Chronische Atemprobleme, wo durch?

Guten Tag zusammen,

ich schlage mich nun seit über einem Jahr mit einer chronischen Atemswegsinfektion rum. Ich merke wie sich ständig neuer Schleim im oberem Kehlkopfbereich entsteht, den ich dauerhaft abhusten muss, da ich sonst immer schlechter durch die Nase atmen kann (sie ist nicht verstopft, aber es fühlt sich an als würde man gegen eine Blockade atmen, vor allem bei Ausatmen) und es teilweise recht unangenehm beim Schlucken ist (fühlt es sich etwas wund an, aber auch nur manchmal, eben wenn ich länger nicht abgehustet habe bzw. den Schleim nicht schlucke). Häufig verspür ich bei Ausamten auch Druck auf den Ohren.

Ich hatte schon mehrere Termine bei teilweise verschiedenen HNO-Ärzten und die Untersuchungen mit dem Endoskop haben jedes Mal ergeben, dass meine Atemwege frei sind und soweit wohl unauffällig, nur bei meinem vor letztem Termin meinte der Arzt es sieht "etwas" wund aus und hat mir daraufhin eine Nasenspülung und eine Nasensalbe verschrieben, welche ich seit dem täglich für 3 Monate benutzen soll. Das tue ich nun seit zwei Monaten ohne bisherige Besserung. Bei meinen letzten Termin bei einem anderen Arzt, da mein HNO im Urlaub war, wurde mir Blut abgenommen für einen Allergietest und das Ergebnis lautete "Alle Tests waren negativ", also wohl keine Allergien.

Ich habe auch bereits einen Röntgenthorax machen lassen, welcher ergeben hat, dass meine Lunge "altersentsprechend unauffälig" sei. Außerdem war ich auch beim Pneumologen, wo ich ein Lungenfunktionstest gemacht habe, dessen Ergebnis laut dem Arzt auf Asthma hinweisen "könnte". Deshalb habe ich den Inhalator "Relvar Ellipta 92/22" verschrieben bekommen.

Leider bisher alles ohne Erfolg. Meine letzte "Hoffnung" ist es, dass es möglicherweise an meinen Zähnen liegen könnte. Dummerweise habe ich mich eine Zeit lang nicht richtig um meine Zähne gekümmert, weshalb mir bereits ein Zahn gezogen wurde (ein Backenzahn) und vermutlich müssen noch min. zwei weitere Zähne gezogen werden (die beiden Äußeren im Oberkiefer). Nur leider zieht sich das mit den Terminen immer sehr lange, weshalb es wohl noch eine Weile dauern kann, bis die Zähne tatsächlich gezogen werden. Von den beiden Zähnen kommt beim Putzen auch häufig Blut und auch ein unangenehmer Geschmack. Schmerzen tun sie schon länger nicht mehr.

Ich frage mich, ob meine denn Probleme damit zusammenhängen könnten?

Ich musste inzwischen bereits mein Job als telefonischer Kundenberater kündigen, da ich wirklich den ganzen Tag inzwischen nichts anderes tue als zu versuchen problemfrei zu atmen (in dem ich Tee trinke, etwas esse, mich abhuste, Sport mache, Dampfinhalation etc etc. ) und sobald ich damit aufhöre geht es mir wieder deutlich schlechter. Deshalb bräuchte ich wirklich dringend eine Lösung.

Ich bin übrigens 21 Jahre alt und "Ex"-Raucher, seit ca. 3-4 Monaten.

Vielleicht gibt es ja jemanden, der anhand der Beschreibung mir in irgendeiner Form helfen kann, ich wäre über jede Antwort dankbar!

Gesundheit, Zähne, Asthma, COPD, HNO, Lunge, Zahnarzt, Atemwege
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Was soll ich machen und welchen Arzt soll ich nun aufsuchen?

Guten Tag zusammen,

Ich habe seit gut 2 Wochen Ohrenschmerzen mit Kopfschmerzen. Anfangs 1. Woche hatte ich noch etwas Temperatur und deswegen meinten wir alle (ich, meine Freundin und der Arzt) es sei eine Mittelohrentzündung. Doch letzte Woche am Montag beim HNO Arzt stellte sich heraus, dass ich weder gerötetes Ohr noch Entzündungswerte im Blut habe. Also es war keine Mittelohrenzündung zu sehen und eine Hirnhautentzündung konnte man ebenfalls ausschliessen.

