Bauchdeckenstraffung?

Hallo,

Kennt sich zufällig mit folgender Thematik aus?

Ich habe Ende 2017 eine medizinisch notwendige Bauchdeckenstraffung bei der Krankenkasse beantragt.

Seitens der Krankenkasse, erhielt ich ziemlich Zeitnah, die Eingangsbestätigung bzw. Die Mitteilung das, dass dem MDK vorgelegt wird zur Begutachtung und ich innerhalb der nächsten 5 Wochen Post erhalte.

Naja durch die Diagnose Epilepsie die ich kurz zuvor bekam und dann 3 1/2 Monate Klinikaufenthalt inkl. Antiepileptika im Jahr 2018 ging die Beantragung der Bauchdeckenstraffung komplett unter und geriet bei mir völlig in Vergessenheit. Mir war Schlußendlich nicht mal bewusst, das ich diese bereits beantragt hatte.

Heute, hat mich dann das "Papiere Abheften Fieber erwischt" und mir sind auch diese Papiere zwischen die Finger geraten und mit Entsetzen habe ich festgestellt, das nach der Mitteilung seitens der Krankenkasse das, dass dem MDK übergeben wird, nie wieder diesbezüglich ein Schreiben der Krankenkasse an mich gerichtet worden ist.

Nun die 5 Wochen Frist, ist eindeutig rum, diese dürfte mit 3 Jahre deutlich überschritten sein.

Nun aber die Frage, inwiefern kann sich die Krankenkasse darauf berufen das, die Beantragung dessen schon 3 Jahre her ist und die Bewilligung dessen abgelaufen ist? Ist eine Bewilligung über eine OP Fristgebunden?

Vielleicht kennt sich hier jemand aus und kann mir bei meiner Frage weiterhelfen?

Vielen Dank

Krankenkasse
1 Antwort
-2559€ von der AOK auf meinem Konto?

Hallo zusammen, ich werde die AOK am Montag anrufen, aber wenn jemand mir da schon was dazu erklären könnte, würde es mir schon sehr helfen.

Ich war Student (und Werkstudent) in Deutschland bis September 2020 und wurde exmatrikuliert am Ende September. Ich hatte vor, ab Oktober/November nach Estland zu ziehen.

Also habe ich meine Exmatrikulationsbescheinigung der AOK zugesendet und gefragt, wie ich mich bis zum Auszug versichern lassen sollte. Sie haben mich über eine "Anschlussversicherung" informiert, telefonisch wurde mir gesagt, es würde so um die 200€ monatlich kosten. Damit war ich einverstanden, also habe ich den Antrag für die Anschlussversicherung ausgefüllt, und diese zusammen mit einem Kündigungsschreiben (auf Ende November 2020) selber in den Briefkasten der AOK meiner Stadt eingeworfen.

Seitdem habe ich nichts von denen bekommen. Ich wohne jetzt in Estland und habe immer noch meinen Konto bei der Sparkasse in Deutschland, um noch paar Sachen zu regeln. Und plötzlich wurde mir gestern 2559€ von der AOK als Lastschrift abgezogen.

Ich liege jetzt stark im Minus und bin am Anfang meiner Karriere als Freiberufler - kurz gesagt kann ich mir solche extra Kosten überhaupt nicht leisten und ich habe gerade eine kleine Panikattacke... v.a. dachte ich, dass ich alles richtig und rechtzeitig gemeldet bzw. erledigt hatte.

Weiß jemand aus welchem Grund sowas passieren kann, ob es ein Fehler ist, und ob ich mein Geld am Montag zurückbekommen kann?

Noch etwas über diese Situation: Ich habe noch keine Versicherung in Estland (erst ab Februar werde ich hier versichert sein) und ich habe jetzt Angst davor, dass die AOK nach einer estnischen Versicherungsbescheinigung fragt, ABER Versicherung ist in Estland NICHT pflichtig.

Krankenkasse, Krankenversicherung, Recht, Kosten
3 Antworten
Gleichzeitig in 2 DMP's für Asthma eingeschrieben, was tun?

Hallo,

vor einigen Monaten wurde bei mir vom Pulmologen A ein leichtes Asthma diagnostiziert. Ich sollte bei ihm die Teilnahmeerklärung für das DMP unterschreiben, "freiwillig und ohne irgendwelche Nachteile für den Patienten", wie es immer heißt. Das tat ich auch.

