Angst vor Herzmuskelentzündung - Oder doch nicht?

Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Dank Depression & Angststörung (Die Angst bezieht sich mittlerweile fast nur noch auf das Herz) kann ich nur noch sehr schwer zwischen psychisch bedingten und "wirklichen" körperlichen Beschwerden unterscheiden.

Ich war nun in stationärer Behandlung (Psychosomatisch) und es ist alles besser geworden. Allerdings gab es in dieser Zeit keine Schonung. Egal ob ich mich schlap oder krank fühlte wurde ich zum Sport geschickt. Ich hatte Tage bei denen ich beim Federball spielen Herzstolpern am laufenden Band hatte und dachte ich sterbe, dann Tage wo ich 40min rudern konnte ohne Beschwerden mit Puls 140-160.

Ich war zwischendrin zwar mal ein bisschen schlapp / erkältet aber nicht schlimm.

Nun plagen mich seit einer Weile ständige Brustschmerzen. Anfangs war es so, dass es immer wieder stechende Schmerzen waren, mal links mal rechts mal mittig. Im Moment nur noch links. Nie lang anhaltend, immer nur kurzzeitig. AUch nicht belastungsabhängig. Ich versuche dann immer ob man es durch Bewegung beeinflussen kann, aber da es eh immer nur kurz anhält weiß ich nie ob es davon wegging dass ich mich bewegt habe oder einfach so.

Ich habe total Angst, dass es durch das Sport machen obwohl ich mich nicht fit gefühlt habe jetzt zu einer Herzmuskelentzündung geworden ist. Ich habe im Moment auch wieder mehr Herzstolpern (aber hatte es auch schon viel häufiger wie im Moment). Außerdem oft das Gefühl mein Herz stärker schlagen zu spüren.

Mein EKG war normal, Blutdruck auch, abhören von Brust und Rücken auch.

Ich habe die Angststörung gerade soweit überwunden, dass ich davon nicht mehr beeinträchtigt werde, daher möchte ich nicht wieder zum Arzt rennen und mich verrückt machen. Allerdings machen mir diese ständigen Schmerzen in Verbindung mit erkältet sein, schlapp sein und Herzstolpern schon Sorgen. Klar ist es bei mir viel psychisch, aber deshalb alles ignorieren ist sicher auch falsch.

Sind die Schmerzen bei einer Herzmuskelentzündung eher dauerhaft anhaltend oder auch so stechend, immer mal da mal nicht? Oder kommt das eher vom Rücken (merke auch bei bestimmten Bewegungen / Brustkorb rausstrecken Schmerzen / Verspannung im linken Rücken, Wirbelsäule und Brust).

Danke für TIpps / Antworten!

Kardiologie, Herzmuskelentzündung
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Xarelto weiternehmen oder umstellen?

Ich (m, 54) bin Herzpatient. 2011: OP am offenen Herzen (Aneurysma an der aorta ascendens - Ersatz durch Aortenprothese- Aortenklappenrekonstruktion, Behebung Vorhofseptumdefekt); 2013: 2minütige amaurosis fugax; Juli 2016: absolute Arhythmie, Februar 2017: dasselbe, jeweils behoben durch Elektrokardioversion. Ich bekomme morgens und abends Betablocker (Bisoprolol 5mg), morgens außerdem Xarelto und abends noch Simvastatin. Am 6.10.2017 kam im Radio die Meldung, Bayer habe eine Langzeitstudie mit Xareltopatienten abgebrochen (über 7.2000 Patienten in 31 Ländern). Xarelto sei nicht besser als ASS100. Habe heute mit einem Chefarzt geredet, der mir 2016 und 2017 zu einem Umstieg von ASS100 auf Xarelto riet, da ich wegen meiner Amaurosis und des Vorhofflimmerns ein Patient mit drei Punkten sei und ein höheres Schlaganfallrisiko aufweise. Ich fragte ihn nun, ob Xarelto denn nun wirklich besser sei. Die deutsche Apothekerzeitung online habe das verneint. Der Chefarzt entgegnete nun, ich sei ein spezieller Patient. In meinem Fall sei Xarelto nach wie vor das Mittel erster Wahl. Ehrlich gesagt: Ich verstehe es noch immer nicht ganz. Sowohl ASS100 als auch Xarelto können einerseits das Vorhofflimmern nicht verhindern, andererseits sind beide Mittel Blutverdünner. Wer kann mich davon überzeugen, dass Xarelto trotz des Bayer-Langzeitstudienabbruchs für mich immer noch der "bessere" Blutverdünner sein soll?

