Hallo!

Hast du denn schon mal über meinen Tipp mit dem Zahnarzt nachgedacht? Dort könntest du - wie bei deiner anderen Frage genauer beschrieben - möglicherweise Hilfe bekommen.

Medikamente gegen Muskelprobleme gibt es in Form von Muskelentspannern, aber die hast du offensichtlich schon erfolglos ausprobiert.

Evtl. könnte dir vielleicht ein Osteopath oder ein Arzt für manuelle Medizin (gibt es leider nicht so oft) weiterhelfen.

Ansonsten würde ich dir dennoch auch mal empfehlen, über eine Beratung bei einem Psychotherapeuten nachzudenken. Vielleicht "sitzt dir was im Nacken", was dir jetzt diese Probleme verursacht.

Alles Gute!

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Hallo! Schnarchst du? Hast du vielleicht nächtliche Atemaussetzer? Bei dieser sog. Schlaf-Apnoe (https://www.netdoktor.de/krankheiten/schlafapnoe/) ist eine starke Müdigkeit am Tag eines der Symptome. Leider merkt man selber meistens nichts davon, wenn man einen Partner hat, der das nachts hört, kann das ein wichtiger Hinweis sein. Das kann aber in einem Schlaflabor festgestellt werden. Wenn alle maßgeblichen Blutwerte (Schilddrüse, Eisen, Vitamin D etc.) in Ordnung sind, solltest du das vielleicht mal abklären lassen. Das wäre eine Möglichkeit.

Alles Gute!

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Hallo! An deiner Stelle würde ich - vor allem weil die Wunde offenbar stark eitert - möglichst zeitnah einen Zahnarzt aufsuchen. Auch am Wochenende gibt es Zahnärzte die Notdienst machen. Meist erfährt man die Notdienstnummer über den AB des eigenen Zahnarztes oder durch Veröffentlichung in der lokalen Presse.

Ansonsten ruf sofort morgen früh bei deinem Zahnarzt an und schilder die Beschwerden. Damit sollte man nicht zu lange warten!

Gute Besserung!

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Hallo!

Sowas solltest du mit deinem Arzt besprechen und nicht aufgrund möglicher positiver Antworten aus einem (Laien-!) Forum machen. Nur dein Arzt kennt dein gesamtes Beschwerdebild und deine gesamte Medikation (offenbar nimmst du ja nicht nur Novaminsulfon, sondern auch andere Mittel) und kann das dann entsprechend berücksichtigen und bewerten.

Du könntest dann deinen Arzt ja vielleicht auch mal nach Dronabinol fragen. Das wäre dann ein Medikament für das man eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse beantragen kann. So müsstest du mit etwas Glück nichts selbst bezahlen (außer ggf. einer Zuzahlung).

Alles Gute!

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Hallo!

Musik ist eigentlich immer eine gute Sache, nimm einen MP3 Player mit der Lieblingsmusik des Komapatienten und Kopfhörer mit. Man sollte aber darauf achten, dass man die Lautstärke der Kopfhörer nicht zu hoch einstellt.

Wenn man etwas Zeit hat / sich Zeit nehmen kann, dann kann man z.B. auch aus dem Lieblingsbuch des Patienten immer wieder was vorlesen.

Und auch immer wieder mit ihm reden, ihm Dinge aus dem Alltag erzählen.

Irgendetwas mit dem Lieblingsgeruch oder einem speziellen Duft, mit dem der Patient vielleicht etwas besonderes verbindet, kann auch hilfreich sein.

Grundsätzlich würde ich aber alles immer nur nach Rücksprache mit dem Pflegepersonal oder den Ärzten machen. Denn wenn er z.B. nicht in einem Einzelzimmer liegt, dann dürfen dadurch die anderen Patienten nicht beeinträchtigt oder gestört werden. Mit Kopfhörern bei Musik kann man das natürlich verhindern, aber z.B. bei Düften sollte man vorsichtig sein und nachfragen.

