Tochter will sich wegen Depressionen krank schreiben lassen.

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12 Antworten

Hallo, ich werde dir aus Sicht meiner eigenen Erfahrung antworten, da ich an stelle deiner Tochter dasselbe schon hunderte Male gemacht hat, und meine Mama dasselbe gesagt hat wie du. Ich Versuch dir zu erklären wie es deiner Tochter geht, ich bin zwar 4 Jahre älter aber mache das auch schon mit seit ich 12 bin. Ich selbst bin in Therapie und nehme Tabletten, und habe viele fehlstunden in der Schule wegen Depressionen. Es ist mit dieser Erkrankung einfach meistens nicht möglich, einen langen Tag egal ob Schule oder Arbeit, durchzuhalten. Ich hoffe deine Tochter hat nebenbei keine Leistungsprobleme in der Schule die sie zu diesem Verhalten bringen. Ich verstehe leider deine Aussage nicht, dass deine Tochter quasi selbst schuld ist.. Das habe ich selbst schon oft gehört und glaub mir das macht es nur schlimmer. Ich weis es ist schwer für dich deine Tochter so zu sehen, aber ich denke niemand außer wir selbstbetroffenen verstehen das. Depressionen verschwinden nicht durchh medis und Therapie, es kann sein dass sie immer wieder kommen. Deine Tochter geht nicht früher von der Schule heim weil die kein Bock hat oder schwätzen will.. Das sind keine Depressionen. Sie hält den Tag einfach nicht durch, Depressionen lösen eine innere Leere (quasi Antriebs und Gefühllosigkeit) aus und deine Tochter hält dies eben nicht den ganzen Tag aus. Ich kenne das sie ist damit nicht allein. Ich kann euch nicht raten was besser ist, aber ich selbst lasse mich demnächst ein Jahr von meiner Ausbildung wegen Depressionen krank schreiben und es ist die richtige Entscheidung. Ich hoffe deiner Tochter wird es besser gehen, setze sie nicht unter Druck und rede offen mit ihr 

Hallo,

wusstest du, dass Depression die tödlichste Krankheit ist und mehr Opfer bringt als Krieg, Armut und Krebs zusammen? Dazu gibt es unendlich viele Studien ... viele Jugendliche, die Depressionen haben und deshalb nicht zur Schule gehen wollen haben Ängste, soziale Ängste (Phobien) und damit ist nicht zu spaßen. Sie können soweit führen, dass Betroffene nicht mehr das Haus verlassen. Es können noch andere Störungen dazukommen, wie zum Beispiel Panikattacken. Viele Depressive sind suizidal. Klar kann es einem Angst machen, denn Schule ist ja so wichtig, das kann man leider nicht ändern. Aber Gott sei dank gibt es in Deutschland das Recht auf Bildung, was ermöglicht, jeden Schulabschluss nachholen zu können. Wenn du das Beste für deine Tochter willst, was ich hoffe ich mit Recht nicht bezweifle, da du dir ja schon Sorgen zu machen scheinst, gib ihr ein Gefühl von Verständnis. Und dann könnt ihr nach einer anderen Lösung suchen. Es gibt therapeutische Wohngruppen, Klinikschulen, deren Zeugnis wie ein normales aussieht, wo man auch seinen MSA machen kann usw... und Medikamente ... es wurde schon mehrfach bewiesen, dass diese nicht gut sind. Manche haben diesen Placebo Effekt, aber ein komplett gesunder Mensch spürt dabei keine Wirkung, was eigentlich gut ist, denn ganz oft trickst der Geist den Körper aus... Es ist sehr wichtig, dass sie nicht gezwungen wird, das macht alles noch schwieriger. Und natürlich gibt es eine Schulpflicht, aber der zuständige Psychiater darf einen wegen Depressionen krankschreiben.

