Wie schaffe ich es wieder normal zu essen?

Hi Ich bin 14 Jahre alt, bin 1,58m groß und wiege 39-40kg. Ich bin im Moment so an der Grenze zur Anorexie. Ich hab ungefähr in so 1 1/2 Monaten 4-5kg abgenommen, also bei mir ging es ziemlich schnell. Und die Ursache waren meine Beine, weil ich meine Beine immer zu dick fand, dabei waren sie einfach nur muskulös schlank.

Es gab Tage, da habe ich vllt 150kcal gegessen, also sehr ungesund für meinen Körper. Meine Eltern ist dies sehr schnell aufgefallen, da mein Vater Arzt ist und meine Mutter selber mal magersüchtig war. Ich habe auch mit ihnen darüber geredet und alles. Auch mit einem Psychologen, der mich schon seit meiner Geburt kennt, da er ein Freund der Familie ist.

Er sagte, dass es gut wäre mal mit jmd zu reden, aber dass er jz nicht denkt, dass ich magersüchtig wäre. Mein Vater hat auch mit einer Leiterin einer Klinik einen Termin in einem Monat ausgemacht, wo ich hingehen werde, mit der ich reden werde und die dann meinen "Zustand" beurteilen wird, also ob ich in die Klinik müsste oder nicht.

Ich möchte nicht in die Klinik und habe große Angst davor, weil ich nicht wie meine Mum runter vom Gymnasium will und meine ganzen Freunde verlieren will und auch nicht aufhören will Tennis zu spielen. Im Moment sind wir im Skiurlaub. Ich weiß, dass das nicht unbedingt passend ist, weil ich dadurch ja eig mehr abnehme. Ich esse schon wieder 3mal am Tag und habe gemerkt, dass ich dadurch sogar noch abnehme.

Mein Problem ist, dass ich mir über alles Gedanken machen muss und einfach Angst habe zuzunehmen. Aber ich will auch nicht mehr Abnehmen, weil ich weiß, dass es reicht und ich daraus will. Das Problem ist, dass ich Angst vor dem Zunehmen habe und dass ich, wenn ich was gegessen habe immer regelrecht spüre(aber mir eig nur einbilde), dass sich das Fett an meinen Oberschenkeln absetzt.

Ich habe auch einfach einen großen Leidensdruck, weil ich sehe, wie meine Geschwister(bin ein Drilling) einfach alles essen können( Schokolade,Chips...) und ich es so gerne essen möchte, aber ich es einfach nicht kann. Dass ich in der schlimmsten Phase die Kalorienanzahl jedes Lebensmittels gegoogelt habe und so immer ungefähr weiß, wie viel Kalorien ich zu mir nehme. Und da wir jetzt auch beim Skifahren sind, will ich auch einfach die ganzen leckeren Sachen essen oder wenn wir beim Italiener essen gehen ein Eis oder Pizza. Aber ich kann es mir einfach nicht mehr gönnen.

Meine Familie sagt mir auch, dass ich total schrecklich aussehe, also total abgemagert und so. Und ich weiß es ja, aber wenn ich in den Spiegel schaue, dann sehe ich es nicht. Und mein Körper ist auch einfach nur noch kaputt...beim Skifahren ist mir total kalt an Füßen und Händen und sie frieren mir regelrecht ab( Durchblutungsstörungen). Und ich habe auch einfach nicht mehr so viel Kraft und ich muss mich immer vergleichen mit meiner Familie, wie viel die gegessen haben.

Aber ich weiß, dass ich so langsam kaputt gehe und ich will da raus. Ich will wieder normal essen können.

Habt ihr vllt Rat?

Ernährung, Essen, Anorexie, Magersucht
1 Antwort
Einweisung Anorexie

Hallo,

nun habe ich es geschafft, meine Ärztin gab mir heute eine Einweisung mit. Wegen Anorexie und psycho vegetativen Erschöpfungszustand. Mein Gewicht geht rapide nach unten. Jede Woche weniger beim Wiegen.

Sie, also meine Ärztin, sagte mir heute zum ersten Mal, in die Augen, sie macht sich große Sorgen und sieht keine andere Möglichkeit.

Ich möchte nicht, dass sie sich sorgt. Das sagte ich auch. Darauf meinte sie nur Ja, doch ich sorge mich aber. Ohgott! Das wollte ich nie ! Damit geht es mir sehr schlecht. Ich kann es nicht zulassen, dass sich jemand sorgt oder mich sogar lieb hat. Ich fühle mich nur schuldig ihr gegenüber.

