Lösung gegen psychische Übelkeit?

Hallo Leute.. es geht um folgendes das ich so ziemlich mein ganzes Leben (ich bin weiblich und 21) an psychischer Übelkeit leide!! Und ich bin jetzt an einem Punkt wo ich es einfach nicht mehr aushalten kann. Angefangen im Kindergarten das ich dort nie hinwollte weil mir schlecht war nie etwas essen konnte, genau das selbe in der Grundschule wollte dort nie hin weil mir morgens extrem schlecht war was sich aber über den Tag gelegt hat und ich normal essen konnte. Dieses Problem war dann Jahre lang verschwunden bis ich in der 7ten klasse eines Gymnasiums einen sehr schlimmen Lehrer bekommen hatte der mir das Schulleben zur Hölle gemacht hat!!! Das ging so weit bis ich die Schule nach der 9ten klasse gewechselt habe. Dort waren die Symptome am schlimmsten! Die Übelkeit war morgens am stärksten konnte bis nachmittags nichts essen. Erst wenn ich zuhause war konnte ich etwas essen allerdings musste ich mich direkt danach überlegen das heißt mein essen blieb nie im Magen ( was aber nicht beabsichtigt war) das ging ein Jahr so bis ich meine mittlere Reife hatte und meine Ausbildung anfing und die Symptome natürlich wieder angefangen haben nur Übelkeit und Erbrechen kein Essen erst am späten Abend wenn ich zuhause war konnte ich essen und das blieb sogsr im Magen. Das ging einige Wochen so und die Symptome waren komplett weg ! Dann lernte ich aber meinen jetzigen Freund kennen und die Symptome waren wieder da allerdings nur ganz leicht .. wenn wir uns getroffen haben und ich mich dafür fertig gemacht habe war leichte Übelkeit da manchmal auch Erbrechen aber sobald wir uns gesehen haben war es wie weggeblasen..(führen übrigens eine Fernbedienung) um so länger wir zusammen waren um so schlimmer wurden die Symptome wenn ich ihn in seiner Stadt besuchen wollte war mir die ganze Fahrt dort hin schlecht und ich musste Erbrechen wenn ich Da war genau das selbe oder wenn er mich bei mir zuhause besucht hat waren die kompletten Symptome da !Seit diesem Zeitpunkt sind ganze 3 Jahre vergangen und ich lebe seit 3 Jahren mit diesen Symptomen. Sobald ich weiter weg fahre oder bei Leuten bin die ich nicht so gut kenne oder auf reisen bin egal was fremd ist dort kommen diese symptome mir wird schlecht ich musss Erbrechen und kann nichts essen. Dies hält dann allerdings einige Tage an selbst wenn ich schon wieder alleine zuhause in meiner sicheren Umgebung bin.. mein Körper brauch sehr lange um sich davon zu erholen denke ich. Habe vor einem Jahr eine Therapie angefangen wo auch eine angststörung und leichte Depression bei mir festgestellt wurde allerdings bringt diese Therapie nichts. Habe anti depressive bekommen und habe alle möglichen Medikamente gegen Übelkeit genommen aber NICHTS hat geholfen !!!!Ich weiß es ist ein sehr langer Text aber so habt ihr ein sehr genaues Bild über mein Leben und meine Symptome. Ich bin so verzweifelt und die Beziehung zwischen mir und meinem Freund geht zu Grunde wegen dieser doofen Krankheit!Ich hoffe so das jemand mir weiter helfen

Angststörung, Psychotherapie, Übelkeit, Erbrechen
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Ist das Borderline?

Mir geht es in letzter Zeit gefühlt von Tag zu Tag schlechter. Seit ca. einem halben Jahr spüre ich immer eine innere Unruhe sobald ich alleine bin. Vor allem Abends/Nachts kann dann auch schlecht einschlafen. Das Problem ist das ich eher introvertiert bin und nicht viel Kontakt zu anderen Suche und sich das dadurch noch verschlimmert..

früher konnte ich immer alleine sein und alles war gut aber jetzt kann ich kaum noch abschalten..ich bin auch launischer geworden und habe Aggressionen die ich runterschlucke.., habe aggressive Zwangsgedanken und eine Art soziale Phobie entwickelt...ich gehe Leuten mit denen ich letzten Frühling normal geredet habe aus dem Weg. 