Und die Depression macht sie selber ??? Tut mir leid, das ist kein Angriff und auch keine Beleidigung an dich. Ich finde es nur schade, dass viele Menschen nicht viel über Depressionen wissen, wobei es doch schon alltäglich ist. Die Depression lauert quasi in jedem, aber die Umwelt ist dafür verantwortlich, dass sie aufwacht. Sie wartet nur darauf. Ich empfehle dir ein sehr gutes Buch "Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben" von Matt Haig. Bitte bitte lese es dir durch. Evolutionspsychologen gehen sogar schon davon aus, dass der Grund für die hohe Anzahl an Betroffenen bei der Entwicklung der Welt an sich liegt. Unser "Höhlenmenschengehirn" kommt einfach nicht hinterher. Statt seine Apps etc. upzugraden, sollte man lieber sein Gehirn upgraden ... Aber so ist das alles leider. Aber je früher sie damit anfängt, sich mit sich auseinanderzusetzen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass alles besser wird. Denn je später sie damit anfängt, oder gar nicht, desto schwieriger wird es. Klar kann die Therapie helfen, aber wenn sie es trotzdem nicht schafft zur Schule zu gehen, dann ist das so. Sie wird es sich ja bestimmt nicht aussuchen und sie wird doch bestimmt daran in der Therapie arbeiten. Nacht sie die Therapie freiwillig? Das wäre nämlich schon mal der erste super Schritt, denn das ist Hilfe zur Selbsthilfe. Und wenn sie diese annimmt, scheint sie da ja noch sehr hoffnungsvoll zu sein.

Ich spreche aus meinen Erfahrungen. Ich bin bei der sechsten Medikation, in meiner vierten WG und war schon 6 Mal in der Klinik. Besuche meine sechste Schule und werde wahrscheinlich nochmal wechseln müssen. Ich stecke immer noch tief drinnen und habe jetzt erstmal eine langfristige Pause begonnen und das,was ich immer runtergeschluckt habe zu verdauen. Umso mehr sich anhäuft, umso länger dauert die Verdauung. Und das alles hat bei mir schon in der Kindheit angefangen. Suizidversuche und Selbstverletzung gehören auch zu meinem Leben, leider auch Narben. Ich hoffe es hat einen leichten Schockeffekt, denn sowas wünscht man seiner Tochter doch nicht, oder?

Wenn du bis hirhin durchgehalten hast, Respekt. Ich würde so gerne mit deiner Tochter sprechen, ich bin selber 17 und habe viel durchmachen müssen. Es ist wichtig darüber zu reden. Selbsthilfegruppen gibt es auch.

Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen und wünsche euch alles Gute.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Ich helfe wo ich helfen kann. Vielleicht hilft es mir ja auch weiter. :)

Liebe Grüße, Samaska

Depression ist eine Krankheit und nichts, was man sich selbst macht, es kommt von innen und man kann selbst nichts dagegen tun. Ich kenne Mädchen, die sich das Leben genommen haben. Soll deine Tochter das gleiche Schicksal erleiden? Sie muss in ärztliche Behandlung. Der Arzt muss feststellen, was weiter geschieht. Auf alle Fälle braucht sie Hilfe und keine Bevormundung und noch weniger dumme Sprüche.

Hallo, klar besteht in Deutschland Schulpflicht, aber wenn man krank ist, geht die Gesundheit doch eindeutig vor! Psychische Krankheiten werden genauso akzeptiert wie körperliche. Es bringt auch nichts, wenn du deine Tochter in die Schule schickst und es ihr nicht gut geht. Sie wird sich doch nur noch mehr 'stressen' und weiteren Druck aufbauen. Rede mit dir, denn man erkennt den Unterschied wenn das Kind 'keinen Bock' auf Schule hat oder wirklich ein Problem hat.

Viel Erfolg

na juergen,

du scheinst ja eher einer von der "harten" sorte zu sein....mit nicht allzuviel "einfühlungsvermögen". kann mich natürlich auch täuschen.

gibts noch ne mutter, oder bist du alleinerziehend?

vielleicht ist auch das medikament nicht das "passende" für deine tochter, wenn sich ihr zustand verschlechtert hat.

dein mädel braucht HILFE und keine vorwürfe/nichtverständnis deinerseits.

rede in aller ruhe mit ihr > vorwürfe werden in ihrer situation nichts bringen. da macht sie nur "zu".

versucht, eine gemeinsame lösung zu finden > auch wie shivania schon schrieb, mit hilfe der lehrer UND der/des therapeuten.

alles gute für euch BEIDE!

Ich bin als Mutter auch echt straight und stelle hohe Anforderungen an mein Kind, aber was SIe da an Sprüchen raushauen und auf uns in diesem Forum abregnen......da möchte ich nicht erleben wie SIe mit Ihrem Kind umgehen.

