Hat jemand Erfahrungen zur Dosierung bei HPU?

Hallo,

ich bin vor einiger Zeit auf das Thema HPU gestoßen, die Symptome scheinen sehr unspezifisch zu sein, aber ich habe erstaunlich viele davon (psychische Probleme, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Abgeschlagenheit, Lichtempfindlichkeit usw.) und zwar schon seit vielen Jahren. Das einzige, was nicht typisch ist, ist das Geschlecht. Es soll wohl viel häufiger Frauen betreffen und ich bin männlich.

Nun gibt es ja einen Urintest, der Klarheit schaffen soll. Aber ich bin nicht ganz überzeugt. Es wird gesagt, dass der Wert nicht unbedingt mit der Stärke der Symptome korreliert und außerdem steht das Ganze wissenschaftlich auf dünnem Eis. Da ist mir das Geld dafür einfach zu schade.

Trotzdem würde ich einmal versuchen, Vitamin B6 (in aktiver Form) und Zink für einige Wochen/Monate einzunehmen und dann schaue ich, wie es mir geht. Ich fange jetzt erstmal mit 10mg P-5-P täglich an (also 1/4 Tablette). Zink kann ich ja einnehmen, wenn ich das Vitamin B6 gut vertrage, sonst weiß ich bei Nebenwirkungen nicht, durch was sie ausgelöst werden. Da würde ich dann mit einer halben Tablette Zinkorotot (12,5 mg) anfangen.

Von meinem Hausarzt kann ich da keine Unterstützung erwarten, da es ja medizinisch nicht anerkannt ist.

Welche Erfahrungen habt ihr mit der Dosierung gemacht? Hat es euch geholfen? Bin für Meinungen und Tipps sehr dankbar.

Depression Nebenwirkungen Zink vitamin-b6 hpu
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Was ist mit mir los, alle nur psychosomatisch?

Guten Tag und danke an jedem der sich die Zeit nimmt das alles hier zu lesen.

Es fing alles mit einem "unrealem" Gefühl an, alles war wie in einem Videospiel und ich konnte mich selber nicht mehr richtig "fühlen". Ich bin darauf zum Arzt und man hat keine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, gegen die ich L-Thyroxin 50 nehme. Ich habe nun vor 4 Monaten meine Tablette sehr unregelmäßig genommen und habe seit dem sehr seltsam gefühle und symptome wie z.B. Vergesslichkeit, Verwechsle dinge, Wortfindungsstörrungen, Manchmal verdreh ich komplette sätze oder denke sie sind Gramatikalisch falsch. Ich war auch schon bei einem Neurologen, da sich meine linke Gesichthäfte komisch anfühlte, der aber nach einem MRT (ohne kontrastmittel) meinte, dass alles nur psychosomatisch sei. Ich habe mich in der Zeit zurückgezogen und keine interesse mehr an meinem Hobbys gefunden, war nurnoch zuhause und habe keinen Kontakt mehr zu freunden (was sich aber nun wieder bessert) ich denke das sind Depressionen ^^. Momentan ist es so, dass wenn ich aufwache, sind manchmal meine Arme Taub (Manchmal ganz, manchmal nur ein Arm, manchmal nur etwas Taub) danach aber über den Tag nicht. Kann ein Arm Taub werden obwohl man nicht darauf liegt?.. Ich verwechsle leider immer noch manche dinge und komme mir selber Fremd vor im Spiegel.. Mir kommen dann immer Fragen in den Kopf wie "Wer bin ich?", "Was mache ich hier?". Ich hatte ebenfalls Streptokokken in Rachen worauf ich nun eine chronisch dicke Mandel haben und Schlafapnoe festgestellt wurde. Werde am 27.08 Operiert.
Bilde ich mir alles ein? Ich bin so langsam am verzeifeln und weiß nicht wie es weiter gehen soll.. Mir kommen immer wieder Krankheiten in den Kopf wie MS, Demenz, Schlaganfall etc.

Hat jemand einen Ratschlag oder vermutungen wieso es mir so geht? Vor 2 Jahren ging es mir super, keine probleme, einfach nichts.

Depression MS Multiple Sklerose Schilddrüse Schilddrüsenunterfunktion Vergesslichkeit
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Depressive Verstimmung aufgrund der Pille danach?(Und ein bisschen Liebeskummer oder so. )?

Am 13.06 musste ich die Pille danach nehmen und hab mich danach sogar nochmal vom Frauenarzt untersuchen lassen, der daraufhin meinte, alles okay, Fruchtbarkeit wäre auch nicht in Sicht. Die erste Woche hab ich gar nichts gemerkt aber dann wurde ich irgendwie immer empfindlicher, schnell genervt, leicht reizbar und unglaublich nah am Wasser gebaut.

Ich muss dazu sagen, ich stecke in einer schwierigen Beziehung die auf ihr Ende zusteuert und ich hatte zum Ende des Semesters jetzt viel Stress in der Uni. Die Situation war aber den Monat vor der Pille danach schon dieselbe.

Meine Periode ist jetzt mehr als 10 Tage überfällig, daher habe ich vorgestern einen Test gemacht, negativ.

Seit ich aus meiner Studentenbude für meinen Geburtstag nach Hause gefahren bin geht es mir einfach schrecklich. Was sich vorher nur so leicht angebahnt hatte ist jetzt auf einmal wieder Thema. Mein Exfreund. Mit dem es seit drei Jahren vorbei ist. Ich hab ein altes Tagebuch gefunden, das ich mal täglich geführt hatte, daraufhin den Schluss gezogen, dass ich alles kaputtgemacht habe, was ich damals mit ihm hatte. Es war wirklich eine sehr gute Beziehung, zumindest war er ein guter Partner (wir waren fast vier Jahre ein Paar) aber nunmal meine erste Liebe und es war einfach zu früh. Man erkennt wohl erst immer was einem fehlt wenn man es verliert.

Eine Freundin hat mich getröstet, aber sie ist nunmal auch mit seinem Bruder zusammen und dann hab ich gleich noch erfahren, wie sehr er sich charakterlich durch seine neue Freundin verändert hat. Das tut weh.

Schwach wie ich momentan bin, hab ich ihm irgendwann geschrieben, dass er mir fehlt, rein menschlich. (ich glaube wirklich nicht, dass ich sagen kann, dass ich ihn noch liebe, ich habe bis vor einem Monat nicht an ihn gedacht)

Aber er ignoriert meine Nachrichten. Irgendwie tut das sauweh...wir hatten eine gute Trennung, vorher hat er mich über alles geliebt. Und jetzt bin ich ihm wohl so zuwider, dass er mir nichtmal mehr antworten will? Natürlich kann es sein, dass ich ihm einfach egal geworden bin, sowas passiert, aber es tut sakrisch weh. Gerade jetzt.

Ich hab fast meinen gesamten Geburtstag über geweint, weil alles um mich herum Erinnerungen getriggert hat und dann bin ich vor meiner Verwandtschaft in Tränen ausgebrochen, als mein kleiner Cousin mit meinem Geschenk auf mich zugewackelt kam.

Was ist denn auf einmal los?

Ich neige zu depressiven Verstimmungen im Zusammenhang mit der Pille, das hatte ich schon früher, aber kann die Pille danach über einen Monat nach Einnahme noch Wirkung zeigen? Eigentlich bin ich ein fröhlicher Mensch, mit gelegentlichen normalen Tiefs...sowas kenne ich von mir nur selten und nicht so drastisch.

Vielen Dank, falls du dir das alles durchgelesen hast. Es musste auch irgendwie mal raus...

Stress Depression Liebeskummer Periode Pille Pille danach Verhütung depressive Verstimmung
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Rheuma oder nicht?

Hallo,

ich leide seit einigen Wochen bzw. Monaten an Gelenkschmerzen (Hände, Rücken, Füße, Hüften, Schultern). Diese äußern sich ziehend bzw. stechend in Ruhe. Morgens ist es besonders schlimm. Ich leide außerdem an Morgensteifigkeit, die ca. 2 - 3 h anhält. Meine Finger sind teilweise geschwollen und die Grund- und Mittelgelenke manchmal gerötet. Wenn ich mich zu viel bewegt habe, merke ich dies am Abend durch Gelenksteife (auch in den Füßen und Hüften) und Schmerzen bzw. Schwellungen. Seit ca. 4 Wochen bin ich sehr müde und geschafft. Ich schlafe bis zu 12 h und bekomme trotzdem nichts auf die Reihe, weil ich mich nicht konzentrieren kann. Außerdem wache ich oft gerädert durch die Schmerzen auf. Das merke ich schon bei meiner Arbeit im Kindergarten.

