Zeh geprellt, nach 6 Wochen nicht beweglich?

Hallo,

Vor 6 Wochen trat mir mein pferd mit Hufeisen auf den großen Zeh. Dieser ist sofort dunkelblau und dick geworden. Röntgen in der Notaufnahme 1h später war ohne Befund. Bin am nächsten Tag nochmals zum Facharzt wegen sehr starken Schmerzen, außerdem lief der komplette Fuß bis zum Knöchel blau an. Wieder war das Röntgen ohne befund, der Zeh sei nur extrem stark gequetscht. Habe dann 1 Woche den Zeh nach anweisung des arztes entlastet und ruhiggestellt.

Jetzt, gute 6 Wochen später ist der Zeh immer noch dick, leicht bläulich verfärbt und der Nagel schwarz. Den Zeh selbst zu bewegen ist nicht möglich (nicht wegen der Schmerzen, es geht einfach nicht), laufen, langes Stehen, reiten ist in Schuhen kein problem habe keinerlei schmerzen. Versuche ich aber den Zeh mit den Händen abzuknicken, schmerzt es höllisch. Der Zeh lässt sich außerdem nur zu ca 30grad abwinkeln, auch mit festem drücken geht nicht mehr, als würde etwas klemmen.

Nun zu meiner Frage, ist es möglich dass evtl etwas anderes kaputt gehen kann durch eine Quetschung die im Röntgen nicht sichtbar ist? Dass Bänder oder sehnen durch eine Quetschung reißen halte ich für unwahrscheinlich. Auch die Gelenkkapsel geht durch eine Quetschung nicht kaputt meinte der Doc.

Was könnte meine Beschwerden auslösen?

Habe in 1 1/2 Wochen nochmal einen Arzttermin, aber vielleicht kann mir ja hier schon jemand weiterhelfen. LG

Orthopädie, Prellung, Zeh, Quetschung, Bruch
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Halsschmerzen seit 5 Monaten?

Hallo Miteinander

Ich leide bereits seit anfangs Februar und Halsbeschwerden (Schluckschmerzen und ständiges Trochenheitsgefühl). Die Schmerzen sind nicht extrem stark wie zB bei einer akuten Angina, aber sie verschwinden einfach nicht.

Ich war bereits am Februar 2x beim Hausarzt, welchmer mich am gleichen Monat noch zum HNO schickte, welcher mir Halsspray, Nasenspray und pflanzliche entzündungshemmende Tabletten gab. Er nahm mir Blut ab und konnte keine bakterielle Infektion oder ein Virus feststellen. Ich bekam etwas Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl. Die Halsschmerzen wurden stärker. Er schickte mich zum HNO Arzt.

Der HNO Arzt konnte feststellen, das meine Mandeln nicht gesund aussehen (verklüftet und gerötet). Ich bekam nach dem ersten Besuch beim HNO Antibiotika verschrieben (10 Tagestherapie). Die Schmerzen verbesserten sich, jedoch verschwanden sie nie komplett. Somit meine der Arzt ich hätte mit grosser warscheinlichkeit eine chronische Mandelentzündung —> Somit wurden mir die Mandeln anfangs Juni raus operiert (Ich hatte also vom Februar bis zum Juni diese leichten Schmerzen).

Bei der OP ist alles super gelaufen. Ca. in der 4. Woche nach der OP merkte ich, das diese Schmerzen nicht verschwunden sind. Also ging ich vor ca. 7 Tagen wieder zum HNO Arzt und er meinte, der Rachenbereich, wo die Mandeln vorher waren, sei gerötet. Ich bekam wieder Mittel zur lokalen Behandlung. Falls es nicht besser werden sollte, müsste ich wieder Antibiotika nehmen.

Da stehe ich jetzt, im 5. Tag der Antibiotikatherapie (von 6 Tagen) und ich habe immernoch die selben Schmerzen!!

Ich musste in meinen noch jungen 19 Jahren sehr oft Antibiotika aufgrund von akuten Entzündungen im Hals nehmen.

Hat irgendjemand eine Idee was das sein könnte? Bin ich vielleicht resistent auf das Antibiotika? Anscheinend weiss es keiner meiner Ärzte, weder der Hausarzt noch der HNO Spezialist.

Ich habe praktisch alles bereits probiert. Antibiotika, Angina MCC, Drossadin zum Gurgeln, Seractil, hunderte Hals und Nasensprays und jedes natürliches bzw pflanzliches Heilmittel von Honig bis zu Ingwer und Salbei.

Halsschmerzen, Angina, Halsweh, Mandelentzündung, Rachenentzündung, chronische Mandelentzuendung
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Soll ich zu einem anderen Arzt oder noch Abwarten?