Blutverdünner, Kardiologie
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Wahrscheinlichkeit einer Herzmuskelentzündung?

Hallo zusammen,

Ich entschuldige mich vorab schonmal für meinen langen Text, hoffe jedoch, dass sich trotzdem jemand die Zeit nimmt und mir eventuell helfen kann.

Zunächst zu meiner Person: Ich bin männlich, 23 Jahre alt und befinde mich seit knapp 2 Jahren aufgrund verschiedener Probleme (darunter auch eine Angststörung? in psychologischer Behandlung . Die erwähnte Angststörung führt nun auch direkt zu meinem Anliegen... Und zwar hat sich bei vor nun fast 3 Wochen (Anfang KW22) eine Rachenentzündung oder ähnliches ausgebreitet. Allerdings hatte ich dabei nur Halsschmerzen, keine sonstigen Symptome wie Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit, Fieber und auch sonst kein allgemeines Krankheitsgefühl. Bin jedoch trotzdem direkt zum Arzt, welcher mir einmal homöopathische und einmal desinfizierende Tabletten verschrieb. Diese habe ich nach Anweisung genommen, woraufhin ich am darauffolgenden Freitag kaum noch Schmerzen hatte und den darauffolgenden Tag überhaupt keine Probleme mehr hatte. Das heisst, ich bin nun knapp zwei Wochen symptomfrei, was ja zunächst einmal gut ist. Nun mache ich mir jedoch Gedanken, weil ich mich aufgrund des fehlenden Krankheitsgefühls nicht allzu sehr geschont habe. Arbeiten bin ich nicht gegangen, da ich Urlaub hatte. Jedoch bin ich täglich unterwegs gewesen und habe zu Fuss einige Wege zurückgelegt. Darunter auch etwas anstrengendere, da ich, wenn ich nach Hause möchte, einen etwas steileren Berg (ca. 500m +/-) hochgehen muss, sodass ich mich da körperlich schon etwas anstrenge und auch schwitze. Dazu kommt, dass, nachdem ich eine Woche symptomfrei war, bei uns im Ort Kirmes war, wo ich dann ein wenig mehr Alkohol getrunken habe und später noch in einem Club tanzen war, was auch wieder mehrere Stunden Belastung für meinen Körper bedeutet. Dies ist nun ca. Eine Woche her. Nun habe ich aufgrund der Anstrengung, der ich meinem Körper während und nach dem Infekt ausgesetzt habe, Angst, dass ich eventuell etwas verschleppt oder eine Herzmuskelentzündung bekommen haben könnte. Ich weiss, dass es rational sehr unwahrscheinlich ist, da ich seit nun knapp 2 Wochen keine Symptome des Infekts mehr habe, geschweige denn Symptome einer HME (Schwäche, Müdigkeit, Abgeschlagenheit). Allerdings liest man ja immer, dass man bei einer HME oft gar keine Symptome hat, weshalb ich mir nun Sorgen mache, dass die Belastung doch eventuell zu viel gewesen sein könnte. Dazu kommt, dass ich irgendwo gelesen habe, dass die meisten Erreger einer Rachenentzündung eine HME auslösen können. Zu meinem Arzt würde ich auch nur ungern gehen, da ich ihn schon öfter aufgrund meiner Angst vor einer HME "genervt" habe. Deshalb hoffe ich, dass mir hier jemand vielleicht schon ein wenig meine Angst lindern kann. Ist es überhaupt möglich, dass man nach zwei Wochen Symptomfreiheit einen Infekt verschleppen oder eine HME bekommen kann?

Ich hoffe, es kann mir von euch jemand weiterhelfen.

Vielen Dank!

Angst, Herz, Kardiologie, Herzmuskelentzündung
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Panik vor Herzmuskelentzündung berechtigt?

Hallo, ich bin seit 5 Wochen erkältet.

Zuerst habe ich es mit Mitteln aus der Apothele versucht, dann musste ich doch ein Antibiotikum haben weil ich eine bakterielle Infektion der Nasennebenhöhlen hatte.

Danach ging es mir eine Woche wieder gut, dann bekam ich eine eitrige Mandelentzündung und somit ein anderes Antibiotikum. Im Moment bin ich bei den 5 Einnahmetag. Meine Halsschmerzen sind weg und auch die weißen Punkte an meinen Mandeln. Mir ging es wieder besser.