Außerdem habe ich Gefühlsschwankungen und bin exzentrisch geworden und mache manchmal ungewollt Grimassen obwohl ich immer ziemlich normal und geerdet war, was mich ziemlich merkwürdig im Umgang mit anderen Menschen macht da sie mich anders kennen gelernt haben und mich jetzt noch mehr isoliert.

Ich breche den Kontakt zu alten Freunden ab und bin immer entweder überdreht oder deprimiert drauf.

Außerdem entwickeln sich alle um mich herum weiter und ich bin der der Angst vor Veränderung hat und immernoch irgendwie kindisch ist..

Kann es sein dass ich eine Neurose entwickelt habe oder sogar Borderliner bin?

Die einzigen Ursachen die mir einfallen würden ist das ich in einer Art Abhängigkeitsbeziehung zu einem Freund stehe der mich oft bloßstellt und privat auf besten Freund macht..habe mich dummerweise daran gewöhnt seit früher Kindheit immer nur eine nähere Bezugsperson zuzulassen...

Außerdem war ich im Sommer das erste Mal allein im Urlaub und hatte eine heftige Panikattacke mit anschließender DP und Zwangsgedanken.

Mehr fällt mir nicht ein..falls das bis hierhin jemand gelesen hat..könnten das Anzeichen für eine emotional instabile Persönlichkeit oder Neurose sein?

Bin 16 und männlich

borderline, Persönlichkeitsstörung, Psychologie, Psychotherapie, Neurose
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Ich glaube ich bin Psychisch krank - wie finde ich das raus?

Hallo an alle

Ich glaube mit mir stimmt was nicht. Vor 5 Jahren hat es angefangen, ich wurde immer antriebsloser, hab immer geheult wegen allem, mir wurde alles zu viel, hab auch ohne Grund geweint, jetzt ist es immer noch so bloß schlimmer! Ich habe keine Freunde mehr weil sich mein Wesen so verändert hat, ich traue mich nicht mit anderen zu sprechen, ich habe andauernd angst was falsch zu machen was falsches zu sagen und befinde mich eh nur als schlecht!

Außerdem bin ich extrem Aggressiv und zwar so sehr, das ich anfange Vulgäre Wörter aus puren Hass und Wut zu benutzen ich teilweise vor Wut weine und wenn es mir ganz zu viel wird, ich mich selbst verletze ( selber Schlagen ). Ich weiß dann einfach nicht wohin mit der Wut, bevor ich Wertgegenstände von mir zerstöre oder vielleicht andere Schlage, schlage ich mich lieber selber weil ich Gewalt hasse und eig. niemals jemanden was zu leide tun will! ( das mit dem selber schlagen habe ich als Kind schon gemacht, nur viel viel extremer, ich weiß nicht warum ich das damals gemacht habe, aber mein Vater war immer gewalttätig gegenüber mir und ich habe dann irgendwie immer wenn er mich angespuckt/geschlagen/beleidigt/angebrüllt hat angefangen zu heulen und ganz krasse Wutanfälle zu schieben und habe mich selber geschlagen irgendwann ging das von alleine weg jetzt ist es wieder da )

Außerdem hasse ich mich selber und mein Leben, was dazuführt, dass ich extrem neidisch und eifersüchtig bin auf andere, das macht mich traurig und wütend zu gleich. Ich kriege nichts auf die Reihe alles ist mir zu viel, alles macht mich fertig und ich bin ein sehr sehr unerträglicher und schlechter, unselbständiger und dummer Mensch! Und ich kann kein normales Gespräch mit anderen führen ich trau mich nichts mehr und ich habe sogar angst mit anderen zu sprechen, weil ich angst habe dass sie merken könnten, dass ich irgendwelche Probleme habe, dumm bin oder nichts in meinem Leben erreicht habe, oder dass sie einfach schlecht von mir denken! Ich werde dieses Jahr 20 Jahre alt und habe nichts in meinem Leben erreicht wirklich rein gar nichts! Mein Aussehen hat sich auch verändert, habe Kohlrabenschwarze Augenringe, ein eingefallenes Gesicht, und wirklich grauweißblasse Haut Kaputte Haare, und Mega viele Pickel die ich zuvor noch nie hatte und sehe echt sehr schlecht aus.

Außerdem kommt jetzt der schlimmste Part :

Vor 3 Jahren wollte ich beim Psychologen einen Termin vereinbaren, habe mich aber bis heute nicht getraut und ich traue mich einfach wirklich nicht ich habe riesige angst davor. Was wahrscheinlich niemand verstehen kann, weil es bestimmt nicht normal ist! Außerdem will ich auch keine Psychopharmaka nehmen, die meisten haben echt total schlimme Nebenwirkungen und ich will auch eig. nicht in eine Psychatrie davor habe ich am meisten Angst! Ich weiß einfach nicht wie ich mich trauen kann, dort mal anzurufen.

