Was soll ich tun?

Seid meinem Umzug in meine eigene Wohnung letztes Jahr hab ich 10 kg zugenommen. Mit meinen 19 Jahren bei einer Größe von 1,69/1,70 wog ich 71. Mittlerweile bin ich wieder bei 65 kg. Das ist OK für mich. Mein Gewicht stagniert und das hat mich sehr geärgert obwohl ich mich schon viel wohler fühle. Ich habe mit Sport angefangen schon vor meinem Gewichtsverlust. Aber seid der Stagnation mach ich nicht mehr ein workout sondern 3-4 am Tag. Ich will eigentlich 1300 Kalorien oder so zu mir nehmen schaffe es aber kaum. Seid meiner Umstellung esse ich meist nur 800 kalorien. Gestern habe ich das ignoriert und einfach nen flammkuchen und nen Milchshake zu mir genommen auch wenn das negativ ist aber ich wollte wenigstens wieder 1000 Kalorien haben. Ich hab den flammkuchen auch selbst gemacht und nach Low carb geguckt. Und kam nur auf 1100 Kalorien. Ich schaffe es nicht mehr zu essen und will eigentlich nicht viel ungesundes. Ein Keks oder so ist ja OK aber ich hab meine Ernährung nicht umsonst umgestellt. Ich will essen fühle mich aber schlecht danach... Ich bekomme viele Komplimente wegen meines gewichtsverlusts das macht mich glücklich.

Ich mach mir nur langsam Sorgen um mein Gewissen, ob ich vielleicht in eine Magersucht abrutschen könnte? Was meint ihr? Noch will ich essen und alles aber naja.. und kennt wer gesunde Rezepte mit mehr Kalorien ?

Du bist halbwegs zufrieden mit dir das kann keine Sucht werden 50%
Das grenzt an Magersucht 25%
Auch dir nen Arzt 25%
Normale Diätgedanken 0%
Du bist süchtig 0%
Weiß nicht 0%
Diät, Essstörung, Magersucht
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Meine Essstörung wird schlimmer ich weiß es nicht?

Manchmal glaube ich dass ich eine Essstörung habe. Ich esse extra so wenig wie möglich(meistens eine Mahlzeit am Tag, die aber sehr gesund ist wegen Vitaminen und so). Wenn ich nur eine kleine zweite Mahlzeit esse fühle ich mich direkt schlecht und versuche am nächsten Tag so wenig zu essen wie es geht(ich esse extra nichts und trinke nur Wasser bis mein Magen so heftig knurrt dass es weh tut).

Immer wenn ich was essen will überlege ich mir vorher gut ob ich es wirklich soll. Irgendwie habe ich auch schon einen Ekel gegenüber vielen Lebensmitteln entwickelt. Ich bin mir aber nicht sicher ob ich eine Essstörung habe weil ich manchmal normal esse und auch normal wiege.

Wenn meine Eltern mit essen für die Schule geben esse ich es nicht oder gebe es Freunden, selten esse ich es mal. Ich kann schon normal essen, aber ich fühle mich dann so schlecht dass ich fast hungere am nächsten Tag, deswegen will ich das normale Essen vermeiden. Wenn ich aber esse dann möglichst gesund weil ich dann weniger Kalorien zu mir nehmen kann.

Meinen Eltern sage ich oft dass ich keinen Hunger habe oder schon gegessen hätte. Ich bin oft beim Arzt in letzter Zeit, als er mich nach meinen Essgewohnheiten gefragt hat habe ich ihn nur erzähl dass ich wenig esse, ich meinte aber dass ich das unbewusst machen würde(er sag aber irgendwie skeptisch aus).

Denkt ihr dass ich eine Essstörung habe? Ich kann das echt nicht beurteilen. Ich kann auch mit niemandem in echt darüber reden.

Ich will halt abnehmen um dann untergewichtig zu sein. Irgendwie mag ich es meine Knochen zu spüren(dennoch weiß ich dass ich wenn ich mein Wunschgewicht erreicht habe mehr abnehmen werde und es irgendwann gefährlich wird, aber irgendwie ist es mir egal). Irgendwie erhoffe ich mir auch mehr Aufmerksamkeit dadurch weil ich generell sehr wenig Aufmerksamkeit und Zuneigung von meinen Eltern bekomme. Außerdem bin ich täglich gestresst.

Ich hoffe jemand von euch hat sich die Zeit genommen das durchzulesen, ich brauche dringend einen Rat. Vielen dank.

abnehmen, Essen, Anorexie, Essstörung, Gewicht, Körper, Magersucht, Medizin
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Minnie Maud method sinnvoll für mich?

