Ein gut gemeinter Rat?

Hallo, ich W,16 habe momentan ein ziemlichen inneren konflikt, den ich nicht weiß zu bewältigen. Vorweg ich war schoneinmal bei einem psychiater wegen der vermutung von depressionen und habe einen diagnosebogen bekommen. Dort drauf stehen hauptsächlich die:

  • V. a. emotional instabile persönlichkeitsstörung borderline/impulsiv typus
  • Schwere depressionen

Meine mutter scheint wirklich nicht ganz zu verstehen was borderline ist (ich weiß auch nicht viel darüber) und hält mich anscheinend für "verrückt" wegen dem selbstverletzenden verhalten. Irgendwie wird alles immer schlimmer und ich weiß nicht wie ich mit allem umgehen soll.

Praktikum steht an und morgen ein besuch bei dem jugendamt bezüglich meiner diagnosen. Deswegen hab ich eine ziemliche panik weil ich all das doch gar nicht wollte. Hab momentan selbstmordgedanken, wo auch pläne wann? wie? wo? entstehen, weil ich zuviel angst habe. Auch ein grund wieso ich gerne in eine klinik möchte, da meine mutter auch täglich meine arme kontrolliert. Heißt für mich, dass es schlimmer wird wenn ich mich nicht selbstverletzen kann.

Das ich in der schule schon nicht klar kam, mich nicht konzentrieren konnte, ohne grund aggressiv wurde, provokant gegenüber den lehrern war und dann wieder extrem traurig. Ich weiß deswegen nicht, ob ich das praktikum dann packe ohne auszurasten.

Hätte jemand tipps für mich was ich bei dem termin mit dem jugendamt sagen könnte, dass ich die überweisung in der klinik schneller bekommen könnte?

borderline, Psyche, SvV
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Angst die Eltern zu entäuschen?

Hey ihr... ich denke ich komme erst einmal zu mir. Ich bin weiblich und 19 Jahre alt. Vor 1 1/2 Jahren habe ich meine 1 Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin erfolgreich abgeschlossen und bin nun auf der BOS und versuche mein Fachabitur Abitur zu erreichen. Seit ca. einem Jahr habe ich einen enormen Druck. Und zwar aus Angst meine Eltern, ganz besonders meinen Vater, mit meinen Leistungen zu enttäuschen (der Druck kommt nur von mir selber, mein Vater sagt, wenn du es schaffst ist es super. Wenn du es nicht schaffst hast du es wenigstens probiert. Du bist gebildete als der Rest deiner familie). Unter anderem liegt das an dem Druck in der Schule. Ich habe das sogenannte Wiederholungsjahr, auch Vorklasse genannt, gerade so bestanden. Es liegt bei mir zwar zum Glück nur an einem einzigen Fach, Englisch, aber dennoch kann ich den Gedanken kaum ertragen deswegen durchzufallen... Selbst mit Nachhilfe und einer Sprachreise konnte ich es bisher nicht verbessern. Aus diesem Druck meinen Vater nicht zu enttäuschen baut sich dann immer Angst auf, Angst zu versagen. Diese Angst lässt mich früh schon schwer aus dem Bett kommen, und ich bekomme teilweise regelrecht Heulattaken. Teilweise ohne Grund, ich brauche nur an etwas denken das mich herunter zieht. Ebenso fällt mir langsam das lernen in allen Fächern schwer. Dazu kommt kommt auch noch, dass ich zur Zeit eh ziemlich starke Gefühlsausbrüche durch die derzeitige Trennung meiner Eltern habe. Bevor jetzt welche kommen:

Kapsel dich endlich ab. Du bist alt genug.

Ich habe in meiner frühen Jugend bzw. Späten Kindheit, Mobbing Attacken über mich ergehen lassen, die bis zu morddrohungen gingen. Daher bin ich sehr Familien gebunden. Und vertraue schwer außenstehenden wie Freunden oder Therapeuten.

Ich war auch schon wegen diesem Stress bei meiner Schulspychologin die mich weiter überwiesen hat zu einem Spezialisten. Leider ohne Erfolg. Auf Termine wartet man eine Ewigkeit. (Letzer war im Juni, nächster ist im Dezember..).

Aus diesen ganzen Symptomen baut sich bei mir dann auch die sogenannte Versagensangst auf. Ich habe Angst, nie selbständig zu werden und immer daheim zu hocken da ich einfach nichts erreicht habe...

Ich hoffe hier kann mir jemand evtl Tipps geben wie ich mit der ganzen Sache klar komme...

Danke schon mal!

Angst, Psyche
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Ist meine Diagnose, paranoide Schizophrenie, richtig? Was bedeuten die Phänomene, die ich wahrgenommen habe, als ich meine Medikamente abgesezt habe?

