Nachträglich versichern ohne Nachzahlung möglich?

Ich führe die Frage genauer aus.

Ich bin in einer Pflegefamilie aufgewachsen, während meine leibliche Mutter noch das Sorgerecht hatte.

Also streng genommen war ich immer das Kind meiner leiblichen Mutter.

In meiner Pflegefamilie war ich privat krankenversichert.

Mit Erreichen der Volljährigkeit endete der Versicherungsschutz.

Da ich für den Rest meines Lebens arbeitsunfähig bin, bekomme ich Sozialhilfe.

Bei Antrag für die Sozialhilfe wurde gefragt, ob meine leibliche Mutter noch lebt und es wurde gesagt, dass ich dann in die Familienversicherung aufgenommen werden muss.

Nun ist das Problem, dass meine leibliche Mutter überhaupt nicht krankenversichert ist, da die seit mindestens 1990 obdachlos ist.

Die existiert quasi gar nicht.

Die hat keinen Personalausweis, kein Bankkonto und nichts, was ihre Identität beweist.

Mein leiblicher Vater ist nicht bekannt.

Wie kann ich nun vorgehen?

Selbst versichern kann ich mich mangels Geld nicht und das Sozialamt weigert sich zu zahlen, da meine leibliche Mutter noch lebt und ich dann in der Familienversicherung sein muss.

Außerdem war ich kurzzeitig selbstständig und habe da auch keine Beiträge bezahlt, da ich nichts verdient habe.

Muss ich nun sämtliche Beiträge inklusive Zinsen nachzahlen oder kann ich das irgendwie umgehen?

Weil die Krankenversicherung kann 30 Jahre Beiträge einfordern und verschuldet bin ich bereits.

Also, wenn ich die Beiträge selbst inklusive Zinsen zahlen muss, brauche ich bald nur noch Geld für meine Beerdigung, weil ich dann nicht mehr leben will.

Ich bin schon hoch depressiv, deshalb auch arbeitsunfähig.

Krankenkasse, Krankenversicherung
Bekommt man die Kosten irgendwie erstattet?

Guten Tag,

ich habe mir, auf Anraten meiner Zahnärztin, am Montag die Weisheitszähne entfernen lassen, alle vier.

Ich wurde dafür an einen Kieferchirurgen überwiesen. Auf meinen Wunsch wollte ich eine Vollnarkose haben, da ich es als sehr langwierig empfinde mir alle vier Zähne rausnehmen zu lassen, wenn ich noch bei Bewusstsein bin. Zumal ich zu ängstlich dafür war.

Im Vorgespräch riet man mir auch, dass ich die Zähne unter Vollnarkose ziehen lasse, nicht weil ich Angst habe, sondern weil ein Zahn quer lag und zwei andere sehr nah an meinen Backenzähnen lagen. Zumal meine Weisheitszähne nahezu ausgewachsen waren.

Das waren dann aber Kosten von 280€. Was ich aber als bodenlose Frechheit empfinde, wenn man bedenkt das man ja dafür nichts kann, wenn diese Zähne keinen Platz haben. Wenn nur ein Teil bezahlt werden würde, wäre es ja vollkommen in Ordnung.

Aber dafür bezahle ich Beiträge, damit ich überhaupt nichts bekomme.

Habe dann bei der AOK angerufen, meiner Kasse. Die sagen ich bekomme es bezahlt, wenn der Eingriff medizinisch notwendig war. Mein Chirurg sagt, sie können mir keine medizinische Notwendigkeit ausstellen, dass kann nur ein Psychologe im Bezug auf Zahnarztangst.

Was ist das denn für ein Hickhack? Das kann doch nicht die einzige Notwendigkeit sein?

Meine Frage ist, ob ich irgendwie einen Teil erstattet bekomme. Sei es auch durch eine andere Kasse.

Gruß

Zähne, Krankenkasse, OP, Weisheitszähne, Zahnarzt, Zahnmedizin, Kosten, Vollnarkose
Haushalthilfe bei Krebs Krankenkasse schaltet MDK ein?

Seid dem 26.06. 2020 bin ich in Therapie wegen einem Mamakarzinom.

Die Nebenwirkungen der Chemotherapie waren so stark, dass ich zu schwach war, den Haushalt zu führen und meinen Sohn (3Jahre) nicht mehr alleine versorgen konnte (ich bin alleinerziehend).