Hey, ich bin noch 14, werde am 16.8. 15, bin auf 1,65m geschrumpft😅 und wiege im Moment 46,8kg. Gestern waren es noch 46,4kg😊

Also ich überlege, da ich eine Essstörung habe (anorexia nervosa), jetzt mit minnie maud anzufangen.

Das Problem ist, dass ich viele Zweifel habe, ob ich überhaupt krank "genug" dafür bin. Denn die letzten Tage hatte ich echt Motivation und habe es durchgehalten mindestens 2000kcal ca. 2400kcal zu mir zu nehmen. So habe ich es innerhalb von 2 Wochen von 45,6kg auf 46,8kg geschafft. Gestern war ich auch noch guter Dinge und hatte volle Zuversicht mit meinem Plan ab heute für eine Woche erstmal minnie maud auszuprobieren. Aber blöd ist, das was ich abends denke ist am nächsten Morgen wieder alles anders. Da bin ich sehr oft am Verzweifeln.

Heute war es extrem und ich habe seit längerem wieder mein Mittagessen weggeschmissen in der Schule (Puddingoats). Ein Grund war auch, dass sie nicht sooo lecker waren gestern (habe extra eine Portion mehr gestern gemacht damit ich eine in die Schule nehme) und ich meine Kalorien nicht "verschwenden" will, sind ja immerhin 300kcal.

Und jetzt bin ich hin und hergerissen. Denn ich möchte nicht zu schnell zunehmen. Dazu kommt, dass ich das meiste momentan mit Trinknahrung zu mir nehme. Und wenn ich zunehme will ich es zumindest mit Essen machen. Aber ich kann die Drinks irgendwie nicht auslassen...da ich mich so daran gewöhnt habe... (mind. 3x= 3x 300kcal)

Aber es geht ja jetzt um die Entscheidung ob minnie maud ja oder Nein?

Und wer hat Erfahrungen damit? Wieviel nimmt man etwa in einer Woche zu?

Und habt ihr vielleicht Ideen wie ich mir langsam wieder die Trinknahrung abgewöhnen kann? Oder soll ich sie noch zusätzlich nehmen?

Ernährung, Sport, Essen, Anorexie, Essstörung, Leben, Magersucht, Psyche
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Habe depressive Phasen, Frustessen und Schlafstörungen - was tun?

Ich studiere derzeit mein zweites Semester.

Im Ersten war ich noch hochmotiviert, hatte meinen Verein, war relativ gut im Stoff(dachte ich) und hatte zu Anfang auch einen mit dem ich was unternahm(Radfahren und so).

Dann ab dem zweiten Semester beginn gingen die Probleme los. Ich hatte 3 von 4 Modulen Sprich 6 Klausuren nicht geschafft.

Dazu kam, dass in der Whatsapp Gruppe Mobbing gegen mich los ging, weshalb ich 2 Wochen nicht dort war.

Das richtete sich vor allem gegen meine ADHS und das ich mir nichts gut merken kann.

Nachdem das rechtlich gestoppt wurde, folgte 2 Monate später das nächste Ding. Ich hatte im Verein was dummes gemacht, weswegen ich alleine nicht rausgeflogen wäre, aber es kamen mehrere und hängten mir Dinge an, die ich nicht gemacht hatte.

Da dort mein letzter Schulfreund drin war, der sich nun abgewendet hat, habe ich nun praktisch niemanden außer Eltern, da der eine, den ich hatte, aufgehört hat.

Ich bin auf dem besten Wege, die Hälfte dieses Semesters ebenfalls nicht zu schaffen(Schreibe nächste Woche).

Irgendwie ist das Leben grundsätzlich gegen mich.

Inzwischen ist das schon so weit, dass ich Nächte nicht oder wenig schlafe, mir teilweise am Tag 2 Tüten Chips reinstopfe und anstatt zu lernen nur über all das nachdenke.

Irgendwie sehe ich auch keine Zukunft wie:" In drei Jahren will ich das haben, das machen und dort hin ziehen."

Es ist eher so eine Art:" Schaum wa ma."

Wie kann ich denn den Schlaf wieder hinbekommen?

Und wie kann ich mit diesen Essen aufhören?

Vor allem: Wie kann ich diese Depressiven Phasen loswerden?(Dauern immer länger an)

Essen, Schlafstörung, Depression, Essstörung, Schlafprobleme
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Wie soll ich meiner Lehrerin von meinem Essverhalten erzählen?

