Erfahrung mit Antibiotikaprophylaxe bei Harnwegsinfekten?

Hallo, ich leide seit Jahren an rezidivierenden Harnwegsinfekten nach dem Geschlechtsverkehr.

Ich habe schon alles probiert, was diverse Ärzte (Hausarzt, Frauenarzt, Urologe) empfehlen:

  • Pinkeln nach dem Sex
  • Partner und ich duschen vorher, ich auch nachher
  • natürlich viel trinken
  • pflanzliche Präperate
  • Blase schön warm halten
  • außerdem hatte ich vor 2 Jahren eine Impfung mit StroVac und regelmäßig Auffrischimpfungen
  • D-Mannose

Eine Blasenspiegelung brachte keine Erkenntnisse, bei mir scheint so alles zu stimmen. Ich scheine nur wahnsinnig anfällig zu sein... Wurde eine Bakterienkultur angelegt, kam es meist zu diesem Ergebnis: E. Coli & Klebsiella. In den letzten Monaten wurde mir aufgrund dessen von meinem Hausarzt immer Amoxi 1000mg verschrieben, das wirkt bei mir prima.

Nun ist mein letzter Versuch, um nicht mein Leben lang auf Sex verzichten zu müssen, eine Einnahme von Antibiotikum einmalig nach jedem Sex (auch wenn es natürlich nicht gut ist, dauernd Antibiotika zu nehmen). Normalerweise wird dafür insb. Trimethroprim empfohlen. Dieses wirkte jedoch bereits einmal nicht bei einem meiner Infekte. Daher hat mein Hausarzt mir nun einfach wieder Amoxicillin verschrieben, da er dies oft als Prophylaxe für Herzklappen-Entzündungen verschreibt... Ich finde jedoch nirgendwo einen Kommentar darüber, ob dies auch prophylaktisch bei Harnwegsinfekten verwendet werden kann/sollte.

Hat jemand vielleicht Erfahrungen, überhaupt zu diesem Thema? Das würde mir wahnsinnig helfen.....

Prophylaxe, Blasenentzündung, Antibiotika, Geschlechtsverkehr, Sex
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Nach Chlamydien Behandlung: bleibe ich für immer ansteckend?

Hallo,

Im vergangenen Jahr wurden bei mir Chlamydien festgestellt. Daraufhin wurde ich 10 Tage lange mit Antibiotika behandelt und bin 6 Wochen später zur Nachkontrolle gegangen, wobei der Test auf Chlamydien dann negativ war. Für mich war das Thema damit erledigt. Man hat mich auch nicht darauf hingewiesen, dass der Test möglicherweise nicht aussagekräftig wäre oder ich trotzdem noch ansteckend sein könnte. Ich bin zu diesem Zeitpunkt eine neue Partnerschaft eingegangen und habe auch mit ihm über das Thema gesprochen. Er hat sich dann routinemäßig auch untersuchen lassen und wurde auch negativ auf Chlamydien getestet. Wir haben trotzdem erstmal nur mit Kondom verhütet. Etwa 3 Monate später haben wir beschlossen, nicht mehr mit Kondom zu verhüten, da wir laut Testung beide keine Krankheiten haben, ich sowieso die Pille nehme und das Vertrauen nun vorhanden war. Nach wenigen Malen hat mein Partner dann Symptome gehabt und ist zum Arzt gegangen. Der hat dann bei ihm Chlamydien festgestellt und ihm Antibiotika verschrieben. Ich bin natürlich auch wieder zu meinem Arzt und habe ihm das erzählt. Der hat mir ohne Untersuchung einfach nochmal dasselbe Antibiotikum wie damals für dieselbe Dauer verschrieben. Nun ist bei mir das Vertrauen in die Medikamente und Nachweis Teste natürlich verloren. Wer sagt mir, dass das Medikament dieses Mal wirklich alle Erreger beseitigt und das Testergebnis aussagekräftig ist? Habw nun viel gelesen, dass Tests oft falsch negativ anzeigen oder von Leuten, die jahrelang mit mehreren Antibiotika Behandlungen dagegen kämpfen. Wie viele Monate muss man denn nun warten bis man wieder ungeschützt Sex haben kann? Ich möchte auch irgendwann mal Kinder, aber was ist, wenn ich jetzt für immer einen kleinen Teil Erreger in mir trage? Ich will meinen Partner nicht anstecken, geschweige denn ein Risiko für die Schwangerschaft. Zumal ich auch viel darüber lese, dass man dadurch unfruchtbar wird, auch wenn mein Arzt da nicht so ein Problem sieht. Hat hier jemand Erfahrung und kennt sich aus und kann mir sagen wie ich die Krankheit wirklich los werde? Bin echt am verzweifeln. Liebe Grüße

Antibiotika
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Mandelentzündung wird nicht besser?