Für mich klingt das alles nach Rheuma, aber meine Mutter lacht mich nur aus. Sie meint, dass ich Depressionen habe, weil diese viele in meiner Familie haben (das glaube ich aber nicht). Allerdings ist es bei mir so, dass ich alles machen will, aber es einfach nicht schaffe. Ich habe seit 3 Wochen keinen Sport mehr gemacht, weil ich einfach zu müde bin und das, obwohl ich Sport liebe. Ich habe trotz der Schmerzen immer ein Lächeln auf den Lippen und versuche produktiv zu sein. Nach der Arbeit falle ich allerdings gleich ins Bett und schaffe nichts mehr. Meist schlafe ich schon zwischen 19 und 20 Uhr ein.

Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich mit einer solchen Situation am besten umgehe? Mich nervt das ziemlich, dass meine Familie mich nicht ernst nimmt und denkt, dass ich simuliere (meine Schwester hat jahrelang Bauchschmerzen wegen Schulangst vorgespielt). Bei meiner SDU und Hashimoto war es ebenfalls so, jedoch hat sich diese Erkrankung bestätigt. Nun habe ich Angst, dass meine Hausärztin mich ebenfalls nicht ernst nimmt. Oft ist es ja so, dass, wenn der Rheumafaktor negativ ist, dass dieses Thema auf Eis gelegt wird. Die Beschwerden sind dann aber trotzdem noch da und der Patient wird alleine gelassen...

Jedenfalls habe ich am Montag einen Termin bei meiner Hausärztin, um dies alles abklären zu lassen. Ich hoffe, sie findet heraus, was mir fehlt.

Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben. Hat jemand eine ähnliche Situation bereits erlebt?

LG

Rheuma Depression gelenkschmerzen Arztbesuch
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Ständiger Druck auf der Harnröhre/ Blase. Was tun?

Zu mir ich bin 21 Jahre alt männlich und habe einen ständigen druck auf der Harnröhre, das fühlt sich an als wäre nicht alles aus dem "Pernis" / aus der Harnröhre heraus gelaufen beim Pinkeln. Es wurde schon eine Blasenspieglung/Blasendruckmessung/Harndruckmessung durchgeführt sowie eine Spermaprobe und Urinprobe untersucht. Man hat ein großes Blutbild analysiert, alles Ergebnislos...

Bei der Blasendruckmessung kam nur heraus, dass es wohl mit dem Stuhlgang Zusammenhängt (3-5 mal am Tag kleinere Mengen großes Geschäft)

Bein pinkeln ist es auch so, dass ich nur stoßweiße pinkeln kann sprich am Anfang kommt mit nicht allzustarkem Strahl Urin, dann stoppt der strahl und es fühlt sich komisch an, als würde meine Blase das Urin zurück saugen/oder sich die Blase mehrmals kurz hintereinander zusammen ziehen ... Dann muss ich mich konzentrieren und drücken um mich wieder soweit zu entspannen dass einige tropfen heraus kommen bzw. nur ein kleiner kurzer aber relativ starker Strahl.

Auf öffentlichen Toiletten fällt es mir noch schwerer mich zu erleichtern da ist das oben genannten deutlich anstrengender...

Ich musste schon immer vielleicht einmal öfter aufs Klo als andere aber seit ca nem Jahr ist das schlimmer geworden bis zum jetzt erreichten Grade. Vorher konnte ich mich richtig entspannen jetzt habe ich Angst wenn ich mich zu sehr entspanne oder bewege Urin ausläuft...Es ist jetzt auch seit kurzer Zeit erst so, dass ich nicht mehr richtig Geschlechtsverkehr haben kann, da die Orgasmen extrem kurz geworden sind und ich währenddessen das Gefühl des "kommens" nicht mehr von dem Gefühl "gleich läuft Urin aus" unterscheiden kann/eventuell würde ich es auch so beschreiben, dass sich das Gefühl des kommens und der Erregtheit mit dem gleich zu pinkeln abwechselt und das was rauskommt aus sperma und Urin zusammensetzt, so sieht es zumindest aus...Ich habe auch täglich einfach nur Angst, dass ich mir in die Hosen pinkel...

Jetzt vielleicht noch ein paar zusätzliche Infos.

Momentan nehme ich 1/3 einer spasmex 45g Tablette ein, was aber nicht wirklich hilfreich ist wie mir scheint . Mir wurde auch movicol verschrieben (gegen Verstopfung was ich aber eigentlich nicht habe) anscheinend sei ein verkrampfter Darm in enger Verbindung mit einer verrücktspielenden Blase.

Woran ich gerade auch noch dachte ist, dass ich mir letzten Winter immer Wärmflaschen gemacht hab und eigentlich ständig auf meinem Bauch liegen hatte. Diese waren so heiß, dass mein Bauch sogar jetzt noch braun/rote Flecken hat.

Bein Neurologen war ich auch schon dort wurde eine Untersuchung gemacht die man bei blasenbschwerden wohl so Standardmäßig durchführen würde aber da kam auch nichts bei raus...

Vielen Dank,

Angst Blase Blasenschwäche Depression Diagnose Urin Urologie Druck Erkrankung Harndrang unwohlsein Urinieren Blasenspiegelung Druckgefühl harnroehre Hilflosigkeit jung keine Schmerzen Ratschlag Sperma Urologe Schnelle Hilfe ständig
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Depression oder Morgentief?

Wird vielleicht länger, und hab keine Ahnung in welches Forum sowas passen sollte.

Bis vor 3 Wochen ging es mir (mental) prima, so wie die letzten 18 Jahre (Ich bin 18)

Ich habe meine Abiprüfungen hinter mir und bereits die Ergebnisse dass ich bestanden habe und nicht in eine Nachprüfung müsse, habe nen Schnitt von 2.5, kein Überfliegerschnitt, aber für mich komplett ausreichend und zufriedenstellend.

Seit ca. 7 Tagen plagen mich morgens depressive Panik/Angstzustände wodurch ich höchstwahrscheinlich auch Verdauungsprobleme habe.

Ich wache auf und male mir den größten Schiß aus "Was wenn das Studium scheiße wird" "Wie werde ich dort hin kommen(zur Hochschule/Uni)? Mit Bus und Bahn nie privat gefahren" "Was wenn es kein Spaß macht" "Wofür überhaupt arbeiten, sterben doch eh iwann", ständig solche Gedanken und die quälen einen aufs übelste, dadurch kriege ich dann immer Panik dass dieser Zustand nie weg geht, ich für immer so down bleibe oder einfach anders ticke als jeder normale Mensch bzw. meine Freunde.

Dann kriege ich wieder Panik weil ich Angst davor habe dass ich an einer Depression leide und mir dann immer denke "Nenenenene, also Depression brauchst du gar nicht, hoffentlich ist das keine Depression, das wär mein Todesurteil"

Auch Sport am morgen hilft nicht direkt, im Fitnessstudio bzw. in den Pausen gehts in meinem Kopf nur so ab, ich mache die Sätze und laufe durch das Fitnessstudio wie eine lebende Leiche mit leeren Blicken, wenn ich Zuhause bin, bin ich total verzweifelt und weiß nicht mehr weiter.

Abends jedoch(bzw. ab 16 / 17 Uhr), gehts mir komplett normal, als wär nichts und denke dann immer darüber nach warum es mir vor paar Stunden so scheiße ging, denn einen richtigen logischen Grund gibt es nicht, ich bin gesund, hab meinen Führerschein, mein Abi mit einem nicht ganz sooo schlechten Schnitt und mir stehen jetzt alle Türen offen, hab frei, die längste freie Zeit in meinem Leben usw.

Was ist das? Woran könnte dies liegen? Vermisse ich die Tätigkeit jeden morgen zur Schule zu müssen? Vermisse ich meine Stufe? Wahrscheinlich, weil ich was zu tun hatte und ich immer gerne unter Menschen war, nun bleiben mir nur Netflix und Zocken über.

Normalerweise dachte ich mir in der Schule immer "Boah, wenn ich nach Hause komme mache ich erstmal x und y oder gucke dies oder jenes", jetzt wo ich so viel freie Zeit habe, denke ich mir "Wofür, sich auf etwas freuen, wenn du es jetzt oder auch übermorgen machen kannst, macht doch keinen Unterschied, alles egal"

Das macht mich richtig fertig, also die Phasen am morgen, ich will einfach wieder normal werden, normal aufwachen.
PS: Probleme mit Einschlafen oder Durchschlafen habe ich nicht.




Depression Freizeit Psyche Laune
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Stimmungsschwankungen und erhöhtes Verlangen nach Sex. Was bedeutet das?

