Psychisches Chaotenleben

Ich weiß auch nicht so genau wie ich das jetzt formulieren soll. Nach zwei missglückten Suizidversuchen, samt abgebrochener Psychiatrieaufenthalte ging es mir wieder gut. Ich ging zur Schule usw. Aber jetzt. Ist alles noch viel Scimmer als vorher und ich bin selber schuld ! Ich habe gelogen. Ich habe kein Borderline oder sowas- Das habe ich auch immer immer wieder beteuert aber due Ärzte stellten die Diagnose dennoch. Ich habe aber auch das eigentliche Problem und den Grund für meinen Suizid verschwiegen. Ich habe höllische Angst vor todlichen Krankheiten. Jedes kleinste Signal deutet darauf hin meiner Meinung nach. Ich habe Angst dass das Herz stehen bleibt dass ich nachts das atmen verlerne usw. Das ist sehr sehr paradox weil ich im sozialen Bereich arbeite. Nunja. Ich hatte so viel Angst totkrank zu sein und leiden zu müssen oder als Krüppel zu enden dass ich versuchte mir das leben zu nehmen. Bin in psychiatrischer behandlung und in therapeutischer Gruppentherapie. Ich kann nicht mer raus gehen unter Leute geschweigedenn arbeiten weil ich hysterisch werden würde und komische Fragen stellen würde. Erst kürzlich hatte ich acht monate mit hws und kieferschmerzen zu kämpfen jetut seit einiger zeit mit unerklärlichen Bauchschmerzen. Das Problem daran ist meine Unsicherheit bezüglich des Problems. Ich weiß ja schon dass irgendwas schief läuft aber irgendwie schwankt das immer zwischen die Ärzte haben was übersehen, ich bin totkrank (wovon ich mom überzeugt bin) und ich brauche dringend psychische hilfe. Neben den chronischen Schmerzen trinke und esse ich kaum was und habe 24 stunden pausenlos angst. Ich bin feetig mit den Nerven. Wirklich. Ich liege seit zwei Tagen im Bett und bin zu nix fähig weil ich der Ansicht bin in den nächsten paar stunden zu sterben und dann lohnt sich das ja eh nich groß was zu .In die Psychiatrie will ich nicht. Entweder sie glauben mir nicht oder sie nehmen mich auf und setzen mich auf Tavor. Aber egl ist sowas ohne suizid und eigengefährdung ja eh kein grund zur Notaufnahme. Das zweite Problem ist nat mein Papa. Der will wissen was los ist aber ich KANN nicht reden. Ich habe nicht vor noch ein drittes mal den ganzen scheiß mitzumachen bezüglich suizidversuch evtl intensivstation geschlossene etc. Aber wenn ich mir echt hilfe holen würde, die die wahrheit wüssten oder ka sowas in der art und ich da bleiben müsste würde ich wirklich durchdrehen vor angst und die bräuchten alle Beruhigungsmittel der welt undn fixierbett (da lag ich bisher noch nie drin weil ich durch meine geschickten lügen immer entkommen konnte bevor diese seite zum vorschein kam) . Egl dürfen die mich ja nur bei eigen oder femdgefährdung einweisen. Jetzt is es aber so dass ich echt nix mehr auf die reihe grieg und schon zwei versuche hinter mir habe. Außerdem ist das ja keine Ahnung denen zu folge iwie an der Realität vorbei gelebt so zu sagen. Dürfen die mich denn zwangseinweisen? Wie soll ich meinem papa das problem verklickern?

Psyche, Psychiatrie
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Borderline- Zwischen Wahn und Wirklichkeit

Ich habe keine Frage. Ich möchte mich lediglich bei einigen Nutzern bedanken, die mir vom Suizid abgeraten haben, denn ihr hattet Recht. Nach zwei aufeinanderfolgenden Suizidversuchen, einem drei- monatigem Psychiatrieaufenthalt mit umfassender Diagnostik, gehe ich nun seit vier Wochen in eine Tagesklinik- regelmäßig und gerne. Ich werde eine Patientenverfügung veranlassen für Notfälle und in ca. zwei Wochen werde ich meine Ausbidung fortsetzen. Außerdem bin ich bereits Mitglied einer ambulanten DBT- Gruppe, habe einen Psychiater und suche aktuell noch nach einem Psychotherapeuten. Jeder einzelne Tag, jede einzelne Sekunde ist ein verdammter Kampf gegen meine Krankheit. Solange es mich gibt, wird es wahrscheinlich auch sie geben, aber das Leben ist wertvoll und ich bin es auch. Ich möchte auch mit Krankheit meine Ziele erreichen und mein Leben leben. Auf die Vergangenheit habe ich keinen Einfluss mehr, aber die Zukunft habe ich selbst in der Hand. Ich möchte Anderen Mut machen, sich nicht das Leben zu nehmen. Wenn ein Mensch soweit denkt und keinen anderen Ausweg mehr sieht, hat das nichts mit freiem Wille und Entscheidung zu tun. Es ist Zwang. Es gibt Menschen, die euch lieben und es gibt Meschen, die gegen ihren Willen einfach urplötzlich aus ihrem Leben gerissen werden. Alleine schon aus Respekt vor euch selbst und diesen Menschen lohnt sich das Leben. Ihr könnt lernen, mit eurer Krankheit und euren Problemen umzugehen. Ihr könnt, wenn ihr geredet und keine Hilfe erhalten habt immernoch den Suizid wählen, aber wenn ihr den Suizid wählt, gibt es kein Zurück mehr- in alle Ewigkeit. Die Ewigkeit wartet sowieso auf euch, also wozu beeilen?! Niemand sagt, dass es leicht ist zu leben. Aber es gibt auch schöne Ereignisse, Erlebnisse, Dinge. Kämpft dafür. Es lohnt sich.

Lissseli

borderline, Suizid
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