Bipolare Störung, Antidepressiva und Alkohol?

Im Rahmen einer Recherche für ein Buch, das ich derzeit schreibe, habe ich mich etwas mit der Psyche und Krankheiten ebendieser auseinandergesetzt. Dabei bin ich auf die Bipolare Störung gestoßen und habe mich etwas weiter mit dem Thema beschäftigt.

Dabei ist mir folgende Frage aufgekommen:

Wenn jemand unter einer bipolaren Störung leidet und freien, uneingeschränkten Zugang zu Antidepressiva (und gegebenenfalls auch Alkohol hat), wie kann sich das auswirken? (Falls die Störung an sich nicht schon im Normalfall mit Antidepressiva behandelt wird natürlich)

  1. Können die manischen und hypermanischen Phasen langfristig aufrecht erhalten werden, wenn man in den depressiven Phasen Antidepressiva einnimmt, oder stellt sich dann mithilfe des Antidepressivas ein Normalzustand ein, bis es wieder zu einer Manie kommt?
  2. Wie verhält es sich mit Alkohol und einer Bipolaren Störung? Alkohol und Antidepressiva vertragen sich ja nicht, aber wenn man zbsp in einer manischen Phase ist und dabei sehr viel trinkt, wirkt sich dass dann irgendwie anders aus? Und wirkt sich das auch nochmal anders aus, wenn man regelmäßig in den depressiven Phasen Antidepressiva nimmt?

Ich habe leider nicht so viel Erfahrung, also gehe ich hierbei von keiner bestimmten bipolaren Störung aus (Typ 1 oder 2 zbsp). Wenn es innerhalb der verschiedenen Arten auch noch gravierende Unterschiede gibt, wäre es nett, wenn man das erwähnen könnte. Achja und ich rede von einer ausgereiften bipolaren Störung im jungen Erwachsenenalter (Männlich), keiner Zyklothymia.

Hoffe auf nette, informative Antworten ^-^

Danke im Vorraus

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Medikamente, Alkohol, Antidepressiva, Depression, Psyche, Psychologie, störung
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Freund trinkt täglich Alkohol; Inwiefern hat er durch diese Mengen schon ein Problem?

Schon seit einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass mein Freund seinen Alkohlkonsum stetig steigert. Anfangs war es nur 1-2 Mal wöchentlich, wo er vielleicht 3-4 Bier oder eine Flasche Wein getrunken hat. Mittlerweile ist er aber dabei, täglich und literweise Alkohol zu trinken.

Allein in diesem Monat hat er literweise getrunken. Ich werde euch mal den typischen Plan aufstellen, wie er die letzten 7 Tage getrunken hat:

Tag 1: 1x Tetrapack Wein (1,5 Liter, 9,5% alc.)

Tag 2: 1x Bier (0,5 Liter, 5% alc.)

Tag 3: 1x Tetrapack Wein (1 Liter, 9,5% alc.) + 3x Bier (je 0,5l, 5% alc.)

Tag 4: ausnahmsweise ein trinkfreier Tag

Tag 5: 1x Tetrapack Wein (1 Liter, 10% alc.) + 2x Bier (je 0,5l, 5% alc.)

Tag 6: 1x Flasche Wein (1 Liter, 10% alc.) + 1x Bier 0,5l, 5% alc.

Tag 7: 1 Tetrapack Wein, 1 Liter, 11% alc.

Sein Trinkverhalten ist anhand dieses Plans auch schon seit längerer Zeit, genau genommen seit etwa 2 Monaten vorhanden. Seit dieser Zeit trinkt er sozusagen jeden Tag. Vorher war es nicht so oft, vielleicht 1-3 mal pro Woche.

Er ist 21, hat Depressionen und eine posttraumatische Belastungsstörung. Er hat eine Bandbreite an Problemen und er hat sich auch schon einen Termin beim Facharzt geben lassen. Wie schätzt ihr seinen Konsum ein?

Alkoholproblem 87%
Alkoholsucht oder zumindest kurz davor 12%
Problematisches Trinkverhalten 0%
Normal 0%
Ernährung, Alkohol, Freunde, geld, Psychiatrie, Sucht, Bier, Gesundheit und Medizin
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Festival, Prednisolon und Alkohol?

Ich nehme bedingt durch eine aktuelle Darmentzündung (Verdacht Morbus Crohn) aktuell 40mg Prednisolon (Cortison) täglich bei 77kg Körpergewicht, bin angefangen bei 80mg. Nächste Woche geht es nun zu einem Festival bei dem ich dann auch auf 30mg runtergehen kann.

