Klinikwechsel bei psychiatrischer Behandlung möglich? Habt ihr Tipps?

2 Antworten

Ich würde alle Möglichkeiten der ambulanten Therapie ausschöpfen, also Psychotherapie, Antidepressiva, Ketamintherapie. Leider können viele psychiatrische Kliniken wegen Personalmangel nicht effektiv arbeiten, da bekommt man, wie draußen, meist auch nur eine Stunde Psychotherapie pro Woche.

Und das Wohnortprinzip gilt leider, es sei denn, man hat etwas spezielles und kommt deshalb in eine spezialisierte Klinik.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Bist Du Dir sicher, dass das mit dem Einzugsbereich stimmt, ich kenne es nicht so von anderen. Bevor Du nichts anderes findest und Du akut Hilfe brauchst, würde ich dort bleiben, vorausgesetzt es gibt nicht auch Probleme mit dem medizinischen Personal oder anderen Mitpatienten und es nur darum geht , dass Du die Therapie als solche als unbefriedigend empfindest. Mit der ambulanten Therapeutin und der Krankenkasse würde ich definitiv auch sprechen, was möglich wäre. Findest Du keine andere Klinik und möchtest Du nicht in der jetzigen bleiben, würden mir noch Selbsthilfegruppen einfallen oder sonstige Beratungsstellen. Alles Gute!

Was möchtest Du wissen?