Kribbeln / Taubheitsgefühl nach gelegentlichem Rauchen?

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3 Antworten

Geraucht wird gern in Verbindung mit Alkohol, habe ich früher auch gemacht als ich noch rauchte. In Verbindung mit Alkohol hat aber Rauchen besonders schädliche Auswirkungen, besonders Kopfschmerzen oder eben Krämpfe können verstärkt in allen Bereichen auftreten.

Das Rauchen habe ich ganz aufgegeben, Alkohol trinke ich moderat am Wochenende oder auf Feiern, aber nur trockenen Weißwein. Mir hilft Magnesium, aber auch ein Schluck Schwedenkräuter. Ich fühle mich sofort sichtlich wohler, wenn es mal ein Glas zuviel war und die Wirkungen bleiben aus, am nächsten Tag geht es mir gut.

Ich hatte auch viele Jahre Beinkrämpfe, die schlimmsten waren Schienebeinkrämpfe. Die sind so schlimm, dass man nicht mehr auftreten kann und bei jeder Bewegung verstärkt sich der Schmerz.

Dann fand ich durch Zufall zu den Schwedenkräutern, setzte sie mir mit Korn auf und machte im Urlaub eine 3 wöchige Kur, früh, mittags und abends einen Esslöfflel auf ein halbes Glas Wasser. Danach waren meine Krämpfe wie weggeblasen und sie kommen nur noch äußerst selten, dann weiß ich jetzt aber, wie sie wieder verschwinden.

Einmal im Hotel waren sie wieder da. Ich bin ins Bad auf einem Bein gehüpft und habe das Bein unter den Wasserhahn am Waschbecken gehoben und einfach kaltes Wasser drüber laufen lassen. Das löste den Schmerz und dann habe ich Schwedenkräuter darauf geklatscht und bin wieder ins Bett. Alles war weg.

Ich würde dringend empfehlen, das Rauchen zu lassen. Es schadet viel mehr und der "Nutzen" ist mehr als gering, eigentlich nur psychisch Vorspieglung falscher Tatsachen, wenn man meint, es würde entspannen.

Tatsächlich führt es zu mehr Verspannungen, weil der Sauerstoff verringert wird und alle Symptome verstärken sich. Da man oft nicht weiß, wo die Schwachstellen sind, ist es besser überhaupt nicht zu rauchen, um bestehende Gefahren nicht noch zu vergrößern.

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Geh auf jeden Fall zum Arzt und lass Dich untersuchen! - Lass Dich speziell auch auf die Duchblutung Deiner Beine untersuchen.

Der Hinweis, den Du hier schon bekommen hast, darauf zu achten, dass Du genug Wasser trinkst, ist wichtig. Ganz gleich wie jung oder alt, wie dick oder dünn, ist es wichtig, genügend Wasser zu trinken. - Mit "Wasser" meine ich Wasser - nicht diese gepanschten gesüßten Wässer in Plastikflaschen. Auch falls da als Inhaltsstoff "Kohlenhydrate" angegeben ist, ist das nur ein verlogenes Wort für Zucker.

  • Auch für das Gehirn ist es wichtig, dass wir genug trinken. - Es wurden schon Tests in Schulen gemacht, in denen die Schüler im Klassenraum ein Waschbecken mit Wasserhahn hatten. Die Schüler durften sich jederzeit von dem Wasser zum Trinken nehmen. Es stellte sich heraus, dass diese Schüler, verglichen mit anderen, die keine solche Möglichkeit hatten, aufmerksamer / wacher, konzentrierter waren und besser beim Schreiben von Klassenarbeiten abschnitten.

Die meisten Menschen trinken zu wenig Wasser. - Unsere Körper brauchen täglich pro Kilogramm des Körpergewichts 30 ml Wasser:

     • 40 kg = 1,2 Liter
     • 50 kg = 1,5 Liter
     • 60 kg = 1,8 Liter
     • 70 kg = 2,1 Liter
     • 80 kg = 2,4 Liter
     • 90 kg = 2,7 Liter
     •100 kg = 3,00 Liter
usw.

Gut ist, stets eine 1/2-Liter-Wasserflasche bei sich zu haben. Eine ganze Weile kann sie mit Leitungswasser aufgefüllt werden. Meine Erfahrung: Die leere Flasche wird in Cafés und Restaurants vom Personal im allgemeinen freundlich mit Leitungswasser aufgefüllt.

Ein sehr gutes Buch zu diesem Thema ist das von dem Arzt Batmanghelidj (gesprochen: bat-man-gsche-lidsch):
Wasser - die gesunde Lösung.
Darin wird sehr gut erklärt, wie es dem Körper geht mit zu wenig und wie mit genug Wasser.

