Was tun, wenn der Hausarzt dich mit schwerer Erschöpfung einfach gehen lässt?

Durchweg denken, ohne dass der Denkprozess komplett zufällig ausgelöscht wird, oder Dinge tatsächlich durchdenken, bevor die Gedanken bis zum Stillstand verlangsamen?

Nö.

Nur 2 Jahre bis jetzt 8 Stunden am Tag im Bett liegend mit gefühlt richtig starkem Fieber, obwohl äußerlich nichts charakteristisches für Fieber ist

Kann meine Wohnung vor Schmerzen wie tausendfachen glühenden Machetenstichen kaum sauber halten.

Es begann, als ich 60% meines Blutes bei einer Nasenoperation wegen Schlafapnoe verlor, gefolgt von einer Infektion mit multiresistenten Bakterien, die drei Wochen lang antibiotische Medikamente viermal täglich brauchte.

(Nicht, dass ich mich für emotionale Gruppenonanie interessiere, ich verachte Emotionen und persönliche Interaktionen, aber vielleicht kann jemand, der sich mit dem Gehirn auskennt, einige Verbindungen herstellen?)

Vielleicht nicht genug - man kann nicht erwarten, dass ich an einem Nachmittag Medizinstudium mache - war es nicht allzu fair von meinem Arzt, mich nach einer Blutuntersuchung und Bauchultraschall nach Hause zu schicken?

Ich meine, was zum Teufel?

Ich mag energetisch gehandicappt sein, aber ich bin immer noch dabei, ein Mathe-Studium zu beenden, und zu sagen, dass nichts Physisches (und mentale Prozesse sind physisch, siehe jede SciShow-Episode) vor sich geht, nun, das kann ich einfach nicht stehen lassen. Ich kann diese Schlussfolgerung einfach nicht nachvollziehen.

Alles, was ich bekam, war: "Nun, die Blutuntersuchung war unauffällig. Auf Wiedersehen, bleiben Sie gesund".

Die Frage ist, wie gehe ich vor, ohne Ärzte-Hopping und wenn weder Koffein noch andere Substanzen wirken?

Stress, Gesundheit, Schmerzen, Bewegung, Fitness, Arzt, Blut, Burnout, Depression, Homöopathie, Müdigkeit, Muskeln, Psyche, Psychologie, Vitamin D, Erschöpfung, Schwäche
Durch corona Depressionen?

Hey Leute ich wollte euch mal was fragen. (Achtung wird ein bisschen lang) aber ich freue mich wenn ihr mir euren Rat gibt. (Ich bin 18 und Schüler)

Ich hatte vor 3 Monaten corona da hat alles angefangen . Ich hatte einen leichten Verlauf aber danach kam alles schreckliche ... ich hatte jede mögliche Art an Symptomen jeder Tag war eine Qual(ich gehe von Long COVID aus) .
Ich hatte bzw. habe kein Zeitgefühl.
alles vergeht an mir vorbei und alles ist für mich hoffnungslos. Ich hatte und hab noch immer Kontrollzwänge. Meine Ärztin hat mich als Hypochondrisch diagnostiziert, denn ich war jeden Tag beim Arzt oder in der Notaufnahme. Ich hatte jede mögliche Angst vor Krankheiten.
Jetzt ist es besser da ich angefangen habe für mich selbst was zutun Sport, Bewegung, Meditation, Schlafrhythmus geändert. Ich habe 11-12 Stunden geschlafen. Jetzt sind es täglich 8-9 was einiges besser gemacht hat. Jedoch ist meine Psyche Immer noch betroffen. Ich war immer ein mega glücklicher Mensch. Wie ich mich jetzt fühle weiß ich nicht. Ich sehe nur noch schwarz. Morgens stehe ich auf und hab den gestrigen Tag total vergessen. Ich bin ständig müde und habe Schwindel, bin antriebslos. Körperpflege, aufräumen, kochen, lernen, Sport machen ich kann diese Sachen nicht mehr. Eine Zeit bin ich nicht aus dem Haus gegangen vor Angst.
(Ich hab bald einen Termin beim Psychotherapeuten)

Ich weiß viele sprechen nicht gerne darüber aber ich frage mich ob corona der Auslöser war?
Habt ihr Erfahrung ? Wie ging es euch

Ich möchte gerne die Meinung anderer hören als vom Arzt. Danke im Voraus

Depression, Coronavirus
Krankschreibung wegen Depressionen?

Hallo, 

ich bin 15 Jahre alt und besuche die 10 Klasse (Einführungsphase) eines Gymnasiums.

Ich war heute bei nem Erstgespräch bei einer Psychologin. Diese hat mir geraten mir eine Krankschreibung für die Schule zu besorgen. Sie vermutet bei mir eine mittelgradige Depression, welche es mir auch schwer macht mich in der Schule zu konzentrieren und überhaupt aus dem Bett zu kommen. Ich hab auch so schon viele Fehltage und ich kann einfach nicht mehr. Im Moment kann ich außerdem nicht mal zur Therapie gehen, weil dort schon zu viele Patienten sind.

Nun zu meiner Frage: 

Bei mir stehen bald die Klausuren an und ich kann nichts, denn ich kann mir nie merken, was die Lehrer sagen. Zu Hause hab ich auch nicht die Motivation zu Lernen, deswegen wäre es gut, wenn ich für ein paar Wochen zu Hause bleiben würde, ABER ich müsste dann doch die ganzen Klausuren nachschreiben, oder? Und wahrscheinlich auch die Stufe wiederholen, wenn ich so viel versäume, das will ich aber nicht. Ich weiß wirklich nicht, was ich machen soll. 

Ich muss auch irgendwie Kontakt zu einem Psychiater aufnehmen, da ich vielleicht Medikamente brauche. Da müsste ich aber auch bestimmt monatelang warten.  

Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Soll ich mir eine Krankschreibung holen oder versuchen diese 2 Monate mit vielen Klausuren durchzuhalten? 

(Sorry für meine Rechtschreibung, mir ist gerade nicht danach meine Grammatik zu checken.)