In meiner Schule gibt es eine sehr nette Lehrerin, die mich durch alle Probleme begleitet und mir zur Seite steht und sie ist Vertrauenslehrerin. Ihr und anderen Lehrern ist aufgefallen, dass ich auffällig dünner geworden bin. Ich habe mehr als 15 kg abgenommen. Insgesamt haben mich schon drei Lehrer darauf angesprochen aber ich habe nie etwas dazu gesagt, weil ich sie nicht anlügen wollte. Ich glaube, dass sie es mir angemerkt haben. Sie vermuten, dass ich magersüchtig werde oder bin, weil ich nur noch sehr wenig esse und viele anzeichen zu erkennen wären. Mir ist immer kalt, ich kann mich nur sehr schwere konzentrieren, ziehe mich von meinen Freunden zurück und vermeide Treffen, bei denen wir etwas essen, wiege mich jeden Tag und achte sehr darauf, dass ich mich ausschließlich gesund ernähren. Und letztens war mir in ihrem Unterricht sehr schwindelig, so dass ich erstmal nach draußen an die frische Luft musste. Und auch da wusste sie, dass ich den ganzen Tag nichts gegessen und getrunken habe und sie hat sehr darauf geachtet, dass ich genügend trinke. Ich meine, ich weiß ja, dass mein Essverhalten nicht normal ist aber bin ich Magersüchtig? Wie kann ich ihr davon erzählen? Ich möchte sie auch nicht nerven, da wir fast jede Woche Gespräche führen und sie hat so sicher auch genug zu tun.

Schule, Essstörung, Magersucht, Psyche
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Ich mag das Gefühl, wenn der Magen knurrt!? Essstörung?

Hi!

Schon mal sorry, lange Geschichte, aber ist glaub ich wichtig.

Ich glaube, es fing damit an, dass ich mich nach einer TV-Serie über Nahrungsmittel mehr und mehr im Internet mit Essen beschäftigte. Ich fand so nach und nach heraus, was alles ekelhaftes in unserem Essen ist und wie es produziert wird und habe für mich den Entschluss gefasst, mich gesünder zu ernähren.

Das ist irgendwie mit der Zeit nach hinten losgegangen.

Ich habe immer mehr industriell Gefertigtes weggelassen, nur noch rohes Bio-Obst und -Gemüse, Bio-Milchprodukte gegessen und erfreulicherweise dabei noch abgenommen (war eigentlich gar nicht geplant), weil ja kaum noch Auswahl war.

Dieses Gefühl des Verzichts finde ich richtig gut! Ich kann mittlerweile verstehen, warum Leute fasten! Wenn man sich dann mal wieder was gönnt, ist es umso befriedigender!

Leider hat mein Körper / meine Psyche das mittlerweile als unverzichtbar angenommen. Ich ekele mich teilweise vor konventionellem Essen, Fleisch, Süßigkeiten etc. Ich esse vielleicht noch um die 400 Kalorien am Tag, aber zum Glück nehme ich nicht mehr so schnell ab wie vorher.

Es ist auch nicht so, dass ich mich "schöner" fühle, wenn ich dünner bin. Im Gegenteil. Ich bin mittlerweile bei 50 Kilo auf 1,60m und bin übelst genervt, dass meine Klamotten nicht mehr passen, meine Wangen einfallen und meine Oberweite runterhängt. Ich fühle mich hässlicher als vorher und würde am liebsten noch Sport treiben um alles wieder in Form zu bringen. :-/

Aber das Schlimmste ist: Ich kann mich selbst nicht mehr zum Essen bewegen! Heute morgen gab es eine rohe Bio-Paprika, für die habe ich fast eine Stunde gebraucht sie zu essen und bin immer noch satt. Ich habe auch fast die Hunger.

Ich finde es sogar richtig angenehm, wenn mein Magen knurrt und warte schon immer darauf!

Appetit habe ich allerdings keinen. Hab schon seit Monaten nicht mehr diesen Gedanken gehabt "Oh, ich hab jetzt Appetit auf...".

Ich versuche, wenn ich denn mal Appetit habe, möglichst hochkalorisches zu essen, wie süße Früchte, Butter, Pflanzenöle, Nudeln, Nüsse und viel Zucker. Aber ich bin nach ein paar Bissen schon satt und wenn ich mehr esse, wird mir gleich schlecht. Ich bekomme immer ein schlechtes Gewissen, dass ich so viel Essen wegwerfe.

Was ist das für eine Essstörung, die sich da bei mir entwickelt? Und was kann ich dagegen tun, bzw. wie kann ich mir helfen lassen?