Alles Gute!

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Hallo!

Auch wenn sich das vielleicht etwas komisch anhört: warst du mit deinen Beschwerden schonmal beim Zahnarzt? Mir kommt bei deiner Schilderung CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) in den Sinn. Vielleicht liegt bei dir eine (nicht immer spürbare) Kieferfehlstellung vor. Oder du knirschst vielleicht nachts stark mit den Zähnen. Das kann zu massiven Verspannungen der Gesichts-, Kiefer- und Wirbelsäulenmuskulatur führen, die dann ähnliche Beschwerden machen, wie du sie schilderst.

Hier kannst du dich z.B. näher informieren und ggf. auch einen geeigneten Arzt finden: https://www.cmd-arztsuche.de/

Was ist CMD? Die craniomandibuläre Dysfunktion ist von der Definition her der Überbegriff für eine Fehlregulation des Kiefergelenks sowie der daran beteiligten Muskeln und Knochen (Ober- und Unterkiefer bzw. Schädel).

Die Krankheit CMD kommt in Deutschland sehr häufig vor. Tatsächlich sind sogar rund 8% der Bevölkerung betroffen, wenngleich nur 3% aufgrund akuter oder chronischer Beschwerden eine Behandlung benötigen. Eine craniomandibuläre Dysfunktion ist dabei nicht nur physisch, sondern auch psychisch sehr belastend, da die Schmerzen häufig in die Zähne (allgemein im Mund), aber auch ins Gesicht, Kopf, Nacken, Schulter, Rücken, Wirbelsäule, Problemen mit der Kopfdrehung und mehr ausstrahlen können.

Vielfältige chronische Beschwerden können die Folgen sein:

  • Schmerzen in den Kaumuskeln / im Kiefer
  • Probleme bei der Mundöffnung
  • Knacken, Reibung und Schmerzen im Kiefergelenk
  • Zähneknirschen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Verspannungen im Nacken und Rücken
  • Ohrenschmerzen
  • Tinnitus (Ohrgeräusche) und / oder Schwindelgefühle
  • Eingeschränkte Kieferöffnung
  • Bruxismus (Zähnepressen)
  • Gesichtsschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Schnarchen
  • und mehr...

Oft wissen Patienten mit diesen Beschwerden nicht, dass ihr Leiden auf einen "falschen Biss" zurückgeht und bleiben damit jahrelang allein, da auch Fachärzte wie z. B. Orthopäden, HNOs oder Neurologen eine craniomandibuläre Dysfunktion meist nur schwer diagnostizieren können.

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Hier findest du noch eine umfangreichere Auflistung möglicher Symptome: https://www.cmd-arztsuche.de/cmd-symptome/

Ansonsten würde ich - zumal deine Beschwerden offensichtlich hauptsächlich morgens auftreten - auch nochmal die Schlafgewohnheiten näher beleuchten. Du schreibst zwar, dass du HWS-Kissen ausprobiert hast. Aber aus eigener Erfahrung (habe ein chronisches Problem im Bereich der Kopfgelenke/oberen HWS) kann ich sagen, dass spezielle HWS-Kissen nicht immer die Optimalsten sind. Leider muss man da u.U. sehr viel ausprobieren, bis man das beste Kissen gefunden hat. Ich schwöre seit vielen Jahren auf Wasserkissen und möchte das nicht mehr missen. Ich habe mir sogar ein Reise-Wasserkissen zugelegt und schlafe nirgendwo mehr ohne.

Wichtig wäre es aber auch, mal einen Blick auf die Matratze zu werfen. Denn das beste Kissen kann nicht helfen, wenn die Matratze durchgelegen, viel zu hart oder zu weich ist.

Und zu guter letzt wäre die Frage, ob dich evtl. psychisch etwas belastet, was du quasi nachts "aufarbeitest" und dadurch deine starken Verspannungen kommen. Nicht umsonst gibt es ja auch den Spruch "mir sitzt was im Nacken".

