OP verschoben trotz lebensbedrohlicher Umstände weil ein anderer Fall noch dringlicher ist? Ist diese Form der herarischen Form für OP Termine zulässig?

Hallo, Der Fall stellt sich wie folgt dar. Meine Frau hatte vor 2 Jahren eine Gebärmutterentfernung wegen eines Zervixkarzinom. Bei der OP stellte man obendrein eine Endometriose fest und es bedurfte zusätzlich eines Spezialisten der nur rein zufällig im Krankenhaus war um die OP zum erfolgreichen Abschluss zu bringen. Operationsdauer ca. 4h bei ungewöhnlich hohem Blutverlust.

Nun hat meine Frau seit letzten Jahre (Ende Oktober 2019) Schmerzen im Unterleib, ihr Frauenarzt stellte keine weiter Verbreitung vom Krebszellen fest, gab ihr jedoch direkt eine Überweisung ins Krankenhaus Heidenheim. Dort bekam sie ein Termin Anfang Dezember 2019 wo wiederum ein MRT Termin für den 23.12.2019 bekam um eine endgültige Diagnose stellen zu können. Am 17. Januar bekam sie einen weiteren Termin zur MRT Auswertung und um den weiteren Behandlungsverlauf zu klären. Dabei erzählte man uns was von einer sogenannten Regeneration der Endometriose – aber sicher war sich der Arzt nicht – man sollte es doch erst einmal mit Schmerzmittel versuchen bevor wir ein operativen Eingriff in Erwägung ziehen. Auf drängen meiner Frau hin und mit dem hinzuziehen einer weiteren Ärztin wurde uns dann doch zu einem baldigen OP Termin geraten. Da auch diese andere Ärztin den Fall mit dieser ersten OP kannte, beraumte sie so den Termin (27.02.2020) an, dass dieser Spezialist wieder im Haus zu gegen ist.

In der Zwischenzeit geht es meiner Frau nun fast schon täglich immer schlechter (Schwindelanfälle, kann kaum noch was essen und stets starke Schmerzen) und zu allem Überfluss wurden wir heut telefonisch informiert das der OP-Termin verschoben werden müsse aufgrund dringenderer Fälle. Wann dieser Termin sein wird ist uns stand jetzt (22.02.2020) noch nicht bekannt – aber wenn wieder dieser Spezialist hinzu gezogen werden soll, dann kann es sich nur um Ende März handeln was evtl. zu spät sein könnte!

Gibt es in diesem Fall ein Recht darauf auf den Termin bestehen zu können?

Krankenhaus, Operation
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Arzt in der Notaufnahme verordnet Medikamente, wo erhalte ich diese?

Hallo,

ich war heute mit einem Knalltrauma in der Notaufnahme der Bundeswehr (was im nachhinein ein großer Fehler war, wäre ich doch nur zur städtischen Klinik gefahren). Nach 3 Stunden Wartezeit wurde ich vom Arzt untersucht. Da ich seit dem Vorfall einen Tinitus habe, hat er eine Cortison-Behandlung vorgeschlagen. Nach einer weiteren Stunde Wartezeit habe ich vom Pfleger den Bericht und Tabletten für einen Tag bekommen. Er sagte, das Rezept für die restlichen Tabletten soll ich von der Notfallpraxis der kassenärztlichen Vereinigung besorgen, da die Notaufnahme angeblich keine Rezepte ausstellen darf. Er weigerte sich sogar, mir wenigstens die Dosis für die kommenden 2 Feiertage mitzugeben.

Einseitig fast taub fuhr ich also 10 KM zur Notfallpraxis, wo man mir eine N1-Dosis verschrieb. Übermorgen muss ich erneut dorthin, da die verschriebene Dosis nur für 2 Tage ausreicht. Hausarzt und HNO-Arzt sind erst nächste Woche wieder da.

Was soll das alles? Im Bericht des KH steht, das mir die verordneten Medikamente mitgegeben wurden. Das stimmt aber nicht! Man hat mir lediglich eine einzige Tagesdosis mitgegeben.