Ich frage mich dies, weil ich zum Beispiel keine Stimmen höre! Als ich mal meine Medikamente abgesetzt habe, traten dafür aber folgende Phänomene auf:

  • Ich hatte das Empfinden mit "höheren, teils auch göttlichen Frequenzen" telepathisch in Verbindung zu stehen und habe so Nachrichten aus dem Jenseits empfangen und Verbindungen zu Verstorbenen "gespürt", z.B. Ratschläge und Zuspruch von meinen Großeltern, die Präsenz von John Lennon und Kurt Cobain, Gott ließ mich wissen, dass ich in meinem letzten Lebenszyklus bin und nach dem Tod Erlösung im Nirvana finden werde, während der Mann, der mir als Kind irgendwie, ich weiß bis heute nicht genau wie, aber habe es trotzdem mittlerweile verarbeiten können, ein Trauma zugefügt hat, als Ameise wiedergeboren wird, weil es Karma gibt und darüber hinaus zeigte er, Gott, mir einen Lebensweg auf, den ich bestreiten solle, der dazu führen würde, dass ich heilig gesprochen werden würde, weil ich mich den Rest meines Lebens in Selbstlosigkeit aufopfernd um alle Bedürftigen der Welt kümmern solle, was ich aber abgelehnt und nicht zu meinem Lebensziel gemacht habe, obwohl sich dieser von Gott aufgezeigte Pfad "richtig" angefühlt hat, habe ich mich lieber dafür entschieden mich in diesem Leben der Musik zu widmen, auch wenn Gott mir klar gemacht hat, dass ich dann nach dem Tod realisieren werde, dass ich damit nicht das erreicht habe, was ich eigentlich in diesem Leben wollte und es dann doch noch dazu kommen könnte, dass ich wiedergeboren werde, weil ich ein anderes Karma dadurch anhäufen werde, was die endgültige Erlösung nochmal um einen weiteren Lebenszyklus verschieben wird.
  • Mein innerer Gedankenstrom, in den die göttlichen Eingebungen permanent integriert worden, war mit einer äußerst lebendigen und einnehmenden Eigendynamik ausgestattet und stark beschleunigt und ich hatte einen sehr hohen Antrieb und den unkontrollierbaren Drang zu gehen, sodass ich trotz riesiger Blasen, die sich über meinen gesamten Fuß insbesondere der Ferse erstreckten, und den daraus resultierenden Schmerzen einfach immer weiter und weiter gegangen bin und dabei mein " magisches, zu mir gekommenes, wundersames, heilendes Therapielied", John Lennons "Mind Games", auf Repeat gehört habe.
  • Ich habe beinahe permanent die Präsenz den Mannes, der mir das Trauma zugefügt hat, wahr genommen und war auf dieses traumatische Erlebnis fixiert und richtete meinen unbändigen Willen, der wie eine Naturgewalt strahlte, und all meine unermüdliche Energie darauf dieses Trauma mit aller Gründlichkeit komplett und restlos zu verarbeiten.

Ich habe das Trauma dann später, als die neu angesetzte Medikation über den Pegel im Blut wirksam war, verarbeiten können, sagt mir meine Intuition, denn ich habe all diese tiefsitzende damit verknüpfte Energie rauslassen können, aber ich lebe in der Befürchtung, dass ich wieder von meinem Trauma eingeholt werden würde, wenn ich meine Medikamente wieder absetzen würde, so als würde dann "eine Wunde wieder aufreißen".

Medikamente, Schizophrenie, Trauma
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Wesen- und Leistungsfähigkeit Veränderungen überhaupt noch im gesunden Bereich anzuerkennen?

Hallo und Danke für jede Antwort.

Mein Problem liegt einerseits in meiner seit kurzer Zeit aufgetreten Vergesslichkeit, die mein Handy zum Ersatz meines Kurzzeit-Gedächtnis gemacht haben, damit ich überhaupt noch nicht alles an Informationen verliere, weil es so schnell vergessen geht. Wobei ich später noch auf eine Wesensveränderung oder eher Störung im Verlauf erzählen werde.

Also meine Vergesslichkeit ist überall Vorhanden, so das nicht mal die allgemeinen Grundbedürfnisse vergessen gehen bis ausser das Bedürfnis zur Toilette zu müssen, da dies sich sehr schnell schmerzhaft und klar körperlich bemerkbar macht.

Aber der Hunger, Durst, sich zu Waschen und Klamotten tauschen und was sonst so als diese Grundbedürfnisse zählen tun vergesse ich ohne das von meinem Handy Mitteilungen dafür kommen einfach, das stört mich extrem und schränkt sehr im Alltag ein.

