Stark erhöhter Puls beim Radfahren?

Hallo liebe Community,

Ich bin 17 Jahre alt und fahre jetzt seit einem Jahr regelmäßig Rennrad und habe durch das Messen mit einem Wahoo Pulsgurt einen sehr hohen Puls bei mir festgestellt. Daraufhin habe ich mir Sorgen gemacht und bin zum Arzt gefahren. Dieser hatte dann den hohen Puls bei einem Belastungs-EKG ebenfalls festgestellt und mich zur Sportmedizin in die Uniklinik Heidelberg überwiesen. Dort wurde mit mir ein Herzultraschall, noch ein Belastungs-EKG mit Atemgasmessung, eine Blut- sowie Urinanalyse gemacht. Doch laut diesen Untersuchungen bin ich Kerngesund. Der erhöhte Puls wurde dann von den Sportmedizinern auf mangelndes Training geschoben, trotz dessen, dass mein TSH-Wert, als einziger aller gemessener Werte auffällig war. Mein Hausarzt meinte, dass dieser Wert den erhöhten Puls erklären könnte, der übrigens auch bei Ruhe anliegt (Ruhe~100bpm, bei Durschnittlicher Belastung auch gerne mal über 200bpm). Wenn ich mir den Pulsgurt anlege misst dieser auch gerne mal direkt 130-140bpm. 120bpm habe ich mindestens wenn ich aufs Rad steige. Ich habe mir daraufhin bei meinem Hausarzt nocheinmal Blut abnehmen lassen. Ich war mir wirklich sicher, dass das die Lösung ist und ich jetzt speziell etwas dagegen unternehmen kann. Doch mein Hausarzt musste mich leider enttäuschen und meinte, dass der erhöhte Puls organisch nicht erklärbar sei und auch der TSH-Wert in Ordnung sei. Mein Hausarzt meinte daraufhin dann ebenfalls, dass ich mehr im Cardio-Bereich trainieren sollte. Eine Erklärung für den generell erhöhten Puls konnte er mir nicht liefern. Ich habe mir dann diese Fragen gestellt:

Ist dieser Wert in gewisser Weise beinflussbar ist, bspw. durch wenig Schlaf, nüchternen Magen oder generell eine frühe Urzeit?

Warum war mein TSH-Wert einmal außerhalb des Toleranzbereichs und das andere Mal nicht? (Ich weiß leider nicht, ob er erhöht oder erniedrigt war)

Mach es Sinn sich nocheinmal Blut abnehmen zu lassen unter anderen Vorraussetzungen um vielleicht ein anderes Ergebnis hervorzurufen?

Ich hätte wirklich gerne eine Lösung für das Problem, das anscheinend nicht definierbar ist. Hat vielleicht jemand hier Erfahrung mit einem solchen Problem und kann mir weiterhelfen? Ich bedanke mich schon einmal vorab.

Mit freundlichen Grüßen

Jonas

Puls, Sport, Herz, Kardiologie, Schilddrüse
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Knie unregelmäßig rot und warm?

Hallo,

ich bin 23 Jahre alt und betreibe schon sehr lange Sport, seit 2 Jahren Kraftsport und seit einem halben Jahr eine Kombi mit Crossfit. Außerdem bin ich seit 4 Jahren als Elektriker auf der Baustelle tätig.

Seit ein paar Wochen sind beide Kniescheiben ab und zu rot und warm und die Haut "spannt" etwas, keine Schwellung, kein Schmerz, keine Bewegungseinschränkungen. Es gab keinen Unfall oder sowas davor. Meistens tritt es am Abend auf, also nach Arbeit, Sport usw. und nicht am Morgen schon. An dem einen Tag kann ich 10 Stunden aufm Bau arbeiten, danach schwer Beugen und danach noch laufen und rum springen und es ist nichts, am anderen Tag belaste ich die Knie weniger und sie werden rot und warm. Ich kann also nicht sagen, dass es von einer bestimmten oder extremen Belastung kommt. Manchmal habe ich es mehrere Tage am Stück (täglich halbe Stunde bis Stunde) manchmal eine ganze Woche gar nicht (auch wenn beide Wochen von der Belastung her identisch waren).