Der HNO Arzt meinte, es könne wohl eher nur noch was Neurologisches sein diese Schmerzen. Also ging ich zu meiner Hausärztin und wollte mich zu einer Neurologin überweisen lassen. Allerdings meinte diese plötzlich was anderes, dass es kaum was Neurologisches sein würde. Ehrlich gesagt weiss ich jetzt nicht, was ich genau machen sollte und zu welchem Arzt ich gehen sollte. Im Internet hat meine Freundin gelesen, das es Nervenschmerzen am Kopf gibt, welche dann bis in die Ohren ziehen.

Ich habe nun seit 2.5 Wochen durchgehend Kopf und Ohrenschmerzen und wäre langsam froh, wenn ich wissen würde, was ich nun habe. Meine Psychologin meinte, dass es psychisch eher weniger was sein könnte.

Die Ohrenschmerzen sind beidseitig, dann auch mal nur die rechte Seite und mal nur die linke Seite. Die Kopfschmerzen befinden sich vor allem an der Seite des Kopfes und am Hinterkopf. Die Ohrenschmerzen fühlen sich vor allem Stechend und pulsierend an, aber manchmal auch wie ein schmerzhafter Druck. Die Kopfschmerzen sind ebenfalls so.

Was würdet ihr tun? Zu welchem Arzt würdetbihr gehen? Sollte ich jetzt mal zu der Neurologin oder nochmals zu einem HNO Arzt?

Langsam bin ich Ratlos und die Schmerzen sind mit Schmerzmittel nich wegzukriegen.

Danke für eure Meinungen und Antworten. 

Kopfschmerzen, Schmerzen, Ohrenschmerzen, Behandlung, Arzt, HNO, Kopf, Neurologie
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Mandeln abtasten - Gefahr?

Hab aus Neugier meine Mandeln mal abgetastet, da die rechte schon seit Längerem geschwollen war. Ist auch mal einen kleinen wenig abgeschwollen, aber geht sehr langsam voran. Ich dachte, da könnten sich noch irgendwelche Fremdkörper um die Mandel herum befinden oder so. Deshalb hab ich meinen Mundraum beleuchtet und bin dann mit sauberem Finger einmal um die Mandel herumgetastet, aber war natürlich nichts dran. Also kein Eiter, Schleim oder Stein oder sonst was. Hab dann gleich einfach mal die linke Mandel mit abgetastet um zu vergleichen, wie sich diese anfühlte, denn diese war auf Normalgröße ohne Schwellung.

Nachdem ich die linke abgetastet hat, hat es sich links aber auch so seltsam angefühlt, als wär die jetzt auch leicht angeschwollen. Also hab ein minimales Globusgefühl auf meiner linken Seite im Rachen bekommen, was ich rechts schon die gnaze Zeit hatte. Frage:

Da ich auch etwas hinter die Mandel angepackt hab, ist das irgendwo gefährlich oder lässt das einen permanenten Schaden da? Ich glaubs eigentlich nicht, aber bei sich selbst ist man ja immer 1000 mal besorgter und vorsichtiger. Wahrscheinlich hab ich durch das anstupsen leicht gereizt oder da sind doch irgendwelche Krankheitserreger aus meinem Nahel oder so drangegangen. Das einzige, was mich beunruhigt, ist, wie gesagt, dass ich irgendwie hinter die Mandel angefasst hab und ich da Angst hab, dass dewr Bereich vielleicht eig unzugänglicher ist für Viren und falls diese Stelle jetzt infiziert ist, dass diese langsamer abheilt. Weil die Stelle ja so unzugänglich ist etwas, dass das nicht so gut abheilt.

HNO, Mandelentzündung, Mandeln, Gesundheit und Medizin
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Proteinpulver verschluckt - gefärhlich?

Hey Leute. Es war relativ spät abends und ich war die ganze Zeit damit beschäftigt, etwas Wichtiges für die Uni zu erledigen. Als ich fertig war, wollt ich nur noch so schnell wie möglich ins Bett.

