Erhöhte Fahrtkosten von Homophobikern: gibt es Krankenkassen, welche diese übernehmen?

Hallo, vor einiger Zeit wurde mir zu einer Koloskopie angeraten. Da ich Homophobiker bin, litt ich unter großen Ängsten und Befürchtungen wegen dieses Eingriffs (welcher auch noch in Vollnarkose stattfinden sollte). Schließlich sagte ich wenige Tage vor der Koloskopie den Termin ab. Dann fand ich schließlich in ca. 40 km Entfernung eine Praxis, wo eine Ärztin und ausschließlich weibliches Personal diese Untersuchung vornehmen. Dort habe ich dann den Eingriff vornehmen lassen. Dabei sind mir wesentlich höhere Fahrtkosten entstanden, als wenn ich zu einem Arzt nebenan gegangen wäre. Gleiches gilt für Facharzt-Termine bei einer Hautärztin und einer Urologin, welche ihre Praxen auch in anderen Städten haben. (In meiner Umgebung gibt es nur männliche Urologen und Dermatologen). Dadurch habe ich pro Jahr sicher einige Hundert Euro Mehrkosten, weil ich weite Fahrten zu den Praxen der Ärztinnen habe. Frage: siehe Überschrift. Mein Gedankengang: da der Begriff "Homophobie" ja seit einigen Jahren von Politikern aus dem grünen und linken Spektrum als Schimpfwort missbraucht wird, habe ich eigentlich wenig Hoffnung, dass irgendeine Krankenkasse nun Verständnis zeigen könnte. Aber möglicherweise gibt es Präzedenzfälle, zB heterophobe Frauen, welche Angst haben, männliche Ärzte aufzusuchen? Und die deswegen auch weite Fahrten auf sich nehmen müssen, um weibliche Ärztinnen zu konsultieren? Und welche die erhöhten Fahrtkosten erstattet bekommen? Noch mal die erweiterte Frage: gibt es Präzedenzfälle von Patienten, welche aufgrund von Ängsten oder anderen wichtigen Gründen weit entfernte Arztpraxen aufsuchen müssen und die erhöhten Fahrtkosten erstattet bekommen haben?

Koloskopie Krankenkasse
2 Antworten
Was waren wohl die Beweggründe der Hausärztin, als Sie mich aufforderte: "und jetzt ziehen Sie mal ganz schamlos die Unterhose herunter!"?

Hallo, vor ein paar Tagen war ich in der Hausarztpraxis zu einem jährlichen Termin im Rahmen eines Asthmaprogrammes. Etwas anderes war im Vorfeld nicht vereinbart oder besprochen worden. Trotzdem fragte mich die Helferin an der Anmeldung, ob ich schon zur Melanom-Vorsorge und zur urologischen Vorsorgeunterschung war in diesem Jahr. Ich bejahte beides. Als nächstes stellte mir die Helferin nach dem Lungenfunktionstest die gleichen Fragen. Wieder bejahte ich und sagte, dass ich in diesem Jahr schon beim Hautarzt und bei der Urologin war zur Vorsorgeuntersuchung. Die Helferin sagte, ich sollte mich freimachen bis auf die Unterhose. Als nächstes kam die Ärztin und hörte meine Lunge ab. Dann forderte Sie mich (wörtlich) auf: "und jetzt ziehen Sie mal ganz schamlos die Unterhose herunter!". Ich war etwas überraschte Aber da ich von Natur aus leicht exhibitionistisch veranlagt und stolz auf meinen Körper bin, folgte ich der Anweisung. Die Ärztin musterte mich einige Sekunden und forderte mich dann auf, mich umzudrehen und zu bücken (offenbar die Hämorrhoiden-Begutachtung). Danach sollte ich mich wieder anziehen.

Meine Frage: wird das Hautkrebs-Screening von den Krankenkassen so gut bezahlt, dass nun auch die Hausärzte daran verdienen wollen (mit wenigen Sekunden Aufwand für die Begutachtung)? Oder könnte es sein, dass meine Hausärztin ein persönliches Interesse an einem gut aussehenden (wenn auch ein wenig älteren) Herrn wie mir hat?