Hey! Ich wurde gestern Nacht von einem Oberbauch/Flankenschmerz geweckt, der damals noch leicht war. Am Morgen dann, wurde er viel stärker und dann hatte ich so ein schmerzhaftes Gefühl im rechten Oberbauch und Flanken/Rückenschmerzen beidseitig, rechts aber viel schlimmer. Ich hab mich deshalb krank gemeldet und bin Zuhause geblieben um mich auszukurieren ( bin nämlich noch dazu erkältet und dachte, ich hätt mich vil. im Schlaf verlegt) die Schmerzen aber wurden viel schlimmer und aus dem Druckgefühl im rechten Oberbauch sind jetzt richtig dumpfe, ziehende, beim massieren auch stechende Schmerzen/Krämpfe. Dazu gekommen ist auch so ne krasse Übelkeit, Fieber und ich hab gar kein Appetit und Ekel mich teils jetzt auch vor Essen, was bei mir sehr komisch ist. Heute war ich beim Arzt also, um es mal abklären zu lassen und etwas dagegen zu bekommen, aber der meinte nur, nachdem er mir max. 1min zugehört hat, dass es sicherlich Wachstumsschmerzen sind (ich bin aber seit über 1/2 Jahr nicht mehr gewachsen) und hat nach mehreren Anforderungen meinerseits mein Oberbauch abgetastet und sagte dann, wieder nach max 1. min, dass es da Rippen sind und ich mir den Schmerz einbilde und das man die Ursache nicht finden kann. Ich hab aber dennoch starke Schmerzen! Was kann es sein, was sollte ich machen? Jemanden anderen aufsuchen kann ich ja theoetisch nicht mehr, weil es ja Wochenende ist und in die Klinik will ich ungern, bzw nur wenn es notfallmäßig ist.

Auf Tipps und gute Ratschläge würde ich mich sehr freuen.

Danke im Vorraus!

Lg

Bauch, Schmerzen, Allgemeinmedizin, Bauchschmerzen, Frauen, Hilfe, Internist, Übelkeit
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Wie mit Abszess Wunde umgehen?

Guten Abend!

Letzten Freitag (also vor ca einer Woche) wurde mir ein Abszess im Intimbereich operativ entfernt. Da ist jetzt eben ein relativ großes Loch (3 bis 4 cm Durchmesser würde ich schätzen). Da meine Mutter Krankenschwester ist, hat mir der Arzt nicht sonderlich viel dazu gesagt.

Also hab ich das so wie meine Mutter es kennt nun erstmal gehandhabt. Beim täglichen Duschen die Wunde ausspülen und den Verband zweimal täglich wechseln.

Nun war ich heute beim Hausarzt zur Kontrolle, dieser schickte mich dann zur Wundmanagerin, die sich das Ganze mal anschaute. Sie war nicht begeistert, sage ich mal und meinte das sei viel zu trocken. Auf jeden Fall hat sie mir komplett anderes Verbandszeug mitgegeben und meinte ich soll den Verband nur alle zwei Tage wechseln. Desweiteren soll ich auf keinen Fall mit Serasept desinfizieren (so wie ich es bisher - bzw meine Mutter- gemacht hab), sondern mit Octenisept.

Tja nun habe ich das meiner Mutter erzählt und die war gar nicht begeistert davon. Sie meinte, dass das regelmäßige Wechseln des Verbandes und das tägliche Ausspülen der Wunde das A und O dort im Krankenhaus sei. Außerdem meinte der Arzt, der meine OP durchgeführt hat, es wäre vollkommen egal ob ich Serasept oder Octenisept verwende. Ein anderer Arzt, den sie fragte und sehr schätzt meinte, dass Serasept das einzige sei, was so eine Wundheilung fördert (was sie wohl auch soeben im Internet nochmal gelesen hat).

Außerdem hat meine Mutter die Wunde immer mit einer Tamponade oder sowas "ausgestopft", die Wundmanagerin hat das nicht gemacht.

Ich hab einfach keine Ahnung, was ich jetzt machen soll, da jegliche Fachperson etwas anderes sagt. Hat jemand hier Erfahrung mit solchen Wunden? Was ist die bessere Methode und wie lange dauert der Heilungsprozess?

Wundversorgung, Abszess, Wundheilung
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Zu was passen diese Symptome?

