Wie mit Abszess Wunde umgehen?

Guten Abend!

Letzten Freitag (also vor ca einer Woche) wurde mir ein Abszess im Intimbereich operativ entfernt. Da ist jetzt eben ein relativ großes Loch (3 bis 4 cm Durchmesser würde ich schätzen). Da meine Mutter Krankenschwester ist, hat mir der Arzt nicht sonderlich viel dazu gesagt.

Also hab ich das so wie meine Mutter es kennt nun erstmal gehandhabt. Beim täglichen Duschen die Wunde ausspülen und den Verband zweimal täglich wechseln.

Nun war ich heute beim Hausarzt zur Kontrolle, dieser schickte mich dann zur Wundmanagerin, die sich das Ganze mal anschaute. Sie war nicht begeistert, sage ich mal und meinte das sei viel zu trocken. Auf jeden Fall hat sie mir komplett anderes Verbandszeug mitgegeben und meinte ich soll den Verband nur alle zwei Tage wechseln. Desweiteren soll ich auf keinen Fall mit Serasept desinfizieren (so wie ich es bisher - bzw meine Mutter- gemacht hab), sondern mit Octenisept.

Tja nun habe ich das meiner Mutter erzählt und die war gar nicht begeistert davon. Sie meinte, dass das regelmäßige Wechseln des Verbandes und das tägliche Ausspülen der Wunde das A und O dort im Krankenhaus sei. Außerdem meinte der Arzt, der meine OP durchgeführt hat, es wäre vollkommen egal ob ich Serasept oder Octenisept verwende. Ein anderer Arzt, den sie fragte und sehr schätzt meinte, dass Serasept das einzige sei, was so eine Wundheilung fördert (was sie wohl auch soeben im Internet nochmal gelesen hat).

Außerdem hat meine Mutter die Wunde immer mit einer Tamponade oder sowas "ausgestopft", die Wundmanagerin hat das nicht gemacht.

Ich hab einfach keine Ahnung, was ich jetzt machen soll, da jegliche Fachperson etwas anderes sagt. Hat jemand hier Erfahrung mit solchen Wunden? Was ist die bessere Methode und wie lange dauert der Heilungsprozess?

Wundversorgung, Abszess, Wundheilung
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Ist Weisheitszahn OP Wunde nach Streifenentfernung ansatzweise geheilt?

Hallo liebe Community, mir sind am 22.12. alle vier Weisheitszähne gezogen worden. Bis heute 10:50 hatte ich noch Jodstreifen (oder so) in den unteren beiden Wunden, die mir dann vom Kieferchrirurgen herausgezogen worden sind. Das hat dann kurz geblutet, aber schnell wieder aufgehört. Ich glaube, dass dort zwei dicke Blutpropfe drin sind, auch wenn ich die jetzt schon gar nicht mehr so gut sehe. Wie auch immer. Der Arzt hat sich sehr wenig Zeit für meine Fragen genommen. Als ich fragte, ob ich jetzt normal essen könne und wie ich die Löcher danach sauber halten könnte (denn soweit ich weiß löst sich doch dieser Blutpropf irgendwann und dann landen in diesen Kratern Essensreste?), meinte er nur, ich solle nicht spülen, sondern die Wunde heilen lassen. Ok, alles klar - aber ich darf doch auch keine Essensreste drin haben? Und ist jetzt überhaupt schon irgendwas verheilt? Die Schmerzen sind schon deutlich besser (aber keinesfalls weg). Allerdings frage ich mich, wenn diese langen Streifen die Wunde verschlossen haben, ob da schon eine kleine Wundheilung stattfand oder ich mich wieder wie am ersten Tag nach der OP Verhalten sollten? Und darf ich jetzt spülen? Ich habe eigentlich so eine pflanzliche Mundspülung aus Kamille, Salbei und Minze, mit der ich das bisher (verdünnt) getan habe. Habe dazu aber nur meinen Kopf hin und herbewegt. Und außerdem habe ich Angst, dass dieser Blutpropf sich auflöst oder rausfällt :D, weil ich einfach nicht weiß, ob der jetzt frisch oder schon länger (verschlossen) da war... vielleicht kennt sich ja hier jemand aus. Sorry für das wirre Geschreibsel, bin seit Tagen auf Schmerztabletten :D aber ich mache mir auch ziemliche Sorgen und traue mich nicht mehr, etwas zu essen :(

Zähne, Weisheitszähne, Wundheilung, Zahnextraktion, Weisheitszahn-OP
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Wundheilung ca 3.Wochen nach lokaler Op?

