Alter Darmkrebs extrem unwahrscheinlich sei und ich noch mal etwas abwarten solle. Das konnte mich aber nicht wirklich beruhigen und es wurde auch nicht besser und nun habe ich nächsten Freitag eine Spiegelung. 

ich weiß aber jetzt gar nicht, wie ich bis dahin aushalten soll, meine Angst ist so stark das ich dauernd daran denke und die Bauchschmerzen werden immer schlimmer. 

könnten die Bauchschmerzen auch psychisch bedingt sein? Aber dafür sind sie doch viel zu stark und regelmäßig oder? Kann ich auch einfach in ein Krankenhaus gehen und sagen ich halte es nicht aus ich möchte bitte direkt eine Spiegelung?

kann mir irgend jemand helfen? :,( 

danke… 

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Gesundheit, Schmerzen, Darm, Magen, Angststörung, Arzt, Psyche, Darmkrebs
Atemnot und Bauchbeschwerden beim Einschlafen?

Hallo,

ich habe seit einigen Tagen (wieder einmal) das Problem, dass ich, sobald ich abends ins Bett gehe und einschlafen möchte (todmüde bin ich meist auch, da ich zeitig mit dem Arbeiten beginne), ich nach wenigen Minuten des Einschlafens panisch aufwache, weil ich das Gefühl habe zu ersticken. Ich liste die Symptome mal in einer Aufzählung auf:

  • Kloßgefühl im Hals
  • das Gefühl, es liege ein Stein im Bauch
  • es zieht vom Bauch (über der Blase) bis hoch zum Hals
  • Angstgefühl, Atemnot, fluchtartiges Aufstehen, da gewissermaßen Todesangst
  • Herzrasen aufgrund der Panik
  • keine Besserung in anderer Liegeposition
  • Rückenschmerzen (zumeist unterer Rücken, quasi ggü. vom Bauch)
  • Bauch um den Bauchnabel herum morgens hart wie ein Brett und reagiert unangenehm auf Druck (massiere es ein bisschen)
  • Puls ist stark am Bauch fühlbar

Irgendwann dann schlafe ich ein und kann durchschlafen. Manchmal nach 1 Stunde, manchmal aber auch erst nach 4 Stunden und ich habe noch ganze 2 Stunden "erholsamen" Schlaf. Ich verzweifle dann richtig, weil ich am Tag danach ja fit und klar im Kopf sein möchte.

Und nun zu mir:

  • Anfang 30, männlich, beruflich im Büro tätig (seit 3 Jahren, seither ist es auch schlimmer geworden)
  • Magen- und Darmspiegelungen letztmalig vor 3 - 12 Monaten - alles in Ordnung, lediglich der "Verschluss" Speiseröhre/Magen funktioniert nicht mehr richtig, sodass Magensäure aufsteigen kann (stiller Reflux)
  • Stuhlgang je nach Ernährung in bester Ordnung, manchmal bleibt er auch 2 Tage aus; wechselt zwischen weich und hart
  • Osteopathie bis vor 2 Monaten - Verhärtungen an Bauch, Magen, Speiseröhre und Rücken wurden behandelt
  • Ex-Raucher, vor 2 Monaten komplett damit aufgehört
  • Alkoholkonsum im Vergleich zu den Vorjahren eingeschränkt (früher unter der Woche mal 1-2 Bier, aktuell nur noch an den Wochenenden wenn es sich ergibt)
  • Ernährung zumindest bewusster eingestellt, viel weniger "Junk" und "Versuchungen", stattdessen mehr Obst, Reis, Kartoffeln etc.; trinke ausschließlich nur noch stilles Wasser; früher fast nur Cola und Co. (widerlich diese Vorstellung heute)
  • Kraftsport treibe ich aktuell nicht, möchte ich aber langsam wieder beginnen
  • schlafe auf einem Nackenkissen, möchte mir aber eine "Keilmatratze" zulegen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten möchte ich demnächst testen lassen
  • Pantoprazol über knapp 2 Monate genommen, langsam aber wieder abgesetzt; heute erstmalig wieder eine genommen für 2 Wochen

Das wäre erst einmal alles, was mir einfällt. Ich muss dazu sagen, dass ich neulich im Auslandsurlaub war (des Deutschen liebste Insel) und dort ist das Essen sehr unausgewogen (täglich Fleisch) und durch das Bett hat es mir auch meinen Nacken und meine Schulter "geschrottet". Vielleicht sind auch das noch Nachwehen.

Vielen Dank im Voraus!

Ich wünsche Euch einen schönen Tag.

Liebe Grüße

Schlaf, Ernährung, Schmerzen, Darm, Magen, Angststörung, Panikattacken, Atemnot
Blut im Stuhl?

Hallo ich M 26 Jahre nehme seit circa 1 nem Jahr regelmäßig vom Arzt verschrieben Pantoprazol ein, mein Arzt sagt mir allerdings ich solle zwischendurch auch mal 2 - 3 Tage Pause machen. Die habe ich auch schon mehrfach gemacht allerdings habe ich bevor mir das Medikament verschrieben wurde massives Sodbrennen gehabt das mich nachts nicht schlafen lies und auch über den Tag hinweg leiden lies.

Nun meine Frage: wie verhalte ich mich richtig bzw was kann ich tun wenn ich die Probleme meines Sodbrennens nicht in den griff bekomme ohne die einnahme von Pantoprazol?

Mein Arzt meine ich könne solle es einnehmen bei Problemen (Die ich dauerhaft habe) allerdings erklärte er mir auch das dies zu einer Darm-Pilz Infektion führen könne, die wie Dr.Google sagt wiederum Tödlich enden könnte. Zudem habe und hatte ich auch vor einnahme der Tabletten schon regelmäßig Blut im Stuhl, mal mehr mal weniger. Meine zurückliegende Prostata Untersuchung ergab auch keine auffälligkeiten.

Zudem hatte ich vor circa 4 oder 5 Jahren mal eine Steißbeinfistell, die Operativ entfernt werden musste. Nun bin ich mir unsicher und möchte die Community um Rat fragen da ich selber nicht gerne zum Arzt gehe ( Schlechte erfahrungen undiagnostiezierte Angststörung gegenüber Ärtztlichen behandlungen OP´s etc).

Zudem muss ich sagen das wenn ich Blutigen Stuhlgang habe, das ich dann auch Bauchschmerzen habe.

Nun frage ich mich und euch was könnte es noch sein das ich Blut im Stuhlgang habe. Liegt vllt eine langwierige Darmpilzinfektion vor, oder hat sich die Steißbeinfistel die Operativ entfernt werden musste an den Darm angeschlossen, oder habe ich Darmkrebs?

[Bilder von der Moderation entfernt]

Ich bitte aufrichtig um Rat.

MfG Stoony

Schmerzen, Darm, Blut, Stuhlgang

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