Erneute OP bei fehlerhafter Verheilung Fraktur kleiner Finger sinnvoll?

Röntgenbild nach 10 Wochen - (Orthopäde, Sportverletzung, Sprunggelenk) von oben - (Orthopäde, Sportverletzung, Sprunggelenk) seitlich - (Orthopäde, Sportverletzung, Sprunggelenk) gesundes Gegenstück zum Vergleich - (Orthopäde, Sportverletzung, Sprunggelenk)

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die erste Frage ist ganz einfach zu beantworten: eine nochmalige Schiene für sechs Wochen würde nichts bringen, sondern eine Besserung nur verzögern. Die Knochen sind schief zusammengewachsen und das kann - logisch - eine Schiene auch nicht wieder geradebiegen.

In Deiner Überschrift schreibst Du "erneute OP" - Deiner ersten Frage entnehme ich jedoch, dass nicht operiert, sondern nur geschient wurde. Was ist jetzt zutreffend?

Du hast recht plastisch beschrieben, welchen Zwängen Du Dich ausgesetzt siehst: Probezeit, nicht "schon wieder" krank sein, die lieben Kollegen mit ihren Bemerkungen, ... ich vermute also, Du hast den Finger nicht sechs Wochen geschont, wie empfohlen, sondern bist früher wieder arbeiten gegangen, hast die hinderliche Schiene bald weg gelassen und Deinen Finger nicht mehr sonderlich geschont. Richtig?

Das Ergebnis hast Du - und wir - nun vor Augen. Eines steht fest: so kann und darf das nicht bleiben. Du merkst ja, wie behindert Du dadurch bist (Musik... und wer weiß, wo sonst noch), und wegen der Schmerzen kannst Du nun auch nicht den Rest Deines Lebens immer nur Tabletten schlucken. Also: dass operiert werden sollte, steht für mich außer Frage.

Wenn Du Dich dazu entschließt, wäre der einzige kompetente Ansprechpartner für Dich der Chirurg, der auch die Operation durchführt! Alle anderen - auch der Orthopäde - haben gut reden - richten muss es der Chirurg. Er entscheidet auch, nach welcher Methode.

Mein Rat wäre also: Nimm Kontakt mit dem Chirurgen (bevorzugt Handchirurgen, wie auch @walesca empfiehlt) auf, der dann auch tatsächlich operiert. Und: nimm das Ganze zügig in Angriff (trotz Deiner Zwänge...!), je eher der Finger gerichtet wird, desto besser.

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen, Deine Gedanken etwas zu sortieren. :o)

Liebe Evistie,

vielen Dank auch dir für die schnelle Antwort. Du hast natürlich recht - nicht wieder OP, sondern jetzt OP wäre die korrekte Frage gewesen.

Die Schiene wollte der damalige Hausarzt noch viel schneller abmachen, als mir wohl gewesen wäre - nachdem ich noch einmal (in der dritten Woche) um eine Krankmeldung gebeten hatte, wurde ich "gnädiger Weise" noch einmal krankgeschrieben und kam mir schon vor wie der letzte Arbeitsvermeider.

In der Woche drauf hat er dann beschlossen, ich soll jetzt in die hiesige chirurgische Praxis, wenn ich immer noch über Schmerzen klage und musste mir noch anhören, dass das nicht normal ist... Daraufhin musste ich dann weitere 10 Tage auf einen Termin warten.

Der Chirurg Nr. 1 meinte nur (so nach dem Motto "Hätte, hätte Fahrradkette), dass die Schiene viel zu locker angelegt gewesen wäre und wenig bewirkt habe und ein kleiner Draht gleich in der Notaufnahme viel mehr Sinn gemacht hätte und schickte mich erstmal in die Ergotherapie. Der Finger war absolut versteift und ich habe meine Übungen ganz vorbildlich und konsequent gemacht.

Aber so wie er aussieht - naja...

Kennt jemand von euch auch die Aussage, dass sich erst etwas beruhigen muss und erst dann operiert werden sollte? Langsam ist mein Leidensdruck echt hoch genug, dass ich mir noch mal Schiene antun würde. Aber es wäre natürlich praktisch, wenn die erste Fehlzeit vielleicht schon mal im Weihnachtsurlaub läge...

Und wenn der ganze Aufwand dann völlig umsonst war? Das Wort "Verschlimmbessern" kam vom Physio und der hiesige Chirurg Nr. 2 aus der Praxis meinte, es wäre nur für die Optik und nicht für die Funktion, aber die ist mir ja nicht so wichtig.

Echt ätzend, ich weiß einfach nicht, wem ich vertrauen soll, nachdem die erste Runde "Arzt vertrauen" schön in die Hose ging.

Aber ich bin echt froh, dass es euch und diese Seite gibt und meine Gedanken von euch etwas sortiert werden!