Dann ermüden mich auch Sachen sofort wenn sie einerseits nicht vorhersehbar von mir erwartet werden, wenn dann Menschen mit hektischem Verhalten und dementsprechend nervöser Art mit mir versuchen so wie es möglich ist für mich entsprechend angepasst Kommunikation zu führen, alleine deren Anwesenheit durch die erwähnten Gegebenheiten mich so in Stress versetzen, das ich nach Reaktion von Symptomen es eine Panikattacke bezeichnen würde.

Andererseits es aber auch noch so verbal darauf herablassend zu der Person werde. Was mich im Moment wenn ich weglaufe um emotional runter zu kommen dann kurz aber wieder vergesse, bis ich durch dritte Person daran wieder erinnert werde.

Das wird von Tag zu Tag schlimmer und ich weiss nicht ob es nicht schon weit weg von normal liegt, da meine Wahrnehmung meines verbalen Auftretens ich nur durch meine Schwester, die mir viel bedeutet auf auch mir in Text Form verständlichen Ausführung so mitteilen konnte.

Meine Psychiaterin hat leider erst nach eingetragenen Informationen in fast drei Wochen einen Termin für mich zur Verfügung stellen können und meinen Hausarzt hab ich auch erst Mitte nächste Woche einen Termin wegen einer eigentlich anderen Sache, aber ich hoffe jmd kann mir seiner Antwort Klarheit bringen, da ich von Aussenstehenden eine objektivere Ansicht erhoffe.

Danke jedem der sich das durchgelesen hat und dazu antwortet.

Psychologie, Vergesslichkeit, Gesundheit und Medizin
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Rauchfrei seit über 3 Wochen! Symptome normal?

Moin Moin,

die Frage richtet sich eher an an Ex-Raucher und oder Raucher die mal aufgehört hatten..

Ich, M/26 habe ca. 10 Jahre geraucht.

Ich habe am 13. September um 9 Uhr aufgehört zu rauchen und seitdem keine einzige Zigarette mehr angefasst! Ich habe lediglich die ersten 7 Tage Nikotinpflaster zur Hilfe genommen. Es war einfacher als jemals gedacht. Das Verlangen ist so gut wie weg, auch dass ich von Rauchern umgeben bin stört mich nicht weiter.

Seit über 1 Woche plagen mich nun ganztags Schwindel (mit leichter Übelkeit), Müdigkeit, Zungenbrennen und Frieren.

Gerade der Schwindel schränkt mich sehr ein, da ich so kaum noch Arbeiten kann bzw. sitzen kann. Erst im Liegen klingt der Schwindel ab. Ich habe mein Puls einfach mal in der Situation gemessen und der liegt da bei unter 40. Jetzt gerade bei 60 und kein Schwindel. Zum Abend hin immer am schlimmsten.

Und bevor jemand sagt/meint/fragt:

  • 1. Blutbild Leberwerte nicht i.O (Nikotinpflaster)
  • 2. Blutbild (paar Tage später) = Alles Prima
  • HNO sagt normal
  • HA sagt unterschiedlich, aber kann sein

Ich kann das ganze leider nicht so gut einordnen, da ich in den letzten Wochen (12) sehr starken psychischen Stress ausgesetzt war... Mama Krankenhaus, Mama gestorben, Mama beerdigt. Am ende Kostet das dann auch noch mehrere Tausend Euro... Dazu kam jetzt noch ne diagnostizierte Steißbeinfistel (z.Z ohne Symptome) und nette Gallensteine (Zufallsbefund wegen extremer Muskelverspannungen rechte Flanke/Hüfte).

Meine Frage an euch: Ist das Normal? Sollte ich mir keine sorgen machen? Evtl. hatten Ex-Raucher ähnliche Symptomatik?

Gesundheit, rauchen
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Angst vor Krebs seit Tod von Vater?

Hallo, ich bin W/16 und mein Vater ist vor knapp 3 Wochen an Krebs verstorben. Die Art, die er hatte ist nicht vererbbar aber ich habe seit dem Tod trotzdem sehr starke Angst selber an Krebs zu erkranken.

Letzte Woche Freitag hatte ich jetzt zum ersten Mal Abends laute Geräusche im Bauch. So ein Gluckern und Blubbern. Dann war erstmal nichts bis zum Mittwoch. Dort hatte ich diese wieder Abends. Auch am Donnerstag hatte ich sie wieder abends. Am Freitag hatte ich diese Geräusche dann zum ersten mal auch Mittags und auch wieder Abends. Mein Stuhlgang war bis dahin aber noch normal.