Ich weiß, dass die Dosis nun noch über dem körpereigenen Wert von 7,5mg am Tag liegt und somit vermutlich nicht gering ist.

Nun meine Frage: Hat schon jemand Erfahrungen bei sowas mit Alkohol gemacht? Man trinkt dort ja über mehrere Tage durchgehend was. Ich würde mich definitiv nicht komplett zulaufen lassen, aber ein gewisser "Grundpegel" gehört irgendwie dazu. Besonders wenn man eher der zurückhaltende Typ Mensch ist ;)

Generell habe ich nun viel dazu gelesen was passieren kann und ja, kein Alkohol ist natürlich auch besser. Aber wenn man sich seit einem Jahr drauf freut und die chronische Erkrankung einem nun einen Strich durch machen möchte stärkt das natürlich nicht das eh schon stark angeschlagene Wohlbefinden und man möchte sich mal was "gönnen"..

Ich hatte nun überlegt nach der Einnahme morgens erst einige Stunden nur Wasser zu trinken und erstmal das Cortison wirken lassen, das hatte ich als Tipp im Netz gelesen. Und dann mit Bier starten, harte Sachen würde ich aus dem Weg gehen.

Ist es sehr bedenklich das Ganze? Ich denke seit ich den Schei* nehme durchgehend drüber nach wie ich es nun am besten mache ... :(

Danke für Rückmeldungen!

Alkohol, Morbus Crohn
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Psychische Probleme seit 1 Woche? (Drogenpsychose,Schwindel,Derealisation...)?

Erst einmal was zu mir: Ich bin männlich und werde bald 16 jahre alt.

Zuletzt habe ich vor über 1 Monat und 1 Woche gekifft und vor 2 Monaten einen Badtrip durch Cannabis gehabt und seit seit ca 3-4 Wochen eine Art Schwindel Beim Kopfdrehen und seit ca einer Woche noch weitere Symptome:

  • Unwirklichkeitsgefühl (Habe das gefühl nicht mehr richtig dazusein, bin lustloser als sonst, spüre das leben nicht mehr richtig)
  • Schwindel (Benommenheitsgefühl beim Kopfdrehen)
  • Unwohlsein
  • Kann nicht mehr so klar denken (verwirrtheit)
  • Einschlafprobleme (Habe das Gefühl alles würde sich bewegen, so ähnlich wie als wäre ich angetrunken)
  • Durch das alles manchmal leichte angstzustände und übelkeit, bin manchmal depressiv

1,2 Tage bevor die oben genannten Symptome auftraten hatte ich Alkoholgetrunken und 1,2 Zigaretten geraucht (mit starkem Nikotinflash), am nächsten tag hab ich nochmal etwas alkohol getrunken und hab geschlafen und war danach extrem leicht stressbar und alles wurde von tag zu tag schlimmer, bis heute (ca 1 woche später) wo dann auch noch mehr sachen wie zB. das unwirklichkeitsgefühl usw. auftraten

Meine frage ist was das eurer Meinung nach sein könnte und was mir helfen könnte da es mich wirklich sehr belastet, zum Arzt werde ich aber sowieso gehen, danke schonmal im voraus

MfG, Nico :)

Alkohol, Cannabis, Gehirn, Psyche
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"Alkoholintoleranz" bzw. "Alkoholunverträglichkeit"?

Hey liebe Community,

ich hätte eine Frage zum Thema "Alkoholintoleranz" bzw. "Alkoholunverträglichkeit":

Kann es tatsächlich sein, dass man mit zunehmenden Alter (ich werde im Oktiber 30) oder überhaupt eine Alkoholunverträglichkeit entwickeln kann? Seit einigen Jahren (so ab 26) fällt mir verstärkt auf, dass ich immer negativer auf Alkohol reagiere. Die ersten Getränke sind noch ok, aber einem gewissen Punkt werde ich dann entweder total müde oder ich bekomme richtig schlechte Laune, also negative Gedanken treten dann immer stärker zu Tage.

Viel schlimmer als der eigentliche Konsum sind aber die Tage danach. Ich merke bei 3-4 halbe Bier (also über den Abend verteilt 2 Liter) am nächsten Tag einen extremen Kater, kann kaum klare Gedanken fassen. Letztes WE habe ich drei Bier getrunken, dazwischen immer Wasser um den Effekt abzumildern. Nachts musste ich mich dann übergeben, mir war noch bis zum späten Nachmittag am Folgetag schlecht.