Ich kann zwar mit rationalem Denken erkennen, dass es wahrscheinlich eine ist, aber emotional kann ich meinen Appetit und mein Handeln nicht wirklich beeinflussen ohne mich selbst zu stressen.

Freunde hab ich leider keine, also kann ich die nicht fragen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und viele Grüße an alle!

Ernährung, Essstörung, Appetitlosigkeit, Hunger
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Beim Essen kommt oft schleim hoch

Hallo erst mal…….!

Ich habe Da ein Problem beim Essen, was jetzt schon mehrere Jahre da ist. Wenn ich was esse, bildet sich in meiner Speiseröhre ein klarer Schleim. Ich kann die Konsistenz nicht genau beschreiben aber wenn ich ihn dann ausspucken will zieh er so richtige Fäden und will nicht loslassen. Und runterschlucken geht gar nicht. Wenn ich es früh genug merke, trinke ich irgendwas oder ich spuck ihn einfach aus.

Ich bin 42 , Handwerker und bin immer viel unterwegs. Und da ich nie Zeit habe Esse ich oft im Auto. Ein belegtes Brötchen oder ne Bratwurst oder so. Dann passiert mir oft, das ich während dem essen merke, das das sich der Schleim wieder bemerkbar macht, ich aber soo…. Ein Hunger oder gelüste habe, das ich mir sage: „ komm… einmal kann ich noch rein Beißen“ bevor ich was Trinken muss!

Das ist dann aber meist schon zu viel!!!!!

Wenn ich dann was trinke, geht gar nichts mehr!!!!!
Getränk von oben……. Schleim von unten…..!!!!

Das fühlt sich an, als würden sich zwei Autos, Vollgas, Stoßstang an Stoßstange gegenüberstehen und keiner bewegt sich nach hinten!!!!!!!! Dann gibt’s nur noch ein………. RAUS DAMIT, bevor ich ersticke. Kann auch nicht genau sagen von was für einem Gericht es kommt. Vor zwei Tagen hab ich mir Thailänder Gebratener Reis mit Gemüse mitgenommen. Zwei Gabeln und es ging nix mehr!!! Ich weiß nicht, ob das damit zu tun hat, aber ich geh manchmal bei MC Donald…… nach dem Essen bildet sich immer Schleim im Hals und ich muss mich ca. 2Std. lang räuspern. Ich hab so das Gefühl, das es vom fettigen essen komm.

Hatte schon mal eine Magenspiegelung, weil der verdacht bestand, das die Magenöffnung nicht richtig schliesst. war aber alles OK

Sonst hab ich keine Leiden!

Und noch Was..... Das ist alles Schmerzfrei !!!!

Im Voraus schon mal vielen Dank für eure Antworten!!!!

MFG Tott

Essen, Essstörung, Magensäure, Schleim
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hungerstoffwechsel beenden

alsoo, ich denke das ich in den anfängen einer esstörung stecke/steckte und hab jetzt aber den willen gefunden, wieder gesund zu werden, bzw mich normal zu ernähren. problem dabei ist nur, das ich mich denke ich im hungerstoffwechsel befinde, da ich über längere zeit von etwa 300-400kcal täglich gelebt habe - aber(!) ich hab dazwischen auch immer mal wieder einen tag eingelegt in dem ich mehr gegessen habe (also so einmal die woche, und dann auch oft mehr als 2000kcal, weil es natürlich in eine fressattacke ausgeartet ist). wobei das in letzter zeit immer schwieriger für mich wurde, dank schlechtem gewissen und zu kleinem magen etc. ich weiß nicht ob das wichtig ist, aber ich erwähne es lieber einfach mal.

so, meine frage jetzt: befinde ich mich tatsächlich imhungerstoffwechseln, und wenn ja, wie kann ich daraus kommen ohne gleich 10 kilo zuzunehmen? mit 1-2 kilo könnte ich denke ich leben,da ich mich sowieso im untergewicht befinde, aber mehr wäre schon problematisch..

manche meinen ja, das man direkt wieder normal essen soll (bzw so 1800kcal) um schnellstmöglichst den stoffwechsel wieder in gang zu bringen, und andere sagen, man sollte jede woche um 100kcal erhöhen. also, was wäre nun am besten?

ich wäre dankbar für jede antwort:)

und ja, ich weiß, das war alles extrem dumm von mir, ich hätte auch einfach gesund abnehmen können und würde jetzt nicht vor solchen problemen stehen .__.