Lg 

Schule, Gesundheit, Depression, Therapie, Psychiater, Krankschreibung, Psychologe
Ich fühle mich unbeschreiblich komisch?

Hi.

Also erstmal damit das klar ist, brauch ich keine Antworten die ich selbst schon weiß. Sowas wie das können wir nicht wissen, oder da musst du zum Therapeuten gehen brauch ich auch nicht. Bitte nur antworten wenn ihr wirklich was dazu wisst. Danke

Also es fing alles an dem Punkt an wo ich vor kurzem meine Schule abgeschlossen habe. Seit dem hab ich viel mit Angst, panikattacken, zwangsgedanken und derealisation/depersonalisation zu tun.

Alles hat an einem Sonntag Nachmittag angefangen als ich das erste Mal eine derealisation mit einer panikattacke hatte. Ich hatte schon vorher ab und zu mit derealisation zu tun gehabt, es war aber nie wirklich ein Thema für mich da es nur 10-20 min ging und danach wieder weg war. Es war am Anfang täglich, ist danach aber in immer größereren Abständen aufgetreten. Mal hat ich auch ein kompletten Monat garnichts damit zu tun. Bis zu diesem Sonntag wieder wo auch eine kleine panikattacke hinzu kam. Ich mir nichts weiter gedacht, also hab ich es einfach wieder so stehen lassen.

Am Montag danach hat allerdings alles angefangen wirklich schlimm zu werden. Ich hatte eine heftige DR/DP gefolgt von einer heftigen panikattacke die dismal auch über den halben Tag anhielt. Da ich jetzt hier nicht so viel schreiben will weil keiner sich hier einen Roman durchlesen will, lass ich einfach mal die ganzen Details, die ich jetzt Persönlich auch nicht für so wichtig empfinde.

Seit diesem besagten Montag hab ich viel mit zwangsgedanken und Dr/Dp zu tun. Diese zwangsgedanken handeln sich über existenz und Realität. Zum Beispiel so Gedanken wie: wie kann das alles hier real sein oder wie ist aus nichts etwas entstanden. Und so weiter und so fort. Ganz schlimme Gedanken die mir sehr angst machen. Ich weiß für euch hört sich das nicht so schlimm an, aber ich fühle mich bei den Gedanken und allgemeinen die ganze zeit verdammt komisch. Ich fühle mich irgendwie so als wenn mein ganzes Leben vorher also die ganzen 17 Jahre die ich jetzt lebe ein Film waren und ich jetzt plötzlich in der Realität bin, obwohl sich ja eigentlich nichts geändert hat. Ich hab auch keine Angst vor der Zukunft wie es jetzt nach der Schule weiter geht, ganz im Gegenteil sogar eigentlich hab ich mich die ganze zeit sehr darauf gefreut.

Ich fühl mich moment einfach in meiner eigenen welt und existenz sowas von komisch und fremd dass ich nicht mal weiß ob das überhaupt noch eine Dr/Dp ist.

Wenn irgendjemand was darüber weiß dann würde ich mich sehr über eine Antwort freuen, denn ich hab momentan nicht mehr viel was mir Freude macht.

Und Entschuldigung das die ganze Sache jetzt doch zu einem kleinen Roman wurde...

Depression, Neurologie, Psyche, Psychologie, Psychiater
Panik Dunkelheit, angststörung ?

Hey ich habe seit ein paar Jahren richtig Panik vor Dunkelheit.Mal geht es aber dann wird es wieder schlimmer. Ich schlafe seit Jahren nur noch mit licht . Mein Vater regt sich auf weil dauernt meine lightstrips an sind. Habe halt schiss das irgendwas passiert jemand rein kommt ins Zimmer etc. Habe auch echt Angst das mein licht mal aus geht oder es Stromausfall gibt da würde ich glaube durchdrehen . Einmal als das passierte habe ich mich unter einem Kissen versteckt .

Und draußen kam mein Vater von hinten es war dunkel und ich habe halt los geschrien. Ich habe halt auch andere Phobie und denke schon das es in Richtung angststörung geht .Wenn ich allein draußen bin habe ich manchmal Panik das jemand aus dem Gebüsch kommt wenn es da raschelt es ist echt nicht mehr schön. Therapeutin hatte ich sie sagte nur sie könnte mir nicht helfen und sie weiß nicht wo sie ansetzen soll und wollte mich von Anfang an in der Klinik sehen . Wenn ich im Wald Fahrrad fahre gucke ich immer ob jemand hinter mir ist .Laute Geräusche sind halt auch schlimm für mich. Wenn ich z.b im dunklen bin und das Handy oft klingelt .

So jetzt mal zu meinen Phobien: Angst vor Bäumen im dunklen ,vor dunklen Räumen, allgemein vor Dunkelheit, vor raschelnden Büschen etc , vor Spritzen bzw Nadeln , vorm Zahnarzt ,vor ohnmächtig werden , vorm Tod und traue mich halt manchmal nicht mit Leuten zu sprechen .

Wenn ich beim einkaufen am der Kasse stehe habe ich manchmal das Gefühl umzufallen oder so zu schwanken. Habe halt Problem auch mit bezahlen an der Kasse da ich dyskalkulie habe und ich schiss habe nicht den richtigen Betrag zu geben . Da zittere ich mach mal schon wenn ich noch gar nicht dran bin .

Zur Vorgeschichte: als ich klein war hatte ich einem Albtraum von Skeletten da hatte ich Panik das die hinter mir stehen und fand halt das Geräusch meiner elektrischen Zahnbürste schlimm . Wurde auch oft im dunklen erschreckt. Und einmal war ich im k.h am schlafen . Es war Nacht und ich wurde da halt festgehalten .

Angst habe ich halt davor das wenn ich mit dem Rad unterwegs bin mich ein Mann verfolgt und irgendwas mit mir macht . Was er machen könnte will ich jetzt besser nicht weiter erläutern , könnt ihr euch bestimmt vorstellen .