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar hilfreiche Denkanstöße geben.

Alles Gute!

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Ruhig verhalten, nach Möglichkeit im Haus bleiben, kein Sport. Abends lauwarm abduschen, nicht kalt!

Viel trinken! Und vor allem auch keine eisgekühlten Getränke, sondern lauwarme Getränke nehmen. Denn bei zu kalten Getränken muss der Körper viel Energie aufwenden, um das Getränk in deinem Magen aufzuwärmen und dadurch gerätst du noch mehr ins Schwitzen als sowieso schon.

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Mir hilft bei Aphten immer Kamistad Gel am besten. Das bekommst du rezeptfrei in der Apotheke. Das betäubt die Stelle gleichzeitig auch etwas, so dass es dann schon nicht mehr so unangenehm ist. 2-3x aufgetragen, dann sind die Aphten in der Regel weg.

Wenn es eine Stelle ist, die du nicht gut erreichen kannst, um das Gel aufzutragen, kannst du dir auch Salviathymol in der Apotheke besorgen und regelmäßig den Mund damit spülen, das sollte dann auch gut helfen.

Gute Besserung!

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Hallo!

Ich glaube, dass du mehr trinken sollst, hat nicht unbedingt was mit den Tabletten zu tun. Ich habe zumindest noch nie gehört, dass da bei Pantozol ein Zusammenhang besteht.

Bei Pantozol ist es aber sehr wichtig, die Tabletten mindestens 30-60 Minuten vor dem Frühstück zu nehmen damit sie richtig wirken können. Vielleicht ist das dein Fehler?

Es ist aber grundsätzlich schon wichtig, genug zu trinken. Ich weiß selber, wie schwer das manchmal sein kann und schaffe es auch nicht immer, bei mir hat das aber auch mit der Grunderkrankung zu tun und ich bekomme dann Infusionen.

Stell dir am besten überall ein Glas Wasser hin, und immer, wenn du an einem Glas vorbei kommst, trinkst du was. Es ist besser, über den Tag verteilt immer wieder ein paar Schlucke zu trinken, als einmal eine ganze Flasche.

Alles Gute!

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Du hast eine Pille zum trinken? Und lässt dir die Periode verschreiben? Sehr interessant...

Im Ernst: Du solltest dir schon die Möglichkeit machen, deine Frage vernünftig zu formulieren und die (möglicherweise) vorhandene automatische Korrektur ausschalten oder dann entsprechend abändern.

Dann wirst du vielleicht auch hilfreiche Antworten bekommen.

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Hallo!

Das Problem kenne ich. Solche Verspannungen in der HWS und im Schulterbereich können fiese Kopfschmerzen machen.

Wichtig wäre es, die Verspannungen zu lösen.

Wärme ist grundsätzlich gut, aber nur alleine hilft das selten. Durch die Wärme wird zwar die Muskulatur entspannt, aber wenn du dann trotzdem weiterhin diesen Bereich (falsch) beanspruchst, dann kann sich da auch nicht viel bessern.

Grundsätzlich hast du mit der Medikamenteneinnahme recht, aber manchmal ist es eben doch sinnvoll, ausnahmsweise mal was zu nehmen.

Denn wenn du immer Schmerzen hast, nimmst du automatisch eine Schonhaltung ein. Durch diese Schonhaltung entstehen dann neue Verspannungen, die neue oder mehr Schmerzen machen. Dadurch verstärkt sich deine Schonhaltung, es kommt zu weiteren Verspannungen usw. Du siehst, das ist ein Teufelskreis. Und dieser muss halt erst einmal unterbrochen werden. Ohne Schmerzmittel ist das selten möglich.

Wenn die Beschwerden weiter anhalten, könntest du auch mal deinen Arzt bitten, dir manuelle Therapie oder Massagen zu verordnen. Und anschließend Krankengymnastik, für einen richtigen Muskelaufbau.