Haut Vorsorgeuntersuchung Melanom
4 Antworten
Krankenkasse lehnt Antrag auf stationäre Reha ab weil keine Einschränkungen in den Aktivitäten bestünden. Ist dies so korrekt?

Hallo,

Anfang Dez. hatte ich einen Antrag auf stationäre Reha gestellt. Begründung: Rückenschmerzen (LWS) seit vielen Jahren. Zuletzt therapieresistente Lumboischalogie. Alle ambulanten Möglichkeiten wie Spritzen, Rehasport, Kgym usw, usw. wurden im Laufe der Jahre angewendet, letztlich ohne dauerhafte Verbesserung der Beschwerden. Nun wurde der Antrag abgelehnt mit der Begründung: "Leistungen zur stationären Reha können nur genehmigt werden, wenn alle ambulanten Therapiemöglichkeiten am Wohnort ausgeschöpft sind... Geeignete Therapien wäre Kgym und Ergotherapie....aut MDK bestehen keine Einschränkungen in den Aktivitäten und der Teilhabe. Demnach reicht die ambulante Therapie am Wohnort aus...". Meine Meinung dazu: 1) die ambulanten Therapiemöglichk. wie Kgym u.a. wurden bereits alle ausgeschöpft (s.o.) 2) Lt. MDK reiche die ambulante Therapie am Wohnort aus, weil keine Einschränkungen in den Aktivitäten bestehen würden. Meiner Einschätzung nach dürfte dies auf die allermeisten Großstadtbewohner zutreffen. D. h. dass eine stationäre Reha nur noch für Patienten in Frage käme, welche gehbehindert sind oder ähnliche Probleme haben oder sehr weit weg von allen ambulanten Therapiemöglichkeiten wohnen?! Frage: macht ein Einspruch gegen diesen Bescheid Sinn? Ist die Begründung der Krankenkasse vielleicht nur eine Standardformulierung, mit der man Kosten sparen will?

Für Tipps und Meinungen: danke im Voraus!

Krankenkasse kur Reha
2 Antworten
Unrealistische Ängste in Bezug auf das Verhalten anderer Menschen: wie nennt man das und welche Therapien sind möglich?

Hallo, es geht um eine Bekannte, die wir schon sehr lange kennen. Sie hat oft wenig realistische Ängste in Bezug auf andere Menschen- Beispiel 1: bei einem Stop auf einem Autobahn-Parkplatz sieht sie ein (Ehe)paar mit 2 Kindern und einem Wohnmobil. Sie vermutet: "das sind bestimmt Verbrecher, die Ihre Kinder verkaufen wollen. Wir müssen die Polizei anrufen!" Ihr Bruder (mit Ihr im Auto) findet nichts Verdächtiges an den Leuten, versucht Sie zu beruhigen und von dem Anruf bei der Polizei abzubringen. Beispiel 2: beim Reifenwechsel in der Werkstatt bleibt Sie dabei, weil Sie vermutet, dass die Mechaniker sonst die guten Reifen an Ihrem Auto gegen alte Reifen austauschen würden. Beispiel 3: seit knapp 20 Jahren lebt sie mit einem netten und absolut seriösen Mann zusammen, der berufstätig und nachweisbar etwas wohlhabend ist. Nun vermutet Sie plötzlich, dass er VOR den 20 Jahren immer arbeitslos gewesen sei (was überhaupt nicht stimmt) und verlangt Ihm, dass er Ihr amtliche Dokumente vorlegt, um zu beweisen, dass er noch nie arbeitslos war. Beispiel 4: in der Wohnung darf nur im Flüsterton über Geld gesprochen werden, weil Sie befürchtet, dass Nachbarn etwas hören und Sie beim Finanzamt denunzieren könnten (was auch nicht schlimm wäre, da die beiden nichts vor den Ämtern zu verbergen haben). Es könnten sich noch diverse weitere Beispiele finden lassen. Jemand hat nun vermutet, dass diese Frau eine posttraumatische Belastungsstörung hat, weil Sie vor über 30 Jahren aus einem Kriegsgebiet nach Deutschland geflüchtet ist. Meist ist sie sehr nett, aber sie hat auch oft extreme Stimmungsschwankungen. FRAGE: wie nennt man diese Form von (wenig realistischen) Ängsten (Psychose) und welche Form der Therapie könnte man Ihr empfehlen?