Guten Morgen, seit 9 Tagen habe ich nun eine Mandelentzündung und es wird einfach nicht besser. Vor über einer Woche fing es mit den Symptomen einer Grippe an, jedoch wurden dann die Mandeln dick und eitrig belegt und ich fuhr am Wochenende noch in eine Anlaufpraxis wo mir direkt ein Antibiotikum (Amoxycillin 1000mg 3xtgl) verschrieben wurde. Meine Symptome sind: Gerötete, stark geschwollene, eitrige Mandeln, Stimme wie "Kloß im Hals", Starkes Schwitzen im Schlaf, starke Schluckbeschwerden. Ich habe das Antibiotikum dann 3 Tage genommen, die einzige Wirkung waren jedoch Kopfschmerzen nach jeder Einnahme, kein Zeichen der Besserung, weshalb ich meinen Hausarzt aufsuchte. Da wurde mir das selbe Antibiotikum noch länger verschrieben ohne weiteren Kommentar. Wie erwartet wurde es nach zwei weiteren Tagen auch nicht besser also bin ich zum HNO-Arzt, welcher mir Amoxycillin mit Clavulansäure verschrieben hat und welches ich jetzt seit 2 Tagen 2x tgl nehme. Ich habe jedoch das Gefühl, dass es wieder nicht besser wird. Ich trinke nur Tee und Wasser, essen kann ich auch fast nur flüssiges. Gegen die Schmerzen nehme ich Ibuprofen 600mg, Neo Angin akut und Tantum Verde Spray. Ein paar mal am Tag gurgel ich mit Salzwasser. Nach 9 Tagen wird das ganze wirklich nervig und ich verstehe nicht, warum es einfach nicht besser wird. Den nächsten Termin beim HNO-Arzt habe ich erst in 3 Tagen. Jemand eine Idee? Bitte keinen alternativen Kräuterkram o.Ä., bin ich kein Fan von und hilft mir bei dieser akuten Mandelentzündung ( wenn es denn eine ist ) auch nicht mehr weiter. Lg Passat

Antibiotika, Mandelentzündung
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Nebenhöhlenentzündung und Wurzelspitzenresektion?

Hallo,

ich bin gerade etwas verzweifelt und hoffe auf Hilfe:

Ende Dezember 2016 hatte ich ein heftigen Schnupfen mit Auswurf in allen Farben. Nach 1-2 Wochen war es soweit abgeheilt. Der Auswurf blieb zwar weg aber es fühlte sich immer so an, als wäre etwas in der Nase was ich nicht rausschnaufen konnte.

Im Februar bekam ich dann plötzlich pochende Zahnschmerzen an einem Zahn welcher vor 6 Jahren mit einer Krone versehen wurde. Dort stellte man lediglich fest, dass alles in Ordnung sei - es wurde mir Antibiotika verschrieben, die starken Schmerzen hielten 2-3 Tage und verliefen sich dann. Auf dem Röntgenbild stellte man dagegen fest, dass sämtliche Nebenhöhlen voll mit Sekret sind - Diagnose also Nebenhöhlenentzündung.

Trotz Sinupret, Acc usw. kam kein Schleim durch die Nase raus, dafür lief es in den Rachen.

Nun anfang April hatte ich dann wieder eine Nebenhöhlenentzündung wodurch im Sekundentakt gelber/grüner Nasensekret rauslief, dies hielt in etwa 7 Tage an, danach staunte ich wie gut ich luft bekam und hielt es mehrere Wochen sogar ohne Nasenspray aus. (*dazu muss ich anmerken, dass ich ebenfalls wegen der Nebenhöhlenentzündung beim HNO Arzt war, dieser erinnert mich an meine extrem krumme Nasenscheidewand auf der rechten Seite welche per OP behoben werden sollte, ich nehme seit ca. 10 Jahren Nachts Nasenspray, es kommt auch mal vor, dass ich mehrere Wochen oder gar mal ein Monat kein Nasenspray benötige und dann wieder durchgehend, Nachts ist dann die Nase wie zubetoniert, die Nebenhöhlenentzündung sah dieser als Teil der krummen Nasenscheidwand an...)

Durchgehend merkte ich ein Druckpunkt zwischen Feb/April an meinem Kronenzahn rechts im Oberkiefer wenn ich auf die Wange/Backe drückte. Es wurde ein kleine Zyste festgestellt welche per Wurzelspitzenreseketion vor nun knapp 3 Wochen entfernt wurde.

Meine Backe war nach dem Eingriff eine Woche stark geschwollen, Schmerzen hatte ich keine. Dies verheilte alles sehr gut und konnte 7 Tage nach dem Eingriff alles Essen usw. die Schwellung ging komplett weg.