Kurze Beschreibung meiner Gefühlslage: Damit man mich ein wenig besser einschätzen kann

Ich habe in der Vergangenheit viele Menschen, die ich liebe, verloren. Als ich 9 war, starb mein Vater bei einen tragischen Unfall, worauf meine mutter auch total die Kontrolle über sich verlor, Als ich 14 war, starb mein Onkel, den ich immer sehr nah stand. Der Tod meines Onkels beschäftigt mich seit 6 Jahren immer noch und ich komme nie darüber hinweg. Bei meinem Vater war ich noch etwas jung und verstand die Situation nicht ganz. Irgendwann habe ich die Kontrolle über meine Gefühle verloren. Ungefähr 2015-2016. Habe mich dann angefangen selbst zu verletzen und einmal richtig doll, danach kam Medikamentenmissbrauch hinzu, da ich nicht aufhören konnte mich selbst zu verletzen. Man sollte es allerdings nicht von außen sehen.

Zudem hatte ich viel Streit mit meiner Mutter, da sie mit meiner Homosexualität nicht klar kam.

Als mein Stimmungstief weg war, war alles wieder okay, aber die Halluzinationen aus der Vergangenheit wurden immer schlimmer. Ich sah und hörte unnormale sachen. (Weiß nicht ob es relevant ist, aber mit 9 erfuhr ich von einen Neurologen, dass ich Epilepsie habe)

Doch das ging auch vorbei, auch wenn es vereinzelt wieder auftaucht.

Und nun zu meiner Situation.

Im Moment wechselt meine Stimmung sehr und das extrem.

Entweder bin ich extrem traurig oder extrem aufgedreht und glücklich.

An sich bin ich ein zurückhaltender und schüchterner Mensch aber wenn ich aufgedreht bin, ist alles anders und ich handle oft unüberlegt.

Was noch extrem zu beobachten ist, ist das mein Verlangen nach sexueller Nähe in solch einer Phase extrem gesteigert ist.

Und von einen auf den anderen Tag ist dann wieder alles mist und ich hasse alles und jeden.

Der Übergang von extrem glücklich zu extrem traurig, wird oft von Albträumen begleitet, in denen es um sexueller Missbrauch und Tod geht. (Ich träume aber nie aus meiner Sicht)

Was könnte das sein?

Also hat jemand ähnliche Problem.

Und nein, ich will keine Aufmerksamkeit. Ich will nur ein paar Ratschläge hören und Erfahrungen austauschen.

Würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen würdet.

Danke im voraus:)

bipolare Störung Depression Epilepsie Neurologie Psychologie Schizophrenie Suizid Halluzinationen Verlust
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Habe ich einen Vaterkomplex?

Ich bin jetzt 31 Jahre alt und fühle mich zu älteren Männern hingezogen. Das war schon mit 20 so. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, bis ich selber Mutter geworden bin. Wir sind eine glückliche Familie. Wir haben eine Tochter und sie hat den Vater den ich mir immer gewünscht habe. Ich war noch sehr jung als mein Vater unsere Familie verlassen hat und wir haben auch kaum Kontakt eigentlich gar keinen. Über Facebook sind wir verbunden aber leider traut er sich vielleicht nicht oder er will nicht in Kontakt über Nachrichten mit mir treten. Ich könnte auch selbst schreiben aber ich habe Angst das nichts kommt oder etwas was mich verletzen würde. Ich finde Männer um die 50 Jahre sehr attraktiv. Ich mag Männer die auf mich etwas ausstrahlen, was mich innerlich glücklich macht. Oft beneide ich andere um ihre Väter, egal wie alt diese Frauen/Mädchen sind. Oft tut es einfach weh und ich habe viel Wut und Hass und meine Gefühle spielen verrückt. Manchmal wünschte ich mir ich hätte eine Männliche Bezugsperson. Aber mein Mann ist nicht hilfreich auch wenn er mir alles gibt, was ich brauche. Oft denke ich daran, mit anderen Männern zu schlafen die meine Väter sein könnten. Oft bin ich auch sehr eifersüchtig auf Frauen die von Männern Aufmerksamkeit bekommen. Innerlich fühle ich mich wie ein verlorenes kleines Kind und weine. Dieser Schmerz ist manchmal sehr unerträglich für mich. Ich frage mich immer wieder warum mein Vater mich nicht liebt und ich denke das ich einen Mann nur mit Sexualität überzeugen kann und warum ich so sehr auf ältere stehe.

Angst Depression Eifersucht Liebe Traurigkeit
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Hand taub durch Selbstverletzung. Was tun?

Hallo alle zusammen.

Bevor ich meine Frage stelle, wollte ich noch etwas über mich erzählen.

Das ist meine erste Frage hier.

Ich bin männlich, 19 Jahre alt und meine Psyche ist ungefähr seit mein 15 Lebensjahr sehr instabil. Es ist echt viel mist passiet. Auch viele traumatisierende Ereignisse.

Aufgrund meines Umfeldes und den psychischen Beschwerden, die immer schlimmer wurden, mit Stimmungstief- und hoch, Halluzinationen usw., fing ich an mich selbst zu verletzen. Erst ganz harmlos, dann immer schlimmer und schlimmer, bis ich mich einmal sehr tief geschnitten habe. Da war am Bein. Es hat fast ein Monat gedauert, damit das wieder einigermaßen zu ging.

Danach war ich geschockt und wollte es nie wieder tun.

Danach folgten aber Suizidversuche.

Einmal mit Tabletten und einmal als ich mich am Handgelenk selbst verletzt habe. Das war auch relativ tief, aber nicht so wie bei meinem Bein.

Als ich den Schock am nächsten Morgen einigermaßen überwunden hatte, merkte ich wie meine Hand taub war. Danach kam es immer wieder. Ab und zu lasse ich sogar Gegenstände fallen oder schreiben sehr unordentlich.

Es wird nicht besser und ich vermute ich habe mir einen Nerv durchgetrennt oder so etwas.

Ich war nicht beim Arzt. Ich hatte Angst das sie mich in einer Psychiatrie stecken wollen.

Was meint ihr? Kommt das vom Ritzen???

Danke im voraus an die Antwort.

LG

bipolar Depression Medizin Neurologie Schizophrenie Selbstverletzung Suizid Halluzinationen
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Wie kann ich meiner depressiven Mutter helfen?

Hallo,

eigentlich geht es hier ja eher um medizinische Fragen, jedoch habe ein akutes familiäres Problem und weiß nicht weiter.

Seit 7 Jahren ist meine Schwester psychisch krank, erst Schulangst, dann Magersucht und jetzt zusätzlich noch Depressionen. Das Problem ist, dass sie alle zuhause kirre macht, weil sie immer "Fehler" macht, die überhaupt keine sind. Letzten Mittwoch zum Beispiel sind mein Bruder, meine Mutter und sie in eine Hautklinik gefahren, weil sie extreme Akne hat. Als sie vor dem richtigen Zimmer standen, meinte meine Schwester, sie wären falsch. Sie dachte, dass das Zimmer 2008 (zweitausend und acht), statt 2.008 (zwei Punkt null null acht) hieß. Das sah sie als einen so schlimmen Fehler an, dass sie anschließend total ausrastet und im Auto alles zusammenschlug. Meine Mutter und mein Bruder besuchten anschließend noch Bekannte, mussten aber viertelstündlich nach meiner Schwester schauen, weil sie Angst hatten, dass sie sich im Auto was antat. Nun tut sie so, als wäre der extreme Ausraster nie passiert.

Meine Mutter betrifft das zweite Problem. Sie hat natürlich alles für uns aufgegeben und nie was zurückbekommen. Sie selbst fühlt sich von ihrer Mutter benachteiligt, da sie das Gefühl hat, dass ihre Schwester und deren Kinder bevorzugt werden. Wir wollten zum Beispiel morgen eigentlich meine Oma besuchen, da ja Muttertag ist, aber meine Tante hat abgesagt. Also wollte meine Oma auch nicht, dass wir kommen. Wir haben mehrmals angeboten, sie trotzdem zu besuchen, doch sie lehnte ab. Als meine Tante meinte, sie würde doch kommen, rief meine Oma uns an und meinte plötzlich, wir sollen doch kommen. Jetzt ist meine Mutter so beleidigt, dass sie alles und jeden hasst.

Mein Vater unterstützt sie nicht wirklich. Er ist täglich arbeiten und anschließend bis 19 Uhr abends im Fitness und in der Sauna. Am Wochenende ist er ebefalls nie zuhause. Meine Mutter schmeißt den Haushalt alleine (manchmal helfen wir Kinder ihr) und arbeitet nur ein Tag pro Woche. Freunde hat sie kaum, eher so lose Bekanntschaften. Wir sind oft umgezogen, deshalb konnte sie kaum Kontakte knüpfen. Und jetzt hat sie keine Energie mehr, sich um neue Freundschaften zu kümmern.