Aber davor wollt ich noch etwas proteinreiches Essen, war aber schon relativ satt und auch voll müde. Also hab ich nen Löffel(30g) Proteinpulver in ein Glas mit Milch getan. Dieses Pulver war aber noch relativ klumpig und klobig, sprich, es war nicht vollständig aufgelöst, dafür hätte ich dann noch mal viel mehr Milch zugeben müssen, aber mich hats nicht weiter gestört und viel Milch bläht mich auch immer irgendwie auf, deswegen hab ichs halt so zu mir genommen. Ich hab dann aber halt erstmal mit nem Esslöffel versucht, die klobigen Proteinpulverteilchen zu essen und anschließend den aufgelösten Teil mit Milch zu mir zu nehmen. Als die groben Klumpen in meinem Mund war, war ich auch dabei leicht mit dem Mund einzuatmen. Dabei ist mir dann sofort das Pulver im Mund von dem Atmen eingesaugt worden und ich musste anfangen paar sekunden kräftig zu husten. Hab dann nachher den Rest auch zu mir genommen und bin pennen gegangen.

Seitdem das passiert war, fühlt es sich rechts an meinem Hals beim Schlucken etwas dicker an. Ich hab jetzt Angst, dass da noch irgendwie Proteinpulver feststecken könnte oder so, geht das? Eventuell noch etwas in der Luftröhre, ist sowas möglich? In die Luftröhre gelangt ja kein Wasser/Essen, das kommt ja alles in die Speiseröhre.Daher hab ich Angst, dass durch das Verschlucken etwas in der Luftröhre kleben könnte, wenn das Husten nicht ausgereicht hat, um es abzuhusten. Könnt aber auch einfach sein, dass es das durch das Husten leicht entzündet ist und deshalb dicker, weil dieses Gefühl hab ich auch bei Erkältungen schon gehabt oder Passivrauchen oder Überbeanspruchen der Stimme.

Das macht mir schon etwas Sorgen, deshalb bitte ich um ernste Antworten, das ganze ist jetzt 2 Tage her, wobei es schon nicht mehr so dick anfühlt, wie gestern.

Hals, Arzt, HNO, Lunge, Operation, Schwellung, Speiseröhre, Kehlkopf, Stimmbänder, Schluckbeschwerden, verschluckt, Gesundheit und Medizin
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Schwindel für Sekunden?

Hallo Community,

Ich habe folgendes Problem.

Ich hatte nie Probleme mit Vertigo (Schwindel). Januar 2018 habe ich meine Rachenmandeln herausoperieren lassen und seitdem habe ich immer wieder Probleme mit kurzen Schwindelattacken. Sie treten für den Bruchteil einer Sekunde auf, manchmal auch zwei Sekunden. Völlig willkürlich und nicht durch bestimmte Bewegungen auslösbar.

Daraufhin wurde mein Herz überprüft, (Stress MRT, Belastungs-EKG, Ultraschall) ohne Befund.

Ein HNO hat einen Gleichgewichtstest gemacht mit warmer und kalter Luft etc. Auch das ohne Befund.

Dann wurde es im Frühling wärmer und von heut auf morgen waren die Symptome weg. Den ganzen Sommer über Ruhe.

Letzten Freitag war ich mit Freunden abends draußen unterwegs, es war kalt und plötzlich setzte der Schwindel wieder ein. Ich kannte diese Art von Schwindel und wusste, daß es wieder los geht. Seitdem habe ich es wieder Tag für Tag, mal mehr, mal weniger. Manchmal mehrmals die Minute, manchmal ist für Stunden ruhe.

Ich werde morgen auch wieder zum Arzt gehen, aber ich sehe jetzt schon wieder sein ratloses Gesicht (mein Hausarzt/Internist ist wirklich gut und hinterher, er kümmert sich und forscht), aber er war Anfang des Jahres schon perplex und überwies mich an den Kardiologen und zum HNO).

Mittlerweile kann ich damit umgehen, aber einfach nicht zu wissen was das ist macht mich irre. Und das es so willkürlich auftritt.

Hat jemand schon einmal etwas ähnliches gehabt ?

Grüße aus Berlin

AbyBody030

HNO, Schwindelgefühl
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zweite Kieferhöhlen OP -> nun wieder Eiter und starke Schmerzen?

Hallo,

kurz zu meiner Vorgeschichte. Ich wurde genau vor 4 Wochen das zweite Mal (innerhalb von 5 Jahren) an den Nasenscheidewand, Kieferhöhlen, Stirnbeinhöhlen und Siebbeinhöhlen operiert.

vor der OP wurde ein bei mir ein DVT erstellt und mir wurde gesagt das sich in meinen Kieferhöhlen, Stirnbeinhöhlen und Siebbeinhöhlen entzündetes Gewebe befindet und die Belüftung der Nasennebenhöhlen nicht ausreichend ist.

