Guter Essensplan nach langjähriger Essstörung?

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4 Antworten

Du kannst früh ruhig mehr Haferflocken essen oder andere Getreideflocken wie 6 Kornmüsli oder Roggenflocken, kannst auch immer mal  abwechseln. Das hält sehr lange satt und du kannst dir die Zwischenmahlzeiten sparen.

Mische auch Nüsse oder Kerne mit in dein Müsli z.B. Sonnenblumenkerne oder auch Leinsamen, am besten frisch geschroten.

Bananen oder Obst sind am sinnvollsten 20-30 Minuten vor einer Mahlzeit, weil sie den Appetit etwas nehmen und schon etwas Leichtes im Darm liegt und nicht mehr im Magen, der ist dann bereit für deine Mahlzeit und die Darmtätigkeit wird angeregt.

Auch würde ich Brot nicht mit Aufstrich essen, lieber mal zu einer Paprikaschote oder zu Tomaten und dann pur.

Sehr gut schmeckt auch, 2 Scheiben Edamer mit etwas Frischkäse beschmieren oder einer Scheibe mageren Schinken belegen zusammenrollen und essen.

Insgesamt musst du von deinen Mahlzeiten satt werden und auf Ausgewogenheit achten.

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Hallo RecoveryForMe, Der Ernährungsplan ist schonmal ein guter Anfang, wobei 1500 kcal aufjedenfall noch zu wenig ist. Ich kenne jetzt natürlich nicht deinen exakten Kalorienbedarf aber 2000 kcal sollten es aufjedenfall sein. ( wenn du dich sportlich sehr aktiv bist natürlich noch mehr.) Versuche doch zu deinem Mittagessen noch etwas dazu zu essen, da 2 Scheiben Brot nicht unbedingt ausreichend ist. Es ist aber aufjedenfall schonmal ein guter Anfang :) Versuche dich aber auch trotzdem auch abwechslungsreich zu ernähren, ist ja langweilig jeden Tag das gleiche zu essen. Isst du eigentlich Fleisch? Sprech aufjedenfall mit deinem Therapeuten darüber, der wird dir auch noch Tips geben oder eine Ernährungsberatung hinzuziehen. Alles gute weiterhin und liebe Grüße alessam

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Wenn Du diesen selbstgewählten Tagesplan durchhältst, wäre das schon mal ein guter Anfang.

Bedenklich finde ich, dass Du auch weiterhin in den alten Mustern verharrst, z. B. dem Kalorienzählen und dem "ich will kein Gramm zunehmen".

Denn nach acht Jahren Eßstörungen steht zu vermuten, dass Du Dich im Untergewicht befindest.

Aber unsere Ansichten hier sind nicht maßgeblich, da wir nichts weiter von Dir wissen. Maßgeblich ist die Meinung bzw. die Anweisung Deines Therapeuten!

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RecoveryForMe 17.04.2016, 17:50

Danke für deine Antwort :) jedoch ist die es nur ein Vorurteil, dass alle Essgestörten untergewichtig sind. Ich befinde mich z.b. im oberen Bereich des Normalgewichts, vorgegebenes ziel von Therapeut und wohngruppe ist es, mein Gewicht erstmal zu halten

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Es ist schonmal positiv das du dir einen Plan gemacht hast um einen guten Rhytmus zu bekommen. Schau das Du auf jeden Fall pro Tag ca. 300 gr Obst ißt. An erster Stelle sollten Beeren und Äpfel stehen. Zu viel Obst ist auf Grund der enthaltenen Fruktose nicht unbedingt zu empfehlen. Was auch noch sehr wichtig ist: Gemüse. Davon würde ich pro Tag auch so ca. 300-400 gr zu mir nehmen. Sofern es realisierbar ist: Bio. 

Hast du denn mal einen Arzt konsultiert der sich mit Ernährung wirklich auskennt? Mein Arzt ist Allgemeinmediziner und macht viel im Bereich Naturheilkunde. Er konnte mir sehr viel über meine Ernährung erzählen.

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