Neurologie, Psyche, Psychiatrie, Psychische Störungen, Psychologie, psychose, Psychotherapie, psychische Erkrankung, Psychologe
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Sollte ich eine Therapie in Anspruch nehmen?

Ich frage mich derzeit, ob ich eine Therapie in Anspruch nehmen sollte.

Kurz zu mir. Ich hatte einen alkoholabhängigen Vater, der vor einpaar Jahren deshalb gestorben ist. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich kurz vor seinem Tod mit ihm abschließen konnte, weil ich, bevor es alles so weit kam, meine Vater wirklich geliebt habe. Es war alles nicht besonders leicht, bspw. hat er mich als Kind einmal angefleht, ihm den Finger abzuschneiden, mir ein Messer in die Hand gedrückt und es angesetzt. Zu der Zeit hatte er eine ziemlich starke Psychose. Die ganzen Jahre über hat sich in mir sehr viel Wut und Hass angestaut. Ich vermute, dass sich dadurch eine Störung entwickelt hat..oder irgendwas, dass mich anders denken/Handeln lässt, als normale Menschen. Noch vor ca. 2 Jahren hatte ich ca. alle 3 Monate eine Art "Loch" in das ich gefallen bin, wollte alleine sein, musste weinen, habe mir selbst eingeredet, dass alle mich hassen und verabscheuen und hatte unkontrollierte Wutausbrüche . Dazu kam ein ganz furchtbares Gefühl von Leere, und das ständige Fragen, nach dem Sinn oder danach, wer ich wirklich bin...Vor einer Weile - eben diese 2 Jahre, bin ich umgezogen, neue Stadt, neue Menschen. Ich habe angefangen Nähe zuzulassen und gemerkt, wie schön es sein kann, Menschen zu vertrauen, Spaß zu haben. Aber seitdem bin ich immer öfter in diese "Löcher" gefallen. Je intensiver der Kontakt wurde, desto heftiger wurden meine Stimmungsschwankungen. Und ich bin einfach nicht in der Lage das zu kontrollieren, jetzt hab ich das fast jede Woche. Ich weine aus mir unbekannten Gründen, werde unglaublich wütend wegen irgendwelcher Lapalien und denke, wenn sich jemand nicht bei mir meldet, dass alle mich verstoßen und im Grunde nicht bei sich haben möchten. Es ist belastend und frustrierend, weil ich weiß wie toll die Menschen sind, die ich um mich habe. Außerdem stelle ich mir seit einiger Zeit die Frage nach der Wirklichkeit - ist mir das alles wirklich passiert, hab ich das vielleicht nur geträumt oder in einem Film gesehen. Totaler Quatsch, weil es passiert ist, aber dennoch kommen die Fragen auf. Ein weiteres Problem für mich ist, dass ich mich nicht komplett an meine Kindheit erinnern kann, es sind nur kurze Fragmente die aufflackern, wenn ich versuche in meinem Kopf rumzustochern und zu suchen und ich würde mich gern wieder an alles erinnern, egal ob gut oder schlecht.

So, kommen wir aber mal zu dem Grund, weshalb ich überhaupt über eine Therapie nachdenke. Ich habe seit einpaar Monaten einen Freund. Er ist der wunderbarste Mensch den ich kenne und es ist die erste Beziehung, die ich wirklich ernst nehme, in der ich Vertrauen will und an der ich festhalten möchte. Ihm möchte ich alles erzählen, wobei er der erste ist. mit dem ich tatsächlich schon über einiges aus meiner Vergangenheit geredet hab. Ich möchte die Freundin sein, die er verdient!

Stellt sich abschließend also die Frage: Brauche ich eine Therapie? Ist es ratsam, nützt es mir? Danke schonmal!

Krankheit, Probleme, Psyche, Psychologie, psychose, Psychotherapie, störung, Therapeut, Therapie, Psychiater, psychische Erkrankung, Psychologe
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Psychologie: gibt es eine wirksame Therapie bei negativen Affirmationen und Selbstbeschimpfungen?