Wichtig ist auch, das du beim Ware tragen und räumen, die richtige Technik - insbesondere beim Hochheben - anwendest. Also in die Hocke gehen und die Last gerade hochheben (https://www.bghw.de/arbeitsschuetzer/praevention-von-a-z/f-l/heben-und-tragen). Deine Wirbelsäule wird es dir danken.

Gute Besserung!

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Hallo!

Natürlich könnten deine Beschwerden auch (noch?) von der Gastritis kommen. Was aber nach 3 Monaten Behandlung eher unwahrscheinlich ist. Was war denn die Ursache der Gastritis, konnte man das feststellen? Vielleicht ist das dann ja auch eine Ursache für deine jetzigen Beschwerden.

Auch wenn hier viele kritisch über das Pantozol schreiben, muss ich dafür mal eine Lanze brechen. Natürlich kann es Nebenwirkungen machen, es gibt kein Medikament das Wirkung hat aber keine Nebenwirkung machen kann. Man sollte aber keine Panik verbreiten.

Es kann nämlich auch sein, dass es überhaupt keine NW macht. Ich nehme schon seit vielen Jahren hochdosiert (und in den letzten Jahren sogar als Infusion) Pantozol. Ich habe nachgewiesenermaßen zu viel Magensäure, was auch mit meiner Magenerkrankung zusammenhängt. Hätte ich kein Pantozol, hätte ich keine Stimme mehr, da die Magensäure immer wieder meinen Kehlkopf angegriffen und regelrecht verätzt hatte. Nebenwirkungen, die auf das Pantozol zurückgeführt werden könnten, habe ich nicht. Es kann also auch ein Segen sein.

Grundsätzlich solltest du das Ganze natürlich zeitnah abklären lassen (ggf. auch durch Magen- und/oder Dramspiegelung) aber es ist jetzt in meinen Augen auch kein Grund Panik zu schieben. Auch Angst kann zu Magenbeschwerden führen! Besprich alles in Ruhe mit deinem Arzt und schilder ihm ausführlich deine Beschwerden, aber auch deine Sorgen und Bedenken. Falls du Angst hast, beim Arztgespräch was in der Aufregung zu vergessen, mach dir vorher einen Spickzettel.

Alles Gute!

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Oh ja, ordentliche Verspannungen können ganz schön fiese Kopfschmerzen verursachen. Ich spreche da aus Erfahrung.

Es kann dann sogar passieren, dass es nach den ersten Behandlungen erstmal sogar ein bisschen schlimmer wird.

Mir hilft dann am besten - neben Physiotherapie/manueller Therapie - Wärme. Ein Körnerkissen warm machen und auf die Verspannte Stelle legen kann manchmal wahre Wunder bewirken.

Wenn es allzu schlimm wird, nehme ich auch mal eine Ibuprofen, damit ich nicht zu sehr in eine Schonhaltung verfalle. Denn wenn du eine Schonhaltung einnimmst, dann kommt es auch schnell wieder zu neuen Verspannungen, neuen Schmerzen... Und schon bist du in einem Teufelskreis gefangen. Diesen gilt es zu unterbrechen.

Wieso glaubst du denn, du hättest ein Aneurysma?

Hast du nach Ursachen für Kopfschmerzen gegoogelt und Prof. Internet und Dr. Google haben dir das gesagt? Oder gibt es dafür einen konkreten Anhaltspunkt?

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Hallo!

Warst du auch mal beim HNO? Mein erster Gedanke beim Lesen deiner Frage war, dass evtl. irgendwas mit deinen (Neben)Höhlen nicht stimmt, du schreibst ja auch von Beschwerden im Bereich Stirnhöhle / Kieferhöhle. Hattest du mal eine Erkältung, aus der sich eine chron. Nebenhöhlen-/Stirnhöhlenvereiterung o.ä. entwickelt haben könnte? Vielleicht muss man mal eine Röntgenaufnahme der Nebenhöhlen machen oder sogar ein CT des Kopfes. Vielleicht sieht man dann mehr.