Angst Phobie Psychologie Therapie Trauma
2 Antworten
Wie findet man einen guten Arzt, der gründlich auf Nahrungsmittel-Intoleranzen testet und behandelt?

Hallo, vor ca 2 Jahren wurde bei mir eine Fruktose-Intoleranz festgestellt. Als Hilfestellung gab mir die Gastroenterologin die Foto-Kopie eines Artikels zum Thema Frukt.int. aus einer Tageszeitung mit. Da eine Laktose-Intoleranz nicht vorlag und auch Darm- und Magen-Spiegelung ohne Befund waren, meinte Sie, dass keine weiteren Termine nötig wären. Andere Untersuchungen wie zB auf Histamin-Intoleranz, Getreideallergien etc, würden in Ihrer Praxis sowieso nicht vorgenommen werden. NUN SIND 2 JAHRE VERGANGEN und in der Zwischenzeit ist meine Tagesmüdigkeit immer unangenehmer geworden. Nach dem Stuhlgang bin ich für ca 1-2 Stunden hellwach, dann werde ich schnell wieder müde. Bis zum nächsten Stuhlgang (manchmal 3-4mal am Tag, obwohl ich weder überdurchschnittlich viel esse, noch übergewichtig bin). Nun hat der Hausarzt mir wieder eine Überweisung zur Gastroenterologie ausgestellt. Dort wollte man mir gleich einen Termin für eine Magenspiegelung geben, obwohl ich erklärte, dass es mir erst einmal um die Abklärung/Untersuchung möglicher, anderer Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie zB Zuckerbelastungstest, Stoffwechselstörung, Nebennierenschwäche ginge. Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher: ist ein Gastroenterologe überhaupt der richtige Arzt für solche Untersuchungen? Oder muss ich zu einem anderen Facharzt? Für Tipps und Hinweise: danke im Voraus!

Nahrungsmittel Darm Magen Allergie Gastroenterologie Müdigkeit Fruktose-Intoleranz Nahrungsmittelunverträglichkeiten Tagesmüdigkeit
2 Antworten
Seit ca. 2 Monaten gelegentlich leichte Schmerzen im Bereich der Bronchien. Was kann es sein?

Hallo, die Vorgeschichte: 2011 wurde bei mir erstmals eine Allergie gegen Gräser, Pollen, Beifuß festgestellt. In den nächsten Jahren hatte ich dann mal mehr, mal weniger Probleme mit Heuschnupfen und tränenden Augen im Frühling und Sommer. Im Jahr 2014 diagnostizierte der Pneumologe dann auch noch eine leichtgradige, chronische Bronchitis. Nun habe ich seit ca. Mitte Mai 2017 gelegentlich leichte Schmerzen, eher linksseitig, vermutlich im Bereich der Bronchien bemerkt. Ob es mit der Allergie zusammenhängt, weiß ich natürlich nicht. Der Hausarzt überwies mich zum Lungenfacharzt (und Allergologen). Der dortige Termin verlief vor einigen Tagen sehr merkwürdig: der Arzt wäre im Urlaub und eine Fachassistentin würde Ihn vertreten. Diese interessierte sich überhaupt nicht für meinen Allergiepass. Sie ließ einen Lungenfunktionstest und eine Röntgenaufnahme der Lunge durchführen. Beides wäre in Ordnung gewesen und damit wurde ich dann wieder wegschickt. Wegen der gelegentlichen, leichten Schmerzen im oberen Bereich des Brustkorbs sollte ich einen Kardiologen oder einen Orthopäden aufsuchen?! Jetzt bin ich ratlos: sollte ich den Hausarzt fragen, einen anderen Lungenfacharzt/Allergologen aufsuchen, mich über diese Facharzt-Praxis beschweren? Oder was wäre sinnvoll und angebracht? Hat jemand einen Tipp? Danke im Voraus!