Am Samstag dann hatte ich sehr sehr wenig bis gar keinen Stuhlgang. Zudem kamen wieder die Geräusche und Schmerzen im Unterleib beim drauf drücken. Diese Schmerzen können aber auch von meiner Perioden kommen, da ich diese bald bekommen könnte. Heute, am Sonntag, hatte ich dann eben zum Glück wieder Stuhlgang, der soweit auch ganz normal scheint. Nur hatte ich dannach immernoch nicht das Gefühl, vollständig entleert zu sein. Eine halbe Stunde später kam nochmal ein bisschen. Nur diesmal war ein ganz kleines bisschen Blut dabei. Und auch wenn das kaum mehr als ein Millimeter vielleicht war aber ich nun deshalb und auch wegen der anderen Beschwerden mega Angst vor Darmkrebs.

Hab alles meiner Mutter erzählt und die meint, ich hätte wahrscheinlich nur ein Magen Darm Infekt aber ich hab trotzdem Angst und will das irgendwie nicht glauben. Zudem hab ich natürlich, so schlau wie Ich bin, direkt im Internet nach den Symptomen nachgeguckt. Diese treffen zwar auch auf viele andere Krankheiten zu aber wirklich hängen geblieben ist bei mir nur das Wort „Darmkrebs“ was natürlich auch überall stand.

Wollen morgen mal zu Arzt aber vielleicht kann mich ja hier schon mal jemand etwas beruhigen und was dazu sagen.

Danke im Vorraus!

Angst, Darm, Magen, Krebs, Magen Darm, Darmkrebs, Hypochondrie, Gesundheit und Medizin
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Ratlos, Kohlenhydrate werden seit Monaten nicht mehr verdaut, warum?

Ich habe seit Mai bereits einen langen Weg hinter mir, bei dem Ärzte nichts auffälliges finden können. Sogar eine endoskopische Sonographie von Magen, Zwölfingerdarm und Bauchspeicheldrüse und mehrere Ultraschalls brachte nichts auffälliges. Außer, dass anscheinend viel Luft (was man auch hin und wieder hören und spüren kann) im Darm ist. Laut meinem Hausarzt im oberen waagerechten Teil des Dickdarms. Dann weiter habe ich seit Mai auch mehrere Bluttests hinter mir, bei denen die Ergebnisse leider auch immer völlig in Ordnung waren. Die letzte Blutuntersuchung habe ich Ende August bei meinem Hausarzt nochmal machen lassen, der dem Labor auch den Auftrag erteilt hatte, nach einigen speziellen Werte zu schauen, einschließlich sogar 2 Turmormarkern und Test auf Glutenunverträglichkeit. Auch da war das Fazit, einschließlich (Werten, die für die Galle interessant sind, Leberwerte, Schilddrüsenwerte, Amylase sowie Lipase im Blut), dass alle Werte normal waren. Ebenfalls 3 Stuhlproben innerhalb der letzten Monate gemacht, wo jedes Mal aufs Neue auch der Elastase-Wert mehr als ausreichend war: Zweimal weit über 300 und bei der letzten sogar ein Wert von über 400. Allerdings war der PH-Wert des Stuhls bei der letzten 5,3 und damit eigentlich leicht zu sauer. Organisch ist für die Ärzte alles Ok, kann nicht die Ursache für die schlechte Verdauung von Kohlenhydraten sein.

Mir geht es soweit gut, habe auch meist guten Appetit und kann auch gut aufs Klo gehen. Das Einzige, dass ich durch die mangelhafte Verdauung erlitten habe, war, dass ich seit Mai bis jetzt Oktober 20 KG abgenommen habe, was ich allerdings durch weniger und auch gesündere Ernährung noch gefördert habe. Trotzdem, mein Stuhlgang ist nach wie vor nicht gut und insbesondere nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten (Teig, Reis, Schokolade zb. etc.) ist der Stuhlgang "sehr breiig und in die Richtung hellbraun - gelb sandfarben". Öfters fühlt sich der obere Bauchbereich auch irgendwie so an als wäre er gespannt und manchmal zwickt es auch an einigen Stellen, als hätte ich Piranhas in meinem Darm. Ende November habe ich zum Glück noch eine Dickdarmspiegelung, allerdings wurde mir gleich mitgeteilt, dass ich eine Dünndarmspiegelung wohl eher nicht bekomme, da zu aufwendig und meine Symptome noch nicht dramatisch genug dafür wären.

Was kann ich nur tun? Ich persönlich habe eher den Dünndarm im Verdacht, weil dort ja anscheinend nicht mehr richtig verdaut wird. Woran kann die fehlerhafte Verdauung liegen, wenn es nicht von irgendwelchen Organen kommt?

Stuhlgang, Verdauungsprobleme
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