Guten Abend zusammen,

folgende Situation:

Mir wurde am 17.11.17 ein kleiner Knoten unter der Haut entfernt (linker Oberschenkel, beim Übergang Gesäss-Bein (hinten)). Lokal betäubt, herausgeschnitten, zugenäht (4 kleine Stiche). 10 Tage später wurden die Fäden gezogen und der Arzt meinte es sieht gut aus... 

Das ganze ist jetzt also schon eine Weile her und ich hätte (bis auf leichte Schmerzen am Anfang mit den Fäden, aber auch ohne) keine Probleme. Die Sache ist nun, dass immernoch etwas aus den Einstichslöchern herausläuft (sehr wenig, sehe gerade einmal die Überreste davon) und das ganze leicht „geschwollen“ ist. Ich bin mir nicht sicher ob „geschwollen“ der richtige Ausdruck ist, da es sich nur ganz leicht entlang des Schnittstelle erhöht ist (und der Einstichstellen).

Das ganze ist zusätzlich noch ziemlich rot im Bereich der Schnittstelle... Ansonsten habe ich über bisher keine Probleme sonst, bin mir über nicht sicher ob das gut vier Wochen nach OP immer noch so aussehen sollte... Da der Arzt auch keine weiteren Kontrollen angeordnet hat bin ich mir nicht sicher was tun. Sollte man wegen dem zum Arzt, oder lieber abwarten, oder mache ich mir vlt. völlig grundlos Sorgen?

Besten Dank schon mal für die Ratschläge,

Gruss

PS: Da Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sagen:

http://fs1.directupload.net/images/171213/86inbmrg.jpg

Operation, Wundheilung
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Frage zu Salben zur Wundheilung? Betaisodona und Tyrosur zusammen verträglich?

Hallo,

ich habe seit letzter Woche einen entzündeten Pickel. Dieser hat eine ziemlich tiefe Wunde hinterlassen. Erst verkrustete die Wunde, doch nachdem die Kruste ab war ging eine Blut/Wundwasser-Blase auf und es war nun seit 3 Tagen am nässen.

Die ganze Zeit habe ich TyrosurGel zur Behandlung eingesetzt und es hat auch ganz gut geholfen.

Nun war ich noch einmal beim Arzt und er meinte ich soll es mal Betaisodona weiter versuchen. Weil ja angeblich die Bakterien die noch da sein könnten eh nicht mehr absterben und ich könne ewig weiter schmieren ohne das was passiert ???
Zumindest war heute der erste Tag an dem die Wunde nicht genässt hat und es fing auch an zu jucken, also es heilte. Das war noch der Stand mit Tyrosur.

Nun jetzt, wo ich das erste Mal das Pflaster gewechselt hab, seitdem ich Betaisodona nehme, ist es wieder aufgegangen und hat wieder angefangen zu bluten und zu nässen. Erst sah ich in der Mitte der Wunde wieder die tiefe Stelle wo sich eine Blutblase gebildet hat, diese ging dann auf.

Wenn es bis morgen weiter so geht werde ich wohl von mir aus wieder Tyrosur nehmen, weil es einfach so gut geholfen hat. Ich bin so oder so schon recht ängstlich was Blutvergiftungen angeht, und will diese Wunde endlich los sein, damit ich mir nicht ständig Gedanken machen muss wenn ich mich etwas krank fühle - wie grad auch... :(

Weiß jemand ob es irgendwelche Wechselwirkungen mit Tyrosur und Betaisodona gibt? Also kann ich da einfach mal rumprobieren was besser hilft... oder sollten die beiden Salben lieber nicht miteinander in Berührung kommen? Also nicht dass das Tyrpsur Gel auf Reste der Betaisodona aufgetragen wird?

Würde mich über schnelle antworten freuen!

Entzündung, Salbe, Pickel, Betaisodona, Blutvergiftung, Wundheilung, Tyrosur
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Juckreiz am After - Teufelskreis & Was kann ich dagegen unternehmen?

