Fehldiagnose Schizophrenie, Negativsymptome oder faul?

Liebes Forum,

Da die Plattform Kompetenznetz Schizophrenie nicht mehr betrieben wird, wende ich mich an euch und hoffe, dass hier jemand Erfahrung mit dem Thema hat. Toll, dass es diese Plattform gibt!

Hier zu meinem Anliegen: Seit 9 Jahren lebe ich mit der Diagnose Schizoaffektive Psychose. Meine Therapeutin, die mich seit 3 Jahren unterstützt, vermutet auch solch ein Krankheitsbild + eine leichte Depression und eine schizoide Ausprägung. Nun zu meinem Problem. Meine Psychiaterin, die mich seit 2 Jahren medikamentös behandelt, hat vor kurzem eine Schizophrene Erkrankung in Frage gestellt. Sie vermutet eine ängstlich/ vermeidende Personlichkeit sowie ein Autonomie/ Abhängigkeits Konflikt zu meinen Eltern. Sie schlägt mir vor in einer Klinik meine Antipsychotika auf Probe abzusetzen. Und so betreut nochmal eine genaue Diagnose stellen zu lassen. - Ich frage mich, habe ich also gar keine Negativsymptome einer Schizophrenie, sondern bin einfach nur faul und Charakterschwach? Lebe ich vllt. seit Jahren unter dem Schutz einer Krankheit, die ich gar nicht habe. Wegen des Krankheitsgewinns. Was war das dann vor 9 Jahren? Wenn keine Psychose?

Zudem habe ich meinen ersten richtigen Job verloren, weil ich zu träge und langssm bin. Ich habe Angst, dass ich mir nur etwas vormache und mich vor meiner Verantwortung in meinem Leben drücke. Oder ist meine Interessenlosigkeit, Müdigkeit und Motivations/ Antriebslosigkeit doch Ausdruck einer Erkrankung?

Ich hoffe jemand hat Erfahrung damit. Ich schätze aber klären wird sich das erst in der Klinik.

Danke schonmal, falls das jemand gelesen hat. Gruss, Lostinspace

Psychologie, psychose
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Seltsamen Ordnungstik entwickelt?

Deutet das nur auf andere Probleme in mir?

Ich hab zwar noch meinen alten Freundeskreis, aber mit denen mach ich nicht mehr so viel und wir sind auf unterschiedlichen Schulen/ unterschiedliche Berufe. Das einzige mal, wo wir mal alle zusammen sind, ist auf Geburtstagen oder gelegentlichen Treffen bei jemanden. Keiner von diesen Leuten war auf meiner Schule, das sind Sandkastenfreunde. Ich bin dankbar, noch diese Jungs zu haben, tut mir gut, was mit ihnen zu unternehmen, wenn ich mal von anderen Dingen abschalten muss.

Leider hatte ich in der Schule nicht so viele Freunde, wie ich es wollte, vorallem keine richtigen.

In der Schule war ich zwar relativ schlau, hatte aber wenig Freunde, bzw., hing mit Leuten rum, auf die ich eigentlich keinen Bock mehr hatte oder war manchmal sogar lieber allein. Das gabs ein paar Leute, mit denen ich lieber abhing, aber die waren manchmal komisch/gemein zu mir. Meinten im Nachhinein immer, dass es Spaß wäre, aber irgendwie kauft ich denen das nicht ab.

Die Schule ging dann vorbei und ich hab nur noch Kontakt über Whats App zu wenigen, ein paar seh ich beim Sport. Zu denen, die ich im Sport seh, hatte ich aber nicht so nen guten Draht. Jetzt sind sie aber super freundlich zu mir und in der Schulzeit gingen sie mir sogar ziemlich auf den Sack, aber jetzt bin ich eig nicht mehr ihnen gegenüber so eingestellt. Also darüber war ich etwas glücklich geworden.

Leider hab ich jetzt so ein ähnliches Problem in der Uni, ich bin immer noch zu kontaktscheu / introvertiert/ seltsam. Ich überdenke alles, also sag ich am besten gar nix oder fange ein Gespräch mit vielen erstmal nicht an. Wenn die Leute mich zuerst ansprechen, sind die Gespräche ganz okay, keiner sagt mehr zu mir, dass ich komisch bin oder zu ruhig, wurd mir nämlich in der Schule oft gesagt. Ehrlich gesagt raubt mir diese Art von mir aber schon Lebensqualität. Ich bin immer noch zu schüchtern, in der Uni kann ich nicht locker auf jeden Menschen zugehen, obwohl ich gerne mit ihnen reden würde, das ist mir aufgefallen. In der Uni hinke ich jetzt auch leider hinterher, die Klausuren sind verdammt schwer alleine zu lösen, ist nämlich Pharmazie und in den Vorlesungen wird kaum besprochen, was in den Altklausuren vorkommt. Die Altklausurlösungen findet man nicht im Internet, nur in dicken Büchern und selbst da nicht in der Art, wie sie in den Altklausuren vorkommen. Ich bin nicht komplett allein, Gott sei Dank, da sind noch einige anderen, die etwas hinken und die noch auf mich zugekommen sind/ mich aufgenommen hab. Aber trotzdem, das kann nicht so weitergehen bei mir.

Ich hab mir irgendwelche Gedankenstrukturen / Mindsets aufgebaut, die es mir verbieten, auf andere Menschen zuzugehen. Es ist nicht mehr so schlimm wie früher, aber immer noch präsent.. Rühren daher meie seltsamen Tiks, dass ich alles perfekt wissen muss, wo welcher Gegenstand ist? Oder mir seltsame Sorgen um meine Gesundheit gemacht hab?

Psychologie, Gesundheit und Medizin
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Psychische Probleme, aber kann nix dagegen tun?

Hallo zusammen!

Ich bin w(16) und habe Psychische Probleme. Ich habe unter anderem auch mit SVV so meine Probleme. Ich habe einfach kein Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und alles was mit Selbstakzeptanz zutun hat einfach nicht mehr. Ich heul ständig, bin schlechter in der Schule geworden, habe Angst rauszugehen, neue Menschen kennenzulernen fällt mir unheimlich schwer und vom verlieben ist gar nicht erst die Rede.. Ich habe mega Vertrauensprobleme und mag es nicht mal meiner Mutter etc. ''hab dich lieb'' zu sagen. Meine Familie (Mutter,Vater, großer Bruder) wissen davon, dass ich Selbstmordgedanken hatte/habe, sehen mich öfters weinen (beschweren sich aber immer darüber) und sie leben einfach weiter und sagen das ist nur ne Phase das geht wieder weg, aber ich habe Probleme seitdem ich 12 bin, seitdem wir einen riesen Familienstreit wegen mir hatten.. Ich fühle mich einfach wertlos, unattraktiv, dumm, Wörter können es einfach nicht beschreiben.. Zum Psychologen kann ich nicht, sonst mach ich die Familie erneut kaputt wie als ich 12 war... Ich kann mit meinen Eltern oder mit meinem Bruder über nix reden und mit meinen freunden (hab nur zwei) rede ich schon drüber, aber weiß nicht mehr was ich machen soll... Ich habe schon Tipps bekommen heimlich zum Psychologen zugehen, aber aufgrund meiner Erfahrung ist es einfach nicht gut heimlich dahin zugehen..Achja und Dyskalkulie (Rechenschwäche) hab ich auch noch was mich extrem belastet... :(

Psyche, Psychologie
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Wieso tut mir mein körper sowas an?

Hey.

ich binsehr verzweifelt..

unzwar bin ich erst junge 19 jahre und vor über 1 jahr bekam ich schwere depressionen da ich meine profisportler Karriere aufgrund meiner hüfte beenden musste und ausserdem musste ich einen schweren familiären verlust in kauf nehmen.

durch diese depressionen alterte meine gesichtshaut innerhalb kurzer zeit extrem. Es war der horror ich konnte nicht mehr ich wusste nicht weiter. Ich meine ich war zu dem zeitpunkt noch !!18!!! Jahre und da ist mir sowas passiert. Ich denke in dem alter kann man sich kaum was schlimmeres vorstellen. Durch dieses ereignis habe ich eine postraumatische belastungsstörung bekommen und bin psychisch am tiefpunkt. Bin auch in therapie aber es hilft nicht viel.

seitdem das passiert ist hab ich schon alles versucht um es wieder rückgängig zu machen aber es hat nicht geklappt. Klar seh ich schon wieder etwas besser aus aber bei weitem nicht so wie früher.

seitdem hat sich mein leben einfach komplett verändert ich kann echt nicht mehr. Wiedo passiert das mir? Was soll ich mit meinem körper machen das er es endlich kapiert das er meine Haut heilen soll?

ich hab zuletzt dran gedacht vlt irgendwie künstliches fieber herbeizuführen bzw iwie krnak zu werden da ich schon ewig nicht mehr krank war und durch eine krankheit kapiert mein idiotischer körper vielleicht das er mal arbeiten soll?!

danke schonmal für jede antwort

Gesundheit, Haut, Erkältung, Behandlung, Körper, Psyche, Psychologie, Erkrankung
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Magenbeschwerden durch Essstörung?

Seit ein paar Jahren leide ich an einer atypischen Essstörung. Sie äußert sich durch massive Essanfälle bis es mir richtig schlecht geht (Schmerzen, Krämpfe, Durchfälle, Herzrasen, Übelkeit, starker Durst und Müdigkeit, Schlaflosigkeit) und mein restlicher Tag gelaufen ist. Es gab Phasen in denen mir das über einen längeren Zeitraum hinweg fast täglich passiert ist. Kompensieren tue ich entweder gar nicht, durch ganz viel Sport, mit drastischem Nahrungsentzug, oder Abführmitteln. Es gibt aber auch Phasen in denen ich sehr wenig esse (max 500 - 1000kcal/Tag). Besonders in den letzten Monaten hatte ich immer wieder 7-8 kg zugenommen, abgenommen, wieder zugenommen usw.

