Achtung lang - Ewige Verdauungsprobleme, keine genaue Diagnose?

Achtung: lang!

Meine Odyssee läuft bereits seit guten 15 Jahren und noch ist leider kein Ende in Sicht. Meine ersten Symptome hatte ich mit ca 11 Jahren. So zumindest meine frühsten Erinnerungen. Da meine Mutter nie mit mir zum Arzt gegangen ist, habe ich meine Jugend über vieles „ausgesessen“ und die Sache erst mit 18 aktiv in die Hand genommen. Das ist nun 8 Jahre her.

Meine Haupt-Symptome: Darmschmerzen / Brennen in den Gedärmen, Übelkeit, Durchfall, Bleierne Müdigkeit, Kreislaufprobleme, Herzrasen, Panikattacken.

Seit 2018 habe ich eine Diagnostizierte Zöliakie und halte mich SEHR streng an die Regeln. Seit einem halben Jahr ca weiß ich dass ich zusätzlich Sortbitintollerant bin. Eine Fructosemalabsorbtion wurde im gleichen Zuge ausgeschlossen.
Die erneute Diätumstellung bringt bis heute leider keinen Erfolg. Nun steht eine Histaminintoleranz im Raum, dazu werde ich jetzt eine 14-tägige Testphase durchlaufen in der ich alles dokumentieren und festhalten werde was ich zu mir nehme und wann es mir wie geht. Je nachdem ob was passiert, würde das als nächstes getestet werden.

Bis auf die Zöliakie waren Magen- und Darmspiegelung ohne Befund. Meine Blutwerte (auch das große Blutbild) waren noch nie anders als hervorragend und meinem Alter entsprechend. Keine Nierensteine vorhanden, Leber und Galle sehen auch gut aus. Die Bauchspeicheldrüse zeigt ebenfalls keine Auffälligkeiten. Stuhlproben waren immer in Ordnung

Ich weiß nicht mehr weiter, die Beschwerden schränken mich so massivst ein, dass ich heute schon die Flatter kriege, weil ich Sonntag zum Reiten verabredet bin und dort mal 60 Minuten kein Klo haben werde. Klar, Reizdarm steht auch im Raum, aber das kann ich einfach nicht akzeptieren, bzw mir vorstellen. Dazu ist es zu selten Situationsbedingt schlimm und nicht von stress abhängig. 

Selbst vor der Darmspiegelung, als mein Darm komplett leer war, fühlte sich alles wahnsinnig wund an. Auch Tage danach noch, als wäre alles entzündet. Aber da ist nichts zu sehen. Dieser Schmerz ist nicht bewegungsabhängig. Manchmal strahlen die Schmerzen in die Nierenregion. Bis auf eine Zyste war aber nie etwas zu sehen oder festzustellen.

Mein letzter Strohhalm ist aktuell eine Bauchraum-Spiegelung um Endometriose auszuschließen, da ich zusätzlich an massiven Regelbeschwerden leide die mich regelmäßig in die Knie zwingen. Schmerzen die in die Nieren, Leiste und Beine strahlen, Stuhlgang und urinieren tun weh, ich kann mich meist vor Schmerzen kaum rühren und komme nie ohne stärkere Medikamente durch die Zeit. Wenn das auch ohne Befund ist weiß ich nicht mehr weiter.. Ansonsten wurden keine weiteren Allergien festgestellt..

Hat jemand ähnliches hinter sich und mag sich austauschen? Schreibt gern eure Erfahrungsberichte. Ich fühle mich zz wie der einzige Mensch auf dieser Erde dem es permanent so schlecht geht (Mir ist klar dass das total übertrieben ist).

Danke fürs lesen und auf einen guten Austausch!

Darm, Durchfall, Gastroenterologie
Was soll ich jetzt noch machen (Darmbeschwerden)(evtl. Histaminintoleranz)?

Hallo, ich bin 18 Jahre alt (männlich)und habe seit circa einem Jahr immer mal wieder Beschwerden.

Es fing alles damit an, dass ich nach Ruhephasen, vor allem, wenn ich nach dem Mittagessen einen Mittagsschlaf gemacht habe, immer mal wieder Bauchschmerzen hatte (unterhalb des Bauchnabels), eigentlich immer nach dem schlafen am Nachmittag. Bis ich aufgrund dieser Bauchschmerzen irgendwann einfach gar nicht mehr am Nachmittag schlafen gegangen bin.

