Schlecht Luft bekommen, meine Geschichte - Was meint ihr dazu?

Hallo,

seit etwa 3 Jahren bekomme ich schlecht Luft im Liegen und seitdem schnarche ich nachts. Ärzte fragen immer, ob ich nur im Liegen schlecht Luft bekomme, oder allgemein. Und dann sage ich immer, dass es im Liegen etwas schlimmer ist. Außerdem habe ich Allergien, vor allem gegen Frühblütenstaub und seit 6 Jahren habe ich chronischen Schnupfen. Ich habe das ganze Jahr über das Bedürfnis, mir mehrmals täglich die Nase zu putzen.

Zuerst war ich beim HNO-Arzt. Er gab mir ein spezielles Nasenspray. Davon habe ich starkes Nasenbluten bekommen. Ich hatte zuvor noch nie Nasenbluten. Dann hat er mir ein homöopathisches Mittel gegeben, aber auch das hat nicht geholfen, weil ich nicht dran geglaubt habe. Dann sagte er, dass meine Nasenscheidewand sehr schief ist und die Nasenmuscheln groß sind. Ich solle das operieren lassen.

Dann bin ich zu einem zweiten HNO-Arzt und da wurde gesagt, dass die Nasenschleimhaut sehr trocken sei und ich bekam Nasensalbe.

Währenddessen war ich noch bei einem Lungenarzt. Dort wurde die Atmung gemessen und es wurde festgestellt, dass ich ein hyperreagibles Bronchialsystem habe. Ich bekam dagegen ein Asthmaspray und weitere Atemtests haben ergeben, dass die Verengung verschwunden ist. Aber ich bekomme weiterhin schlecht Luft. Dann musste ich noch mit einem Schlafmessgerät meinen Schlaf wegen dem Schnarchen messen, aber sie konnten mir nach der Auswertung nicht sagen, woher das Schnarchen kommt.

Sowohl Lungenarzt und HNO-Arzt haben mich also zu einer HNO-Klinik überwiesen und dort will man mich vorerst nicht an der Nase operieren. Man ist der Meinung, dass es mit der Allergie zusammenhängen könnte und ich habe eine Tablettentherapie angefangen. Ich wäre an sich froh, wenn ich die Allergie damit wirklich behandeln könnte, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es etwas an meinen Atemschwierigkeiten und dem Schnarchen ändert. Und ich habe den chronischen Schnupfen und das schlecht Luft bekommen das gesamte Jahr. Die Allergie ist nur im Sommer extrem.

Was meint ihr dazu? Hatte jemand ein ähnliches Problem? Ich bin weiterhin der Meinung, dass ich an der Nase operiert werden muss. Aber was soll ich machen, wenn die Klinik das nicht tun will?

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Bekommt man die Kosten irgendwie erstattet?

Guten Tag,

ich habe mir, auf Anraten meiner Zahnärztin, am Montag die Weisheitszähne entfernen lassen, alle vier.

Ich wurde dafür an einen Kieferchirurgen überwiesen. Auf meinen Wunsch wollte ich eine Vollnarkose haben, da ich es als sehr langwierig empfinde mir alle vier Zähne rausnehmen zu lassen, wenn ich noch bei Bewusstsein bin. Zumal ich zu ängstlich dafür war.

Im Vorgespräch riet man mir auch, dass ich die Zähne unter Vollnarkose ziehen lasse, nicht weil ich Angst habe, sondern weil ein Zahn quer lag und zwei andere sehr nah an meinen Backenzähnen lagen. Zumal meine Weisheitszähne nahezu ausgewachsen waren.

Das waren dann aber Kosten von 280€. Was ich aber als bodenlose Frechheit empfinde, wenn man bedenkt das man ja dafür nichts kann, wenn diese Zähne keinen Platz haben. Wenn nur ein Teil bezahlt werden würde, wäre es ja vollkommen in Ordnung.

Aber dafür bezahle ich Beiträge, damit ich überhaupt nichts bekomme.

Habe dann bei der AOK angerufen, meiner Kasse. Die sagen ich bekomme es bezahlt, wenn der Eingriff medizinisch notwendig war. Mein Chirurg sagt, sie können mir keine medizinische Notwendigkeit ausstellen, dass kann nur ein Psychologe im Bezug auf Zahnarztangst.

Was ist das denn für ein Hickhack? Das kann doch nicht die einzige Notwendigkeit sein?

Meine Frage ist, ob ich irgendwie einen Teil erstattet bekomme. Sei es auch durch eine andere Kasse.

Gruß

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Herzklopfen/Herzrasen nach OP?