Selbst an Tagen an denen ich keine Essanfälle habe, und vom Inhalt her gesund esse, habe ich zunehmend Magenbeschwerden. Ich muss sehr häufig aufstoßen, selbst nach dem Trinken (ich trinke nur stilles Wasser) Regelmäßig kommt dabei Magensäure oder auch -Inhalt mit hoch, manchmal habe ich Sodbrennen. Letztens habe ich zu viel gegessen (allerdings war es nicht einmal ein Essanfall), woraufhin ich früh morgens von starker Übelkeit und Brechreiz aufgewacht bin und kurz darauf hatte ich einen Puls- und Blutdruckabfall und bin einfach zu Boden gestürzt. Das hat mich beängstigt. Vor Kurzem habe ich eine Speise mit Blätterteig gegessen (auch etwas zu viel), kurz danach hatte ich auch Kreislaufprobleme.

Ich bin ein sehr ängstlicher und unsicherer Mensch und ich habe Angst davor, eine schlimme Magenkrankheit zu haben und zu sterben. Ich weiß nicht, ob mein Magen durch die Essstörung einfach nur gereizt ist, oder ob daraus auch schlimme körperliche Erkrankungen entstehen können, zumal das ja schon mehrere Jahre so geht. Allerdings habe ich auch sehr große Angst vor Ärzten, weil wahrscheinlich würden die dann eine Magenspiegelung machen wollen, und davor habe ich sehr große Angst. Ich habe dann immer so ein Kopfkino, dass ich währenddessen erbrechen und ersticken könnte, vor Atemnot, oder ich mich ausversehen ungünstig Bewegung könnte, so dass ich verletzt werden könnte, oder dass die Ärzte einen Fehler machen. Vor eine Kurznarkose hätte ich allerdings ebenfalls riesige Angst, weil ich große Angst vor Kontrollverlust habe (z.T. sogar schon vorm Schlafengehen) und mich vor jeder meiner erlebten Vollnarkosen unglaublich aufgeregt hatte und sowieso in Folge einer Narkose organisch schwer krank wurde.

Aus den Gründen überlege ich schon länger zum Arzt zu gehen, habe z.T. Termine gemacht, um sie dann wieder abzusagen. Ich weiß nicht was ich machen soll und meine Ängste treiben mich in den Wahnsinn.

Über einen Rat würde ich mich freuen. Danke!

Angst, Magen, Arzt, Essstörung, Gastroenterologie, Psychologie, Hypochondrie, Magenspiegelung
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Fast 90-jähriger, starrsinniger ADHS-Opa ruiniert meine Gesundheit. Was kann ich tun?

Hallo,

Opa hat Pflegestufe I seit 2015. Er lebt allein, hat kaum soz. Kontakte und keine weiteren Angehörigen außer mir. Von meiner Wenigkeit erwartet er, dass ich Ihn täglich besuche (ca. 20 Min Fahrtzeit, 3-fach-Belastung für mich: Familie, Beruf, stressiger Opa). Körperlich ist er für sein Alter noch sehr rüstig und selbständig.

Die Probleme bei ihm sind eher psychischer Natur:

1) Anscheinend liegt bei ihm (schon sein Leben lang) eine ziemlich starke Ausprägung von ADHS vor. Typische Symptome: Aufmerksamkeitsstörung, Hyperaktivität, Impulsivität, extremste Ungeduld, Desorganisation. In seiner Wohnung kann er selten länger still sitzen, sondern springt im Schnitt alle 2 bis 5 Min. auf und rennt herum. Auch bei Arzt- oder anderen Terminen, oder im Krankenhaus, drängelt er ständig und kann nicht abwarten. Er will nicht zuhören, sondern nur selber reden (meist die gleichen Wiederholungen).

2) Extremer Alters(?)-Starrsinn: er hat alle Vorschläge zur Verbesserung des Wohnumfelds, der Ernährung, Reha und Kuren, Hausnotruf u.v.a.m. abgelehnt. Beharrt auf seiner Meinung, glaubt sich immer im Recht und will immer das Gleiche machen wie seit Jahrzehnten. Hat sich mit den meisten Ärzten zerstritten. Meine Meinung oder Vorschläge interessieren Ihn nicht im Geringsten. Er ist extrem schwerhörig, trägt aber meist kein Gerät. Sein mind. 20 altes Jahre Hörgerät ist nicht Telefon-geeignet und versagt bei Nebengeräuschen. Daher muss ich Ihn anbrüllen (bei eigenem hohen Blutdruck), damit er mich versteht. Er fährt immer noch Auto trotz extr. Schwerhörigkeit und gelegentlichem Schwindel. Zeigt keinerlei Einsicht.

Soziale Kontakte gibt es nur wenige. Den Senioren-Besuchsdienst vom DRK hat er abbestellt. Fast keine Teilnahme an Gruppen (Rehasport wurde bewilligt, Herzsport empfohlen, Seniorenheim ist schräg gegenüber -> interessiert ihn alles nicht). Der Pflegedienst (ausschl. Verhinderungspflege - wenn ich mal in Urlaub war) hat bei meinen letzten beiden Anfragen abgelehnt, zu ihm zu kommen. Angeblich, weil zu viel zu tun wäre. Möglicherweise sind die Pflegerinnen aber auch die ewige Drängelei, Ungeduld und Hektik, die er verursacht, leid?!

Mein Problem: ich habe inzwischen u.a. sehr hohen Blutdruck und Herzrhythmusstörungen durch die ständige Dreifach-Belastung und vor allem den Stress mit dem starrsinnigen und hektischen, ungeduldigen alten Mann. Er lehnt aber alle Änderungs- und Verbesserungsvorschläge rigoros ab. Gleich, ob diese von Ärzten oder von mir kommen. Weder will er einen kompetenten Pflegedienst haben noch Kontakte mit Besuchsdiensten oder Anderen. In ein Heim will er erst recht nicht. Er lehnt es sogar ab, in einem Seniorenheim ca. 100 Meter weiter, zum Essen zu gehen. Stattdessen ernährt er sich zumeist von Currywurst und Dosensuppen…

Meine Ärzte und meine Frau raten mir, nur noch selten zu Ihm zu gehen. Aber wenn ich einen Tag nicht bei ihm war, dann ruft er an und fragt, wann ich wieder komme.

Hat jemand einen Rat?

Pflege, ADHS, Demenz, Psychologie, Schwerhörigkeit
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Zwangsgedanken / Wissensdrang?

Hey Leute.

Ich frage mich, ob ich irgendwie autistisch bin oder irgendeine Zwangsneurose habe.

Es ist nämlich in letzter Zeit so, dass ich bei kleinsten Unsachgemäßheiten dem sofort auf den Grund gehen muss und die genaue Ursache wissen muss. Wenn ich die Ursache nicht herausgefunden habe, muss ich solange nachforschen, googlen, bei anderen fragen, bis ich diese kenne.

Zum Beispiel war heute eine bestimmte Farbe eines Haftnotizblock nicht mehr im Schrank, wo er aber eigentlich immer war. Daneben waren aber noch andere Haftnotizblöcke. Daher konnte es mir eigentlich egal sein, wo dieser eine Haftnotizblock verschwunden ist, da ja da noch zwei andere standen.

Trotzdem platzt in mir eine Sicherung, wenn sowas passiert und ich muss dann in dem Moment genau wissen, was mit diesem Haftnotizblock passiert ist, wohin er verschwunden ist? Das ist echt schlimm, da ich sonst so eine innere Unruhe verspür.

Hab meine Mutter gefragt, und sie meinte, sie hätte mal eins ins Krankenhaus mitgenommen und da dann eventuell vergessen oder es liegt noch in ihrer Tasche.

Und erst dann bin ich wieder beruhigt, eigentlich wollte ich es sogar noch suchen. aber dazu hatte ich dann doch keine Lust mehr.

Wie gesagt, oder mein kleiner Zeh tut bisschen weh beim Kratzen, was eig nicht großartig stört, aber ich will sofort die Ursache wissen. Dabei hab ich nicht Angst davor, dass ich daran sterben könnte sondern einfach, weil ich es wissen will des Wissensdrangs wegen. Hab an meinem Zeh auch nix Auffälliges gefunden, bisschen gegoogled aber auch nix gefunden. Eigentlich muss ich auch lernen, aber solche Gedanken lenken mich dann teilweise ab.

Ist das noch normal oder geht das in Richtung Autismus/ Zwangsneurose/Perfektionismus/Ordnungszwang/Kontrollzwang?

Leider kann ich auch im Moment keinen Sport treiben, was mich immer gut abgelenk hat, da mein Handgelenk im Moment wehtut bei einigen Übungen, anfangs hab ich in den Schmerz einfach reintrainiert und später aber doch Angst bekommen, meine Hand nachhaltig zu schädigen, da ich merkte, wie meine Schrift krikelig wurde, weil ich das Handgelenk auch nicht mehr so gut bewegen konnte.

Solange ich dann solche Gedanken im Hinterkopf habe, hemmen diese meine Konzentration beim Lernen und Lesen. Und ich bin im 2. Semester Pharmazie und hab bereits 3 Klausuren im 1. semester geschoben. Und der Stoff wird nicht weniger und auch nicht leichter, diese Zwangsgedanken schränken meine Lebensqualität und meine Konzentrationsfähigkeit manchmal erheblich ein.

