Hat jemand mit der Seropram-Therapie als Infusion Erfahrungen?

Hallo Leute!

Ich war vor gut zwei Wochen bei meinem Allgemeinmediziner, weil ich mich nicht mehr wohl fühlte. Die letzten Jahre war ich so in meine Arbeit vertieft, dass ich irgendwie anfing das Leben nur noch als Last und Verpflichtung zu sehen. Durchschlafen war mir fast nicht mehr möglich & aufstehen umso schwieriger. In der Arbeit konnte ich auch keine Leistung mehr erbringen, habe mich mit allen Aufträgen stets verspätet. Es gab tatsächlich nichts mehr was mich glücklich machte oder motivierte. Ich hatte auch sehr große Probleme darin Entscheidungen zu treffen, dies fing an mit Kleinigkeiten wie z.B. die Farbe vom Kugelschreiber, Mineralwasser still oder prickelnd, Kaffee oder doch Latte usw. Mein Kopf war ständig voll und nachträglich bereute ich meine Entscheidungen und war nur umso schlechter drauf. Mein Hausarzt meinte, dass ich wahrscheinlich ein Burnout hätte. & hat mir daraufhin Pramulex 10mg, 0,5mg Xanor (nur für Notfälle - in zwei Wochen habe ich nur vier genommen) verschrieben und jeden Tag bekomme ich eine Infusions-Therapie mit Vitamin-B Komplexen und Seropram 20mg (wohl Citalopram). Inzwischen ist es in der Tat so, dass ich langsam wieder aufatmen kann und es Momente gibt, die mich glücklich machen, aber die Therapie mit der Infusion wird mir langsam zu teuer. :) Denn zwei Infusionen kosten mich (wegen den Ampullen) ca. 10 Euro. Nun frage ich mich, ob denn Seropram überhaupt so gut hilft? Hat jemand selbst damit gute Erfahrungen gemacht? Ich kann es nämlich überhaupt nicht beurteilen, weil ich ja Pramulex zusätzlich nehme. Weiß daher gar nicht ob beides in Kombi so gut hilft oder nur eines davon.

Würde mich über jegliche Antwort sehr freuen. :)

Burn-out, Depression
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Psychische Gesundheit hat sich wieder verschlechtert?

Hallo,

erstmal ganz am Anfang meine "Symptome" haben nichts mit den Ausgangsverboten zu tun, die habe ich schon über 2 Jahre, nur werden sie schlechter.

Vor fast 3 Jahren wurden bei mir Depressionen festgestellt, ob das milde oder schwere sind kann ich nicht beurteilen, geschweige denn kann ich nicht beurteilen ob ich immernoch depressiv bin, da ich meinen Problemen so ziemlich aus dem Weg gehe. Ich tendiere dazu zu sagen ich habe keine Depressionen. Paar Probleme von früher haben sich verbessert auch im Bereich soziale Angst, was nie bei mir festgestellt wurde, nur ein Psychotherapeut hat das mal so am Rande bemerkt, dass ich eine Soziale Angst hätte, aber ich glaube für eine richtige Diagnose muss man doch Psychiater sein, nicht?

Also klar manchmal setze ich mich mit meinen Problemen auseinander, wie jetzt. Und mein Problem ist dass ich mir Personen vorstelle die es gibt und auch fiktive Personen. Ich stelle Szenarien nach und spreche mit den Personen ohne etwas zu sagen also ich denke dass was ich sage. Aber überwiegend sind die Szenarien im Kopf und nicht in meinem Zimmer und manchmal flüstere ich das was ich sage auch. Ich glaube im Februar ist das ganze schlimmer geworden als sonst. Ich höre viel Musik um diese Szenarien mehr aufleben zu lassen. Seit Februar höre ich jeden Abend mindestens 2 Stunden Musik, an paar Tagen hab ich das vielleicht weniger aber noch nie garnicht denke ich. Davor habe ich auch viel Musik gehört aber ich weiss nicht ob das jeden Tag war. Nun ist es so dass ich auch ohne Musik immer in dieser Welt lebe, also eben nicht nur 2 Stunden am Tag sondern wirklich bei allen möglichen Situationen. Ich weiß auch weswegen ich das tue und gestern Abend habe ich das erste Mal über diesen Grund nachgedacht und musste weinen.

Ich stelle diese Frage hier weil ich nicht zu meinem Psychiater gehen will weil ich denke dass würde sich nicht lohnen.

Ich würde gerne wissen was die die das lesen davon halten. Wie wäre eure Reaktion wenn ihr solche Gedanken hättet? Und ob es was schlimmes ist sich Menschen einzubilden weil man sonst immer allein ist?

Danke im Voraus

Depression, Psyche
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Ist Reflux/Sodbrennen komplett heilbar ohne OP?

Hallo. Ich bin 17/M und wurde vor wenigen Monaten mit gastroösophagealem Reflux ohne Ösophagitis durch PH-Metrie diagnostiziert. Später hatte ich dann noch eine Magenspiegelung. Nach zwei Tagen bekamen wir einen Anruf von den Ärzten und die sagten, dass ich nichts hätte und mein Magen kerngesund wäre. Die sagten einfach nur, dass ich mich einfach nur gesund ernähren soll. Danach hatte ich hin und wieder mal ganz leichtes Sodbrennen (auch obwohl ich Fast Food gegessen habe.) ,aber ich dachte, dass wäre noch ganz gewöhnliches Sodbrennen. Deswegen habe ich es auch einfach hingenommen.

