Wann gilt eine Psychotherapie als abgeschlossen?

Hallo!

Hier mal eine Frage vor allem für Leute, die vielleicht selbst als Psychotherapeuten arbeiten.
Ich war vor einigen Jahren mal für ein paar Monate in Behandlung. Es war damals sehr lebensabschnittsbezogen, seitdem hatte ich nicht noch einmal Bedarf.

Ich bin allerdings irgendwann einfach nicht mehr zu der Therapeutin hingegangen. Heißt, ich habe mich nicht abgemeldet oder mit ihr darüber gesprochen, ich habe einfach einen Termin nicht wahrgenommen und keinen neuen ausgemacht- sie hatte auch nicht nochmal nachgefragt. Der Hauptgrund für mich war damals, dass ich mit ihr nicht mehr zurechtkam. Sie hat die ganze Zeit ihre politische Meinung raushängen lassen und das war ein No-Go.
Allerdings hatte ich auch keinen Bedarf mehr, das 'Problem' weswegen ich da überhaupt gewesen bin habe ich für mich lösen können. Daher habe ich dann auch gar nicht weiter daran gedacht.

Nun kann es sein, dass ich mich irgendwann im nächsten Jahr privat krankenversichern muss. Die fragen da ja auch nach Psychotherapien und so etwas. Ich habe gesehen, dass es eine Rolle spielt, ob die Therapie abgeschlossen wurde.
Würde meine in diesem Sinne als abgeschlossen gelten, weil ich ja keinen Bedarf mehr hatte und auch keine Therapien mehr gemacht habe? Oder gilt sie immer noch als andauernd, weil es kein Abschlussgespräch mit der Therapeutin gab?

Danke schon einmal!

Depression, Krankenkasse, Psychotherapie, Therapie, Versicherung
AOK Krankengeld?

Hallo Leute, ich versuche mich kurz zu halten..

Am 3.11.2021 habe ich meine neue Arbeitsstelle angefangen, bin jedoch seit dem 04.11.2021 bis 10.12.2021 krank geschrieben. Die Probezeit laut Vertrag beträgt 12 Wochen und gekündigt wurde ich zum 07.12.2021.

Soeben bekam ich einen Anruf von der AOK Dame, die meinte dass ich wohl in die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers falle, da eine Kündigung wegen (Krankheit) den Arbeitgeber nicht von seiner Lohnfortzahlung befreit. (Noch nie gehört).. Dabei steht in der Kündigung ja nichts dass sie mich wegen Krankheit gekündigt haben. War eine ordentliche Kündigung mit Fristeinhaltung. Krankmeldungen sind immer pünktlich eingegangen, beim Arbeitgeber und Krankenkasse. So wie sich die Dame geäußert hat, versucht die AOK kein Krankengeld zahlen zu wollen. Die fragen jetzt beim Arbeitgeber an. Rechtlich gesehen steht mir doch für die Erkrankte Zeit Geld von der KK zu, richtig? Danke für Antworten im voraus

Denn: Lohnfortzahlung im Krankheitsfall in der Probezeit

Der Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall entsteht in einem Arbeitsverhältnis erst nach einer Wartezeit: wenn mindestens vier Wochen unterbrechungsfrei im Unternehmen gearbeitet wurde. Wer in den ersten vier Wochen der neuen Arbeit krank wird, erhält also während der Zeit der Krankschreibung keinen Lohn bzw. kein Gehalt vom Arbeitgeber. Damit der kranke Arbeitnehmer aber nicht mit leeren Händen dasteht, erhält er von der Krankenkasse Krankengeld. Das Krankengeld fällt jedoch etwas niedriger aus, als die Lohnfortzahlung. Wer also während der Probezeit innerhalb der ersten vier Wochen krank wird, sollte sich zeitnah mit seiner Krankenkasse in Verbindung setzen. Natürlich sollte auch der Arbeitgeber über den Arbeitsausfall informiert werden.

Krankenkasse
Nachträglich versichern ohne Nachzahlung möglich?

Ich führe die Frage genauer aus.

Ich bin in einer Pflegefamilie aufgewachsen, während meine leibliche Mutter noch das Sorgerecht hatte.

Also streng genommen war ich immer das Kind meiner leiblichen Mutter.

In meiner Pflegefamilie war ich privat krankenversichert.

Mit Erreichen der Volljährigkeit endete der Versicherungsschutz.

Da ich für den Rest meines Lebens arbeitsunfähig bin, bekomme ich Sozialhilfe.

Bei Antrag für die Sozialhilfe wurde gefragt, ob meine leibliche Mutter noch lebt und es wurde gesagt, dass ich dann in die Familienversicherung aufgenommen werden muss.

Nun ist das Problem, dass meine leibliche Mutter überhaupt nicht krankenversichert ist, da die seit mindestens 1990 obdachlos ist.

Die existiert quasi gar nicht.

Die hat keinen Personalausweis, kein Bankkonto und nichts, was ihre Identität beweist.

Mein leiblicher Vater ist nicht bekannt.

Wie kann ich nun vorgehen?

Selbst versichern kann ich mich mangels Geld nicht und das Sozialamt weigert sich zu zahlen, da meine leibliche Mutter noch lebt und ich dann in der Familienversicherung sein muss.

Außerdem war ich kurzzeitig selbstständig und habe da auch keine Beiträge bezahlt, da ich nichts verdient habe.