Hallo, mein Problem ist folgendes:

Meine Körperbehaarung ist eher länger (ich bin männlich). Ich entferne diese auch selten an einigen Stellen. Einfach weil ich mich dann wohler fühle. Nun ist es seit 2 Jahren so (wohlmöglich weil meine Haare etwas härter/kräftiger geworden sind), dass im Afterbereich die neu wachsenden Stoppeln bei dem Hintern gegenseitig in beide Richtungen gestochen haben und dadurch Juckreiz verursacht haben. Anders kann ich es mir nicht erklären, da ich das immer wenige Tage bis Wochen nach dem Rasieren hatte.

Der Juckreiz hat dann auch dazu geführt, dass ich mich geratzt habe, nachts. Oft ist das dann wieder von alleine weggegangen. Dann habe ich versucht, möglichst ohne Rasieren auszukommen, was ich eigentlich nicht wollte. Dann hatte ich darauf folgend aber das Problem, dass die Haare zur lang waren und das beim "Abwischen" kleinere Partikel an den Haaren geblieben sind und sie sich dadurch verknotet haben. Das ist zugegebener Maßen sehr widerlich und deshalb habe ich die Haare auch wieder regelmäßiger entfernt.

Auf Dauer hatte ich dann aber wieder den Juckreiz und habe im Schlaf gekratzt und die Innenseite des Hinterns ist inzwischen schon wund.

Ich weiß weder, wie ich diese beiden Probleme für die Zukunft vermeiden kann, noch wie der jetztige Rückreiz weggehen soll. Weil das habe ich nun schon eine Weile am Stück und das hat gerade nichts mit den Haaren selbst zu tun, sondern ist eine Folge davon, dass ich gekratzt habe und der Juckreiz so geblieben ist, die bei dem Verheilen entsteht. Ich hoffe, man kann mir folgen. Das Problem habe ich nun schon seit knapp einem halben Jahr am Stück. Im Herbst war es nicht da, weil ich dort nicht rasiert habe, aber wie gesagt hat es dieses mal durch das Kratzen nicht von alleine aufgehört und ist für lange Zeit geblieben.

Ich verwende aktuell die Bepanthen Wundheilsalbe seit 1,5 Wochen, aber gebessert hat sich nichts. Der Arzt wird mir auch nur eine Wundheilsalbe aufschreiben, denke ich.

Möglicherweise kann mir irgendjemand Ratschläge geben, bevor ich zum Arzt gehe?

Danke im Voraus!

Haut, Juckreiz, After, Haare, Wunde, Rasieren, Stuhlgang, Wundheilung, hintern
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Wundheilung / Narbenheilung nach Blinddarm OP?

Hallo,

meine Blinddarm OP liegt nun gute 17 Tage zurück und wurde mit drei Einstichen durchgeführt. Der Einstich unter dem Bauchnabel ist oberhalb schon verheilt (Blutkruste zu 90% weg). An den beiden Einstichen unten link sund rechts sind noch diese weißen Klammerpflaster drauf. Unten rechts drei Streifen so das ich die Narbe nicht sehen kann und unten links nur zwei Streifen nebeneinander und ich sehe die Narbe sehr gut und diese ist nun auch meine "Problem"-Narbe da sie sehr tiefkrustig aussieht, sich seit der OP auch vom Aussehen her nicht verändert hat und heute auch noch ein klitze kleines bisschen nach-/durchgeblutet ist, also wirklich nur zwei kleine baby Erbsen Tröpfchen aber mich verunsert das sie überhaupt nicht zu heilen mag und zwischen der Haut einfach noch zu viel Kruste liegt. 17 Tage nun auch noch nicht sooo lang her aber die unter dem Bacuhnabel ist oberflächlich schon fast weg. Unter der Narbe ist es noch ziemlich gnubbelig und verhärtet, was ich bei den beiden unten links nicht habe, aber oberflächlich kann ich nicht meckern.