Vor ein und halb Wochen ging es aber dann wieder los mit dem unangenehmen Brennen und Stechen am Brustbein. Ich bin dann zu meinem Hautarzt gegangen und der gab mir Esomeprazol mit 20 MG. Da sie mir auch nicht geholfen haben, verschrieb er mir ein stärkeres Esomeprazol mit 40 MG. Jetzt habe ich auch noch das Gefühl, dass ich eine süßliche Flüssigkeit am Hals habe, wenn ich mich hinlege. Morgen gehe ich wieder zum Arzt und er wird mich dann wahrscheinlich zu einem Spezialisten schicken.

Ich muss auch erwähnen, dass ich früher sehr viel ungesundes Zeug gegessen habe und das auch sehr hastig und viel zu viel. Einmal habe ich so viel gegessen, dass ich das Gefühl hatte, dass mein Magen gleich platzen würde. Könnte eine ungesunde Ernährung die Ursache für den Reflux sein? Vielleicht hört sich das schwachsinnig an, aber könnte ich durch die Pubertät dieses Sodbrennen haben oder durch eine Allergie oder einen Vitamin Mangel? Ich hoffe immer noch, dass es eine ganz andere Ursache hat.

Die eigentliche Frage ist: Und kann sich der Reflux komplett ausheilen ohne einer OP? Ich bin nämlich erst 17 und kann so nicht leben. (Mit 40 oder so wäre es ja noch in Ordnung, aber mit 17 ist es wirklich deprimierend.) Das würde sehr stark meine Lebensqualität einschränken. Keine Süßigkeiten, kein scharfes Essen, keine Pasta mit Tomatensoße mehr, kann mit meiner Familie nicht mehr gemeinsam essen, wie früher, auf Partys keinen Kuchen mehr usw. Ich müsste immer vorsichtig sein, was ich esse und das wäre wirklich belastend für mich.

Gibt es irgendeine Lösung?

Gesundheit, Depression, Heilung, Operation, Reflux
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Startschwierigkeiten?

Seit über 10 Jahre bin ich nun selbständig und fahre dafür zu meine Kunden. Vormittags habe ich frei und starte mein Tag, je nach Termin, ab 12 Uhr.

Nun habe ich seit einige Zeit Probleme zu den Terminen zu gehen. Ich mag mein Job und bin ich einmal da, bin ich in mein Element. Nur jedoch fällt es mir immer schwerer zu gehen. Sprich, fertig machen und hinfahren. Ich verspanne mich komplett, bekomme Magenkrämpfe, Ohrrauschen Sehstörung und teilweise richtig Migräne. Schaffe ich es zu überstehen und bin bei der Arbeit angekommen, ist alles wieder gut und bin wieder in mein Element. Sind die "Symptome" zu heftig und entscheide ich mich fürs Krank melden, folgt meist ein Heulkrampf aus Frust gefolgt von extreme Müdigkeit.

Ich habe schon ein Blutbild gemacht und alle mögliche Faktoren die Müdigkeit und Stimmungsschwankungen hervorrufen können, wie B12, Eisenmangel, Schilddrüse und Co überprüfen lassen und ggf aufgefüllt. Nicht desto trotzt wird mein Verhalten vor der Arbeit immer intensiver und weiss leider nicht weiter. Meine Schulter sind inzwischen dauerhaft verspannt. Bei private Termine habe ich die leichte Variante, jedoch hilft da es häufig das mein Partner dann auch geht und mich so Automatisch mit zieht.

Doktor meint Stress und soll dies reduzieren, wenn er sich überhaupt dazu äußert, da leider keine Werte auf was schließen lassen,

Hat hier eventuell jemand auch solche Erfahrungen gemacht bzw aktuell selbst solche Probleme und weiss woraus solch ein Verhalten entsteht bzw was man dagegen tun kann? Würde mich über ein paar Anregungen und Austausch freuen um die Ursache etwas auf die Spur zu kommen.

Stress, Depression
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Bipolare Störung, Antidepressiva und Alkohol?

Im Rahmen einer Recherche für ein Buch, das ich derzeit schreibe, habe ich mich etwas mit der Psyche und Krankheiten ebendieser auseinandergesetzt. Dabei bin ich auf die Bipolare Störung gestoßen und habe mich etwas weiter mit dem Thema beschäftigt.

Dabei ist mir folgende Frage aufgekommen:

Wenn jemand unter einer bipolaren Störung leidet und freien, uneingeschränkten Zugang zu Antidepressiva (und gegebenenfalls auch Alkohol hat), wie kann sich das auswirken? (Falls die Störung an sich nicht schon im Normalfall mit Antidepressiva behandelt wird natürlich)

  1. Können die manischen und hypermanischen Phasen langfristig aufrecht erhalten werden, wenn man in den depressiven Phasen Antidepressiva einnimmt, oder stellt sich dann mithilfe des Antidepressivas ein Normalzustand ein, bis es wieder zu einer Manie kommt?
  2. Wie verhält es sich mit Alkohol und einer Bipolaren Störung? Alkohol und Antidepressiva vertragen sich ja nicht, aber wenn man zbsp in einer manischen Phase ist und dabei sehr viel trinkt, wirkt sich dass dann irgendwie anders aus? Und wirkt sich das auch nochmal anders aus, wenn man regelmäßig in den depressiven Phasen Antidepressiva nimmt?

Ich habe leider nicht so viel Erfahrung, also gehe ich hierbei von keiner bestimmten bipolaren Störung aus (Typ 1 oder 2 zbsp). Wenn es innerhalb der verschiedenen Arten auch noch gravierende Unterschiede gibt, wäre es nett, wenn man das erwähnen könnte. Achja und ich rede von einer ausgereiften bipolaren Störung im jungen Erwachsenenalter (Männlich), keiner Zyklothymia.

