Seit einer Woche merkwürdige Gefühle in der Brust?

Hallo,

bin Männlich 28 und übergewichtig (130kg/180cm). Seit fast einer Woche habe ich nun sehr merkwürdige Gefühle in der Brust. Angefangen hat es mit einem Engegefühl und leichtem Stechen auf der rechten Seite und leichtem herzrasen. Da ich weiß das ich Bluthochdruck hab habe ich mich erstmal nichts bei gedacht.

Am Tag darauf hat es auch auf der linken Seite angefangen und fast den ganzen Tag über hatte ich einen Druck auf der Brust. Das wurde mir dann zu komisch und ich bin ins Krankenhaus gefahren. Dort hat man einen EKG für 1-2 minuten gemacht der bis auf die blutdruck und Pulswerte neutral rauskam und mir wurde Bisoprolol verschrieben. Sonst hat sich der Doktor nicht viel für meine Beschwerden interessiert und mich nach hause geschickt. Der restliche Tag und die Nacht hatte ich weiterhin diese beschweren.

Am nächsten Tag bin ich zum Hausarzt, habe mich nochmal wegen der Medikamentation informiert und einen Termin zur Blutabnahme gemacht um die Werte zu überprüfen. Die Werte kamen so gut wie komplett neutral raus. Cholesterien war optimal und bis auf den Nierenwert der leicht im Roten war, gab es nichts auffälliges. Am Tag an dem ich die Blutwerte beim Arzt abgesprochen habe, habe ich wieder erwähnt das ich weiterhin öfters Herzklopfen habe das unabhängig von einem hohen Puls ist. Puls & Blutdruck sind normal dank Bisoprolol. Trotzdem habe ich zuhause oft Phasen wo mein herz stark (nicht schnell) pocht. Das einzige was mein Arzt dazu gesagt hat ist das ich mich vielleicht zu sehr hineinsteige und einfach zu sehr drauf achte.

Nun ist Tag 6 und während die letzten beiden Tage etwas besser wurden, ist es heute denke ich am schlimmsten. Den ganzen tag komsiche Gefühle in der Brust vom leichten Brennen bis zum starken Herzschlag und Engegefühle in Brust, armen und teilweise im Kiefer. Alles Anzeichen die ich schon in der letzten Woche hatte, nur sehr gebündelt.

Da ich nun 1 mal schon im Krankenhaus war und 3 mal beim Hausarzt komm ich mit blöd vor wenn ich nun schon wieder "Panik" mache, aber ich weiß mir momentan nicht zu helfen.

Bisopolol habe ich in der geringsten Dosis von 1,25mg gekriegt und mir wurde gesagt das ich bei bedarf auch eine zweite morgens oder abends nehmen soll. Das habe ich auch gerade getan, ich warte gerade ab ob es sich dadurch bessert.

Jetzt zu meinen Fragen:

Reagiere ich über? Ab wann sollte ich direkt ins Krankenhaus?

Blutwerte und EKG waren optimal, kann es trotzdem noch Herzinfarkt Risiken geben die nicht damit ausgeschlossen werden können?

1x 1,25mg Bisoprolol senkt meinen Puls und Blutdruck so gut wie ins normale. Lediglich der puls ist immer an der Grenze im unteren 80'er Bereich. Könnte der Blutdruck zu weit sinken wenn ich eine zweite Tablette genommen hab? (Wie jetzt gerade).

Vielen Dank!

PS: Kurz vor dem abschicken merke ich wie mein Herz sich langsam beruhigt. Der Starke puls ist weniger stark geworden und sonst drückt wenn dann nur minimal etwas. Trotzdem bin ich etwas nervös wegen der ganzen Geschichte.

Herz, Blutdruck, Brust
Niedriger Ruhepuls normal oder bedenklich?

Ich bin 30, männlich ohne nennenswerten Probleme / Krankheiten.