Krass ist die Tatsache, dass ich auch noch zwei-drei Tage nach Konsum dieser verhältnismäßig geringen Mengen, immernoch recht benommen bin und mich nur schwer konzentrieren kann. Da ich bis vor Kurzem noch intensiv Sport betrieben habe, dachte ich, meine Unverträglichkeit ist dem Ausgelaugtsein des Körpers geschuldet. Tatsächlich scheine ich aber kaum bis gar nichts mehr zu vertragen.

Jetzt ist aber die Sozialdruck doch recht groß, gerade hier im Frankenland, wo Bier und Wein in rauhen Mengen fließen und zugegebner Maßen auch gut schmecken. Ich suche dann immer verzweifelt eine passende Ausrede, um NICHT Mittrinken zu müssen (mittlerweile wurde ich sogar schon vom Wirt schief angesehen, weil ich das Hausbier ausgeschlagen hatte... Schon krass...)

Lange Rede, kurzer Sinn:

Kann mir jemand eine medizinisch-glaubhafte Diagnose empfehlen bzw. verraten, die ich quasi als Notlüge vorschieben kann? Klar könnte ich sagen, dass ich Magenkrebs habe; aber man muss es ja nicht übertreiben... Ich suche also eine glaubhafte Ausrede bzw. Notlüge, die auf breites Verständnis stößt. Außerdem wäre es noch ratsam zu wissen, zu welchen Arzt ich gehen müsste, um eine solche Diagnose zu bekommen?!

Ich würde mich riesig freuen, wenn mir jemand eine "adäquate" Notlüge (ver)raten könnte ;-) Danke schon mal im Voraus

Luz

Alkohol, Kater, unverträglichkeit
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Erbrechen und Übelkeit wenn man länger unterwegs ist?

Hallo! Schon lange habe ich ein großes Problem, was mich einfach jedes Wochenende verfolgt und wozu mir bisher kein Arzt etwas sagen konnte. Es ist bei mir immer so, dass wenn ich mich am Wochenende (abends) mit meinen Freunden treffe, mir nach ein paar Stunden kotzübel wird. Nicht selten kam es dann auch zum Erbrechen aber mittlerweile hau ich meistens vorher ab. Am Anfang dachte ich, dass es davon kommt dass ich ein Stoffwechselproblem habe (ich bin sehr dünn) und einfach immer zwischendurch essen sollte um meinen Kreislauf zu stabilisieren. Hat leider kein Stück geklappt. Dann dachte ich, es liegt vielleicht daran, dass viele meiner Freunde rauchen und ich das einfach nicht vertrage, jedoch habe ich auch in rauchfreien Discos das Selbe Problem. Ich selber rauche nicht und auch wenn ich kein Alkohol zu mir nehme, tritt meine Übelkeit ein. Ich weiß nicht was ich noch tun kann. Ich habe weder auffällige Krankheiten, noch konnten die Ärzte irgendwelche Mängel in meinem Blut finden. Ich habe zwar einige Allergien aber keine davon kann dafür verantwortlich sein. Auch bin ich nicht im Untergewicht ( nur an der Grenze ), jedoch nur da ich einen sehr guten Stoffwechsel habe und einfach schon mein ganzes Leben lang (genau wie meine Eltern) sehr dünn bin. Ich bin 20 Jahre alt und schon seit ca. 2-3 Jahren leide ich darunter. Davor könnte ich komischerweise teilweise die Nächte durchmachen, jedoch habe ich damals sehr viel Alkohol getrunken und das Erbrechen kam so oder so irgendwann (vielleicht habe ich die Beschwerden nur nicht wahrgenommen) Wenn ich von Alkohol Erbrechen muss kommt dies grundsätzlich immer erst am nächsten Morgen. Am Abend ist nichts! Ansonsten erbreche ich abends wenn ich kein Alkohol zu mir nehme oder nicht so viel, dass ich davon Erbrechen müsste. Ich hoffe ich finde jemanden der ein ähnliches Problem hat oder der mir einen Tipp geben kann, was ich noch versuchen könnte. Meine Lebensqualität leidet wirklich sehr darunter und ich möchte endlich was ändern! Achja, ich habe auch schon versucht den ganzen Abend über viel Wasser zu trinken aber das Übelkeitsgefühl kam immer irgendwann. Vielen Dank für jede Hilfe !! Liebe Grüße :)

Kreislauf, Alkohol, Stoffwechsel, Erbrechen
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Hoher Puls generell.Wie ists bei euch und warum ist das bei mir so?