Hoffe auf nette, informative Antworten ^-^

Danke im Vorraus

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Medikamente, Alkohol, Antidepressiva, Depression, Psyche, Psychologie, störung
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Zu lange warten...was tun als Ablenkung?

Hallo!

Ich fühle mich momentan sehr einsam und ich musste 9 Tage auf den nächsten Termin bei meiner Psychologin warten. Jetzt sind es noch knapp 4 Tage. Aber die Zeit vergeht einfach nicht. Ich weiß das meine Woche immer schnell rum ist und ich mich imme gefragt habe, wo die Woche hin ist...aber seit ich in Therapie bin, vergeht kein einziger Tag, an dem ich die Tage nicht unerträglich finde und sich wie Kaugummi ziehen. Ich muss ständig an die nächste Sitzung denken und kann es immer kaum abwarten. Hat vielleicht einer Erfahrungen damit und auch irgendwelche Tipps? Ich versuche mich durchs lernen abzulenken, da ich 2018 mein Abitur schreibe, aber es hilft einfach nicht. Vorab..ich habe keine Freunde mit denen ich mich treffen kann um mich abzulenken. Ich hab auch versucht mich mit meinem Handy abzulenken, aber ich schaue mir dann automatisch immer auf YouTube YouTuber an, die selber Psychische Probleme haben und von ihren Therapien sprechen. Manchmal simuliere ich dann mit mir selber eine Therapiestunde um mich abzulenken (Ja, ich weiß...es ist verrückt! Bitte nicht verurteilen)..aber ich brauche dringend andere Tipps als Ablenkung, die man auch alleine machen kann. Vielleicht ist hier einer der sich auch immer so gefühlt hat oder sich gerade so fühlt, weil auf die nächste Sitzung wartet und hat gute Tipps. Ich wäre euch so so dankbar

Gesundheit, Burnout, Depression, Psyche, Psychologie, Therapeut, Therapie, Trauma
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Begutachtung beim MDK?

Hallo,

ich bin nun seit Januar krankgeschrieben, seit Anfang März im Krankengeld, wegen Depression, Angst- und Panikstörung. Nun habe ich ein Schreiben der KK bekommen, dass der MDK auf Aktenlage entschieden hat, dass ich wieder arbeitsfähig bin. Meine Ärztin hat mich trotzdem weiter krankgeschrieben und dies wie von der KK gewünscht medizinisch begründet.

Ich nehme an, dass die Entscheidung auch damit zusammenhing dass in der Akte das letzte Gutachten des Psychologen war welches eine deutliche Besserung bescheinigt. Das Gutachten ist 4 Monate alt, und danach gab es eine deutliche Verschlechterung sodass ich heute psychisch schlechter dran bin wie zu Beginn der Therapie. Ich kann nicht mal mehr alleine das Haus verlassen ohne absolute Panik mit durch Stress bedingten Herzrythmusstörungen, Luftnot etc.

Heute habe ich eine Einladung zum MDK erhalten. Der Arzt der mich dort untersuchen soll hat im Internet Bewertungen von 5,1 im Schnitt, es gab schon mehrere Beschwerden bei der Ärztekammer überi hn, und er scheint Patienten die noch ein stärker ausgeprägtes Krankheitsbild haben schnell wieder für arbeitsfähig zu erklären. Durchweg wird berichtet, dass er nicht einmal nach dem psychischen Befinden bzw. Problemen fragt sondern nur Fragen die der KK dienen, und Diagnosen wie "Sie können Tabletten nehmen und haben keine Schlafstörungen, dann können sie auch arbeiten".

Ich habe solche Angst vor diesem Termin. Sollte ich tatsächlich wieder für arbeitsfähig erklärt werden und wieder arbeiten MÜSSEN werde ich ab diesem Zeitpunkt arbeitslos sein, da ich weiß dass ich es nicht schaffen werde und mein Arbeitgeber ist hier nicht entgegenkommend. Definitiv werden auch nur die nächsten 5 Minuten zu später Krankmeldung, zu spätes kommen oder gehen in einer Kündigung enden.

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Was habe ich für Möglichkeiten wenn ich tatsächlich für arbeitsfähig erklärt werde?

Ich habe alles gemacht was in meiner Macht steht - Reha wurde direkt zu Beginn der Therapie beantragt (im Dezember), diese findet aber erst nächstes Jahr statt - Wiedereingliederungsmaßnahmen sind 2x gescheitert da psychisch noch nicht möglich - Medikamentöse Einstellung war ohne Erfolg, fange ab nächster Woche ein neues Medikament an - Psychotherapie läuft - Eine Überweisung zum Psychiater ist da, Termin aber noch ausstehend

Mehr kann ich doch wirklich nicht machen.

Ich habe meine Ärztin beim letzten Termin schon nach einer Einweisung in eine Klinik gefragt, sollte bis zum nächsten Termin (morgen) keine Besserung da sein würde ich diese auch bekommen.

Die Frage ist nur was passiert wenn - wie zu erwarten ist - der Gutachter mich arbeitsfähig erklärt? Hat man dann noch eine Möglichkeit sich dagegen zu wehren? Was kann man dann noch machen außer die Arbeitslosigkeit? Also sollte das wirklich so kommen weiß ich, dass es aufgrund meiner aktuellen Verfassung im Disaster enden wird.

Danke für jede Atnwort !

Depression
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Habe depressive Phasen, Frustessen und Schlafstörungen - was tun?