Könnt ihr mir sagen, ob es bei euch auch so war mit der relativ starken Verkrustung zwischen der Haut oder war bei euch in diesem Zeitraum schon alles besser verheilt? Habe da ein wenig schiss, dass sich das unterirdisch entzündet haben könnte und deswegen nicht heilen will und ich frage mich auch, wie sich die Haut wieder zusammenziehen will wenn da diese dicke Kruste zwischen liegt, genau so was die Verhärtung unter der Bauchnabel Narbe angeht. Habt ihr auch so härtere gnubbel Stellen im Narbenbereich gehabt?

Vielen Dank schonmal :)

Bauch, Entzündung, blinddarm, Blut, Narben, OP, Operation, Wundheilung
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Wundheilungsstörung nach gezogenem Zahn oder alles normal?

Hallo,

mir wurde Dienstag (also vor 72 Stunden) ein oberer Backenzahn gezogen. Allerdings aus einer akuten Entzündung heraus, was man ja eigentlich nicht machen soll, aber da ich die Tage drauf nicht wieder zum ZA hätte gehen können hat der Arzt den Zahn mit Nachbetäubung rausgezogen. War dann auch schmerzfrei und obwohl der Zahn wurzelbehandelt und offen war ist auch nichts gebrochen.

Die ersten zwei Tage waren - bis auf die "normalen" Schmerzen - problemlos (keine Nachblutungen o.ä.), aber die Wunde wollte einfach nicht anfangen zu heilen, es gab also keine Anzeichen dieser weißen Fibrinsubstanz. Ich habe daher Donnerstag beim Zahnarzt angerufen und ihn gefragt, ob ich vorbeikommen soll. Nein, sollte ich nicht, aber ich hätte doch noch ein Antibiotika da, was ich mal verschrieben bekommen aber dann nicht gebraucht hätte. Stimmt - "Amoxi 1000", 20 Tabletten. Das sollte ich nehmen.

Hab ich auch gestern früh mit angefangen (jetzt 4 von 20 Tabletten genommen) und seit heute habe ich stärkere Schmerzen. Und das, obwohl die Kiefersperre und Schwellung zurückgeht. Der Schmerz sitzt auch eher weiter oben, so auf Höhe der Nasenflügel und etwas höher, als direkt bei der Wunde. Fibrin gibts immer noch nicht. Ist das noch normal? Ein Zeichen, dass das Antibiotika anfängt zu wirken? So langam mache ich mir ja doch Sorgen, vor allem, da ich die neuen Schmerzen recht unlustig finde.

Hab übrigens definitiv nichts falsch gemacht - keine Milchprodukte, Wunde nicht ausgespült, gut gekühlt, mit Kamillentee nur nach dem Essen (Kartoffelbrei seit Tagen...) durch Kopf hin- und herbewegen eventuelle Essensreste sanft aus der Wunde bewegt. Ist ja nicht der erste Zahn, den ich verloren habe, aber der erste wo ich so Probleme habe.

Antibiotika, kiefer, Zahnfleisch, Zahnschmerzen, Wundheilung, Zahnextraktion
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Welche Wundschmerzen sind nach einem gezogenen Zahn normal?

Liebe Community,

mir wurde gestern nach langer, erfolgloser Wurzelbehandlung einer meiner oberen Backenzähne gezogen. Der Arzt musste nachbetäuben, weil er meinte, alles sei entzündet und deshalb täte es so weh. Als der Zahn dann draußen war konnte er aber nichts seltsames feststellen und verstand selbst nicht, warum der Zahn so schwierig war und die Wurzelbehandlung nicht angeschlagen hat sowie ein offenlassen des Zahnes alles nur schlimmer statt besser gemacht hat.

Nun habe ich natürlich Schmerzen, aber frage mich doch, welche davon "normal" sind, denn mein Arzt meinte, nach dem Ziehen müsste es außer dem Wundschmerz besser werden. Nur leider pocht es noch immer plötzlich ohne Grund los, als wenn der Zahn noch da wäre. Ist das normal? Der Rest ist der normale Wundschmerz, aber bei dem Pochen bin ich mir nicht sicher.