Hallo, über positive Affirmationen habe ich schon viel gelesen. U. a. in den berühmten Büchern von Dr. Joseph Murphy. Leider finde ich aber nur spärliche Informationen zu negativen Affirmationen. Deswegen beschreibe ich mal jetzt das prägnanteste Verhaltensmuster, welches bei mir immer wieder auftritt. Seit einigen Jahren bin ich beruflich selbständig. Mit dem Einkommen komme ich zurecht und so könnte ich mir eine geregelte Arbeits-Zeit mit Pausen (wie ein Angestellter) erlauben. Zudem habe ich neuerdings zu hohen Blutdruck, so dass eine Mittags-Pause (statt 8 oder 10 Stunden oder länger durcharbeiten) sinnvoll und notwendig wäre. Das Problem: wenn ich mich Mittags auf die Couch lege, bekomme ich sofort ein schlechtes Gewissen: "Du hast noch so viel zu tun. Was liegst du hier faul rum?" Dann beginnen in meinem Kopf auch gleich die Selbstbeschimpfungen: "du fauler Hund, du fauler Sack. Millionen Menschen arbeiten jetzt gerade während du hier faulenzt Steh wieder auf und arbeite, du faule Sau!" Manchmal erinnere ich mich dann auch an die Worte meiner Mutter (Gott habe Sie selig): während meiner Jugend "dein tüchtiger Vater arbeitet Tags und Abends, manchmal auch Nachts und am Wochenende. Und was machst du?". Deswegen gönne ich mir anno 2016 kaum eine Pause und arbeite fast immer 8 oder 10 Stunden durch, obwohl es nicht nötig wäre und meiner Gesundheit schadet. Daneben gibt es noch einige weniger gesundheitskritische negative Affirmationen. Z.B. wenn ich mich reinige nach dem Stuhlgang beschimpfe ich mich auch immer: du alter Sch..., was für eine Schw...., usw., usw. FRAGE: gibt es wirksame PSYCHOTRICKS oder PSYCHOTHERAPIEN, mit welchen man negative Affirmationen und Selbstbeschimpfungen bekämpfen kann? Für Tipps: danke im Voraus!

Psychologie, Psychotherapie
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Schlaf und Konzentrationsstörung (modafinil)?

Hallo, ich habe seit Monaten Konzentrationsstörungen und Schlafprobleme. Ich schlafe einfach zuvel. Ständig bin ich müde. 24/7. Hab schon Koffeintabletten versucht und alles andere was man so als normaler Bürger tun kann. Sport, Ernährung bereits umgestellt und gesund. Aber immer noch diese chronische Müdigkeit und Konzentrationschwierigkeiten. Ich bin jetzt neu in einem Gymnasium und mache mein Abitur. Die ersten Klausuren habe ich "verkackt" und jetzt steht eine neue an. Bei meinem Hausarzt war ich schon mal vor einem Jahr wegen diesen Beschwerden. Alles wurde untersucht und es war ein warscheinlicher Vitamin D3 Mangel. Nun wie gesagt, ich habe bereits eine sehr gute Ernährung und nehme zu dieser auch die wichtigen Vitamine. Auch Vitamind D3. Nun, mein Hausarzt sieht mich immer noch wie ein kleines Kind und sagte, dass es an dem Wetter vielleicht liegt und alles und will WIEDER eine Blutabnahme machen. Er ist einer dieser Naturheiltypen. Ich weis nicht was ich machen soll. Ich wollte Modafinil einfach mal bestellen aber keine Lust auf ärger und unkontrollierte scheisse. Ich weis es klingt doof aber diese Beschwerden sind echt. Ich will mich nicht nur dopen. Nun zu welchem Arzt soll ich gehen und was soll ich sagen. Lange habe ich nicht Zeit, denn wenn ich weiterhin diese Probleme habe, habe ich auch keine Zukunft mehr. Meine Noten werden immer schlechter, weil ich nicht mehr die Kraft habe in der Schule aufzupassen oder überhaupt zuhause zu lernen. Ich habe immer geschlafen, nicht einmal konnte ich meine Hausaufgaben machen. Ich bitte euch um Rat und würde gerne eine gute Lösung von euch bitten.

Schlaf, Schlafstörung, Ärzte, Konzentration, Psychotherapie, Chronisch, Konzentrationsschwäche, Modafinil, Rezeptpflichtig
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Hat meine Tochter ein psychologisches Problem?