Ich studiere derzeit mein zweites Semester.

Im Ersten war ich noch hochmotiviert, hatte meinen Verein, war relativ gut im Stoff(dachte ich) und hatte zu Anfang auch einen mit dem ich was unternahm(Radfahren und so).

Dann ab dem zweiten Semester beginn gingen die Probleme los. Ich hatte 3 von 4 Modulen Sprich 6 Klausuren nicht geschafft.

Dazu kam, dass in der Whatsapp Gruppe Mobbing gegen mich los ging, weshalb ich 2 Wochen nicht dort war.

Das richtete sich vor allem gegen meine ADHS und das ich mir nichts gut merken kann.

Nachdem das rechtlich gestoppt wurde, folgte 2 Monate später das nächste Ding. Ich hatte im Verein was dummes gemacht, weswegen ich alleine nicht rausgeflogen wäre, aber es kamen mehrere und hängten mir Dinge an, die ich nicht gemacht hatte.

Da dort mein letzter Schulfreund drin war, der sich nun abgewendet hat, habe ich nun praktisch niemanden außer Eltern, da der eine, den ich hatte, aufgehört hat.

Ich bin auf dem besten Wege, die Hälfte dieses Semesters ebenfalls nicht zu schaffen(Schreibe nächste Woche).

Irgendwie ist das Leben grundsätzlich gegen mich.

Inzwischen ist das schon so weit, dass ich Nächte nicht oder wenig schlafe, mir teilweise am Tag 2 Tüten Chips reinstopfe und anstatt zu lernen nur über all das nachdenke.

Irgendwie sehe ich auch keine Zukunft wie:" In drei Jahren will ich das haben, das machen und dort hin ziehen."

Es ist eher so eine Art:" Schaum wa ma."

Wie kann ich denn den Schlaf wieder hinbekommen?

Und wie kann ich mit diesen Essen aufhören?

Vor allem: Wie kann ich diese Depressiven Phasen loswerden?(Dauern immer länger an)

Essen, Schlafstörung, Depression, Essstörung, Schlafprobleme
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Psychische Probleme durch Targin-Entzug (Opiat, Oxycodon)?

Hallo, Ich bin 18 Jahre, männlich und Sitze im Rollstuhl. Ich hatte im Februar eine Wirbelsäulen OP in Neustadt. Als Schmerzmittel bekam ich Oxycodon (10 mg) sowie Ibuprofen 800.

Die OP ist gut verlaufen und die Schmerzen waren auch auszuhalten. Allerdings hatte ich nach drei Wochen immer noch starke Bauchschmerzen, so dass ich dann Targin 5 bekam. Diese Habe ich vor 13 Tagen abgesetzt. Ich habe sie Montagmorgen noch einmal genommen und dann den Abend Nicht mehr. Danach folgte keine weitere Einnahme.

Mit den Schmerzen komme ich gut klar, jedoch bin ich seit dem absetzen der Tabletten psychisch am Ende. Ich denke dauernd an vergangenes, an die Zukunft, Leben und vergehen und ich sehe mittlerweile keinen richtigen Sinn Mehr im Leben (Ich habe keine Selbstmordgedanken) Und finde alles langweilig, nichts reizt reizt mich mehr und ich denke, dass irgendwann alles langweilig wird und nichts neues mehr kommt.

Die erste Woche nach dem absetzen verlief etwas anders: ich war sehr emotional, Habe dauernd geweint und an meine Kindheit gedacht.

So ging es mir während und vor der Einnahme von Targin und Oxycodon garantiert nicht. Vor der Einnahme habe ich zwar auch mal an diese Dinge gedacht, jedoch nicht so intensiv, ängstlich und vor allem nicht so lange.

Ich bin ein Mensch, der generell schwer ich keiten hat mit der Vergangenheit abzuschließen und sich ein neues zu gewöhnen oder anzupassen. Ich habe mich allerdings in den letzten Jahren gut damit abgefunden und es mir ein wenig abgewöhnen können.

Erwähnenswert ist auch, dass ich im März erst 18 geworden bin. Meine Fragen: ist das normal? Kann es an dem Entzug der Tabletten liegen oder steckt mehr dahinter? Was kann ich tun und muss nicht mehr Sorgen machen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir Tipps geben?

Ich bedanke mich jetzt schon für die Antworten und wünsche einen schönen Sonntag!:) olfini

Depression, Entzug, Operation, Psyche, Schmerzmittel
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Flucht in Anime, da durch kritisches Denken gesellschaftlich inakzeptabel. Was tun?

Guten Abend.