Zusätzliche Infos: Kein Antibiotika bekommen (weder vor noch nach dem Ziehen), Wunde wurde nicht genäht, Wunde sieht sauber aus (also ohne Essensreste), spüle vorsichtig mit Kamillentee da mein Arzt meinte ich bräuchte kein Chlorhexamed. Ibuprofen hilft gegen den meisten Schmerz außer gegen das Klopfen. Die Wunde hat ca. 8 Stunden geblutet, bis endlich Ruhe war, aber es gab keine Nachblutungen bisher. Das Ziehen ist jetzt 24 Stunden her. Die Schwellung ist trotz dauerkühlen deutlich (aber nicht von außen sichtbar) und ich bekomme den Mund nicht weit genug auf, um die Zähne hinter der Wunde putzen zu können, ohne an die Wunde zu kommen, weswegen ich sie bisher ignoriert habe.

Schmerzen, Zahnschmerzen, Wundheilung
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Ende der Ausbildung nähert sich, aber heilende Steißbeinfistel-OP Wunde wird immer störender!

Hallo Leute.

Ein moralisches Dilemma: Am 17.3.2014 wurde meine lange unentdeckte Steißbeinfistel rausoperiert, die sich fast bis zum Steißbein runtergefressen hatte. OP war erfolgreich und die Wundheilung danach verlief auch Problemlos, wenn auch sehr langsam. Nach 5 Monaten konnte ich wieder arbeiten gehen (Großhandelskaufmann, sehr aktives Abhollager), wenn auch immer noch mit Zugschmerzen, Reißen und leichten Blutungen.

Kurz zusammengefasst:

Steißbeinfistel OP mit offener Wundheilung; 5 Monate Krankgeschrieben - bis August 2014

Dann wurde ich nach ein paar Wochen wieder aufgenommener Arbeit in die ruhigste Filiale versetzt, wo ich 90% des Tages im Sitzen verbringe. Obwohl alle dachten, dass es dadurch besser wird und ich so noch etwas einsetzbar bin, war das im Endeffekt ein Trugschluss. Letztendlich wurde die Wunde durch das lange Sitzen kaum besser. Da sie nun keine große Tiefe mehr vorweist (ca. 2 cm), sondern nur noch vertikal 5 Zentimeter verläuft, entstehen dort laut Arzt "durch die erhöhte Spannung an den Wundrändern schnellere Risse, da die Wundheilung immer mehr zur Oberhaut übergeht). Auch beim Ausduschen der Wunde reißt sie in unregelmäßigen Abständen wieder an und fängt an zu bluten.

Deswegen war ich dann nach 3 Monaten Arbeit wieder ab Anfang Dezember bis heute Krankgeschrieben. Nun sitze ich hier und bin kurz davor, zur Arbeit zu fahren. Jedoch merke ich gerade beim Sitzen schon, dass es sich kaum gebessert hat und ich mir spätestens vor Mittag wahrscheinlich 1-2 Schmerztabletten geben muss. Der Arzt empfiehlt mir auch seit längerem eine gründliche Auskurierung, da das so wohl auf dauer nix.

  1. Zusammenfassung

Ich bin 23-Jähriger Azubi zum Großhandelskaufmann Mit Unterbrechung insgesamt 7 Monate Krankgeschrieben gewesen Dadurch im Moment auch nirgends im Betrieb aktiv eingebunden Wundheilung stagniert quasi im Moment Abschlussprüfung wäre ungefähr am 9.2015 Notentechnisch auf einem 1,5 Schnitt

Meine Frage also: Was soll ich tun? Soll ich die restlichen Monate noch durchziehen und mich mit einer eventuell langsamen Wundheilung arrangieren? Soll ich Nägel mit Köpfen machen und mir vom Arzt die langfristige Krankschreibung holen und das mit meinem Filialleiter absprechen?

Ob ich die Ausbildung verlängern muss, ist mir mittlerweile egal - zumal es vielleicht eh schon unvermeidbar ist. Mein Problem ist das moralische Dilemma. Ich will natürlich etwas für mein Geld tun, aber wenn ich dabei bei jedem Kontrollbesuch beim Arzt von ihm ein schiefes Lächeln bekomme und er mir nur vage Antworten gibt, von wegen sie heilt - aber langsam, habe ich Angst, dass das Thema nie zu Ende geht.

Was meint ihr? Auch für Erfahrungen bin ich offen. Falls ihr fragen habt, werde ich nachher hier noch einmal reinschauen.