Nun habe ich Angst, dass sie sich was antut. Sie meint, sie hat keine Energie mehr weiterzuleben und das Leben ist sinnlos. Morgen ist Muttertag, aber meine Mutter will nur ihre Ruhe haben und alleine sein. Vor drei Tagen, haben sie und ich noch darüber geredet, was wir alles tolles unternehmen wollen, und nun will sie sogar den gemeinsamen Urlaub nächste Woche stornieren.

Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll. Ich habe ihr einen Brief geschrieben und eine Zeichnung extra für sie gemalt. Soll ich sie in Ruhe lassen, so wie sie es sich wünscht oder soll ich sie fragen, ob wir was unternehmen sollen? Dieser besondere Tag morgen gehört ganz allein ihr.

LG, gymgirl19

Depression gefühle Hilfe kur
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Untergewicht durch Psyche?

Hallo,

ich bin 18 Jahre alt und habe eine Posttraumatische Belastungsstörung, Panikattacken und (im Moment wieder einmal) eine schwere depressive Episode.

Ich gehe seit 2015 zur Therapie und hab auch ein echt gutes Verhältnis zu meiner Thera. Im September 2017 war ich sehr sehr depressiv und hab eigentlich kein Sinn mehr in meinem leben gesehen. Da ich seit ca. einem Jahr alleine wohne und mich um mich selbst kümmern muss, hat das als erstes darunter gelitten. Mein Körper war nur noch ein Gegenstand für mich, der zu funktionieren hatte. Zu der Zeit hatte ich meinen 450€ Job (12h), Schule (ca. 32h) und Feuerwehr Grundausbildung (über 15h). Ich habe mich von Instant gerichten (5-Min Terrinen) und Erdnüssen ernährt, ca. 5h geschlafen und einmal in der Woche gab's einen Leberkäsweck bei der Feuerwehr. So hab ich in 3 Wochen, dank der zusätzlichen körperlichen Anstrengung, ca 7 Kilo an Gewicht verloren und wog noch 50kg bei 165cm.

Das war grad noch ok, ist mir auch erst aufgefallen, als man mir sagte ich hätte abgenommen. War mir in dem Moment eher egal, ich fand es eher noch gut, denn es war etwas dass mir sinn gegeben hat. Abnehmen. Meinen Körper langsam und kontrolliert zu Grunde gehen lassen. Etwas das mir kontrolle gab. Mein aussehen war mir egal. Die Zahl auf der Waage zählte. So fing es an, dass ich es bewusst tat, ich nahm immer wieder etwas zu, dann wieder etwas ab. An meinem 18 (1. Dezember) hab ich extra noch wenig gegessen und gehungert, sodass sich die Zahl ja nicht ändert.

Im Oktober davor bin ich mit meinem Freund zusammen gekommen, was mich dazu brachte mein Handeln zu überdenken und da es mir in der Zwischenzeit durch Antidepressiva und meiner Therapeutin besser ging, entschied ich mich: Ich nehme zu, ist doch unnötig was ich hier mache. Gesagt, getan. Über Weihnachten nahm ich zu und wog dann wieder 52kg, ideal in meinen Augen.

Dabei blieb es jedoch nicht, nach Silvester (obwohl ich dank versch. Feiern und Besuch mehr gegessen hatte), wog ich wiedr 49kg. Seitdem ging es teilweise runter bis auf 46kg dann wieder 50kg dann wieder 47,4kg etc.

Dabei esse ich meiner Meinung nach nicht weniger, als ich brauch (bis auf Tage an denen es mir ganz dreckig geht, da bekomm ich nicht viel runter)

Wichtig ist auch: Ich habe keine Schilddrüßenüberfunktion o.ä. mein Blut wurde mehrmals getestet, da ist nichts. Wäre ja ok, wenn es mir dabei gut ginge, aber mir fehlt soviel Energie... Habt ihr eine Idee woran das liegt? Kann das rein durch meine Psyche kommen? So als würde mein Körper aufgeben? Weil ich tu es bald auch, wenn sich nicht wenigstens dieses Problem lösen lässt.

LG

Line112

Depression Panik Posttraumatische Belastungsstörung Psyche Psychologie Untergewicht
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Wie schaffe ich es mein Essverhalten zu ändern?

Hey,vor zwei Jahren (17 Jahre alt) habe ich angefangen mich unwohl in meinem Körper zu fühlen ,mich schon fast regelrecht gehasst für alles was ich getan habe.Ich fand mich zu fett also habe ich angefangen sehr viel Sport zu treiben und mich gesund zu ernähren.Habe dann in laufe der Zeit immer mehr Sport gemacht und angefangen viel weniger zu Essen.Habe letztendlich eine Essstörung entwickelt.Magersucht gefolgt von Bulimie.so wie auch Depressionen und Selbstverletzendes Verhalten.Ich bin dann in Behandlungen gekommen die vielleicht gerade mal nur über 5 Sitzungen ging weil ich dort nicht mehr hinwollte weil ich dachte alles in Griff zu haben.Jedoch merke ich selber dass ich seit dem ein sehr schlechtes Verhältnis zu Essen haben.Ich zähle automatisch die Kalorien von dem was ich esse,esse ich mal zu viel(meines Erachtens nach) dann habe ich direkt den Gedanken mich übergeben zu wollen.Dann kommt noch dazu,dass ich immer häufiger Fressanfälle bekomme.Und mich jedes mal so verdammt schlecht fühle mich schon fast dafür hasse,dass ich keine KOntrolle über mich habe.Redet jemand darüber das ich ja auf meine Figur achten will wenn ich mal nicht noch ein STück Kuchen oder sonst was essen will, ist mir direkt zum Heulen zu mute.das Essen vor anderen fällt mir auch immer noch schwer.Auch über die Essstörungen die ich hatte kann ich immer noch nicht drüber reden und ich kann auch nicht sagen das ich mich gesund fühle.Ich weiß nicht was ich tun soll,ich habe Angst das ich auch das letzte bisschen Kontrolle was ich habe verliere und alles wieder von vorne beginnt.Ich bin jetzt mittlerweile 19 und in den letzten 2 Jahren ist so viel passiert aber mein Verhältnis zum Essen hat sich nicht verändert.Was soll ich bloß machen?

Depression Essstörung Psychologie Essverhalten
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Verzweifelt. Schwere Depression unheilbar?

Seit ich 12 bin habe ich Depressionen. Heute bin ich 20 Jahre alt und bin "gesegnet" mit schweren Depressionen, einer Angststörung und Borderline. Ist selbstverständlich alles von mehreren Psychologen diagnostiziert. Ich habe Tabletten also Antidepressiva genommen die helfen mir nicht. Ich überlege ein anderes Medikament auszuprobieren. Ich habe eine Therapie gemacht, war in einer Tagesklinik und einige Tage in einer offenen Psychatrie.

Ich bin absolut verzweifelt, da ich das Gefühl habe das mir nichts hilft und niemand mich versteht. Ich habe Angst mein Leben lang ans Bett gefesselt zu sein. Ich bin noch jung und habe so eine schlimme Depression, dass ich nicht einmal duschen, Zähne putzen, Haare bürsten und andere alltägliche Dinge tun kann. An arbeiten oder Ausbildung ist selbstverständlich nicht zu denken. Bin arbeitsunfähig. Das Arbeitsamt rät mir zu Erwerbsunfähigkeitsrente, die ich aber ungern anfordern will da ich ja doch noch ein Fünkchen Hoffnung habe gesund zu werden. Ich erwarte ja nicht, dass ich komplett beschwerdefrei bin aber wenigstens will ich meinen Alltag schaffen können und niemanden zur Last fallen. Meine Familie und mein Freund verstehen die Krankheit nicht. Psychische Erkrankungen sind für Sie Märchen. Sie fahren mich natürlich zur Klinik oder Ärzten aber verstehen tun sie es nicht. Trotzdem bin ich vorallem meiner Mutter dankbar die mir Vitamine und Bücher zum Thema kauft die Betroffenen anscheinend geholfen haben.