Somit wurde mir zu der zweiten OP geraden.

Meine Nasenscheidewand wurde gerichtet, die Kieferhöhlen, Stirnbeinhöhlen und Siebbeinhöhlen wurden ausgeräumt.

Ich wurde bereits während der OP antibiotisch abgeschirmt. Die Ärztin meinte Sie habe kein Eiter in die Kieferhöhlen aber entzündetes Gewebe.

Nach der OP habe ich 6 Tage lang ein Antibiotikum eingenommen (ich weiss aber leider nicht mehr welches)

Seit letzter Woche habe ich wieder starke Schmerzen in Kieferhöhle und Stirnhöhle. Des Weiteren habe ich einen extrem süßlichen Geschmack im Mund und schnaube auch sehr gelben (schlecht riechenden Schleim) aus der Nase.

Nun war ich gestern beim Arzt und sie meinte das Sie kein Eiter sehen kann, allerdings habe ich eine Eiterspur im Rachen gehabt.

So langsam habe ich die Entschuldigung bitte die Schnauze voll. Ich habe langsam aber sicher das Vertrauen an die Ärzte verloren.

Ich hatte die Hoffnung, das die OP nun endlich meine chronische Nasennebenhöhlen Entzündung bereinigt. Jetzt hab ich nach der OP mehr Schmerzen als vor der OP.

Ich war nach der OP 4 Wochen krank geschrieben und habe seit meinem ersten Arbeitstag genau die gleichen Schmerzen wie vor der OP.

Ich kann nun nicht schon wieder krank machen, da meine Kollegin nächste Woche für 3 Monate auf Weltreise geht.

Was kann man jetzt noch machen ?

Ich nehme nun bereits Ibu 600, Sinupret Extract, Kortison Nasenspray, Dexphantenol Nasenspray und Bepanthen Nasensalbe.

Bitte helft mir.

HNO
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Trommelfell/Innenohrproblem?

Das hört sich villeicht blöd an, aber ich habe so ein kleines Endoskop fürs Handy. Am Montag Morgen habe ich ein komisches Gefühl im Ohr gehabt. Ich habe damit mal ins eine Ohr reingeschaut, nichts, danach ins andere Ohr, dort war dann etwas schwarzes drinne (ich vermute ein käfer?) hat sich auch so angefühlt als ob es sich bewegt. Ich wusste ganz genau wo es war, denn dort war ein rand aus Ohrenschmalz zu sehen. Ich bin dann eine halbe stunde durch die kälte zum Arzt und es hat sich wieder bemerkbar gemacht (vermutlich raus aus dem Ohr), beim Arzt wurde dann gesagt es ist nichts drinne, es ist nur dreckig und hat es dann mit warmem Wasser ausgespült. Zuhause habe ich dann nochmal geschaut und es war nur noch der Rand aus Ohrenschmalz da. Nun habe ich 2 merkwürdig aussehende dinge im diesem Ohr gefunden, die ich am anderen nicht feststellen konnte, sihe Bilder: imgur.com/a/qs2gD (angeblich spam mit http davor, einfach rausziehen)

Im Video sind es die ersten 3 Sekunden (nicht besser als die Bilder)

https://www.youtube.com/watch?v=kIxnNpVa280

Die Bilder sind nicht scharf, aber da ist so ein länglicher Pickel im Innenohr, den man auf dem ersten Bild sieht und auf dem zweiten seitlich des Bildes vermuten kann. Bei dem Trommelfell sieht es so aus als ob dort ein großer schwarzer Fleck wäre (kein schatten) und daran ein weißer Fleck, mittig sieht es leicht blutig aus. Es kribbelt immer noch in dem Ohr, könnte mir das aber auch nur einbilden.

sollte ich zum HNO gehen?

HNO, HNO Arzt, Trommelfell
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Gehörgangsentzündung?