  • MfG Aljoscha
Ausbildung, Wundheilung, Krankschreibung, Steißbeinfistel
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Wundheilung, Durchblutungsstörung, psychische Probleme - Hilfe.. Tipps?/Woran liegt das?

Hey ihr lieben, seit längerem ist es so, dass kleinste Wunden bei mir ewig heilen.
Wenn ein bisschen Haut weg ist, weil man z.B gekratzt hat oder irgendwo hingekommen ist,
dauert es ca. 1-2 Monate, bis es wieder ganz normal verheilt ist.
Ich verletzte mich selbst und habe auch bemerkt, dass bei mir oberflächliche Wunden ca. um wirklich ganz richtig zu verheilen 2-4 Monate dauern.
Vor ca. einer Woche habe ich mich richtig schlimm geschnitten, der Rettungswagen musste kommen und es müsste eigentlich genäht werden.
(War zu spät.. geht nur 4-6 STD danach) Danach war ich bewusstlos und war einfach weg. (Spielt vllt. eine Rolle, Immunsystem..) Erst nach 1ner Stunde oder 2 Stunden war ich wieder da und konnte den Grund erzählen. Nach dem Vorfall habe ich mich paar Tage danach wieder geschnitten, noch schlimmer und mein Kumpel kam vorbei mit einem Arbeitskollegen. (Rettungsdienstler & Notarzt oderso) Sie leisteten erste Hilfe und fuhren mich dann zu sich. Naja, die haben mich dann versorgt, weil das Blut nicht aufgehört hat zu fließen, aber als es einigermaßen ging und die Blutung sich langsam gestoppt hat war ich weg. Ich war einfach weg, bewusstlos. Ich habe auf nichts reagiert und die beiden brachten mich in die stabile Seitenlage, haben mich irgendwie beatmet und mehr weiß ich eigentlich nicht (haben aber viel getan), sie hatten auch ein komisches Gerät da um mir zu helfen, aber sie wollten aus Vertrauen und Erfahrung den KTW (bzw. Notruf) nicht rufen. Wenn sie das machen würden, würde ich zwangsweise in eine Klinik (Psychiatrie) kommen, ich bin wegen der Klinik richtig rückfällig geworden und wenn dieses Jahr (2014) sowas nochmal vorkommt bin ich dort viel länger.. und dann geht es mir schlechter.
Als ich wieder da war haben sie sich halt um mich gesorgt, mit mir einen Film angeschaut, mir Mut gemacht, mich getröstet und waren einfach da.. die Wunden haben aber immer ab und zu mal geblutet, bei 2 Wunden hat sich nach ca. einer Woche immer noch keine Kruste gebildet und es brennt, juckt, tut weh und ich kann meinen Arm nicht richtig bewegen, sowie auch meine Hand nicht richtig. Wenn ich es versuche, tut es richtig weh.
Es zieht. (Bei körperlicher Anspannung, Berührungen und Stress noch mehr)
• Ich mache das seit ich 10 bin, warum müsst ihr nicht wissen. Ja, ich bekomme Hilfe,
habe einen Psychologen und mache eine Therapie! Und ich glaube daran, dass es besser werden wird und ich will eigentlich leben! •
Naja, als alles wieder teilweise ok war wusste ich den Auslöser nicht (wie jetzt immer noch). Was ich weiß ist nur, dass ich stundenlang draußen war und an dem Grab meiner Schwester. Ich habe Musik gehört und mehr weiß ich einfach nicht. Ich weiß es einfach nicht. Ich versuche mich daran zu erinnern, aber es geht nicht!

Dankeschön schon mal im Vorraus!
Fragen sind unten! ♥

Blut, Immunsystem, Panikattacken, Psyche, Psychische Störungen, Bewusstlosigkeit, psychische Erkrankung, Schneiden, Wundheilung, stabile Seitenlage
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Verätzung und jetzt Wundheilungsstörungen

