Wie viel nehme ich durch Alkoholverzicht ab ? Ist mein Alkoholkosum schädlich ?

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Hallo pacman81,

innerhalb von 4 Jahren kann sich das Gewicht nun wirklich ändern. Ob das mit dem Alkoholkonsum zusammenhängt, oder nicht, das sollte man einfach mal im Raum stehen lassen. Das kann auch von guter Ernährung kommen (wie es in der heutigen Zeit eben ist).

In Maßen ist Bier nicht ungesund und auch nicht gesundheitsschädlich. Aber ich denke mal, bei einem täglichen Konsum von 1,5 - 2 Litern wird dieses "Maß" auf jeden Fall überschritten. Da sollte man wirklich - zumindest - ein, zwei Gänge zurück schalten. Gänzlich verzichten, das kann Dir niemand vorschreiben. Ich denke, wenn man es in einem gesunden Rahmen belässt, spricht auch da nichts dagegen.

Ich habe schon einmal vor einer Zeit geschrieben, das man auch zu gesund leben kann. Ich weiß nicht, ob das ein generelles Problem der nicht mehr zeitgemäßen Gesellschaft ist, das auf eine so gesunde Lebensweise gepocht wird. Ich finde, sowie auch hunderte meiner Kollegen, das gegen ein, zwei Bier am Tag keine Einwände bestehen. Im Gegensatz, in Maßen ist Bier, sowie Wein sogar gesundheitlich unbedenklich und hat sogar noch positive Auswirkungen auf den Körper.

Wie viel Du pro Monat abnehmen würdest, das liegt an Dir. Das kommt darauf an, wie Du lebst. Treibst Du viel Sport und ernährst Dich "gesund" (nicht dauerhaft Fast-Food), so ist die Wahrscheinlichkeit mehr abzunehmen höher, als wenn Du Dir jeden Tag Fast-Food zwischen die Kiemen schiebst und keinen Sport machst. Du verstehst?

Gesundheitsschädlich, naja. Bei einem hohen Konsum über einen längeren Zeitraum wird natürlich die Leber sehr in Mitleidenschaft gezogen. Bei einem konstanten Alkoholkonsum spielt irgendwann die Leber auch nicht mehr mit und dann hat man die "Scheiße".

z.B. Leberzirrhose oder Hepatitis (sog. Alkohol-Hepatitis)

Viele Grüße

Nic129

Ich finde es schon witzig, wie hier die Antworten so eintrudeln und kein EINZIGER auf die absolute Kalorienzufuhr eingeht. Nehme wir an, du trinkst ab jetzt keinen Tropfen Alkohol mehr, frisst aber jeden Tag zwei Tafeln Schokolade, dann ändert sich rein gar nichts an deinem Gewicht.

Man nimmt ab, wenn man weniger Kalorien zu sich nimmt als man braucht. Internetseiten, die den Leistungumsatz relativ gut (als "Hausnummer") anzeigen gibt es genug.

1kg Fett verlieren entspricht dem Einsparen von Ca 9000kcal.

Dazu viel trinken, am besten Wasser, null Alkohol, denn dieser blockiert den Fettabbau...

Alle Nahrungsmittel wandern, bevor sie in den Zellstoffwechsel gelangen, einmal durch die Leber... Wenn sie überschüssige Energie sind, dann werden sie in Fett umgewandelt und gespeichert, ansonsten als Zucker verbrannt. Auch gespeichertes Fett muss zuerst wieder zur Leber zurück und in Zucker umgewandelt werden. Das mal einfach grob gesagt so für die Nichtmediziner hier.

Solange die Leber Alkohol abbauen muss was sie immer als erstes tut, weil es ein Gift ist und entsorgt werden muss, kann die Leber keinen Fettstoffwechsel betreiben.

Ansonsten einfach: weniger Kalorien zuführen als man benötigt, schon nimmt man ab.

Nochmal: 9000kcal entsprechen 1kg gespeichertem Fett. Wenn ich diese einspare, dann hat sich mein Körper bestenfalls 1kg Fett aus der Reserve zur Täglichen Arbeit dazugeholt.

Ich esse seit 6 Monaten das nur asiatisch, Reis, Fisch, Gemüse, keine Nudeln mehr, kein Brot, also kein Weizen... Dazu kaum Alkohol, Ca. 2 Bier pro Woche. Ich hatte 98kg,sah nicht fett aus, da ich sehr athletisch bin, aber es war halt schon nicht okay... Röllchen hier und da... Maße eben... Ich habe jetzt in 7 Monaten 10kg abgenommen, sehe aus wie mit 28, bin 42, 1,87m. Vor allem habe ich aber niemals Hingergefühle gehabt, ich fühle mich damit einfach sauwohl körperlich und geistig...