Seit ich eine Smartwatch habe, ist mir aufgefallen, dass mein Ruhepuls niedriger zu sein scheint, als er sein sollte. Wenn ich mich auf meiner Couch sitze / liege oder entspannt am Schreibtisch vor dem Rechner sitze, sinkt der Puls of auf unter 60. Meist liegt er bei 56-60 pro Minute, ich hatte aber auch einmal einen Puls von 54.

Abends, wenn ich ins Bett gehe, ist es oft noch extremer – gestern hab ich noch im liegen vor dem Einschlafen ferngesehen, da ist mein Puls auf bis zu 46-48 Schläge pro Minute gesunken. Da hab ich mir schon sorgen gemacht. Grundsätzlich habe ich diesen niedrigen Puls schon länger (erstmals Herbst 2020 bemerkt) und dauerhaft.

Probleme mit dem Kreislauf oder ähnlichem habe ich keine (gelegentlich braucht der Kreislauf einen Moment, wenn ich zu schnell aufstehe, aber das passiert sehr selten und meist gibt es auch einen plausibleren Grund dafür wie, dass ich wenig gegessen habe o.ä.).

Ich habe gelesen, dass Athleten einen niedrigen Ruhepuls haben, allerdings sehe ich mich nicht als solcher. Ich habe vor Corona 2-3x die Woche trainiert, bin ca. 30min gelaufen + 1h Krafttraining im Anschluss. Seit die Fitnesstudios zu sind, habe ich aber fast ein Jahr lang keinen nennenswerten Sport mehr gemacht und auch ein paar KG zugelegt. Erst seit ca. 6 Wochen habe ich mich zu Hause eingerichtet und laufe wieder 3-4x die Woche jeweils 30min auf dem Laufband. Ansonsten bewege ich mich kaum: Bürojob, wohne im 3. Stock ohne Aufzug, aber das kann man ja keinen Sport nennen.

Letzte interessante Info: Ich hatte vor kurzem einen kompletten Checkup beim Hausarzt und habe das Thema auch angesprochen. EKG, Pulsmessung und Blutdruck waren alle im grünen Bereich, Blutdruck und Puls waren etwas erhöht, aber das liegt bei mir daran dass ich unterbewusst Nervös bin und beim Arzt automatisch einen höheren Blutdruck und Puls habe (Deswegen musste ich vor 4-5 Jahren auch schonmal ein 24h Blutdruckmessung machen, 30 min vor und nach dem Arztbesuch ist er gesunken bzw. gestiegen, ansonsten war er im Idealbereich). Jedenfalls kann mein Hausarzt die niedrigen Werte nicht so recht nachvollziehen, da sie bei seinen Untersuchungen eher hoch sind und schien nicht so besorgt. Aber ich glaube er hat mich auch nicht so recht ernst genommen.

Sollte ich mir Sorgen machen und darauf Pochen das überprüfen lassen, oder reicht das bisschen Sport, das ich mache bereits aus meinen Puls entsprechend zu senken.

Puls, Kreislauf, Herz, Blutdruck
Herzklopfen/Herzrasen nach OP?

Ich hatte vor nicht einmal 2 Tagen (also vorgestern) zwei OPs mit Vollnarkose hintereinander, gestern fiel mir den ganzen Tag schon auf, dass ich total Herzklopfen und Herzrasen mit einer Frequenz von 120 hab, obwohl ich nur im Bett liege. In der Nacht im Schlaf war es besser so um die 90. Normalerweise habe ich einen Ruhepuls von 75-85 und einen Puls im Schlaf von 65-75. Ich hab es den Ärzten bereits gesagt, die meinten das sind Nachwirkungen von den Narkosen und ich solle mehr trinken. Trinke ich etwas muss ich keine halbe Stunde später schon wieder aufs Klo und den Harndrang ablassen. Hinzu kommt leider, dass ich einen Druck auf der Brust verspüre, der nachts besser geworden ist, jetzt nach dem Aufstehen hab ich Angst, dass es heute wieder so sein wird, da mein Puls jetzt wieder bei 105 ist und ich nehme an, dass er über den Tag wieder steigen wird, genauso wie gestern? Hat jemanden Erfahrungen damit und weiß jemand wie lange diese Narkosenachwirkungen andauern... es ist schon sehr unangenehm so ein rasendes Herz zu haben, da fällt es einem wirklich schwer sich zu entspannen wenn man regelrecht den eigenen (schnellen) Herzschlag bis in den Hals spürt. Die OP war eine Gynäkomastie-Entfernung (Brustdrüsengewebe) und wegen sehr starker Nachblutung + Schwellung wurde es revidiert und nochmal operiert, leider, glaub das war meinem Körper alles ein bisschen zu viel... vielen Dank für eure Antworten.