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem. Im liegen oder sitzen ist mein Puls soweit in Ordnung (auf jeden Fall fast immer unter 100 und oft zwischen 70-90) aber sobald ich stehe schnellt er auf bis zu 130 und pendelt sich auch bei 110-125 dann ein. Erst sitzen verschafft Abhilfe. Fühle mich deshalb auch nicht sehr wohl beim Stehen/Gehen weil er so schnell ist. Habe außerdem oft Herzklopfen und Druckgefühle im Brustbereich/Oberbauch. Im Schlaf ist er gut 50-60. Außerdem geht er bist zu fast 170 wenn ich in meine WOhnung im vierten Stocj laufe. Danach beruhigt er sich erst wieder nach 10 mins unter 100.

Schilddrüse ist in ordnung und ich war bereits beim Langzeit-, Belastungs- und Ruhe EKG sowie beim herzecho alles ohne Befund mit Außnahme einiger Extrasystolen täglich (bis 10) und bei Belastung (2-4 pro Minute). Selten erleide ich Tachykardien in der Ruhe mit Schwächegefühlen und ausgeprägten Angstgefühlen (rufe immer den Notarzt) mit bis zu 170 Schlägen. Wenn die Notärzte da sind liegt die Frequenz meinst bei 150, ist aber im Sinusrhytmus.Ich trinke genug, esse nicht wahllos sondern eher gesund treibe aber aus Angst keinen Sport. Außerdem wollten heute die Jungs mal wieder raus gehen etwas feiern und ich habe richtig Stress wenn ich dran denke stundenlang im CLub umherzustehen/zu tanzen oder ein Bierchen mir zu genehmigen, weil ich denke, es könnte meinem Herzen den Rest geben. Ist das berechtigt? Wie hoch ist den euer Puls beim Stehen zb? Bin 25 und männlich. Danke schonmal.

PS: habe für die extremen Anfälle von meiner Hausärztin Bisoprolol 1,25 ug bekommen, dass ich irgendetwas dagegen tun kann. Mein BLutdruck ist allerdings eher im Normbereich bis etwas darunter. Macht das was bei der Einnahme des Medikamentes in solchen Fällen? (habe bisher darauf verzichtet)

Puls, Kreislauf, Herz, Alkohol, Belastung, betablocker, Psyche
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Magenschmerzen nach Alkoholkonsum?

Hallo,

ich habe eine Frage.

Ich habe immer gern etwas mehr Bier getrunken und das auch sehr lange. Dadurch das mien Partner aufgehört hat Alkohol zu trinken, habe auch ich meinen Konsum unabsichtlich drastisch verringert.

Seit dem habe ich allerdings das Problem, dass wenn ich 1 großes Bier abends trinke, den morgen darauf Bauchschmerzen habe und saures Aufstoßen. Bei 3 großen Bieren z.B. am WE natürlich noch mehr.

Da ich schon mal eine Magenschleimhautentzündung hatte, merke ich auch, dass es von dieser (also der Magenschleimhaut) ausgehen muss, da es einfach ein ähnliches Gefühl ist.

Die Frage ist nun: woher KÖNNTE es kommen? Ist mein Körper einfach durch mit dem Alkohol? Gibt es so was, das ein Körper das iwann macht, wenn es ihm zu bunt ist, oder muss ich gleich was schlimmes erwarten?

Diese Art von Schmerz/ Problemen, habe ich sonst nicht. Also bei keinerlei Essen. Nicht bei etwas scharfen, noch bei was fettigem oder Rohkost. Da ist alles ok.

Somit scheint es mir, als würde mein Magen wirklich nur bei Alkohol so reagieren. Natürlich ist der nächste Schritt: Ich verzichte jetzt mal ein paar Monate und gucke (falls ich dann noch Bedarf habe) dann nochmal ob es anders ist.

Aber sollte ich ernste Sorge haben oder direkt zum Arzt gehen, wenn ich eig im täglichen Leben ohne Alkoholkonsum keine Probleme habe? Ich bin auch ein Kaffeetrinker auf Arbeit. Auch da habe ich keinerlei Probleme.

Das eure Angaben nun keinen Arzt ersetzen werden weiß ich, ich möchte mich nur nicht unnötig wild gerade machen und hätte gerne einfach ein paar Meinungen dazu, wie ihr damit vllt umgehen würdet. Ich bin übrigens 27.

viele Grüße

Magen, Alkohol
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