Dankbare Grüße

Rainbow

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@Rainbow1
Kennt jemand von euch auch die Aussage, dass sich erst etwas beruhigen muss und erst dann operiert werden sollte?

Wenn da was entzündet ist, okay. Aber sonst gibt es keinen Grund, abzuwarten.

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Wenn du nicht Zeit deines Lebens mit Einschränkungen und Schmerzen sein möchtest, dann solltest du dich zur Operation entschließen. Allerdings musst du das erst mit einem Arzt absprechen, der diese Operation durchführen kann. Der Orthopäde scheint mir da nicht geeignet zu sein (ohne ihm zu nahe treten zu wollen). Es ist ein chirurgischer Eingriff und deshalb solltest du dich an einen Chirurgen wenden.

Hallo Rainbow1!

Bei diesem Problem würde ich aber nicht damit zum Orthopäden gehen, sondern - wenn irgend möglich - zu einem guten Handchirurgen!! Dafür solltest Du aber auch ggf. einen weiteren Weg in Kauf nehmen, denn einmal wurde der Bruch ja schon verpfuscht! Spätestens dann ist es Zeit, einen erfahrenen Chirurgen hinzu zu ziehen. Dann kannst Du dir ganz genau und ausführlich erklären lassen, welche Möglichkeiten einer OP es gibt. Danach musst Du dann entscheiden. Aber lass Dich nicht abwimmeln, ehe Dir alles genau und verständlich erklärt wurde. Wie sollst Du sonst in eine OP einwilligen können, wenn Du nicht weißt, was überhaupt genau gemacht werden soll? Lass Dich vor allem nicht vorschnell zu irgendetwas drängen, denn manche OPs sind für die Krankenhäuser einfach nur lukrativ - und nicht immer das Optimum für den Patienten.

Alles Gute wünscht walesca

Liebe Walesca,

vielen Dank für deine schnelle Antwort - an meinen Fehlern in der Beschreibung sieht man schon meine Verwirrung O.o

Es handelte sich nicht um Orthopäden (das Wort hatte ich wohl noch vom letzten Satz im Sommer nach dem Durchlesen im Kopf), sondern einmal um eine hiesige chirurgische Gemeinschaftspraxis, wo zwei Ärzte das anguckten und am liebsten sofort das abgesplitterte Stück entfernt hätten. Danach bräuchte ich angeblich keine Schiene, sondern zeitnah Ergotherapie.

Danach bin ich noch nach Ravensburg in eine spezielle handchirurgische Praxis gefahren, da ich nach den Vorerfahrungen unbedingt eine zweite Meinung haben wollte (empfohlen von Hand-Ergotherapeuten). Da wurde dann die Aktion mit Sehne abtrennen und anschließend der Schiene empfohlen. Dazu sollte ich warten, bis sich der Finger beruhigt hat und mich Ende des Jahres noch einmal vorstellen.

Entschuldige bitte nochmal die Verwirrung in Sachen Orthopäde - Chirurg...

Liebe Grüße

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@Rainbow1

Kein Problem - das kann vorkommen! Na, dann würde ich unbedingt den Rat der Ravensburger Handchirurgen befolgen, denn die haben mehr Erfahrung mit solchen Dingen!! Da brauchst Du ja noch eine ganze Weile Geduld, aber es ist wirklich ungünstig, z.B. einen noch geschwollenen oder entzündeten Finger erneut zu operieren. Das bringt Dir nur zusätzliche Probleme ein! Dann lieber noch eine Weile damit warten und dann alles vernünftig richten lassen! Alles Gute!! LG

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@walesca

Danke für eure Antworten. Dann werde ich mich also brav in Geduld üben und den Ravensburgern vertrauen :) LG

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@Rainbow1

Ja, da bleibt Dir wirklich nichts anderes übrig!! LG

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@walesca

So, jetzt dauert´s nur noch vier Wochen bis zu meinem Termin beim Handchirurgen in RV. Melde mich danach, was Sache ist. Liebe Grüße!

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@Rainbow1

So, jetzt hatte ich den Termin. OP wird im Frühjahr stattfinden, dann fehle ich nicht wieder in der Arbeit, weil da mein Vertrag sowieso ausläuft... Das "zuviel" an Knochen wird dann abgetragen und danach sechs Wochen Ruhigstellung mit daran anschließender Ergo. Hoffentlich klappt es und ich bin danach die Schmerzen los und habe wieder eine größere Spannweite der Finger zum Musizieren... Liebe Grüße!

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@Rainbow1

Ganz lieben Dank für Deine Rückmeldung und dass Du damit Wort gehalten hast. Na, dann drücke ich dir für das Frühjahr die Daumen. Hoffentlich wird dann alles gut!! LG

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