Allergie Bronchitis Bronchien Heuschnupfen Lunge Facharzt Pneumologe
1 Antwort
Zyste operiert, nun treten nach 2 Monaten plötzlich Schmerzen auf. Wie könnte eine Nachuntersuchung ablaufen?

Guten Tag, im Bereich der Leiste hatte ich jahrelang 2 "Pickel" (vom Hautarzt bei der jährlichen Melanom-Vorsorge immer als unbedenklich eingeschätzt), welche sich dann vor einigen Monaten kurzfristig deutlich vergrößert hatten. Der Hausarzt schickte mich zu einem Chirurg, welcher die beiden Übeltäter heraus operierte. Er meinte, dass er relativ tief "graben" musste und dort einiges "wildes Fleisch" vorfand. Der pathologische Befund später lautete: "floride abszesdierende Entzündung im Haut- und Unterhautgewebe der linken Leiste, mutmaßlich auf dem Boder einer epidermalen Zyste entstanden. Für Malignität oder Spezifität kein Hinweis ... Hautgewebe mit dichten granulozytären Infiltraten im Korium. Es finden sich hier auch zahlreiche Histiozyten und mehrkernige Riesenzellen. Die entzündlichen Infiltrate reichen bis in das subkutane Fettgewebe. Fokal angelagerte Hornlamellen. Zentrale Öffnung zur Hautoberfläche..." Einen Zeit lang habe ich dann gar nichts mehr von der Geschichte gemerkt. Nun seit ca. 1-2 Wochen tritt dort öfters ein leichter, ziehender Schmerz auf. Frage: muss und kann dies jetzt (nach)untersucht werden? Falls ja, wie? Optisch stellen sich die OP-Narben wie zwei kleine dunkle Flecken dar (fast wie Muttermale). Röntgen würde, vermute ich mal, nichts bringen? Und eine neue Gewebe-Probe kommt wohl auch nicht in Frage? Für Antworten: danke im Voraus!

Haut Entzündung Operation zyste
2 Antworten
Psychologie: gibt es eine wirksame Therapie bei negativen Affirmationen und Selbstbeschimpfungen?

Hallo, über positive Affirmationen habe ich schon viel gelesen. U. a. in den berühmten Büchern von Dr. Joseph Murphy. Leider finde ich aber nur spärliche Informationen zu negativen Affirmationen. Deswegen beschreibe ich mal jetzt das prägnanteste Verhaltensmuster, welches bei mir immer wieder auftritt. Seit einigen Jahren bin ich beruflich selbständig. Mit dem Einkommen komme ich zurecht und so könnte ich mir eine geregelte Arbeits-Zeit mit Pausen (wie ein Angestellter) erlauben. Zudem habe ich neuerdings zu hohen Blutdruck, so dass eine Mittags-Pause (statt 8 oder 10 Stunden oder länger durcharbeiten) sinnvoll und notwendig wäre. Das Problem: wenn ich mich Mittags auf die Couch lege, bekomme ich sofort ein schlechtes Gewissen: "Du hast noch so viel zu tun. Was liegst du hier faul rum?" Dann beginnen in meinem Kopf auch gleich die Selbstbeschimpfungen: "du fauler Hund, du fauler Sack. Millionen Menschen arbeiten jetzt gerade während du hier faulenzt Steh wieder auf und arbeite, du faule Sau!" Manchmal erinnere ich mich dann auch an die Worte meiner Mutter (Gott habe Sie selig): während meiner Jugend "dein tüchtiger Vater arbeitet Tags und Abends, manchmal auch Nachts und am Wochenende. Und was machst du?". Deswegen gönne ich mir anno 2016 kaum eine Pause und arbeite fast immer 8 oder 10 Stunden durch, obwohl es nicht nötig wäre und meiner Gesundheit schadet. Daneben gibt es noch einige weniger gesundheitskritische negative Affirmationen. Z.B. wenn ich mich reinige nach dem Stuhlgang beschimpfe ich mich auch immer: du alter Sch..., was für eine Schw...., usw., usw. FRAGE: gibt es wirksame PSYCHOTRICKS oder PSYCHOTHERAPIEN, mit welchen man negative Affirmationen und Selbstbeschimpfungen bekämpfen kann? Für Tipps: danke im Voraus!