Verstehen Sie, dass Depression eine Krankheit ist?

Man setzt sich nicht mal so hin und ist dann aus Langeweile 'ne Runde traurig, und man macht auch nicht ein bißchen auf Depri um sich vor der Schule zu drücken.

Depression ist eine schwere psychische Erkrankung die Therapeutische Zuwendung, Medikation und VERSTÄNDNIS erfodert, und keinen Vater der im Hintergrund Druck macht und seiner Tochter Drückerbergerei und Versagen vorwirft.

Wenn SIe es drauf anlegen Ihre Tochter in einen Suizidversuch zu treiben, sollten sie Ihre momentane Erziehungs-Strategie weiter ausbauen.

Eventuell fragen Sie sich mal, was SIe mit Ihrem Verhalten zu dieser desaströsen SItuation beitragen.

sorry, bei der einstellung wundert es mich nicht, dass deine tochter KRANK ist! hätte sie eine "nachweisbare" krankheit (gebrochener knochen auf röntgenbild, schlechte blutwerte,...) wäre sie auch krankgeschrieben! niemand macht sich eine depression selber!!! und niemand bekommt medikamente verschrieben, wenn er sich doch einfach nur selbst zu viel stress macht. vielleicht läßt du dich mal therapieren! was meinst du, woher eine depression kommen kann? wenn es deiner tochter sichtbar schlecht geht, gehört sie in professionelle behandlung die natürlich auch die deutschen gesetze einhält. sollte also z.b. ein stationärer aufenthalt notwendig sein, wird dort auch die schulpflicht berücksichtigt! du tust gerade so, dass man einfach mal ne pille schluckt und alles ist in ordnung. in so einem familiären umfeld wird das allein auf keinen fall reichen und es wird auch nicht reichen, wenn allein deine tochter zur therapie geht - im gegenteil! es ist immer wieder traurig, dass die leidtragenden sich in therapie begeben, aber die, die es eigentlich verbocken, so tun, als wenn sie keinen anteil daran haben! UNGLAUBLICH! ich wünsche deiner tochter viel kraft und hoffe, dass sie sich mit ihren 14 jahren schon durchsetzt, damit ihr ein jahrzehntelanger leidensweg erspart bleibt!

Vielleicht ist es Zeit, dass Sie gemeinsam mit der Tochter zu einem Therapeuten gehen, der einen systemischen Blickwinkel darauf wirft? Ein Familientherapeut oder ein Systemischer Therapeut. Bitte sorgen Sie dafür, dass Sie so schnell wie möglich dort einen gemeinsamen Beratungstermin erhalten.

Ihre Tochter fühlt sich überfordert. Für Sie selber sind die Anforderungen gut bewältigbar - deswegen denken Sie auch, sie könnte gut in die Schule gehen. Sie müßte sich halt ein wenig zusammenreißen.

Das ist Ihre Sicht. Aber nicht das Erleben Ihrer Tochter. Es gibt offenbar etwas, das sie belastet. Sie hat alles bereits getan, das ihr möglich ist - sie nimmt Medikamente und macht eine Therapie. Nur scheint das noch nicht genug zu sein.

Vielleicht würde es helfen, wenn Sie (beide Elternteile) verstehen würden woran sie leidet? Wenn Ihnen das wichtig ist - das ist ja auch die Grundlage, dass Sie sie unterstützen können, damit es wieder besser wird - dann seien Sie offen für einen gemeinsamen Beratungstermin.

Dieser Termin kann entweder bei der /dem Therapeuten der Tochter stattfinden - oder bei jemandem ganz anderen. Sprechen Sie mit ihr und fragen sie zu wem sie mitkommen würde.

Ich bin zwar erst 13, aber mache gerade genau das gleiche mit meiner Schwester duch. Ich würde den Therapeuten fragen, ob sie sich auch wirklich öffnet. Wenn nicht sollte dringend ein anderer therapeut gefunden werden, denn sonst bringt die Therapie nichts außer, dass sie ihr Geld rausschmeißen. Meine Schwester hat große Schulangst, vielleicht geht es ihrer Tochter genau so. Meine Mutter hat gemeint(sie war auch depressiv), dass das normal ist, aber überwunden werden kann. Geben sie ihrer Tochter halt, aber passen sie auf, dass sie nicht immer wieder neue Ausreden findet nicht in die Schule zu müssen.Sonst geht sie nicht mehr. Es kann auch an den Medikamenten liegen, die vielleicht genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie bewirken sollen. Wenn das der fall ist, einfach ein anderes Medikament ausprobieren. Ich wünsche ihnen viel glück!!! Ich weiß wie anstrengend und traurig es als Verwandter sein kann.

