Johanniskraut oder 5 HTP?

3 Antworten

Hallo Amelia,

Hmm, Johanniskraut ist zwar natürlich, hat aber auch Nebenwirkungen wie z.B. Photosensibilisierung, Abschwächung der hormonellen Verhütungsmittel und viel Interaktionen mit anderen Medikamenten im Vergleich zu chemischen Antidepressiva, natürlich = "gut, weniger schädlich" ist zu kurz gedacht. Als Beispiel: Opium ist auch natürlich, aber bekanntlich sehr schädlich! Zudem haben die freiverkäuflichen Produkte zumeist nicht die notwendige Dosis von 900 mg am Tag, die sich in Studien teilweise als wirkungsvoll erwiesen hat (wobei die Studienlage noch unklar ist, zum Teil sind die Ergebnisse, dass im Vergleich zu Placebo keine Überlegenheit rauskommt!)--> bespreche Dich doch mit Deinem Facharzt (bei den Diagnosen ein Kinder- und Jugendpsychiater), dann könnt ihr gemeinsam die Behandlung (Psychotherapie und /oder Medikamente, wenn Medikamente, welche? Johanniskraut oder...) festlegen und der Arzt kann auch die notwendigen Kontrollen veranlassen. Er/sie ist der Experte/Expertin, hat jahrelang studiert, kennt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, hat Erfahrngen mit den verscheidenen Präperaten bei bei verschiedenen Menschen und kann somit Diagnosen und passende Behandlung am besten zusammen mit Dir (Expertin für Dich, Entscheidungsträgerin bzgl. der Behandlungsart) überlegen...

Der Ratschlag, zwei Präperate im Wechsel zu nehmen ist totaler Quatsch, so kann selbst das beste Medikament nicht wirken.

Herzlicher Gruß!

Wenn dein Arzt keine Notwendigkeit sieht, Medikamente zu nehmen, dann würde ich ihm da zuerst auf jeden Fall vertrauen. Viele Ärzte neigen eher dazu, vorschnell Medikamente zu verschreiben, die dir dann mehr Schaden als Nützen.

Ich persönlich habe mit Johanniskraut gute Erfahrungen gemacht, allerdings in Kombination mit Baldrian. Ich nehme Sedariston zu mir, das ist ein pflanzliches Medikament, welches nicht verschreibungspflichtig, aber apothekenpflichtig ist. Auf die Nebenwirkungen von Johanniskraut wurde ja bereits hingewiesen, ich hatte allerdings keine. Was ich noch hinzufügen möchte ist, dass man bei Einnahme der Pille aufpassen soll, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. Ich würde sowieso immer Rücksprache mit dem Arzt halten, egal für was du dich entscheidest.

Meine depressiven Phasen habe ich damit auf jeden Fall wieder gut in den Griff bekommen. Es gibt dir Kraft, wenn du sie brauchst und dadurch habe ich auch wieder mehr Motivation und Antrieb für meine Aufgaben entwickelt.

Ich wünsche dir Alles Gute und viel Kraft!

Ich selber habe mit Johanniskrautprodukten beste Erfahrungen gemacht. Ich bevorzuge dieses: https://www.feelgood-shop.com/nerven-balance-complex-mit-johanniskraut-gegen-depressionen.html

Dieser Shop vertreibt sehr gute Produkte, habe bereits verschiedene Sachen dort erworben, daher vermute ich, dass deren 5HTP auch sehr gut ist .

https://www.feelgood-shop.com/5-htp-griffonia-simplicifolia.html

Warum nimmst Du nicht beides, aber im Wechsel? Heute das eine, morgen das andere Produkt. Ich würde es testen. LG

Warum nicht, zumal beide Produkte eigentlich kaum Nebenwirkungen haben !

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Panikattacken kurz vorm Einschlafen?

Ich leide schon seit 2015 an einer generalisierten Angststörung und Panikattacken.
War dann zwei Monate in stationärer Behandlung und seitdem ging es mir bis auf den einen oder anderen Ausbruch eigentlich wieder ziemlich gut.

Seit ein paar Tagen habe ich jedoch Panikattacken, wenn ich versuche einzuschlafen. Also bis ich ins Bett gehe ist bei mir alles in Ordnung, aber sobald ich mich hinlege mit der Absicht einzuschlafen (d.h. ich bin nicht am Handy oder so) krieg ich auf einmal große Angst. Mein Herz fängt dann an zu pochen und ich höre auch irgendwie Pulsgeräusche in meinem Kopf. Üblicherweise schrecke ich dann hoch, weil ich es einfach nicht mehr aushalte. Dann sind alle Symptopme weitestgehend weg. Manchmal schlaf ich auch kurz ein und wache dann ganz plötzlich wieder auf. Das ist mir gestern passiert und mein ganzer linker Arm hat total gekribbelt (was nach ein paar Minuten auch wieder wegging, ich hoffe ich hab einfach nur falsch gelegen). Ich nehme dann immer Prometazin Tropfen und warte einfach bis ich so müde bin dass ich einfach einschlafe..