Guten Tag, Ich bin der Vater einer 17 Jahre alten Tochter und bin mit meinem Latein am Ende. Ich denke, ich muss von Vorne anfangen: Schon im Kindergarten alter war überdeutlich Klar, dass sie anders war. Sie war immer sehr verschlossen und konnte nicht so recht mit anderen Kindern und war auch leicht zu verunsichern. Sie hatte dann zwar doch Freunde, aber in denen war sie dann gegen ihren eigentlichen Charakter sehr dominant. Später haben ich und meine Frau dann Luft bekommen, dass sie die Kaninchen im Kindergarten geschlagen hat. Dann, irgendwann bei uns zu Hause hat sie den Wellensittich gezwungen zu Baden. Wir haben es nicht weiter beachtet, schon bestraft aber nicht als was außergewöhnliches angesehen. Das hat dann auch im alter nachgelassen und ich bin mir zu 100% sicher, dass sie KEINEN Tier mehr was antut. (nun liegen ihr Tiere sehr am Herzen, sie betätigt sich auch ehrenamtlich) Aber dann ist mir aufgefallen wie schlimm es eigentlich mit unserem "schüchternen" Kind ist. Früher hat sie eher auf ein Eis verzichtet, als zum Verkäufer zu gehen und eins selber zu kaufen. Dann vor 2 Jahren wollte ich von ihr, dass sie schnell was bestellt und sie hat angefangen zu weinen und gesagt sie würde sich nicht trauen. Ich habe es auch wieder als Schwachsinn abgestempelt und fürchte nun immer mehr das es ein Fehler war. Die Schule hat mich und meine Frau kontaktiert das sie im Mathematikunterricht statt eine Antwort zu geben angefangen hat zu weinen, wir haben sie nicht drauf angesprochen. Im Urlaub hat sie nach einer Zeit aggressiv auf uns reagiert und meinte, dass sie einfach alleine sein will. Meine Frau sagte daraufhin das es typisch Teenager sei, ich jedoch finde dass dieses Verhalten mit 17 schon ungewöhnlich ist. Das ist aber nicht alles was mich beunruhigt. Auf unsere jüngere Tochter, die 9 Jahre jünger als sie ist reagierte sie schon immer kalt und Abweisend, gar hasserfüllt. Auch sonst kann ich sie nicht einschätzen, sie wirkt manchmal recht emotionslos oder ihre Emotionen passen nicht in die Situation, scheinen aufgesetzt zu sein, etc. Vieles lässt sie auch beunruhigend kalt und mir scheint es das sie sich ihren Freunden sehr Manipulativ gegenüber verhält. Meine Frau tut das alles ab, doch ich mache mir langsam Sorgen und bitte deswegen hier um Rat. Stimmt etwas nicht mit meiner Tochter?

Psyche, Psychologie, Psychotherapie, psychische Erkrankung, Psychotherapeut
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Ich glaube, ich werde langsam verrückt...

Hallo,

vorab: es ist mir sehr wohl bewusst, dass ich erstens zum Psychologen muss und dass es zweitens hier keine gibt. Allerdings erweist es sich in meiner Gegend als schwieriger als erwartet, einen guten Therapeuten zu finden (bin mit Hochdruck auf der Suche), deshalb bitte ich um eire Einschätzung, da ich langsam wirklich das Gefühl habe, verrückt zu werden..

Zu meiner Vergangenheit:

  • jetzt 19 Jahre alt, weiblich

  • als Kind von Mutter (todunglücklich, verzweifelt, ich schätze depressiv) geschlagen und häufig angeschrien - habe sie trotzdem geliebt und tue es immernoch

  • Trennung der Eltern, als ich 10 war, Streitereien gingen vor mir und meinem kleinen Bruder weiter

  • Mutter starb nach langer Krankheit (Krebs), als ich 14 war - wohne seitdem bei meinem Vater bzw. jetzt seit einem halben Jahr alleine

  • mein Vater war schon immer sehr viel am arbeiten (min. 70h pro Woche), daher wenig Zeit - seit Krankheitsbeginn von meiner Mutter war ich deshalb sehr oft alleine (Bruder im Internat)

  • nie richtiges Vertrauensverhältnis zu beiden Eltern

  • beginnend mit 15/16: sexuelle Belästigung (verbal und körperlich), 2 1/2 Jahre lang - ist jetzt zum Glück vorbei, jedoch realisiere ich erst jetzt, wie sehr mich das belastet und "geschädigt" hat

  • in den belastendsten Situationen (Krankheitsbeginn meiner Mutter sowie kurz nach ihrem Tod) wurde ich jeweils von meinen damaligen besten Freundinnen quasi im Stich gelassen, einfach ein, pardon, schei* Timing...