Gestern hatte ich plötzlich stark Durchfall und 37,7 Grad "Fieber" und war unfassbar platt und geschwächt. Mein Puls war bei 150. Und das machte mir ziemliche Panik. Vor 2 Tagen war mein Puls noch normal bei 80 (Ruhepuls ist immer um die 80-85, manchmal 90) bei mir.

Nach 3 Stunden als ich so hohen Puls hatte ist der Puls auf 120 abgesunken, der Durchfall blieb. Heute über Tag ist mein Ruhepuls um die 100 (95-110 immer unterschiedlich) und ich hab immer noch etwas Schwindel wenn ich aufstehe und bin schlapp. Mein Fieber ist aber weg. Durchfall hatte ich seit heute Vormittag nicht mehr.

Ich war bereits ein Arzt, der meinte, dass ich viel trinken soll (habe gestern 4 Liter und heute 2,5 bisher schon getrunken) und mich ausruhen soll. Ich habe jetzt total Angst dass mir das alles aufs Herz gezogen sein kann. Allerdings habe ich das erste Antibiotika komplett durchgekommen und auch das was ich jetzt nehme nehme ich komplett durch. Ich gerate jetzt total in Panik weil ich so Angst habe, dass mein Herz einen Schaden davon getragen hat.

Am Donnerstag wurden ihr blut abgenommen, meine leukozyten waren bei 11.000 und mein crp bei 15.

Der Arzt nimmt mich einfach nicht ernst genau wie mein Freund und meine Eltern. Die verstehen meine Angst vor einer Herzmuskelentzündung 🙁

Angst, Puls, Antibiotika, Kardiologie, Panik, Schwindel, Herzmuskelentzündung
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Besteht bei vertikaleren Extrasystolen die Hoffnung wieder auf Besserung(?

Vor 15 Jahren hatte ich in Hochphasenauf dem LZ-EKG 75 VES. Nachdem der Kardiologe Sie nicht als behandlungsbedürftig eingestuft hat und ich diesem Arzt wirklich vertraute, mich die E jedoch trotzdem belastet haben, begab ich mich in eine Psychotherapie und die ES wurden tatsächlich besser. Zwischendurch erfolgten zwar mal kleinere Rückfälle in Form von Sinustachykardien, doch die Uniklinik Aachen, Kardiologie Mülheim und niedergelassene Kardiologen haben die Unbedenklichkeit bestätigt. Ich hatte Tage, Wochen, Monate und sogar Jahre keine ES. Bis vor drei Wochen ging es mir gut. Genau heute vor drei Wochen fingen die Extrasystolen an und wurden von Tag zu Tag schlimmer. Ich steigerte mich da rein und fuhr zuerst in das eine, am nächsten Tag ins andere Krankenhaus und auf beiden Ruhe-EKG's war nichts zu sehen. Die dachten schon, ich bilde mir das ein. Blutwerte waren gut. Elektrolyte (Kalium 4,5), Schilddrüse, Herzwerte (Ausschluss von Infarkt TOP), Zucker OK, Cholesterin 191 Es ließ jedoch nicht nach, ich schlief immer weniger, habe kaum noch gegessen und begann leider die ES sogar zu zählen. Lenkte ich mich durch Spazierengehen oder andere Dinge ab, wurde es kurzzeitig besser. Es folgte ein Langzeit-EKG und eine Langzeitblutdruckmessung bei meinem Internisten. Beides an einem Tag und ich hatte den ganzen Tag Anspannung pur, schwitzige Hände, etc.! Leider kam bei der Untersuchung raus, dass ich 1284 VES auf den Tag verteilt hatte:-(. Max. HF: 119 Minimal: 52; Mittel: 70. Eine Tachykardie 119 um 05:54 h nach dem Aufstehen, laut Internist monotope Extrasystolen. Zum Vergleich beim letzten LZ-EKG (2013) waren es keine einzige VES, lediglich 3 SVES. Mithin war meine subjektive Wahrnehmung also nicht eingebildet. Blutdruck war im Schnitt zwischen 118/87. Der untere Wert immer leicht erhöht. Zu meiner Person: M, 37 Jahre alt, 196 cm, ca. 86-87 Kilo (habe zuletzt ca. 3 Kilo abgenommen), Nichtraucher, kein Alkohol oder sonstige Drogen, kein Sport, familiär vorbelastet (Blutdruck), nehme Nebivolol 5 mg, hatte in den letzten Wochen und Monaten vermehrt Stress und Druck, eher sensibler und ängstlicher Patient, zur Zeit Magenprobleme (Säure)...