Psychologie Psychotherapie
4 Antworten
Sind meine Schuldgefühle berechtigt oder bin ich ein Opfer der Medizin?

Hallo, vor einigen Monaten wurde bei mir ein Abszess am Rücken festgestellt. Der Hausarzt überwies mich zum Chirurgen. Dieser stellte fest, dass es für eine OP zu spät wäre. Dafür hat er mir dann einmal pro Woche einen neuen Verband mit Ichothon-Salbe angelegt, welcher den Abszess hinausziehen sollte. Nach 7 oder 8 Wochen war dann zum Glück alles okay. Nun habe ich vor einigen Tagen eine starke Schwellung unter der Haut, recht von der linken Leiste festgestellt. Das Geschwulst befindet sich ca. 2cm rechts vom linken Oberschenkel und ca. 4 cm links vom oberen Ansatz meiner Männlichkeit. Ich wollte den Hausarzt konsultieren, aber der ist in Urlaub. Nach einigem Zögern bin ich dann zu seiner Vertreterin, einer anscheinend noch recht neuen und jungen Hausärztin gegangen. Natürlich mit einigen Hemmungen wegen der Erkrankung an und für sich und der etwas delikaten Stelle. Nachdem ich mein Problem und meine Befürchtungen (Tumor, bösartiges Geschwür etc.) geschildert hatte, forderte die Ärztin mich recht forsch auf: "Na, dann zeigen Sie mal". Daraufhin ließ ich die Hose runter und schob meine Unterhose ein Stück weit nach rechts (mein P. war natürlich noch von der Unterhose bedeckt), so dass die Verdickung/Schwellung unter der Haut zu sehen war. Sie tippte einmal kurz mit dem Finger darauf und meinte dann, dies wäre ein Abszess und ich solle in der Apotheke eine Salbe kaufen, die den Abszess hinauszieht. Ich war etwas ratlos, da ich mediz. Laie bin und keine Erfahrung mit dem Anlegen von Verbänden habe. Dazu noch an einer Stelle, die durch Bewegungen beim Gehen vermutlich schnell den Verband oder das Pflaster verrutschen lässt. Auf meine Nachfrage gab Sie mir aber keine Tipps, welche Art von Verbänden oder Techniken ich verwenden sollte. Ein Rezept erhielt ich auch nicht, sondern musste die empf. Salber im Kopf behalten. In der Apotheke gab man mir dann die Ichothon-Salbe, die ich vor ca. 1 Jahr auch schon von dem Chirurgen erhalten hatte. Jetzt fühle ich mich etwas allein gelassen. Wie gesagt, mit dem Auftragen von Verbänden habe ich keinerlei Erfahrungen. Und wenn ich täglich den Verband wechsle, müsste sich dann nicht eigentlich mal ein Arzt anschauen, wie der Abszess aussieht? Meine Frage: liegt es mir, hätte ich eine Vertretungsärztin nicht mit diesem Problem behelligen dürfen? Hat Sie mich, einen völlig fremden Patienten, vielleicht für einen Exhibitionisten gehalten? Oder hat die Ärztin sich alles etwas zu einfach gemacht im Vergleich mit meinem Hausarzt und dem Chirurgen vor ca. 1 Jahr? Und soll ich den Abszess jetzt wirklich in Eigenregie behandeln? Oder noch einen anderen Vertretungsarzt aufsuchen?** Und warum habe ich zum 2.Mal in 1 Jahr einen Abszess?** Was wäre gewesen, wenn eine Frau das gleiche Probleme gehabt hätte: würde Ihr dann die Ärztin oder eine Arzthelferin den Verband wechseln? Und bei mir nicht, weil ich männlich bin und kein Stamm-Patient in dieser Praxis? Für Antworten und Tipps: danke im Voraus!

