Mangelnde Wirkung von magensaftresitenten Medikamenten durch Magenerkrankung?

Hallo zusammen!

Bei mir ist ja seit einiger Zeit eine Magenentleerungsstörung bekannt. Wegen starkem Reflux habe ich schon längere Zeit regelmäßig Pantoprazol genommen (40 mg; 1-0-1). In den letzten Monaten hatte ich aber trotz Pantoprazol immer sehr starkes Sodbrennen und auch eine - mehr oder weniger dauerhafte - refluxbedingte Kehlkopfentzündung und das Gefühl, dass das Pantozol nicht mehr wirkt.

Jetzt war ich nochmal im Krankenhaus um einige Untersuchungen bzgl. dieser Problematik zu machen. Eine Säuremessung am Kehlkopf über 24 Std. ergab eine massive Belastung des Kehlkopfes (Norm <9,4, bei mir 239!). Es wurde auch eine Magenentleerungsszintigraphie gemacht. Mit dem Ergebnis, dass ich eine größergradige relevante Magenentleerungsstörung habe mit deutlich prolongierter Entleerungszeit. Außerdem entleert sich mein Magen nur zu etwa 65%. Es wurde zudem ein dilatierter und atoner Magen festgestellt, mit einem sehr tief gelegenen Magenausgang (Höhe LWK 5).

Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, die ganzen Befunde ausführlich mit dem Arzt zu besprechen.

Kann das denn mit der stark verzögerten und unvollständigen Magenentleerung zusammenhängen, dass das Pantozol nicht (richtig) wirkt? Denn das sind ja magensaftresistente Tabletten. Und wenn die nicht zügig vom Magen in den Darm transportiert werden, können die sich ja eigentlich auch nicht richtig und zeitnah auflösen und entsprechend wirken - stelle ich mir das so richtig vor?

Ich bekomme jetzt erstmal vorübergehend Pantozol-Infusionen, da das ja mit meinem Port problemlos möglich ist. Da habe ich auch das Gefühl, dass diese Wirken, das Sodbrennen ist schon etwas weniger geworden und auch mein Kehlkopf scheint sich zu erholen. Würde das dann meine Theorie auch bestätigen? Aber eine Infusionstherapie kann ja auch keine Dauerlösung sein...

Ich weiß, das ist eine etwas spezielle Frage, aber vielleicht hat ja trotzdem jemand eine Antwort darauf.

Vielen Dank und leibe Grüße! Lexi

Medikamente, Magen, Behandlung, Arzt, Reflux, Tabletten, Therapie, Medikamenteneinnahme
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stark schwankender Blutdruck

Hallo,

ich selbst muss jetzt eine Frage stellen, da ich selbst keinen Rat mehr weiss. Ich (71) habe in der Vergangenheit immer mit Bluthochdruck zu kämpfen gehabt. Mit Ramipril (tägl.1) habe ich es aber ganz gut in den Griff bekommen. Nun habe ich seit gut zwei Monaten sehr stark schwankenden Blutdruck. Manchmal kurz nach dem Aufstehen 190 / 85, dann wiederum nachmittags 120 / 80 oder abends 110 /60. Dies führt dann zu starken Kopfschmerzen und Schwindel. Am besten fühle ich mich mit einem Blutdruck von140/85. Ich war bereits beim Arzt. Ein Langzeit EKG und 24 h Blutdruckmessung wurde mir verordnet. Als ich zur Nachbesprechung kam, und das Schlimmste befürchtete, sagte mir der Arzt es wäre alles in Ordnung!?!?! Auch die Blutwerte waren gut. Er riet mir Ramirpil nach Bedarf keine bzw. 1/2 - 1 Tablette täglich zu nehmen je nachdem wie hoch der Blutdruck ist. Leider ist das keine funktionierende Lösung für mich. Andere Tabletten wollte er mir nicht verschreiben. Er verabschiedete sich mit den Worten "Sollte es Ihnen schlechter gehen, kommen Sie wieder!" Ich weiss mir keinen Rat mehr. Ich lebe alleine und richtige Angst habe ich vor einem Schlaganfall oder ähnlichem. Weiss vielleicht jemand wo die Ursachen liegen könnten bzw. welche Untersuchung man noch in Erwägung ziehen könnte?? Vorab vielen Dank für Eure Hilfe!

Bluthochdruck, Blutdruck, alternative Heilmethoden, Alternativmedizin, Arzneimittel, Arzt, Internist, Medizin, Medikamenteneinnahme
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Medikamenteneinnahme nach Zeitplan und Zeitumstellung - wie am besten machen?

Hallo zusammen!

Morgen wird ja bekanntlich die Uhr wieder mal eine Stunde vorgestellt. Dies bringt für mich nun die Frage, wie ich das dann am besten mit meiner Medikamenteneinnahme machen. Ich hatte leider vergessen, den Arzt beim letzten Termin danach zu fragen.

Und zwar ist es so, dass ich meine Medikamente (Opiate) im Moment alle 6 Stunden einnehme, immer um 5, 11, 17 und 23 Uhr. Eigentlich sollte man die laut Beipackzettel nicht öfter als alle 8 Stunden nehmen, die Schmerztherapeutin hat mir aber dann doch dieses 6-Stunden-Schema verordnet.

Deswegen kann ich doch eigentlich schlecht hingehen und morgen früh dann einfach wieder um 5 die Tablette nehmen, denn das wären durch die Zeitumstellung dann ja nur 5 Stunden. Und alles um eine Stunde verschieben ist auch blöd, da ich seltenst bis Mitternacht wach bleibe und wenn ich morgens um 6 geweckt werde, schlafe ich nicht mehr ein, um 5 meistens wohl. Das ist sowieso doof, dass ich mir immer zwischendurch einen Wecker stellen muss, denn in der Regel brauche ich so meine 8 Stunden Schlaf. Aber mit einem 8-Stunden-Rhythmus komme ich nicht aus... Deswegen bin ich auf diese Zeiten (5 und 11) gegangen, da geht es noch am besten.

Kann ich dann morgen/übermorgen einfach die Abstände um 10 oder 15 Minuten verkürzen? Um dann schnell wieder auf meine alten Zeiten zu kommen. Oder habt ihr eine bessere Idee? Einen guten Tipp für mich?

Danke und viele Grüße, Lexi

Medikamente, Medikamenteneinnahme, Uhrzeit, Zeitumstellung
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