Relevant könnte auch sein das ich mal von einem Mann im Schritt angepackt wurde mit 12 oder so er hat halt erst gesagt er würde mich massieren damit ich noch besser Fußball spielen kann und dann ist er halt an meinen Unterhose gekommen halt in Schritt. Ich habe kein Plan ob es Absicht war oder ein versehen. Mir ist halt auch einmal aufgefallen das man seinen ... gesehen hat also er nichts unter der Shorts hatte . Normal ist ja sowas nicht oder?

Bei mir spielen halt auch depris manchmal mit rein. Wenn jetzt was passiert was nicht schön ist denke ich halt oft an sui...und werde halt down. Früher war es extreme als jetzt , da hatte ich wirklich manchmal nachts Panik das ich mich ..Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl .Ich wünsche das keinem.LG j

Angst, Gesundheit, Depression, Panik, Phobie, Psyche
Ich weiß einfach nicht mehr weiter...was soll ich machen?

Hallo liebe Community,

ich bin 19 und muss die 12te Klasse wiederholen, weil ich einfach nicht mehr klar komme. Ich habe das Gefühl, dass ich schon etwas länger (mehrere Jahre) depressiv bin, immer in Gedanken verfalle und mich selbst damit runtermache. Ich habe extreme Probleme mit mir selbst...hasse mich selber, weil ich immer mehr meinem Vater ähnel und mit ihm verglichen werde. Er ist ein gefühlsloser Mensch, der seine Frau und Kinder allein gelassen hat. Ich bin aber ein Mensch, der sehr schnell emotional wird, werde aber trotzdem von meiner Mom als ,,gefühlslos" oder ,,Roboter" bezeichnet wenn ich manchmal einfach down bin. Wenn ich zu gut gelaunt bin, bin ich anscheinend zu nervig, das gilt für jeden und ich merke es selbst. Egal wie ich mich verhalte, ich mache immer alles falsch. Ich kann nicht mal vernünftig nachdenken, weil mein Kopf einfach zu voll ist. Es ist sogar so schlimm, dass ich meist Sachen vergesse, als Beispiel: Ich muss zum Keller, soll Nudeln holen und nebenbei Müll rausbringen...da vergesse ich dann das Müll rauszubringen. Ich verfalle in Gedanken und vergesse irgendwie alles um mich. Habe mehrmals darüber nachgedacht Selbstmord zu begehen, weil man mich nicht braucht...habe gestern angefangen mich mit einem Messer an meinem Arm zu ritzen und es wird einfach nur schlimmer werden. Zum Therapeuten kann ich einfach auch nicht gehen, weil ich noch nie mit irgendeinem Menschen über meine Probleme geredet habe weil ich Vertrauensprobleme habe und andere Menschen nicht nerven will. Der Druck davon zu wiederholen macht mich auch komplett fertig und ich will einfach nicht zur Schule, die Schule macht mich richtig fertig und kriege dadurch nur noch mehr Depressionen...aber dann werde ich wieder runtergemacht...Wenn ich manchmal auch richtige Depri-Phasen habe, dann merken es meine Freunde und fragen ob ich ,,wieder mal" meine Phasen habe. Ich glaube die nehmen sowas nicht ernst, am liebsten würde ich es ihnen zeigen indem ich mich einfach erhänge.

Das sind auch nicht alle meine Probleme, es gibt noch mehr aber das reicht fürs erste.

Anhand des Textes merkt man wahrscheinlich auch wie durcheinander mein Kopf ist...tut mir leid, dass ihr das lesen müsst, aber könntet ihr mir helfen?

Dankeschön ^^

Depression
Seit über einem Jahr Gastrits, weiß nicht mehr weiter?

Hallo liebe Community,

ich wende mich an euch aus Verzweiflung, weil ich langsam nicht mehr weiter weiß.

Seit mehr als einem Jahr leide ich nun an einer Gastrits. Vor etwa einem Jahr kam bei einer Magenspieglung eine Typ C Gastrits heraus. Mir wurden PPIs und Stressreduktion verschrieben. (Hatte jetzt kürzlich wieder eine, da stehen die Ergebnisse noch aus)

PPIs haben bei mir keine Wirkung. Ich habe alle möglichen Präperate (Omeprazol, Pantorprazol, Esoprazol) in allen möglichen Dosierungen probiert. Bei geringer Dosis habe ich gar keine Veränderung bemerkt, bei höherer Dosierung ging es mir noch schlechter: Sodbrennen, das Gefüh wie Blei im Magen, Reizhusten ...

Gerade verusche ich es mit einem H2 Blocker, aber bisher hat sich da auch noch kein wirklich postiver Effekt gezeigt.

Auch pflanzlich hab ich schon vieles durch: Malve, Heilerde, Leinöl, Aloe Vera ..., und auch homöopathisch habe ich bereits versucht, nachzuhelfen. Nichts hat wirklich geholfen. Das einzige, was zeitweise etwas Erleichterung verschafft ist Talcid.

Ich habe meine Ernährung umgestellt: nichts Süßes, nur wenig Zucker in Form von Kokusblütenzucker, nichts Fritiertes, nichts zu fettiges, keine Fertigprodukte, keine scharfen Gewürze, kein säurehaltiges Obst... Ich rauche nicht, trinke weder Alkohol, noch Kaffe. Ich habe sogar einmal für 3 Wochen auch komplett auf Gluten und Laktose verzichtet, was aber auch nichts gebracht hat, außer, dass ich 24/7 hungrig war...

Tja, nun weiß ich auch nicht mehr. Bin momentan wegen Depressionen krankgeschrieben und möchte auch eine Therapie anfangen. Also, der Verdacht ist groß, dass die Gastrits psychosomatisch ist. Nun ist das aber ein wirklich ätzender Teufelskreislauf. Wenn der Stress zur Gastritis geführt hat, sorgt die Gastrits dafür, dass immer wieder Stress aufkommt, weil einfach nichts hilft. Ich würde so, so gerne wieder Sport machen! Aber da kann ich auch das Zufallsrad drehen, ob moderare Bewegung gerade geht, oder ob mir davon schlecht wird. Ich überlege schon, das einfach zu ignorieren, weil Sport für mich schon immer Ausgleich bedeutet hat.