Da die Diagnose einer chronischen und schweren Erkrankung etwas erhebliches ist habe ich mir vor kurzem beim Pulmologen B eine Zweitmeinung eingeholt, was ja auch mein gutes Recht ist. Dieser wusste davon, dass ich bereits bei einem anderen Pulmologen war und er eigentlich nur seine Zweitmeinung abgeben soll. Er empfahl mir eine etwas abweichende Therapie als die vom Pulmologen A und legte mir ebenfalls die Teilnahmeerklärung für das DMP vor. Angeblich müsste ich das bei ihm unterschreiben, da ich ansonsten für die Folgetermine immer eine Überweisung bräuchte. Also unterschrieb ich (obwohl ich natürlich wusste, dass seine Aussage völliger Quatsch ist).

Was soll ich nun tun? Pulmologe B sollte nur seine Zweitmeinung abgeben, ich werde mich zukünftig ausschließlich vom Pulmologen A behandeln lassen. Nun reichen aber beide den DMP-Bogen bei der Krankenkasse ein. Mir passiert nichts, ich habe nichts falsch gemacht und gegen mich gibt es auch keinerlei juristische Handhabe. Ich mache mir nur Sorgen, dass nun Pulmologe A erfährt, dass ich auch woanders war. Vielleicht weigert er sich dann mich weiterzubehandeln und stellt mir keine Rezepte mehr aus.

Was ist die sinnvollste Vorgehensweise? Kann ich bei meiner Krankenkasse anrufen und sagen, die sollen das DMP des Pulmologen B verwerfen? Andererseits will ich auch keine schlafenden Hunde wecken.

Asthma, Krankenkasse
2 Antworten
Wie viele "Zweitmeinungen" kann ich mir einholen?

Tja, hier zu meiner Geschichte, ich habe einen Tumor, am Dach des Foramen Monroi zwischen Balken und Thalami, und der ist halt gutartig. Die Ärzte / Radiologen meinen zwar zu mir, dass der "harmlos" sei, aber ich habe halt diese Ausfälle.

Ich kann manchmal nicht mehr richtig sprechen, es ist so als würde man Informationen durch einen Trichter jagen, und am Ende kommt nur Mist dabei raus.

Wenn ich Sachen schreibe, dann fehlen oft einfach die Wörter oder die Sätze ergeben einfach keinen Sinn mehr, und ich frage mich halt eben selber was zum Teufel ich da geschrieben habe.

Manchmal habe ich so einen extremen Druck an der Stelle, und dann zieht mich das mit dem Körper auf den Boden oder ich taumel hin und her.

Ich habe auch manchmal so mini Aussetzer wo ich einfach nicht mehr da bin, aber Epilepsie ist es anscheinend nicht, ich weiß nur dass mir andere dann sagen dass ich verwirrt gewesen bin oder sowas, und das ich halt zum Beispiel wo gegen gelaufen bin.

Am liebsten würde ich, diesen Tumor minimal invasiv neurochirurgisch endoskopisch halt entfernen lassen, damit dieser ganze Mist aufhört und da kam mir die Frage, wie viele Meinungen kann ich mir eigentlich von Neurochirurgen Neurologen und co einholen?!

Laut denen also Radiologe aus dem RVZ wo ich die MRTs hatte sei ja "alles in Ordnung" aber das bei mir spricht eine ganz andere Sprache, zum Teil wird es manchmal richtig angenehm kalt in meinem Kopf und dann wird mein ganzer Kopf leicht, und ich kann mich einfach wieder normal konzentrieren, und ich versteh die Welt nicht mehr. Ich würde halt gerne deswegen die MHH Hannover anschreiben und bei der Neurochirurgie einen Termin vereinbaren, aber da steht halt man brauch den Ü-Schein, und nicht nur bei denen steht dass da so.

Ich kann halt so nicht studieren oder "normal" leben und frage mich auch schon mittlerweile wie das weitergehen soll denn auch ich muss ja richtig ne Ausbildung oder ein Studium machen können, und das geht kaum so, ist halt schon eine richtige Zumutung geworden.

Hirntumor, Kopf, Krankenhaus, Krankenkasse, Neurologie, Tumor
2 Antworten
Kann ich mich trotz Hauptwohnsitz in USA während eines Aufenthalts in Deutschland krankenversichern?

Ich lebe seit November 2019 mit meinen Ehemann in den USA. Ich habe dort ein auf drei Jahre befristetes Visum und somit dort meinen ersten Wohnsitz. Meine Familie lebt in Deutschland. Ich habe sie Ende Februar 2020 besucht. Der Rückflug in die USA war für den 24.3.2020 geplant.

