Nach Chlamydien Behandlung: bleibe ich für immer ansteckend?

Hallo,

Im vergangenen Jahr wurden bei mir Chlamydien festgestellt. Daraufhin wurde ich 10 Tage lange mit Antibiotika behandelt und bin 6 Wochen später zur Nachkontrolle gegangen, wobei der Test auf Chlamydien dann negativ war. Für mich war das Thema damit erledigt. Man hat mich auch nicht darauf hingewiesen, dass der Test möglicherweise nicht aussagekräftig wäre oder ich trotzdem noch ansteckend sein könnte. Ich bin zu diesem Zeitpunkt eine neue Partnerschaft eingegangen und habe auch mit ihm über das Thema gesprochen. Er hat sich dann routinemäßig auch untersuchen lassen und wurde auch negativ auf Chlamydien getestet. Wir haben trotzdem erstmal nur mit Kondom verhütet. Etwa 3 Monate später haben wir beschlossen, nicht mehr mit Kondom zu verhüten, da wir laut Testung beide keine Krankheiten haben, ich sowieso die Pille nehme und das Vertrauen nun vorhanden war. Nach wenigen Malen hat mein Partner dann Symptome gehabt und ist zum Arzt gegangen. Der hat dann bei ihm Chlamydien festgestellt und ihm Antibiotika verschrieben. Ich bin natürlich auch wieder zu meinem Arzt und habe ihm das erzählt. Der hat mir ohne Untersuchung einfach nochmal dasselbe Antibiotikum wie damals für dieselbe Dauer verschrieben. Nun ist bei mir das Vertrauen in die Medikamente und Nachweis Teste natürlich verloren. Wer sagt mir, dass das Medikament dieses Mal wirklich alle Erreger beseitigt und das Testergebnis aussagekräftig ist? Habw nun viel gelesen, dass Tests oft falsch negativ anzeigen oder von Leuten, die jahrelang mit mehreren Antibiotika Behandlungen dagegen kämpfen. Wie viele Monate muss man denn nun warten bis man wieder ungeschützt Sex haben kann? Ich möchte auch irgendwann mal Kinder, aber was ist, wenn ich jetzt für immer einen kleinen Teil Erreger in mir trage? Ich will meinen Partner nicht anstecken, geschweige denn ein Risiko für die Schwangerschaft. Zumal ich auch viel darüber lese, dass man dadurch unfruchtbar wird, auch wenn mein Arzt da nicht so ein Problem sieht. Hat hier jemand Erfahrung und kennt sich aus und kann mir sagen wie ich die Krankheit wirklich los werde? Bin echt am verzweifeln. Liebe Grüße

Antibiotika
2 Antworten
Mandelentzündung wird nicht besser?

Guten Morgen, seit 9 Tagen habe ich nun eine Mandelentzündung und es wird einfach nicht besser. Vor über einer Woche fing es mit den Symptomen einer Grippe an, jedoch wurden dann die Mandeln dick und eitrig belegt und ich fuhr am Wochenende noch in eine Anlaufpraxis wo mir direkt ein Antibiotikum (Amoxycillin 1000mg 3xtgl) verschrieben wurde. Meine Symptome sind: Gerötete, stark geschwollene, eitrige Mandeln, Stimme wie "Kloß im Hals", Starkes Schwitzen im Schlaf, starke Schluckbeschwerden. Ich habe das Antibiotikum dann 3 Tage genommen, die einzige Wirkung waren jedoch Kopfschmerzen nach jeder Einnahme, kein Zeichen der Besserung, weshalb ich meinen Hausarzt aufsuchte. Da wurde mir das selbe Antibiotikum noch länger verschrieben ohne weiteren Kommentar. Wie erwartet wurde es nach zwei weiteren Tagen auch nicht besser also bin ich zum HNO-Arzt, welcher mir Amoxycillin mit Clavulansäure verschrieben hat und welches ich jetzt seit 2 Tagen 2x tgl nehme. Ich habe jedoch das Gefühl, dass es wieder nicht besser wird. Ich trinke nur Tee und Wasser, essen kann ich auch fast nur flüssiges. Gegen die Schmerzen nehme ich Ibuprofen 600mg, Neo Angin akut und Tantum Verde Spray. Ein paar mal am Tag gurgel ich mit Salzwasser. Nach 9 Tagen wird das ganze wirklich nervig und ich verstehe nicht, warum es einfach nicht besser wird. Den nächsten Termin beim HNO-Arzt habe ich erst in 3 Tagen. Jemand eine Idee? Bitte keinen alternativen Kräuterkram o.Ä., bin ich kein Fan von und hilft mir bei dieser akuten Mandelentzündung ( wenn es denn eine ist ) auch nicht mehr weiter. Lg Passat

Antibiotika, Mandelentzündung
3 Antworten
Nebenhöhlenentzündung und Wurzelspitzenresektion?