Ich mache übrigens schon jeden Abend Yin-Yoga, zur Entspannung.

Ein Besuch in der Tagesklinik steht auch schon im Raum, mir geht es nur phasenweise vom Magen her so schlecht, dass ich nicht weiß, wie ich das "schaffen" soll. Ich kann ja nicht mal alles essen und muss auch darauf achten, dass ich mehrmals kleine Mahlzeiten zu mir nehme, damit ich nicht abnehme. (Wiege ohnehin schon zu wenig...)

Hat irgendjemand Erfahrungen mit einer Gastritis, die auf bisher kein Medikament anspricht? War schon mal jemand mit Gastrits in ner Klinik/Tageskling? Könnt ihr vielleicht Kuren empfehlen, die auf sowas spezialisert sind?

Bin für jeden Input offen und schon mal vielen Dank für eure Antworten!

Gesundheit, Depression, Psyche
Habe ich versagt aufgrund meiner Erkrankung?

Guten Tag! Ich habe da wirklich ein Problem, und ich weiß nicht, an wem ich mich genau wenden soll. Seit 20 Jahren habe ich nun mit depressiven Erkrankungen zu kämpfen, weil ich in meiner Kindheit oft das Gefühl von Ablehnung mit auf dem Weg bekommen habe. Ob in der Familie, Schule, mit Freunden, et cetera.
Ich war in den letzten 10 Jahren in 5 Kliniken, bis es mir endlich, endlich besser ging; in dieser Zeit habe ich sämtliche Abschlüsse nachgeholt und stehe heute sogar kurz vor meinem Uni-Abschluss. Wegen der Gesamtsituation, ich bin heute 32 Jahre alt, wohne ich noch immer Zuhause, und brauche demnach etwas länger als andere.
Man hatte mir oft gesagt damals, dass ich hässlich bin, heute ist dem zwar nicht mehr so, aber das Gefühl der Unsicherheit und die gewaltige Angst vor Ablehnung ist geblieben. Wenn ich mir anschaue, was andere mit Leichtigkeit hinbekommen; sie haben langjährige Beziehungen, Familie gegründet, Job, Wohnung, und ich habe das Gefühl, dass dies der letzte große Schritt ist, den ich niemals schaffen kann. Ich habe nicht mal irgendwelche Verehrer oder Männer, die mir mal ihre Liebe gestanden haben; stattdessen hatte ich einen ziemlich manipulativen Ex-Freund, der zu mir meinte, ich bin eine Frau, in die man sich nicht verlieben kann. Ein anderer Ex-Freund ist mit seiner Exfreundin fremdgegangen; hat mich ständig mit ihr verglichen. Ich habe das Gefühl, dass ich einfach eine Frau bin,. die an allen Fronten versagt, in die man sich nicht verlieben kann; die es nicht wert sei. Und das trotzdem ich so vieles geschafft habe. ich weiß, das mag widersprüchlich klingen, aber ich verstehe nicht, wieso ich dieses Gefühl von Ablehnung partout nicht loswerde. Ich habe auch ständig Albträume deswegen, dass andere Menschen wichtiger, besser sein als ich. Mein Bruder sagt mir dauernd, ich bin eine Versagerin, weil ich noch zuhause wohne.
Wenn ich dann mal Dates habe, sind die Männer zunächst begeistert, servieren mich dann aber eiskalt ab, das nun schon zum wiederholten Male. Und diese ständigen Gedanken der Ablehnung verfolgen mich; auch im Job, der Gedanke, dass mich alle anstarren, weil ich mich hässlich fühle, oder weil ich einfach nicht gut genug bin..... daher auch meine gewaltige Zukunftsangst....
Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen... vielen Dank schonmal für die Antworten!

Depression
Bekomme ich Depressionen?

Hallo,

Ich (weiblich, 15) habe jetzt schon seit mehrere Wochen das Gefühl, dass es mir immer schlechter geht. Ich verliere langsam die Lust für viele Sachen, werde ängstlicher, schlechter in der Schule und so weiter. Ich hab viel Musik gehört, ich muss immer öfter am Tag einfach weinen und es kommt meistens sehr plötzlich und ohne einen wirklichen Grund. Ich habe in letzter Zeit auch immer öfter mit meinem Selbstwertgefühl zu Kämpfen; eher nicht wegen meines Aussehens, sondern weil manche von meinen Freunden, mit denen ich gerade am meisten mache und mit denen ich auch sehr eng bin, besser in der Schule sind als ich. Ich habe sie natürlich trotzdem sehr sehr gerne und sie mich auch, aber ich fühle mich dann einfach nur wie eine Versagerin und wie eine Person, die nichts kann. Ich bin eigentlich in der Schule ganz gut und hatte in den vergangen Jahren auch öfter Einser Durchschnitte, aber wie gesagt, durch Corona und alles, was bei mir dazu gekommen ist, bin ich viel schlechter geworden und beteilige mich kaum noch am Unterricht. Manchmal will ich einfach nicht mehr Leben, weil ich mich so schlecht, traurig und unwohl fühle und will mich dann auch selber verletzen. Meinen Eltern habe ich bis jetzt noch nichts gesagt und will das auch erstmal noch so belassen und nichts großes draus machen... Ich weiß einfach nicht, was ich jetzt machen soll und ob das nur kurzfristig ist und ob das Depressionen sind oder nicht. Kennst sich jemand damit aus und könnte mir weiterhelfen?

Vielen Dank!

Und was auch wichtig noch zu ergänzen ist, ich habe auch noch mit meiner Familie oder mit meinen Freunden meine lustigen und glücklichen Momente, wo ich auch lache, aber diese werden auch langsam weniger und weniger....

Depression, Psyche
Wie bringe ich mich schmerzfrei um?