Muss ich nun sämtliche Beiträge inklusive Zinsen nachzahlen oder kann ich das irgendwie umgehen?

Weil die Krankenversicherung kann 30 Jahre Beiträge einfordern und verschuldet bin ich bereits.

Also, wenn ich die Beiträge selbst inklusive Zinsen zahlen muss, brauche ich bald nur noch Geld für meine Beerdigung, weil ich dann nicht mehr leben will.

Ich bin schon hoch depressiv, deshalb auch arbeitsunfähig.

Krankenkasse, Krankenversicherung
Bekommt man die Kosten irgendwie erstattet?

Guten Tag,

ich habe mir, auf Anraten meiner Zahnärztin, am Montag die Weisheitszähne entfernen lassen, alle vier.

Ich wurde dafür an einen Kieferchirurgen überwiesen. Auf meinen Wunsch wollte ich eine Vollnarkose haben, da ich es als sehr langwierig empfinde mir alle vier Zähne rausnehmen zu lassen, wenn ich noch bei Bewusstsein bin. Zumal ich zu ängstlich dafür war.

Im Vorgespräch riet man mir auch, dass ich die Zähne unter Vollnarkose ziehen lasse, nicht weil ich Angst habe, sondern weil ein Zahn quer lag und zwei andere sehr nah an meinen Backenzähnen lagen. Zumal meine Weisheitszähne nahezu ausgewachsen waren.

Das waren dann aber Kosten von 280€. Was ich aber als bodenlose Frechheit empfinde, wenn man bedenkt das man ja dafür nichts kann, wenn diese Zähne keinen Platz haben. Wenn nur ein Teil bezahlt werden würde, wäre es ja vollkommen in Ordnung.

Aber dafür bezahle ich Beiträge, damit ich überhaupt nichts bekomme.

Habe dann bei der AOK angerufen, meiner Kasse. Die sagen ich bekomme es bezahlt, wenn der Eingriff medizinisch notwendig war. Mein Chirurg sagt, sie können mir keine medizinische Notwendigkeit ausstellen, dass kann nur ein Psychologe im Bezug auf Zahnarztangst.

Was ist das denn für ein Hickhack? Das kann doch nicht die einzige Notwendigkeit sein?

Meine Frage ist, ob ich irgendwie einen Teil erstattet bekomme. Sei es auch durch eine andere Kasse.

Gruß

Zähne, Krankenkasse, OP, Weisheitszähne, Zahnarzt, Zahnmedizin, Kosten, Vollnarkose
Haushalthilfe bei Krebs Krankenkasse schaltet MDK ein?

Seid dem 26.06. 2020 bin ich in Therapie wegen einem Mamakarzinom.

Die Nebenwirkungen der Chemotherapie waren so stark, dass ich zu schwach war, den Haushalt zu führen und meinen Sohn (3Jahre) nicht mehr alleine versorgen konnte (ich bin alleinerziehend).

Spaziergänge mit meinem Sohn waren/sind nicht möglich, da mir die Kraft fehlt längere Zeit zu laufen und ich wegen der Neuropathie meine Füße kaum spühre und das Gefühl fehlt die Füße richtig aufzusetzen beim Gehen (Sturzgefahr- und aktuell großer Zeh angestoßen komplett blau und starke Schmerzen)

Aus diesem Grund habe ich bei der Krankenkasse (DAK) eine Haushaltshilfe beantragt uns auch genehmigt bekommen.

Den Anspruch von 26 Wochen Hauhalthilfe musste ich leider voll ausschöpfen und ich hatte gehofft, dass ich nach der anschließenden OP (Entfernung der Clipps, die den Tumor markiert hat und den befallenen Lymphknoten) und nach Bestrahlung und der Reha keine Hilfe mehr benötige, da ja keine Chemo mehr nötig war.

Und hatte gehofft ich könnte dieses Jahr wieder arbeiten gehen (Altenpflegerin)

Falsch gedacht!!

Während der OP wurde noch eine Zyste entfernt und im Labor untersucht, Diagnose:

Neu aufgetretenes Mamakarzinom!!!

Therapie: Bestrahlung 30 mal und gleichzeitige Chemotherpie in Tablettenform für 4 Monate !!!

Und jetzt geht es mir wieder hundeelend: Polyneuropathie in den Händen und Füßen (rechter Fuß sehr stark) Schwindel und Schwäche- kann mich kaum auf den Beinen halten und Treppe laufen ist kaum möglich

Übelkeit stärker als bei den vorangeggangenen Chemos.

So musste ich 4 Wochen nach abgelaufener Haushalthilfe wegen erstem Befund wieder Hilfe beantragen.

Die Krankenkasse hat nun den MDK eingeschaltet, um zu prüfen ob ich Haushaltshilfe bekomme.

Finde ich unmöglich...

zum einen benötige ich Haushalthilfe nur solange die Therpie erfolgt und nicht mein ganzes Leben

zum anderen hat die Onkologin den Antrag auf Hauhaltshilfe mit unterschrieben und begründet.

Meine Frage jetzt: muss ich den MDK über mich ergehen lassen oder soll ich Widerspruch einlegen?

Was bezweckt die Krankenkasse damit, das der MDK meine ,,Hilfebedürftigkeit" anschauen soll?

und das dauert wieder und Hilfe hab ich keine...

Chemotherapie, Krankenkasse, Krebs

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