Bis zum Beginn einer stationären Therapie krankschreiben lassen?

2 Antworten

Hallo, da ein Psychiater ein Arzt ist, kann er Dich selbstverständlich auch krank schreiben. Ich würde auf gar keinen Fall selbst kündigen!! Es ehrt Dich zwar, wenn Du Rücksicht auf die Firma nehmen willst, aber wenn Du jetzt selbst kündigst, hast Du keine Ansprüche auf eine Zahlung durch das Arbeitsamt - das würde ich auf keinen Fall machen. Du hast genug Probleme am Hals, finanzielle Sorgen sind das Letzte, was Du jetzt brauchen kannst. Was Du machen könntest, das hängt natürlich von der Firma ab, dass Du Dir nach Rücksprache mit der Firmenleitung eine Auszeit nimmst; aber dann bekommst Du auch kein Gehalt und bist nicht krankenversichert!!! Ich würde das unterlassen. Ich wünsche Dir alles Gute und vor allem, dass Dir der Aufenthalt in der Psychiatrie etwas bringt. lg Gerda

Hallo Frage80!

Ich kann mich @gerdavh nur anschließen! Selbst kündigen solltest Du - trotz aller Rücksichtnahme auf die Firma und die Kollegen - auf gar keinen Fall. Du würdest damit nur auf so manche finanziellen Ansprüche verzichten!! Ob Du für so lange Zeit krankgeschrieben werden kannst, musst Du mit Deinem behandelnden Arzt besprechen. Möglich ist es allemal! Aber vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit, dass Dich die Firma auf einen weniger belastenden Arbeitsplatz versetzt. So hättest Du wenigstens eine Beschäftigung bis die Therapie beginnt und würdest nicht ganz so in der Luft hängen. Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächsten schweren Monate und dass Du nicht mehr so lange auf die Therapie warten musst. Auch Dir eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit!!!

Alles Gute wünscht Dir walesca

Die Idee mit der vorübergehenden Versetzung in eine andere Abteilung finde ich sehr gut!!!

1
@gerdavh

Danke, Gerda! Da kann man ja nur auf einen verständnisvollen Chef hoffen. LG

1

Angst vor Bulimie

Guten Abend.

Ich bin weiblich, 12-Jahre alt, 1.66 m groß und 53.8 kg schwer.

Nun plagt mich schon seit einigen Monaten der Wunsch abzunehmen. Ich mache mehr Sport und esse weniger, wenn möglich bleibe ich unter der 1000er Grenze. Das klappte bisweilen ganz gut, ich kam innerhalb zwei bis drei Wochen von 55.9 kg auf mein derzeitiges Gewicht und hatte mich gut unter Kontrolle.

Nun habe ich aber in letzter Zeit hin und wieder furchtbare Fressanfälle. Es geht meist sogar so weit, dass, wenn ich kein richtiges Lebensmittel mehr finde, ich richtig ekelhafte Sachen, wie kalter Käse und Ketchup in mich hineinstopfe. Eigentlich bin ich an dem Punkt schon längst satt, doch ich kann nicht aufhören.

Jetzt kam es letztes zu einem Vorfall, der mich sehr verstörte. Ich hatte wieder so einen Anfall und danach fing ich beinahe an zu weinen, weil ich an die ganzen Kalorien dachte. Ich wollte sie einfach nur wieder loswerden, rannte auf die Toilette und beugte mich über die Schüssel. Doch ich hielt mich gerade noch von dem Vorgehabten ab.

Ich weiß, dass das sehr ungesund ist. Ich weiß, dass das eine psychische Erkankung ist und das eine Folge der Tod sein könnte. Ich habe Angst, dass sich das wiederholen könnte und ich mich dann nicht davon abhalten kann.

Also frage ich euch. Was meint ihr? Ist das der Beginn einer Bulimie? Sollte ich damit zu irgendeinen Arzt und ihm davon erzählen? Das würde ich nämlich lieber nicht tun. Ich hasse Ärzte und Aufmerksamkeit und das Alles. Aber wäre es wirklich nötig? Und kann ich diese Fressanfälle vielleicht irgendwie vermeiden? Meinen Körper ist zu diesen Zeitpunkten irgendwie nicht mehr in meiner Kontrolle.

IVielen Dank schon mal im Vorraus!

Lisa.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?