Essen, Essstörung, Gewicht, Stoffwechsel, Hunger
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L-Thyroxin Dosis, Schilddrüse, Essstörung

Hallo Ihr Lieben!

Ich mache mir ziemliche Sorgen um mich selbst. Seit Ende 2010 nehme ich die L-Thyroxin 50, kam immer super damit klar. Bis dato war ich sehr lethargisch, müde, faul und, obwohl ich seit 2007 an Esstörungen leide, zu diesem Zeitpunkt "clean" und trotzdem stark übergewichtig. Ich wusste keinen Rat, bis mir der Arzt verriet, dass meine Schilddrüse nicht richtig funktioniert. Ich bekam die obigen Tabletten verschrieben und mir ging es bald sehr viel besser.

So ging das bis diesen Herbst, wo ich mich aufgrund diverser Umstände recht schlecht zu fühlen begann. Ich wurde rückfällig, was meine Magersucht anbelangte. Und als ich an einem Morgen aus Versehen nicht eine, sondern eineinhalb Tabletten geschluckt habe, dachte ich mir, wenn ich das jetzt einmal gemacht habe, kann ich das auch weitermachen.

Ich hatte keinerlei Symptome einer Überfunktion und bin damit super gefahren- ich hab in der Zeit sehr viel abgenommen, aber ich weiß nicht, ob es an den Tabletten lag, immerhin habe ich kaum was gegessen. Und das ist eben der Punkt, ich kann ganz schlech beurteilen, wie viel Einfluss das Thyroxin auf mein Körpergewicht wirklich hat.

Mein Arzt stellte vor zwei Monaten fest, dass mein TSH-Wert nun zu niedrig ist. Nicht drastisch, aber da ich trotz begonnener Therapie und ( sehr erfolgreichem :) ) Kampf gegen die Esstörung noch untergewichtig bin, befürchtete er, eine Gewichtszunahme sei bei meiner zu hohen Dosierung unmöglich. Er sagte, ich solle nur noch eine halbe Tablette nehmen.

Hat dann eine Woche geklappt, bis ich mich schlapp gefühlt habe. Aus Panik hab ich dann nicht mehr eine oder eineinhalb, sondern eineinhalb Wochen lang eindreiviertel Tabletten genommen- also etwa 80 Mikrogramm, weil ich solche Angst bekommen hab.

Es ist nämlich so, dass ich durch meine gesunde Umstellung und den Weg aus der ES so oder so zunehme und das auch wirklich will, aber auf keinen Fall durch etwas, was ich nicht kontrollieren kann! Ich würde es nicht aushalten, würde das Defizit des Hormons als einziger Grund dazu beitragen, dass ich zunehme. Das soll schon vom Essen kommen, und dann auch nicht zu viel.

Es kann sein, dass mir das nur so vorkommt, weil ich ein ziemlicher Hypochonder bin, aber seit gut vier Tagen habe ich extrem darauf geachtet, wie viele Haare ich verliere. Es kommen so etwa 70 am Tag zu Stande, wenn ich mir durchs Haar fahre, bleiben immer so 3,4 an den Händen hängen und beim Föhnen sowieso. Da hab ich Angst bekommen, dass ich jetzt eine Überfunktion habe- denn das will ich auch nicht!

Also mache ich jetzt das einzig Vernünftige und dosiere langsam wieder runter- auf 1 Tablette bzw. zweimal die Woche 1 1/2, so, wie ich mich wohl gefühlt habe. Zugenommen habe ich nämlich TROTZ hoher Dosierung, vom Essen.

Meine Frage an euch ist jetzt, ob ihr meint, wenn ich niedriger dosiere, nehme ich noch mehr zu. Und ob ihr Erfahrungen mit niedrigerem Dosieren einstiger höher Dosen habt?

Ich bin sehr schnell panisch, wie ihr merkt...

Angst, Essstörung, Gewicht, Haarausfall, schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenunterfunktion, L-Thyroxin
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Beste Freundin ist Magersüchtig. Was tun?