Hallo,

ich bin gerade etwas verzweifelt und hoffe auf Hilfe:

Ende Dezember 2016 hatte ich ein heftigen Schnupfen mit Auswurf in allen Farben. Nach 1-2 Wochen war es soweit abgeheilt. Der Auswurf blieb zwar weg aber es fühlte sich immer so an, als wäre etwas in der Nase was ich nicht rausschnaufen konnte.

Im Februar bekam ich dann plötzlich pochende Zahnschmerzen an einem Zahn welcher vor 6 Jahren mit einer Krone versehen wurde. Dort stellte man lediglich fest, dass alles in Ordnung sei - es wurde mir Antibiotika verschrieben, die starken Schmerzen hielten 2-3 Tage und verliefen sich dann. Auf dem Röntgenbild stellte man dagegen fest, dass sämtliche Nebenhöhlen voll mit Sekret sind - Diagnose also Nebenhöhlenentzündung.

Trotz Sinupret, Acc usw. kam kein Schleim durch die Nase raus, dafür lief es in den Rachen.

Nun anfang April hatte ich dann wieder eine Nebenhöhlenentzündung wodurch im Sekundentakt gelber/grüner Nasensekret rauslief, dies hielt in etwa 7 Tage an, danach staunte ich wie gut ich luft bekam und hielt es mehrere Wochen sogar ohne Nasenspray aus. (*dazu muss ich anmerken, dass ich ebenfalls wegen der Nebenhöhlenentzündung beim HNO Arzt war, dieser erinnert mich an meine extrem krumme Nasenscheidewand auf der rechten Seite welche per OP behoben werden sollte, ich nehme seit ca. 10 Jahren Nachts Nasenspray, es kommt auch mal vor, dass ich mehrere Wochen oder gar mal ein Monat kein Nasenspray benötige und dann wieder durchgehend, Nachts ist dann die Nase wie zubetoniert, die Nebenhöhlenentzündung sah dieser als Teil der krummen Nasenscheidwand an...)

Durchgehend merkte ich ein Druckpunkt zwischen Feb/April an meinem Kronenzahn rechts im Oberkiefer wenn ich auf die Wange/Backe drückte. Es wurde ein kleine Zyste festgestellt welche per Wurzelspitzenreseketion vor nun knapp 3 Wochen entfernt wurde.

Meine Backe war nach dem Eingriff eine Woche stark geschwollen, Schmerzen hatte ich keine. Dies verheilte alles sehr gut und konnte 7 Tage nach dem Eingriff alles Essen usw. die Schwellung ging komplett weg.

Nun ist meine Nase seit 3 Tagen auf der WSR Seite komplett geschwollen, die HNO Ärztin stellte eine starke Vereiterung fest, ich solle Antibiotika nehmen, Sie meinte etwas dass der Zahnarzt evtl. in die Kieferhöhle gekommen ist. Ich bekomme schlecht luft, Zahnweh oder Druck spüre ich keinen. Meine Wange wurde neben der rechten Nasenseite dick.

Jetzt bin ich langsam am Verzweifeln, schon wieder eine Nebenhöhlenentzündung? Könnte das an der krummen Nasenscheidewand liegen oder ist der Eingriff evtl. der WSR geschuldet und einfach nur pech?

Die Nasenop steht bald an, zweifel aber ob damit mein Problem gelöst ist? Mach mir sorgen, dass es eine andere Ursache hat. Evtl. hatte es auch nichts mit meiner Zyste zutun?

Über Hilfe wäre ich dankbar.

Schnupfen, Antibiotika, Nasenscheidewand, zyste
1 Antwort
Panik vor Herzmuskelentzündung berechtigt?

Hallo, ich bin seit 5 Wochen erkältet.

Zuerst habe ich es mit Mitteln aus der Apothele versucht, dann musste ich doch ein Antibiotikum haben weil ich eine bakterielle Infektion der Nasennebenhöhlen hatte.

Danach ging es mir eine Woche wieder gut, dann bekam ich eine eitrige Mandelentzündung und somit ein anderes Antibiotikum. Im Moment bin ich bei den 5 Einnahmetag. Meine Halsschmerzen sind weg und auch die weißen Punkte an meinen Mandeln. Mir ging es wieder besser.

Gestern hatte ich plötzlich stark Durchfall und 37,7 Grad "Fieber" und war unfassbar platt und geschwächt. Mein Puls war bei 150. Und das machte mir ziemliche Panik. Vor 2 Tagen war mein Puls noch normal bei 80 (Ruhepuls ist immer um die 80-85, manchmal 90) bei mir.

Nach 3 Stunden als ich so hohen Puls hatte ist der Puls auf 120 abgesunken, der Durchfall blieb. Heute über Tag ist mein Ruhepuls um die 100 (95-110 immer unterschiedlich) und ich hab immer noch etwas Schwindel wenn ich aufstehe und bin schlapp. Mein Fieber ist aber weg. Durchfall hatte ich seit heute Vormittag nicht mehr.

