Hat jemand eine gute Ausrede für eine stationäre Therapie?

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also ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass du die sache nicht an die große glocke hängen willst! leider ist es in unserer gesellschaft immer noch ein makel!!!!!!!!!! da ist es egal, wie gut man selbst damit klarkommt. ich würde mir auch nicht unnötig selbst steine in den weg legen und das passiert leider immer wieder, wenn jemand spitz kriegt, dass du ein psychisches bzw. psychosomatisches problem hast. zum glück mußt du ja auch niemandem sagen, warum du krank bist! deshalb würde ich schon sagen, dass du wg. deiner kopfschmerzen und dem tinnitus behandelt wirst und das eben länger dauert! ist ja noch nicht einmal gelogen ;) ich denke nämlich schon, dass die behandlung sich auch darauf auswirkt. von der zeitspanne her passt das auch. klar, es gibt immer leute, die damit kürzer od. länger behandelt werden, aber 6 wochen sind nicht unüblich! in deinem fall befürworte ich die notlüge auf jeden fall. ich hab leider selbst die erfahrung gemacht, was passiert, wenn man offen damit umgeht!

ich bin ganz schön erschüttert, dass du dich für deine krankheit schämst.

ich selbst war letztes jahr für 3 monate in einer klinik und habe mit meinem chef und meinen kollegen offen über meine problematik gesprochen. ich habe nur positive rückmeldungen bekommen. du brauchst ja nur mit auserwählten personen sprechen

wie stuetzestrumpf schon schrieb, nur durch erkennen und akzeptieren deiner krankheit, kann langfristig eine besserung, oder heilung eintreten.

kein mensch schämt sich, wenn er einen beinbruch, oder andere krankheiten hat, warum dann, wenn ein ungleichgewicht im gehirn vorliegt?

wichtig ist zu wissen, dass es eine ernst zu nehmende erkrankung ist, die nicht selten mit selbstverletzungen, oder gar mit dem tod endet!!!

betroffene haben es sich doch nicht ausgesucht und sollten versuchen, es anderen auch zu vermitteln. ich weiß, wie schwer es ist, darüber zu reden und vor allen dingen, es zu akzeptieren...aber durch eigene erfahrung bin ich mir sicher, dass es der einzig richtige weg ist.

wie soll sich unsere gesellschaft ändern, wenn immer alles verschwiegen wird. depressionen nehmen rapide zu...es fängt schon im kindesalter an und zieht sich durch alle altersstufen. das wirst du in der klinik erkennen

es bedeutet übrigens auch nicht, dass du nach den 6 wochen klinik wieder am arbeitsleben teilnehmen kannst. ich habe nach der klinik zwei wiedereingliederungsversuche gehabt, die kläglich gescheitert sind. von anfang januar, bis jetzt, war ich nicht in der lage, wieder richtig am leben teilzunehmen, geschweige denn zu arbeiten. mitte diesen monats versuche ich mich an den dritten wiedereinstieg. durch eine gute medikamentöse einstellung und eine wöchentliche traumatherapie kann ich endlich wieder sagen, dass ich lebe.

ich wünsche dir die kraft und stärke, zu dir und deiner krankeit zu stehen und schnell wieder gesund zu werden.

was andere von dir halten, ist absolut unwichtig!!!

alles gute für dich

Wieso ist dir deine stationäre Behandlung aufgrund einer psychosomatischen Erkrankung so peinlich? Der erste Schritt zu einer Besserung, ist, dass du die Krankheit erkennst, sie einsiehst, akzeptierst, daran erkrankt zu sein, und sie nicht als peinlich empfindest. Du musst deinen Kollegen ja nicht den genauen Grund des Krankenhausaufenthaltes sagen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele nach dem genauen Grund fragen werden.

Antrag auf Reha nicht ausfüllen bzw. ablehnen?

Hallo,

und zwar geht es darum, das ich seit einigen Monaten arbeitsunfähig krank geschrieben bin. Seit ich beim richtigen behandelnden Arzt bin hat sich mein Zustand definitiv verbessert, hatte lediglich noch Höhen und Tiefen, die ausgeglichen werden mussten. Nun beim letzten Termin, erklärte ich meinem Arzt das manche Tage halt echt super laufen und manche noch ziemlich schlecht. Er gab mir drei Optionen, Psychosomatische Reha, Tagesklinik oder eine Verhaltenstherapie, er stupst die Krankenkasse wegen der Reha an und ich sollte mich um die anderen beiden Dinge kümmern. Zur Reha hat er und auch ich gesagt, das diese halt gute und schlechte Seiten für mich hat. Entfernung, Lange Fahrt, könnte sich negativ auswirken. Nun da ich ja meinem Empfinden nach, trotz schlechter Tage auf einem guten Weg bin, ist für mich die einzige logische Option die Verhaltenstherapie, aber in Verbindung mit einer Wiedereingliederung, ich denke das mir der geregelte Alltag dabei helfen wird. Dies habe ich aber mit meinem Arzt noch nicht besprochen, da der nächste Termin erst in einigen Tagen ist.

Heute bekam ich dann den Antrag zur Reha von der Krankenkassen, an den mein Arzt Befunde beilegen soll usw. Auf einem Formular steht, das eine medizinsiche Reha aussichtsreich erscheint. Eine Beratung o.ä ist nicht angekreuzt.