Gute Besserung!

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Hallo! Das tut mir sehr leid für dich und deinen Freund. Die nächste Zeit wird sicher nicht leicht für euch. Wichtig ist in so einer Situation, dass du einfach für ihn da bist, dass er sich nicht alleine oder im Stich gelassen fühlt. Auch wenn du nichts an seinem Zustand ändern kannst, nur hilflos daneben sitzen kannst, es ist wichtig, dass er einen Partner hat, der zu ihm steht. Versuche einfach, ihm die letzte Lebenszeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Vielleicht könnt ihr noch schöne Dinge gemeinsam unternehmen, wenn ihn das nicht zu sehr anstrengt. Ihm vielleicht noch einen (letzten) Wunsch erfüllen.

Natürlich kann von uns keiner sagen, wie lange er noch zu leben hat, das können meist noch nicht mal die behandelnden Ärzte genau sagen. Habt ihr die schon gefragt? Endstadium spricht aber dafür, dass es schnell gehen kann. Es gibt aber auch Patienten, die hängen so sehr am Leben, dass sie einfach nicht sterben wollen, egal, wie schlecht es ihnen geht, und da kann es dann auch länger dauern.

Wenn er tatsächlich Limo und Schokolade verträgt und das auch drin bleibt, dann würde ich nach meiner Laienmeinung sagen, dann soll er das ruhig trinken/essen. Dann hat er trotz allem wenigstens noch etwas, was er genießen kann. Und ich finde auch das ist enorm wichtig!

Ich wünsche euch beiden viel Kraft!

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Hallo!

Wenn du eine wirklich sichere Antwort bekommen willst, dann musst du darüber mit deinem Arzt sprechen. Nur er kennt dich, den genauen Verlauf der OP/Behandlung und deinen Heilungsverlauf und kann dann entsprechend deines Zustandes - den er durch Inaugenscheinnahme feststellen kann - beurteilen, ob Sport schon möglich ist oder nicht.

Wir kennen nur deine kurze Schilderung, da wäre ein m.E. schon fahrlässig eine Ja-oder-Nein-Antwort zu geben.

Das liegt sicher auch daran, welchen Sport du machen willst; z.B. bei Mannschaftssport, wo es zu einer Kollision mit Mitspielern kommen könnte, oder Ballsport ist die Gefahr ja viel größer als z.B. beim Radfahren oder Walken.

Aber wie gesagt, besprich das mit deinem Arzt, dann bist du auf der sicheren Seite.

Alles Gute!

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Hallo!

Du kannst mit deinen Beschwerden ja einfach erstmal zum Hausarzt gehen und ihm die Sache schildern. Dafür hat man ja einen Hausarzt und braucht nicht direkt ins Krankenhaus, denn ein Notfall ist es ja wohl nicht. Er kann dich dann ja bei Bedarf auch schon orientierend untersuchen, z.B. Bauch abtasten und abhören und die meisten Hausärzte können auch Ultraschall in der Praxis machen. Wenn er meint, dass es sinnvoll wäre, Blut abzunehmen, kann er das natürlich auch in der Praxis machen. Vielleicht kann er dir deine Angst dann ja auch schon nehmen.

Bei meinem Hausarzt ist es so, dass morgens bis 9.00 Blut abgenommen werden kann. Das wird dann ins Labor geschickt und die Werte liegen dann in der Regel am nächsten Morgen vor. Wenn es dringend ist und schnell geht manchmal sogar am späten Nachmittag kurz vor Praxisschluss.

Gute Besserung!

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Hallo Manuel!

