Wieso soll Sport so gesund sein, andere Belastung aber nicht?

Über all wird kur davon erzählt wie gesund viel Sport ist. Selbst in Fachartikeln und co. werden aber immer nur die selben weichgespülten Floskeln wiederholt: Sport hält fit, Sport stärkt das Immunsystem, Sport beugt Krankheiten vor, Sport ist speziell gut für das Herzkreislaufsystem usw. Mir stellen sich da bereits einige Fragen auf die ich gerne mal eine richtige Antwort hätte. Da ich Rettungssanitäter bin, kann ich das ein oder andere Fachwort verkraften. Also: Wie kann Stress bei der Arbeit und im Alltag, welcher ebenfalls belastende Auswirkungen auf das Herzkreislaufsystem hat und das über die selben hormonellen Mechanismen erreicht so schlecht sein und das Risiko für koronare Herzkrankheiten und Bluthochdruck und Aortendissektionen und co. so drastisch erhöhen, jedoch Sport, welcher über die selben Mechanismen arbeitet um den Körper an die geforderte Leistung anzupassen, so gesund sein und das Risiko für diese Erkrankungen senken? Wie kann er denn Menschen, die ständig den Sympathikus in Bereitschaft haben, helfen und entspannen, während er doch eben genau darüber arbeitet und alles andere als entspannend ist. Man ist höchsten danach "entspannt", weil man sich von der Belastung erholen muss und der Körper regenerieren und sich schonen muss. Wenn ich beruflich gestresst bin und nach Hause komme bin ich auch inaktiver, weil ich ebenso geschafft bin, wie wenn ich vom Sport komme. Die nächsten Tage habe ich Muskelkater, ebenfalls keine Entspannung für die Nerven, ich baue lediglich eine höhere Fitness auf. Kann mich da mal jemand aufklären?

Sport, Bewegung, biologie, Herz-Kreislauf, Medizin
Reflux oder Muskulös?

Guten Tag,

ich habe bei meinen Ärzten keine richtige Hilfe bekommen. Daher stelle ich die Frage mal hier.

Ich mache gerne Kraftsport. Und im November 2020 hatte ich Rückentraining gemacht. Nach 1-2Stunden hatte ich sehr starke schmerzen in der gegend vom Schwertfortsatz (auf dem Bild markierte Stelle). Ich konnte mein essen nur mit sehr starken Schmerzen schlucken. Bin direkt ins Krankenhaus gefahren. Er sagte mir, dass wahrscheinlich wegen dem Sport sich die Säure nach oben gedrückt hat. Und der Schmerz davon kommt. Naja der starke Schmerz war am selben Tag wieder weg. Aber am Bauch hatte ich ein komisches Gefühl, so dumpfer Druck iwie. Und ab und zu kommt es so vor, als ob Essensreste am Hals sind oder irgendwas, halt komisch.

War dann bei meinem Hausarzt. Und Pantoprazol wurde aufgeschrieben. Und Sport sollte ich erst mal nicht machen.

Im januar 2021 habe ich nach Sit-Ups wieder den starken Schmerz gehabt. War dann wieder im Krankenhaus. Der Arzt meinte, dass es muskulös ist. Bin dann wieder zum Hausarzt. Hatte davor viel gegoogelt. Habe ihn gefragt ob es krebs sein kann. Und seine Antwort war, ich zittiere "Es kann sein aber es kann auch nicht sein, müssen wir untersuchen". Schrieb Pantoprazol auf. Den Dann wurde Blut genommen, und ekg gemacht. Und beides waren sauber. Habe ihn gefragt ob er mit Ultraschall gucken würde, aber hat er nicht gemacht, da er diesmal auch meinte, dass es Muskulöses Problem ist.

War jetzt am Donnerstag beim Gastroentologen. Mit einer Überweisung für eine Spiegelung. Der Gastroentologe sagte mir "Spiegelung haben wir letztes Jahr gemacht, ich werde keine neue Spiegelung machen". Dann hat er mich untersucht und sagte auch, dass es muskulöses Problem ist. Er sagte aber, dass ich natürlich Sport machen kann.

Meine Frage ist, hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht? Sollte ich mich auf die Ärzte verlassen und hoffen, dass es einfach besser wird oder weitere Meinungen holen?