Das einzige, was dagegen bei mir hilft, ist wirklich, die genaue Funktionsweise des Körpers oder was auch immer rauszufinden. Also wirklich schlussendlich zu wissen, was da genau passiert. Aber das kanns doch nicht sein? Ich kann doch nicht bei allem so pingelig sein. Vorallem bei dem Zeh bin ich echt ratlos, ein Arzt wird mich bestimmt sogar auslachen, ich will dafür auch nicht zum Arzt, da gibts so viele Schlimmere Dinge und ich weiß das.

Psyche, Psychologie, psychose, Gesundheit und Medizin
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Wie klar machen , dass der Stress ums Essen langsam nervt und alles schlimmer macht?

Ja, ich weiss das ich magersüchtig bin und mich aufgrund meiner Ernährung welche noch bei 500-800 kcal pro Tag liegt, langsam töte. Aber sie machen mir überall Druck; meine Angehörigen mit Sorge, meine Bekannten in der Psychiatrie mit Sorgen und Wünschen, die einzigen die mich nicht stressen sind mein bester Freund und die Ärzte sowie Pfleger der Psychiatrie.

Alle wissen, dass Stress Kontra produktiv ist und mich in meine Anorexie drängt und damit zu Atte. Zum Verständnis, Atte ist Ana till the End, was so viel heisst wie Ana bis zum Tod.

Ich will nicht mehr so viel Druck und Ängst auf mich projektiert haben, sonst endet es noch wieder in mehr SVV und das wäre mein komplettes Todesurteil, da mein nächster Schnitt an der Halsschlagader wäre.

Wie mache ich klar; dass meine Essstörung nun mal meine komplette Verdauung lahm gelegt hat. Alles spricht für einen Gallenstein oder eine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz aufgrund Nährstoffmangel. Aber keiner meiner nächsten ausser mein bester Freund kapiert das, selbst die Klinik hat es gesehen. Ich bin schon zurück haltender mit Fragen an das Personal obwohl ich Ihnen komplett vertraue. Ich würde so gerne schreien und es tut mir in der Seele weh, wenn sie leiden, aber sie wissen nicht wie sehr ich daran leide, auch wenn sie es nicht merken. Hat mir einer eine Idee wie ich Ihnen zeigen kann, die ganzen Ängste und Sorgen, die nun auf mich projektiert werden, mich eher mehr mich in meine Essstörung treiben und diese mich in den Tod ohne das sie sich abgegriffen fühlen?

Ich hab aktuell eine Essstörung 100%
Ich hatte noch nie eine Essstörung 0%
Ich hatte schon mal eine Essstörung 0%
Stress, Gesundheit, Magersucht, Psychologie
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Natürliche Zähne so lassen oder Lücke auffüllen?

Jo jo jo, mein Retainer war schrott gegangen und war dann zum Kieferothopäden gegangen. Dieser hat mich auf ne kleine Minilücke links und rechts von meinem seitlichen Schneidezahn hingewiesen(Dieser Lücke war ich mir aber eig auch schon bewusst, hatte ich shcon immer, kieferothopädisch war es nicht möglich, diese zu schließen, dieser Seitenschneidezahn ist einfach etwas klein). Der Seitenschneidezahn ist also etwas klein ausgefallen, weshalb da so minilücken um den Zahn sind. Der Kieferorthopäde meinte, ich könnte die Stelle einfach auffüllen lassen beim Zahnarzt und dann könnte er den neuen Retainer einsetzen, weil man diesen sonst durch die Lücke sehen würde(beim ersten Mal hat man den Retainer nur bis vor der Lücke aufgeklebt). und jetzt zerbrech ich mir den Kopf darüber, ob ich es machen sollte. Eigentlich hats mich nie gestört, aber nachdem er es erwähnt hat und ich mir das Lächeln anderer Leute betrachte, krieg ich etwas Komplexe, hmmmmm. Diese zwei Minilücken sehent nicht mal schlimm aus, ich finds eig schon süß und individuell. Aber manchmal denk ich mir, hmm, würds ohne Lücke vielleicht besser aussehen? Oh no, ich bin in einem Zwiespalt, ich hab vor dem Termin beim Kieferorthopäden einen Termin beim Zahnarzt und jetzt bin ich mir wirklich nicht sicher, ob ich es vor dem Einsetzen des Retainers füllen sollte :/

Ich hasse dieses perfekte irgendwie, son perfektes Lächeln ist irgendwie nichts Besonderes mehr, hat doch jeder. ein kleines Maß an unperfektheit schadet meiner Meinung nach nicht, wie bei mir in dem Fall, aber kp. hm hm hm. Igrnedwo sieht aber perfekt glaub ich doch besser aus. ich weiß nit

Zähne, Psychologie, Schönheit, Zahnarzt, Zahnpflege, Kieferorthopäde, Zahnfüllung, Gesundheit und Medizin
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Was tun um die Hauptursache einer Psychose zu beseitigen?

Das schlimmste was hätte kommen können, ist eingetreten. Neben den normalen verwirrenden Zuständen hat sich von Samstag Nacht auf Sonntag Morgen eine akute Psychose breit gemacht. Bei dem Stress Potential hat es mich auf Dauer nicht gewundert, denn zusätzlich zu den Körperlichen Symptomen und den Begebenheiten ihreres Stress kamen meinen Angehörigen als Stress Faktoren dazu. Alles in allem wurden meine Beschwerden von psychotischen Wahnvorstellungen begleitet.

aktuell ist es wieder geebnet, aber ich mach mich auf eine 2. Eskalation gefasst, wenn es nicht geändert wird.

das bedeutet für mich, im Notfall 100% isolieren und alle ignorieren. Denn ich bin klar kein Mensch der 2 grosse Stressfaktoren managen kann.

da meine körperlichen ich mit medizinischer Behandlung versuche in Griff zu kriegen, muss ich den Stressfaktor namens Familie nun mal aus meinem Leben streichen indem ich sie wirklich 100% aus dem Leben streiche.

ich kann zwar noch nicht aus meinem gewohnten Umfeld ausziehen, aber ich weiss wie ich mich da etwas von den anderen distanzieren kann. Dementsprechend werde ich das tun, denn nun geht es um meine Gesundheit und ihre ist nicht mehr sicher für mich.

um ihre Probleme sollen sie sich selbst kümmern.

Diesen Entschluss hab ich heute morgen in der Psychiatrie, in die ich noch notgedrungen selbst eingewiesen habe.

Heute werde ich mich selbst entlassen und mein Plan umsetzten.

Die Frage ist, wie bringe ich diese Entscheidung klar zu machen, ohne gleich wieder einen Streit zu eskalieren?

bei meiner emotionalen Familie ist das ganz sicher nicht einfach.

deswegen Danke ich euch mal für gute Ratschläge

1 oder keinmal eine Psychose 100%
Mehr als 6 mal kann sie nicht mal mehr einer Hand abzählen 0%
2 bis 6 mal eine Psychose 0%
Angst, Stress, Schmerzen, Behandlung, Psychologie, psychose
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Stimmungsschwankungen und erhöhtes Verlangen nach Sex. Was bedeutet das?

Kurze Beschreibung meiner Gefühlslage: Damit man mich ein wenig besser einschätzen kann

Ich habe in der Vergangenheit viele Menschen, die ich liebe, verloren. Als ich 9 war, starb mein Vater bei einen tragischen Unfall, worauf meine mutter auch total die Kontrolle über sich verlor, Als ich 14 war, starb mein Onkel, den ich immer sehr nah stand. Der Tod meines Onkels beschäftigt mich seit 6 Jahren immer noch und ich komme nie darüber hinweg. Bei meinem Vater war ich noch etwas jung und verstand die Situation nicht ganz. Irgendwann habe ich die Kontrolle über meine Gefühle verloren. Ungefähr 2015-2016. Habe mich dann angefangen selbst zu verletzen und einmal richtig doll, danach kam Medikamentenmissbrauch hinzu, da ich nicht aufhören konnte mich selbst zu verletzen. Man sollte es allerdings nicht von außen sehen.

Zudem hatte ich viel Streit mit meiner Mutter, da sie mit meiner Homosexualität nicht klar kam.

Als mein Stimmungstief weg war, war alles wieder okay, aber die Halluzinationen aus der Vergangenheit wurden immer schlimmer. Ich sah und hörte unnormale sachen. (Weiß nicht ob es relevant ist, aber mit 9 erfuhr ich von einen Neurologen, dass ich Epilepsie habe)

Doch das ging auch vorbei, auch wenn es vereinzelt wieder auftaucht.

Und nun zu meiner Situation.

Im Moment wechselt meine Stimmung sehr und das extrem.

Entweder bin ich extrem traurig oder extrem aufgedreht und glücklich.

An sich bin ich ein zurückhaltender und schüchterner Mensch aber wenn ich aufgedreht bin, ist alles anders und ich handle oft unüberlegt.

Was noch extrem zu beobachten ist, ist das mein Verlangen nach sexueller Nähe in solch einer Phase extrem gesteigert ist.

Und von einen auf den anderen Tag ist dann wieder alles mist und ich hasse alles und jeden.

Der Übergang von extrem glücklich zu extrem traurig, wird oft von Albträumen begleitet, in denen es um sexueller Missbrauch und Tod geht. (Ich träume aber nie aus meiner Sicht)

Was könnte das sein?

Also hat jemand ähnliche Problem.

Und nein, ich will keine Aufmerksamkeit. Ich will nur ein paar Ratschläge hören und Erfahrungen austauschen.

Würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen würdet.

Danke im voraus:)

Depression, Epilepsie, Neurologie, Psychologie, Schizophrenie, Suizid
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Nach Panikattacke komischen gefühl (lunge,herz)?

Hallo gestern war ich bei der hitze in einer S-bahn gefangen 40 Minuten lang weil Leute die schienen sabotiert haben und den Zug besprüht haben mein Herz fing extrem an zu rasen das ging die ganzen 40 min so meine Hände wurden immer tauber das ziehte sich dann auch ins Gesicht und ich hab mehr Panik bekommen weil ich ja auffällig im Zug war und nirgens hin flüchten konnte 40 min lang habe ich mich gequält als der Zugführer dann noch meinte die Bundespolizei wird kommen wir wissen nicht wann ging es dann nochmal ab ich war knallrot im Gesicht von meinem puls der gefühlt jede Millisekunde gepuckert hat. Ich habe versucht ruhig zu atmen aber als ich dann das Gefühl hatte immer umzukippen und keine Luft mehr richtig bekommen habe bin ich hin und her gelaufen in der s bahn mir war es scheiß egal ob die Leute mich angekuckt haben. Kann dieser extrem hohe puls schaden verursacht haben in Gefäßen oder Organen ? ich habe gerade noch das Gefühl kaum Luft zu bekommen und das Gefühl irgendwas stimmt nicht mit mir :( zum arzt gehen und ihm diese geschichte erzählen ? ich denke nicht ich meine wenn ich sage ich hatte panik wird der mich kaum organisch untersuchen weil er sich direkt denkt der hatte einfach ne panik attacke aber das mein herz gepocht hat 40 min lang mit einen extrem hohe puls das vergessen die.

Gesundheit, Herz, Arzt, Lunge, Psyche, Psychologie, Organe, psychische Erkrankung
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Burnout jedes mal wenn ich arbeite?

Hallo Leute,

Eine Therapeutin hat den Verdacht dass ich "Borderline" habe. Seit dieser Verdachtsdiagnose habe ich therapeutisch auch nichts weiter gemacht.. vielleicht ist das eine wichtige nebeninformation zu meiner eigentlichen Frage:

Ich mache eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, in der alles ganz entspannt zugeht. Ich bin da in der Medienwerkstatt, wo ich am Computer Logos und andere Designs entwerfe. Nebenbei gibt es da pro Jahr dort 4 Praktika. Ich bin da jetzt fast 2 Jahre und mache somit gerade vielleicht das 5. oder 6. Praktikum oder so. Ich habe schon einige Praktika davon angefangen aber nicht zu Ende gebracht, weil ich es psychisch nicht geschafft habe. Nun habe ich letztes Praktikum ein Ausbildungsplatz bekommen in einem Cafe wo ich nicht schon sehr wohl fühle. Jetzt gerade mache ich schon das 3 Praktikum dort. Seit dem letzten Praktikum mache ich auch nur noch 4-6 Stunden täglich, und die Ausbildung wird auch eine Teilzeitausbildung sein.

Was ich aber nicht verstehe ist.. warum kriege ich es psychisch nicht hin nicht mal ein Praktikum ohne Probleme zu meistern? Jedes mal habe ich so ein Druck, ich bin depressiv, ich bin überfordert, mein selbstbewusstsein leidet, es sind einfach viele typische Symptome eines burnouts, aber warum habe ich das jedes mal? Ich habe so das Gefühl dass ich einfach nicht fürs arbeiten geschaffen bin und ich habe auch Angst irgendjemandem von diesen Problemen zu erzählen, weil dann sowieso nur so Worte kommen wie "du übertreibst total" oder "du bist nur faul". Ich würde es ja gerne hinkriegen aber jedes mal wenn ich wieder richtig in einem Betrieb arbeite kommen diese Symptome. Die Arbeitsstunden sind schon weniger, ich habe ein netten Chef, die Arbeit ist nicht so stressig und dennoch fühle ich mich so schlecht und auch so verzweifelt. Die teilzeitausbildung fängt bald an und ich weiß nicht wie ich das durchstehen soll. Von diesem Praktikum jetzt ist jetzt gerade mal der 2 Tag vergangen und ich bin jetzt schon total am Ende. Ich habe meiner sozialpädagogin von der Vorbereitung heute geschrieben und gefragt was ich tun soll, ich soll dann morgen mir ihr reden und werde morgen erstmal nicht arbeiten.

Was habt ihr für Tipps? Was kann man machen? Eine teilzeitausbildung auf 4 Stunden täglich? Dann müsste aber der Vertrag nochmal geändert werden... Oder soll ich mir was anderes suchen und noch ein Jahr in der Vorbereitung machen? Psychische behandlung? Stationär? Oder was kann ich selbst tun? Ich habe ehrlich gesagt so das Gefühl dass ich da nichts tun kann als die Stunden zu verkürzen, denn psychisch glaube ich nicht dass ich das hinkriege. Wenn ich ne Pause mache von arbeit, fängt es auch wieder an, sobald ich wieder anfange.

Tut mir leide dass das so verwirrt geschrieben ist, aber ich bin ehrlich gesagt auch echt durcheinander im kopf.

Beste grüße, danke :)

Arbeit, Burnout, Psychologie
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Untergewicht durch Psyche?

Hallo,

ich bin 18 Jahre alt und habe eine Posttraumatische Belastungsstörung, Panikattacken und (im Moment wieder einmal) eine schwere depressive Episode.

Ich gehe seit 2015 zur Therapie und hab auch ein echt gutes Verhältnis zu meiner Thera. Im September 2017 war ich sehr sehr depressiv und hab eigentlich kein Sinn mehr in meinem leben gesehen. Da ich seit ca. einem Jahr alleine wohne und mich um mich selbst kümmern muss, hat das als erstes darunter gelitten. Mein Körper war nur noch ein Gegenstand für mich, der zu funktionieren hatte. Zu der Zeit hatte ich meinen 450€ Job (12h), Schule (ca. 32h) und Feuerwehr Grundausbildung (über 15h). Ich habe mich von Instant gerichten (5-Min Terrinen) und Erdnüssen ernährt, ca. 5h geschlafen und einmal in der Woche gab's einen Leberkäsweck bei der Feuerwehr. So hab ich in 3 Wochen, dank der zusätzlichen körperlichen Anstrengung, ca 7 Kilo an Gewicht verloren und wog noch 50kg bei 165cm.

Das war grad noch ok, ist mir auch erst aufgefallen, als man mir sagte ich hätte abgenommen. War mir in dem Moment eher egal, ich fand es eher noch gut, denn es war etwas dass mir sinn gegeben hat. Abnehmen. Meinen Körper langsam und kontrolliert zu Grunde gehen lassen. Etwas das mir kontrolle gab. Mein aussehen war mir egal. Die Zahl auf der Waage zählte. So fing es an, dass ich es bewusst tat, ich nahm immer wieder etwas zu, dann wieder etwas ab. An meinem 18 (1. Dezember) hab ich extra noch wenig gegessen und gehungert, sodass sich die Zahl ja nicht ändert.

Im Oktober davor bin ich mit meinem Freund zusammen gekommen, was mich dazu brachte mein Handeln zu überdenken und da es mir in der Zwischenzeit durch Antidepressiva und meiner Therapeutin besser ging, entschied ich mich: Ich nehme zu, ist doch unnötig was ich hier mache. Gesagt, getan. Über Weihnachten nahm ich zu und wog dann wieder 52kg, ideal in meinen Augen.

Dabei blieb es jedoch nicht, nach Silvester (obwohl ich dank versch. Feiern und Besuch mehr gegessen hatte), wog ich wiedr 49kg. Seitdem ging es teilweise runter bis auf 46kg dann wieder 50kg dann wieder 47,4kg etc.

Dabei esse ich meiner Meinung nach nicht weniger, als ich brauch (bis auf Tage an denen es mir ganz dreckig geht, da bekomm ich nicht viel runter)

Wichtig ist auch: Ich habe keine Schilddrüßenüberfunktion o.ä. mein Blut wurde mehrmals getestet, da ist nichts. Wäre ja ok, wenn es mir dabei gut ginge, aber mir fehlt soviel Energie... Habt ihr eine Idee woran das liegt? Kann das rein durch meine Psyche kommen? So als würde mein Körper aufgeben? Weil ich tu es bald auch, wenn sich nicht wenigstens dieses Problem lösen lässt.

LG

Line112

Depression, Panik, Psyche, Psychologie, Untergewicht
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Ist das Borderline?

Mir geht es in letzter Zeit gefühlt von Tag zu Tag schlechter. Seit ca. einem halben Jahr spüre ich immer eine innere Unruhe sobald ich alleine bin. Vor allem Abends/Nachts kann dann auch schlecht einschlafen. Das Problem ist das ich eher introvertiert bin und nicht viel Kontakt zu anderen Suche und sich das dadurch noch verschlimmert..

früher konnte ich immer alleine sein und alles war gut aber jetzt kann ich kaum noch abschalten..ich bin auch launischer geworden und habe Aggressionen die ich runterschlucke.., habe aggressive Zwangsgedanken und eine Art soziale Phobie entwickelt...ich gehe Leuten mit denen ich letzten Frühling normal geredet habe aus dem Weg. 

Außerdem habe ich Gefühlsschwankungen und bin exzentrisch geworden und mache manchmal ungewollt Grimassen obwohl ich immer ziemlich normal und geerdet war, was mich ziemlich merkwürdig im Umgang mit anderen Menschen macht da sie mich anders kennen gelernt haben und mich jetzt noch mehr isoliert.