Er beschreibt viele Fallbeispiele, wie Menschen gesundeten, nachdem sie ihren Körper mit ausreichend Wasser versorgten und zweimal täglich eine halbe Stunde flott spazierengingen. - Hier

Wasser - die gesunde Lösung: ein Umlernbuch
https://www.amazon.de/Wasser-die-gesunde-L%C3%B6sung-Umlernbuch/dp/3924077835

kannst Du viele positive Kundenrezensionen lesen (klick dort neben die gelben Sterne). - Dieses Buch habe ich. Wenn Du gerne liest, und es auch gerne etwas wissenschaftlich sein darf, ist das Buch echt klasse.
Zwei Jahre später brachte er dieses Buch raus:

Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!
Heilung von innen mit Wasser und Salz

https://www.amazon.de/Sie-sind-nicht-krank-durstig/dp/3867311196#customerReviews

Wenn Du bei beiden die Kundenrezensionen liest, vielleicht kannst Du in einer Buchhandlung auch eine Leseprobe nachen, weißt Du, welches Dir mehr liegt.

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Dass Du mehr rauchst, wenn Du Alkohol trinkst und umgekehrt, ist darin begründet:

Alkohol erweitert die (Blut-)Gefäße, und Nikotin verengt sie. Du hast Deinem Körper beigebracht, mit diesen beiden Arten von Giften sowa wie ein Gleichgewicht zwischen beiden anzustreben. - Deshalb ist es auch empfehlenswert, während einem Entzug eines der beiden zumindest vorübergehend auch mit dem anderen aufzuhören. So lernt der Körper wieder, ein gesundes Gleichgewicht zwischen beiden herustellen.

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Mit wenig rauchen bist Du nicht auf der sicheren Seite - lies dies:

Studie: Wenig rauchen reduziert Erkrankungsrisiko langfristig nicht
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26584

... und lies auch diese Info:

Focus - Krebs - Rauchen schädigt das Erbgut in Minuten
http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/nichtrauchen/news/krebs-rauchen-schaedigt-erbgut-in-minuten_aid_590520.html

Auch dies ist wichtig zu wissen:

Rauchen lässt Gehirnmasse schrumpfen
http://www.welt.de/wissenschaft/article86286/Rauchen_laesst_Gehirnmasse_schrumpfen.html

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Hier in einer Antwort von mir ist ein informativer und sehr interessanter Vortrag mit
angenehmem Humor und ganz ohne moralischen Zeigefinger von dem Coach
Dr. Stefan Frädrich:

https://www.gutefrage.net/frage/kann-mit--einer-zigarette-nicht-aufhoeren?foundIn=list-answers-by-user#answer-123702166

Der Vortrag besteht aus mehreren kleinen Teilen, die Fortsetzungen auf YouTube
rechts neben dem Video (die Teile habe ich auch in meiner Antwort reingegeben).

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Ist Dir bekannt, dass es bei vielen Rauchern eine Angst vor dem Nichtrauchen gibt?

Sehr hilfreich war schon für viele das Buch von Franz Wilhelm Bauer mit dem Titel

Die Rauchgiftfalle. Die heimliche Angst der Raucher vor dem Nichtrauchen
https://www.amazon.de/Rauchgiftfalle-heimliche-Angst-Raucher-Nichtrauchen/dp/3833439459
Zum Lesen der Kundenrezensionen klick an neben den gelben Sternen.

Sehr angenehm ist der Stil des Buches: absolut ohne erhobenen Zeigefinger, sehr informativ und mit angenehmem Humor. - Als Bauer einen Nikotindrogenentzug machte, wunderte er sich, dass er so eine seltsame Angst bei sich bemerkte: Angst vor dem Nichtrauchen. - Das fand er sehr ulkig, befragte andere, die dabei waren oder es schon hinter sich hatten und erfuhr, dass es denen ähnlich erging. - Dann fing er an, das Phänomen zu erforschen.

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Wenn Du aufhören willst mit der Qualmerei:

Hast Du ein Smartphone? Es gibt sehr gute Apps (habe bei Android = Play Store reingeschaut). In dem Fall gib im Play Store als Suchwort "rauchen" ein, klick die Angebote an, achte darauf, wieviele die App schon runtergeladen haben (5 Sterne und nur zwei haben die runtergeladen ist ja gaga, sind die Hersteller selbst), lies die Info und unbedingt die Bewertungen darunter. Da wird beschrieben, welche Apps besonders gut helfen und Mut machen.

In meiner ausführlichen Antwort an SchreibVehler auf die Frage

mit dem rauchen aufhören was tun?
https://www.gutefrage.net/frage/mit-dem-rauchen-aufhoeren-was-tun?foundIn=answer-listing#answer-182022200

gebe ich viele hilfreiche Tipps und Hinweise fürs Aufhören mit der Qualmerei.

Von den viel gepriesenen und beworbenen E-Dingern halte ich nichts - kosten ja weiter Geld, inhalierst weiter Sucht- und Giftstoffe, und wieder beglückst Du damit Hersteller und Verkäufer der Dinger.

Viele vor Dir haben aufgehört mit der Qualmerei - Du schaffst das auch, wenn Du es willst.

Für den Fall wünsche ich Dir viel Erfolg!

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Meine Vermutung ist, dass du durch das Nikotin und den Alkohol dehydriert bist. Trinke also einfach mehr Wasser zwischendurch.

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