Ich kenne so ein Vorgehen überhaupt nicht. Ist das so wirklich die offizielle Vorgehensweise? Ich muss also für ein paar Tabletten zu 5 (!) Einrichtungen fahren (KH, Notfallpraxsis, Apotheke, Notfallpraxis, Apotheke). Kann ich mir wenigstens die Fahrtkosten von der Krankenkasse erstatten lassen?

Bislang kannte ich es immer so, dass der verordnende Arzt in der Notaufnahme zur Schublade greift und die Medikamente dem Patienten gibt (in meinem Fall zumindest für die kommenden 3 Tage, wo alle Praxen geschlossen haben).

Medikamente, Krankenhaus
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Folgen gegen ärztlichen Rat Bett verlassen und im Rollstuhl durch Krankenhaus?

Guten Tag, ich bin gerade in einer etwas verzweifelten Lage.. (kurz was passiert ist: ich habe mir den schienbeinkopf gebrochen aber das ist eigentlich zu meiner Frage unwesentlich) auf jeden Fall war ich dann im Krankenhaus (seit 5 tagen) und dort durfte ich am dritten Tag mit dem Rollstuhl 1-2 Stunden pro Tag aus dem Bett in der Klinik in die Cafeteria was ich wirklich seeehr genossen habe. Ich muss noch 7 Tage aufgrund dessen dass das Krankenhaus sehr voll ist auf die OP warten. Also insgesamt 12 tage (was ich ziemlich unmenschlich finde aber ja bringt ja nix zu jammern) . Nun wurde ich in ein anderes Krankenhaus (weil sie dort besser über diese Art Verletzung spezialisiert sind) verlegt und direkt bei der Aufnahme meinte die Ärztin dass es kein Problem sei wenn ich 1-2 Stunden pro Tag im Rollstuhl sitze und mir wurde mehrfach versichert dass ich einen bekomme. Jetzt bin ich auf der Station und die oberschwester sagt plötzlich dass ich nicht in den Rollstuhl darf weil das so in meiner Info stehen würde. Wie kann es sein dass sie plötzlich etwas komplett anderes sagt als die Ärztin welche mir sogar alles über die OP und die Verletzung gesagt hat? Als ich dann erwiderte (zur Schwester) dass es mir sogar die Ärztin erlaubt hat sagte sie nur plump " die Ärztin ist aber ja zum Glück nicht hier jetzt stellen sie sich nicht so an" und dann hab ich sie nochmals gefragt warum wenn es denn die Ärztin erlaubt hat und dann meinte sie "sie können natürlich auch gegen ärztlichen Rat in den Rollstuhl sitzen" diese Aussage verstehe ich wirklich nicht da sie ja die Schwester ist und die Ärztin es mir erlaubt hat. Habe ich dann überhaupt irgendwelche Nachteile zu fürchten wenn mir was passiert während ich im Rollstuhl sitze?

Ich bin wirklich verzweifelt und weiß nicht was ich tun soll, ich drehe durch wenn ich 7 Tage nur im Bett liege!

Vielen Dank schonmal für alle die sich das durchlesen und alle Antworten

Krankenhaus
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Schwindel, Übelkeit und Erbrechen?

Hallo, das ganze fing vor 9 Tagen an, ich bin in der Nacht plötzlich mit einem starken Schwindel aufgewacht, mit Übelkeit, dass ging dann so für 1-2 Minuten dann wurde das etwas besser und ich bin dann auch wieder eingeschlafen. Als ich dann gegen 9uhr morgens wieder aufgewacht bin ging das direkt weiter mit dem schwindel und es war so stark das ich mich übergeben musste. Bin dann ins Krankenhaus gegangen, dort wurde mir Blut abgenommen ( Laborwerte alle in Ordnung) Blutdruck gemessen uws. aber war alles in Ordnung. Habe dann ein Mittel gegen schwindel und Erbrechen bekommen. Der Artzt ist von einer leichten Magen Darm Entzündung ausgegangen und ich durfte dann auch wieder nach Hause. Ja, jetzt ist der starke Schwindel mit Erbrechen zwar weg, aber ich habe das gefül als könnte mein körper das Gleichgewicht nicht kontrollieren, fühle mich als würde ich fallen bzw um kippen, leichte Besonnenheit, bei schnellen Bewegungen verstärkt sich das etwas und es wird mir manchmal leicht schwindelig. War gestern beim HNO Arzt, er hat auch alles getestet aber konnte nix feststellen im Ohr...