Eigentlich sollte die Jugend eines Menschen die schönste Zeit seines Lebens sein aber mein Leben ist eine Qual. Durch meine Borderline Erkrankung verstümmel ich mich selbst sogar im Gesicht und danach hasse ich mich noch mehr. Die Klinik nimmt mich erst an wenn mein Blut drogenfrei ist. Der Entzug wäre kein Problem, den habe ich schon mehrmals durchgezogen aber ohne Drogen schaffe ich es nicht mal aufzustehen und da ich mit meinem Freund zusammen wohne und er mich wie gesagt kaum versteht kann ich auf seine Unterstützung nicht zählen. Wenn ich den Haushalt nicht irgendwie einigermaßen erledige oder Termine wahrnehmen kann macht er mich weiter fertig. Ein Teufelskreis. Also nehme ich einiges an Drogen um meine Angelegenheiten wenigstens minimal zu erledigen den niemand macht sie für mich wenn nicht ich selbst.

Tut mir leid für den langen Text.

Meine Frage ist wie ihr eure schwere Depression einigermaßen oder vielleicht sogar ganz besiegt habt? Ich will mein Leben in den Griff bekommen schaffe aber wie gesagt nicht. Ich verliere die Hoffnung und glaube langsam dass es für mich keine Heilung gibt. Selbstmordgedanken sind zwar immer da natürlich aber ich würde es nie durchziehen, da ich meiner Familie vorallem meinen Geschwistern so etwas niemals antun kann und ich selbst habe denke ich wie gesagt auch noch Hoffnung.

borderline Depression Medizin psychische Erkrankung
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Wie mit meiner Lehrerin über mein selbstverletztendes Verhalten reden?

Hallo :)

Zu allererst ich bin ein 18-jähriges Mädchen aus Baden-Württemberg. Ich leide jetzt seit ca. einem halben Jahr wieder an SvV. Ich habe mich auch früher schon ein paar mal selbst verletzt, bin aber jedes Mal selbst wieder raus gekommen, da es nicht so schlimm war. Jedoch jetzt seit einem halben Jahr wird es immer schlimmer und immer mehr. Es ist inzwischen ein Drang, dem ich täglich ausgesetzt bin und leider auch sehr oft nachgebe. Es ist nicht sehr tief bzw. es sind quasi "nur" tiefere Kratzer.

Am Dienstag letzte Woche gab es an meiner Schule eine Aktion vom DRK für alle über 18-jährigen, die Blut spenden wollen. Es ist schon seit langem mein "Traum" Blut zu spenden. Das ist der Grund warum ich mich angemeldet habe (Ja, im Nachhinein weiß ich, dass es ziemlich dumm war und klar, dass ich nicht spenden darf.) Als ich dann bei der ärztlichen Untersuchung war, wollte der Arzt mein Blutdruck messen und dafür sollte ich den linken Ärmel hochkrempeln. Der linke Arm sieht bei mir ziemlich schlimm aus im Gegensatz zu anderen Körperstellen. Er fragte mich, ob ich in Behandlung deshalb sei und ich antwortete mit nein. Er legte mir sehr ans Herz mir Hilfe zu suchen. Das war so ein Knackpunkt bei mir, dass ich wirklich Hilfe brauche, aber ich hab absolut keine Ahnung wie ich welche in meiner Stadt finden soll.

Auf jeden Fall habe ich eine Lehrerin, der ich vertraue. Meine Freunde und ich haben mit auch schon über eine Mitschülerin geredet, bei der wir den Verdacht haben, dass sie magersüchtig ist. Sie hat darauf sehr verständnisvoll reagiert und hat ihr im Endeffekt über ein paar Ecken geholfen. Ich glaube, am ehesten würde ich mich ihr anvertrauen. Und ich bin jetzt schon ein paar Mal bei ihr am Lehrerzimmer vorbei gelaufen (Sie hat ihr eigenes, da sie Abteilungsleiterin ist bei uns (Ja, wir haben Abteilungen, weil wir eine ziemlich große Schule sind mit mehreren Berufsschulen und eben meinem Gymnasium)). Und jedes Mal, bekomme ich dann Herzrasen und rede dann doch nicht mit ihr. Was kann ich dagegen tun?

Im Moment habe ich Faschingsferien und dachte ich recherchiere mal im Internet. Bin aber nicht unbedingt fündig geworden.

Ich würde mich sehr auf hilfreiche Antworten freuen. Und bedanke mich jetzt schon einmal für eure Antworten.

Liebe Grüße

Sadgirl

Schule Depression Hilfe Psyche ritzen SvV Lehrerin
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Reizdarm oder Psychosomatisch?

Hey.

Kurz zu meiner Person ich bin M/16

Ich versuche mich kurz zu halten.

Undzwar leide ich eigentlich mein Leben lang schon unter einer Emo, die aber mich nie einschränkte oder so extrem war das ich nichts essen wollte. Naja, im Dezember 2016 bin ich nach 16 Jahren das erste mal umgezogen. Habe somit vieles verloren und habe die ersten Monate eigentlich fast nur geweint. Irgendwann bin ich dann morgens mit dem Bus in die Schule und hatte plötzlich durchfall? Das war ca. im Februar. Habe es gott sei dank aufs klo geschafft. Naja das hatte ich dann bis juni noch 2-3x aber die Beschwerden waren nach dem Durchfall auch weg für die nächsten Woche oder sogar Monate. Dann kam so langsam das Ende der Schule, die Prüfungen waren geschrieben. Die Ergebnisse bekannt! Und ich war eigentlich recht stolz auf mich für das Ergebnis. Ich dachte jetzt kann ich die Ferien so richtig leben! Täglich in mein Heimat Dorf fahren mit Freunden scheiße machen etc. doch plötzlich ca. 8 Tage vor Ende der schule begann mein Darm Chronisch ein Völlegefühl, Durchfall, Schmerzen. zu erzeugen. Also die ganze Latte an Arzt untersuchungen durch. Darm / Magenspiegelung etc. Unverträglichkeit undsoweiter. Naja. Nun die Diagnose Reizdarm. Dazu wurde die Angst vor dem Erbrechen immer schlimmer & meine Eltern machten mich ca. seit Mai immer wieder fertig da ich nicht die Ausbildung machen wollte die die Zwei für mich vorhergesehen haben! Heute besuche ich eine Berufsschule aber aufgrund meines Darm's habe ich soviele Fehlzeiten das ich das Jahr sowieso wiederholen muss! Im Februar habe ich einen Termin bei einem Psychologen und ich hoffe der bekommt das mit dem Darm evtl. in den Griff, aber es macht mir Angst zu lesen das es 15 Millionen andere Deutsche gibt die es nicht in den Griff bekommen! (Habe vergessen zu erwähnen mittlerweile raubt mir die Emo Schlaf etc. aber das Darmproblem ging vorraus, bzw. bevor sie so schlimm wurde. Weshalb ich denke das es nicht davon kommt. Da die Emo ja nur vereinzelt stark vorhanden war!)

Was meint ihr?

Werde ich evtl mein Leben lang damit Leben müssen?

Oder vergeht es vllt mit einer Therapie.

Ich muss noch anmerken, das Veränderungen mich ziemlich runter ziehen, durch den REizdarm musste ich mein Lebensstil komplett ändern. Kann nur noch Mittags weg. Ich hasse es so Leben zu müssen!

Ich weis ihr könnt keine völlige Diagnose stellen, aber ich brauche mal einen Ansprechpartner, meine Eltern wollen das nicht hören die sagen ich simuliere um nichts machen zu müssen...

Danke im vorraus!

Darm Angststörung Arzt Bauchschmerzen Depression Durchfall Medizin Psyche Verdauungsprobleme
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Depression und während der (viel zu stärken) Periode plötzlich glücklich?