Ich habe totale Angst vor einem Schlaganfall entwickelt, da meine Mutter 2013 einen hatte und ich das wohl nicht richtig verarbeitet habe sagten die Ärzte/Therapeuten. Aber einen Schlaganfall mit 22 Jahren zu haben? Organisch ist bei mir alles ok, ich war 2015 auch im MRT für den Kopf und habe so gut wie alles kontrollieren lassen. Rein logisch gesehen weiß ich auch, dass ich Panikattacken habe und da wahrscheinlich nichts ernstes hintersteckt, aber ich drehe hier echt noch am Rad. Diese Attacken machen einen so fertig und jeden Tag bin ich total schlapp weil ich so schlecht geschlafen habe.. ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. Am meisten Angst macht mir diese pulsierende Geräusch im Kopf ich denke dann immer das war's jetzt.. aber wenn das etwas schlimmes wäre hätte ich das doch den ganzen Tag und nicht nur abends vorm einschlafen oder? :-(

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Was ist mit mir, bitte um hilfe?

Hallo liebe leser. Ich hoffe mir kann jemand Rat geben, ich bin echt verzweifelt und bin langsam am rande des Wahnsinns.Ich leide an Bluthochdruck, angstattacken, Panik, Rückenschmerzen, schmerzen in der brust.Zuerst zur Vorgeschichte:Ich litt an zu hohen Blutdruck und hatte damals vor 3 Jahren candesatan verschrieben bekommen. Hatte vorher 170/95, ekg war ok, dann aber im normbereich.ich bekam mehr und mehr panikattacken, wobei ich damals noch nicht gleich wusste das es welche sind. Habe mir aufgrund dessen andere Tabletten verschreiben lassen. Nehme seid dem viacoram. Blutdruck war damit auch erstmal ok. Trotzdem blieben die panikattacken bei dem ich extrem an Bluthochdruck leide. War oft bei 210/110, doppelbilder, schweißausbrüche. Alleine bei Blutdruck Messgeräten bekomme ich bis heute angst. Habe seid einem Jahr bisoprolol 2,5 dazu bekommen da mein Blutdruck noch nicht ganz ok war und mein Puls relativ hoch war immer.Heute liegt mein Blutdruck bei 140/80 Puls 65.Trotzdem bleiben die angstattacken. Heute sind diese wie folgt:Ich fühle mich von jetzt auf gleich unwohl, bekomme kalte Füße auch oft Hände, habe aufsteigende Hitze, schweißausbrüche, mir wird manchmal übel dabei, kann schlecht gucken alles wird hell, ich habe schreckliche Angst zu sterben dann oder in Ohnmacht zu fallen. Ich habe es meistens wenn ich alleine bin oder beim einkaufen an der kasse. Allgemein in Situationen wo ich nicht flüchten kann. Möchte mich dann nur noch verkriechen und möchte meine Frau bei mir haben. Ihre Anwesenheit beruhigt mich.Seid neusten habe ich auch verstärkt ein Druck in der brust und Rückenschmerzen habe ich fast immer. Die enge in der brust kommt bei den Attacken aber auch ohne. Mache mich dann oft gleich wieder fertig und bekomme Angst. Habe damals tavor verschrieben bekommen und habe sie immer am Mann egal wo.Nehme sie wenn's garnicht mehr geht aber auch nur wenn überhaupt ne halbe also 0,5mg oder weniger. Mir geht's dann sofort besser. Vllt auch schon placebo Effekt?Habe auch ne Therapie angefangen, aber habe diese schnell abgebrochen da ich dort beim erzählen auch Attacken bekomme und ich dann nur noch raus will. Auch wenn ich so mit Nachbarn erzähle merke ich ein ansteigendes angst und druckgefühl in der brust, es wird alles hell und ich flüchte dann. Danach geht's dann oft auch wieder. Auch wenn ich mich aufrege bekomme ich druck in der brust.Ich weiß auch nicht obs Nebenwirkungen von den Tabletten sind. Lasse jetzt die bisos ausschleichen und habe hct 12,5mg bekommen stattdessen. Mal sehen obs damit besser ist. Glaube ich zwar nicht aber wer weiß.Ich bin auch psychisch etwas angenackst durch den plötzlichen tot meiner Mutter vor 5 jahren und ein krampfanfall meiner Frau vor 3 jahren im einkaufsladen.ich weiß nicht ob es mit Iwas zu tun hat oder es was körperliches ist.Ich bin männlich 29 und verheiratet mit 2 kinder. Bin 177 groß und 95kg schwer.Und normalerweise ein recht lustiger und fröhlicher typ.Arbeit ist meistens nix.

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Panikattacke beim aufwachen. Wer kennt es auch?

