Kann mir jemand ein paar einfache Übungen nennen bei unklaren Schmerzen in HWS und oberer BWS?

Ich habe den ganzen Oktober im Bett gelegen mit Husten und anfangs Fieber. Nach 5-6 Wochen war der Husten endlich vorbei, mir geht es soweit wieder gut, aber ich habe seit 3 Wochen etwa ziemliche Schmerzen in der HWS, die ich nicht in den Griff bekomme. Wenn ich morgens ASS nehme oder Schmerzsalbe, schmerzt es weniger, aber gegen nachmittags und vor allem abends wird der Schmerz so stark und breitet sich auch auf die ganzen Schulterblätter aus, daß es mir beinahe übel ist in den Knochen.

Durch Skoliose und Arthrose im ISG kenne ich Schmerzen im unteren Rücken, aber da oben habe ich selten welche gehabt. Vor allem nicht täglich.

Vielleicht liegt es daran, daß ich mich immer wieder zum Lesen in einen Sessel gesetzt habe (die sind alle zu kurz für meinen langen Oberkörper), um die Beine hochlegen zu können, und dabei gelesen habe. Man hält sich ja dann anders als im Bett.

Wenn es aber Verspannungen wären, müßte man doch beim Massieren Schmerzen haben, oder? Ich spüre gar nichts, wenn mich jemand mit Schmerzsalbe einreibt und dabei massiert, auch flach im Bett geht es mir gut (egal, ob Rücken- oder Seitlage). Deshalb bin ich jetzt davon abgekommen, beim Arzt um Massage zu bitten.

Diese Schmerzen treten vor allem bei Bewegungen auf: vorne oben die Hände auf etwas drücken schmerzt, Kaffeekanne hochheben geht nicht, etwas tragen tut auch sehr weh (5 kg sind schon zu schwer). Oder sonst, wenn ich die Arme ausrecke in irgendeine Richtung.

Bis jetzt habe ich versucht, mit einem Gummi isometrische Übungen im Sitzen zu machen, aber das schmerzt hinterher mehr, auch wenn es im Moment die Schmerzen zu hemmen scheint.

Habe mir eben mal Übungen im Internet angeguckt: Kopf zur Seite drehen und dann langsam nicken - das schmerzt unter beiden Ohren und im Rücken, aber dermaßen, daß ich keine Lust zu dieser Übung habe.

Hat jemand eine bessere Idee?

Beim Arzt bin ich noch nicht gewesen, beim Hausarzt sitzen so viele Infektkranke, und beim Orthopäden sind 3 Monate Wartezeit.

Bisherige Diagnosen sind rheumatoide Arthritis und Fibromyalgie, aber bis zu diesem Husten hatte ich alles im Griff.

Rücken, Massage, Rückenschmerzen, Schmerzen, Rheuma, Fibromyalgie, HWS, HWS Syndrom, Krankengymnastik, Physiotherapie
3 Antworten
Lösen sich die Blutgerinsel einer oberflächlichen Thrombophlebitis (Krampfader in Wade) irgendwann von alleine auf, oder muß man die operativ entfernen lassen?

Die Entzündung ist besser geworden, das Bein ist kaum noch dick, heiß oder gespannt, nur die Knubbel sind deutlich tastbar, mal weicher, mal wieder hart. Laut Ultraschall sind die tieferen Venen nicht betroffen. Auf der Haut sind bräunliche Verfärbungen sichtbar wie bei abflauenden blauen Flecken.

Ich habe nun in den letzten Tagen die Kompression weggelassen zugunsten verschiedener Salben (Hirudoid, Heparin, Voltaren, Kytta kalt, Pferdebalsam mit kühlenden Zutaten), die ich abwechselnd auftrage. Quarkauflagen klappen nicht wegen der schiefen Lage. Ansonsten habe ich viel halb sitzend gelegen und die Beine deutlich über Hüfte schief hochgelagert mit etwas Venengymnastik, dazwischen gelaufen.

Es irritiert mich jetzt, daß ich weder mit Kompression noch mit Salben Besserung verspüre an den Knubbeln. Der Arzt meinte, man könne die mit Hilfe eines kleinen Schnittes herausnehmen, aber das will ich im Moment nicht tun (wer weiß, wann das ordentlich verheilt), weil ich für Ende August eine Reise geplant habe zu einem Familienfest. Da ich die letzte Reise (9 Stunden Autofahrt mit sehr hoch gelagertem gewickelten Bein, jede Stunde Rast mit Marschieren) gut überstanden habe und danach die Knubbel recht weich waren, habe ich da keine Bedenken.

Hat irgendjemand Erfahrung, ob diese Knubbel irgendwann kleiner werden und verschwinden, oder ob man unbedingt von außen eingreifen muß?

Überweisung an einen Facharzt habe ich, aber der ist bis Ende August in Urlaub.

Blut, Gefäße, Krampfadern, Venen, Venenentzündung, Blutgerinnsel
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