Außerdem ist mir aufgefallen, dass wenn die Knie rot und warm sind nach dem Training und ich dann kalt dusche (also 5-10 min kühle), ist alles wieder gut. Ich kann das also mit Kühlung in sehr kurzer Zeit "heilen".

Nun zu meiner Frage:

Sollte ich mir Sorgen machen oder ist das bei einer doch recht hohen Belastung des Körpers normal? Bzw. was KÖNNTE das sein und was sollte ich machen? Bin ja in keinster Weise dadurch eingeschränkt oder dergleichen.

Vielen Dank im Voraus.

Sport, Knie, Wärme, Rötung
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Über 3 Jahre 1200 Kalorien gegessen und nun erhöhen?

Hallo Zusammen,

Ich wiege 63 Kilo und bin 158 "groß" und 20 Jahre alt. (Weiblich)

Ich habe bereits um die 20 Kilo abgenommen und esse seit 3 Jahren um die 1200-1300 Kalorien am Tag. Ich dachte, das wäre mein Gesamtumsatz und dass ich, wenn ich mehr esse zunehme. Wie ich jetzt bemerkt habe, ist dies viel zu wenig. Es hat sich auch an meiner Gewichtsabnahme, welches mein Ziel ist auch seit über 7 Monaten nichts mehr getan trotz 2x in der Woche Kraftsport mit gesunder Ernährung. (Auch an meinem Fettanteil nicht)

Jetzt bin ich dabei die Kalorien langsam zu erhöhen auf 1500-1600 Kalorien um vorerst das Gewicht zu halten, was mir jedoch sehr schwer fällt da ich absolut keinen Appetit besitze, und ein starkes unangenehmes fülle Gefühl mit mir rumschleppe.

Ich habe mich nun nochmal genau informiert und würde es jedoch gerne auf 1600 Kalorien schaffen und danach mit reverse dieting anfangen. Aber wäre das eine gute Idee, da ich ja schon nun sehr lange wenig Kalorien gegessen habe? Mein Plan wäre es gewesen, nun jede Woche die Kalorien zu erhöhen, dies dann auch eine Weile zu halten und dann aber da ich leider immer noch etwas speckig bin und abnehmen bzw. meinen Fettanteil reduzieren möchte, für 3 Wochen in ein gesundes Defizit zu gehen. Heißt ein hin und her, zwischen den Kalorien, die mein Gewicht halten und ein Defizit.

Wäre das eine gute Idee? Oder sollte ich vorerst komplett Normal essen um meinem Körper wieder zu regenerieren?
Ich hoffe mir kann hierbei jemand weiterhelfen, vielen Dank!

Diät, Ernährung, Sport, Essen, kalorien
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Ist es wirklich noch möglich abzunehmen?

Hey,

ich bin neu hier und heiße Pfirsich01.

Ich bin 17 Jahre alt, 177cm groß und wiege momentan 87kg. So weit, so gut.

Ich schreibe, weil ich relativ jung bin, eine positive Ausstrahlung auf andere habe und weil ich mich zur Zeit sehr unwohl in meinem Körper fühle. Aus familiären Gründen habe ich zudem Lordose und Kyphose, was eine Rückenkrümmung nach vorne und hinten meint, zwei Narben an meinen Oberschenkeln, da ich vor 4 Jahren eine Hüftkopfverschiebung hatte, welche operativ fixiert werden musste und zu dem plagen mich Krampfadern.