Ich breche den Kontakt zu alten Freunden ab und bin immer entweder überdreht oder deprimiert drauf.

Außerdem entwickeln sich alle um mich herum weiter und ich bin der der Angst vor Veränderung hat und immernoch irgendwie kindisch ist..

Kann es sein dass ich eine Neurose entwickelt habe oder sogar Borderliner bin?

Die einzigen Ursachen die mir einfallen würden ist das ich in einer Art Abhängigkeitsbeziehung zu einem Freund stehe der mich oft bloßstellt und privat auf besten Freund macht..habe mich dummerweise daran gewöhnt seit früher Kindheit immer nur eine nähere Bezugsperson zuzulassen...

Außerdem war ich im Sommer das erste Mal allein im Urlaub und hatte eine heftige Panikattacke mit anschließender DP und Zwangsgedanken.

Mehr fällt mir nicht ein..falls das bis hierhin jemand gelesen hat..könnten das Anzeichen für eine emotional instabile Persönlichkeit oder Neurose sein?

Bin 16 und männlich

borderline, Psychologie, Psychotherapie
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Bin ich wirklich psychisch krank?

Hallo, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich bin weiblich 16, meine Schwester ist 17. Als ich klein war wollte mein Vater nur meine Schwester haben. Immer als ich mit ihm kuscheln wollte war er voll kalt zu mir und ist immer weg gegangen. Meine Eltern haben sich danach getrennt, aber nicht wegen mir. Meine Mutter hatte seitdem immer wieder verschiedene Männer und wurde ab und zu von manchen geschlagen. Ich wurde sehr oft gemobbt, aber es war jedem egal. Ich habe schon mal versucht mich selber umzubringen. Als meine Mutter und meine Schwester es erfahren haben, haben die mich nicht mal gefragt wieso ich das gemacht habe. Ich hatte halt nicht so eine schöne Kindheit. Es kann auch sein, dass ich Depressionen habe, weil ich immer Panikattaken bekomme, wenn jemand bisschen frech zu mir ist. Ich habe so gut wie nie über meine Probleme geredet, und ich hatte noch nie jemanden, der mich wirklich liebt. Meine Mutter meinte mal ich sei psychisch krank. Meine Schwester juckt es nicht wie es mir geht und ich hatte letztens einen Freund. Ich hatte mein erstes Mal mit ihm, allerdings ohne Kondom und er hat auf meine Scheide gespritzt. Ich glaube, dass ich schwanger bin und habe es ihm natürlich auch gesagt. Er hat mich danach blockiert und meinte, dass ich krank bin. Als ich mit seinem besten Freund darüber geschrieben habe, hat er auch gesagt, dass ich psychisch krank bin. Ich habe halt nicht so viele Freunde, deswegen gehe ich nie raus und bleibe die ganze Zeit nur Zuhause. Ich bin sehr anhänlich und alle meinten es sei nervig und beleidigen mich dann. Ich rede oft alleine, weil ich ja niemanden zu reden habe. Aber ich mache das ganze bewusst, also ich realisiere es, immer wenn ich mit jemanden bin, verhalte ich mich normal und rede nicht alleine. So langsam habe ich angst, das alle andere Recht haben, was wenn ich wirklich psychisch krank bin?

Angst, Angststörung, Depression, Panik, Psychiatrie, Psychologie, ritzen, Selbstmord, psychische Erkrankung
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Zu lange warten...was tun als Ablenkung?

Hallo!

Ich fühle mich momentan sehr einsam und ich musste 9 Tage auf den nächsten Termin bei meiner Psychologin warten. Jetzt sind es noch knapp 4 Tage. Aber die Zeit vergeht einfach nicht. Ich weiß das meine Woche immer schnell rum ist und ich mich imme gefragt habe, wo die Woche hin ist...aber seit ich in Therapie bin, vergeht kein einziger Tag, an dem ich die Tage nicht unerträglich finde und sich wie Kaugummi ziehen. Ich muss ständig an die nächste Sitzung denken und kann es immer kaum abwarten. Hat vielleicht einer Erfahrungen damit und auch irgendwelche Tipps? Ich versuche mich durchs lernen abzulenken, da ich 2018 mein Abitur schreibe, aber es hilft einfach nicht. Vorab..ich habe keine Freunde mit denen ich mich treffen kann um mich abzulenken. Ich hab auch versucht mich mit meinem Handy abzulenken, aber ich schaue mir dann automatisch immer auf YouTube YouTuber an, die selber Psychische Probleme haben und von ihren Therapien sprechen. Manchmal simuliere ich dann mit mir selber eine Therapiestunde um mich abzulenken (Ja, ich weiß...es ist verrückt! Bitte nicht verurteilen)..aber ich brauche dringend andere Tipps als Ablenkung, die man auch alleine machen kann. Vielleicht ist hier einer der sich auch immer so gefühlt hat oder sich gerade so fühlt, weil auf die nächste Sitzung wartet und hat gute Tipps. Ich wäre euch so so dankbar

Gesundheit, Burnout, Depression, Psyche, Psychologie, Therapeut, Therapie, Trauma
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Tramadol Extasy Überdosis Serotoninsyndrom - an wen kann ich mich wenden wenn ich von Drogen wegkommen will?

Hallo

also vor 6 Tage is mir was sehr schreckliches passiert und zwa da ich nicht immer mit meine Probleme klar komme Greif ich apund zu zu Drogen bin vor 4 Jahren aus meinen heimatsland geflüchtet und habe probiert mit viele Drogen mich zu beteuben aber letztens hab ich eindeutig übertrieben 

und zwa hab ich 3 und halb Tabletten tramadol genommen 3 extasy Tabletten weiß nicht wie die heißen die hatten eine graue Farbe und dazu alkohol und einwenig Kratom Tee und ich denke das war eine Lektion fürs Leben den das was ich erlebt habe war viel schlimmer als alles andere 

und zwa war ich da mit einen guten Freund der ebenfalls Drogen genommen hat der hatte 2 und halb tramadol ungefähr ein Gramm Speed und ebenfalls Kratom und alkohol aber bei ihm waren die schlimmste folgen Halluzinationen und Angst

ich dagegen bin gelegen auf Bett meine Füße und Hände waren steif und eis kalt Hände sehr komisch gebogen ich orubiere es zu erklären gut wie möglich habe gezittert meine Mund die Lippen auf der Seite verschoben und die ganze Zeit weiße Wasser aus meine Mund gekommen ich konnte mich nicht bewegen hatte Halluzinationen ein echtes horrortrip herzrasen usw 

ungefähr halbe Stunde könnte ich mich wieder bewegen aber es war noch lange nicht vorbei ich hatte ausgeschaut wie ein toter Mensch hab die ganze Zeit gekotzt hatte sehr viel Angst und es hat ungefähr 4 stunde gedauert bis ich einigermaßen wieder ok war 

ich hatte gebetet das es aufhört und hatte mir gesagt wenn ich es uberlebe greif ich nie wieder irgendwelche Drogen an .

seit dem Tag geht es mir noch immer sehr schlecht ich habe ständiges knistern in meine Ohren und psychisch gehts mir sehr schlecht und habe Angstzustände und weiß nicht mehr weiter außer mit dem Freund habe noch mit keinen darüber geredet 

wurde gern wissen was es war und bei wem kann ich mich wenden? 

ich denke ich brauche Hilfe

Drogen, Entzug, Psyche, Psychologie, überdosis
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ich denke ich bin Selbstmord gefährdet, kennt jemand einen Ausweg ?

Hallo! Ich Ritze mich schon sehr lange und auch sehr tief. Ich bin auch fast Magersüchtig. ich heule mich immer in den Schlaf, ich denke den ganzen Tag an den Tod und wäre auch froh wenn ich Tod wäre. Aber ich weiß auch das Selbstmord keine Lösung ist, aber ich sehe keinen anderen Ausweg mehr. Ich war schonmal in Therapie hat aber nix gebracht ist eher schlimmer geworden. Kennt jemand vielleicht noch einen anderen Weg daraus zu kommen?!

(Meine Geschichte falls das jemand wissen will: Es ist so das ich sitzen geblieben bin und in der neuen Klasse wurde ich nicht angenommen. Irgendwann habe sie angefangen mich zu mobben, was ich nicht so verkraftet habe. Dann habe ich Stress Zuhause gehabt was ich auch immer noch habe.. Ich habe darauf hin angefangen mich zu ritzen und als dann eine aus meiner Klasse meine Narben Arm gesehen hat, hat sie das erstmal allen erzählt und jetzt kommen immer so Sprüche wie ritz dich doch bitte mal tiefer ich will das sehen oder mach jetzt schnell wieder der Lehrer ist nich nciht da hier hast du eine Schere oder sie schreiben mir Mädel ritz dich doch bitte, machs tief oder bring dich um du würdest allen einen Gefallen tuen. Ich bin dann in Therapie gegangen was am Anfang auch geholfen hat, ich konnte somit Einbisschen vergessen was mir alle jeden Tag sagen. Es war so das ich dann irgendwann keiner Hunger mehr hatte, ich habe mehrere Tage nix gegessen wenn ich was gegessen habe dann war es ein Apfel oder ein Jogurt mehr aber auch nicht. Hinzu kam noch das ich in meiner Sport Mannchaft die ganze Zeit als fest bezeichnet wurde und noch sehr schlimme Beleidigungen..Ich bin 1,81 und wog früher 66kg jetzt wiege noch 37kg und man sieht meine Rippen schon sehr stark aber ich will trotzdem nix essen. ) Ich habe einfach keine Kraft mehr zum Lebn oder engerem noch morgens aufzustehen und irgendwo hinzugehen ich schaffe das nciht mehr.. aber wenn ich daran denke was meine Eltern alles für mich gemacht haben, will ich nicht so einfach aufgeben nur weil andere mich zerstören. Deswegen auch hier die Frage es sich dagegen machen kann. Ich hoffe ich bekomme ein paar Antworten.!

ich denke ich bin Selbstmord gefährdet, kennt jemand einen Ausweg ?
Medizin, Psychologie, Trauer
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Warum habe ich grundlos seltsame Ängste?