Hallo! :-) Ich weiß, dass dieses Portal weniger für Ferndiagnosen geeignet ist. Allerdings ist Wochenende und ich werde erst am Montag zum Arzt gehen, da ich mich für den Notdienst im Krankenhaus nicht "krank genug" fühle. Vielleicht kann ja zwischenzeitlich hier jemand etwas zu meinem Krankheitsbild sagen. Es ist Folgendes:

Es hat mit ganz leichten Ohrenschmerzen und leichtem Juckzeiz im Ohr angefangen. Absolut auszuhalten, ich war sogar arbeiten. Man hat innen und außen am Ohr nichts gesehen, deswegen dachte ich, es geht schon vorbei. Gestern gegen Abend sah mein Ohr dann so aus (siehe Bild 1). Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mit dem Finger versucht habe, die Kruste etwas zu entfernen, die sich gebildet hat. Vielleicht sieht es deshalb ein bisschen blutig aus. Ich habe aber nicht stark gekratzt. Seitdem habe ich aber die Finger davon gelassen. Heute Morgen sah es dann so aus (siehe Bild 2). Nachts hat sich das Ohr etwas verklebt angefühlt, nun nicht mehr. Über Nacht sind auch die Schmerzen (die wirklich nicht stark waren) verschwunden.

Weiß jemand, was es sein könnte? Ich denke, eine Gehörgangsentzündung trifft am ehesten zu, allerdings habe ich weder starke Schmerzen, noch Probleme mit dem Hören, auch keine Angeschlagenheit / Fieber etc. Vielleicht kann ja jemand etwas dazu sagen. Ich werde aber am Montag definitiv zum HNO gehen, sollte es dann noch nicht weg sein. Vielen Dank im Voraus! :-)

Gehörgangsentzündung?
Juckreiz, Entzündung, Ohrenschmerzen, HNO, Ohr, Gehörgang, HNO Arzt
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Längerfristig abschwellendes Nasenöl bei chron. Sinusitis?

Guten Morgen,

ich habe einen längeren (seit letztes Jahr Winter) Leidensweg  hinter mir mit ständiger Erkältung und Kopfschmerzen. In den letzten Wochen war ich dann paar mal beim HNO deswegen. Ein CT der Nasennebenhöhlen wurde gemacht und die chronische Sinusitis (in den Kieferhöhlen und Siebbeinzellen bds.) hat sich bestätigt, sowie eine schiefe Nasenscheidewand mit einer Art Sporn und vermutlich Polypen. Dies würde wohl Belüftungsstörungen verursachen und deswegen werde ich die Entzündungen nicht los bzw. werden sie häufig akut.

Mein HNO gab mir beim vorletzten Besuch ein Nasenöl mit unteranderem Dexamethason und Nasivin, der Rest ist Neutralöl und Lanolin. Ich solle es mal probieren und schauen wies wird.

Dann war ich eben nochmal da zwecks CT-Befund besprechen und er erzählte eine OP wäre eine Lösung, ich soll aber erst weiter dieses Öl benutzten. Ich war so überrascht von dieser Antwort, dass ich in dem Moment nicht dran gedacht habe, nun habe ich aber Bedenken/Fragen:

  1. Besteht nicht die Gefahr der Abhängigkeit wenn man längerfristig abschwellendes Nasenöl benutzt?
  2. Ist die Benutzung des Öls nicht einfach nur Symptombekämpfung anstatt Ursachenbekämpfung? Ich mein wenn die anatomischen Gegebenheiten wohl ursächlich sind..
  3. Ist das Abwarten und "ölen" sinnvoll oder einfach nur Hinhalten und Zeitverschwendung? Ich laufe schon lange mit diesem Problem rum und bin körperlich und psychisch teilweise echt am Limit.. und immer diese Wartereien machen mich langsam ungeduldig.

Ich möchte mir daher noch gerne andere Meinungen einhohlen, bevor ich nochmal zum HNO geh und sozusagen seine Therapieempfehlung anzweifel. Den Arzt wechseln möchte ich auch ungern, da ich sehr sehr zufrieden mit der gesamten Praxis bin.

Liebe Grüße

Nase, HNO, Krankheit, Medizin, sinusitis
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Ständige Müdigkeit / Kopfweh / verschwommene Sicht / Gliedmaßen kribbeln - Kortison absetzen?

Vor einigen Monaten wurden bei mir Polypen diagnostiziert (starke Schleimbildung, gelegentlich Schmerzen im Ohr). Bevor er eine Operation vornimmt, wollte mein HNO diese mit Budesonid Nasenspray behandeln. Erst war es glaub ich ein Monat, mittlerweile verlängert auf insgesamt 3 oder sogar 4 Monate.

