Bis zum Beginn einer stationären Therapie krankschreiben lassen?

2 Antworten

Hallo, da ein Psychiater ein Arzt ist, kann er Dich selbstverständlich auch krank schreiben. Ich würde auf gar keinen Fall selbst kündigen!! Es ehrt Dich zwar, wenn Du Rücksicht auf die Firma nehmen willst, aber wenn Du jetzt selbst kündigst, hast Du keine Ansprüche auf eine Zahlung durch das Arbeitsamt - das würde ich auf keinen Fall machen. Du hast genug Probleme am Hals, finanzielle Sorgen sind das Letzte, was Du jetzt brauchen kannst. Was Du machen könntest, das hängt natürlich von der Firma ab, dass Du Dir nach Rücksprache mit der Firmenleitung eine Auszeit nimmst; aber dann bekommst Du auch kein Gehalt und bist nicht krankenversichert!!! Ich würde das unterlassen. Ich wünsche Dir alles Gute und vor allem, dass Dir der Aufenthalt in der Psychiatrie etwas bringt. lg Gerda

Hallo Frage80!

Ich kann mich @gerdavh nur anschließen! Selbst kündigen solltest Du - trotz aller Rücksichtnahme auf die Firma und die Kollegen - auf gar keinen Fall. Du würdest damit nur auf so manche finanziellen Ansprüche verzichten!! Ob Du für so lange Zeit krankgeschrieben werden kannst, musst Du mit Deinem behandelnden Arzt besprechen. Möglich ist es allemal! Aber vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit, dass Dich die Firma auf einen weniger belastenden Arbeitsplatz versetzt. So hättest Du wenigstens eine Beschäftigung bis die Therapie beginnt und würdest nicht ganz so in der Luft hängen. Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächsten schweren Monate und dass Du nicht mehr so lange auf die Therapie warten musst. Auch Dir eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit!!!

Alles Gute wünscht Dir walesca

Die Idee mit der vorübergehenden Versetzung in eine andere Abteilung finde ich sehr gut!!!

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@gerdavh

Danke, Gerda! Da kann man ja nur auf einen verständnisvollen Chef hoffen. LG

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Können Depressionen auch ohne Medikamente (Citalopram) geheilt werden?

War wegen innerer Unruhe, Hände zittern, Einsamkeit, negative Gedanken, Probleme im Studium und Schlafstörungen beim Hausarzt. Der hat nichts organisches feststellen können und hat mir eine Überweisung für einen Psychiater gegeben. Der gab mir einen Test mit, mit über 500 Fragen, die ich mit trifft zu oder trifft nicht zu beantworten musste. Laut den ergebnissen wäre ich depressiv verstimmt. Er hat mir Citalopram verschrieben.

Nun habe ich etwas Angst diese zu nehmen. Ich meine Bedingungen werden dadurch doch nicht besser, ich werde immer noch alleine in der Stadt wohnen wo ich studiere, ich werde weiterhin Probleme haben, das Zittern ist auch als Nebenwirkung von diesem Medikament, zugenommen habe ich durch den ganzen Stress auch schon enorm, und als Nebenwirkung könnte auch wieder noch mal Zunahme sein. Habe schon ohne Medikamente über 20kg in kurzer Zeit zugenommen. Fühle mich so schon nicht wohl, und die Fressanfälle nerven. Wenn jetzt dieses Medikament noch mehr mein Appetit steigert... Horror.. Auch habe ich Angst, dass sich mein Wesen durch die Medikamente ändert, bzw. ich meine Sorgen durch Pillen versuche zu unterdrücken... Habe gelesen, dass manche jahrelang antidepressiva nehmen, davor habe ich Angst, dass ich das dann auch müsste. Sind meine bedenken unberechtigt? habe echt angst diese medikamente zu nehmen, und dann könnten die medis auch noch impotent machen. ich bin doch erst 27.

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Schwindel / Denkstörungen - Psychosomatisch oder doch organisch?!