Hallo ihr Lieben

Die Frage ist vielleicht ein wenig komisch und ich hoffe ihr versteht was ich meine. Ich gebe mein bestes, um es euch so verständlich wie möglich zu machen.

Ich habe generell nicht vor etwas Angst, ausser vor Insekten, aber ich denke das ist normal :D Ich würde sogar behaupten, dass ich die mutigste unter meinen Freundinnen bin. Ich traue mich im dunkeln im Keller, kann nachts alleine nach Hause gehen, mit fremden Männer sprechen. Alles kein Problem für mich. Es kommt selten vor, aber manchmal habe ich ganz plötzlich so dumme Gedanken. Zum Beispiel ich bin in der Wohnzimmer am Buch lesen, ganz friedlich. Plötzlich kommt mir der Gedanke, dass mir ein paar Zähne fehlen. Oder dass meine Organe verfaulen. Ich hatte sogar Tage, an denen ich mich nicht getraut habe meine Augen zu öffnen, weil ich dachte sie würde sonst platzen. Das ist nicht nur auf meinen Körper bezogen so. Manchmal ganz plötzlich habe ich den Gedanken, dass ein wichtiger Person einen Unfall hat oder stirbt. Ich hatte schon paar mal einen Nervenzusammenbruch und habe so geweint, weil ich dachte mein Bruder sei gestorben. Vorgestern sind zwei Freundinnen und ich unterwegs gewesen. Später kam dann die Mutter von einer uns mit dem Auto abholen. Bei der Fahrt haben wir einen für mich fremden Weg genommen. Plötzlich kam mir der Gedanke, dass sie mich in die pyschiatrische Klinik bringen wollen. Aber dann dachte ich, dass sie mich vielleicht umbringen wollen oder mich irgendwo aussetzen wollen. Ich habe öfters den Gedanken, dass mich Leute zwangseinweisen wollen oder dass ich "aufwachen" werde und schon längst in der Klinik bin und das dieses Leben von mir nur in meinem Kopf abspielt. Ich merke selbst wie unlogisch meine Ängste sind. Ich bin nicht dumm. Aber in diesen Augenblick erscheinen sie mir so richtig. Vielen Dank fürs Lesen. Ich hoffe sehr, dass ihr mir helfen könnt. :)

Angst, Panik, Psyche, Psychologie
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Ich kann nicht mehr, fühle mich unwohl - was kann ich tun?

Ich schreibe jetzt mal erstmal meine Umstände und dann meine Problem und versuche alles so gut zu beschreiben wie möglich.

Also ich bin 14 und wohne nun seit fast einem Jahr in meiner jetzigen Jugendwohngruppe eigentlich fühle ich mich hier auch recht okay. Davor war ich in einer Kinderwohngruppe in welcher ich mich schon recht zurückgezogen hab mit meinen Gedanken. Aber alles begann schon als ich Grade auf der neuen Schule in die 5 klasse gekommen war damals war ich noch sehr optimistisch und habe dann nach zwei Wochen ein Mädchen angesprochen was öfter ausgereizt wurde und habe mit ihr geredet weitere zwei Wochen später schloss dieses Mädchen dann durch mich doch Freundschaften in der Klasse. Und kurz darauf fing alles an was mein leben zu einem albtraum werden ließ ich wurde gemocht und werde es auch jetzt noch zwar nicht mehr so extrem aber schon immer noch sehr verletzend und als vor zwei Jahren auch noch mein Großvater starb viel ich komplett in das schwarze Loch.

Seitdem fühle ich mich leer alle wandten sich langsam von mir ab ich versuche Stark zu bleiben damit niemand wegen mir leidet aber das würde eh niemand tun da ich wertlos bin.Ich habe auch öfter suzid Vorstellungen fühle mich wertlos wünsche mir durch den Tod erlöst zu werden nach außen bin ich weiterhin das fröhliche Mädchen doch innerlich bin ich ein Chaos das sich den Tod als Erlösung wünscht. Seit längerem ist es auch so das meine Seele nur noch zuschaut mein Körper bewegt sich macht was er soll doch alles fühlt sich so unwirklich an. Was soll ich nur tuen Me2347

Leben, Psyche, Psychologie
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Ich glaube ich bin Psychisch krank - wie finde ich das raus?

Hallo an alle

Ich glaube mit mir stimmt was nicht. Vor 5 Jahren hat es angefangen, ich wurde immer antriebsloser, hab immer geheult wegen allem, mir wurde alles zu viel, hab auch ohne Grund geweint, jetzt ist es immer noch so bloß schlimmer! Ich habe keine Freunde mehr weil sich mein Wesen so verändert hat, ich traue mich nicht mit anderen zu sprechen, ich habe andauernd angst was falsch zu machen was falsches zu sagen und befinde mich eh nur als schlecht!

Außerdem bin ich extrem Aggressiv und zwar so sehr, das ich anfange Vulgäre Wörter aus puren Hass und Wut zu benutzen ich teilweise vor Wut weine und wenn es mir ganz zu viel wird, ich mich selbst verletze ( selber Schlagen ). Ich weiß dann einfach nicht wohin mit der Wut, bevor ich Wertgegenstände von mir zerstöre oder vielleicht andere Schlage, schlage ich mich lieber selber weil ich Gewalt hasse und eig. niemals jemanden was zu leide tun will! ( das mit dem selber schlagen habe ich als Kind schon gemacht, nur viel viel extremer, ich weiß nicht warum ich das damals gemacht habe, aber mein Vater war immer gewalttätig gegenüber mir und ich habe dann irgendwie immer wenn er mich angespuckt/geschlagen/beleidigt/angebrüllt hat angefangen zu heulen und ganz krasse Wutanfälle zu schieben und habe mich selber geschlagen irgendwann ging das von alleine weg jetzt ist es wieder da )

Außerdem hasse ich mich selber und mein Leben, was dazuführt, dass ich extrem neidisch und eifersüchtig bin auf andere, das macht mich traurig und wütend zu gleich. Ich kriege nichts auf die Reihe alles ist mir zu viel, alles macht mich fertig und ich bin ein sehr sehr unerträglicher und schlechter, unselbständiger und dummer Mensch! Und ich kann kein normales Gespräch mit anderen führen ich trau mich nichts mehr und ich habe sogar angst mit anderen zu sprechen, weil ich angst habe dass sie merken könnten, dass ich irgendwelche Probleme habe, dumm bin oder nichts in meinem Leben erreicht habe, oder dass sie einfach schlecht von mir denken! Ich werde dieses Jahr 20 Jahre alt und habe nichts in meinem Leben erreicht wirklich rein gar nichts! Mein Aussehen hat sich auch verändert, habe Kohlrabenschwarze Augenringe, ein eingefallenes Gesicht, und wirklich grauweißblasse Haut Kaputte Haare, und Mega viele Pickel die ich zuvor noch nie hatte und sehe echt sehr schlecht aus.

Außerdem kommt jetzt der schlimmste Part :

Vor 3 Jahren wollte ich beim Psychologen einen Termin vereinbaren, habe mich aber bis heute nicht getraut und ich traue mich einfach wirklich nicht ich habe riesige angst davor. Was wahrscheinlich niemand verstehen kann, weil es bestimmt nicht normal ist! Außerdem will ich auch keine Psychopharmaka nehmen, die meisten haben echt total schlimme Nebenwirkungen und ich will auch eig. nicht in eine Psychatrie davor habe ich am meisten Angst! Ich weiß einfach nicht wie ich mich trauen kann, dort mal anzurufen.

Neurologie, Psyche, Psychiatrie, Psychische Störungen, Psychologie, psychose, Psychotherapie, psychische Erkrankung, Psychologe
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Kriege nichts auf die Reihe - was tun?

Guten Abend liebe GF-User,

es ist mal wieder soweit, dass ich mich wie ein totaler Versager fühle

Ich schreibe in ca. 2-3 Wochen mein Abitur und weiß, dass ich es nicht schaffen werde, obwohl ich schon den halben Tag mit Lernen beschäftigt bin. Auch nach dem Abitur weiß ich nicht, wie es weiter geht; Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz sind schon seit den Sommerferien raus und hab auch schon einige Vorstellungsgespräche hinter mir, die - in meinen Augen - nicht allesamt schlecht waren.

Ich habe vorhin auch eine Zusage für einen Ferienjob bei der Daimler AG bekommen, hab daraufhin Panikattacken und abruptes Erbrechen bekommen, weil ich im Vorfeld bereits weiß, dass ich den Anforderungen nicht gerecht werde und ich vielleicht letztendlich für das "Pleitegehen" des Großkonzerns verantwortlich wäre, da ich - wegen meiner Ungeschicklichkeit - nicht schnell genug mit der Bandarbeit fertig werden würde und somit die ganze Produktion aufgehalten hätte; habe daraufhin abgesagt - ich weiß,dass das sehr undankbar war/ist, aber ich habe mich schon seit dem Losschicken der Bewerbung damit gequält - fragt bitte nicht, weshalb ich mich dort überhaupt beworben habe; ich dachte, dass ich ein bisschen Arbeitserfahrung sammeln könnte,allerdings habe ich mich kurz vor knapp umentschieden, da ich zu große Angst habe. Ich versuche es vielleicht mal wieder in einem Eiscafe oder Ähnlichem.