Hey Leute. Ich finde schon seit einer Weile, dass meine beste Freundin (16) eindeutig zu dünn ist. Ich hab also vorhin mal gegoogelt, was so die Symptome für Magensucht sind. Sie isst kaum (hab sie schon lange nichts mehr essen gesehen, also wenn wir in der Stadt sind, bin ich die einzige die isst, sie hat angeblich nie Hunger, dabei hör ich manchmal, wenn's still ist, dass ihr Magen knurrt. Und wenn ich bei ihr übernachte, sitzen wir immer am Tisch mit ihren Eltern und da isst sie voll wenig, genau wie wenn sie bei mir übernachtet.), weicht vom Thema ab wenn es ums Gewicht geht, wenn im Fernsehen Models gezeigt werden, die Magersüchtig sind, schaltet sie gleich weg (sie scheint neidisch zu sein) und ihr ist oft schlecht (wenn ich so drüber nachdenke, nur wenn sie Essen sieht). Und wenn wir in den Spiegel sehen, denk ich so, ist sie überhaupt da? Sie sagt dann immer so: "Ich bin voll fett! Am Bauch muss was weg..." und so. Und sie fing vorn paar Monaten an, Sport zu machen, anfangs war es nur 1h am Tag 2 mal die Woche schwimmen und 1h täglich joggen. Jetzt ist es kein schwimmen mehr, dafür jeden Tag 3h joggen und dazu macht sie noch 1mal pro Woche extrem beim Schulsport mit, hat die AG Turnen gewählt und sie macht seit 2 Monaten bei einem Ballettverein mit. Ich bin sogar die einzige, mit der sie sich noch trifft, ihre anderen Freunde sehen sie nur noch in der Schule, dass hat sie mir sogar gesagt. Ich mach mir voll Sorgen um sie. Kann ich irgendwas tun und wenn ja, was?

Danke schonmal

Essstörung, Magersucht
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Was passiert in einer Therapie?

Ich hab vor ein paar Tagen die Frage gestellt, ob ich essgestört bin und mein Essverhalten und meine Gedanken beschrieben. Klar, als ich es noch mal durchgelesen hab hörte es sich schon etwas krank an, aber es fühlt sich so normal an. Es ist so sehr Alltag geworden, es fühlt sich nicht krank an. Ich weiß nicht mehr wie ein Tag ohne abgewogenen Lebensmittel, erbrechen und kalorienrechnen aussehen soll. Mir wurde sofort erklärt, das ich dringend Hilfe brauche. Über den Link von hungrig-online.de hab ich zwei Beratungsstellen in meiner Nähe gefunden, bei der einen war ich sogar schon mal mit meiner Klasse, weiß also auch genau wo das ist. Ich stand dort letztens schon vor der Tür, hab mich aber nicht rein getraut. Ich hab unglaubliche Angst davor. Weiß vielleicht jemand wie so ein Beratungsgespräch zu Thema Essstörungen abläuft? Was passiert da? Was würde in einer Therapie passieren? Kann man in eine Klink zwangseingewiesen werden? Ich hab eine Doku über eine Klinik gesehen und dort wurden die Patienten bestraf, wenn sie beim Sport machen erwischt wurden und wer nicht richtig gegessen hat wurde sofort zwangsernährt. Sie durften auch keine Wasserflaschen oder irgendwas auf den Zimmern haben und als eine beim Ausgang Gemüse statt Pommes gegessen hat wurde ihr der nächste Besuchstag gestrichen. Läuft das in allen Kliniken so ab? Mir macht das ganze so angst, ich trau mich nicht in diese Beratungsstelle. Ich hab mir eine kleine kontrollierbare Welt aufgebaut, lauter zahl… BMI, Kalo Aufnahme, kalo verbrauch, Gewicht, Größe… meine kleine Mathe Welt ist etwas das ich kontrollieren kann. Ich hab das Gefühl das wenn ich dieses eine was ich in meinem Leben kontrollieren kann jetzt los lasse, wieder in das Loch falle aus dem all das hier entstanden ist. Ich hab angst das mir das einzige was ich wirklich kontrollieren kann weg genommen wird… Ja ich weiß… nicht ich kontrolliere das Essen… das Essen kontrolliert mich. Aber wie läuft sowas den nun ab? Komme ich rein und sage „hallo ich bin Marie und ich habe vermutlich eine Essstörung.“ ? Und bei einer Therapie? Nehmen sie mir all das weg was mich hält? Machen sie mich wieder fett? Was passiert da… ich glaub ich bin nicht so ein krasser Fall das ich in eine Klinik müsste… bin ja auch nicht untergewichtig oder so... 51 kg auf 166 cm soll angeblich ganz ok sein, aber wenn ich in den spiegel sehe, sehe ich nur fett, überall und alle sagen immer: „warum machst du denn Diät? Du bist doch gar nicht zu dick“ … aber ich spüre ihr blicke, wenn ich esse und ich weiß das sie denken „Das fette Kind isst schon wieder!“ Ich weiß ja das ich Hilfe brauche aber ich hab so große Angst davor, weil ich nicht weiß was da passiert.

beratung, Bulimie, Essstörung, Magersucht, Therapie, Klinik
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Hilfe! Morbus Crohn und Fressanfälle...