Ich bin 16 Jahre alt und männlich. Zurzeit gehe ich in die elfte Klasse eines Gymnasium. Ich neige dazu bei dem gesellschaftlichen Getue, in welches sich die meisten Leute geflüchtet haben, nicht glücklich zu werden. Ich bin pessimistisch und unmotiviert wenn es um Schule etc geht. Bei Themen wie z.B. Philosophie und Astrophysik blühe ich auf. Glücklicherweise habe ich einen Stufenkameraden, welcher ebenfalls in der Lage ist weiter als bis zum nächsten Drinkgelage zu denken. Mit diesem ist es mir möglich interessante Konversationen zu führen, was mir öfters die Laune rettet. Dessen ungeachtet verbringe ich so gut wie meine ganze Freizeit am PC. Dort flüchte ich mich in Steam und in Anime. Mein Favorit hier ist "yahari ore no seishun love comedy wa machigatteiru". Ein Anime mit sehr tiefen Dialogen, besonders in der 2 Staffel. Jedoch merke ich, dass besonders Anime mich depressiv machen. In dem genanntem z.B. trifft der Protagonist auf ein Mädchen welches so ziemlich meinen Träumen entspricht. Auch wenn es komisch klingen mag, tut es mir nicht gut Anime wie diesen zu sehen, weil die Realität danach für mich umso Trostloser aussieht. Auch die Manipulation in der Schule oder Gesellschaft generell macht mir immer mehr zu schaffen. Soziale Konakte pflege ich außerhalb der Schule nur bei meinem Training, jedoch ist auch hier niemand mit annähernd gleichem Intellekt. Da ich mir sicher bin niemanden zu finden, welcher meinen Standards entspricht, erst recht nicht in meinem Alter, mache ich mir keine Mühe enge Kontake zu irgendjemanden aufzubauen. Auch bin ich mir bewusst, dass ich meine Schulfreunde nach Abschluss des Abitures nicht wieder sehen werde, also versuche ich auch hier keine allzu engen Kontakte zu knüpfen. Für alle Besserwisser die nun anführen, dass ich nur 16 wäre und mir gesagtes aufgrund der Pubertät etc. einbilde oder einfach nur zurecht spinne, niemand wird gezwungen hier zu antworten. Ich werde generell nur Antworten die in einem angemessen Stil verfasst sind beachten. Nun zur eigentlichen Frage : Was würdet ihr in meiner Situation tun? 08/15 Antworten, wie z.B triff neue Leute könnt ihr euch sparen.

Ich danke im vorraus, und hoffe auf ein paar brauchbare Antworten.

Depression, Psyche, Pubertät
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Depression durch Arbeit, was nun?

Hallo ihr lieben,

Seid 3 Jahren insgesamt bin ich in einer Ausbildung die mich einfaxh kaputt macht. Stress durch den Job, Qualen durch den Chef, usw. Wir azubis machen alles alleine für einen Hungerlohn. Es ist viel vorgefallen so das alle Mitarbeiter früher oder später Aufgaben. Ich und mein mitazubi allerdings müssen diese Ausbildung einfach durchhalten. 1 jahr haben wir noch. Die Kammer ist bereits eingeschaltet und seid dem terrorisiert uns der Chef noch mehr.

Wie man sich denken kann geht das alles sehr auf die Psyche. (Meine Kollegin ist bereits mit einer Diagnostizieren Depression krankgeschrieben) Seid mehe als einem Jahr geht es mir immer schlechter: Ich freue mich auf rein garnichts mehr, bin fast täglich am weinen, habe vor der Arbeit oft Durchfall und magenkrämpfe, bin sehr erschöpft und einfach nur leer, es fühlt sich an als ob ich innerlich absterbe.

Vor einigen Tagen hatte ich nun so einen Zusammenbruch das ich kaum mehr atmen konnte vor weinen und seid dem komme ich auf keine anderen Gedanken als "wie soll ich das nur durchstehen" Ein Betriebswechsel ist ausgeschlossen (schon versucht) da in der Branche kaum jemand ausbildet.

Ich denke ich werde Montag endlich zum Arzt wegen meiner "Depression?"

Nun zu meiner Frage: leider war ich aufgrund meines angeschlagen Immunsystems in der Ausbildung knapp 9 Wochen insgesamt krank und habe noch knapp ein Jahr vor mir. Seid meinem Zusammenbruch komme ich allerdings garnicht mehr hoch ubd weiß nicht wie ich dem Druck auf der Arbeit aushalten soll. Ich habe nun Angst das der Arzt mich wegen so etwas "nur psychischen" nicht krank schreiben wird oder denkt ich sei nur faul oder zu schwach. Darf ein Arzt solche Probleme abtun und keine krankmeldung ausstellen?

Ich freue mich über jede Hilfe von euch! Liebste grüße

Depression, Ausbildung
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Woher kommt meine Schwäche/Kraftlosigkeit in Händen und Füßen?

Hey leuts,

habe seit Dezember nur noch Probleme, weil ich dort wegen Herzrhytmusstörungen in KH kam und dort nichts festgestellt wurde und mir es anscheinend gut gehen sollte. Naja seit dem Tag hab ich nur noch Probleme. Erst hatte ich danach Herzangst und das ging dann mit der Zeit. Dann hatte ich im Februar eine miese Hungerattacke und seitdem fühle ich so ein Schwächegefühl. Hatte sämtliche Untersuchungen im Bauchbereich aber nichts wurde festgestellt, wahrscheinlich hatte einfach zuviel stress in letzter Zeit. Hatte durchgehend Angst. Naja aufjedenfall sind das meine zur zeitigen Symptome:

Verspannungen im Nackenbereich (wurde auch schon vom Orthopäden abgeklärt , sitze zu viel vorm PC und zocke .. )

Kopfschmerzen (wahrscheinlich von den Nackenschmerzen/verspannungen)

Schwächegefühl in Händen und Füßen - Diese habe ich sehr stark , unzwar fühlt sich das so an, als ob ich keine Kraft in meinen Händen und Füßen hätte und die auch leicht Zittern und dadurch halt miese Angst habe, dass das ALS oder MS sein könnte ...

Starke Angst

Denke mal Depressionen

War bis vor dem Krankenhauszeitpunkt ab und zu am Trainineren, aber der stärkste bin ich jetzt auch nicht, seitdem mache ich aber nichts mehr, außer sport in der Schule.

Habe einen hohen Vitamin-D mangel

Stress

(bin außerdem M, 17, 10Klasse und Ausbildungsplatz hab ich schon sicher)

Hoffe mir kann einer Helfen, habe ziemliche Angst , dass hinter dem Schwächegefühl war ernstes stecken könnte. Und ein Neuro Termin dauert mehrere Monate...