Nun zu meinen psychischen Symptomen, wenn man das so nennen kann...:

  • Ich habe seit etwa 2 Jahre ein extremes Essverhalten. Regelmäßig überkommen mich richtige Fressanfälle, bei denen ich alles (vorwiegend süßes) in mich reinstopfe bis zum Geht-nicht-mehr. Dass ich dennoch "nur" etwa 10 Kilo zu viel auf den Rippen hab, kann ich mir nicht erklären. Anschließend habe ich solche Schuldgefühle, dass ich in letzter Zeit auch schon mit dem Finger im Hals vor der Toilette gekniet habe - es belastet mich sehr, aber anstatt besser zu werden verschlimmern sich diese Attacken nur (häufiger und heftiger). Ansonsten esse ich eigentlich relativ gesund - viel Gemüse, bes. Salat, Fisch, Vollkornprodukte, ich rauche nicht und trinke nur Wasser und Saft, seeehr selten Alkohol.

  • Des weiteren habe ich in letzter Zeit immer öfter an Panikattacken - mir schießen bestimmte, eigentlich nicht allzu schlimme oder verstörende Bilder durch den Kopf (habe - leider - ein sehr gutes bildliches Gedächtnis..) die mir extreme Angst machen. Ich habe vorhin z.B. eine Stunde gebraucht, bevor ich mich getraut habe, die Dusche zu betreten. Nur mit runtergelassenem Rollo am Badfenster und verschlossener Türe (nochmal - ich wohne alleine), aus Angst, die Bilder könnten plötzlich irgendwo auftauchen und JA ICH WEIẞ, ich bilde mir das ein!! Ansonsten bin ich immer sehr schreckhaft, vor allem was Geräusche angeht, des ist zT schon lächerlich...

den zweiten Teil poste ich in die Kommentare...
Angst, Angststörung, Depression, gefühle, Persönlichkeit, Psyche, Psychologie, Psychotherapie, Psychologe
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Die gute, alte Nervenheilanstalt: gibt es die überhaupt noch?

Hallo, schon lange nichts mehr von diesem Begriff gehört. Man list nur noch von psychiatrischen, psychosomatischen, geriatrischen, forensischen und anderen Fachkliniken. Aber der Begriff "Nervenheilanstalt" ist nicht mehr gebräuchlich? Gibt es denn noch Einrichtungen, welche das Attribut "Nervenheilanstalt" verdienen und in diesem Sinne therapieren? Also eine ruhig gelegene Klinik, wo das Leben langsam und ohne Hektik abläuft, wo verständnisvolle Ärztinnen und Krankenschwestern den gestressten, genervten, dünnhäutigen, hochsensiblen, vom Leben traumatisierten Patienten Mut und therapeutisch fundierte Hilfe zusprechen? Wo der/die Patient(in) ein ruhiges Zimmer mit Blick auf den Park hat, sich bei schönem Wetter in einen Lehnstuhl in die Grünflächen setzen kann? Wo es leise, gemessen und ohne Hektik zugeht im Speisesaal? Wo neben therapeutischen Anwendungen div. Entspannungsübungen, Spaziergänge im Grünen, Konzerte mit beruhigender Musik (Enya z.b.) angeboten werden? Eine Klinik, wo keine Hektik und kein Leistungsdruck aufkommt (auch nicht sexueller Art durch Mitpatientinnen)?. Wo sich alles in einer gelassenen und friedvollen Atmosphäre abspielt und Aggressionen ein Fremdwort sind? Wo nicht wütend diskutiert, sondern gelassen philosophiert wird? Wo ein hochgradig gestresster, genervter, dünnhäutiger, hochsensibler, traumatisierter, unter Bluthochdruck leidender Patient wieder zur Ruhe kommen kann? Gibt es noch solche Einrichtugen, die den Namen "Nervenheilanstalt" verdienen?