Seit einiger Zeit schlage ich mich mit schwerwiegenden Beschwerden rum, welche in der jüngeren Vergangenheit immer schlimmer wurden:

  • aktuell ständige Müdigkeit / Abgeschlagenheit (körperlich kaum Antrieb am Tag irgendwas zu machen, weniger Konzentration, nach 9/10 Std. Schlaf noch gerädert)
  • Gleichgewichtsstörungen, "schwarz vor Augen" wenn ich aus der Hocke komme o.ä., ein grundsätzliches Niveau an Schwindel
  • durch den Tag Wahrnehmung wie "durch eine Wolke"
  • sehr schnelles Einschlafen/Kribbeln von Körperteilen, insb. Gliedmaßen, also Armen und Beinen (Bsp: nur kurzes Ausstrecken eines Armes -> direkt Kribbeln, eine Person ein paar Minuten auf den Schultern tragen -> kann Hand gar nicht mehr bewegen
  • verschwommene Sicht, extrem "angestrengtes" Sehen, oft Blinzeln
  • gelegentlich Kopfschmerzen, "Drücken" im und auf dem Kopf
  • "unsauberer" und "schwieriger" Stuhlgang

Habe deswegen schon alles ausprobiert. Ausführlicher Gesundheitscheck beim Hausarzt, samt Blut etc: keine Auffälligkeiten, Blut ok, Schilddrüse ok, alles gut. Ernährungsumstellungen auch schon probiert. Bringen nix.

Erst jetzt bin ich auf das Nasenspray gekommen. Der Zeitraum, seit dem die Beschwerden schlimmer wurden, stimmt in etwa überein. Eine kurze Internetrecherche nach "Budesonid Müdigkeit" bringt übereinstimmende Ergebnisse (sanego.de).

Mein akutes Problem: Durch die ständige Abgeschlagenheit kriege ich im Alltag kaum mehr was hin schlafe ewig ohne je ausgeruht zu sein. In den nächsten drei Wochen stehen aber meine Klausuren an.

Mitte August wäre mein HNO-Termin zur Besprechung der Anwendung des Kortison. Was ich bisher sagen kann: das Nasenspray bringt keine wirkliche Verbesserung nach crica 3 Monaten Anwedung.

Nun zu meiner Frage: Wäre es "ok", das Nasenspray einfach ab heute Abend abzusetzen, ohne vorzeitige Rücksprache mit HNO? Vorher lieber in der Sprechstunde vorbeischauen und nachfragen? Ich verzweifle im Moment vollkommen und ringe nach jeder Möglichkeit, die Aussicht auf Besserung verspricht. Sonst irgendwelche Ideen, wie ich meine Probleme bessern könnte? Bin männlich, noch keine 20 Jahre alt.

Beste Grüße & vielen Dank im Voraus.

Kopfschmerzen, Augen, HNO, Müdigkeit, Nasenspray, Cortison, Gleichgewicht, Polypen
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Chronische Mandelentzündung - weiße Stippen auf Mandeln?

Hallo,

ich hatte vor einem Monat eine eitrige Mandelentzündung (besonders stark auf der linken Seite), die mit Antibiotika behandelt wurde. Direkt am 2. Tag nach der Antibiotikaeinnahme hatte ich kaum noch Halsschmerzen. Am 4. Tag hat sich bei mit starker Durchfall entwickelt. Ich habe diesen mit Perenterol behandelt, allerdings blieb der Durchfall / breiige Stuhlgang, es wurde nur auf 3-4x am Tag dadurch reduziert. Die Eiterstippchen sind auch von den Mandeln verschwunden während der Antibiotikaeinnahme. Das Antibiotikum habe ich zuende genommen und 2 Wochen danach immer noch Perenterol, damit sich mein Darm erholt. Mittlerweile geht es meinem Darm wieder gut.

Letzte Woche habe ich einen weißen Fleck auf der rechten Mandel entdeckt (ich muss dazu sagen, dass ich nach der Antibiotikaeinnahme nicht mehr meine Mandeln angesehen habe, weil ich ein Hypochonder bin und mir den Stress ersparen wollte, ich hatte ja schließlich keine Schmerzen mehr). Bis dato hatte ich aber noch keine Halsschmerzen. Am nächsten Tag entwickelten sich leichte Halsschmerzen auf der rechten Seite, die ich erstmal mit Tee trinken und gurgeln und Dobendan direkt behandelt habe. Am nächsten Tag waren die Halsschmerzen besser, am Tag darauf verschwunden. Die Halsschmerzen waren wirklich 1/8 so stark wie bei der eitrigen Mandelentzündung vor ein paar Wochen.