Nun aber zu meiner eigentlichen Frage. Woran könnte das liegen, dass ich eine solche "Abneigung" gegenüber Arbeit habe? Welch psychologische Ursache liegt dahinter? Ich habe auch immer Angst, dass ich irgendetwas falsch mache und ich dafür von jedem gehasst und dumm angemacht werde - was ja auch meistens zutrifft. Ich bin wirklich nicht faul, arbeite viel im Haushalt mit und helfe auch des Öfteren meinen Nachbarn; ich biete immer Hilfe an, soweit es geht, weigere mich aber vor einer "praxisorientierten" Beschäftigung, da ich dies sowieso nicht hinbekomme, da ich - wie bereits gesagt - sehr tollpatschig bin und eh zu nichts zunutze bin.

Ich weiß auch, dass ich - falls ich jemals im Berufsleben stehen werde - spätestens nach zwei Monaten gekündigt werde, da man solch einen Nichtnutz oder Abschaum eh nicht gebrauchen kann. Woran liegt das? Bin ich zu blöd? Bin ich zu unkonzentriert? Oder leide ich an einem psychischen Leiden? Bitte ernstgemeinte Antworten.

Okay, das ist jetzt viel Text, tut mir leid. Ich hoffe auch, dass ich das ins richtige Forum geschrieben habe, da ich dachte, dass das eventuell doch einer psychischen Ursache zugrunde liegt.

Ich freue mich auf jede Antwort von euch.

ottaro

Psyche, Psychologie
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Psychologie: gibt es eine wirksame Therapie bei negativen Affirmationen und Selbstbeschimpfungen?

Hallo, über positive Affirmationen habe ich schon viel gelesen. U. a. in den berühmten Büchern von Dr. Joseph Murphy. Leider finde ich aber nur spärliche Informationen zu negativen Affirmationen. Deswegen beschreibe ich mal jetzt das prägnanteste Verhaltensmuster, welches bei mir immer wieder auftritt. Seit einigen Jahren bin ich beruflich selbständig. Mit dem Einkommen komme ich zurecht und so könnte ich mir eine geregelte Arbeits-Zeit mit Pausen (wie ein Angestellter) erlauben. Zudem habe ich neuerdings zu hohen Blutdruck, so dass eine Mittags-Pause (statt 8 oder 10 Stunden oder länger durcharbeiten) sinnvoll und notwendig wäre. Das Problem: wenn ich mich Mittags auf die Couch lege, bekomme ich sofort ein schlechtes Gewissen: "Du hast noch so viel zu tun. Was liegst du hier faul rum?" Dann beginnen in meinem Kopf auch gleich die Selbstbeschimpfungen: "du fauler Hund, du fauler Sack. Millionen Menschen arbeiten jetzt gerade während du hier faulenzt Steh wieder auf und arbeite, du faule Sau!" Manchmal erinnere ich mich dann auch an die Worte meiner Mutter (Gott habe Sie selig): während meiner Jugend "dein tüchtiger Vater arbeitet Tags und Abends, manchmal auch Nachts und am Wochenende. Und was machst du?". Deswegen gönne ich mir anno 2016 kaum eine Pause und arbeite fast immer 8 oder 10 Stunden durch, obwohl es nicht nötig wäre und meiner Gesundheit schadet. Daneben gibt es noch einige weniger gesundheitskritische negative Affirmationen. Z.B. wenn ich mich reinige nach dem Stuhlgang beschimpfe ich mich auch immer: du alter Sch..., was für eine Schw...., usw., usw. FRAGE: gibt es wirksame PSYCHOTRICKS oder PSYCHOTHERAPIEN, mit welchen man negative Affirmationen und Selbstbeschimpfungen bekämpfen kann? Für Tipps: danke im Voraus!

Psychologie, Psychotherapie
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Dauerschwindel seit einem Jahrzehnt - psychisch bedingt? Behandlungsmöglichkeiten?

Eine gute bekannte hatte vor etlichen Jahren mal einen Kreislaufzusammenbruch. Ich glaube ihr Blutdruck war zu niedrig. Ich bestellte den Hausarzt, der ihr 2 Spritzen verabreichte. Wir wissen bis heute nicht, was es war, aber wohl irgendetwas stabilisierendes.

Seitdem leidet sie unter Dauerschwindel, der Boden kommt manchmal auf sie zu und an manchen Tagen könnte man, wenn man sie aufmerksam beobachtet, denken, sie sei betrunken, erkennt man am Gang.

Sie war bei etlichen Ärzten unter anderem HNO und Neurologe. Es ist keine somatische Ursache feststellbar bzw. kann nicht gefunden werden. Die Ärzte neigen dann dazu, es in die Schublade "psychisch Bedingt" einzuordnen.

Kann sowas sein? Ich kann mir vorstellen, dass Leute psychotische Episoden haben aber irgendwie nicht, dass jemand sich mehr als ein Jahrzehnt lang Schwindel "einbildet".

Klar wird hier keiner Diagnostizieren können, aber habt ihr Ideen, was das alles sein könnte? Wahrscheinlich zu viel um es hier aufzuzählen, so kompliziert, wie der Körper ist...

Was könnte damals passiert sein? Vielleicht eine durch die Spritzen verursachte hypertensive Krise, bei der das Gehirn Schaden genommen hat? (Überdosis?)

Und wenn es "psychisch Bedingt" ist, gibt es einen Namen bzw. eine Behandlungsmethode dafür? Macht es Sinn, einmalig ein sofort wirksames Neuroleptikum einzunehmen, um herauszufinden ob bzw. auszuschließen, dass es "psychotisch" ist?

Kann man Schwindel einem bestimmten Neurotransmitter/Rezeptortypen zuordnen, um möglicherweise in Frage kommende Neuroleptika einzugrenzen? Oder ist das mit den Neuroleptika eine komplette Schnapsidee? Bitte nicht den erhobenen Finger "keine Selbstversuche", das wird selbstverständlich mit dem Doc abgeklärt. Wollte nur vorher sicher gehen, dass ich keine Frage stelle, auf die er mir den Vogel zeigt. Hier gibt es doch sicher Leute, die sich etwas auskennen?!

Die Person nimmt übrigens keine Arzneimittel zu sich und trinkt selten Alkohol in gemäßigten Mengen.

Kreislauf, HNO, Kreislaufprobleme, Neurologie, Psychiatrie, Psychologie, Schwindel, Gleichgewicht, niedriger Blutdruck
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Komisches Verhalten, weshalb (Psyche)?

Hallo, ich (17) werde aus meinem Verhalten einfach nicht schlau, was mir einfach zu schaffen macht. Ich weiß bei Fragen bezüglich mir selbst, einfach nichts. War auch schon bei einer Beratung und einem Psychologen, war quasi meine letzte Hoffnung. Aber auch dieser, schätzte mich völlig falsch ein, wie die meisten Leute. Ich hatte echt die Hoffnung, dass solch qualifizierten Leute wenigstens wissen was mit mir los ist.

Vor ca. 2/3 Jahren änderte sich mein Verhalten radikal. Früher hab ich viel gelacht, war fröhlich, schüchtern und voller Energie. In mir machte sich irgendwann eine tiefe Gleichgültigkeit breit. Seitdem bin ich einfach Neutral. Vollkommen.

Ich kann mich einfach nicht einfügen, teile nicht die gleichen Interessen wie andere und bin nahezu emotionslos. Ich verachte viele für "Partyyyyy" "Saufeeeen" "Kiffeeeen" "Geile Weibeeer" "F*ckeeeen" wenn ich das schon höre... Zudem gibt es quasi 3 Seiten von mir. -Die gut gelaunte, die auch mal Späße macht, sich aktiv an Gesprächen beteiligt und zum großteil aufmerksam ist verbringt 70% des Tages (gewollt) allein (Person 1/4) -Die Neutrale, die ab und zu Konversation treibt und ansonsten nur abwesend irgendwohin starrt, gern allein ist. Aber höflich und teilweise aufmerksam ist. Alles ist relativ egal, verbringe 80% des Tages (gewollt) allein. (Person 1/2) -Die schlecht gelaunte, die so gut wie niemandem Aufmerksamkeit schenkt. Permanent auf eine Stelle starrt, gereizt und übellaunig ist. Keine Konversation betreibt und jegliche sofort im Keim erstickt. (Person, 1/4) Diese 3... "Charakterzüge" haben nur 3 Sachen gemeinsam. Ich bin stumpf und Neutral, auch wenn es in manchen Augenblicken nicht so scheint. Ich bin sehr gereizt und werde unscheinbar wütend, wenn man mich anrempelt, mir das Verhalten eines anderen nicht gefällt, wenn man mir was "falsches" sagt und mich beobachtet/komisch anschaut. Ich muss in traurigen Situation plötzlich breit grinsen, auch wenn ich am liebsten heulen würde, oder das auch schon kurz davor getan habe.