Verband Arzt Abszess Ärztin
5 Antworten
Nach dem Stuhlgang: kann man die finale Blähung erzwingen?

Hallo, der Volksmund kennt ja das Sprichwort: "Der/Die hat wohl einen F... quersitzen!". Verwendet wird es, wenn jemand schlecht gelaunt erscheint und gemutmaßt wird, es läge daran, dass er zu viel Luft im Bauchraum habe und er sich unwohl fühlt, weil dieselbige nicht aus dem Darm entweichen wikke, Leider habe ich dieses Problem öfters. Wobei es wohl auch daran liegt, dass ich häufig an einem stressbedingten Blähbauch leide und eine Fruktose-Intoleranz habe. Manchmal sitze ich eine halbe Stunde oder länger auf der Toilette und der Stuhlgang scheint abgeschlossen in Sachen feste Bestandteile. Allerdings wirkt mein Bauch dann immer noch unnötig aufgequollen. In eher seltenen Fällen habe ich dann das Glück, dass sich noch eine Blähung löst und ich fühle mich dann sehr erleichtert. Gelegentlich kommt es auch vor, dass ein paar Sekunden oder Minuten nach dem Stuhlgang eine Flatulenz austritt, z.B. wenn ich mich bücke oder ähnliches. Nun habe ich schon Diverses probiert, um diese finale Blähung bewußt zu provozieren: bücken, Knie beugen, trommeln auf der Bauchdecke, mit der Faust auf den Bauch schlagen, tief ein- und aus atmen, usw. Leider fast immer erfolglos. Frage: hat jemand einen Tipp, wie man die erlösende, finale Blähung nach dem Stuhlgang erzwingen kann? Gibt es vielleicht einen bestimmten Griff (z.B. Akupressur)? Für Tipps: danke im Voraus!

Blähungen Darm blähbauch Reizdarm Stuhlgang
3 Antworten
Alle Experten in den Medien warnen immer wieder vor zu häufigem Einsatz von Antibiotika. Aber die Ärzte ignorieren das. Wie soll man sich als Patient verhalten?