Hallo :) hoffentlich sind hier ein paar Leute dabei die sich gut auskennen! Ich bin jetzt 16 Jahre alt und eigentlich komplett gesund. Vor 2 Jahren habe ich mir leider den linken Handrücken veräetzt...die Wunde hat ein gutes halbes Jahr gebraucht zu verheilen. Dann dachte ich ich hätte es endlich geschafft..aber falsch gedacht..sobald ich auch nur eine kleine schürfwunde an der hand hab, wird sie ziemlich schnell VON ALLEINE tiefer und blutet sehr oft und stark. Selbst kleinste Wunden bleiben Wochen bis Monate offen. (Bsp. offener Mücksenstich 7 Monate) . Die Ärzte sind ziemlich ratlos..probieren einiges aus und sobald sie nicht mehr weiter kommen behaupten sie felsenfest ich würde die wunden selber manipulieren...was natürlich nicht stimmt...Mein Hausarzt versucht schon so sachen wie Hauttransplantationen oder Schienen durchzusetzten..aber Krankenhäuser und spezielle Kliniken nehmen mich garnicht ernst..klar die wunden sind jetzt nicht riesig..aber Monatelang mit Schmerzen und Verbänden rum zu laufen ist natürlich kein Spaß..und das bei jeder vorerst kleinsten Verletzung. Meine Blutgerinnung hat man bereits in einer Blutklinik gecheckt und da war alles in Ordnung. Da ich eigentlich begeisterte Hobbyschwimmerin bin und das so ja nicht möglich ist..hoffe ich das mir hier jemand helfen kann! Kann es denn sein das das jetzt was mit der Verätzung zu tun hat..oder warum heilen die Wunden nicht? Warum bluten sie immer wieder so stark? und hat jemand ideen was man machen kann? Vielen Dank im vorraus! Ich bin inzwischen echt verzweifelt :/

Wunde, Verätzung, Wundheilung
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Entzündete Risse an den Schamlippen

Hallo, aus meiner Verzweiflung wende ich mich an euch, weil ich hoffe, dass jemand mir bei meinem Problem Abhilfe bzw. Ratschläge geben kann. Ich habe schwer entzündete Risse an den inneren Schamlippen und zwischen Scheideneingang und After. Sie eitern,nässen, jucken, schmerzen, stechen. Ich kann nicht schlafen, kaum sitzen, bin appeteitlos und schlapp. Vor wenigen Tagen musste ich ein Antibiotikum nehmen wegen einer Blasenentzündung. Unmittelbar ein Tag nach Einnahme des Antibiotikums hatte ich Magenbeschwerden und meine Scheide war staubtrocken. Ein wirklich unangenehmes Gefühl! Ich vermute, dass das Antibiotikum die Scheidenflora kaputt gemacht hat und schützende Bakterien "verloren gegangen sind". Durch die Trockenheit und die Spannungen an der Haut kam ein Juckreiz hinzu und ich cremte mit Fettcreme und Phantenolcream an was das Zeug hält. Doch es half wenig und durch das unvermeidbare Kratzen entstanden mini kleine "Kratzer", die sich dann über Nacht schwer entzündeten und sich vertieften. Ich bin dann zur Apotheke gegangen und habe mir Tannolact als Sitzbad gekauft, was den Juckreiz linderte und entzündunghemmend ist. Doch es ist auch ein Tag später keine Linderung eingegangen, also bin ich zu meinem Fraunarzt gegangen. Er konnte ausscließen, dass es ein Pilz ist, aber verschrieb mir dennoch KADEFUNGIN, eine Pilzcreme, die heilungsfördernd und antibakteriell sein soll und ich deshalb nehmen sollte. Da ich es heute nicht mehr ausgehalten habe bin ich heute zu meinem Hausarzt gegangen, der sich aber nicht zuständig fühlte und sagte ich solle zum Frauenarzt gehen. Als ich ihm sagte, dass ich schon da gewesen bin, hat er mir eine Wund- und Heilsalbe namens "HAMETUM" empfohlen. Ich weiß, dass Wundheilung Zeit braucht. Aber ich fühle mich von den Ärzten mit Salben abgefertigt und kann die Schmerzen und den Schlafmangel nicht mehr aushalten! Bald schreibe ich mein Abitur und habe Angst, dass ich die Vorbereitung nicht packe oder die Symptome gar noch während den Klausuren vorhanden sind. Deshalb bitte ich um jeden Rat, Anregungen und Erfahrungen! DANKE :)

Schmerzen, Wundheilung, intimbereich
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Nase von innen geschnitten, Wunde will nicht heilen

Hallo liebe Leute. Vor knapp 3 Wochen habe ich mich rasiert und da ich gerade nicht über einen Nasenhaar-Trimmer verfüge bin ich mit dem normalen Hand Rasierer einfach mal so in meiner Nase kundschaften gegangen.