Hallo,

ich habe mich vor einem Jahr etwas mit Arbeit überlastet und seitdem leide ich an gewissen Beschwerden, zu denen ich gerne mal ein paar Meinungen hören würde. Vielleicht kennt das ja jemand und kann mir weiterhelfen.....

Seit meinem "Burnout" habe ich ständig so ein Schwindelgefühl, bzw. fühle mich irgendwie so benebelt. Sobald ich mit Menschen in persönlichen Kontakt trete, wird das schlimmer. Dabei fange ich nicht an zu schwanken oder so. Es ist mehr so, dass ich irgendwie wegtrete, ein krampfartiges Gefühl im Kopf kriege, und dann Angst bekomme.

Gepaart ist das ganze mit so komischen Denkstörungen - ich habe ständig das Gefühl, dass jemand eine Tür zu einem Raum aufgemacht hat, in dem sich alle möglichen Gedanken und Fantasien befinden, die man denken kann. Diese Gedanken / Bildernfliessen permanent in mein Bewusstsein, so dass ich wahnsinnig werde.

Ich muss dazu sagen, dass ich in der Jugend Amphetamine, XTC, LSD und sowas konsumiert habe. Damals war ich schon in Therapie wegen depressiver und nervöser Zustände.

Das Ganze läuft als Stresssyndrom und ich bin bei einem Psychiater in Behandlung.- Allerdings habe ich festgestellt, dass zumindest dieser Schwindel auch beim Sport schlimmer wird.

Ist es möglich, dass sich auch organische Ursachen (z.B. Durchblutungsstörungen im Gehirn) mit so Psychose - ähnlichen Symptomen auswirken können?

Und kann man sowas überhaupt als Psychose bezeichnen oder ist das vielleicht typisch für Depressionen?

Mir geht es stimmungsmäßig ganz gut, es stören nur besagte Beschwerden. Ich bekomme ein schwach dosiertes Neuroleptikum, das aber nicht hilft. Ob ein Antidepressivum vielleicht besser wäre?

Fällt jmd. IRGENDWAS dazu ein? Bin für alle Tipps und erfahrungen dankbar....

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Hormontest bei Depression und Sozialer Phobie?

Hallo zusammen, ich leide seit fast 10 Jahren an Depressionen, Postpartaler Depression (kein Baby Blues !), Persönlichkeitsstörung und Sozialer Phobie. Ich war schon in therapeutischer Behandlung (Gesprächstherapie mit und ohne Medikamente), zur Kur, stationär in Behandlung und teilstationär. Zwar geht es mir nach der stationären Behandlung besser (kein Ritzen mehr und wieder arbeitsfähig), aber trotzdem leide ich stark jeden Tag unter den psychischen Erkrankungen. Nicht nur, dass ich mich selbst damit belaste, ich belaste natürlich auch mein Familie, insbesondere meinen zwei Kindern gegenüber möchte ich eine gute Mutter sein (keine unrealistischen Vorstellungen). Da die Therapien leider kaum helfen, habe ich es zwischendurch auch mit Homöopathie und Hypnose ausprobiert, doch wie gesagt, ich leide immer noch sehr stark und möchte nicht den Rest meines Lebens so weiter leben :-(

Bisher ist ja wie gesagt alles immer auf reiner Theorie und außer dass die Konzentration der Medikamente, die Nierenwerte und die Schilddrüse per Blutabnahme untersucht wurden, wurden keine weiteren Tests gemacht. Ich habe jedoch hin und wieder mal gelesen, dass man die Hormone testen lassen kann, insbesondere per Speichelprobe. Hat jemand so etwas Erfahrung gemacht? Gibt ja auch so Tests, die man Zuhause durch führen kann. Habt ihr eure Hormonwerte mal checken lassen und falls ja und man dort "Fehler" finden sollte, kann man die Hormone dann wieder ins Gleichgewicht bringen? Habt ihr Tests beim Arzt gemacht und wenn ja, welcher? Also war es der Hausarzt oder ein spezialisierter Arzt? Oder falls online bestellt: Habt ihr einen Anbieter, der seriös ist und ihr empfehlen könnt?