Frage: In der Hoffnung auf Beruhigung, muss ich mir Sorgen machen? Besteht die Möglichkeit, dass es wieder besser wird? Zur Zeit habe ich die Hoffnung teilweise aufgegeben.:-( Danke im Voraus!!!

Herz, herzstolpern, Kardiologie
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Erschöpft / Muskelkater, schlapp, müde, Schwitzen - was kann ads sein?

Hallo,

ich habe seit einigen Wochen / Monaten sehr häufig "Herzbeschwerden", die gründlich untersucht wurden aber keine Ursache gefunden wurde. Symptome wie Enge / Beklemmungen in der Brust, Herzrasen, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Angst, Unruhe, Panik etc. etc. EKGs, Ultraschall, LZ- und Bel.-EKG, Blut alles normal. Ist wohl alles eine Mischung aus Verspannungen und Psyche denke / hoffe ich......

Allerdings kommen im Moment einige neue Symptome dazu: Schon seit längerem habe ich sehr oft nasse Hände. Also z.B. beim Arbeiten am PC einfach nassgeschwitzte klebrige Hände, einfach aus dem Nichts. Auch sonst schwitze ich mehr wie normal,aber halt insbesondere Hände und auch Füße und Beine.

Außerdem fühle ich mich nun seit einigen Tagen total abgeschlagen, müde, kaputt als wäre ich total krank. Aber so typische Grippegefühle o.Ä. fehlen. Es ist hauptsächlich dieses abgeschlagene, kaputte, schlappe müde Gefühl.

Dazu kommt noch, dass ich insbesondere morgens das Gefühl habe Muskelkater zu haben in Schultern und Armen. Als hätte ich gestern Sport gemacht, aber im Gegenteil ich war nur zuhause und habe nichts gemacht.

Was mir auch aufgefallen ist, dass ich in 2-3 Fingern das Gefühl habe einen Splitter oder so zu haben an der Fingerspitze. Konnte hier aber nichts finden. Sieht alles normal aus, nur eben das Gefühl da ist etwas im Finger wie ein Splitter. Und meine Fingerspitzen (insbesondere Daumen) kommen mir manchmal etwas dunkler / grau-bläulich vor, allerdings bin ich mir da nicht sicher obs nicht einfach Einbildung ist.

Hat jemand ne Idee was das sein könnte? Alles sehr seltsame Symptome, dazu diese Herzsymptomatik. Mittlerweile will ich schon gar nicht mehr zum Arzt gehen, da ich hier nach den ganzen "Herzproblemen" schon als Angstpatient abgetan bin, aber das schon relativ schnell, nach den ersten Untersuchungen war mein Hausarzt der Meinung Psyche...

Wäre dankbar für ein paar Tipps, vielleicht hat ja jemand eine Idee.

Noch kurz zur Info was untersucht wurde: - Blutzucker - Ruhe-EKGs - Belastungs-EKG - Langzeit-EKG (Ergebnis steht aus) - Ultraschall vom Herz - Blutbilder sowohl beim Hausarzt als auch beim Kardiologen

Alles war unauffällig.

Schmerzen, schwitzen, Herz, Kardiologie, Muskelkater, Erschöpfung, Schweißausbrüche
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Pulssynchrones Ohrgeräusch rechts seit einigen Monaten, was kann das sein?

Seit längerer Zeit höre ich immer ein Rauschen auf dem rechten Ohr, das im Takt des Puls rauscht. Ích war schon beim HNO Arzt, der stellte auf der Seite eine Gehörgangsentzündung fest, und nannte dies als Ursache. Doch auch nach dem Abheilen der Gehörgangsentzündung blieb das Ohrgeräusch. Ein MRT vom Kopf (ohne Kontrastmittel) hatte ich auch schon, dort konnte man auch nichts feststellen, außer wenige Zysten, die harmlos sind, und wohl fast jeder Mensch hätte. Auch der Kardiologe konnte nichts feststellen. Halsschlagader, Herz usw alles top. Der Kardiologe meinte, ich sollte nochmal den HNO Arzt aufsuchen, gerade weil das Rauschen nur rechts ist, meinte der Kardiologe, dass er eher etwas im HNO Bereich vermutet, da es sonst eher beidseitig zu hören wäre. Vereinzelte Male war das Ohrgeräusch auch schon ganz weg, aber das hielt nie lange an. Ich habe auch eine schlechte Körperhaltung, leichte Skoliose, einen Rundrücken, und mein ganzer Rücken, sowie Schultern, Nacken und Hals sind sehr verspannt. Kann das vielleicht auch damit etwas zu tun haben? Oder was kann das noch sein? Oder vielleicht doch was am Ohr, wie der Kardiologe meinte? Außerdem ist mir aufgefallen, dass in meinem linken Ohr immer ziemlich viel und dunkler Ohrenschmalz ist (mit dem Ohr hatte ich nie Probleme), und im rechten Ohr habe ich nur sehr wenig und hellen Ohrenschmalz. Hat das damit vielleicht auch etwas zu tun? Danke schonmal! LG Milady00 Viele Dank schonmal