Nun ist meine Nase seit 3 Tagen auf der WSR Seite komplett geschwollen, die HNO Ärztin stellte eine starke Vereiterung fest, ich solle Antibiotika nehmen, Sie meinte etwas dass der Zahnarzt evtl. in die Kieferhöhle gekommen ist. Ich bekomme schlecht luft, Zahnweh oder Druck spüre ich keinen. Meine Wange wurde neben der rechten Nasenseite dick.

Jetzt bin ich langsam am Verzweifeln, schon wieder eine Nebenhöhlenentzündung? Könnte das an der krummen Nasenscheidewand liegen oder ist der Eingriff evtl. der WSR geschuldet und einfach nur pech?

Die Nasenop steht bald an, zweifel aber ob damit mein Problem gelöst ist? Mach mir sorgen, dass es eine andere Ursache hat. Evtl. hatte es auch nichts mit meiner Zyste zutun?

Über Hilfe wäre ich dankbar.

Schnupfen, Antibiotika, Nasenscheidewand, zyste
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Eierstockentzündung?Verzweiflung:( Bakterienabstrich und Blutergebnis jedoch unauffällig

Hallo zusammen Ich schreibe da ich mittlerweile sehr verzweifelt bin. Danke vorab das ihr euch die Zeit nehmt den Beitrag zu lesen.

Es hat alles vor ca 2 Monaten angefangen. Ich verspürte an einem Freitag ein leichtes Brennen im Unterleib (von innen, meine damit aber nicht IN der Scheide sondern im Unterleib). Dachte mir nichts dabei. Am Montag war es dann so schlimm, also starkes Brennen auf der linken und rechten Seite und ein starker Schmerz und Druck von innen besonders beim sitzen.auch fühlte sich alles von innen so heiß an. Ich habe sofort an meine Eierstöcke gedacht. Da meine Frauenärztin zu der Zeit leider im Urlaub war musste ich zu einer Vertretung. Dieser diagnostizierte eine Eierstockentzündung. Er machte leider keinen Abstrich obwohl ich ihn noch darauf hinwies. Nun gut er verschrieb mir Doxyzyklin Antibiotika für 10 Tage. Noch am selben Tag bin ich zu einer anderen Frauenärztin weil mir das mit dem Abstrich nicht gefallen hat. Diese vermutete auch eine Eierstockentzündung. Meine Beschwerden würden dafür sprechen.Sie machte lediglich einen Chlamydienabstrich. Bin nach 2 Tagen nochmal hin weil die Schmerzen so stark wurden, dass ich nichtmehr sitzen konnte. Auch stehen, gehen und liegen war schmerzhaft. Wenn sie allerdings mit dem Ultraschallgerät gegen meine Eierstöcke gedrückt hat konnte ich es aushalten und bin nicht an die Decke gegangen. Meine Eierstöcke taten einfach allgemein aber sehr weh, auch wenn sie vielleicht nicht unbedingt bei Berührungen schmerzten.Daher zweifelte sie dann doch an einer Eierstockentzündung. Aufgrund der starken Schmerzen bin ich einen Tag später dann ins Krankenhaus gefahren. Auch schwoll mein Unterleib stark an und wurde schrecklich hart. Dort wurde ich dann untersucht. Auch Blut wurde mir abgenommen. Eine Blinddarmentzündung konnten sie ausschließen. Als Diagnose kam heraus „unklare Unterbauchschmerzen“. Ich sollte das Antibiotika weiter nehmen und abwarten. Natürlich wollten sie mich da behalten aber nur Schmerzmittel geben nichts anderes veranlassen. Ich bin dann aber gegangen weil das selbe konnte ich auch von zu hause tun. (Ich bin privat versichert und weiß das die Ärzte einen gern mal da behalten)Der Entzündungswert im Blut war okay und nicht erhöht.

Nach 7 Tagen Antibiotikaeinnahme bin ich dann zur meiner Frauenärztin gegangen, die dann aus dem Urlaub zurück war. Sie vermutete auch eine Eierstockentzündung.Meine Eierstöcke sahen aber okay aus, nicht angeschwollen und keine Zysten. Einen Abstrich hat sie nicht gemacht da ich noch das Antibiotika nahm und dann evtl die Bakterien nicht wachsen. Die Schmerzen wurden mittlerweile erträglicher aber waren nicht komplett weg, auch ging der angeschwollene Bauch etwas zurück. Das Antibiotika nahm ich zu ende und habe am 12 Tag (nach Beginn der Antibiotikaeinnahme) nochmal einen Abstrich machen lassen und mir wurde Blut abgenommen (kleines Blutbild und Entzündungswert).Zwischenzeitlich wurden die Beschwerden ohne Antibiotika wieder schlimmer.

Schmerzen, Antibiotika, Bakterien
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