Stress, Bluthochdruck, Medizin, Psyche, Psychologie, Psychotherapie
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Globusgefühl im Hals seit ca. 6 Monaten

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Ich habe seit ca. einem halben Jahr ein immer stärker werdendes und öfter auftretendes Globusgefühl im Hals. Ich beschäftige mich mit der Materie Psychosomatik schon lange. Ich weiß sicher woher dieses Gefühl bei mir kommt. Kurz zusammengefasst: Ich bin vor 3 Jahren mit meinem Freund zusammengekommen, das erste Jahr haben wir fast nur gestritten, er ist sehr laut geworden, sehr einschüchternd und von oben herab, hat mich beschimpft und war sehr sehr aggressiv. Ich bin in einer wohlbehüteten (sogar zu sehr) Familie aufgewachsen und dadurch war/bin ich ein sehr sentimentaler, sensibler Mensch. Ich habe mich oft verbal gewehrt aber nur ein paar Wörter, er wurde sehr ausfallend und ich hatte Angst (daher das Engegefühl, ich habe auch noch viele weitere Symptome die darauf zurückschließen). Ich wusste dass dieses Verhalten bei ihm aufhören kann, da ich die Ursachen kannte, und das hat es auch getan. Ich wusste es zu 100% dass er sich ändert weil diese sekundenschnelle Veränderung so extrem auffällig war UND weil ich auch ein sehr launischer schwieriger Mensch war. Er ist mittlerweile ein so liebenswürdiger Mensch, es passiert ihm auch gar nicht mehr dass er unkontrolliert ausbricht. Er muss sich aber auch nicht sonderlich zusammenreissen sondern es ist mittlerweile ganz normal für ihn.

Ich glaube dass mein Körper und mein Gehirn so darauf eingestellt ist weil es über 1 Jahr, fast 2 Jahre dauerte, bis es nach und nach aufhört mit seiner Unterdrückung, sodass mein Gehirn sofort wieder umschaltet, wenn ich von der Arbeit zu ihm nach Hause fahre. Ich merke immer noch wie ich teilweise nervös werde, obwohl es ÜBERHAUPT KEINEN Grund gibt. Er ist sehr geduldig und verständnisvoll.

Ich möchte dieses Muster in mir wegbringen und wieder frei sein und das Leben einfach leben und genießen ohne jeden Schritt zu hinterfragen. (das habe ich angefangen weil ich seiner Meinung nach fast alles falsch gemacht habe und "unfähig" war). Das brauche ich jetzt aber nicht mehr.

Ich freue mich wenn ihr mir Tipps gebt die ich selbst ausführen kann (ohne Psychiater, ich bin selbst schon weitergebildet in dieser Richtung & habe auch schon vielen Menschen geholfen, bei mir weiß ich aber nicht mehr weiter).

DANKE FÜRS DURCHLESEN DES LANGEN TEXTES :)

Ich hoffe ihr könnt mir Tipps geben.

Freundliche Grüße Steffi

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EMDR Therapie, Psychotherapie

Hallo,

entschuldigt das ich so lange nicht on war, leider ich befinde mich im Augenblick in einer schweren Zeit. Doch da ich mit Google nicht weiter komme hoffe ich hier einen Rat bekommen zu können. Meine Therapeutin macht im Augenblick EMDR mit mir. Da ich meine eigenen Gefühle, aber nur die, die mich persönlich betreffen, total abgespalten habe, ist es für sie nicht leicht einen Zugang zu finden.

Sie sagte, dass sie mit einem der leichteren Trauma anfangen möchte.

Da sie beim letzten Mal erst gar nicht weiter kam, sprach sie etwas an, fragte wo in der Sache mein Problem liegt und ob ich das ändern möchte. Klar möchte ich das. Dann sagte sie mir, dass ich mir die Situation vorstellen soll und gab mir einen Bogen mit verschiedenen Aussagen drauf. Ich sollte sagen, welche Aussage für mich auf die Situation zutrifft. Ich verbinde es mit Todesangst, Angst zu sterben.

Diese EMDR Sitzung ist leider gründlich daneben gegangen. :( In der Sitzung stand ich nur noch unter Hochspannung, spürte meinen Körper kaum noch und immer wieder habe ich seitdem die Sitzungssituation vor Augen. Aktives Kopfkino, Herzrasen, Panikattacken, Dissoziationen .....

Ich traue mich im Augenblick nicht mehr zu ihr hin. Auch wenn mein Verstand sagt das sie mir nichts tut, nichts tun darf u.s.w., ich bekomme es nicht hin. Jetzt habe ich überlegt ob überhaupt noch Sinn macht die Therapie bei ihr weiter zu machen.

Die Krankenkasse bewilligt ja maximal 80 Stunden, 56 habe ich verbraucht. 4 habe ich bei ihr noch offen. Mit 20 Sitzungen, die ich eventl. noch genehmigt bekomme brauche ich gar nicht über einen Therapeutenwechsel nachdenken. Jetzt habe ich gegoogelt ob es vielleicht eine Ausnahmeregelung gibt. Doch gefunden habe ich nichts. Ein Telefonat mit der Krankenkasse hat mich auch nicht weiter gebracht. Ich soll mich beruhigen, das wird schon wieder. Klasse! Damit ist mir jetzt nicht geholfen.

