Kosten bei Absage unter 24 Stunden?

4 Antworten

Auch wenn du mit deiner Frage hier in diesem Forum eigentlich falsch bist (es handelt sich ja nicht um eine gesundheitliche Frage, sondern es ist eher eine rechtliche Frage):

Diese Regelung ist durchaus nicht unüblich, kenne ich auch von der Krankengymnastik oder z.B. auch Zahnarzt. Solche Aushänge sieht man ja öfter mal.

Denn bei kurzfristiger Absage entsteht dem Behandler ja eine Lücke, in der er nichts verdienen kann, weil selten so schnell ein Ersatztermin für einen anderen Patienten vergeben werden kann. Und als Ersatz für den Verdienstausfall verlangt er dann natürlich einen Betrag x.

Handelt es sich bei dem Absagegrund um eine kurzfristig eingetretene akute Erkrankung, kann man diese 24 Std. natürlich nicht immer einhalten. In so einem Fall muss man dann in den entsprechenden Praxen meist kein Ausfallhonorar zahlen.

Dies ist eher für solche Patienten gedacht, die einen Termin vereinbaren und dann doch nicht kommen, ohne vorher abzusagen oder eben nur ganz kurzfristig absagen und die dann auf diese Weise die Termine für andere Patienten blockieren und so eben auch zu einem Verdienstausfall für den Behandler führen. Da sowas in der letzten Zeit leider immer mehr wird, wollen die Praxen dem natürlich durch entsprechende Ankündigungen entgegen wirken.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Lexi77 hat es zwar schon sehr gut erklärt, aber nocheinmal von mir als Praxisinhaberin: wenn eine akute Krankheit vorliegt, muss natürlich kein Ausfall bezahlt werden!

Nur nehmen die kurzfristigen Absagen bzw. die Gar-nicht-Absagen wirklich sehr stark zu, so müssen sich die Therapeuten irgendwie wehren und ein Ausfallhonorar nehmen. Einerseits warten die Patienten wochenlang auf einen Termin, andererseits hat man manchmal mehrere "Ausfälle" an einem Tag, wo man nutzlos herumsitzt........

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Wenn die Logopädin die entstandene Lücke füllen könnte (zB lange Wartezeiten auf einen Termin), muss nicht bezahlt werden.

Es ist rechtens - denn die KK übernimmt keine Kosten, für nicht angetretene Therapietermine.

Und warum sollte eine Logopädin zwangsweise auf ihre "Lohnfortzahlung" verzichten?

Was möchtest Du wissen?