Rücken, Kreislauf, Herz, Adern, Gefäße, HNO, Kardiologie, Kopf, Neurologie, Ohr, Orthopädie, Tinnitus, HNO Arzt, Ohrenschmalz, Verspannung
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Herzklappeninsuffizienz...ignorante Ärzte?

Wurde von gutefrage.net freundlich hierher verwiesen.

Hallo erst einmal und gleich vorweg, ich bin in den letzten Jahren bei so einigen Ärzten gewesen und werde offensichtlich immer wieder, entweder auf mein Alter oder mein Gewicht reduziert. Ich würde hier nicht fragen, wenn ich noch irgendwo vertrauen in die Ärzte hätte oder wüsste was ich nun noch tun soll...

Kurzfassung: Ich leide seit etwa 1998 (da war ich ca 16 Jahre alt) an einer Konditionsschwäche. Woher die kam, weis ich bis heute nicht. Plötzlich waren jeder leichte Anstieg, Treppen und Aufwärmrunden im Sport kaum noch zu packen. Dazu muss ich sagen, dass ich bis dato recht sportlich war, nicht rauchte und mein Gewicht völlig normal war. Plötzlich war alles anders und hat sich bis heute nur verschlimmert. Ich war bis heute bei vielen Ärzten. Zwischenzeitlich hab ich nun ein Kind und habe leider auch zugenommen. Das Abnehmen gestaltet sich schwer, wenn man kaum bis keine Kondition für Sport hat. Früher hieß es bei den Ärzten ich seie zu jung für diverse Ursachen. Man schob es schlicht auf mangelnde Bewegung (obgleich ich damals schon Job-bedingt eine Menge Bewegung hatte) und setzte gar keine weiteren Untersuchungen an. Jetzt bin ich 31 und über die letzten Jahre wurde es immer schlimmer. Mittlerweile hab ich Wasseransammlungen in den Beinen und erhöhten Blutdruck. Sobald ich versuche meine Kondition in den Griff zu bekommen, geht es los. Ein drückendes, einschnürendes Gefühl im Brustbereich bis hin zum brennen, wenn ich nicht gleich einen Gang zurück schalte. Mache ich dann noch weiter, wird mir heiß, schwindlig und speiübel. Treppen und Anstiege sind schlimmer denn je. Oftmals zieht es Minutenlang zwischen den Schulterblättern, hin und wieder im Hals und Kieferbereich und ich bekomme schwer Luft. Ich hab so viel über längere Zeiträume versucht. Selbst tägliches Fahrrad fahren hat nach über einem halben Jahr nicht die kleinste Besserung ergeben. Zwischenzeitlich wurde ein EKG beim Hausarzt gemacht und festgestellt, dass mein Herz Extraschläge macht. Nun war ich im letzten Oktober wieder im KH. Ich möchte nicht weiter mit Blutdrucksenkern und wasserlösenden Tabletten vollgepumpt werden ohne zu wissen, woher das alles kommt. Das Belastungs EKG lief genauso mies, wie das erste. Ich sagte es brennt und drückt, hab aber auch nicht aufgehört und das ziehen in den Beinen halt logischerweise auch erwartet. Notiert wurde 'nur' Muskelermüdung. Diesmal wurde dann auch eine Echokardiographie von zwei Ärzten durchgeführt. Beide teilten mir mit, dass ich eine leichte Herzklappeninsuffizienz habe. Im Befund der an meinen Hausarzt ging, wurde das mit keinem Wort erwähnt. Ich weis nun wirklich nicht mehr, was ich von alledem halten soll. Herzprobleme und Arterienverkalkung sind nebenbei in meiner Familie verbreitet. Ohne dass die Betroffenen sonderlich ungesund gelebt hätten.

