Das lachen verlernt ?

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10 Antworten

Hallo!

Vielleicht hast du auch gar kein Problem. Oftmals werden uns Probleme angeheftet, nur weil Jemand nicht mit einer Gruppe mitzieht oder nur anders denkt. Um das nicht auszusprechen, sagt man dann eher gar nichts und so entsteht eine stille Runde.

Ein grosses Problem ist die heutige momentane mediale " Smartphone Zeit", ich denke du verstehst, was ich meine. Nicht selten wirst du schon in den Schulen eine Gruppe Jugendliche zusammen sehen, die zwar äusserlich gemeinsam steht, jeder von ihnen allerdings auf sein Smartphone oder I Pad starrt und entweder seine Mails abfragt oder vielleicht mit virtuellen Freunden chattet.

Abends verabreden sich ältere Jugendliche zur gemütlichen Runde, die dann oft so aussieht, dass ebenfalls die meisten auf ihre Geräte schauen und damit beschäftigt sind. Geredet oder gar gelacht wird dort selten.

Versuche dich Menschen anzuschließen, die noch fröhlich sein können, lachen und Spaß zusammen haben, auch wenn diese in der heutigen Zeit sicher schwer zu finden sind.

Ich wünsche dir, dass du wieder zurück zum Lachen findest, sonst könnte sich eine Depression entwickeln. Das würde aber nicht nur dir so gehen, denn wir Menschen benötigen gute, soziale Kontakte und das Lachen, um leben zu können.

Alles Gute für dich

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Kommentar von Ente63
19.03.2014, 22:09

Super Antwort!!!

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Das lachen kann man eigentlich nie verlernen, da es sich sozusagen in unser Gehirn eingebrannt hat. Dein Problem scheint ein psychisches zu sein. Depressionen, stress und Probleme in der Familie können auch die Folgen sein. Am besten wartest du mal eine weile, das Lachen kommt bestimmt bald wieder. Ich lache sogar fast nie in einer Gruppe, da bist du nicht der Einzigste ;) Zum Psychotherapeuten muss man nicht umbedingt gehen, wenn man voll drauf ist.

Viel Glück

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Hallo, ich glaube auf deine Frage kann dir nur ein Psychotherapeut eine wirklich qualifizierte Antwort geben. Wie lange fühlst du dich unter anderen Menschen denn schon so unsicher? So wie du das beschreibst klingt es eher nach einer Depression, vielleicht auch einer leichten Sozialphobie - aber das sind nur Spekulationen, ich bin weder Arzt noch Psychotherapeut! Am besten du machst dir einfach mal einen Termin bei einem Therapeuten aus, die ersten Sitzungen sind ja kostenlos und wenn eine Therapie notwendig ist, übernimmt die Krankenkasse in der Regel die Kosten. Noch ein Tipp: Am besten klärst du BEVOR bei der Krankenkasse eine Therapie angemeldet wird versicherungstechnische Details. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung wirst du nach einer Therapie zum Beispiel nur noch sehr schwer abschließen können. Ansonsten spricht aber nichts gegen eine Therapie.

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Hallo...

es passiert nichts ohne Ursache!

Auch wenn die Ursachen nicht immer ganz offentsichtlich sind!

Deshalb muß bei Dir eine Ursachenforschung stattfinden!

Ich würde Dir zu einer Verhaltenstherapie raten in der es um das "Hier" und "Jetzt" geht!

Spreche mal mit Deinem Hausarzt darüber,der Dich psychotherapeutisch weiter überweisen kann!

In welche Richtung das geht kann (und will ich auch nicht)ich Dir nicht beantworten.Dafür sind die Fachleute da die es mit Dir zusammen herausfinden können!

Ein kleiner Denkanstoss als Beispiel:

kannst "Du" denn " weinen " ?

Man sagt:

denn nur wer "richtig weinen" kann,kann auch aus vollem Herzen" lachen "!

Wir sprechen aber nicht hierbei um "Freuden-Tränen",denn "aus Freude weint man nicht" !

Ich finde da ist was Wahres drann!

Machs gut und gehe es an,

AH

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Schizophrenie ist wohl eher auszuschließen, hast du in letzter Zeit etwas traumatisch erlebst?

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Ich danke euch für diese hilfreichen Antworten nur was ich so merkwürdig finde ist , das man vergessen kann wie man lacht , also weder das Gefühl wahrzunehmen noch ausdrücken zu können als ob man es niemals gekannt hat oder fremd wäre , ich beobachte die Menschen um zu verstehen wie lachen funktioniert das macht mir ein bisschen sorgen .

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Lachen kann man trainieren. Stelle dich einfach vor einen Spiegel und lache dich an.Ziehe die Mundwinkel nach außen und mache einfach, Ha, Ha, Ha. Das sieht so lustig aus, dass du wenigstens grienen kannst. Dein Problem ist eigentlich nicht das Lachen, sondern dass du viel zu sehr mit den Reaktionen der Leute beschäftigt bist, was sie über dich denken und das was du sagst. Wenn Leute reden, dann reden sie, wenn sie Lachen, dann lachen sie. Mit dir hat das überhaupt nichts zu tun. Werde lockerer und versuche nicht immer alles zu ergründen und zu verstehen. Nimm es einfach so wie es ist.

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Vielleicht ist ja Lach-Yoga was für Dich?

Oder Du bist hochsensibel und bekommst einfach nur sehr stark die Gefühle der anderen mit? http://www.hochsensibel-test.de

Bitte stelle nicht als erstes Dich selbst in Frage - sondern finde heraus, was Deine Gefühle Dir sagen möchten… das kann auch ein richtiges Abenteuer sein...

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Ich glaube das Du da nicht der einzigste bist. Heutzutage wird nur noch zusammen abgehangen aber nichts mehr unternommen mit Freunden. In der Zeit wo man bloß noch über Smartphone und Facebock komuniziert brauch man sich nicht mehr unterhalten. Man schickt sich einfach ein Smilie . Vielleicht sollte die ganze Generation sich mal wieder auf das Ursächliche Besinnen. Die ganze Technik macht uns träge und faul. Letzten Endes sind wir Sklaven der Technik und wenn die mal ausfällt ist Feierabend** Soviel Probleme wie Depressionen usw. hatten wir früher nicht als wir jung waren . Versuche Deine Kumpels doch einfach mal zu einer schönen Radtour zu überreden. Gute Besserung Waldmensch

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An deiner Stelle würde ich mit einer ganz "normalen" Psychotherapie/Gesprächstherapie anfangen. Hierzu musst du deinen Hausarzt bitten, dir eine Therapie zu verordnen. Üblicherweise wirst du dann von einem Psychologen befragt und an einen Kollegen "weitergereicht", du kannst dir aber auch einen Psychotherapeuten deiner Wahl aussuchen (mit Kassenzulassung) und bei dem kurz anfragen, wie denn die Vorgehensweise ist, damit dir die Therapie von Krankenkassenseite her bewilligt wird. Normalerweise sollte es damit keine Probleme geben.

Was die Schwere deiner Erkrankung betrifft: dazu kann nur ein Facharzt/Therapeut Auskunft geben. Ich würde jetzt nicht gleich an Schizophrenie oder eine Psychose denken, wahrscheinlich führt dein mangelndes Selbstbewusstsein zu den von dir geschilderten Schwierigkeiten. Mit einer Gesprächstherapie kann hier schon viel erreicht werden. Viel Glück, das wird schon!

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