Zu meiner Figur kann ich sagen, dass mein unteres Drittel noch normal aussieht, sich ab meinen Oberschenkeln jedoch verläuft. Meine Oberschenkel und auch mein Bauch sind meine Problemzonen, meine Oberweite ist gut ausgestattet, allerdings ist das kein Punkt, weshalb ich mich schlecht fühle. Die Mädels aus meiner Stufe liegen jeden Sommer im Bikini am Strand, posten die schönsten Körperbilder auf social Media und dann komm ich. Ich kleide mich wirklich schick sportlich, allerdings wünschte ich, dass ich auch mal einen Bikini anziehen könnte. Ich ernähre mich eigentlich ganz ok. Es gibt viel Obst und Gemüse, gekocht wird frisch und sowas wie McDonalds etc. ist bei uns keine Option. Ich trinke hauptsächlich Wasser oder ungesüßten Tee und gehe 2 mal die Woche zum Fitnessstudio. Ansonsten Kellner ich in einem Restaurant und gehe zur Schule. Wir fahren im September auf Abschlussfahrt nach Italien ans Meer und ich würde bis dahin gerne eine ,,7" vorne stehen haben. Es wäre zumindest ein Traum, da ich manchmal aufgrund der Bilder, die von mir gemacht werden meine Kinnlade runterfällt und ich mich ernsthaft frage, wie man so aussehen kann und wie meine Eltern das nie unterbunden haben, echt schlecht fühle. Es macht mich traurig die besten Jahre so auszusehen und würde mich freuen mal mindestens 10 Kilo abzuspecken. Meine Geschwister sind beide sehr schlank. Meine Schwester ist so ca. 164cm groß und wiegt 58kg und mein Bruder ist bei einer Größe von 175cm mit 57 kg dabei. Ich würde mich riesig freuen, wenn einer von euch einen Rat hat oder mir etwas empfehlen kann. Ich leide wirklich darunter, vorallem weil meine Schwester oft blöde Kommentare loslässt und würde so unglaublich gerne im Sommer auch mal in Form und hübsch aussehen. Bis zur Kursfahrt sind es noch 7 Monate und ich möchte wenigstens eine kurze Hose anziehen können, ohne mich so fürchterlich fett zu fühlen.

Vielen Dank und liebe Grüße,

Pfirsich01

Ernährung, Sport, Übergewicht, Gewicht, Gesundheit und Medizin
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Trauma oder doch was ernsteres?

Ich habe mir vor 5/6 Jahren eine Verletzung zugefügt die mir bis heute Schwierigkeiten bereitet. Da ich die Antworten hier teilweise aufschlussreich und hilfreich finde wollte ich auch mal nach eurer Meinung fragen.

Die Vorgeschichte ist recht simpel: ich bin die Treppe der Schule zur Hofpause runter gegangen und und auf der drittletzten Stufe umgeknickt, mit dem linken Knöchel nach außen weg. Den Rest der Stufen bin ich quasi gefallen, das passierte alles so schnell das meine Freundin, die neben mir gegangen ist, und ich uns erstmal nichts Gedacht haben dabei. Allerdings merkte ich beim Versuch weiter zu gehen das mir das belasten des Fußes unmöglich ist. Ein Lehrer hat uns dann entdeckt und musste mich Huckepack ins Sekretariat tragen da laufen für mich nicht möglich war. Unsere Sekretärin war damals auch quasi sowas wie unsere Krankenschwester, sprich ich wurde auf die Liege im Krankenzimmer gesetzt und wurde kurz gefragt was passiert ist. Da sie es als „nicht schlimm“ einschätzte wurde ich normal in den Unterricht geschickt.

Mich hat es über zwei Wochen gekostet bis ich meinen Fuß wieder ansatzweise belasten konnte, sprich ich konnte meine Ferse aufsetzen und sie ein wenig belasten. Bewegung im Gelenk war aber nicht drin (war auch so stabilisiert das ich nicht nochmal weg knicken konnte)

Nach wieder 1-2 Wochen waren die schmerzen dann soweit weg das ich den kompletten Fuß belasten konnte und nach wieder einiger Zeit funktionierte auch das abrollen wieder.