Angst, Stress, Nackenschmerzen, Depression, krank, Nackenverspannung
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Seit Jahren habe ich einen permanenten Würgereiz was fehlt mir und was kann ich dagegen tun, Hat jemand die gleichen Probleme?

Beginn: Ich habe seit Kindheit Probleme damit. Damals als ich ca 7 jahre alt war und zur Grundschule ging weiß ich noch genau hatte ich Probleme mit dem Frühstücken. Wenn ich versucht habe etwas zu essen hatte ich schon dieses Gefühl vom Würgreiz. Zähne putzen konnte ich auch vergessen. Ich war schon immer schüchtern und ängstlich, Schule war mit aufregung verbunden. Auf dem Schulweg ist der Würgreiz manchmal aufgetaucht. Ich erinnere mich aber das ich nach der ersten Stunde schon immer hunger hatte und ich essen konnte und im restlichen Tag keine Probleme mehr hatte ausser beim Zähneputzen. Ein weiteres Problem war das Holzteil was der Arzt benutzt um die Zunge runterzudrücken, Das war das schlimmste für mich da war das Würgen garantiert.

restliche Kindheit: Ich hatte weiterhin Probleme mit dem Frühstücken und Zähneputzen sonst hat sich nichts geändert.

16tes Lebensjahr: Hier fing eine Veränderung an, durch die Krebsdiagnose meiner Mutter habe ich mich mehr isoliert. Und zur Schule zu gehen war teilweise sehr anstregend ich hatte auch Angst davor an manchen Tagen. Der Würgreiz war zu dieser Zeit stärker bemerkbar aber immer noch erträglich meistens zumindest. An einem Tag das weiß ich noch musste ich Würgen weil ich so nervös war.

18tes Lebensjahr: Die Schule war abgeschlossen und abgesehen vom Zähneputzen machte mir der Würgereiz soweit ich mich erinnern kann keine Probleme mehr.

20tes Lebensjahr: Nun der Auslöser zu meiner jetzigen Situation die mir so zu schaffen macht. Ich fing eine Ausbildung im IT Bereich an. Ich war zuerst froh und super happy das ich diese Ausbildung bekommen habe mit meinem schlechten Abschluss. Aber ich war dieser Aufgabe scheinbar nicht gewachsen schon nach einer Woche war ich scheinbar schon soweit wie früher mit dem Würgereiz. Ich habe wenig geschlafen und war jedes mal mega aufgeregt weil ich in eine Großstadt musste mit einer überfüllten Bahn. Es wurde in der zweiten Woche von Tag zu tag schlimmer bis es nicht mehr ging mein Würgereiz war so stark das er mich nicht wegließ von Zuhause. Die Erleichterung kam erst wenn ich mich entschied Zuhause zu bleiben.

20-28 jahre (heute) alt: Nach dieser Zeit hatte ich immer Probleme mit dem Würgereiz er hat mein Leben kontrolliert. Ob ich etwas machen kann hing nicht mehr von meiner Motivation ab sondern wie stark der Würgereiz ist. Ich habe mich danach in Therapie gegeben wo man die Diagnose gestellt hat : Angststörung und Depression. Ich stimme dieser Diagnose komplett zu . Ich bekomme bis heute Amitriptylin was mir beim Schlafen hilft und auch meinen Hunger antreibt und mich etwas sediert. Es ging seitdem besser aber lange nicht gut. Ich hatte danach eine sehr schlechte Phase in der ich wieder nicht aus dem Haus konnte und sehr oft würgen musste. Und 2 jahre später eine sehr gute Phase wo ich jeden Tag draußen war und meinen Würgereiz ignorieren konnte. Leider hat sich nach und nach meine Lage wieder verschlechtert und ich bin wieder in einer sehr schlechten Phase.

Angststörung, Depression, Aufregung, Unruhe
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Hormontest bei Depression und Sozialer Phobie?

Hallo zusammen, ich leide seit fast 10 Jahren an Depressionen, Postpartaler Depression (kein Baby Blues !), Persönlichkeitsstörung und Sozialer Phobie. Ich war schon in therapeutischer Behandlung (Gesprächstherapie mit und ohne Medikamente), zur Kur, stationär in Behandlung und teilstationär. Zwar geht es mir nach der stationären Behandlung besser (kein Ritzen mehr und wieder arbeitsfähig), aber trotzdem leide ich stark jeden Tag unter den psychischen Erkrankungen. Nicht nur, dass ich mich selbst damit belaste, ich belaste natürlich auch mein Familie, insbesondere meinen zwei Kindern gegenüber möchte ich eine gute Mutter sein (keine unrealistischen Vorstellungen). Da die Therapien leider kaum helfen, habe ich es zwischendurch auch mit Homöopathie und Hypnose ausprobiert, doch wie gesagt, ich leide immer noch sehr stark und möchte nicht den Rest meines Lebens so weiter leben :-(

Bisher ist ja wie gesagt alles immer auf reiner Theorie und außer dass die Konzentration der Medikamente, die Nierenwerte und die Schilddrüse per Blutabnahme untersucht wurden, wurden keine weiteren Tests gemacht. Ich habe jedoch hin und wieder mal gelesen, dass man die Hormone testen lassen kann, insbesondere per Speichelprobe. Hat jemand so etwas Erfahrung gemacht? Gibt ja auch so Tests, die man Zuhause durch führen kann. Habt ihr eure Hormonwerte mal checken lassen und falls ja und man dort "Fehler" finden sollte, kann man die Hormone dann wieder ins Gleichgewicht bringen? Habt ihr Tests beim Arzt gemacht und wenn ja, welcher? Also war es der Hausarzt oder ein spezialisierter Arzt? Oder falls online bestellt: Habt ihr einen Anbieter, der seriös ist und ihr empfehlen könnt?