Bevor ich irgendwas in die Richtung Unternehme, möchte ich das mit meiner amb. Therapeutin besprechen. Den nächsten Termin istMMittwoch und Donnerstag sehe ich die Ärztin wieder.

Das Ganze ist ein Teufelskreis. Einerseits hoffe ich, dass ich nicht weiter abgenommen habe beim Wiegen. Andererseits freut es mich wenn die Zahl kleiner wird. Ich habe nach wie vor große Angst die Ärztin zu verlieren. Auch deswegen. Das wäre das aller schlimmste was passieren kann.

Nun trotzdem meine Frage

Wie läuft das? Welche Klinik wählt man ? Wer übernimmt die Kosten ? Was sage ich Zuhause, wo ich bin ? Keiner meiner Familie weiß Bescheid. Und so soll das auch bleiben.

Desweitre meinte die Ärztin dass es sein kann, dass ich krank" für die Klinik bin. Für die Klinik muss man ein stabiles Gewicht haben. Das habe ich nicht!

Das heißt?

Ich denke, dass das mir heute die Augen geöffnet hat. Wie schon gesagt meine Ärztin zu verlieren, wäre furchtbar! Daher kann ich es doch auch ohne Klinik schaffen? ich esse mehr . ?....

Bsp heute

morgens : 1 Scheibe Vollkornbrot mit Puten Brust und 1 Apfel (211kcal)

Mittag: Forellenfilet kalt und 1 1/2Brezel. (Knapp 400 kcal)

Abend: Hähnchen Brust Filet, gegrillte Paprika, gegrillte Champions, Salat (knapp 400 kcal)

Ist das nicht ausreichend und gesund ?

Im Gegensatz zu den anderen Tagen, ist das Mega viel. Normal gibt es Morgens kein Obst dazu und mittags ein Stk Obst. Im Prinzip weiß ich dass es in Ordnung ist ? Aber in meinem Kopf dreh ich durch.

Danke!

Anorexie, Klinik
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Jüngerer Bruder ist essgestört. Ich weiss nicht mehr weiter!

Hallo meine Lieben. Ich bin mir sicher, dass mein Bruder an Magersucht leidet. Und er ritzt sich! Mein Bruder ist vor ein paar Tagen vom Krankenhaus wieder nach hause gekommen. Er war dort, weil er zusammen gebrochen ist. Mein Vater hat ihn gar nicht besucht. Was für ein Ar***! Die Ärztin dort hat meiner Mutter auch empfohlen meinen Bruder einweisen zu lassen. Ich dachte,endlich wird ihm geholfen. Aber meine Mutter meinte, dass das nicht nötig wäre und mein Bruder nur letzte Zeit Stress hätte. Er ist nur noch Haut und Knochen! Ich hätte sagen sollen, dass es mehr als nur das ist. Hab ich nicht, das bereue ich jetzt sehr. Mein Bruder ist alles für mich. Ich hab ihn praktisch grossgezogen. Ich war/bin seine Schwester, Mutter und beste Freundin. Ich muss noch erwähnen, dass er nicht ein Wunschkind war. Hat mein Vater ihm sogar im Streit persönlich gesagt. Unsere Eltern hatten schon genug Stress mit mir. Unsere Eltern waren eigentlich die meiste Zeit arbeiten. Zu dem hat vor paar Monaten seine Liebe mit ihm Schluss gemacht. Ich hab mit meiner Mutter gestritten und gesagt, wenn sie ihn verliert, verliert sie auch mich. Ich bin so am Boden zerstört. Was soll ich tun. Er will auch nicht mit mir darüber reden. Ich habe mich informiert und gelesen, dass wenn man Magersüchtigen sagt sie seien dick, wollen sie noch mehr abnehmen. Sagt man ihnen sie seien dünn, sind sie stolz und nehmen weiter ab. Und wenn man ihnen sagt, sie sind gut so, dann sind sie stolz soviel abgenommen zu haben und machen auch weiter. Was soll ich ihm sagen?? Er wird auch oft aggressiv, wenn ich mit ihm über sein Essverhalten sprechen will. Ich bin nur noch am weinen. Es wird mir einfach alles zu viel in letzter Zeit. Ich habe auch niemanden von meiner Freunde, dem ich das anvertrauen kann/will. Infos über ihn: 15 bald 16, ca 1.80-1.85, wiegt normalerweise so 60 aber er hat gewaltig viel abgenommen. Ich schätze jetzt so 50, weiss es nicht genau und er will es mir auch nicht sagen.