Spaziergänge mit meinem Sohn waren/sind nicht möglich, da mir die Kraft fehlt längere Zeit zu laufen und ich wegen der Neuropathie meine Füße kaum spühre und das Gefühl fehlt die Füße richtig aufzusetzen beim Gehen (Sturzgefahr- und aktuell großer Zeh angestoßen komplett blau und starke Schmerzen)

Aus diesem Grund habe ich bei der Krankenkasse (DAK) eine Haushaltshilfe beantragt uns auch genehmigt bekommen.

Den Anspruch von 26 Wochen Hauhalthilfe musste ich leider voll ausschöpfen und ich hatte gehofft, dass ich nach der anschließenden OP (Entfernung der Clipps, die den Tumor markiert hat und den befallenen Lymphknoten) und nach Bestrahlung und der Reha keine Hilfe mehr benötige, da ja keine Chemo mehr nötig war.

Und hatte gehofft ich könnte dieses Jahr wieder arbeiten gehen (Altenpflegerin)

Falsch gedacht!!

Während der OP wurde noch eine Zyste entfernt und im Labor untersucht, Diagnose:

Neu aufgetretenes Mamakarzinom!!!

Therapie: Bestrahlung 30 mal und gleichzeitige Chemotherpie in Tablettenform für 4 Monate !!!

Und jetzt geht es mir wieder hundeelend: Polyneuropathie in den Händen und Füßen (rechter Fuß sehr stark) Schwindel und Schwäche- kann mich kaum auf den Beinen halten und Treppe laufen ist kaum möglich

Übelkeit stärker als bei den vorangeggangenen Chemos.

So musste ich 4 Wochen nach abgelaufener Haushalthilfe wegen erstem Befund wieder Hilfe beantragen.

Die Krankenkasse hat nun den MDK eingeschaltet, um zu prüfen ob ich Haushaltshilfe bekomme.

Finde ich unmöglich...

zum einen benötige ich Haushalthilfe nur solange die Therpie erfolgt und nicht mein ganzes Leben

zum anderen hat die Onkologin den Antrag auf Hauhaltshilfe mit unterschrieben und begründet.

Meine Frage jetzt: muss ich den MDK über mich ergehen lassen oder soll ich Widerspruch einlegen?

Was bezweckt die Krankenkasse damit, das der MDK meine ,,Hilfebedürftigkeit" anschauen soll?

und das dauert wieder und Hilfe hab ich keine...

Chemotherapie, Krankenkasse, Krebs
Bauchdeckenstraffung?

Hallo,

Kennt sich zufällig mit folgender Thematik aus?

Ich habe Ende 2017 eine medizinisch notwendige Bauchdeckenstraffung bei der Krankenkasse beantragt.

Seitens der Krankenkasse, erhielt ich ziemlich Zeitnah, die Eingangsbestätigung bzw. Die Mitteilung das, dass dem MDK vorgelegt wird zur Begutachtung und ich innerhalb der nächsten 5 Wochen Post erhalte.

Naja durch die Diagnose Epilepsie die ich kurz zuvor bekam und dann 3 1/2 Monate Klinikaufenthalt inkl. Antiepileptika im Jahr 2018 ging die Beantragung der Bauchdeckenstraffung komplett unter und geriet bei mir völlig in Vergessenheit. Mir war Schlußendlich nicht mal bewusst, das ich diese bereits beantragt hatte.

Heute, hat mich dann das "Papiere Abheften Fieber erwischt" und mir sind auch diese Papiere zwischen die Finger geraten und mit Entsetzen habe ich festgestellt, das nach der Mitteilung seitens der Krankenkasse das, dass dem MDK übergeben wird, nie wieder diesbezüglich ein Schreiben der Krankenkasse an mich gerichtet worden ist.

Nun die 5 Wochen Frist, ist eindeutig rum, diese dürfte mit 3 Jahre deutlich überschritten sein.

Nun aber die Frage, inwiefern kann sich die Krankenkasse darauf berufen das, die Beantragung dessen schon 3 Jahre her ist und die Bewilligung dessen abgelaufen ist? Ist eine Bewilligung über eine OP Fristgebunden?