Achse: nicht zu verachten: Sport... Fast vergessen...

Nochmal: Alkohol auf mehr oder weniger null, gesunde Ernährung, Sport, weniger Kalorien zuführen als man braucht... Eigentlich keine Zauberei... Viel Erfolg...:)

Hallo! Nicht dein Ernst- 1,5-2 Liter täglich? JA, das ist gesundheitsschädlich. Das wäre eine sehr positive und für deinen Körper gesunde Entscheidung, dass du über einen Verzicht nachdenkst, denn wenn du täglich die gleiche Menge trinkst an Alkohol und es dir wie du schreibst schwerfällt, mal nichts zu trinken, entwickelst du eine Abhängigkeit, oder hast sie bereits entwickelt, und das physisch und psychisch. Falls du es alleine nicht schaffen solltest, den Alkohol gänzlich wegzulassen, kannst du auch Hilfe in Anspruch nehmen, Hauptsache, es klappt. Abnehmen würdest du dadurch auch, zusätzlich empfehle ich das Rundumprogramm, regelmässig Sport, eventuell in einer Gruppe und gesunde, vitalstoffreiche Ernährung, viel Erfolg!

Persönlichkeitsstörung - wie kann ich ihm blos helfen?

Ein guter Bekannter von mir hat eine Persönlichkeitsstörung. Eigentlich ist er sehr ruhig, verständnisvoll, zurückhaltend, höflich und ausgeglichen, aber wenn ihn etwas aufregt oder etwas nicht gerade läuft, dann rastet er aus, beschimpft alles und jeden, beginnt alles und jeden zu hassen und schreit unkontrolliert herum. Handgreiflich wird er nicht. Dazu kommt noch, dass er mit seiner Sexualität nicht umgehen kann und er augenscheinlich durch SM versucht von einer Domina bestraft zu werden (für was auch immer - seine Mutter hat ihm nie Liebe gezeit, vielleicht könnte das auch ein Grund sein). An manchen Tagen kann er nur an SM denken und daran, wie er von einer Domina fertig gemacht wird, an anderen Tagen wünscht er sich einfach mit einer Frau zusammen im Bett zu kuscheln.

Er blockt jegliche Annäherung ab, zeigt mir zwar an dem einen oder anderen Tag, dass er mich sehr mag (liebt?), aber wenn ich näher darauf eingehen will bestreitet er alles und will keine Gefühle und keine Beziehung zulassen. Sagt mir aber, dass er unbedingt eine feste Beziehung braucht, weil er sonst kaputt gehen würde.

Er hat seit fast vier Jahren niemanden, keine Frau, keine Freunde, keine Bekannten, keine Arbeit - er nimmt nur täglich Drohen und konsumiert Alkohol in Mengen.

Achja, außerdem hat er noch das Problem, dass er schreckliche Angst davor hat als schwul dazustehen, weil er Travestit ist (steht aber nur auf Frauen).

Ich würde ihm so unglaublich gerne helfen, weil ich ihn als Menschen sehr schätze (wenn er nicht gerade wieder austickt), aber er will auf keinen Fall psychologische oder psychatrische Hilfe in Anspruch nehmen.

Wie kann ich ihm

a) zeigen, dass ich ihn wirklich liebe und ich keiner dieser "bösen" Menschen bin b) helfen seine Ausraster in den Griff zu bekommen c) ich ihm helfen mit seiner Sexualität klarzukommen d) helfen medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen? (Drogen, Alkohol, Sexualität, Ausraster ect.) ...???

Wie soll ich mich ihm gegenüber verhalten? Derzeit verhalte ich mich rein passiv, verständnisvoll. Ich höre ihm bei seinen Problemen zu - und ich merke auch, dass ihm das sehr gut tut. Ich kritisiere ihn jedoch nicht, gebe ihm aber natürlich auch nicht in allen Punkten Recht. Ich versuche immer ihn nicht weiter aufzuregen.

Die Angelegenheit liegt mir wirklich sehr am Herzen und ich weiß ich muss ihm helfen, weil ihm ansonsten niemand helfen wird. Seine Mutter will ihn nicht haben, wenn er anfängt von Problemen zu erzählen wirft sie ihn raus oder blockt ab. Ich bin der einzige Mensch, der ihm seit fast vier Jahren zuhört und seine Probleme gehen noch sehr viel weiter in die Vergangenheit zurück, teilweise hat er über seine Probleme noch nie gesprochen. Ich kenne ihn zwar von früher (aber nur flüchtig) und habe jetzt seit einigen Wochen engen Kontakt zu ihm.

Was kann ich tun? Wie kann ich ihm nur helfen? Und wie helfen ich ihm ohne selbst darunter zu leiden? Er ist manchmal extrem verletzend mit seinen Worten.

DANKE

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