Puls, Schmerzen, Herz, OP, Operation, Herzklopfen, Herzrasen
Herzmuskelentzündung?

Hey,

ich bin 21, ich hatte Anfang Dezember Corona und hab es ziemlich auskuriert. War kein super schlimmer Verlauf aber auch nicht super milde. Vor 1 Woche fing es nun an dass ich abends noch fertiger und allgemein erschöpft bin und irgendwie das gefühlt hatte, Lungenprobleme zu bekommen, weil meine Atmung sehr schwer war und meine Brust und rücken etwas geschmerzt haben (nicht doll). Ich zum Arzt, der mir Schleimlöser, was für Bronchien und noch irgendwas gegeben. Ersten Tag genommen heute.

Ist jetzt 2 Uhr Nachts und ich bin super erschöpft und seit ein paar Stunden sind meine Beine auch sehr schwer und müde, als wäre ich den ganzen Tag spazieren gewesen, obwohl ich nur im Bett lag. Nur ein Stockwerk runtergehen ist schon sehr ermüdend. Jetzt habe ich gelesen, dass das durchaus eine Herzmuskelentzündung sein kann und da werd ich natürlich nervös und folglich der Puls schnell.

Habe jetzt Angst, dass es was schlimmes ist aber bin auch zu erschöpft um zum Arzt zu gehen, zudem ist heute freitag (bzw Samstag 2:00). Was soll ich machen und kann mir jemand die Angst nehmen? Was mach ich am besten? Kann ja auch trotzdem nur das mit der Lunge sein von Corona. Bin leider sehr schnell und gut darin mich reinzusteigern und mir Sachen einzubilden.

habe hin und wieder mal Herzstolpern, seit Jahren schon. Mir ist aber nicht aufgefallen dass es mehr geworden ist durch corona oder so.

Liebe Grüße

Herz, Herzmuskel, Herzmuskelentzündung, Herzprobleme, Coronavirus, Corona, Covid-19
Schmerzen unterhalb des Herzens und im oberen Rückenbereich?

Guten Abend zusammen,

Seit längerem habe ich manchmal nach längerem Sitzen, teils in ungünstiger Position, Schmerzen an zwei bestimmten Punkten am Rücken. Diese situieren sich jeweils gegenüber voneinander, fast genau unterhalb der beiden Schulterblätter. Die Schmerzen kommen sprunghaft, obwohl man sie kurz vorher leicht kommen spürt. Sie sind mit einem Krampf zu vergleichen und fühlen sich an als hätten sie eine Auswirkung auf die Atmung, wobei ich aber noch ohne spürbare Schmerzen in der Lunge komplett ein- und ausatmen kann.

Meistens verschwinden die Schmerzen wieder nach einer Weile indem ich aufstehe, mich bewege und etwas Wasser zu trinken nehme.

Ich kann nicht genau sagen wann sie vorkommen, nur scheint es mir häufiger zu sein wenn ich weniger Bewegung habe (es kommt mir aber nicht wie Muskelschmerzen vor).

Seit kurzen sind die Schmerzen von der linken Rückenseite nach vorne, unterhalb des Herzens gespiegelt (es fühlt sich nicht an als käme es vom Herzen).