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Herzrasen und Kollaps - nur durch Flüssigkeitsmangel?

Hallo!

Ich bin mal wieder im Krankenhaus, da ich Sonntag massive Kreislaufprobleme hatte und auch umgekippt bin. Nachdem es mir auch Montag zwischendurch ziemlich schlecht ging und ich Dienstag auch kurz vor einem Kollaps war, hat mein Arzt dann am Dienstag den Krankenwagen gerufen und mich ins Krankenhaus eingewiesen.

Meine Symptome sind dann immer Herzrasen (meist um 100 - 120) und mir wird schwarz vor Augen und schwindelig. Dann kommt es auch manchmal vor, dass ich stark friere und zitter aber gleichzeitig schweißgebadet bin. Der Blutdruck ist aber meistens normal. Auch in "normalen" Phasen habe ich jetzt seit einigen Tagen fast ständig einen ziemlich schnellen Puls von über 90 Schlägen und mehr.

Hier im Krankenhaus wurde jetzt nicht so wirklich viel gemacht. Gestern wurde ein Schellong- Test durchgeführt (Ergebnis positiv hat mir aber noch keiner erklärt). Heute wurde ein Herzecho gemacht und ich habe Langzeit-Blutdruck und Langzeit-EKG bekommen.

Obwohl die Messungen ja noch bis morgen laufen, sagte mir der Arzt heute, ich hätte nichts am Herzen sondern nur einen massiven Flüssigkeitsmangel, das hätte man im Echo an den Gefäßen erkennen können. Daher käme auch die Tachykardie. Ich müsste "einfach" mehr trinken.

Das kann ich ja leider aufgrund meiner Magenentleerungsstörung nicht, so dass ich bisher schon ab und zu mal 500 ml Jonosteril-Infusionen bekommen habe, vor allem an heißen Tagen. Ich trinke zwar soviel wie es geht und habe ja auch durch die parenterale Ernährung immer noch 1,5 l Flüssigkeit. 

Aber hier im Krankenhaus bekomme ich trotz des diagnostizierten Flüssigkeitsmangels auch nur 500 ml und nicht mehr. Das Herzrasen und die anderen Symptome hatte ich vor dem Wochenende nicht.

Wenn es tatsächlich nur Flüssigkeitsmangel wäre, hätten die Symptomen dann nicht auch schon eher auftreten müssen? Ist das tatsächlich möglich, dass sowas nur durch Flüssigkeitsmangel auftritt? Und müsste es nicht dann dirch eine Jono-Infusion nicht besser werden?

Viele Grüße und danke schonmal für eure Antworten!

Krankenhaus, Ohnmacht, Schwindel, Herzrasen, Infusion
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Wie lange dauert es üblicherweise, bis man nach mehreren Vollnarkosen wieder ganz fit ist?

Hallo zusammen,

gibt es Erfahrungswerte, wie lange es in der Regel dauert, bis man sich von einer - oder mehreren - Vollnarkose(n) richtig erholt hat? Ich habe im Moment das Gefühl, ich werde gar nicht mehr fit.

Zur Vorgeschichte: in der Zeit von Ende Juni bis zum 1. August hatte ich 4 mal eine Vollnarkose, einmal für die Durchführung einer Untersuchung (ERCP) und dann hatte ich noch 3 OPs. In der ersten OP Anfang Juli wurde die Galle entfernt. Die zweite OP war eine Not-OP und wurde nötig, da ich einen Portinfekt hatte. Und in der 3. OP wurde dann zwei Wochen später ein neuer Port eingesetzt. Diese letzte OP war wohl auch komplizierter als geplant und hat statt den angesetzten 30 Minuten über 2 Stunden gedauert.