Ich weiß selbst das ich schon lange Depressionen habe, meine Familie macht da immer einen Witz draus und nehmen mich nicht ernst, sie ignorieren es. Ich bin erst 16 und mir ist es unangenehm mit fremden Leuten über meine Gefühle zu reden, daher bin auch nicht in Therapie.

Meine Mutter schreit mich immer an und findet immer irgendwas was sie an mir auszusetzen hat. Mein Handy ist anscheinend ein ganz großes Problem bei ihr denn sie nimmt es mir bei jeder Gelegenheit weg. Sie nimmt mir meine Freunde weg. Ich habe dann immer niemanden mit den ich reden kann. Sie lässt mich nie meine Meinung sagen und hört mir nie zu, klar haben wir vielleicht auch mal schöne Momente aber die sind so selten geworden. Viele würden sagen sie sorgt sich nur um mich aber ich denke das nicht, sie will mir ständig ihren Willen aufzwängen.

Meine Schwester ist gut in der Schule, das heißt sie hat 1, 2 und 3, 4 kommt ehr seltener vor. Bei mir ist es das gleiche, vielleicht habe ich mehr 3 als sie aber ansonsten sind wir gleich. Meine Mutter findet meine Leistung jedoch nicht genügend, bei jeder Zeugnisvergabe muss ich mir anhören wie schlecht ich sei. Wenn du dann ne Viertelstunde zuvor gehört hast wie toll das deine große Schwester das gemacht hat und wie gut sie in der Schule ist, könnt ihr euch ja vorstellen wie ich mich immer fühle.

Der Tod ist doch toll. Du kannst nichts mehr bereuen, du bist ja Tod. Du fühlst nichts mehr, denn wenn überhaupt ist deine Seele noch übrig, und die hat eigentlich keine Emotionen. Sie existiert einfach nur. Also warum lebe ich was macht es für Sinn weiter zu leben, wenn du so ein schrecklicher Mensch bin? Ist es nicht besser wenn ich mich einfach umbringe? Wären dann nicht alle glücklicher? Eine Last weniger?

Zu dem Entschluss bin ich gekommen. Ich möchte mich umbringen. Schmerzfrei. Ich möchte unbedingt keine Schmerzen haben und es muss etwas sein an das ich leicht rankomme.

Ihr könnt mir jetzt schreiben wie toll das Leben doch sei und wie wertvoll. Ist es nicht. Das Leben ist scheiße. Zumindest hasse ich meins, wenn du reich bist, einen Partner hast der dich auf Händen trägt und alles für dich tun würde und wenn du deine Familie liebst und einfach nur glücklich bist, kannst du das natürlich nicht sagen. Und ich freue mich für euch das eurer Leben toll ist, meins jedoch nicht. Ich habe es satt immer wegen jeder Kleinigkeit angemeckert zu werden. Nie gut genug zu sein.

Also wenn ihr mir wirklich helfen wollt beantwortet einfach meine Frage. Umbringen werde ich mich so oder so, ich möchte es schmerzfrei haben. Also erfüllt mir bitte meinen letzten Wunsch und beantwortet mir meine Frage.

Schmerzen, Depression, Tod
Ich habe Depressionen und bin mit meinem Körper unzufrieden. Was kann ich tun?

Hallo,

ich bin 12, also in der Phase der Pubertät. Ich war schon immer empfindlich und das merken auch meine Klassenkameradinnen in der Schule. Manche nutzen es sich zum Vorteil und hänseln mich. Ich kann mit der Zeit damit umgehen und nehme konstruktive Kritik nicht so persönlich, doch es kommen ab und zu welche die mich als dick bezeichnen. Laut BMI bin ich nicht übergewichtig, ich wiege 46 kg und bin 150 cm groß. Ich bin aber sehr unzufrieden mit meinem Körper! Nachts weine ich, über jede einzelne Sache. Einmal war ich kurz davor von meinem Zuhause wegzulaufen, ich habe auch eine Zäzeitlang Liebeskummer gehabt und.... alles mögliche! Ich habe aber noch nicht vor mich selbst umzubringen, so schlimm ist es nicht. Immer wenn etwas auf einem Punkt kommt, zu viel Stress ist, dann werde ich depressiv und akressiv. Das merkt schon mein Vater aber er weiß nicht was in meinem Kopf abgeht. Ich möchte auch nicht mit ihm drüber sprechen da ich befürchte er hat schon genug zu tun und mich hänseln wegen meiner Figur tut er auch! Zwar aus Spaß aber ich... verstehe es ganz anders. Ich habe auch eine Freundin mit der ich drüber geredet habe aber niemand konnte mir helfen😥. Ich habe einfach auch das Gefühl das niemand mich mag💔.Es wäre megaaa lieb von jmd der mir hilft meine Gefühle zu kontrollieren, oder mich etwas aufmuntern könnte. Denn wenn ich etwas positives Lese, dann sehe ich wieder durch pinke Brille. 🥰

Gesundheit, Depression
Ständige starke Angst vor Krankheit, Krankenhaus und Tod. Was tun?

Hallo Zusammen,

ich hoffe, ich kann halbwegs beschreiben wie mein Leben seit nun ca. 3-4 Jahren aussieht und wie stark mich das mittlerweile im Alltag belastet. Und zwar habe ich ständig, also täglich, starke Angst davor schwer krank zu sein oder zu werden (vor allem Krebs) und deswegen dann lange in ein Krankenhaus zu müssen und nach langen Schmerzen und Qualen zu sterben. Diese Angst wurde immer stärker und begleitet mich mittlerweile in praktisch jeder Zeit in der ich wach bin. 

Ich finde einfach keinen Weg aus den Gedanken und bin mir sicher, schon bald eine tödliche Diagnose zu bekommen. Das selbe betrifft Gedanken über meine Frau. Bei jedem Kopfschmerz denke ich "Oh Gott, bitte kein Hirntumor, wie soll ich ihr helfen? Wie soll ich damit klar kommen wenn es ihr immer schlechter geht?" .. 

Durch diese Gedanken empfinde ich praktisch keine Lebensfreude mehr. Mein Leben besteht zum aller größten Teil aus diesen Ängsten. Dadurch ziehe ich mich auch zurück, mache deutlich weniger, grüble vor allem und schlafe viel..