Verzweifelte Grüsse

Anorexie, Magersucht, Psyche, Verzweiflung, Bruder, hilflos
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Was soll ich essen, damit die Laborwerte möglichst positiv ausfallen?(Arztdiagnose Magersucht)

Hallo erstmal

Ich(13) leide sehr wahrscheinlich an Magersucht. Tja ich bin schon so weit gekommen, dass wir einen Termin bei meiner Haushärztin und bei einer Psychologin hatten. Diese haben jetzt abgemacht das wir erstmal eine Diagnose machen, um dann wirklich die Krankheit auf Papier zu haben( eigentlich sieht man es mir ja sehr gut an) Ich wiege so etwa um die 41kg, und die Psychologin hat gesagt, dass ich das halten muss und ja nicht weiter abnehmen darf. Unter 41kg würde nähmlich eine statiönäre Behandlung bedeuten, ob ich es will oder nicht. Und das Problem ist: ich HABE weiterabgenommen und wiege etwa 40.8 Kilo oder weniger. Der Termin ist am Mittwoch und ich bin gerade einfach nur am fressen, fressen und nochmals: fressen

Ich weiss das es sich sehr unwahr anhört,aber ich fresse wirklich was das Zeug hält um wieder zuzunehmen. Ich WILL nicht in stationäre Behandlung gehen, und obwohl mein Magen schob platzt und ich schon jeden Appetit verloren habe esse ich so viel es nur geht. Ich habe auch dementsprechend zum Glück ein bisschen zugenommen. Aber ich überlege mir gerade was ich genau essen soll, damit die Laborwerte positiv ausfallen. Ich meine die untersuchen ja mein Blut usw.. und können dann anhand Mangel an Vitaminen usw.. die Magersucht feststellen. Welche Vitamine muss ich denn jetzt besonders viel zu mir nehmen? Habt ihr Tipps?:$

Und zur Info: wenn ihr jetzt meint, ich schwindel euch das vor, weil Magersüchtige niemals viel essen würden usw..

Das stimmt nicht. Ich habe das einfach alles schon hinter mir mit den strengen Diäten und Panikattaken nach dem Essen usw.. und jetht will ich wieder gesund werden. Natürlich will ich keine sehr starke Gewichtszunahme, ich gebe ja zu, davor habe ich Angst aber.. solange ich auf so dünnem Eis laufe zähle ich meine Kalorien nicht mehr. Ein Klinikaufenthalt wäre für mich schlimmer als eine Gewichtszunahme von 1 kg

Anorexie, Magersucht
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Habe ich tatsächlich Magersucht?

Da ich untergewichtig bin, bin ich zum Arzt gegangen, um mich beraten zu lassen. Mein Arzt diagnostizierte mir Magersucht, in einem frühen Stadium. Es handle sich um eine Essstörung, dessen Ursachen noch unklar sind. Mit einer Psychotherapie soll mir geholfen werden. Ich habe seit dem Einiges über Magersucht gelesen. Überall steht, dass Betroffene zwanghaft versuchen, mager zu bleiben. Sie fürchten sich quasi, zuzunehmen. Bei mir ist es jedoch umgekehrt, dass ich unbedingt zunehmen möchte! Ich fühle mich überhaupt nicht wohl in meinem Körper, weil er unglaublich schlank ist. Zunehmen kann ich leider nur schwer, weil mir einfach der Appetit fehlt und mir teilweise schon der Appetit vergeht, wenn ich bestimmtes Essen sehe. Ich achte auch nicht auf Kalorien oder auf Nährwerttabellen. Am liebsten schön fettig, damit ich an Gewicht zunehme. Kann man mich nun wirklich als magersüchtig bezeichnen, auch wenn ich zunehmen möchte? An meiner Stelle hätte ich eher gesagt, ich sei einfach nur untergewichtig. Ich habe schreckliche Angst wieder abzunehmen, weil 10 % der Betroffenen sterben an ihrem Untergewicht.

Hinzuzufügen ist, dass man von Magersucht spricht, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • eine intensive Angst zuzunehmen, selbst wenn bereits Untergewicht besteht
  • eine Störung der Wahrnehmung von Gewicht, Maßen und Gestalt des eigenen Körpers: Die Betroffenen fühlen sich immer noch "zu fett", auch wenn ihnen das Untergewicht deutlich anzusehen ist.
  • das Ausbleiben von mindestens drei Menstruationszyklen

Da ich männlich bin, fällt der dritte Punkt aus. Trotzdem habe ich überhaupt keine Angst, zuzunehmen, sondern würde das liebend fördern können. Außerdem fühle ich mich überhaupt nicht fett, sondern sehe schon ein, dass ich Untergewicht habe und sich was ändern muss, weil es ansonsten gefährlich enden kann.