Guten Abend

Vor einigen Jahren wurde bei mir die Diagnose Morbus Crohn gestellt. Es ging mir eigentlich sehr lange, sehr gut und ich habe schlussendlich meine Medikamente selbstständig abgesetzt. Ich weiss, dass das keine gute Idee war und dass ich dringend sobald wie möglich wieder mit meinen Medikamenten starten muss. Mittlerweile hat sich mein Gesundheitszustand wieder verschlechtert, was tägliche Bauchschmerzen und ein ewig aufgeblähten dicken Bauch zur Folge hat. Nun hat sich neuerdings etwas ganz neues eingestellt, nämlich starke Fressanfälle jeden Abend und das schon seit einigen Wochen. Bei einem geregelten Tag habe ich mein Essverhalten völlig im Griff, aber am Abend oder an Tagen an denen ich frei habe stopfe ich alles in mich rein was ich nur finden kann. Von Schokolade bis Keksen bis Chips alles. Und ich habe keine Chance was dagegen zu machen, denn während der Fressanfälle scheine ich völlig unfähig zum denken zu sein. Ich hab's schon mit täglicher Essplanung versucht, aber keine Chance. Das Essen regiert mein Leben und ich kann an nichts anderes denken den ganzen Tag. Nach einer Attacke fühle ich mich meist elend und ich habe panische Angst zuzunehmen. Durch den Morbus Crohn nehme ich aber nicht zu , aber gesundheitlich tut mir das nicht gut. Und nach jedem Anfall zwinge ich mich Sport zu machen, damit ich mich wenigstens ein wenig besser fühle. Ich spüre, dass das irgendwie nicht normal ist, aber ich weiss mir selber keinen Rat...

Woran liegen diese Fressattacken nun? Kann es sein, dass es wegen des Morbus Crohns ist? Und gibt es eine Möglichkeit, dass ich das wieder in den Griff kriege? Soll ich mir professionelle Hilfe suchen?

Vielen Dank schon im Voraus für die Hilfe

Essstörung, Morbus Crohn, Verdauung
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1 x täglich übergeben schädlich?

Hallo Ihr Lieben,

ich kann über dieses Thema mit niemanden aus meinem Umfeld spechen, daher schreibe ich es mir einfach mal hier von der Seele. Ich übergebe mich seit Jahren nach dem Essen, mal ist es häufiger, dann wieder seltener. Zur Zeit ist es wieder öfter, sprich ca. einmal am Tag. Ich versuche den ganzen Tag bis ca. 18:30 Uhr nur eine Sache zu essen z.b eine Semmel oder eine Banane. Abends esse ich dann meist ein nomales Abendessen. Aber oft bekomme ich richtige Fessanfälle (aber diese habe ich AUCH wenn ich am Tag mehr esse!), ich tue das also nur, um Kcal einzusparen.

Mir ist das so peinlich. Heute habe ich z.b einen Döner, eine ganze Packung Chips und eine Tafel Schokolade "verschlungen". Ich kann das einfach nicht behalten. Ich fühle mich dann total voll und fett, und ich KANN GAR NICHT ANDERS als mich zu übergeben. Danach habe ich Hals- und Magenschmerzen. Und dann schwöre ich mir, das nie wieder zu tun ........ bis zum nächsten Tag.

Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken als hätte ich Bulimie. Leute, ich kann mich nicht als krank bezeichnen, ich habe einfach nur nen Schlankheitswahn vermutlich. Ich weiß nicht, ich habe Angst mir auf Dauer richtig zu schaden und weiß nie wie ich das ändern soll. Ich schaff es einfach nicht, mich nicht zu übergeben. Bitte schreibt jetzt nicht "geh in Therapie" ect. Was sollte das bringen? Ich glaube kein Mensch der Welt könnte mir das Gefühl nehmen zu fett zu sein bzw. die Angst vor dem fett werden, wenn ich nicht kotze. Und womöglich würde ich dann wirklich zunehmen. Ich weiß ja, dass ich überhaupt nicht zu dick bin - im Gegenteil eher. Aber sobald die Waage auch nur 1 kg mehr anzeigt, fühle ich mich so schlecht das gibts gar nicht. Hört sich in diesem Zusammenhang vielleicht blöd an, aber mich KOTZT DAS ALLES AN.

Ich weiß auch nicht warum ich so bin, oder welche Ursachen das alles hat. Es gibt eigentlich keine.