Ich weiß aktuell nicht mehr weiter. Ich habe auch keine Kraft mehr. Erst heute war ich bei einer Facharzt Untersuchung. Die zwei Wochen zwischen dem Hausarzt Termin und dem Facharzt Termin waren die Hölle. Was wird er rausfinden? Krebs? Ich habe kaum geschlafen, Zittern, Magenschmerzen, Krämpfe.. Der Termin heute blieb ohne Befund, trotzdem habe ich jetzt schon wieder Angst, das evtl. was anderes unentdeckt geblieben ist.. 

Habt ihr einen Rat für mich? Hilfe..

Vielen Dank fürs Lesen.

Angst, Depression, Krankenhaus, Krankheit, Panik, Psychiatrie, Tod, Sorgen
Psychiaterin / Psychologin finden in Berlin?

Hallo,

ich bin gerade sehr am verzweifeln und weiß nicht mehr ganz was ich tun soll.
Mir geht es zurzeit sehr schlecht und ich weiß auch nicht mehr ganz was ich tun kann, soll oder auch möchte.
Ich war von Januar 2019 bis Januar 2020 in einer Verhaltenstherapie, aber leider hat diese mir nicht wirklich weitergeholfen, sowohl die Einzel als auch die Gruppentherapie nicht.
Ich wollte dann in eine Tagesklinik wieder gehen, aber diese hatte dann leider geschlossen aufgrund der Aktuellen Situation.
Als sie dann wieder aufhatte waren die Gruppen statt 20 Menschen auf 5 Menschen reduziert und die Frau am Telefon meinte dass sie nicht mal mehr Termine freihaben zum ersten "Kennenlernen" und dass sich das ganze Jahr lang nicht mehr ändern wird.
Dann hab ich mich im September (2020) auf die Suche nach einer neuen Psychologin gemacht (diesmal Tiefenpsychologisch) von denen die rangegangen sind hatte niemand Termine Frei, auch nicht für Probatorische Sitzungen.
Vier von ihnen meinten auch, dass sie mir nicht einmal sagen können, ab wann sie wieder frei sind, aber das es das nächste halbe bis dreiviertel Jahr nichts frei sein wird.
Dadurch dass ich auch arge Probleme habe zu telefonieren bzw. es gar nicht kann muss ich auch immer schauen wie mein Freund zeit hat, der die lieberweise die Telefonate für mich übernimmt.
Bisher habe ich immer noch nichts gefunden und langsam auch keinerlei kraft mehr zu suchen, ich bin verzweifelt.
Ich wollte nun fragen ob jemand mir Tipps geben kann oder vielleicht sogar jemanden kennt der irgendwie in absehbarer Zeit was freihat, zumindest ein Erstgespräch, ich warte auch gerne etwas.
Nur leider sind alle die wir kontaktiert haben wirklich so voll dass sie keinen Platz auf Wartelisten für mich mehr hatten.
Ich hoffe so sehr dass jemand hier einen Rat für mich hat.

(Bei der Krankenkasse habe ich es auch versucht nur die wimmeln mich ab und sagen ich muss mir da selbst was suchen, für sowas sein sie nicht zuständig.)

Arzt, Depression, Psyche, Psychologie, Psychiater, Gesundheit und Medizin
Starke Angstzustände durch Corona/Lockdowns?

Hallo,

ich hatte bedingt durch eine traumatische Kindheit bereits früher mit Angstzuständen zu kämpfen. Nun kam es, zusätzlich zu Corona, bei mir im privaten Umfeld zu sehr vielen Veränderungen: ich bin schwanger geworden (Wunschkind; bin jetzt kurz vor der Entbindung), musste meine Katze bei Freunden abgeben (mein Freund ist Allergiker und ich hab keine Antikörper auf Toxoplasmose) und bin innerhalb von ein paar Wochen zu meinem Freund gezogen.

Davor habe ich im Eventbereich gearbeitet, den Job habe ich geliebt. Durch Corona gab es natürlich keine Arbeit mehr für uns und wir wurden in Kurzarbeit geschickt. Durch die Schwangerschaft kam ich dann schnell in den Mutterschutz, wo ich durch die ewigen Lockdowns fast das ganze Jahr 2020 zuhause verbracht habe.

Durch die reduzierten Kontakte und auch durch die Schwangerschaft habe ich, zusätzlich zu meiner Angststörung, gefühlt eine Depression entwickelt. Ich habe mittlerweile Angst und Panik davor, den Tag komplett alleine und zuhause zu verbringen. Zum Glück ist mein Freund beruflich nicht so sehr eingespannt, ist also oft zuhause. Aber die einzelnen Tage wo ich dann alleine bin, bin ich einfach nur mehr todunglücklich und einfach nur traurig. Ich habe Angst davor, zu viel nachzudenken und mich selbst damit verrückt zu machen. Sobald ich in einer Gedankenspirale bin, komme ich da tagelang nicht mehr hinaus und werde fast verrückt.

Vor der Schwangerschaft habe ich ein angstlösendes Medikament genommen, womit es mir recht gut ging. Ich habe es zugunsten der Schwangerschaft abgesetzt.

Geht es jemandem wegen diesem Coronawahnsinn ähnlich? Ich habe das Gefühl, dass es nur mir so geht und weiß nicht mehr was ich machen soll. Ich versuche, viel zu lesen, spazieren zu gehen, zu malen etc. aber es hilft nicht immer. Fühle mich trotzdem oft einfach zum Kotzen.

LG und danke für‘s Lesen

Depression, Corona
Haut schmerzt bei kleidungskontakt?

Hallo Leute,

Kurz zur meiner Geschichte. Ich hatte vor fast zwei Jahren eine Brustoperation,( Entfernung Brüste) und ich habe mir vorsorglich Implantate in die Brüste gemacht aufgrund Brustkrebserkramkung in der Familie.

