Opa (90) ist inzwischen offenbar hochgradig dement, aber völlig uneinsichtig. Was nun?

Hallo,

Opa war schon immer ein schwieriger Zeitgenosse. U.a. Starrköpfig, besserwisserisch, ADHS, jegliche Veränderungen ablehnend.

Ende letzten Jahres hatte er dann die ersten größeren, geistigen Aussetzer. Im Laufe der letzten Monate ließ sein Gedächtnis immer mehr nach. Inzwischen kann man ihm etwas erklären, aber 1 Minute später stellt er die gleiche Frage (und 5 Min. später noch mal und noch mal). Dem Pflegedienst macht er nicht die Tür auf, weil er ihn (trotz Türklingelverstärker) nicht hört oder nicht hören will. Medikamente nimmt er sich selber nach uralten Verordnungen von 2016 oder 2017, die er irgendwo hervorkramt. Zumeist ernährt er sich von Gulaschsuppe von Aldi, Currywurst mit Pommes und Schokolade. Obwohl ich ihm x verschiedene Menüdienst ausgesucht hatte. Aber bei denen hat es ihm angeblich nie geschmeckt. Wenn ich nicht ab und zu aufräumen würde, lebte er in einem Chaos aus alten Zeitungen und anderem Müll. Besuchsdienst vom Seniorendienst und andere Kontakte lehnt er ab. Nur ich soll täglich zu ihm kommen. Neuerdings ruft er manchmal 3 mal nachmittags (während meiner Arbeitszeit) an und sagt, dass ich ihm Currywurst mit Pommes bringen soll.

In 3 versch. Krankenhäusern, in denen er in diesem Jahr war, hatte ich darum gebeten, man möge ihn auf Demenz und Alzheimer testen. Alle haben sich herausgeredet: in dem Alter müsse man nachlassendem Gedächtnis rechnen, oder man habe momentan keine Zeit, oder es sollen erst die Herzprobleme untersucht werden, oder, oder. Die Hausärztin schreibt auf Überweisungen an Fachärzte "Verdacht auf Demenz", unternimmt aber sonst überhaupt nichts. Auf mein Drängen hin hat sie erst jetzt eine Überweisung zum Neurologen erstellt. Dort habe ich für ihn einen Termin im Februar 2020 erhalten. Bis dahin, so vermute ich, hat er sich entweder selber umgebracht (durch falsche Medikamente, oder er fährt z.b. wieder Auto), oder treibt mich in den Wahnsinn (bin der Einzige, der sich um ihn kümmert).

Frage: wie kann man in einem solchen Fall etwas erreichen? Er ist offensichtlich nicht mehr imstande, alleine klar zu kommen, sieht dies aber nicht ein (lehnt Heim und Tagespflege rigoros ab). Hausärztin, Krankenhäuser, Pflegedienst, Pflegeberatung waren bislang keine Hilfe.

Für Tipps: danke im Voraus

Ärzte, Alzheimer, Demenz, Neurologie, Senioren, Medikamenteneinnahme
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Schlafstörung? Eher eine Wachstörung?

Hallo zusammen.

Habe inzwischen einige Threads zu dem Thema durch.

Mir (männlich, 25) fällt es morgens extrem schwer aus dem Bett zu kommen und aufzustehen. Ich bekomme kaum die Augen auf und bin oft so Müde, dass ich mich einfach nur durch den ganzen Tag schleppe.
Zu meiner aktuellen Situation.
Ich ernähre mich extrem Gesund (bin auch Ernährungsberater und Personal Trainer gewesen daher weiß ich wie das geht und auf was man achten muss).
Aber um auch diese Komponente ausschließen zu können war ich bei einem Heilpraktiker und auch bei einem Arzt der meine Blutwerte gecheckt hat.
Es ist alles Bestens und zu meiner Überraschung müsste ich da stehen wie eine 1.

Also bin ich zu einem Psychiater gegangen, der mir dann gesagt hat ich wäre für ihn kein Patient, da bei mir zwar schon Dinge da sind aber diese mit Bewusstseinserweiterung und Persönlichkeitsentwicklung veränderbar wären.
Daher habe ich mir einen Coach im Bereich Persönlichkeitsentwicklung geholt, da ich dachte es kann damit zusammen hängen. Das ist es wohl auch nicht.
Dann habe ich an Überarbeitung gedacht und mal reflektiert, ob es daran liegen könnte.
Ich habe den geilsten Job der Welt und verdiene einen Haufen Geld, darf herumreisen und arbeiten von wo ich will und mit wem ich will. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es daran liegt. Ich habe auch große Visionen und Ziele, für die es sich wirklich lohnen würde aufzustehen.

Ich bin absolut Ratlos. Habe mir auch schon überlegt, ob es an meinen Augenlidern liegen kann. Vielleicht drücken die laufend nach unten, sodass immer Melationin ausgeschüttet wird. Ich weiß es nicht und war schon bei so vielen Ärzten, Heilpraktikern etc.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Schlaf, Augen, Hormone, Schlafstörung
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Wiedereingliederung vor Reha?

Guten Tag.