Hallo liebes Forum,

ich habe ein eher “komisches” Problem seit einiger Weile. Vor ca 1-1,5 Jahren begann es.. ich weinte oft aus dem nichts, denke nur negativ über die Zukunft (dass bestimmt bald Verwandte sterben etc), lasse Dinge liegen die mir runterfallen, fühle ständig extrem viel Druck in der Brust, heule abends weil ich auf Toilette muss aber null Kraft & Lust hab aufzustehen. Mittlerweile besuche ich schon den 3. Studiengang - Ich war immer eine sehr gute Schülerin, aber kann mich nicht dazu aufraffen hinzugehen. Ich habe von mir aus immer abgebrochen. Dass ich mir damit schon meine berufliche Laufbahn und alle Chancen versaut hab ist mir klar, aber darum gehts nicht. Ich war nie beim Arzt und meine Eltern sagen, dass ich lediglich stinkend faul bin, also möchte ich hier wirklich niemanden auf den Schlips treten, der wirklich depressiv ist. Es geht darum.. erst dachte ich, dass meine Depression/Faulheit nur dadurch kam, dass letztes Jahr 3 Familienmitglieder gestorben sind. Ich dachte es sei nur eine kurze Phase der Überforderung. Mittlerweile ist mir aber was aufgefallen :

Schon seit vielen Jahren ist meine Periode unregelmäßig und sehr stark. Blutungen über 14 Tage, Schwindel, Magenprobleme, Handtellergroße schwarze Schleimhautklumpen, so starke Beinschmerzen dass ich nicht mehr laufen kann etc. Auch sonst habe ich Probleme - Ich bin erst 20, hab aber echt relativ viel Haarausfall, gummiweiche Nägel, fahle trockene Haut und nehme nicht mal ab, wenn ich wochenlang kaum was esse :/ Für mich ist das mittlerweile normal. Nun ist mir aber aufgefallen, dass meine schlechte Laune während der Periode plötzlich wie weggeblasen ist. Nicht an jedem Tag, doch an manchen Tagen bin ich wie ausgewechselt - Beinahe hyperaktiv, nur am lachen und ich könnte ohne Punkt und Komma quatschen. Mir ist aufgefallen, dass diese positiven Tage wirklich nur während der Periode auftreten. Normalerweise müsste man sich doch eigentlich noch schlechter während dieser Tage fühlen, da es einem körperlich nicht so gut geht. Aber während ich normalerweise den ganzen Tag im Bett liegen könnte, hab ich heute (während meiner Tage) sogar freiwillig Kisten hochgeschleppt.

Was meinen Sie? Kann eine Depression/Faulheit während der Tage plötzlich besser werden, oder ist das eher ein Zufall? Ich kenne es eher so, dass Frauen während ihrer Periode depressiv verstimmt sind, aber doch nicht andersrum..

Depression Periode
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Sinnfrage: Alles gibt es schon, nichts neues kommt und ständige Angst(Depression)?

Moin Moin,

mein Name ist Luis Brandt, Ich bin 18 Jahre alt und Rollstuhlfahrer.

Am besten fange ich mal ganz von vorne an:

Dieses Jahr im Februar hatte ich eine große OP und musste ein Opiat(Targin) zur Schmerzlinderung einnehmen, welches ich durch ein Versehen kalt entzogen habe. Von einem auf den anderen Tag. Ab dem ersten Tag traten sofort die später beschriebenen Probleme auf. Aus dem Nichts. Einfach so.

Seit dem Entzug im Mai, geht es mir zunehmend schlechter.(rein Psychisch)

Ich versuche mal zu beschreiben, wie ich mich fühle:

Ich wache auf und habe normale Energie, ich habe Lust auf den Tag und freue mich. Jedoch hat sich mein gesamtes Gedankenkonstruckt(also, Die Einstellung, oder die Gedanken, wie Ich über das Leben und ALLES andere nachdenke) seit dem Entzug KOMPLETT verändert. Kurz: Ich habe folgende Grundgedanken, bei allem, was ich tue, denke oder erlebe:

"Was ist der Sinn?"

"Ist das nicht irgendwie schon einmal passiert?"

"Gibt es alles schon, oder wird es irgendwann eimal alles schon gegeben haben?"

"Ist jede Musik irgendwann geschrieben?"

"Ist jede Geschichte, oder jeder Text irgendwann erzählt, oder geschrieben?"

"Ich werde irgendwann Krank!"

"Es kommt nichts neues mehr, denn es ist/war alles schon da!"

"Die Zeit läuft zu schnell!"

Ich rechne ständig aus, wieviel Zeit mir, oder anderen noch bleibt(auch, wann ein angefangenes Ereignis/Projekt wieder enden konnte)

Es ist eine regelrechte Gedankenflut, die ich seit dem durchdenke und dort nicht mehr rauskomme. Alles, was ich tue, mache ich gerne, aber habe, wie gesagt immer diese Fragen und Gedanken im Hinterkopf, die mir die Laune vermiesen und ich mir die Frage stelle, "Warum mache ich überhaupt IRGENDWAS?"

WICHTIG!:

Ich habe keine Suizidgedanken.

Ich habe mich bereits beim Psychologen angemeldet.

ich bin ein fröhlicher Mensch.

So, wie ich jetzt denke, habe ich vor dem Entzug nicht im geringsten gedacht und gelebt.

Meine Fragen:

Wo kommt das alles her?

Ist das normal?(In meinem Alter)

Geht es jemanden ähnlich?

Kann das alles wieder komplett weggehen, so wie es angefangen hat?

Ich hoffe, mir kann jemand helfen.

Vielen Dank.

Luis Brandt

behinderung Depression Psyche depressiv negative Gedanken Targin
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Bin ich wirklich psychisch krank?

Hallo, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich bin weiblich 16, meine Schwester ist 17. Als ich klein war wollte mein Vater nur meine Schwester haben. Immer als ich mit ihm kuscheln wollte war er voll kalt zu mir und ist immer weg gegangen. Meine Eltern haben sich danach getrennt, aber nicht wegen mir. Meine Mutter hatte seitdem immer wieder verschiedene Männer und wurde ab und zu von manchen geschlagen. Ich wurde sehr oft gemobbt, aber es war jedem egal. Ich habe schon mal versucht mich selber umzubringen. Als meine Mutter und meine Schwester es erfahren haben, haben die mich nicht mal gefragt wieso ich das gemacht habe. Ich hatte halt nicht so eine schöne Kindheit. Es kann auch sein, dass ich Depressionen habe, weil ich immer Panikattaken bekomme, wenn jemand bisschen frech zu mir ist. Ich habe so gut wie nie über meine Probleme geredet, und ich hatte noch nie jemanden, der mich wirklich liebt. Meine Mutter meinte mal ich sei psychisch krank. Meine Schwester juckt es nicht wie es mir geht und ich hatte letztens einen Freund. Ich hatte mein erstes Mal mit ihm, allerdings ohne Kondom und er hat auf meine Scheide gespritzt. Ich glaube, dass ich schwanger bin und habe es ihm natürlich auch gesagt. Er hat mich danach blockiert und meinte, dass ich krank bin. Als ich mit seinem besten Freund darüber geschrieben habe, hat er auch gesagt, dass ich psychisch krank bin. Ich habe halt nicht so viele Freunde, deswegen gehe ich nie raus und bleibe die ganze Zeit nur Zuhause. Ich bin sehr anhänlich und alle meinten es sei nervig und beleidigen mich dann. Ich rede oft alleine, weil ich ja niemanden zu reden habe. Aber ich mache das ganze bewusst, also ich realisiere es, immer wenn ich mit jemanden bin, verhalte ich mich normal und rede nicht alleine. So langsam habe ich angst, das alle andere Recht haben, was wenn ich wirklich psychisch krank bin?

Angst Angststörung Depression Panik Psychiatrie Psychologie ritzen Selbstmord psychische Erkrankung
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seit 2 monaten fast durchgehend krank, warum?

Ich bin echt am ende mit den nerven. Es fing mitte august an, Ganz normal mit halsschmerzen. Die dauerten 6 tage, dann hatte ich ca. 5 tage ruhe, dann merkte ich wieder eine schwellung im hals, die über 2 wochen immer heftiger wurde und dann in einer 1 1/2 wochen langen erkältung "endete". Das war ein sonntag wo es mir das erste mal halbwegs gutging und ich dachte, ich hätte ruhe. Und am abend merkte ich dann wieder ein stechen beim schlucken auf der rechten seite. Bis zu dem zeitpunkt hab ich mir noch gedacht, naja pech hat jeder mal. Es kann ja vorkommen, dass nach einer erkältung noch mal eine angina folgt. So, nach dem diese halsschmerzen wieder nach einer weiteren woche abgeklungen waren, hatte ich ca. eine woche ruhe und dann hatte ich wieder dieses gleiche gefühl im hals, was ich schon beschrieben habe. Und heute morgen bin ich wieder aufgewacht mit halsschmerzen erhöhter temperatur. Erkältung eben... Wenn das so weiter geht hab ich nicht nur ne anscheinend chronische Erkältung sondern auch noch schwere depressionen, weil es nervt. Ist das nur pech? Ich war natürlich über die tour, seit es anfing schon beim 3 mal beim artzt und einmal beim hno(bluttest etc. wirklich ne ganze menge gemacht). Die haben aber nichts auffälliges gefunden. Und ich bekomm' nur gesagt "viel trinken" "das muss auskuriert werden". In den letzten 60 tagen, war ich höchstens 15 tage symptomfrei. Das kann doch nicht sein. Ich achte ziemlich auf meine Ernährung. Also 100% mehr als es ein durchschnittlicher 19 jähriger tut. Ich rauche und trinke nicht. außerdem mache ich 4 mal die woche sport(zumindest wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin 'ne 2 MONATE LANGE ERKÄLTUNG AUSZUKURIEREN). Ich bin auch eigentlich nicht oft krank. Grippe/margendarm hatte seit der grundschule nicht mehr. Erkältungen vlt. 1-2 im jahr. Was mir noch auffällt, dass es mich eigentlich immer komplett umhaut, wenn ich derartiges habe. Aber jetzt in den 2 monaten nicht. Ich habe zwar erhöhte temperatur, aber noch genau so guten appetit und müde bin ich auch nicht. Hat irgendjemand sowas mal durchgemacht, oder hat iwie ne ahnung was ich machen soll, was das ist. Wie gesagt ich bin mit den nerven am ende. Danke!

