Arbeitgeber meldet AN bei der gesetzlichenKrankenkasse an, obwohl er bereits seit 2009 PKV ist?

Hallöchen zusammen,

seit 1Jahr ist mein Partner doppelt versichert, zum einen gesetzlich und zum anderen privat. Die PKV existiert schon seit einigen Jahren, da er über der EK Grenze liegt.

Aufgrund von Kurzarbeit ( aus Recherchen wissen wir, dass dies nicht rechtens ist, sondern die ursprünglichen Einkünfte berücksichtigt werden müssen)und Vorausberechnung des Jahresbruttogehalts seines AN, lag er 2020, 50 Euro unter der EK Grenze für die PKV. Aus diesem Grund wurde er ohne Einwilligung, gesetzlich versichert.

Die gesetzliche KV verlangte eine Abmeldung des AG, der AG meinte, nein, der AN würde 50 Euro drunter liegen. Fakt: er blieb trotzdem PKV und war zusätzlich gesetzlich Pflichtversichert. Zahlte quasi beides!!

Nun liegt die tatsächliche Jahresbruttoabrechnung von 2020 vor, er liegt nicht 50 Euro unter der EK Grenze, sondern 6000 drüber, trotz Kurzarbeit!

Was können wir tun? Welche Schritte? Bekommt er rückwirkend seine gesetzlichen KV Beiträge zurück? ( Die Vers. wurde nie in Anspruch genommen)

Bekommt er den AG Anteil für seine PKV zurück, obwohl dieser ihn bei der gesetzl.angemeldet hat?

Müssen wir den AG hinweisen, dass er ihn bei der gesetzlichen Versicherung wieder abmelden und dass die PKV weiterhin besteht? Bzw. immer bestanden hat?

Ich hoffe sehr, ich bekomme Tipps, wie er weiter vorgehen kann, ich komme durch eigene Recherchen leider nicht weiter.

Herzlichen Dank

Gesundheit, Krankenversicherung
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-2559€ von der AOK auf meinem Konto?

Hallo zusammen, ich werde die AOK am Montag anrufen, aber wenn jemand mir da schon was dazu erklären könnte, würde es mir schon sehr helfen.

Ich war Student (und Werkstudent) in Deutschland bis September 2020 und wurde exmatrikuliert am Ende September. Ich hatte vor, ab Oktober/November nach Estland zu ziehen.

Also habe ich meine Exmatrikulationsbescheinigung der AOK zugesendet und gefragt, wie ich mich bis zum Auszug versichern lassen sollte. Sie haben mich über eine "Anschlussversicherung" informiert, telefonisch wurde mir gesagt, es würde so um die 200€ monatlich kosten. Damit war ich einverstanden, also habe ich den Antrag für die Anschlussversicherung ausgefüllt, und diese zusammen mit einem Kündigungsschreiben (auf Ende November 2020) selber in den Briefkasten der AOK meiner Stadt eingeworfen.

Seitdem habe ich nichts von denen bekommen. Ich wohne jetzt in Estland und habe immer noch meinen Konto bei der Sparkasse in Deutschland, um noch paar Sachen zu regeln. Und plötzlich wurde mir gestern 2559€ von der AOK als Lastschrift abgezogen.

Ich liege jetzt stark im Minus und bin am Anfang meiner Karriere als Freiberufler - kurz gesagt kann ich mir solche extra Kosten überhaupt nicht leisten und ich habe gerade eine kleine Panikattacke... v.a. dachte ich, dass ich alles richtig und rechtzeitig gemeldet bzw. erledigt hatte.

Weiß jemand aus welchem Grund sowas passieren kann, ob es ein Fehler ist, und ob ich mein Geld am Montag zurückbekommen kann?

Noch etwas über diese Situation: Ich habe noch keine Versicherung in Estland (erst ab Februar werde ich hier versichert sein) und ich habe jetzt Angst davor, dass die AOK nach einer estnischen Versicherungsbescheinigung fragt, ABER Versicherung ist in Estland NICHT pflichtig.

Krankenkasse, Krankenversicherung, Recht, Kosten
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Kann ich mich trotz Hauptwohnsitz in USA während eines Aufenthalts in Deutschland krankenversichern?

Ich lebe seit November 2019 mit meinen Ehemann in den USA. Ich habe dort ein auf drei Jahre befristetes Visum und somit dort meinen ersten Wohnsitz. Meine Familie lebt in Deutschland. Ich habe sie Ende Februar 2020 besucht. Der Rückflug in die USA war für den 24.3.2020 geplant.

Ein Rückflug in die USA wegen der Corona-Krise nicht mehr möglich. Zur Zeit ist unklar, wie lange der Einreise-Stopp in die USA besteht. 

Und nun zu meiner Anfrage:

Den Hin- und Rückflug von USA nach Deutschland habe ich am 19.2.2020 online bei Fluggesellschaft Aer Lingus (https://www.aerlingus.com/html/de-DE/home.html) gebucht und dabei - auf einer auf der Webseite von Aer Lingus angegebenen Schaltfläche "Versicherungen" eine Auslandsreiseversicherung mitgebucht (angegeben war die Allianz Global Assistance) - und per Visa-Card bezahlt. 

Der Preis der Versicherung betrug: 34,58 USD (= 32,06 Euro). 

Von meinem Visa-Card Konto wurde für die Versicherung am 19.2.2020 ein Betrag 32,06 Euro abgebucht. 
Der Buchungstext von Visa lautet:
TRAVEL INSURENCE POLICY 8007296021 400
Betrag: - 34,58 USD
Kurs: 1,0795 

Ich habe allerdings keinerlei Versicherungsbestätigung erhalten. Die Abbuchung von der Kreditkarte ist offenbar durch eine kriminelle Organisation erfolgt, die das Online-Portal der Fluglinie Aer Lingus gehackt hat.
Auf meiner Visa-Kreditkartenabrechnung erscheint die Bezeichnung: "TRAVEL INSURENCE POLICY 8007296021 400". 
Gibt man das bei Google ein, landet man bei der unten angehängte Warnung, die darauf hinweist, dass hier ein Internet-Betrug stattfindet.  