So.. ich habe nun seit gut 2 Jahren mit Panickattacken und Angstzuständen zu kämpfen.. und leicht ist was anderes. Bei mir werden panickattacken mesit druch körperliche Symptome ausgelöst. Ich achte viel zu sehr auf mich und höre zu sehr in mich rein. Heute Morgen hatte ich eine Panickattacke im "halbschlaf". Ich errinere mich ncoh das ich nur oberflächlich geschlafen habe und irgendwas "Geträumt" habe aber ich weis nicht mehr was es war. (dieser schlafzustand wenn man sich denkt: oh den traum musst du dir merken und dann aufwacht und ihn sich doch nicht gemerkt hat.) Dann auf einmal hat mir irgendwas an meinem körper nicht ganz gepasst. (schon teilweise das kleinste piecksen kann bei mir eine attacke auslösen) ich weis blos warlich nicht mehr was es war... was mir nicht gepasst hat und ob es vielleicht teil des traumes war aufjedenfall hat irgendwas an mir nicht gestimmt und ich bin wie von der tarantell gestochen aufgesprungen und dann stand ich nun dort und hatte herzrasen und schweißausbrüche wie vom geht nicht mehr... bin dann durch die gegen gelaufen weil ich das meist wieder runter bringt und saß dann wo es wieder ging auf dem bettrand und habe gerübelt was nun der auslöser war, was mich gestört hat in dem moment. Ich kann mich aber warlich nicht erinnern. Dazu muss ich auch sagen es war eine sehr kurze nacht gewesen, für meine fälle. Ich bin relativ spät ins bett und habe mich sehr diesmal mit dem einschlafen gequält und ich habe die nacht auch sehr oberflächlich geschlafen und viel geträumt woran ich mich auch noch erinnern kann. Nach 2 stunden im bett liegen und runter kommen war ich dann so fix und alle das ich nochmal eingeschlafen bin, aber auch sehr unruigh und nur oberflächlich... Normalerweise habe ich solche panickattacken nur bei einschlafen wenn man langsam ins traumreich sinkt aber der kopf eigentlich noch auf hochturen arbeitet und dann plötzlich aufsprinkt weil einem etwas nicht passt... es war echt keine schöne nacht und ich bin heute gerädert wie sonst was.Ich muss aber auch sagen das ich dadurch das ich schwer in den schlag gekommen bin schon im unterbewusstsein dachte das bald eine panickattacke folgen würde... Kennt von euch jemand sowas auch?

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Ich habe innere Unruhe und Angst. Was könnte das sein?

Alles fing vor vielleicht einem Monat an. Ich hatte kaum Hunger und keine Lust auf Dinge die mir sonst Spaß machen. Nach 2-3 Tagen hatte ich plötzlich dieses Gefühl im Brustkorb und im Magen welches man normalerweise hat wenn man wegen einem wichtigen Ereignis aufgeregt ist. Durchfall kam dann auch noch dazu und hin und wieder ein Gefühl der Angst das plötzlich in mir aufkommt, bei dem mir auch manchmal schlagartig richtig heiß wurde (Panikattacke?). Im Schlaf schwitze ich seit dem auch manchmal sehr stark. Außerdem habe ich das Gefühl schwächer zu sein, da meine Muskeln in Armen und Beinen bei Belastung zittern. Mein Blutdruck ist manchmal auch zu hoch. Wenn ich gerade die Unruhe verspüre kann er schon mal im 150 oder 160 Bereich sein, falls ich richtig messe. Mein Puls war auch schon mal über 100. In Phasen in denen es mir besser geht ist der obere Wert vom Blutdruck meisten im mittleren 130 Bereich, der untere bei 80-90 und der Puls vielleicht zwischen 60 und 80. Natürlich habe ich einen Arzt aufgesucht, bei dem ich Blut- und Stuhlproben abgeben musste. Bei den Stuhlproben war alles in Ordnung, aber beim Blut stellte sich heraus das ich einen Vitamin D Mangel habe und ein Wert leicht erhöht ist, der auf eine Überfunktion der Schilddrüse hindeuten könnte. Gegen den Mangel an Vitamin D bekam ich ein Präparat, welches ich seit 2 Wochen nehme und 1 Mal wöchentlich einnehmen muss. Wegen der Schilddrüse wurde ich an die Nuklearmedizien überwiesen, bei der ich aber erst Anfang November einen Termin bekommen habe. Zwischendurch ging es mir deutlich besser, aber seit zwei Tagen sind die Unruhe und die Angst wieder da. Auch mit dem Magen hatte ich wieder leichte Probleme. Jedenfalls macht mir das ganze ziemliche Sorgen, da ich nicht weiß was das ist, wo es herkommt und was ich dagegen tun kann. Durch diese Ungewissheit wird das mit der Unruhe natürlich noch schlimmer. Ich frage mich ob das ein Virus sein könnte, ob ich eine Depression habe oder ob es vielleicht tatsächlich von der Schilddrüse verursacht wird. Vielleicht liest sich ja jemand diesen ewig langen Text durch und kann mir eventuell weiterhelfen. Ich hoffe ich habe nicht vergessen irgendetwas zu erwähnen. Falls doch schreibe ich es vielleicht noch als Antwort unten hin.

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