Dann kamen die Bauchschmerzen auch Morgens direkt nach dem aufstehen. Diese gingen dann meistens aber wieder nach 10-30 Minuten nach dem aufstehen weg. Dazu kamen heftige Blähungen und starke Stuhlveränderungen (mal ganz hart, dann wieder weich, dann wieder Durchfall).

Ich war dann irgendwann mal in einer Enddarmklinik, wo mir Blut abgenommen wurde, Stuhlproben entnommen wurden und ich eine FOD-MAP Diät durchführen musste. Erst ist man von Gluten ausgegangen, was sich dann aber wohl durch die Blutwerte eher nicht bestätigt hatte. Die FOD-MAP Diät hat mir nicht sehr viel gebracht.

Dann ist der Arzt anhand der Blutwerte wohl darauf gekommen, dass ich wohl nur sehr wenig von dem Enzym, welches Histamin abbaut im Körper habe. Er meinte, dieser Wert, würde eigentlich nicht stark schwanken oder so, sondern eher gleichbleiben.

Ich versuche seit dem also, mich histaminarm zu ernähren. Es wird seit dem aber leider nicht besser, sondern eher immer schlimmer.

Jetzt habe ich letztens nochmal einen Termin in der Enddarm-Klinik gehabt, wo der Arzt gesagt hat, ich sollte doch vielleicht auch mal nur auf Weizen verzichten, weil das auch häufig sei, ich habe ihm daraufhin gesagt, dass ich mich sowieso ziemlich Weizenarm ernähre. Er hat gesagt, ich solle dies trotzdem mal probieren, es fühlt sich für mich ein wenig ratlos an alles.

Hat jemand denn noch eine Idee, zu welchem Arzt soll ich denn jetzt noch gehen? Was kann es denn noch sein, ich finde rein gar nichts dazu im Internet. Ich bin echt ratlos und mache mir langsam echt Sorgen, weil ich vor 1-2 Jahren noch überhaupt gar keine(!!!) Beschwerden hatte und immer alles gut war in der Richtung. Mittlerweile mache ich mir echt ein bisschen Sorgen, dass evtl. eine ernsthafte Erkrankung oder so der Grund für meine Beschwerden sein könnten und keine einfache Lebensmittelunverträglichkeit oder so.

Vielen dank, dass Sie sich den Text bis hier hin durchgelesen habe, über eine Ernstgemeinte Antwort würde ich mich sehr freuen!!!

Vielen Dank im voraus!!!

Blähungen, Darm, Durchfall
Anhaltender Durchfall, was tun?

Ich war jetzt zwei Wochen in New York, bin z.Zt. in Las Vegas, fahre morgen nach Palm Springs und bin dann noch drei Wochen in San Diego. Ich habe schon immer mit Durchfällen zu tun. Ich reagiere auf Kaffee, Apfelsaftgetränke und Bionade innerhalb einer Stunde mit explosionsartigem Durchfall. Das meide ich schon alles. In den zwei Wochen New York hatte ich nahezu ständig Durchfall nach dem Essen, egal was ich gegessen habe, habe es dann auf das chinesische Essen geschoben, weil wir öfter chinesisch gegessen haben. Zwei Tage vor Abreise war dann Ruhe bis nach 5 Tagen Las Vegas. Ich habe morgens eine halbe Banane gegessen und Tee mit Milch und Uucker getrunken. Mittags war es dann wieder soweit, obwohl ich morgens zweimal normal auf der Toilette war. Wir mußte unterwegs zweimal anhalten und es kam dann nur noch Wasser. Heute morgen haben wir gut amerikanisch gefrühstückt und schon wieder geht es los. Ich nehme nach jedem Durchfall eine Immodium lingual akut, aber wenn der Durchfall durch ist, muß ich eh nicht mehr und ich bekomme Durchfall nur morgens und mittags, abends kann ich essen, was ich will und es passiert eigentlich nichts. Meine letzte Magen- und Darmspiegelung war im Januar 2017, ohne Befund, eine Laktoseunverträglichkeit habe ich auch nicht. Ich traue mich schon gar nicht mehr, etwas zu essen. Morgen fahren wir 500 km durch die Wüste, was soll das werden und was mache ich ?

Allergie, Durchfall, unverträglichkeit

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