Es gibt also für mich keine Auslandsreiseversicherung. Das heißt: Ich bin seit meiner Einreise von USA nach Deutschland nicht mehr krankenversichert! Es ist wegen des USA-Einreise-Stopps offen, wann ich wieder in die USA zurückreisen kann.  

Ich habe inzwischen bei mehreren privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen vergeblich versucht, eine Krankenversicherung abzuschließen.  

Wie komme ich für die (ungewisse Zeitdauer) meines Aufenthalts in Deutschland an einen Krankenversicherungsschutz?

Kann ich mich hier anmelden (Zweitwohnsitz) und einen Job annehmen, über den ich dann krankenversichert bin?

Krankenkasse, Krankenversicherung
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Elektronische Gesundheitskarte - Einsicht von erhobenen Daten / ggf. Löschung und: ein Problem, mehrere Ärzte?

Kann man beim Doc selbst einsehen, was momentan auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert ist?

Wenn da mehr steht als das absolut notwendige (im Wesentlichen alles, was auch auf der alten Karte stand + Foto), kann man die Löschung fordern?

Zu den freiwillig speicherbaren Informationen: ergibt sich Freiwilligkeit alleine durch die Tatsache, dass der Speicherung nicht widersprochen wurde oder müsste man explizit um Speicherung bestimmter Daten bitten?

Es geht insbesondere um zuvor besuchte Ärzte und Befunde bzw. Notizen wie Diagnosen oder Medikation.

Kann man also noch einen Arzt aufsuchen, ohne dass der irgendwas über jemanden weiß außer gerade den Namen?

Lediglich etwas Zeit mehrerer Ärzte des gleichen Fachgebietes und die verfügbaren Mittel in deren Sprechzimmern und Gehirnen sind erforderlich. Keine aufwändigen und/oder teuren Diagnostikmethoden. Nichts, wofür einem die Krankenkasse aufs Dach steigen würde, wie z.B. 2 CTs in einer Woche oder täglich Blut ins Labor. Die KK könnte sogar Kosten einsparen.

Ärztehopping? Ja! Aber kein extrem ausgeprägtes und keines, dass der Beschaffung von Arzneimitteln dient. Es geht darum, herauszufinden, wieviele unterschiedliche Diagnosen und Behandlungsvorschläge für die gleichen Beschwerden entstehen auf diesem Wege.

Ist ja nicht verwerflich. Man geht halt nicht (wie manche) 4 mal in einem Monat wegen unterschiedlichen Wehwehchen zu einem Arzt, sondern 4 mal in einem Monat wegen des gleichen Problems zu 4 unterschiedlichen.

Also 3-4 Ärzte aufsuchen und schauen, ob alle unabhängig voneinander der gleichen Meinund sind bzw. wie sehr sie voneinander abweichen.

Ärzte, Arzt, Krankenkasse, Krankenversicherung, Diagnostik, Befund, Behandlungsmethode
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In welchen Fällen muss man die Kosten für den gerufenen Krankenwagen selbst tragen?

So an einem Abend war ich grade untergwegs, Als mir sehr sehr schwindelig wurde, Mein Herz fieng an sehr stark und schnell zu klopfen. Ich dachte in dem Moment ich sterbe. Ich mein es vollkommen ernst. Ich bin gelaufen und ich schaute je ruhiger ich war und je mehr ich daran dachte das ich in dem moment sterbe hatt ess mich noch schlimmer bedrängt. ich rief ein Kranken wagen. Diese Vorfälle hat ich schon 3 mal zuvor. Ich bin 19 Jahre alt und würde niemals wegen einer kleinen sache einen Krankenwagen rufen. Der Krankwagen ist ca nach 25 min gekommen. Im gleichen Moment hatte ich auch eine Augenentzündung da ich Kontaklinsen träger bin. Die Artzte vermuteten das ich Drogen genommen hätte: Crystel Math oder was auch immer. Hab ich natürlich nicht.

So ich wurde untersucht und die Ärtzte haben mich irgendwie seit anfang an nicht ernst genommen. Mein hat mein Blut untersucht und mein Puls und so weiter alles verlief während man mich ins Krankenhaus brachte. In dieser Zeit ist mein Schwindel und mein Herzklopfen verschwunden . Wie auch immer versteh ich nicht.

So man hat mich zum Artzt gebracht. Ich hab ihm alles beschrieben. Aber irgendwie hat er mich auch nicht so ernst genommen und gab mir statt dessen ein Medikamentenrezept gegen meine AUgenentzündung, Ich dachte mir in dem Moment. Okay das war alles oder was?!

Jetzt Nach ca 4 Monaten habe ich eine Rechnungen bekommen von den Johannitern in Esslingen. Mit Rettungswagenkosten 199 Euro + Leitstellengebühr Stuttgart 16,24 Euro(Was ist das): Ich suchte im Internet wass es seinn könnte was mit mir passiert war UND habe herausgefunden das ich vielleicht hyperventiliert habe. Weiss ich aber nicht.

Meine Frage ist übernimmt es die Krankenkasse aok IN STUTTGART? Muss ich alles selbst bezahlen :(? Meine Familie hat zurzeit echt starke Finanzielleprobleme und ich habe grade selber zurzeit Schulden obwohl ich nebenbeiarbeite und meine Fachhochschule mache.

Bitte hilfeee! :(

Krankenkasse, Krankenversicherung, Kosten
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