Habt ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht?

Diät, Ernährung, Essstörung, Psychologie
7 Antworten
Ich kann nicht mehr essen

Ich weiß einfach nicht was mit mir los ist. Seit einem guten halben Jahr kann ich nicht mehr vernünftig essen. Es fing ganz komisch an. Ich war leicht adipös und wurde für 4 Wochen in eine Rehaklinik geschickt. Da hab ich nicht gerade viel abgenommen (3Kilo), aber immerhin wusste ich was ich zu verändern hatte. Das ganze ging auch 2 Monate gut. Dann aber fing es damit an das ich keinen Appetit mehr hatte auf das was ich Tag täglich esse (Stulle mit Käse, Äpfel usw.) Irgendwann kam ich dann mit 2 normalen Mahlzeiten aus. Seit aber gut einem Monat esse ich eigentlich gar nichts mehr. Ich esse am Tag ungefähr eine Mandarine und wenn mir danach ist auch noch eine warme Mahlzeit (Fleisch, Soße, Überbackenes, fettiges geht aber nicht). Und eigentlich esse ich das auch nur, weil ich weiß DAS ich ETWAS essen MUSS. Ich hab binnen dieses Monats 8 kilo abgenommen. Meine Mutter hat das natürlich mitbekommen. Wenn sie zuhause ist, zwingt sie mich dazu was zu essen; was "vernünftiges" zu essen, aber das will mein Körper nicht. Ich muss mich erbrechen wenn ich was essen muss was ich nicht essen will. Manchmal bekomme ich aber auch Heißhunger. Meistens ist es Heißhunger auf etwas Süßes. Aber es reicht schon ein kleines Stück Schokolade oder ähnliches und ich fühl mich so , als hätte ich tonnenweise Essen in mich hinein geschoben... Was soll ich machen ? Essen reinzwingen funktioniert nicht, da es auf dem erst besten Wege sich wieder nach draußen begibt. Und ich war schon 3 mal beim Arzt. Und bei Blut- und Urinuntersuchungen haben sie nichts unauffälliges gefunden. Damit war für meine Ärztin die Sache erledigt und sie meinte das mit mir alles in Ordnung sei, und sich das schon wieder geben würde... Und ich weiß ja auch das ich vernünftig essen muss. Und lieber würde ich ganz normal essen können und mein Gewicht einfach nur halten, als nichts essen zu können und nach und nach immer mehr abzunehmen...

adipositas, Essstörung, Magersucht
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Zu dünn und gestörte Selbstwahrnehmung? Weiss nicht weiter...

Hallo,

ich habe ein Problem und zwar ich habe innerhalb von nun gut einem Jahr 14 Kilo abgenommen...Nun gut die Zeit ist denk ich mal mit dem abnehmen ganz ok und auf jeden Fall gesünder als ne crash Diät...

Ich bin 1,63 groß und wiege momentan 42,5 Kilo. Ich bin auch nicht mehr jugendlich sondern bereits 24 Jahre alt. Ich bin eigentlich zufrieden mit meinem Aussehen, aber dennoch denke ich immer wieder über noch mehr abnehmen nach. Ich kann einfach nicht aufhören darüber nachzudenken. Mein Freund sagt ich bin zu dünn bis einfach nur perfekt. Nur irgendwie fruchtet das bei mir nicht richtig...Keine Ahnung kann es sein das ich eine gestörte Selbstwahrnehmung habe. Ich wollte auch erst gar nicht sooooo viel an Gewicht verlieren, ich wollte damals nur wieder auf meine 50 kilo zurück und jetzt sind es im Laufe der Zeit immer mehr geworden. Ich weiss auch nicht ich zähle auch meine Kalorien jeden Tag. Wenn ich das nicht mache fühle ich mich nicht gut. Ich muss irgendwie die Gewissheit haben wieviel ich zu mir genommen habe. Auch wenn es mal voll viel Kalorien sind. Sport mache ich auch noch dazu, aber nicht um abzunehmen, sondern weil ich erhoffe dadurch ein besseres Körpergefühl zu bekommen und mehr muskeln usw...

Ich will eigentlich so bleiben wie ich jetzt bin aber ist das dann schon schädlich für meine Körper??? Nur so am Rande meine Periode hat zumindest noch nicht ganz ausgesetzt...Danke schonmal für die Antworten.

LG Tani

abnehmen, Anorexie, Essstörung, Magersucht, Untergewicht, BMI, Gesundheitsgefährdend
3 Antworten

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