Vielleicht kennt sich hier jemand aus und kann mir bei meiner Frage weiterhelfen?

Vielen Dank

Krankenkasse
-2559€ von der AOK auf meinem Konto?

Hallo zusammen, ich werde die AOK am Montag anrufen, aber wenn jemand mir da schon was dazu erklären könnte, würde es mir schon sehr helfen.

Ich war Student (und Werkstudent) in Deutschland bis September 2020 und wurde exmatrikuliert am Ende September. Ich hatte vor, ab Oktober/November nach Estland zu ziehen.

Also habe ich meine Exmatrikulationsbescheinigung der AOK zugesendet und gefragt, wie ich mich bis zum Auszug versichern lassen sollte. Sie haben mich über eine "Anschlussversicherung" informiert, telefonisch wurde mir gesagt, es würde so um die 200€ monatlich kosten. Damit war ich einverstanden, also habe ich den Antrag für die Anschlussversicherung ausgefüllt, und diese zusammen mit einem Kündigungsschreiben (auf Ende November 2020) selber in den Briefkasten der AOK meiner Stadt eingeworfen.

Seitdem habe ich nichts von denen bekommen. Ich wohne jetzt in Estland und habe immer noch meinen Konto bei der Sparkasse in Deutschland, um noch paar Sachen zu regeln. Und plötzlich wurde mir gestern 2559€ von der AOK als Lastschrift abgezogen.

Ich liege jetzt stark im Minus und bin am Anfang meiner Karriere als Freiberufler - kurz gesagt kann ich mir solche extra Kosten überhaupt nicht leisten und ich habe gerade eine kleine Panikattacke... v.a. dachte ich, dass ich alles richtig und rechtzeitig gemeldet bzw. erledigt hatte.

Weiß jemand aus welchem Grund sowas passieren kann, ob es ein Fehler ist, und ob ich mein Geld am Montag zurückbekommen kann?

Noch etwas über diese Situation: Ich habe noch keine Versicherung in Estland (erst ab Februar werde ich hier versichert sein) und ich habe jetzt Angst davor, dass die AOK nach einer estnischen Versicherungsbescheinigung fragt, ABER Versicherung ist in Estland NICHT pflichtig.

Krankenkasse, Krankenversicherung, Recht, Kosten
Gleichzeitig in 2 DMP's für Asthma eingeschrieben, was tun?

Hallo,

vor einigen Monaten wurde bei mir vom Pulmologen A ein leichtes Asthma diagnostiziert. Ich sollte bei ihm die Teilnahmeerklärung für das DMP unterschreiben, "freiwillig und ohne irgendwelche Nachteile für den Patienten", wie es immer heißt. Das tat ich auch.

Da die Diagnose einer chronischen und schweren Erkrankung etwas erhebliches ist habe ich mir vor kurzem beim Pulmologen B eine Zweitmeinung eingeholt, was ja auch mein gutes Recht ist. Dieser wusste davon, dass ich bereits bei einem anderen Pulmologen war und er eigentlich nur seine Zweitmeinung abgeben soll. Er empfahl mir eine etwas abweichende Therapie als die vom Pulmologen A und legte mir ebenfalls die Teilnahmeerklärung für das DMP vor. Angeblich müsste ich das bei ihm unterschreiben, da ich ansonsten für die Folgetermine immer eine Überweisung bräuchte. Also unterschrieb ich (obwohl ich natürlich wusste, dass seine Aussage völliger Quatsch ist).

Was soll ich nun tun? Pulmologe B sollte nur seine Zweitmeinung abgeben, ich werde mich zukünftig ausschließlich vom Pulmologen A behandeln lassen. Nun reichen aber beide den DMP-Bogen bei der Krankenkasse ein. Mir passiert nichts, ich habe nichts falsch gemacht und gegen mich gibt es auch keinerlei juristische Handhabe. Ich mache mir nur Sorgen, dass nun Pulmologe A erfährt, dass ich auch woanders war. Vielleicht weigert er sich dann mich weiterzubehandeln und stellt mir keine Rezepte mehr aus.

Was ist die sinnvollste Vorgehensweise? Kann ich bei meiner Krankenkasse anrufen und sagen, die sollen das DMP des Pulmologen B verwerfen? Andererseits will ich auch keine schlafenden Hunde wecken.

Asthma, Krankenkasse

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