Ich war bereits ein Arzt, der meinte, dass ich viel trinken soll (habe gestern 4 Liter und heute 2,5 bisher schon getrunken) und mich ausruhen soll. Ich habe jetzt total Angst dass mir das alles aufs Herz gezogen sein kann. Allerdings habe ich das erste Antibiotika komplett durchgekommen und auch das was ich jetzt nehme nehme ich komplett durch. Ich gerate jetzt total in Panik weil ich so Angst habe, dass mein Herz einen Schaden davon getragen hat.

Am Donnerstag wurden ihr blut abgenommen, meine leukozyten waren bei 11.000 und mein crp bei 15.

Der Arzt nimmt mich einfach nicht ernst genau wie mein Freund und meine Eltern. Die verstehen meine Angst vor einer Herzmuskelentzündung 🙁

Angst, Puls, Antibiotika, Kardiologie, Panik, Schwindel, Herzmuskelentzündung
2 Antworten
Grippaler Infekt, grüner Auswurf, Antibiotika sofort notwendig?

Hallo, Ich habe vor 3 Tagen abends starke Halsschmerzen bekommen. Jetzt habe ich Schnupfen, leichten Husten mit grünem Auswurf, die Halsschmerzen sind schon fast weg. Ich war dann vorgestern beim Arzt und dieser hat mir ein Antibiotika ( Azithromycin) verschrieben. Gestern morgen habe ich die erste Tablette von insgesamt 3 Stück genommen und bekam nach einer Stunde Bauchschmerzen. Diese hielten ca. 2 Stunden an und dann war wieder alles normal außer Kopfschmerzen im Hinterkopf. Nun habe ich bei vielen Anwendern gelesen das das Antibiotikum sofort geholfen hat und die Beschwerden, wie z.B Husten und Schnupfen schnell verschwunden waren nach der ersten Einnahme. Ich kann von mir sagen das es nicht so ist. Nun zu den Nebenwirkungen, ich hatte vor 9 Monaten eine Mittelohrentzündung und sollte deswegen das AB Cefuroxim einnehmen. Am vorletzten Tag bekam ich starken Durchfall mit Magenkrämpfen und kaltem Schweiß. Das AB hatte mein Darmflora so zerstört das ich 5 Tage lang, nach absetzten des AB Durchfall hatte und täglich Eubiol genommen habe. Seitdem bin ich sehr vorsichtig was es AB angeht. Zumal bei dem Azithromycin die Nebenwirkungen ähnlich beschrieben sind. Ich bin mir nicht sicher ob ich das AB weiter nehmen soll oder nicht. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Kopfschmerzen, Husten, Schnupfen, Antibiotika, Durchfall, Grippaler Infekt
5 Antworten
Ist die Antibiotika Einnahme falsch?

Hallo!

Also hier der Sachverhalt: Hatte einen Abszess, der aufgeschnitten wurde. Das war im Krankenhaus und Ambulant. Die Ärztin dort hat mir 4 Antibiotikatabletten mitgegeben und gesagt, dass ich mir dann nach 2 Tagen (2 Tabletten am Tag) neue verschreiben lassen soll.

Also erstmal: Ich hatte schon mal einen Abszess, da haben 4 Antibiotika auch gereicht, wieso jetzt neue?

Dann weiter: Ich bin erst Abends zum Hausarzt (ging nicht anders) und der hatte dann an dem Tag keine da, hätte also zur Apotheke gemusst, die schon geschlossen hatte. Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe an einem Tag keine Tabletten einnehmen können. Bin dann am nächsten Tag zur Apotheke und habe die abgeholt und denen auch erzählt, wie alles war. Am Ende haben die mir gesagt, dass ich einfach die ganze Packung nehmen soll (Cefurox Basics 500mg, Wirkstoff Cefuroximaxetil) und soll auch 2 am Tag einnehmen. Nehme um 10 Uhr eine ein (weil ich da erst aufstehe, Urlaub ;)) und dann eben um 20 oder 21 Uhr, dass halt gut 10 Stunden dazwischen liegen.

Weitere Fragen:

Wieso zum Teufel bekomme ich überhaupt Antibiotika? Mein Hausarzt sticht mir oft Abszesse aus, schmiert dann ne Zugsalbe drauf und gut ist. Ich bin eh kein Fan von Tabletten dieser Art.

Der Name des Antibiotikums ist ein anderer. Im Krankenhaus gab man mir ja keine Packung, sondern nur 4 Stück einer Tablettenkette. Auf der Unterseite stand ein anderer Name als auf der aktuellen Packung. Schlimm?

Ist der Tag Pause sehr schlimm? Meine Apothekerin meinte, dass es nicht so schlimm ist und ich jetzt einfach die komplette Packung nehmen soll. Der HA meint ähnliches: "Es ist jetzt so wie es ist, nehmen Sie die Tabletten einfach weiter."

Glaube wirklich, dass ich so ein Fall bin, dem dieses Medikament unnötig verschrieben wurde.

Medikamente, Antibiotika, Medizin, Tabletten, Abszess
1 Antwort

Meistgelesene Fragen zum Thema Antibiotika