Es ging auch alles gut und ich hatte fast zwei Jahre lang keine Probleme. Ich konnte jeden Sport machen, in den Urlaub fahren und hatte auch nach der Op einen guten Verlauf mit 0 Komplikationen. Sehr schöne Narbenheilung.

Anfang Oktober diesem Jahres ist meine Familie umgezogen und ich habe hierbei unterstützt. Seit dem habe ich Probleme mit beiden Brüsten. Meine Nerven in der Brust sind total irritiert. Unterhalb und seitlich der Brust habe ich ein Kribbeln, sodass ich kaum noch Kleidung tragen kann. Ohne Kleidung ist alles ok, aber sobald Kleidung dran kommt geht es los. Ich war bei meinem Operateur, er hatte mir Vitamin Präparate verschrieben und meinte das braucht zwei Monate Zeit. Diese sind nun rum und ich merke keine Besserung, sodass ich Schmerzmittel seiner Meinung nach einnehmen sollte. Auch dies brachte jetzt keine Besserung.

Ich habe natürlich sehr große angst vor was schlimmen. Habe viel im Internet gelesen, was mir Angst gemacht hat. Z.b. dass desto länger so Zustände anhalten, es nie wieder normal sein kann. Und das sich auch ein schmerzgedächtnis bildet. Ich habe Angst davor, dass ich kein Sport mehr machen kann und diese Nerven Sache mich so sehr einschränkt. Wenn ich Kleidungslos bin geht es mir einigermaßen gut. Aber sobald ich ein BH trage werde ich wahnsinnig. Mein Arzt meinte es Käme von einer Überbelastung wegen dem Umzug, aber dieser ist nun drei Monate her. Ich kann mir nicht vorstellen das es solange dauert. Und mit jedem Tag sinkt die Hoffnung. Ich habe bereits mit meiner Therapeutin gesprochen aber sie kann es sich auch nicht erklären. Ich bin total verzweifelt und drehe noch durch. Ich habe auch panische Angst die ich nicht abschalten kann, weil ich Angst habe das es schlimmert wird oder nie wieder besser.

Ich war bei der Frauenärztin und habe ein Ultraschall gemacht. Organisch alles ok.

Können nerven zwei Jahre nach der OP aufeinmal dadurch geschädigt sein? Ich hatte nie Probleme nie. Und dann kam auf beiden Seiten von heute auf morgen dieses Probleme.

Angst, Haut, Depression, Panikattacken
Was stimmt nicht mit mir, habe ich eine Art Depression?

Hallo erstmal, ich bin männlich 20 Jahre alt und habe seit einiger Zeit gewisse Probleme, aber urteilt selbst: Ich denke über alles nach und habe das Gefühl als hätte ich einen Schwamm in meinem Kopf der alle Eindrücke aufsaugt und nicht rauslässt bis er irgendwann ausläuft. Ich frage mich -wie viele andere Menschen wahrscheinlich auch-, was denn überhaupt der Sinn des Lebens ist? Schule beenden, Geld verdienen, sterben?Mit 18 haben mich diese Gedanken schon so aufgefressen, dass ich sehr viel Alkohol getrunken habe um irgendwie Spaß zu empfinden. Ich bin auch nicht der typische Mensch dem man jetzt sowas ansehen würde, ich hatte immer viele gute Freunde und einen sehr guten Humor wie ich mir hab sagen lassen und ich konnte immer alle Menschen zum lachen bringen was heute aber auch noch so ist, aber dann geht's wieder los, in ruhigen Momenten plagt mich einfach alles und ich kriege Kopfschmerzen vom Nachdenken. Ich denke über alles nach aber im negativen Sinne. Man kann es einfach nicht 100% beschreiben. Ich habe das Gefühl auch nicht mehr so klar denken zu können wie vorher und dass ich dümmer geworden bin und die Welt nicht mehr so wahrnehme wie sonst sondern eher grau und regnerisch aber das schon seit längerer Zeit. Manchmal habe ich Tage wo ich am liebsten alleine sein will um über alles nachzudenken und am Ende weiß ich nicht mal mehr worüber, wie gesagt, ganz komisch und schon viel zu lange. Ich sehe komplett keine Zukunft oder den nächsten Tag. Es ist wirklich jeden Tag so als würde ich von vorne anfangen und es läuft immer gleich scheiße. Meine Wahrnehmung für Gefühle in allen Richtungen ist total komisch geworden, manchmal weiß ich nicht mehr was ich scheiße finde und was nicht, weil's mir in dem Moment einfach egal ist obwohl es das nicht sein sollte. Sitze im Auto und denke darüber nach wie schnell es jetzt gehen könnte (ihr wisst schon was ich damit meine). Aber wie ist es ohne mich? Wird sich was verändern? Kann ich mich verändern? Ich habe langsam echt die Kontrolle verloren, ich weiß auch nicht wann es genau anfing aber ich schätze mal so mit 17 und es wurde bis heute immer schlimmer. Seit einigen Monaten wache ich ständig schweißgebadet auf, weil ich sehr oft Albträume habe in denen etwas schlimmes passiert oder ich irgendwelche Unfälle habe. Wichtig zu wissen ist wahrscheinlich auch, dass ich immer ein gutes Verhältnis zu meiner Familie hatte und besonders zu meinem Vater, also familiär gab es nichts was es hätte auslösen können. Ich bin auch eigentlich nicht schüchtern und ein sehr schlagfertiger Mensch, aber trotzdem wusste ich, dass ich schon immer ein bisschen anders bin als die anderen und auch anders als meine Freunde was die Gedankengänge betrifft. Ich habe nie wirklich mit jemandem darüber gesprochen, weil ich solche Sachen immer für mich behalte, weil mir sowieso keiner genau helfen kann. Wie auch? Ich könnte noch so viel schreiben aber das würde den Rahmen hier deutlich sprengen. Hoffe ich finde hier antworten. Danke

Depression, Psyche, Gedanken
Ist Reflux/Sodbrennen komplett heilbar ohne OP?