Erkältung Depression Chronisch
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Was tun wenn der Partner depressiv ist?

Hallo erstmal,

seit einer Weile schon läuft es in meiner Beziehung Berg ab. Wir sind nun seit über 3 Jahren zusammen und haben eigentlich schon vieles zusammen durchgestanden, obwohl wir doch sehr verschieden sind.

Vor zwei Monaten etwa hat mein Partner rausgefunden, dass ich ihn betrogen habe. Ich wollte ihm sowas nie antun, ich verstehe nach wie vor nicht, was mich dazu animiert hat, doch nach langem Grübeln hat er sich entschieden es weiterhin mit mir zu versuchen, auch wenn es nicht leicht wir.

Doch nun wir alles nur noch schlimmer. Dass er psychische Probleme hat wusste ich bereits, weshalb ich ihm riet einen Psychologen aufzusuchen (Eine Behandlung wäre aber frühestens Ende nächsten Jahres möglich).

Doch das Ausmaß war mir nicht bekannt, denn es kamen wohl bereits Suizidgedanken auf. Mittlerweile erkenne ich ihn nicht mehr wieder. Zur Besserung zieht er mittlerweile die Einnahme von Drogen in Betracht. Ich gebe mir die Schuld für seine Veränderung und sein stark depressives Verhalten. Ich spiele mit dem Gedanken mich zu trennen, da ich selbst nicht gerade die stabilste Person bin, doch ich weiß nicht ob er damit zurecht kommen würde, auch ich möchte mich eigentlich nicht trennen, denn ich versuche wirklich meinen Fehler “wieder gut” zu machen und eine glückliche Beziehung mit ihm zu führen. Jedoch bin ich mittlerweile selbst psychisch am Ende. Ich ziehe auch eine Selbsthilfegruppe in Betracht


Tut mir leid, wegen der langen Schilderung, ich hoffe Ihr habt Vorschläge

Depression Partnerschaft Psyche
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Zu lange warten...was tun als Ablenkung?

Hallo!

Ich fühle mich momentan sehr einsam und ich musste 9 Tage auf den nächsten Termin bei meiner Psychologin warten. Jetzt sind es noch knapp 4 Tage. Aber die Zeit vergeht einfach nicht. Ich weiß das meine Woche immer schnell rum ist und ich mich imme gefragt habe, wo die Woche hin ist...aber seit ich in Therapie bin, vergeht kein einziger Tag, an dem ich die Tage nicht unerträglich finde und sich wie Kaugummi ziehen. Ich muss ständig an die nächste Sitzung denken und kann es immer kaum abwarten. Hat vielleicht einer Erfahrungen damit und auch irgendwelche Tipps? Ich versuche mich durchs lernen abzulenken, da ich 2018 mein Abitur schreibe, aber es hilft einfach nicht. Vorab..ich habe keine Freunde mit denen ich mich treffen kann um mich abzulenken. Ich hab auch versucht mich mit meinem Handy abzulenken, aber ich schaue mir dann automatisch immer auf YouTube YouTuber an, die selber Psychische Probleme haben und von ihren Therapien sprechen. Manchmal simuliere ich dann mit mir selber eine Therapiestunde um mich abzulenken (Ja, ich weiß...es ist verrückt! Bitte nicht verurteilen)..aber ich brauche dringend andere Tipps als Ablenkung, die man auch alleine machen kann. Vielleicht ist hier einer der sich auch immer so gefühlt hat oder sich gerade so fühlt, weil auf die nächste Sitzung wartet und hat gute Tipps. Ich wäre euch so so dankbar

Gesundheit Burnout Depression Psyche Psychologie Therapeut Therapie Trauma Sitzung Tiefenpsychologie
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Begutachtung beim MDK?

Hallo,

ich bin nun seit Januar krankgeschrieben, seit Anfang März im Krankengeld, wegen Depression, Angst- und Panikstörung. Nun habe ich ein Schreiben der KK bekommen, dass der MDK auf Aktenlage entschieden hat, dass ich wieder arbeitsfähig bin. Meine Ärztin hat mich trotzdem weiter krankgeschrieben und dies wie von der KK gewünscht medizinisch begründet.

Ich nehme an, dass die Entscheidung auch damit zusammenhing dass in der Akte das letzte Gutachten des Psychologen war welches eine deutliche Besserung bescheinigt. Das Gutachten ist 4 Monate alt, und danach gab es eine deutliche Verschlechterung sodass ich heute psychisch schlechter dran bin wie zu Beginn der Therapie. Ich kann nicht mal mehr alleine das Haus verlassen ohne absolute Panik mit durch Stress bedingten Herzrythmusstörungen, Luftnot etc.

Heute habe ich eine Einladung zum MDK erhalten. Der Arzt der mich dort untersuchen soll hat im Internet Bewertungen von 5,1 im Schnitt, es gab schon mehrere Beschwerden bei der Ärztekammer überi hn, und er scheint Patienten die noch ein stärker ausgeprägtes Krankheitsbild haben schnell wieder für arbeitsfähig zu erklären. Durchweg wird berichtet, dass er nicht einmal nach dem psychischen Befinden bzw. Problemen fragt sondern nur Fragen die der KK dienen, und Diagnosen wie "Sie können Tabletten nehmen und haben keine Schlafstörungen, dann können sie auch arbeiten".

Ich habe solche Angst vor diesem Termin. Sollte ich tatsächlich wieder für arbeitsfähig erklärt werden und wieder arbeiten MÜSSEN werde ich ab diesem Zeitpunkt arbeitslos sein, da ich weiß dass ich es nicht schaffen werde und mein Arbeitgeber ist hier nicht entgegenkommend. Definitiv werden auch nur die nächsten 5 Minuten zu später Krankmeldung, zu spätes kommen oder gehen in einer Kündigung enden.

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Was habe ich für Möglichkeiten wenn ich tatsächlich für arbeitsfähig erklärt werde?

Ich habe alles gemacht was in meiner Macht steht - Reha wurde direkt zu Beginn der Therapie beantragt (im Dezember), diese findet aber erst nächstes Jahr statt - Wiedereingliederungsmaßnahmen sind 2x gescheitert da psychisch noch nicht möglich - Medikamentöse Einstellung war ohne Erfolg, fange ab nächster Woche ein neues Medikament an - Psychotherapie läuft - Eine Überweisung zum Psychiater ist da, Termin aber noch ausstehend

Mehr kann ich doch wirklich nicht machen.

Ich habe meine Ärztin beim letzten Termin schon nach einer Einweisung in eine Klinik gefragt, sollte bis zum nächsten Termin (morgen) keine Besserung da sein würde ich diese auch bekommen.

Die Frage ist nur was passiert wenn - wie zu erwarten ist - der Gutachter mich arbeitsfähig erklärt? Hat man dann noch eine Möglichkeit sich dagegen zu wehren? Was kann man dann noch machen außer die Arbeitslosigkeit? Also sollte das wirklich so kommen weiß ich, dass es aufgrund meiner aktuellen Verfassung im Disaster enden wird.

Danke für jede Atnwort !

Depression MDK Medizinischer Dienst
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Habe depressive Phasen, Frustessen und Schlafstörungen - was tun?

Ich studiere derzeit mein zweites Semester.

Im Ersten war ich noch hochmotiviert, hatte meinen Verein, war relativ gut im Stoff(dachte ich) und hatte zu Anfang auch einen mit dem ich was unternahm(Radfahren und so).

Dann ab dem zweiten Semester beginn gingen die Probleme los. Ich hatte 3 von 4 Modulen Sprich 6 Klausuren nicht geschafft.

Dazu kam, dass in der Whatsapp Gruppe Mobbing gegen mich los ging, weshalb ich 2 Wochen nicht dort war.

Das richtete sich vor allem gegen meine ADHS und das ich mir nichts gut merken kann.

Nachdem das rechtlich gestoppt wurde, folgte 2 Monate später das nächste Ding. Ich hatte im Verein was dummes gemacht, weswegen ich alleine nicht rausgeflogen wäre, aber es kamen mehrere und hängten mir Dinge an, die ich nicht gemacht hatte.