Ich bin bereits länger krank geschrieben und bekomme Krankengeld von der KV. Eine Reha ist bei der RV beantragt worden, genemight und jetzt habe ich von der Klinik die Info erhalten, dass der Start leider erst in 3 Monaten ist.

Meine Überlegung (je nachdem was mein Arzt sagt) wäre dann, die Wiedereingliederung VOR der Reha zu starten - ist das generell möglich oder verfällt dadurch mein Reha-Anspruch?

Den genauen Termin zur Reha erfahre ich erst ca. 10 Tage vorher. Sollte die Wiedereingliederung dann bestenfalls bis zum letzten Tag vor der Reha stattfinden, so dass ich bis dahin Krankengeld bekomme und in der Reha dann Übergangsgeld? Kann man den Endtermin so flexibel anpassen und müsste ich dann zum Ende der WE volle 8 Stunden arbeiten? Falls nein, und die Reha steht an,gilt die WE dann als abgebrochen, wenn die Reha beginnt oder wie läuft es genau?

Oder, falls ich die WE bis Ende Januar abschließe und dann z.b. eine Woche nur Voll wieder arbeite und dann die Reha beginnt, bekomme ich dann während der Reha Gehalt?

Ich hoffe, ihr versteht meine Überlegungen. Mir geht es vor allem um die finanzielle Absicherung und mir ist nicht ganz klar, wie das mit der WE rechtlich dann vorher geregelt ist. Medizinisch würde ich das ganze natürlich auch erstmal mit meinem Arzt absprechen. Absehen wie es vor Februar stundenmäßig klappt, können wir ja jetzt noch nicht.

Danke im voraus und viele Grüße, Christel

Reha, Krankengeld
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Ist mein Essverhalten noch normal?

Hey, ich esse immer gesünder und so richtig Lust auf Süßkram habe ich auch nicht mehr.

Ich war noch nie der Typ, der gerne Haribo, Schokolade, Bonbons, Maoam oder ähnliches gegessen hat. Wenn ich Hunger auf so etwas hatte, habe ich immer auf Chips oder Nicnacs zurückgegriffen.

Zusätzlich bin ich laktoseintolerant und ernähre mich seit ca. 2 Jahren vegetarisch. (Weil ich ein großer Tierliebhaber bin und es mir einfach leid tat) Ein Bedürftnis dafür, süßes oder ähnliches zu essen habe ich auch nicht mehr wirklich.

Ich esse bis ich satt bin, wenn ich Hunger habe esse ich was, ist dann aber halt gesund. Es schmeckt mir auch einfach besser. Ich interessiere mich auch sehr dafür, zu kochen oder zu backen. Wegen meiner Laktoseintoleranz greife ich dann gerne zu veganen Rezepten zurück. Auch bei Freunden oder außerhalb esse ich vegan. Wegen dem Lab im Käse usw. Ich habe damit aber auch keine Probleme. Ich habe keinen Ernährungsplan oder ähnliches, versuche nicht abzunehmen und habe auch keine Angst zu essen.

In den letzten Monaten habe ich aber weniger Hunger gekriegt. Ich bin jetzt 14 und habe extrem viele Wachstumsschübe hinter mir (da habe ich auch mal alle 2 Stunden etwas gegessen).

Mittlerweile reichen mir jetzt schon 3 Mahlzeiten mit einem Snack dazwischen, wobei ich mich da auch nicht festlege. Wenn ich Hunger hab, dann was ich halt was, ob es dann halb 2 ist oder 9.

Zuhause esse ich auch den ein oder anderen Kinderriegel, esse Schokolade und mache mir mal Käse über die Nudeln und achte da weniger darauf.

Bei Pizza (vom Pizzadienst und nicht die Pizza, die wir Zuhause machen) und dazu Softdrinks wird mir schlecht, ich bekomme Verdauungsprobleme (Durchfall und Blähungen) obwohl dort keine Laktose drin ist (bei Pizza wähle ich den Käse ab) und extremes Sodbrennen.

Bei “gesundem Essen” Haferflocken, viel Obst und Gemüse, etc. also bei leicht verdaulichen Dingen habe ich keine Probleme, fühle mich körperlich fitter und habe weniger Hautprobleme

Ein gestörtes Essverhalten habe ich nicht. Ich halte mich an keine Diäten, mache nur dann Sport, wenn ich mich danach fühle und esse bis ich satt bin. Mir schmeckt gesundes Essen einfach gut. Ich liebe es smoothies zu drunken und Joghurt mit Apfelmus und Granola zu essen oder Mir eine Gemüsepfanne zu machen.

Meine Vermutung:

Ich habe einen extrem empfindlichen Magen/Darm. Und der wenigere Hunger liegt vielleicht auch daran, dass ich mich jetzt so langsam fertig entwickelt habe. (Bin 14, 172cm groß, war immer eine von den größten und bin es immer noch).

PS: Ich hab mich auch mal zur orthorexie informiert und das trifft bei mir überhaupt nicht zu, da ich ein normales Essverhalten habe (wie jeder andere, nur dass mir gesundes Essen halt einfach extrem gut schmeckt)

Danke an jeden der sich diesen ewig langen Text hier durchgelesen hat.

Ich würde mich freuen, wenn ich ein paar antworten bekommen kann!

LG, Lisa

Ernährung, unverträglichkeit
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