Bei dem was du schreibst, kann ich sehr viel von meinen eigenen Beschwerden wiederfinden. Und das Ganze hat auch einen Namen: Gastroparese oder Magenentleerungsstörung. Leider kennen viele Ärzte dieses Krankheitsbild nicht oder nicht gut genug, so dass es oft sehr lange bis zu einer Diagnose dauert oder alles auf die Psyche geschoben wird. Es gibt sehr gute Ärzte in Deutschland, die sich mit dieser Erkrankung sehr gut auskennen, aber leider sind das nur sehr wenige. Ich fahre z.B. immer 100 km (eine Strecke) um zu meinem Professor zu kommen. Denn in der näheren Umgebung konnte oder wollte mir vorher keiner helfen. Der Professor hatte dann einige spezielle Untersuchungen gemacht und konnte relativ schnell die Diagnose stellen.

Die wichtigste Untersuchung um eine Magenentleerungsstörung zu bestätigen oder auszuschließen wäre eine Magenentleerungsszintigrafie. Manche Ärzte machen auch einen speziellen Atemtest.

Zuerst wurden auch verschiedene Prokinetika ausprobiert, die aber leider entweder nicht geholfen haben, oder ich habe sie nicht vertragen.

Da ich nicht mehr genug essen konnte, habe ich dann irgendwann eine Sonde (sog. Jet-PEG) bekommen, weil ich zu weit ins Untergewicht gekommen war. Inzwischen habe ich einen Port und bekomme darüber parenterale Ernährung, um das Defizit zwischen dem, was ich essen kann und meinem tatsächlichen Bedarf auszugleichen.

Die Behandlung, die mir zur Zeit einigermaßen gut hilft, ist eine regelmäßige Injektion von Botox in den Pylorus. Dadurch erschlafft dieser Muskel und wird dann ein wenig aufgeweitet, so dass die Nahrung besser vom Magen in den Dünndarm gelangen kann. Vielleicht wäre das auch eine Option für dich.

Ein Problem mit der Magensäure (Gastritis, Entzündung der Speiseröhre) ist dann auch relativ logisch. Denn die Nahrung bleibt ja lange im Magen. Da der Magen sie aber verarbeiten und "loswerden" will, produziert er immer weiter Magensäure. Da die aber ja auch nicht weg kann, steigt die dann irgendwann hoch und reizt z.B. die Schleimhaut in der Speiseröhre.

Wenn du weitere Fragen hast, kann ich die dir gerne beantworten.

Falls du bei Facebook bist: wir haben da eine Selbsthilfegruppe mit einem regen Austausch von Betroffenen. Wenn du magst, schau mal vorbei, dort findet man auch immer wieder gute Tipps und Hilfe!

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Hallo!

Wenn diese Probleme länger anhalten, solltest du mal zum Arzt gehen und das abklären lassen. Natürlich könnte das auf eine Essstörung hinweisen, es könnte aber genau so gut was anderes sein. Deswegen mein Rat, es auf jeden Fall erstmal abklären zu lassen.

Geh doch einfach mal zu deinem Hausarzt und schilder ihm deine Symptome. Ggf. wird er dich dann für weitere Untersuchungen (z.B. Magenspiegelung) zu einem Facharzt weiter schicken.

Wenn Untersuchungen dann ergeben, dass keine organische Ursache vorliegt, dann kann man immer noch die Psyche in den Blick nehmen.

Bis dahin kannst du ja mal versuchen, über den Tag verteilt immer wieder mal kleine Portionen zu essen, anstatt eine große Mahlzeit. Vielleicht versuchst du auch mal Smoothies oder sowas. Oder auch Suppe.

Ich habe eine - allerdings recht seltene - Magenerkrankung, bei der der Magen sich nicht richtig entleert. Da geht es mir manchmal auch so wie dir, dass ich essen möchte, aber kaum einen Bissen runter bekomme. Flüssiges geht dann aber meistens trotzdem einigermaßen.

Alles Gute!

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