Da dort mein letzter Schulfreund drin war, der sich nun abgewendet hat, habe ich nun praktisch niemanden außer Eltern, da der eine, den ich hatte, aufgehört hat.

Ich bin auf dem besten Wege, die Hälfte dieses Semesters ebenfalls nicht zu schaffen(Schreibe nächste Woche).

Irgendwie ist das Leben grundsätzlich gegen mich.

Inzwischen ist das schon so weit, dass ich Nächte nicht oder wenig schlafe, mir teilweise am Tag 2 Tüten Chips reinstopfe und anstatt zu lernen nur über all das nachdenke.

Irgendwie sehe ich auch keine Zukunft wie:" In drei Jahren will ich das haben, das machen und dort hin ziehen."

Es ist eher so eine Art:" Schaum wa ma."

Wie kann ich denn den Schlaf wieder hinbekommen?

Und wie kann ich mit diesen Essen aufhören?

Vor allem: Wie kann ich diese Depressiven Phasen loswerden?(Dauern immer länger an)

Essen Schlafstörung Depression Essstörung Schlafprobleme
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Ist das schon eine ausgeprägte Essstörung?

Erst einmal zu mir - ich habe seit ein paar Jahren massive Probleme mit der Psyche (bipolare Störung, Borderline, leichte Schizophrenie, also keine richtige Schizophrenie, sonder eher eine Schizoaffektive Störung, aber das kommt in den seltensten Fällen vor, hauptsächlich tritt "nur" die Manie ohne Schizo auf). An Tabetten nehme ich eine ganze Palette verschiedenener Medis, darunter zwei Antidepressiva, paar Stimmungsstabilisatoren (Lithium etc.) und noch ein paar gegen speziell die Manien und Anspannungszuständen, immer wenn ich in der Klinik bin, auch Tavor (war bisher 6 mal stationär). Und nun sagt mir mein Umkreis, ich hätte eine massive Essstörung (wovon ich persönlich aber nicht ausgehe, ich stelle das bloß in Frage). Zu meiner jetzigen Situation. Ich bin 19 Jahre alt, 176 cm groß und wiege 56 Kilogramm (ganz ganz ganz leichtes Untergewicht, also nicht tragisch). Ich war noch nie in meinem Leben die große Esserin. Irgendwann, so vor zwei Jahren, kam es dazu, dass ich willentlich meine noch nicht verdaute Nahrung wieder erbrochen habe. Das habe ich eine zeitlang getan. Nun bin ich jedoch seit vier Monaten "kotzfrei". Meine Stimmung ist aber wiedermal massiv nach unten gerutscht. Schwere depressive und aggressiv Phase mit heftigen Stimmunsschwankungen und Anspannungszuständen, meint mein Psychiater. Und es kommt immer wieder mal vor (nichts ungewöhnliches), dass ich mal so zwei/drei Wochen am Stück nichts esse (Nulldiät). Zu Beginn habe ich das bloß erzwungen, weil ich unbedingt abnehmem möchte. Nun jedoch KANN ich nichts mehr essen. Ich habe einfach keinen Appetit mehr. Ich bekomme nichts in mich rein und erbreche sofort wieder (nicht absichtlich). Nicht einmal mehr meine Medikamente bekomme ich mehr runter und bin nun seit zwei Wochen Tablettenfrei. Dass ich immer mehr abnehmen, kommt mir ehrlich gesagt gerade recht. Ich finde es super, abzunehmen und möchte auch noch etwas mehr abnehmen. Jedoch spielt mein Kreislauf da nicht mehr mit. Mir ist schwindelig, ohne die Tabletten habe ich starke Stimmungseinbrüche und mein Körper ist einfach nur schlaff. Ich versuche ja schon, etwas zu essen, aber ich kann nicht mehr essen! Was meint ihr, was das ist?

Vielen Dank für's Durchlesen!

bipolare Störung borderline Depression Essstörung Manie Psyche Psychiatrie Aggressivität
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Psychische Probleme durch Targin-Entzug (Opiat, Oxycodon)?

Hallo, Ich bin 18 Jahre, männlich und Sitze im Rollstuhl. Ich hatte im Februar eine Wirbelsäulen OP in Neustadt. Als Schmerzmittel bekam ich Oxycodon (10 mg) sowie Ibuprofen 800.

Die OP ist gut verlaufen und die Schmerzen waren auch auszuhalten. Allerdings hatte ich nach drei Wochen immer noch starke Bauchschmerzen, so dass ich dann Targin 5 bekam. Diese Habe ich vor 13 Tagen abgesetzt. Ich habe sie Montagmorgen noch einmal genommen und dann den Abend Nicht mehr. Danach folgte keine weitere Einnahme.

Mit den Schmerzen komme ich gut klar, jedoch bin ich seit dem absetzen der Tabletten psychisch am Ende. Ich denke dauernd an vergangenes, an die Zukunft, Leben und vergehen und ich sehe mittlerweile keinen richtigen Sinn Mehr im Leben (Ich habe keine Selbstmordgedanken) Und finde alles langweilig, nichts reizt reizt mich mehr und ich denke, dass irgendwann alles langweilig wird und nichts neues mehr kommt.

Die erste Woche nach dem absetzen verlief etwas anders: ich war sehr emotional, Habe dauernd geweint und an meine Kindheit gedacht.

So ging es mir während und vor der Einnahme von Targin und Oxycodon garantiert nicht. Vor der Einnahme habe ich zwar auch mal an diese Dinge gedacht, jedoch nicht so intensiv, ängstlich und vor allem nicht so lange.

Ich bin ein Mensch, der generell schwer ich keiten hat mit der Vergangenheit abzuschließen und sich ein neues zu gewöhnen oder anzupassen. Ich habe mich allerdings in den letzten Jahren gut damit abgefunden und es mir ein wenig abgewöhnen können.

Erwähnenswert ist auch, dass ich im März erst 18 geworden bin. Meine Fragen: ist das normal? Kann es an dem Entzug der Tabletten liegen oder steckt mehr dahinter? Was kann ich tun und muss nicht mehr Sorgen machen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir Tipps geben?

Ich bedanke mich jetzt schon für die Antworten und wünsche einen schönen Sonntag!:) olfini

Depression Entzug Operation Psyche Schmerzmittel Opiate Oxycodon
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Ich bin mir recht sicher das ich Depressionen habe. Wie sage ich das meinen Eltern?

Hallo erstmal. Schön das du versuchst mir zu helfen, danke dafür. Ich bin für jede Hilfe dankbar. Nun zu mir. Ich bin 15 Jahre alt, werde bald 16. Wenn ich so darüber nachdenke, geht es mir seit ca eineinhalb Jahren so schlecht geht.

Ich bin mir jetzt ziemlich sicher das es Depressionen sind, die mich im Geiste ertränken, mich langsam töten, meinen Geist töten. Verzeiht mir diese Sätze.

So gesehen ist mir nichts schlimmes passiert, für Ausstenstehende betrachtet. Für mich ist es dennoch schlimm. Ich möchte nur kurz aufführen was mich bedrückt. Danach geht's zur Frage.

  • was mir stark zu schaffen macht, ist die Schule, neunte Klasse Gymnasium. Ich habe das Gefühl nie gut genug zu sein und meine Eltern zu enttäuschen mit meinen Noten.

-Einige Familien Verhältnisse sind glaube nicht so, wie sie sein sollten

  • ´mein selbstverletztendes halten seit letzten Sommer

  • mein bisher einziger Freund, jetzt mein Ex.

  • jetzt wieder da, meine Suizid Gedanken, dass macht mir Angst, einerseits will ich hier weg, unbedingt, aber gleichzeitig habe ich dabei Angst vor mir selbst.

  • Schlafprobleme, also schwer einschlafen, durchschlafen und nach dem schlafen dennoch keine Energie haben

  • ständige Lustlosigkeit

  • Abneigung bzw kein Interesse mehr an meinen Hobbys

  • Vertrauens Probleme

  • Einfach Angst haben vor Verlusten

  • ich nenne es mal Panik Attacken in der Nacht

Nun, ich fühle mich i Moment nicht dazu in der Lage das hier alles gut aus zu formulieren, vergebt mir. Meine Frage... Ja. Wie kann ich meinen Eltern das nahe bringen? Ich habe echt Angst davor. Ich will ihnen nicht weh tun. Ihre Tochter will sich umbringen. Das muss furchtbar sein. Aber so kann es nicht weiter gehen, ich will wieder leben, Also wie sage ich es ihnen?

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