Gesundheit, Anorexie, Essstörung, Gewicht, gewichtsabnahme, Magersucht, Untergewicht
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Magersüchtige wollen nur Aufmerksamkeit?

Erst einmal Hallo ihr da draußen, hallo Welt :)

"Magersüchtige wollen doch nur Aufmerksamkeit" Das hat man mir jetzt schon vorgeworfen.

Erst mal zur Erklärung (und das fällt mir alles andere als leicht, so darüber zu schreiben): Ich bin 15 jahre alt. Und ich glaube ich habe eine Essstörung. Magersucht? Ich weiß es nicht. Magersucht ist so ein "großes gefährliches" Wort für mich. Weil ich eben alle Zahlen und Fakten, Sterberaten etc kenne. Und die machen nunmal Angst. Wie auch immer, zurück zu meiner Frage:

So gut wie jedes mal, wenn ich im Internet, in Foren etc nach Hilfe gesucht habe, oder Fragen zur Magersucht gestellt habe, kamen Kommentare wie "Du willst doch nur Aufmerksamkeit mit deinem Essen-verweigern"

Ehrlich gesagt, ich persönlich HASSE es, im Mittelpunkt zu stehen, viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Und ehrlich gesagt ist es schon verletzend, wenn man dann so etwas gesagt bekommt. Ich tue eigentlich immer alles, damit niemand was von meiner Essstörung mitbekommt, dass ich niemanden da mit hineinziehe, niemandem Sorgen oder Probleme mache. Schon gar nicht meiner Familie.

Meine Frage: Wie seht ihr das? Ist Magersucht wirklich nur eine Art Aufkersamkeit-wollen?

Meine zweite Frage wäre: Man hat mir auch immer wieder vorgeworfen, dass ich die einzige Person auf der Welt bin, die Schuld hat an meiner (möglichen) Magersucht. Das dachte ich eigentlich auch immer. Nur hat mir dann jemand versucht zu erklären, dass man eigentlich nie selber schuld hat an einer psychischen Krankheit. Wie steht ihr dazu? Kann man überhaupt einer bestimmten Person die Schuld dafür geben?

Und meine letzte Frage: Kann es sein, dass man manche Dinge einfach selber erstmal durchleben muss, bevor man sie verstehen oder nachvollziehen kann? so wirkt es nämlich auf mich.

Danke

Anorexie, Gewicht, Magersucht, Psyche, Aufmerksamkeit, Anorexia Nervosa
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Zu dünn und gestörte Selbstwahrnehmung? Weiss nicht weiter...

Hallo,

ich habe ein Problem und zwar ich habe innerhalb von nun gut einem Jahr 14 Kilo abgenommen...Nun gut die Zeit ist denk ich mal mit dem abnehmen ganz ok und auf jeden Fall gesünder als ne crash Diät...

Ich bin 1,63 groß und wiege momentan 42,5 Kilo. Ich bin auch nicht mehr jugendlich sondern bereits 24 Jahre alt. Ich bin eigentlich zufrieden mit meinem Aussehen, aber dennoch denke ich immer wieder über noch mehr abnehmen nach. Ich kann einfach nicht aufhören darüber nachzudenken. Mein Freund sagt ich bin zu dünn bis einfach nur perfekt. Nur irgendwie fruchtet das bei mir nicht richtig...Keine Ahnung kann es sein das ich eine gestörte Selbstwahrnehmung habe. Ich wollte auch erst gar nicht sooooo viel an Gewicht verlieren, ich wollte damals nur wieder auf meine 50 kilo zurück und jetzt sind es im Laufe der Zeit immer mehr geworden. Ich weiss auch nicht ich zähle auch meine Kalorien jeden Tag. Wenn ich das nicht mache fühle ich mich nicht gut. Ich muss irgendwie die Gewissheit haben wieviel ich zu mir genommen habe. Auch wenn es mal voll viel Kalorien sind. Sport mache ich auch noch dazu, aber nicht um abzunehmen, sondern weil ich erhoffe dadurch ein besseres Körpergefühl zu bekommen und mehr muskeln usw...

Ich will eigentlich so bleiben wie ich jetzt bin aber ist das dann schon schädlich für meine Körper??? Nur so am Rande meine Periode hat zumindest noch nicht ganz ausgesetzt...Danke schonmal für die Antworten.

LG Tani

abnehmen, Anorexie, Essstörung, Magersucht, Untergewicht, BMI, Gesundheitsgefährdend, Kalorienzählen
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