Hallo, in den (Fach)medien, wie z.b. der Apothekenumschau oder den Gesundheitssendungen im Fernsehen wird regelmäßig davor gewarnt, zu schnell und zu häufig Antibiotika einzusetzen. Ein Beispiel von vielen aus der Gesundheitssendung "Visite" der tüchtigen Vera Cordes im NDR: "Multiresistente Keime (MRSA) ... Antibiotika immer häufiger wirkungslos ... Als Grund für die zunehmende Resistenzentwicklung gilt die mittlerweile zu häufige und arglose Verabreichung von Antibiotika: Sobald einige wenige Keime ein Antibiotikum überleben, vermehren sie sich und geben ihre Gene an andere Keime weiter ..." -> Artikel unter http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Antibiotikaresistenzen-nehmen-zu,keime174.html Dass Antibiotika u.a. der Darmflora schaden, gehört inzwischen fast auch schon zum Allgmeinwissen. Anscheinend sehen viele Mediziner aber diese Sendungen nicht, oder Sie bilden sich überhaupt nicht fort. Oder Sie verschreiben aus anderen Gründen viel zu viel Antibiotika?! Beispiele aus den letzten 8 Tagen: 1) Unser Opa hat Schmerzen am Fuß und geht zur Orthopädin. Diese meint, es wäre ein Pilzbefall und dafür wäre Sie nicht zuständig. Da der Hautarzt endlose Wartezeiten hat, geht Opa zur Hausärztin. Diese verschreibt Ihm Antibiotika. Tja, Antibiotika gegen Pilz?? Meine Schwester (MTLA) ist fassungslos wegen dieser sinnlosen Therapie. Beispiel 2) Vor ca 3 Wochen musste ich ins Krankenhaus zur Blasenspiegelung. Anschließend bekam ich von der Helferin ein Antibiotikum. Einige Tage später verspürte ich ein leichtes Brennen beim morgendlichen Wasser lassen. Der Urologe nebenan verordnete mir ein anderes Antibiotikum. Auf Anraten meiner Frau habe ich es nicht genommen, weil ich nicht meine Darmflora unnötig zerstören wollte. Wenige Tage später verschwanden diese Beschwerden von alleine. Beispiel 3): Gestern stellte ich einen dicken Knubbel unter der Haut am Rücken fest. Der Hautarzt sah sich das Ganze ein und stufte es als ziemlich harmlos ein. Sicherheitshalber verschrieb er mir aber ein (wer hätte es gedacht?) Antibiotikum. Nun habe ich im Internet recherchiert: bei dem Knubbel handelt es sich anscheinend um ein Lipom, einen gutartiger Tumor des Fettgewebes, Der Netdoktor empfiehlt, erst einmal abzuwarten und dann ggf. das Teil operativ zu entfernen oder das Fett abzusaugen. Einige Experten raten auch zur Entnahme einer Gewebprobe, um die geringe Wahrscheinlichkeit, dass das Lipom bösartig ist, auszuschließen. Nur von Antibiotika ist nirgendwo die Rede ... Was soll man dazu sagen ...? Schauen alle diese Mediziner keine Gesundheitssendungen im Fernsehen oder bilden sich nicht fort? Und wie soll der Patient sich verhalten, speziell jetzt im letzten Fall? Soll ich tatsächlich wieder mal auf Verdacht Antibiotika schlucken? Oder den ärztlichen Ratschlägen im Internet vertrauen? Fragen über Fragen ....

Gesundheit Ärzte Antibiotika hautarzt Medizin Darmflora Visite Lipom
2 Antworten
Unklare Formulierung im urologischen Befund. Wie ist das zu verstehen?

Hallo, das Thema ist heikel, aber ich werde versuchen, möglichst korrekt zu formulieren. Also es geht um folgendes: bei der ambulanten urologischen Vorsorgeuntersuchung wurde festgestellt, das die Entleerung meiner Blase immer sehr langsam vonstatten geht. Deswegen wurde ich ein Krankenhaus zur ambulanten Untersuchung überwiesen. Diese dauerte ca. 1 Stunden und war etwas peinlich, weil Sie bei entblößtem Unterkörper stattfand. Ich habe mich aber absolut korrekt verhalten und versucht alle ungewollten körperlichen Reaktionen zu unterdrücken, was mir im Großen und Ganze auch recht gut gelungen ist. Im Befundbericht ist nun eine hochgradig prolognierte Miktion vermerkt und ein zweiter Termin für eine Zystokopie wurde vereinbart. Was mich aber etwas verstört, ist folgender Satz im Befund-Bericht: "... NL frei. Äußeres Genital reizlos. ZN C.C....". Ich vermute mal mit "reizlos" ist nicht der optische Eindruck gemeint. Sondern die Tatsache, dass trotz Berührungen durch Ärztin und Helferin keine E. erfolgte (ich war sehr bemüht entspannt zu sein und alles unter Kontrolle zu halten). Aber was bedeutet nun übersetzt: "Äußeres Genital reizlos" ? Dass keine gereizte Reaktion erfolgte, was normal gewesen wäre? D.h., das etwas bei mir nicht in Ordnung ist in Bezug auf dieses Körperteil? Also dass die Reaktion unnormal oder bedenklich war? Oder ist das vielleicht so eine Geheimsprache wie bei Arbeitgeber-Zeugnissen? Ich vermute mal, einige die das lesen, werden jetzt lachen. Aber ich bin doch ziemlich beunruhigt. Muss ich mir Sorgen machen wegen dieses Satzes? Für Antworten: danke im Voraus

Urin Urologie Untersuchung Befund Genitalien Miktion
2 Antworten