Für mich jedenfalls sieht das auf einmal alles ziemlich bindend aus, und hätte ich das gewusst, hätte ich sicher nicht gewollt das er die Krankenkasse mal "anstupst".

Meine Frage dazu, ist das ganze bereits bindend, weil ich den Antrag der Krankenkasse bekommen habe, den ich an die Rentenversicherung schicken muss? Wie gesagt, ich hatte mich mit meiner Option bereits angefreundet und auch viel dafür getan, um den bestmöglichen Einstieg zu erhalten. Außerdem dachte ich das mein Arzt mich über die weiteren Dinge informiert. Ich möchte auf keinen Fall in diese Reha und sehe diese persönlich auch nicht für notwendig, aber das zählt wohl nicht mehr..

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Elektroschocktherapie bei psychischer Erkrankung?

Liebe Community, ich leide an einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung sowie einer kombinierten Persönlichkeitsstörung, da ich eine sehr schlechte Kindheit erleiden musste. Die Symptome sind gravierend ausgeprägt, sodass ich nur dahinvegetiere anstatt zu leben, arbeitsunfähig und von Klinik zu Klinik sind die Therapeuten überforderter.

Gibt es hier Erfahrungen mit Therapeuten, die Elektroschocktherapie machen?

Ich meine nicht die Elektrokrampftherapie, welche bei Depressionen angewandt wird, sondern solche Maßnahmen wie bei den Kriegsneurotikern im 1. Weltkrieg. Gibt es so etwas oder ähnliches heute noch, eventuell sogar im Ausland? Ich weiß nicht mehr weiter, habe jede Nacht Albträume (wenn ich überhaupt schlafen kann) und möchte daher alternative Therapien ausprobieren.

Ich habe ja nichts zu verlieren, selbst wenn ich als Gemüse ende, das ist immerhin besser, als jede Sekunde erfolglos zu vergessen versuchen. Existieren derartige Methoden?

LG Psychosomat

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Sport nach Bandscheibenvorfall / Alternative zum Rudergerät

Guten Abend Communitymitglieder, ich heiße Tobias und bin 15 Jahre alt. Rückenprobleme hab ich massiv seit geschätzen 2,5 Jahren. Seit einem knappen halben Jahr weiß ich, dass mein Rücken quasi eine Baustelle ist : zweifacher Bandscheibenvorfall, Kanalverengung, Nervenentzündungen,Bandscheiben eingerissen,... Nun zu meinem Anliegen. Mich plagen ekelerregende Schmerzen die mich nicht schlafen lassen und keinen Positionswechsel von Liegen, Stehen und Sitzen nach je einer knappen halben stunde undenkbar machen. Momentan bin ich in Behandlung und bekomme Spritzen direkt an die Bandscheiben. Allerdings merke ich davon nichts ( der Arzt hat mir eine direkte Hilfe über zumindest einen kurzen Zeitraum versprochen ). Deswegen werden wir bal eine neue Therapie einschlagen : Laser. Ich bin gespannt bzw. setze alle Hoffnung auf den Lichtstrahl, denn eine Operation will der Arzt in meinem Alter vermeiden. Ich war bislang immer sportlich und bin auch sportlich gebaut, aber dennoch scheint meine Bauch- und Rückenmuskulatur nicht ausreichend zu sein. Mein Ziel : Nach der schmerzlindernden Therapie so schnell wie möglich fit werden und eine Wiederholung eines Bandscheibnvorfalles vermeiden. Gute Sportarten werden wohl Muskelübungen mit oder ohne Hanteln, Joggen, fahrradfahren und schwimmen sein. Auch Rudern wurde mir empfohlen... wie kann man ein Rudergerät für zuhause "nachahmen" ? MfG

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Wiederkehrende bakterielle Entzündungen im Vaginalbereich

Eine gute Bekannte leidet inzwischen zum dritten Mal an einer bakteriellen Infektion im Vaginalbereich und wird deswegen mit "Clindac Sandoz" und einer Scheidenspülung "Tantum Rosa" behandeln. Die Behandlung schlägt augenscheinlich regelmäßig erfolgreich an, denn bei den Nachuntersuchungen attestierte der behandelnde Frauenarzt der jungen Frau, daß die Infektion nicht mehr bestehe. Diese Aussage begründete er auf einer Sichtprobe, absichernde Abstriche oder Ähnliches wurden nicht durchgeführt. Was mich dabei erheblich stört, ist die Tatsache daß der Frauenarzt meines Erachtens spätestens als meine Bekannte sechs Monate nach der ersten Infektion mit den selben Symptomen erneut bei ihm vorstellig wurde, hätte beginnen müssen, nach der Ursache zu fragen. Die junge Frau verzichtet schon seit ca. 1 Jahr auf sexuelle Aktivitäten - das wird dadurch erleichtert, daß sie und ihr Freund fast 700km entfernt voneinander leben - da sie durch sporadisch auftretende Blasenentzündugen, bzw. entsprechende Symptomatik nach sexueller Aktivität eine gewisse Scheu entwickelt hat. Es stellt sich also die Frage nach möglichen Ursachen für eine immer wieder kehrende Infektion und die Blasenentzündungen denn ich denke es ist nicht ausreichend immer wieder zu behandeln OHNE die eigentliche Ursache zu kennen und entsprechend zu reagieren. Vielleicht weiß ja hier Jemand Rat.

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