Bitte nur ehrliche Antworten. Wer keine Erfahrung mit psychischen Erkrankungen hat, sollte blöde Kommentare lassen.

Vielen Dank

Gesundheit, Hormone, Arzt, Depression, Phobie, Psyche, Psychologie
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Darf Artzt mir Simulation unterstellen?

Nach dem ich wegen Schlaflosigkeit und Erstickungsängsten in der Nacht, tagsüber völlig Antriebslos war und keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte, da mein Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt war, habe ich beim Studium nicht die Leistung erbringen können, die von mir gefordert wurde. Lernen war so gut wie garnicht möglich. Auch bei Prüfungen kam es vor, dass ich innerliche Nervenzusammenbrüche hatte, da ich nicht richtig atmen konnte. Ich habe es immer auf den Lernstress geschoben und habe mir nichts weiter dabei gedacht. Da ich bereits vorher schlechte erfahrungen mit Ärtzten gemacht habe, habe ich zu dieser Zeit auch keinen Artzt aufgesucht. Als die Uni dann die Exmatrikulation wegen nicht erbrachter Leistung zur gegebenen Frist ankündigte habe ich eingesehen, dass ich was tun muss. Da mein Zustand tagsüber von starker Müdikeit geprägt war, hat meine Lebensgefährtin für mich ein Termin bei einem Hausartzt gemacht. Als es dann soweit war, hat meine Freundin dem Artzt miene Situation geschildert da ich nicht in der Lage war die klaren Worte hierzu zu finden.

Nun zum Punkt: Der Artzt fragte zunächst ob ich familiäre Probleme habe oder einen Todesfall zu betrauern habe welcher den starken Stress und damit zur Schlaflosigkeit führt. Als ich dies verneinte, gab er Beziehungsproblemen die Schuld obwohl ich keine habe. Er fing indirekt an sich darüber lustig zu machen, dass ich meine Freundin mit zum Termin bringe und hat auch durch die Blume gesagt, dass ich kein richtiger Mann wäre. Ich habe Ihn trotz dieser Punkte um eine Behandlung und ein Attest (nach der Behandlung) gebeten, damit das Studium eventuell weitergeführt werden kann.

Der Artzt verdrehte einem die Worte und Unterstellte mir dann, dass ich nur komme um ein Attest zu erhalten (obwohl vorher gesagt wurde es geht in erster linie um eine Behandlung) und verweigerte die Behandlung und warf uns sogar aus der Praxis. Nach dem das passierte wurde mein Zustand noch schlimmer und durch dieses Ereignis habe ich nun noch mehr Angst zum Artzt zu gehen, da dies für mich ein Traumatisches Elebnis darstellt.

Nun ist meine Frage: Darf der Artzt das???

Ich leide seit dem Vorfall unter Depressionen zu denen der Artzt einen großen Beitrag geleistet hat. Ich konnte bis heute mein Studium nicht wieder aufnehmen obwohl Wirklich Krankheit für das nichtbestehen schuld war.

Schlafstörung, Depression, Recht, Schlafprobleme, depressiv, psychische Erkrankung
6 Antworten
Witwenbuckel (mit 18) rückgängig machen mit sport, physiotherapie oder gar operation (kyphoplastie)?

Hallo liebe community,

ich hab einige fragen zu einem thema, welches mich psychisch stark belastet und mir depressionen bereitet. Zu mir: ich bin weiblich, 18 jahre alt und hab schon vom kindesalter an ein starkes hohlkreuz und eine schlechte haltung (+ schiefe kniescheiben)...

eines tages hat mich ein bekannter am hals angefasst und den buckel bemerkt, der mir davor nie aufgefallen war..und mit 'ihh du hastn buckel' reagiert..als ich dann beim physiotherapeut war, weil ich nackenverspannungen und schulterschmerzen hatte, meinte dieser, dass das ein witwenbuckel ist, der sich langsam bildet und sich auch schon knochenwucherungen gebildet haben am halswirbel..also diese nackenwulst..die NOCH nicht dramatisch im gegensatz zu witwenbuckeln von älteren damen ist, aber für mein alter schon seeehr ausgeprägt..da ist dieser knick sozusagen und selbst wenn ich meine haltung besser ist diese wulst da..und das ist keine fettwulst sondern ne knochenwulst..

ich hab im internet lange recherchiert, finde aber hauptsächlich nur operationsmäßig etwas zur kyphoplastie..kann man mit dieser diesen witwenbuckel wieder beheben? oder zumindestens operativ die überschüssige knochenwucherung entfernen? ich hatte letzten sommer eine hallux-valgus-op wo es ja auch diese knochenwucherung/knochenbildung am ballen gibt und man diese dann einfach während der op entfernt..

ich freue mich auf jede antwort, da es mir zur zeit echt schlecht aufrgrund dieses themas geht und ich einfach nicht weiter weiß..

Muskelaufbau, Schlaf, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Sport, Nacken, Arzt, Depression, fett, Haltung, Jugendliche, Knochen, Muskulatur, Operation, osteoporose, Physiotherapie, Psyche, Psychologie, Wirbelsäule, Halswirbel, Physiotherapeut
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Nerven durchtrennt und starke Schmerzen - welche Möglichkeiten habe ich?