Reflux oder Muskulös?
Sport, Muskelschmerzen, Reflux
aussergewöhnliches talent? gesundheitsschädlich?

hallo, wie bereits in einem vorhergehenden post geschrieben, habe ich zwei töchter (12 und 13). beide gehen in einen tanz/gymnastik/akrobatik - club schon seit dem kindergarten/grundschule. es ist so, dass die jüngere deutliche fortschritte im verein macht, also talentierter ist. Sie ist in ihrer gruppe, wie es aussieht am gelenkigsten. Kann alles mögliche, wie spagat, brücke aus dem stand, needle, penche(?), bogengang (?) und ausgehend von einer brücke den kopf zwischen den beinen durchziehen (weiss nicht wie das heisst). teardrop (glaube dass es so heisst) kann sie auch.

ich meine, die machen dort alles unter aufsicht und anleitung ihrer trainerin (stehe mit ihr seit monaten auch in direktem kontakt). sie (also die trainerin) hat gemeint, dass sie ein aussergewöhnliches talent ist. als mutter mache ich mir natürlich immer sorgen. auf jeden fall führt sie auch zuhause ihre akrobatik vor. in unserem wohnzimmersessel hat sie sich letzte woche so lange in eine rückbeuge sinken lassen, bis sie (ungelogen) auf ihrem eigenen hinterkopf gesessen ist. ich habe so einen großen schreck bekommen. sie hat aber gemeint, dass ihr das nicht wehtut. ich habe soviele fragen.

denkt ihr, dass das gesundheitsschädlich ist? immerhin wird sie ja von einer trainerin betreut, die hoffentlich ahnung hat. was ich eben auch fürchte ist, dass ich angst habe, dass sie wegen ihrem talent in der schule gemobbt wird (ist zum glück noch nicht vorgekommen).

was würdet ihr machen? ich habe da, wie gesagt soviele fragen.

vlg elisabeth (sorry für den langen text)

Gymnastik, Gesundheit, Sport, Fitness, Gelenke, Medizin, Gesundheitsschädlich
Lust- und Appetitlosigkeit. Wie während des Lockdowns eine Routine entwickeln?

Schon Anfang des Jahres hatte ich massive Probleme damit, wie man so sagt "mein Leben in den Griff zu kriegen". Ich bin eigentlich viel unterwegs, mache mehrere Sportarten im Verein und bin viel unter Leuten, somit also meist den ganzen Tag unterwegs und vor allem beschäftigt.

Im ersten Lockdown ging das noch, da ich da noch in dualer Ausbildung war und Homeoffice hatte, somit also um 8:00 Uhr (wenn auch zuhause) am Computer sitzen musste.

Ich war allerdings extrem unausgeglichen, habe plötzlich angefangen zu weinen (scheinbar grundlos) und hatte auf rein gar nichts Lust und hatte keinen Appetit. Das legte sich zum Glück über Sommer wieder, als das Training wieder stattfand und man auch draußen wieder mehr machen konnte.

Der zweite Lockdown begann bei mir genauso. Ich brach in Tränen aus, als der Weihnachtsmarkt bei uns abgesagt wurde, obwohl mir das eigentlich vorher schon klar war, dass ausgerechnet der in meiner Stadt nicht als einziger in Deutschland stattfinden wird. Es war nur das einzige, auf das ich mich noch gefreut hatte. Die Appetitlosigkeit ist dieses Mal zum Glück ausgeblieben, doch die Lustlosigkeit ist wieder da.

Dieses Mal ist es zudem auch so, dass meine Ausbildung beendet ist. Ich studiere nun und habe zwar einiges an Hausarbeiten etc. vorzubereiten, aber ich muss nie in die Uni und muss auch nicht arbeiten (es ist ein duales Studium, aber Studium und Arbeit sind in großen Etappen immer abwechselnd. Arbeiten ist also erst ab März wieder dran).

So schlafe ich den halben Tag und die restliche Zeit gammel ich rum und tu nichts, weil ich auf nichts Lust habe. Am meisten nimmt mich mit, dass ich nicht zum Sport kann und joggen (der einzige Sport, der erlaubt ist) soll ich aufgrund einer Knieverletzung nicht. Durch die mangelnde Bewegung geht es mir nicht besonders gut und ich nehme zu durch das Rumliegen, wodurch ich auch mit mir selbst immer unzufriedener werde.

Ich habe mir auch schon vorgenommen, täglich um halb 8 aufzustehen und zu festen Zeiten zu lernen, zu essen, etc. Aber das krieg ich nicht hin. Dann klingelt zwar pünktlich der Wecker, aber ich frage mich, wozu ich mich jetzt aus dem Bett quälen sollte, das kann ich ja auch noch später und ich schlafe weiter. Es gibt einfach keinen Grund aufzustehen. Es gibt ja auch nichts in naher oder ferner Zukunft, worauf man sich freuen könnte, es fällt eh alles aus. Nur die Dinge, die ich nicht mag (lernen, Klausuren, Hausarbeiten etc.) darf ich tun und der Ausgleich fällt komplett weg.