Hallo. Ich bin 17/M und wurde vor wenigen Monaten mit gastroösophagealem Reflux ohne Ösophagitis durch PH-Metrie diagnostiziert. Später hatte ich dann noch eine Magenspiegelung. Nach zwei Tagen bekamen wir einen Anruf von den Ärzten und die sagten, dass ich nichts hätte und mein Magen kerngesund wäre. Die sagten einfach nur, dass ich mich einfach nur gesund ernähren soll. Danach hatte ich hin und wieder mal ganz leichtes Sodbrennen (auch obwohl ich Fast Food gegessen habe.) ,aber ich dachte, dass wäre noch ganz gewöhnliches Sodbrennen. Deswegen habe ich es auch einfach hingenommen.

Vor ein und halb Wochen ging es aber dann wieder los mit dem unangenehmen Brennen und Stechen am Brustbein. Ich bin dann zu meinem Hautarzt gegangen und der gab mir Esomeprazol mit 20 MG. Da sie mir auch nicht geholfen haben, verschrieb er mir ein stärkeres Esomeprazol mit 40 MG. Jetzt habe ich auch noch das Gefühl, dass ich eine süßliche Flüssigkeit am Hals habe, wenn ich mich hinlege. Morgen gehe ich wieder zum Arzt und er wird mich dann wahrscheinlich zu einem Spezialisten schicken.

Ich muss auch erwähnen, dass ich früher sehr viel ungesundes Zeug gegessen habe und das auch sehr hastig und viel zu viel. Einmal habe ich so viel gegessen, dass ich das Gefühl hatte, dass mein Magen gleich platzen würde. Könnte eine ungesunde Ernährung die Ursache für den Reflux sein? Vielleicht hört sich das schwachsinnig an, aber könnte ich durch die Pubertät dieses Sodbrennen haben oder durch eine Allergie oder einen Vitamin Mangel? Ich hoffe immer noch, dass es eine ganz andere Ursache hat.

Die eigentliche Frage ist: Und kann sich der Reflux komplett ausheilen ohne einer OP? Ich bin nämlich erst 17 und kann so nicht leben. (Mit 40 oder so wäre es ja noch in Ordnung, aber mit 17 ist es wirklich deprimierend.) Das würde sehr stark meine Lebensqualität einschränken. Keine Süßigkeiten, kein scharfes Essen, keine Pasta mit Tomatensoße mehr, kann mit meiner Familie nicht mehr gemeinsam essen, wie früher, auf Partys keinen Kuchen mehr usw. Ich müsste immer vorsichtig sein, was ich esse und das wäre wirklich belastend für mich.

Gibt es irgendeine Lösung?

Gesundheit, Depression, Heilung, Operation, Reflux
Begutachtung beim MDK?

Hallo,

ich bin nun seit Januar krankgeschrieben, seit Anfang März im Krankengeld, wegen Depression, Angst- und Panikstörung. Nun habe ich ein Schreiben der KK bekommen, dass der MDK auf Aktenlage entschieden hat, dass ich wieder arbeitsfähig bin. Meine Ärztin hat mich trotzdem weiter krankgeschrieben und dies wie von der KK gewünscht medizinisch begründet.

Ich nehme an, dass die Entscheidung auch damit zusammenhing dass in der Akte das letzte Gutachten des Psychologen war welches eine deutliche Besserung bescheinigt. Das Gutachten ist 4 Monate alt, und danach gab es eine deutliche Verschlechterung sodass ich heute psychisch schlechter dran bin wie zu Beginn der Therapie. Ich kann nicht mal mehr alleine das Haus verlassen ohne absolute Panik mit durch Stress bedingten Herzrythmusstörungen, Luftnot etc.

Heute habe ich eine Einladung zum MDK erhalten. Der Arzt der mich dort untersuchen soll hat im Internet Bewertungen von 5,1 im Schnitt, es gab schon mehrere Beschwerden bei der Ärztekammer überi hn, und er scheint Patienten die noch ein stärker ausgeprägtes Krankheitsbild haben schnell wieder für arbeitsfähig zu erklären. Durchweg wird berichtet, dass er nicht einmal nach dem psychischen Befinden bzw. Problemen fragt sondern nur Fragen die der KK dienen, und Diagnosen wie "Sie können Tabletten nehmen und haben keine Schlafstörungen, dann können sie auch arbeiten".

Ich habe solche Angst vor diesem Termin. Sollte ich tatsächlich wieder für arbeitsfähig erklärt werden und wieder arbeiten MÜSSEN werde ich ab diesem Zeitpunkt arbeitslos sein, da ich weiß dass ich es nicht schaffen werde und mein Arbeitgeber ist hier nicht entgegenkommend. Definitiv werden auch nur die nächsten 5 Minuten zu später Krankmeldung, zu spätes kommen oder gehen in einer Kündigung enden.

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Was habe ich für Möglichkeiten wenn ich tatsächlich für arbeitsfähig erklärt werde?

Ich habe alles gemacht was in meiner Macht steht - Reha wurde direkt zu Beginn der Therapie beantragt (im Dezember), diese findet aber erst nächstes Jahr statt - Wiedereingliederungsmaßnahmen sind 2x gescheitert da psychisch noch nicht möglich - Medikamentöse Einstellung war ohne Erfolg, fange ab nächster Woche ein neues Medikament an - Psychotherapie läuft - Eine Überweisung zum Psychiater ist da, Termin aber noch ausstehend

Mehr kann ich doch wirklich nicht machen.

Ich habe meine Ärztin beim letzten Termin schon nach einer Einweisung in eine Klinik gefragt, sollte bis zum nächsten Termin (morgen) keine Besserung da sein würde ich diese auch bekommen.

Die Frage ist nur was passiert wenn - wie zu erwarten ist - der Gutachter mich arbeitsfähig erklärt? Hat man dann noch eine Möglichkeit sich dagegen zu wehren? Was kann man dann noch machen außer die Arbeitslosigkeit? Also sollte das wirklich so kommen weiß ich, dass es aufgrund meiner aktuellen Verfassung im Disaster enden wird.

Danke für jede Atnwort !

Depression

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