Hallo! -Bevor ich jetzt alles genau schildere, ich bin seit drei Jahren in dauerhafter Therapie, hatte schon drei stationäre DBT-Therapien und werde bald in eine therapeutische für mich geeignete DBT-Wohngruppe einziehen. Ich leide seit drei Jahren unter einer schweren Form der Borderline-Persönlichkeitsstörung und noch weiteren psychischen Erkrankungen.- Ich habe mich vor gut zwei Wochen selbstverletzt, relativ tief. Es waren zwei Schnitte, der schlimmere war ca 3-4 cm tief und 3-4 cm klaffend und 14 cm lang, wurde von innen und von aussen genäht, sprich das Unterhautfettgewebe und normal die Oberhautschicht. Es war an der schlimmeren Wunde so, dass ich die Faszien an- bzw. durchgeschnitten habe und mehr konnte vor Ort nicht gesagt werden, ich hatte auch sehr viel Blut verloren deswegen musste ich über Nacht im KH bleiben, bin nur knapp einer OP entkommen. Arterien hatte ich mit verletzt, die waren aber zum glück nicht sehr groß. Heute sind die Fäden rausgekommen und ich habe seit dem Nähen ganz extreme Schmerzen in der Wunde die sich in das Handgelenk ziehen, und das auch nur an einer Stelle. Ich habe auch überall Hämatome aber das sei bei der tiefe der wunde normal. Meine Hausärztin sagte, es wäre wahrscheinlich so dass ich Nerven(-stränge) durchtrennt habe. Jetzt wollte ich mich mal erkundigen, wie das mit der Heilungschance ist? Wenn es wirklich die Nerven sind, wird es dann irgendwann aufhören zu schmerzen? Meine ganze Hand ist voller Narben, genauso mein Arm auch und im Gelenk direkt neben dem Knochen liegt der Schmerz. Habe ich irgendeine Möglichkeit auf Besserung?

Schmerzen, borderline, Depression, Nerven, SvV
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Ich glaube, ich werde langsam verrückt...

Hallo,

vorab: es ist mir sehr wohl bewusst, dass ich erstens zum Psychologen muss und dass es zweitens hier keine gibt. Allerdings erweist es sich in meiner Gegend als schwieriger als erwartet, einen guten Therapeuten zu finden (bin mit Hochdruck auf der Suche), deshalb bitte ich um eire Einschätzung, da ich langsam wirklich das Gefühl habe, verrückt zu werden..

Zu meiner Vergangenheit:

  • jetzt 19 Jahre alt, weiblich

  • als Kind von Mutter (todunglücklich, verzweifelt, ich schätze depressiv) geschlagen und häufig angeschrien - habe sie trotzdem geliebt und tue es immernoch

  • Trennung der Eltern, als ich 10 war, Streitereien gingen vor mir und meinem kleinen Bruder weiter

  • Mutter starb nach langer Krankheit (Krebs), als ich 14 war - wohne seitdem bei meinem Vater bzw. jetzt seit einem halben Jahr alleine

  • mein Vater war schon immer sehr viel am arbeiten (min. 70h pro Woche), daher wenig Zeit - seit Krankheitsbeginn von meiner Mutter war ich deshalb sehr oft alleine (Bruder im Internat)

  • nie richtiges Vertrauensverhältnis zu beiden Eltern

  • beginnend mit 15/16: sexuelle Belästigung (verbal und körperlich), 2 1/2 Jahre lang - ist jetzt zum Glück vorbei, jedoch realisiere ich erst jetzt, wie sehr mich das belastet und "geschädigt" hat

  • in den belastendsten Situationen (Krankheitsbeginn meiner Mutter sowie kurz nach ihrem Tod) wurde ich jeweils von meinen damaligen besten Freundinnen quasi im Stich gelassen, einfach ein, pardon, schei* Timing...

Nun zu meinen psychischen Symptomen, wenn man das so nennen kann...:

  • Ich habe seit etwa 2 Jahre ein extremes Essverhalten. Regelmäßig überkommen mich richtige Fressanfälle, bei denen ich alles (vorwiegend süßes) in mich reinstopfe bis zum Geht-nicht-mehr. Dass ich dennoch "nur" etwa 10 Kilo zu viel auf den Rippen hab, kann ich mir nicht erklären. Anschließend habe ich solche Schuldgefühle, dass ich in letzter Zeit auch schon mit dem Finger im Hals vor der Toilette gekniet habe - es belastet mich sehr, aber anstatt besser zu werden verschlimmern sich diese Attacken nur (häufiger und heftiger). Ansonsten esse ich eigentlich relativ gesund - viel Gemüse, bes. Salat, Fisch, Vollkornprodukte, ich rauche nicht und trinke nur Wasser und Saft, seeehr selten Alkohol.

  • Des weiteren habe ich in letzter Zeit immer öfter an Panikattacken - mir schießen bestimmte, eigentlich nicht allzu schlimme oder verstörende Bilder durch den Kopf (habe - leider - ein sehr gutes bildliches Gedächtnis..) die mir extreme Angst machen. Ich habe vorhin z.B. eine Stunde gebraucht, bevor ich mich getraut habe, die Dusche zu betreten. Nur mit runtergelassenem Rollo am Badfenster und verschlossener Türe (nochmal - ich wohne alleine), aus Angst, die Bilder könnten plötzlich irgendwo auftauchen und JA ICH WEIẞ, ich bilde mir das ein!! Ansonsten bin ich immer sehr schreckhaft, vor allem was Geräusche angeht, des ist zT schon lächerlich...

den zweiten Teil poste ich in die Kommentare...
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