Herz, Arzt, Kardiologie, Untersuchung, Gesundheitsrisiko
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20 Jahre alt: Bluthochdruck durch HWS?

Hallo, ich bin 20 Jahre alt, männlich, sportlich und leide seit ein paar Jahren schon unter Bluthochdruck (Tagesmittel liegt bei ca. 145 - 80). Von kardiologischer, urologischer und endokrinologischer Seite wurde nach einer Ursache gesucht, aber nichts gefunden. Zurzeit nehme ich noch keine Medikamente dagegen ein. Mehr oder weniger zufällig entdeckte ein Physiotherapeut, dass einer meiner oberen Halswirbel schief stand und korrigierte dies. In den zwei Wochen nach dieser Korrektur fühlte ich mich blendend! Ich merkte von meinem hohen Blutdruck nichts mehr (versäumte es aber auch, mal nachzumessen)! Nach den zwei Wochen kam das eigentlich einzig spürbare Symptom, das ständige Pochen und Pulsieren im Körper, insbesondere im Kopf, zurück. Habe mal gegooglet und erfahren, dass hoher Blutdruck mit der HWS zusammenhängen kann und es würde auch gut passen, da ich als Kind (mit etwa 13 Jahren) mal nen mehr oder weniger schweren Fahrradunfall hatte (3 Tage im Krankenhaus), bei dem ich auf den Kopf gestürzt bin und der Bluthochdruck eben kurz darauf zufällig festgestellt wurde. Auf jeden Fall: ich trete gerade mein Studium in einer fremden Stadt an und die letzten Tage war alles sehr stressig und gefühlt platzt mir jeden Moment der Schädel. Der Stress setzt mir ziemlich zu! Und das, obwohl ich schon glaubte, die Ursache für den BHD gefunden zu haben, nämlich den schiefen Halswirbel! So oder so werde ich jetzt mit meinem Kardiologen Kontakt aufnehmen, um mir iwas wie Beta-Blocker oder so verschreiben zu lassen, auch wenn ichs beschissen finde, mit 20 Jahren schon mit Tabletten anfangen zu müssen. Ist es möglich, dass der BHD dennoch von der HWS kam bzw. kommt, obwohl diese derzeit völlig gesund ist (vom Orthopäden bestätigt)? Ist es möglich, dass der Blutdruck erst nach längerer Zeit wieder abklingt? Warum aber waren dann die zwei Wochen nach der Korrektur von so gutem Befinden? Und kommt man von diesen ganzen Blutdrucksenkern eigentlich problemlos wieder runter?

Vielen Dank und lG

Stromberg1912

Bluthochdruck, Halswirbelsäule, Kardiologie
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Kennt jemand folgende mysteriöse Krankheit?

Meine Freundin leidet seit zwei Jahren an folgendem Symptom: Sie schläft rasch ein, erwacht aber zwischen zwei und drei Uhr schweißgebadet mit Luftnot, Übelkeit und Herzschmerzen. Der tagsüber sonst normale Blutdruck 135/80 klettert innerhalb weniger Minuten auf Spitzenwerte von 280/160, ein Fall für den Notarzt. Schon mehrere Mal wies sie dieser als Notfall in die Klinik ein. Dort wurde sie gründlich untersucht, Herzultraschall, röntgen, etc., was so üblich ist. Organisch hat sie keine größeren Defekte, nur altersbedingte Abnutzung. Man versuchte es mit Betablockern und Ramipiril, da stieg der Blutdruck auf einmal auch tagsüber an. Im Anfall helfen weder Nittrospray, Bayotensin noch sonstige Standardtherapie, lediglich 20 mg Tavor stoppen den Blutdruckanstieg und die Luftnot. Sie ist bei einem Internisten in Behandlung, der ist mit seinem Latein am Ende, ebenso ein Endokrinologe (Professor, der sie seit ihrer Schilddrüsentotalresektion 2007 behandelt). Sie sei optimal eingestellt, sagt der Endokrinologe. Die Anfälle treten auffallend ca. 10 Tage hintereinander auf, manchmal auch tagsüber, bis zu sechs Mal, Spitzenwert. Dann gibt es im allgemeinen drei Wochen Pause. Weder ich noch meine Freundin kennen eine derartige Krankheit in unserem Bekanntenkreis. Gibt es Hoffnung, daß diese sehr unangenehmen Anfälle eines Tages aufhören werden?

Bluthochdruck, Kardiologie, Neurologie, Panikattacken, Psychiatrie, endokrinologie
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