Du weißt anscheinend nicht, wie es sich anfühlt, wenn man Depressionen hat, denn sonst könntest du dich in deine Tochter hineinversetzen! Es ist traurig, wie du über deine Tochter schreibst. Sie macht sich die Depressionen bestimmt nicht selbst!!! Medikamente und eine Therapie lassen auch eine Depressionen nicht von heute auf morgen verschwinden. Das dauert seine Zeit.

Wenn bei ihr schon Depressionen diagnostiziert wurden, dann solltest auch mal aufhören daran zu zweifeln. Unterstütze deine Tochter lieber, und frage, ob du etwas für sie tun kannst.

Und ja, sie soll sich krankschreiben lassen, denn in so einem "Zustand" kann man keine Leistung mehr erbringen, sei es Schule oder Arbeit.

juergen00 26.09.2012, 17:31

In Deutschland besteht Schulpflicht,und das wird auch so bleiben.Deshalb sehe ich es nicht ein meine Tochter zu Hause zu lassen.Was wird ihr das bringen? Gar nichts.Vielleicht die paar Tage wo sie zu Hause ist.Aber muss sie wieder in die Schule fängt doch eh wieder alles von vorne an.

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Shivania 26.09.2012, 18:05
@juergen00

Ja, gesunde Kinder haben Schulpflicht. Keiner zwingt kranke Kinder in die Schule zu gehen. Der Kinderarzt und das Jugendamt haben sogar die Aufgabe, kranke Kinder zu schützen, damit sie die nötige Aufmerksamkeit haben, um alles zu tun, wieder gesund zu werden. Und das sollte auch Ihr Anliegen sein!

Sie können mit der Tochter ja auch vereinbaren, dass sie früher von der Schule heim kommen darf. Das erhält die tägliche Tages-Struktur und nimmt ihr den Leistungsdruck. Sprechen Sie mit dem Therapeuten, sprechen Sie mit den Lehrern, sprechen Sie mit Ihrer Tochter!

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DarkTyr666 03.10.2017, 13:10
@DarkTyr666

Wahrscheinlich hast du deine Tochter missbraucht und deshalb ist sie depressiv. Du dummes Höxter horrorhaus schwein.

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Was bist du denn für ein Hurensohn? Ich hoffe wenn deine Tochter einen Freund hat/findet , bricht er dir sämtliche Knochen und fickt deine Leiche.

ich würde einen stationären aufenthalt deiner tochter befürworten. sie muss erstmal wieder ganz gesund werden, auch wenn dies bedeutet, dass sie das schuljahr eventuell wiederholen muss. wenn sie immer wieder unter druck steht, wird sich ihr zustand nicht ändern. da muss jetzt ganz aktiv gegen die depression angegangen werden, das bedeutet auch die mitarbeit der eltern!

klopf an ihr zimmer, sag, dass du mit ihr reden möchtest, und dann setzt ihr euch alle mal an einen tisch und jeder sagt in ruhe, was er gerne möchte. erzähl ihr ruhig, dass du angst wegen der schule hast. aber akzeptiere auch, wenn sie sagt, dass sie sich momentan nicht in der lage fühlt. dann solltet ihr aber auch umgehend maßnahmen einleiten, einen neuen termin beim behandelnden arzt ausmachen, etc.

macht sie die tür nicht auf, öffnest du sie halt, du bist ein mann, du kannst das ;) ich würde mir da dann nicht auf der nase rumtanzen lassen nach dem motto "madame möchte nicht, also schließt sie sich ein". zur not wird die tür dann ausgehangen. alles muss man sich dann ja doch nicht gefallen lassen als eltern.

respondera 21.04.2016, 16:26

den dritten Absatz finde ich bedenklich, von wegen "möchte nicht"... eher KANN sie nicht!

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