Nun hat meine rechte Mandel aber immer noch weiße Stippen. Im Moment zwei. Ich habe diese mit einem Wattestäbchen entfernt (das weiße war eher von harter Konsistenz als ich es entfernt habe), allerdings haben sich nach ein paar Stunden / Tagen neue weiße Stippchen gebildet. Da ich keine Halsschmerzen mehr habe, war ich bisher noch nicht beim Arzt.

Jetzt habe ich allerdings Dr. Google gefragt (was ich bereue) und habe Angst bekommen. Kann es sich um eine chronische Mandelentzündung handeln? Weil das Antibiotikum nicht so 100% aufgrund des Durchfalls geholfen hat? Im Internet liest man von chronischer Mandelentzündung oder "normalen" Diritrus. Ich weiß nicht genau, was ich machen soll. Soll ich erneut zum Arzt gehen?

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir vorher nie meine Mandeln angeschaut habe und somit auch nicht sagen kann, ob ich vorher und vor Jahren schon mal weiße Stippchen auf den Mandeln hatte. Meine letzte Mandelentzündung (bis die auf vor einem Monat) ist mit Sicherheit schon mehr als 5 Jahre her!! Meine Mandeln sind allerdings ziemlich gekrümpelt und haben auch so Einbuchtungen. In genau diesen Einbuchtungen befinden sich die weißen Stippchen. Die liegen also nicht auf den Mandeln sondern befinden sich in den Einbuchtungen! Letzte Woche war auch noch ein weißes Stippchen auf der linken Mandel, jetzt sind 2 auf der rechten Mandel.

Ich schiebe im Moment wirklich Panik, weil im Internet steht, dass sich eine Herzmuskelentzündung entwickeln kann und ich als Hypochonder habe irrsinnige Angst davor, schon seit Jahren..

Liebe Grüße

Halsschmerzen, HNO, Mandelentzündung, Chronisch, Herzmuskelentzündung
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Knalltrauma - wie hoch ist die Chance, dass es verschwindet?

Leider hat mir mein Freund im Streit die Autotür zugeknallt, voller Wucht! Ich war im Auto und in dem Moment sind meine beiden Ohren zugefallen, der Kopf hat geschmerzt! War bei den Ohren schon immer empfindlich, hab seit 3 Jahren sowieso einen Tinnitus, der sich aber gebessert hat. Ich hab nach dem Vorfall dumpf gehört, das Gefühl ging dann aber mit der Zeit langsam weg, ca nach einer halben Stunde. Wir waren da auf der Autobahn unterwegs und in dem Moment ist mir dann das linke Ohr aufgegangen unter schlimmen Schmerzen.

Zuerst dacht ich mir das vergeht, die Schmerzen blieben und der Druck auch. Das mein Tinnitus lauter wurde, schob ich komischerweise nicht auf den Vorfall. War 2 Tage danach beim Arzt der mir aber nur Nasentropfen gab und Seractil gegen den Druck, hab mir auch eingebildet es wurde besser. War gestern noch mal dort weil ich mir Sorgen mache, hören tu ich gleich wie vorher würde ich selbst einschätzen, nur überempfindlich und ein bisschen "bedrömmelt", schmerzen im linken Ohr und der blöde Druck geht nicht weg! Mein linkes Ohr fühlt sich "offen" an oder verwundet. Hab jetzt das volle Programm bekommen, Kortison für 4 Tage, 2x1 Vasonit 400mg, 2x1 Betahistin Actavis 24mg.

Durch die ganzen Medis fühl ich mich so benommen, hat er es vielleicht zu gut gemeint? Und wie hoch liegt die Chance, dass sich das wieder ganz bessert? Ich mach mir selbst Vorwürfe, dass ich nicht früher von einem Knalltrauma und dem lauteren Geräusch gesprochen habe, obwohl der Arzt meinte er wollte noch kein Kortison verordnen hat aber darüber nachgedacht. Wurde die Behandlung zu spät begonnen oder kann ich noch mit Besserung rechnen? Es wurde erst 8 Tage danach damit begonnen. Ich lese das sei zu später, es muss direkt der Tag danach sein...

Vielleicht denkt ihr ich übertreibe, aber mein Tinnitus hat mich damals stark traumatisiert! Wie kann ich mich jetzt am besten Verhalten oder selbst zur Besserung beitragen?

LG

Ohrenschmerzen, HNO, Ohr, Gehör
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