Letzte Nacht waren die Schmerzen wieder present und haben sich heute durch den Tag gezogen, und waren gefühlt immer im Hintergrund "da". Ich hatte das Gefühl als wüsste ich dass sie da wären, obwohl die Schmerzen nicht unbedingt im selben Maße spürbar waren.

In der Nach konnte ich deshalb fast nicht schlafen (bin regelmäßig aufgewacht) und die Scherzen waren selbst in meinem Träumen present, ohne dass sie wieder verschwanden nach der normalen Routine.

Ich wende mich demnach an euch.

Ich bin 1,95m groß, 70kg schwer, in Normalzeiten ohne Corona mache ich mehrfach die Woche Sport. Ich hatte nie wirklich Lungen oder Herzprobleme.

MFG

Stuffi.

Rücken, Schmerzen, Herz, Krampf
Bei einer atherosklerotischen Herzkrankheit unbedingt ASS einnehmen?

Hallo liebe Experten,

mein Opa ist 69 Jahre alt. Er hat chronischen Magengeschwür (wegen zu viel Ibuprofen, der ihm immer wieder für seine Rückenschmerzen) verschrieben wurde, Schilddrüsenunterfunkzion, beginnende Niereninsuffizienz (Kreatinin = 1,55), Hyperthonie, Prostatitis.

Weder trinkt noch raucht er. Mit dem Rauchen hat er vor 11 Jahren aufgehört.

Cholesterin war vor 6 Jahren etwas zu hoch, aber seitdem er Fluvastatin einnimmt sowie sich gesund ernährt ist der Wert in Ordnung (180). 

Seine Gallenblase wurde wegen Gallensteinen vor 4 Jahren entfernt. 

Außer Fluvastatin nimmt er Amlodipin, L-Thyroxin und Vitamin D ein.

Eines Abends hat er Druckschmerzen im Brustbereich links mit Austrahlung in den Rücken bekommen. Wegen diesen Schmerzen konnte er lange nicht einschlafen.

Am nächsten Tag waren die Schmerzen weniger, aber die verstärken sich, wenn er schneller als durchschnittlich läuft oder Stress hat. 

Wir waren beim Kardiologen. Da wurde drei Untersuchungen durchgeführt:

- EKG (die ganz normale);

- Ultschall des Herzens und der Halsgefäße;

- Bluttest auf Herzinfarkt.

Das einzige, was dem Kardiologen auffiel war, dass die Halsgefäße links etwas verkalkt sind.

Aus diesem Grund wollte er eine Herzkatheteruntersuchung machen und eventuell einen Stent einsetzen, weil diese Verkalkung eine Gefäßverengung bedeuten könnte, wegen der die Herzdurchblutung gestört werden könnte, was zu diesen Schmerzen führen könnte.

Nun ist die Herzkatheteruntersuchung vorbei.

Befund: 

Linke Koronarartherie: ausgeglichener Versorgungstyp, Hauptstamm frei, LAD Sklerose und RCX Sklerose.

Rechte Koronarartherie: RCA Sklerose

Diagnose:

Atherosklerotische Herzkrankheit: ohne hämodynamisch wirksame Stenosen.

Therapie: ASS ( 1 x 100 mg ) dauerhaft.

Nun, die Frage ist, ist die Einnahme von ASS unvermeidbar, um schlimmeren Folgen vorzubeugen? Ich frage das wegen den Begleiterkrankungen, bei denen ASS alles andere als etwas gutes ist, sowie den Medikamenten, die mein Opa regelmäßig einnimmt, mit denen ASS nicht so gut befreundet ist, sowie auch wegen den anderen möglichen Nebenwirkungen, die nicht unwahrscheinlich sind und ziemlich schlimm sind.

Haben da solche alternative Mittel wie z.B. Arginin + Vitamin B Kombination, Gojibeere, Ingwerextrakt + Kiefernrindenextrakt, Curcumin keine Chance?

Danke

Medikamente, Herz

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