Ich war dann ca. ein Jahr schmerzfrei hatte keine Probleme beim Sport, habe dann allerdings von einem Mitschüler einen Tritt in den Knöchel Bereich bekommen und ab dem Moment bekam ich Probleme wie zB schmerzen im Knöchel beim rennen und anderen sportlichen Aktivitäten.

Das zog sich dann die letzten Jahre so weiter bis ich vor zwei Jahren entschieden hab wieder in einen Fußballverein zu gehen (hatte damals wegen dieser Verletzung abgebrochen).

Über die Zeit wurden die Schmerzen beim Training teilweise schlimmer, mal waren sie gar nicht da.

Allerdings wurde das letzte Jahr immer schmerzhafter (auch wegen weiteren Verletzungen, von Hüfte bis zum Zeh runter war alles mal dran)

Nach einem Zweikampf im Training, war ich dann sogar im Krankenhaus. Die konnten mir allerdings auch nur eine Schiene verschreiben (hatte schon vorher eine etwas zierlichere, habe beide wie vorgeschrieben getragen)

Da alles irgendwie nicht geholfen hat habe ich noch einen dritten Arzt aufgesucht, dieser meinte es wäre ein Trauma sprich mein Gelenk hätte eigentlich keinen Schaden sondern sendet falsche Signale.

Das klang für mich im ersten Moment logisch, aber die Schmerzen blieben zwar hauptsächlich an der Unfallstelle aber der Bereich der Schmerzen vergrößerte sich

Auch die von ihm verschriebene Tennisball Übung zum lockern, hat nicht angeschlagen. (Habe sie mehrere Wochen gemacht, nicht sofort nach einer Woche aufgegeben)

Habt ihr vielleicht noch Ideen was es sein könnte oder was hilft?

Schmerzen, Sport
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Minnie Maud method sinnvoll für mich?

Hey, ich bin noch 14, werde am 16.8. 15, bin auf 1,65m geschrumpft😅 und wiege im Moment 46,8kg. Gestern waren es noch 46,4kg😊

Also ich überlege, da ich eine Essstörung habe (anorexia nervosa), jetzt mit minnie maud anzufangen.

Das Problem ist, dass ich viele Zweifel habe, ob ich überhaupt krank "genug" dafür bin. Denn die letzten Tage hatte ich echt Motivation und habe es durchgehalten mindestens 2000kcal ca. 2400kcal zu mir zu nehmen. So habe ich es innerhalb von 2 Wochen von 45,6kg auf 46,8kg geschafft. Gestern war ich auch noch guter Dinge und hatte volle Zuversicht mit meinem Plan ab heute für eine Woche erstmal minnie maud auszuprobieren. Aber blöd ist, das was ich abends denke ist am nächsten Morgen wieder alles anders. Da bin ich sehr oft am Verzweifeln.

Heute war es extrem und ich habe seit längerem wieder mein Mittagessen weggeschmissen in der Schule (Puddingoats). Ein Grund war auch, dass sie nicht sooo lecker waren gestern (habe extra eine Portion mehr gestern gemacht damit ich eine in die Schule nehme) und ich meine Kalorien nicht "verschwenden" will, sind ja immerhin 300kcal.

Und jetzt bin ich hin und hergerissen. Denn ich möchte nicht zu schnell zunehmen. Dazu kommt, dass ich das meiste momentan mit Trinknahrung zu mir nehme. Und wenn ich zunehme will ich es zumindest mit Essen machen. Aber ich kann die Drinks irgendwie nicht auslassen...da ich mich so daran gewöhnt habe... (mind. 3x= 3x 300kcal)

Aber es geht ja jetzt um die Entscheidung ob minnie maud ja oder Nein?

Und wer hat Erfahrungen damit? Wieviel nimmt man etwa in einer Woche zu?

Und habt ihr vielleicht Ideen wie ich mir langsam wieder die Trinknahrung abgewöhnen kann? Oder soll ich sie noch zusätzlich nehmen?

Ernährung, Sport, Essen, Anorexie, Essstörung, Leben, Magersucht, Psyche
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