Nun das hört sich auf den ersten Eindruck wahrscheinlich nicht sehr intelligent an aber meine Nasenhaare sind jetzt wo ich 22einhalb bin scheinbar über die Jahre so lang gewachsen das sie von der einen Nasen-Innenwand-Seite die andere Wand der Nasenseite berühren und umgekehrt. :D Jedenfalls kitzelte das ständig, und sollte deshalb weg.

Jetzt habe ich mir dabei aber von INNEN (auf der Seite wo der Knochen ist) Fleisch der Nasenwand weg geschnitten, und es will einfach nicht heilen. Es ist weder am bluten, noch bildet sich eine Kruste, es ist einfach offen und tut halt auch ein bisschen weh, mehr aber nicht.

Seit drei Wochen sieht es noch so aus wie ganz am Anfang, eine offene Wunde im Fleisch innerhalb der Nase. Nicht sehr groß, aber bei anheben der Nase schon sichtbar.

Wie soll mir ein Arzt jetzt dabei helfen können? Zu nähen gibs da nun wirklich nichts, und kleben auch nicht. Habe so etwas räselhaftes noch nie erlebt? .. Eine Offene Wunde die einfach nicht heilen will. Das lustige ist, es entzündet sich auch nicht oder so, schließlich ist die Nase ein Filterorgan, die Wunde scheints nicht zu stören... Jetzt nervt nur das weh tun zwischendurch leider mehr als das kitzeln! haha.

Bin dankbar für jeden Rat. :-)

Nase, Wunde, Nasenschleimhaut, Schnittwunde, Wundheilung
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Wundversorgung nach Fistel Operation!! Fragen

Hallo, bei mir wurden letzte Woche Donnerstag (vor 7 Tagen) 3 nebeneinander liegende Fisteln im Rücken (LWS) entfernt! (NEIN KEIN STEIßBEIN)!! Die Wunde ist etwa 10cm lang und 5cm tief!

Die Op wurde ambulant gemacht! 1 Tag später musste ich zum Verbandswechsel ins KH. Dann war ich nochmal zum Verbandswechsel am Sonntag, aber die sagten mir, ich müsse damit jetzt zum Hausarzt gehn, sie könnten es nicht mehr machen!

Am Dienstag war ich also beim Hausarzt, der hat nur desinfiziert und Kompresse rein und Pflaster drüber...

Nun stehe ich mit der Wundbehandlung alleine da...meine Mutter hilft mir dabei... Ich weiß aber nicht, ob das überhaupt richtig ist! Ich habe keine Anleitung dazu bekommen oder sonst was?? Verschrieben bekommen habe ich auch nix..ich habe zwar paarmal Ibuprofen 2x400mg genommen, aber das bringt garnix!

Ich habe vorgestern auch versucht die Wunde leicht auszuduschen, aber bin fast zusammen geklappt unter der Dusche! Deshalb hab ich nun davor Angst und will das nicht mehr machen!

Wir gehen wie folgt vor bei der Wundversorgung: - Mit steriler 50ml Spritze und Wasser die Wunde spülen - Mit Octenilin Wundspüllösung die Wunde spülen - Octenisept spray besprühen - Feuchte Kompresse in die Wunde drücken bzw ausstopfen - Kompresse drauflegen und ein riesen Pflaster drauf kleben

(Alle Dinge, wie Spritze, Kompressen, Pflaster usw habe ich in der Apotheke STERIL gekauft)

Diese Prozedur machen wir nun jeden Abend!

Trotzdem hab ich Wundschmerzen! Da ich dick bin, sitzt die Wunde zwischen einer Speckfalte..das reibt natürlich..Schlafen bzw liegen kann ich auch nicht schmerzfrei!

Mach ich das so richtig? Habt ihr Erfahrungen damit?

ZU DEN BILDERN: - Bild 1: 1 Tag nach OP mit Kompresse drin - Bild 2: vorgestern, offen - Bild 3: Heute mit Kompresse drin

Operation, Abszess, Wundheilung, Fistel
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