Ich weiß das ich an der Situation teilweise selber Schuld bin. Leichtes Trauma und die Einschätzung das die Situation für mich Todesangst bedeutet passen nicht zusammen. Aber soweit konnte ich in dem Moment nicht denken. Dafür hatte ich das zu sehr vor Augen.

Weiß jemand von Euch ob es da irgendeine Ausnahmeregel gibt oder wo man online die Richtlinien einsehen kann?

Schon mal Danke im vorraus und ein schönes drittes Adventswochenende.

kathy09

Psychotherapie, Trauma, EMDR, Psychologe
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Psychischer Schwindel wie wegbekommen, Hausmittel?

Ich bin Hypochonder / Angststörung und leide seit Februar 2013 darunter. Besuche auch eine Psychotherapie, bin schon seit 14 Sitzungen dabei. Mein Problem ist leider noch die Angst vor Krankheiten und dan der Schwindel und die kopfschmerzen die deswegen kommen. das erste mal tratt das auf, als ich plötzliche drückende kopfschmerzen hatte, die am hinterkopf immer auftraten, ich dachte mir erst dabei nic aber nach 2 wochen gingen die immernoch nicht weg und ich ging deswegen ins krankenhaus, durchgecheckt war alles ok, mir gings immer schlechter, weil ich dachte es wäre ein hirntumor. Ganze zeit hatte ich einen schwindel bzw. so eine benommenheit. Wirklich besser gings mir erst als ich ein MRT machen liess und ich erfuhr, dass da nix schlimmes ist, dass ich das warscheinlich durch den stress habe. dan irgendwann ging auch der kopfschmerz und der schwindel weg. Jetzt habe ich wieder so ein Problem, seit 3 Wochen habe ich Magenprobleme, war beim arzt und er hat gesagt es wäre Gastritis. Nun habe ich trotzdem angst , ob das illeicht nicht magenkrebs oder sowas ist, seit 4 Tagen habe ich wieder diese drückende kopfschmerzen bekommen und diesen ätzenden schwindel, der mich am meisten fertig macht, vorallem in der schule, weil ich immer denke ich kippe gleich um!

Ich brauche unbedingt hilfe und tipps. Gibt es villeicht auch irgendwelche Hausmittel gegen so einen schwindel?

Kopfschmerzen, Psyche, Psychische Störungen, Psychotherapie, Schwindel, psychische Erkrankung
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Oberbauchschmerzen schlimme Krankheit?

siet nun 3-4 Wochen habe ich ab und zu leichte bis mittelstarke Oberbauchschmerzen. Vor 2 1/2 Wochen bin ich deswegen zum Arzt gegangen, er hat damals mich gefragt , ob mich jemand ärgert ich habe dies verneint, dann musste ich mich hinlegen und er hat mir meinen Bauch abgetastet und gefragt, ob das wehtun würde in dem moment, auch dies verneinte ich, außerdem sollte ich die Zunge rausstrecken. Dann kamm die Diagnose Gastritis. Ich bekamm Tabletten und sollte in 2 Wochen wiederkommen, wenn es nicht besser wird. Nach 2 Wochen kamm ich auch wieder zu dem Arzt, da die schmerzen noch nicht völlig zurückgingen, die gleiche prozedur machte der Arzt erneut auch die frage stellte er mir wieder, ich gab die selbe antwort wie vor 2 Wochen. Nur als er mein Bauch abgetastet hat meinte er das alles frei wäre. Ich bekamm MCP AL Tropfen , die ich auch noch immer einnehme, wenn es damit auch nicht besser wird soll ich wiederkommen, damit andere untersuchungen noch gemacht werden können. Nun meine Frage kann das was schlimmes sein? weil die Oberbauchschmerzen habe ich zwar fast jeden Tag aber nicht ständig , sondern eher nur kurz und das ist eher so ein druckschmerz und eher leicht. kan das auch von der psyche kommen? weil ich zurzeit auch in eine Therapie bin und ich ständig meinen Bauch beobachte, auch weil mein oberbauch dicker als mein unterbauch ist. was meint ihr?

Bauch, Bauchschmerzen, Körper, Psyche, Psychotherapie, Oberbauch
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