Bitte nur ehrliche Antworten. Wer keine Erfahrung mit psychischen Erkrankungen hat, sollte blöde Kommentare lassen.

Vielen Dank

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Rehaantrag zurückziehen / Reha ablehnen

Mein Mann ist seit mehr als einem Jahr aufgrund von Burnout und schweren Depressionen arbeitsunfähig. Er befindet sich seit Mitte März letzten Jahres im Krankengeldbezug. Seine Hausärztin wollte ihn immer wieder zu einer Tagesklinik drängen, worauf er sich jedoch nicht mal gedanklich einlassen konnte. Ich konnte ihn dazu bewegen, verschiedene Therapeuten anzurufen, um schnellstmöglich eine Therapie beginnen zu können. Leider machte dies die Sache viel schlimmer, da uns Wartezeiten zwischen 6 und 18 Monaten mitgeteilt wurden. Er war nun wieder völlig am Boden zerstört, hat sich jedoch trotzdem auf verschiedene Wartelisten schreiben lassen. Nach einigen Wochen konnte dann doch schon ein erstes Gespräch stattfinden, was uns wieder einen Hoffnungsschimmer gegeben hat. Nach dem Termin war er jedoch wieder am Boden zerstört, da die Therapeutin ihn als Simulanten hingestellt hat und er solle doch endlich wieder arbeiten gehen, dem Arbeitgeber entsteht schließlich durch seinen Ausfall ein großer Schaden. Das hat ihm jegliches Vertrauen in Therapeuten genommen. Schließlich hat er einen Psychiater / Therapeut gefunden, der als erster eine ausführliche Anamnese gemacht und eine richtige Diagnose gestellt hat. Er hat ihm auch als erster die Vorgehensweise bei psychischen Erkrankungen erklärt. Hier konnte er an einem Anti-Stress-Seminar teilnehmen, was ihm gut getan hat. Leider hatte der jedoch keinen Therapieplatz frei, hat ihm jedoch empfohlen, einen Neurologen aufzusuchen, um die Genesung mithilfe von Tabletten zu unterstützen. Dies hat er auch getan und es geht ihm nun immer besser. Es folgte dann der gesetzlich vorgeschriebene Vorschlag seines Arbeitsgebers, an einem Wiedereingliederungsprogramm teilzunehmen. Die Vorstellung wieder dort arbeiten zu müssen (extremer Druck, sprunghafter Chef, Mobbing) hat ihm sehr zugesetzt und ihm wurde immer bewusster, dass er sich nicht vorstellen kann, dort wieder zu arbeiten. Da es ihm durch die Medikamente wieder besser geht und er sich grundsätzlich wieder vorstellen kann, arbeiten zu gehen, hat er begonnen Bewerbungen zu schreiben und hat auch bereits Vorstellungsgespräche. Ende letzten Jahres wurde er dann aufgefordert, einen Rehaantrag zu stellen. Da es ihm jedoch wieder gut geht und er auch arbeiten gehen will, kommt für ihn keine Reha in Frage. Er musste jedoch den Antrag stellen, damit das Krankengeld weiter gezahlt wird. Nun läuft die Frist ab, bis die letzten Formulare eingereicht werden müssen und wir wissen nicht so richtig, was wir tun sollen. Wird der Antrag bewilligt und man hat keinen plausiblen Grund, die Reha abzusagen, wird verständlicher Weise kein Krankengeld gezahlt. Würde er in diesem Fall den Status „krank“ behalten? Wäre er noch krankenversichert bzw. könnte er die Beiträge selbst zahlen? Wir gehen stark davon aus, dass er zum 01.05. einen neuen Job hat, da bereits einige Vorstellungstermine vereinbart sind. Hat jemand eine Idee, wie wir die Zwischenzeit überbrücken können?

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