Mein Hausarzt meinte nach meiner Entlassung, dass die Erholungsphase alles in allem ca. 3-4 Wochen dauern würde.

Jetzt sind schon 5 Wochen um und ich habe das Gefühl, immer noch nicht richtig fit zu sein. Ich bin ständig schlapp und müde, aber nachts schlafe ich total schlecht, habe hin und wieder auch Krämpfe. Außerdem habe ich kaum Kraft und selbst kleine Dinge strengen mich sehr an. Diese Woche fange ich auch wieder an zu arbeiten und muss eigentlich wieder fit sein.

Ich habe es schon mit zusätzlichen Flüssigkeits-Infusionen (Jonosteril) versucht, außerdem Magnesium zu mir genommen. Es wird aber irgendwie nicht besser. Auch versuche ich viel frische Luft zu tanken und gehe spazieren. Mein Gewicht konnte ich nach der Implantation des neuen Ports durch die dann wieder mögliche parenterale Ernährung, auf die ich angewiesen bin, auch schon wieder etwas steigern, so dass ich so gerade wieder im Normalgewicht bin, aber eben an der untersten Grenze.

Die Medikamente habe ich inzwischen nahezu alle abgesetzt bzw. ausgeschlichen, ich nehme jetzt sogar weniger als vor den OPs.

Kann das alles noch mit den Vollnarkosen zusammenhängen? Oder ist das eher unwahrscheinlich? Welche anderen Ursachen kämen dann in Frage?

Hat jemand Tipps, was ich tun kann um wieder fitter zu werden?

Ich werde das nächste Woche sicher auch nochmal beim Hausarzt ansprechen, aber der ist zur Zeit noch im Urlaub.

Danke schon jetzt für eure Tipps und Hilfe! Viele Grüße, Lexi

Erholung, Krankenhaus, narkose, Operation, Symptome, Vollnarkose
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Konisation, OP- Vorbereitungen?

Hallo, ich habe in zwei Wochen einen Termin im Krankenhaus, eine Konisation wird durchgeführt. Ich habe eine Vollnarkose, und paar Fragen zu der OP, bzw. der Vorbereitung!

Seit Kind an hab ich schon immer Riesen Angst vor Ärzten gehabt, und umso näher der Tag rückt, desto mehr werde ich verrückt. Ich wollte vorab wissen, ob ich einen Schlauch oder ähnliches in den Mund bzw. Rachen bekomme? Das ist nämlich für mich ein absolutes No-Go, alles andere blende ich mal aus. (Angst, dass ich nie mehr aufwache ect.!) Ich war noch nie im Krankenhaus und habe furchtbare Angst, zum einen, dass ich etwas spüre und Schmerzen habe, zum anderen, dass ich nicht mehr aufwache.

Aber meine größte Angst ist es, so einen Schlauch in den Rachen zu bekommen, zur Beatmung. Komm ich da irgendwie rum? Geht das nicht durch die Nase auch? Habe ich eigentlich Mitspracherecht? Wenn ich sage, dass ich das einfach nicht möchte? Man hat mir im Vorfeld gesagt, die Op dauert ca 10 Minuten. Ist da so eine künstliche Beatmung wirklich lebensnotwendig? Ich trau mich niemanden fragen in meinem Umfeld, weil diese Angst total absurd ist.. Und ich schäme mich wegen dieser Angst, weil das ja nicht wirklich schlimm ist, zumindest nicht für andere Leute. Ich habe eben Angst, wenn mir irgendwas in den Mund gelegt wird, weiss nicht wieso!

Danke für die Antworten im Vorraus!

Schlaf, Medikamente, Krankenhaus, narkose, Operation, Atemwege
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