Ich hatte vor nicht einmal 2 Tagen (also vorgestern) zwei OPs mit Vollnarkose hintereinander, gestern fiel mir den ganzen Tag schon auf, dass ich total Herzklopfen und Herzrasen mit einer Frequenz von 120 hab, obwohl ich nur im Bett liege. In der Nacht im Schlaf war es besser so um die 90. Normalerweise habe ich einen Ruhepuls von 75-85 und einen Puls im Schlaf von 65-75. Ich hab es den Ärzten bereits gesagt, die meinten das sind Nachwirkungen von den Narkosen und ich solle mehr trinken. Trinke ich etwas muss ich keine halbe Stunde später schon wieder aufs Klo und den Harndrang ablassen. Hinzu kommt leider, dass ich einen Druck auf der Brust verspüre, der nachts besser geworden ist, jetzt nach dem Aufstehen hab ich Angst, dass es heute wieder so sein wird, da mein Puls jetzt wieder bei 105 ist und ich nehme an, dass er über den Tag wieder steigen wird, genauso wie gestern? Hat jemanden Erfahrungen damit und weiß jemand wie lange diese Narkosenachwirkungen andauern... es ist schon sehr unangenehm so ein rasendes Herz zu haben, da fällt es einem wirklich schwer sich zu entspannen wenn man regelrecht den eigenen (schnellen) Herzschlag bis in den Hals spürt. Die OP war eine Gynäkomastie-Entfernung (Brustdrüsengewebe) und wegen sehr starker Nachblutung + Schwellung wurde es revidiert und nochmal operiert, leider, glaub das war meinem Körper alles ein bisschen zu viel... vielen Dank für eure Antworten.

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MRT Befund meiner Frau - wer kann helfen?

Hallo,

da mir hier schon geholfen wurde, würde ich eure Hilfe gerne noch mal in Anspruch nehmen. Diesmal geht es hier jedoch um meine Frau, vielleicht findet sich jemand hier mit gleichartiger Erfahrung:

Als sie 15 Jahre alt war, wurde in ihrer Heimat ein Bandscheibenvorfall festgestellt. Da dort die medizinische Versorgung aber nicht annähernd dem guten entspricht, und die finanzielle Mittel nicht so waren, um eine Versorgung zu gewährleisten, hat sich daran auch nicht sonderlich viel getan.

Die Beschwerden haben sich jedoch im Laufe der Jahre deutlich zugespitzt. Sie hat höllische Schmerzen, das Bein krampft hin und wieder, teilweise auch mal kribbelnd bis taub. Sie hat durchaus Angst, dass sie einfach wegklappen. Nachdem sie nach Deutschland kam, habe ich sie hier bei einem Orthopäden vorgestellt. Dieser hat ebenfalls den Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall geäußert. Bei der körperlichen Untersuchung wurde festgestellt:

  • kein Muskeleigenreflex rechts auslösbar, links nur abgeschwächt

Daraufhin wurde eine Röntgenaufnahme der gesamten Wirbelsäule gemacht. Hier blieb es aber auch nur beim Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall. Also wurde sie zum MRT überwiesen, dort wurde folgender Befund gestellt:

Befund: Die unterste, vollständig durchgehende Bandscheibe wird als LWK5/SWK1 definiert. UNter Lagerungsbedingungen geringe, linkskonvexe Skoliose der LWS. Insgesamt reizlose Darstellung der Iliosakralgelenke beidseits. Leichte Hyperlordose der LWS. Keine höhengeminderten Wirbelkörper. Erhaltenes vorderes und hinteres Alignement. Kleine Protrusion bei LWS 4/5. Mäßige Protrusion bei LWK5/SWK1 mit zusätzlich kleinem, medianem/links mediolateralem NPP ohne sichere Affektion neuronaler Strukturen. Keine höhergradige Einengung der Neuroforamina oder des Spinalkanals.

Beurteilung: Geringe Fehlhaltung der LWS unter Lagerungsbedingungen. Iliosakralgelenke reizlos. Keine Listhesis. Kleine Protrusion bei LWK4/5. Mäßige Protrusion bei LWK5/SWK1 mit zusätzlich kleinem, medianem/links mediolateralem NPP ohne sichere Affektion neuronaler Strukturen. Keine höhergradige Einengung der Neuroforamina oder des Spinalkanals.

Der Radiologe sagte bei der Besprechung, es wäre kein nennenswerter Befund vorhanden, der die oben beschriebenen Beschwerden erklärt bzw. sicher erklären könnte. Er würde ausschließen, dass etwas auf die Nerven drückt.

Aber: Warum hat sie dann wirklich überhaupt keine Muskeleigenreflexe? Der Orthopäde hatte an verschiedenen Stellen geklopft, ohne Efolg....

Jetzt ist sie natürlich in der Sorge, dass sie operiert werden müsste...

Vielen Dank für eure HIlfe.

Schmerzen, Bandscheibe, Bandscheibenvorfall, MRT, OP, Wirbelsäule, Befund
Steißbeinresektion nach "alter" Luxation - wo finde ich einen Chirurgen?