Ich würde so gerne wieder eine Routine in mein Leben kriegen, morgens wissen, wofür ich aufstehe und auch über Tag wieder ausgeglichener und besser gelaunt sein. Hat da jemand einen Tipp für mich, wie das gelingen kann?

Sport, Alltag, Motivation, Psyche, Appetitlosigkeit, Corona
Fortbestehende Beschwerden in Knie, Hüfte, Nacken. Viele Ärzte besucht. Was nun?

Liebe Community,

wahrscheinlich wird das ein etwas längerer Text, aber vielleicht kann mir irgendjemand mit Erfahrung oder sogar ärztlichem Wissen weiterhelfen.

Ich bin inzwischen 22. Schon seit vielen Jahren habe ich ständig Knieschmerzen (am linken Knie) und bin in manchen Bewegungen stark eingeschränkt. Seit dem war ich bei mehreren Ärzten, habe Salben, Physiotherapie, eine Bandage, mal Ruhe, mal Sport, dann wieder Physio verordnet bekommen. Nichts hat so wirklich geholfen. Letztes Jahr wurde dann ein MRT gemacht. Bei der Besprechung mit der Orthopädin stellte sich heraus, dass es sich wohl um ein Plica-Sydrom handelt. Also wieder Physiotherapie, Sport soll ich weiterhin ausüben. Als es nicht besser wurde, stellte sich in einem weiteren Arztgespräch heraus, dass die Schmerzen bei einem Plica-Syndrom vor allem innen am Knie sind. Dort habe ich jedoch keinerlei Schmerzen. Bei mir sind sie außen am Knie bzw. hinter und um die Kniescheibe herum.

Als ich darauf aufmerksam machte, dass ich ebenfalls manchmal Schmerzen und öfter ein Knacken und eine Blockade in der linken Hüfte spüre, habe ich Physiotherapie im Wasser (mit älteren Leuten mit künstlichem Hüftgelenk) verschrieben bekommen. Das war zwar ganz lustig, trug aber nicht zu einer Verbesserung bei. Laut Aussage der Ärztin haben die Hüftschmerzen nichts mit dem Knie zu tun.

Vor etwa 5-7 Jahren litt ich regelmäßig unter Nackenschmerzen mit Schwindel und Übelkeit. Ich war beim Arzt -> Physiotherapie und Osteopathie. Das half ganz gut. Mittlerweile sind die Nackenschmerzen wieder da, gepaart mit starken Kopfschmerzen, vor allem nach dem Aufstehen, einmalig auch eine Seestörung am linken Auge. Diese werden jetzt wieder schlimmer, wo ich auch mein Knie wieder viel stärker spüre. Eine Verbindung konnte von keinem Arzt bestätigt werden.

Sämtliche Schmerzen wurden besser, als vor 1,5 Jahren meine Weisheitszähne gezogen wurden. Das mag auch Zufall sein, die Verbesserung war auch nur von kurzer Dauer (ca. 6 Monate).

Seit dem war ich erneut beim Orthopäden. Weiter machen wie bisher, viel Sport, aufhören wenn die Schmerzen zu stark werden.

Durch Ruhigstellung werden die Knieschmerzen zur Zeit besser, wobei auch eine mehrmonatige Sportpause (vor ca. einem Jahr) keine wesentliche Verbesserung gezeigt hat.

Kälte scheint mehr zu nützen als Wärme, ich möchte aber auch nichts kaputt machen.

Spazieren auf weichem Waldboden fühlt sich gut an.

Das Knie in der Luft halten und dabei strecken ist nicht möglich.

Eine neue Matratze ist bestellt, ein Nackenstützkissen besitze ich bereits.

Ich war bei etlichen Ärzten und verschiedensten Physiotherapeuten und es ist in den letzten Jahren nichts besser geworden. Darunter leide ich besonders, weil es mich beim Sport einschränkt. Ich tanze für mein Leben gerne (hobbymäßig im Verein).

Wenn hier irgendjemand auch nur einen kleinen Verdacht hat, was das sein könnte und/oder eine Idee, wie es mir wieder besser gehen könnte: Bitte antwortet! Ich probiere alles aus! Danke!

Rücken, Schmerzen, Sport, Nacken, Hüfte, Knie, Orthopädie, Osteopathie

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