Ein Rückflug in die USA wegen der Corona-Krise nicht mehr möglich. Zur Zeit ist unklar, wie lange der Einreise-Stopp in die USA besteht. 

Und nun zu meiner Anfrage:

Den Hin- und Rückflug von USA nach Deutschland habe ich am 19.2.2020 online bei Fluggesellschaft Aer Lingus (https://www.aerlingus.com/html/de-DE/home.html) gebucht und dabei - auf einer auf der Webseite von Aer Lingus angegebenen Schaltfläche "Versicherungen" eine Auslandsreiseversicherung mitgebucht (angegeben war die Allianz Global Assistance) - und per Visa-Card bezahlt. 

Der Preis der Versicherung betrug: 34,58 USD (= 32,06 Euro). 

Von meinem Visa-Card Konto wurde für die Versicherung am 19.2.2020 ein Betrag 32,06 Euro abgebucht. 
Der Buchungstext von Visa lautet:
TRAVEL INSURENCE POLICY 8007296021 400
Betrag: - 34,58 USD
Kurs: 1,0795 

Ich habe allerdings keinerlei Versicherungsbestätigung erhalten. Die Abbuchung von der Kreditkarte ist offenbar durch eine kriminelle Organisation erfolgt, die das Online-Portal der Fluglinie Aer Lingus gehackt hat.
Auf meiner Visa-Kreditkartenabrechnung erscheint die Bezeichnung: "TRAVEL INSURENCE POLICY 8007296021 400". 
Gibt man das bei Google ein, landet man bei der unten angehängte Warnung, die darauf hinweist, dass hier ein Internet-Betrug stattfindet.  

Es gibt also für mich keine Auslandsreiseversicherung. Das heißt: Ich bin seit meiner Einreise von USA nach Deutschland nicht mehr krankenversichert! Es ist wegen des USA-Einreise-Stopps offen, wann ich wieder in die USA zurückreisen kann.  

Ich habe inzwischen bei mehreren privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen vergeblich versucht, eine Krankenversicherung abzuschließen.  

Wie komme ich für die (ungewisse Zeitdauer) meines Aufenthalts in Deutschland an einen Krankenversicherungsschutz?

Kann ich mich hier anmelden (Zweitwohnsitz) und einen Job annehmen, über den ich dann krankenversichert bin?

Krankenkasse, Krankenversicherung
3 Antworten
Elektronische Gesundheitskarte - Einsicht von erhobenen Daten / ggf. Löschung und: ein Problem, mehrere Ärzte?

Kann man beim Doc selbst einsehen, was momentan auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert ist?

Wenn da mehr steht als das absolut notwendige (im Wesentlichen alles, was auch auf der alten Karte stand + Foto), kann man die Löschung fordern?

Zu den freiwillig speicherbaren Informationen: ergibt sich Freiwilligkeit alleine durch die Tatsache, dass der Speicherung nicht widersprochen wurde oder müsste man explizit um Speicherung bestimmter Daten bitten?

Es geht insbesondere um zuvor besuchte Ärzte und Befunde bzw. Notizen wie Diagnosen oder Medikation.

Kann man also noch einen Arzt aufsuchen, ohne dass der irgendwas über jemanden weiß außer gerade den Namen?

Lediglich etwas Zeit mehrerer Ärzte des gleichen Fachgebietes und die verfügbaren Mittel in deren Sprechzimmern und Gehirnen sind erforderlich. Keine aufwändigen und/oder teuren Diagnostikmethoden. Nichts, wofür einem die Krankenkasse aufs Dach steigen würde, wie z.B. 2 CTs in einer Woche oder täglich Blut ins Labor. Die KK könnte sogar Kosten einsparen.

Ärztehopping? Ja! Aber kein extrem ausgeprägtes und keines, dass der Beschaffung von Arzneimitteln dient. Es geht darum, herauszufinden, wieviele unterschiedliche Diagnosen und Behandlungsvorschläge für die gleichen Beschwerden entstehen auf diesem Wege.

Ist ja nicht verwerflich. Man geht halt nicht (wie manche) 4 mal in einem Monat wegen unterschiedlichen Wehwehchen zu einem Arzt, sondern 4 mal in einem Monat wegen des gleichen Problems zu 4 unterschiedlichen.

Also 3-4 Ärzte aufsuchen und schauen, ob alle unabhängig voneinander der gleichen Meinund sind bzw. wie sehr sie voneinander abweichen.

Ärzte, Arzt, Krankenkasse, Krankenversicherung, Diagnostik, Befund, Behandlungsmethode
2 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Krankenkasse