Ich bin einfach verzweifelt und weiß nicht wohin mit mir. Ich weiß nichts über mich, als hätte ich keine Persönlichkeit. Wenn mich jemand fragt was ich möchte (z.B. Welches Thema/Farbe/Film) weiß ich es nicht und muss eben mit "mir egal" antworten. Ich hasse es... (fast) jeder weiß was er will, aber ich bin wie leer gefegt (und nein, das "kommt" nicht mit der Zeit) Ich bin mal so, mal so. Total unberechenbar, deshalb kann man mir schwer etwas recht machen. Diese Woche war der Teller zu voll, nächste zu leer. Gestern mochte ich Schinken, übermorgen nur noch Käse. Genauso ist es mit mir, meiner Einstellung und einfach allem. Ka. Was ich noch schreiben soll, gerade frage ich mich, ob das alles stimmt was ich hier schreibe. Warum kann ich "mich" nicht beschreiben? Was soll ich tun? Sogar der Psychologe wurde aus meinen ständig unterschiedlichen Antworten nur verwirrter. Ich brach das ganze ab. Es hatte kein Wert, ich verübel es ihm nich

Psyche, Psychologie, Verhalten, Psychologe
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Ich mache mir ständig Sorgen und grübel dauernd, wie stoppe ich das?

Hallo, Mahlzeit zusammen, ich mache mir permanent den ganzen Tag Gedanken um Situationen die eintreten könnten und die mir dann sehr peinlich wären. Es gibt dafür null Anlass, dass es eintreten könnte. Die Wahrscheinlichkeit für so eine peinliche Situation ist extrem gering. Aber trotzdem male ich mir ganz viele Horroszenen aus, wie das sein könnte. Wie kann ich denn solche Gedanken und Sorgen Grübeleien stoppen?

Vielleicht hilft es ja ein paar Beispiele zu nennen. Alles ist peinlich unangenehm und ich nicht weiß was ich dann machen soll. 1. Angst das bzw. Sorge mache ich mir, dass meine Tochter im Supermarkt ein pullern könnte. Sie pullert nie ein, trotzdem diese Gedanken und wilde Szenen. Sie ist 3 J u 2 M als. 2. Angst das ich plötzlich Durchfall bekomme und keine Toilette in der Nähe habe. Oder diese nicht rechtzeitig erreiche. Das ist momentan der schlimmste Gedanke. Ich hab selten Durchfall.

Warum habe ich diese Gedanken? Ich leide an so etwas schon seit min 10 Jahren, allerdings habe ich damals keinen Fuß mehr vor die Türe gesetzt und alles gemieden. Das tue ich jetzt natürlich NICHT mehr, aber diese Gedanken sind trotzdem da. Zum Beispiel schaffe ich meine Tochter seit 2 Jahren alleine in die Kita u hole sie alleine wieder ab. Im Grunde meist ohne Angst, aber trotzdem habe ich die Gedanken. Wenn ich in der Kita bin, dann denke ich so im Kopf, "Was mache ich jetzt wenn ich jetzt Durchfall bekomme" Total blöd..

Ich hab keine Idee wie ich diese Gedanken abstellen kann? Ich möchte es schaffen. Es stresst so sehr. Es sind immer so peinliche gesundheitlichen Dinge. Bin kerngesund, außer eben dieses Angstproblem.

Vielen Dank.

Angst, Panik, Psychologie
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Ständig geistig abwesend und vergesslich?

Es ist wirklich zum Problem für mich (16) geworden, ich bin vor allem sehr vergesslich und öfters auch geistig abwesend. War zwar immer schon "die Verpeilte" aber eher im Sinne vom Hausaufgaben vergessen. Jetzt habe ich das Problem, dass ich geistig oft nicht anwesend bin, z.B. sitze ich erst heute wieder im Bäcker mit Freundinnen, wir quatschen normal, nach einer Weile frage ich, ob es nicht unhöflich sei ohne etwas zu essen im Bäcker zu sitzen. Beide hatten etwas gegessen, waren aber vor ungefähr 5 min. fertig gewesen. Sowas ist mir echt peinlich...Lehrer sagen auch immer, dass ich in meiner "eigenen Welt lebe", "völlig apathisch im Unterricht sitze" oder fragen, ob ich nicht genug geschlafen hätte. Von der Konzentration geht es eigentlich noch, wenn mich was interessiert habe ich damit überhaupt kein Problem, ebenso wenig wie mit Texten verstehen, auch in der Schulzeit kann ich konzentriert Aufsätze schreiben etc. Tja, aber auch so Sachen wie dass ich beispielsweise NIE am Nachmittag weiß, was meine Mutter mir gesagt hat (wohin sie geht oder so) oder auch sonst vergesse ich Sachen relativ schnell wieder. Wie gesagt, Freunde sagen das auch immer wieder mit der Apathie, dass ich manchmal gar nicht auf sie reagiere. Ihr wisst nicht, wie peinlich mir das ist. Ich muss zwar zugeben, dass meine "Lebenumstände" (?) nicht sonderlich zur Verbesserung beitragen, ich schlafe wenig und schlecht (kann auch in der Schulzeit meistens erst 1:00-2:00 Uhr einschlafen und muss spätestens 6:30 raus), bin im Prüfungs- und Bewerbungsstress und stehe sehr unter Leistungsdruck. Die familiären Umstände könnten auch besser sein und erst vor kurzem gab es in der Hinsicht mehrere einschneidende Erlebnisse (Eltern getrennt, Vater weg, neuer Psychofreund, Mutter hat schwere Depressionen diagnostiziert bekommen etc.) und ich merke wie ich selbst durch alles immer labiler werde und es sehr an meiner Psyche nagt, pubertäre Probleme reichen mir anscheinend nicht. Meine Frage nun was kann ich dagegen tun oder woran könnte es liegen?

Gedächtnis, Psyche, Psychologie, Vergesslichkeit
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Hormontest bei Depression und Sozialer Phobie?

Hallo zusammen, ich leide seit fast 10 Jahren an Depressionen, Postpartaler Depression (kein Baby Blues !), Persönlichkeitsstörung und Sozialer Phobie. Ich war schon in therapeutischer Behandlung (Gesprächstherapie mit und ohne Medikamente), zur Kur, stationär in Behandlung und teilstationär. Zwar geht es mir nach der stationären Behandlung besser (kein Ritzen mehr und wieder arbeitsfähig), aber trotzdem leide ich stark jeden Tag unter den psychischen Erkrankungen. Nicht nur, dass ich mich selbst damit belaste, ich belaste natürlich auch mein Familie, insbesondere meinen zwei Kindern gegenüber möchte ich eine gute Mutter sein (keine unrealistischen Vorstellungen). Da die Therapien leider kaum helfen, habe ich es zwischendurch auch mit Homöopathie und Hypnose ausprobiert, doch wie gesagt, ich leide immer noch sehr stark und möchte nicht den Rest meines Lebens so weiter leben :-(

Bisher ist ja wie gesagt alles immer auf reiner Theorie und außer dass die Konzentration der Medikamente, die Nierenwerte und die Schilddrüse per Blutabnahme untersucht wurden, wurden keine weiteren Tests gemacht. Ich habe jedoch hin und wieder mal gelesen, dass man die Hormone testen lassen kann, insbesondere per Speichelprobe. Hat jemand so etwas Erfahrung gemacht? Gibt ja auch so Tests, die man Zuhause durch führen kann. Habt ihr eure Hormonwerte mal checken lassen und falls ja und man dort "Fehler" finden sollte, kann man die Hormone dann wieder ins Gleichgewicht bringen? Habt ihr Tests beim Arzt gemacht und wenn ja, welcher? Also war es der Hausarzt oder ein spezialisierter Arzt? Oder falls online bestellt: Habt ihr einen Anbieter, der seriös ist und ihr empfehlen könnt?

Bitte nur ehrliche Antworten. Wer keine Erfahrung mit psychischen Erkrankungen hat, sollte blöde Kommentare lassen.

Vielen Dank

Gesundheit, Hormone, Arzt, Depression, Phobie, Psyche, Psychologie
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Werde ich durch die selbsterfüllende Prophezeiung endgültig krank?

Ich habe Emetophobie (Angst vorm K0tzen) und ein ziemlich großes Problem. An Silvester habe ich prophezeit, dass ich 2015 erbrechen werde. Seitdem bin ich der festen Überzeugung, dass diese Prophezeiung auf die unterschiedlichsten Arten definitiv in Erfüllung gehen wird. Ich habe mich mit der so genannten sich selbst erfüllenden Prophezeiung beschäftigt und wenn das jetzt bei mir der Fall wäre, würde das bedeuten, dass ich selbst unterbewusst dafür sorge, dass meine Prophezeiung wahr wird. Heißt, ich würde indirekt selbst dafür sorgen, dass ich erbreche. Da ich ziemlich paranoid bin, habe ich diesbezüglich jetzt die größten Fantasien, auf welche Art und Weise sich diese Prophezeiung erfüllen wird. Ich habe auch momentan Kontakt zum Jugendamt (und da sind oft Menschen krank) und allgemein auch durch die Therapie viel mehr Kontakt mit Menschen und dachte schon, dass ich mich deshalb anstecke und auf diesem Weg dafür sorge, dass sich meine Prophezeiung erfüllt. Ich habe einfach die größten Fantasien, dass das ganze Jahr nur so gelaufen ist, weil ich selbst unterbewusst dafür sorge, dass ich dieses Jahr eben erbreche. Ich kann einfach nicht mehr klar denken und weiß nicht, was ich glauben soll. Daher meine Frage: Werde ich Opfer der sich selbsterfüllenden Prophezeiung? Sorge ich selbst unterbewusst dafür, dass ich erbreche, damit meine Prophezeiung wahr wird? Kann ich irgendwie hellsehen und erfülle meine Prophezeiung selbst? Richtet sich mein Verhalten unterbewusst und indirekt danach, dass ich dieses Jahr erbeche? Was hat das alles zu bedeuten? Was ist das? Ist das Schicksal? Oder ist das Schwachsinn?

Angst, borderline, Depression, Körper, Psyche, Psychologie, Zwang
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