Guten Tag, ich leide seit 2013 an Steißbeinschmerzen. Da ich eine vorwiegend sitzende Tätigkeit habe, belastet mich das sehr. Anfänglich hat meine Orthopädin nur Physiotherapie verordnet und ich bin zusätzlich zu verschiedenen Ostheopaten gegangen. Erst 2016 wurde geröntgt. Auf dem Bild war wohl ein alter Bruch zu sehen. Ich kann mich nur an einen Sturz vom Pferd in 2010 erinnern, wo das passiert sein könnte. Danach wurde das Steißbein "angespritzt" mit Kortison, half aber nicht. Es folgte ein MRT, Befund war Luxation, Steißbein steht im 90-Grad-Winkel nach innen. Meine Orthopädin empfahl mir eine OP, weil nichts anderes geholfen hat. War seit dem in einer Klinik zur Vorstellung (Chefärztin Orthopädie), die die OP abgelehnt hat. Man sagte mir, Schmerz entsteht im Kopf und ich hätte sicher Stress und überhaupt soll ich versuchen, das ganze nicht so zu thematisieren, dann würde es von alleine besser werden. Außerdem war sie der Meinung, die Fehlstellung ist angeboren, was meine Gynäkologin aber ausschliesst, sonst wäre eine Entbindung auf normalem Weg gar nicht möglich gewesen. Dann war ich auf Anraten meiner KK bei einer Schmerztheapeutin wg. einer Zweitmeinung. Zusätzlich war ein Physiotherapeut und ein Psychotherapeut involviert. Die Schmerztherapeutin war auch wieder gegen die OP , weil ich gesagt habe, dass es an Wochenenden und im Urlaub besser wäre, da sitze ich ja weniger. Sie ist aber der Meinung, dass es stressbedingt ist ( soll Yoga machen, spezielle Physiotherapie ). Ich weis langsam nicht mehr weiter, jeder erzählt mir was anderes, auch was eine OP betrifft. Die einen sagen, viel zu gefährlich, auch wegen der Verbindung zum Beckenboden, die Gynäkologin hält das wieder für Quatsch. Nun habe ich noch eine Adresse von einem Chirurgen in Rostock, der das wohl schon oft gemacht hat, mir die OP aber ausreden soll. Wer hat Erfahrungen damit? Ich wohne in Brandenburg, kann mir jemand vielleicht einen Chirurgen empfehlen, bei dem ich mich beraten lassen könnte? Es ist ja nicht so, dass ich unbedingt diese OP will, ich sehe nur momentan keine wirkliche Alternative.
Sorry wegen dem Roman, wollte aber nichts weglassen.
Vielen Dank im Voraus!

Chirurgie, OP
Kann mir jemand meinen MRT Befund übersetzen?

Hyperlordose der LWS. Geringe, degenerativ bedingte Ventrolentrolisthesis im Segment L4/L5 um 3 mm bei Spondylarthrose. Regelrecht endender Konus-Kauda-Ubergang in Höhe L1. Kein intraspinaler Tumor. Relativ Signal Arme Wirbelkörper passend zu gesteigerter Hämatopoese. In den Segmenten TH12-L3 geringfügige Anulus fibrosus Lockerung mit leichter Duralsack Pelottierung. lm Segment L3/L4 Anulus fibrosus Lockerung, sagittaler Eindringtiefe 1 mm. Leichte Duralsack-Pelottierung. Einengung des Duralschlauchs auf 9 mm bei kurz angelegten Bogenwurzeln. Ausgeprägte, hypertrophe Spondylarthrose. Dadurch Einengung des Neuroforamens von kaudal auf der linken Seite mit möglicher Irritation der linksseitigen Nervenwurzel L3.

Im Segment L4/L5 degenerativ bedingte Ventrolisthesis mit teils Pseudoprotrusion teils Protrusion der Bandscheibe durch Anulus fibrosus Lockerung. Dadurch Ausbildung einer Spinalkanalstenose mit Kompression des Duralschlauchs auf 5 mm mit verwaschener Kontur der Neurofilamente als Hinweis auf relevante Stenosierung. Ausgeprägte, hypertrophe Spondylarthrose beidseits. Hochgradige Einengung beider Neuroforamen von kaudal durch Bandscheibengewebe von dorsal durch Spondylarthrose mit Abgrenzbarkeit der austretenden Nervenwurzeln L4 beidseits.

lm Segment L5/S1 nur minimale Anulus fibrosus Lockerung, sagittaler Eindringtiefe 1 mm. Leichte Duralsack-Pelottierung. Ausgeprägte, hypertrophe Spondylarthrose beidseits mit Einengung der Neuroforamen von dorsal. Hierdurch mögliche Irritation der Nervenwurzeln LS beidseits, links mehr als rechts.

Beurteilung: Hyperlordose und konstitutionell schmale Anlage des Spinalkanals durch kurz angelegte Bogenwurzeln mit Ausbildung einer absoluten Spinalkanalstenose im Segment L4/L5 bei zusätzlichen degenerativ bedingten Ventralgleiten und Spondylarthrose. Im Übrigen degenerative Veränderungen wie oben ausführlich beschrieben mit möglichen Irritationen der Nervenwurzeln in den Segmenten L4/5 und L5/Sl

Ist hier eine OP erforderlich?

Vielen Dank im vorraus. ET

MRT, OP, Wirbelsäule, Befund

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