Hallo liebe Community

Ich bin m. 18 Jahre alt und leide seit November 2017 unter gewissen Symptomen, welche mich leider sehr einschränken. Ich trinke keinen Alkohol, nehme keine Drogen und bin Nichtraucher. Angefangen hat alles mit häufigen Grippensymptomen anfangs November, welche aber nach 1-2 Tagen wieder verschwanden. Gleichzeitig litt ich auch an einem Eisenmangel. Dazu kam, dass ich einmal plötzlich starke Kopfschmerzen und anschliessend ein Taubheitsgefühl in der linken Schläfe bekam. Seither ging alles nur bergab. Immer wider hatte ich kurz Fieber (max. 39C), Kopfschmerzen und allgemein ein grippeähndliches Gefühl mit Schwäche, Übelkeit und Durchfall. Es verbreitete sich ein Taubheitsgefühl auf der linken Seite von meinem Körper. Zuerst nur Gesicht, Nacken und Arm und später auch unterer Rücken und im Bein. Diese Beschwerden kamen immer wider in Schüben und es ging mir teilweise ein wenig besser für paar Tage. Das ging so weit, bis ich im Krankenhaus durchgecheckt wurde, jedoch ohne Befund. MS, Geschlechtskrankheiten und andere „harmlosere“ Krankheiten wurden ausgeschlossen. MRI vom Kopf und Hirnflüssigkeit war unauffällig und im Blut war auch nichts zu sehen, was zu meinen Beschwerden passen würde. Ich bekam die Diagnose, dass ich Psychosomatische Schmerzen hätte. Ich bekam Pregabalin (Lyrica, max. Dosis 150mg pro Tag) und ein AD Valdoxan (25mg), welche ich aber nach paar Monaten wieder abgesetzt habe, weil es mir dadurch nur schlechter ging. Seit der Einnahme von Valdoxan plagen (plagten) mich auch Migräneanfälle, was natürlich auch nicht unbedingt einen Zusammenhang haben muss, jedoch seit dem Absetzen hatte ich keinen Anfall mehr, ausser einer paar Tage nach der letzten Tablette. Die ganze Geschichte und das Ungewisse haben mir grosse Sorgen bereitet und ich kam in eine Angst hinein und ging deswegen in eine psychiatrische Klinik. Helfen konnten sie mir dort leider nicht viel, jedoch habe ich es geschafft von dieser Angst wieder wegzukommen. Ich wurde also körperlich und psychisch untersucht und ausser der Angst (Stress) und Mangelerscheinungen wurde nichts festgestellt. Bis heute leide ich noch immer unter teilweise starken Kopfschmerzen, teilweise Konzentrationsschwierigkeiten, Nackenschmerzen, teilweise Rückenschmerzen, Taubheit linker Körperhälfte (jedoch früher schlimmer), teilweise Kribbeln in Händen/Füssen oder nur in linker Hand oder Fuss, Sehfehler nur im linken Auge, rote trockene Augen, geröteter schmerzender Hals, Ohrenschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen (vor allem Schulter, Knie, Ellenbogen), Müdigkeit/Abgeschlagenheit, erhöhte Temperaturen bis max 38C, Magen- und Darmproblemen (Verstopfung, Durchfall, Sodbrennen), Kreislaufproblemen (tifer Blutdruck bekannt) usw. Es geht mir immer wieder 2-3 Tage ein wenig besser, jedoch kommt dann wieder so ein Schub und die Beschwerden werden wieder schlimmer und ich fühle mich wie in einer Grippe.

Danke fürs durchlesen! Bin über jeden Vorschlag und jede Idee dankbar.

Symptomatik, rätselhaft
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Blutdruck ok aber Puls zu hoch mit Schwindel und benommenheit?

hallo ihr lieben wende mich an euch, da ich ziemlich verzweifelt bin.

zu mir: Ich bin 22 Jahre alt und treibe viel Sport ( Handball) , haben aber zurzeit noch trainingspause.

Am Sonntag bekam ich morgens, ung. eine halbe Stunde nach aufstehen ein stechen in Herzgegend und verspürte Atemnot. Ich habe dann meinen Blutdruck gemessen - dieser war dann ziemlich hoch ( 140 zu114) und der Puls war auch hoch, so um die 100.

Habe mich dann für eine halbe Stunde hingelegt. Dann hat sich das ganze wieder beruhigt. Ging dann am nächsten Tag mal zum Arzt und bekam dann ein EKG. Ergebnis war gut, nur der Puls war ständig auf 100. Musste dann noch den ganzen Tag ein Langzeitblutdruckgerät tragen. So bin dann damit ab auf die Couch. Heute war die Auswertung. Ergebnis: alles ok. Mir ist aber die ganze Woche über aufgefallen, dass mein Puls im Ruhezustand optimal war (62) jedoch wenn ich aufstehe und auch nur 5 Meter gehe, steigt dieser auf 100. Blutdruck ist durchgehend optimal.Desweiteren fühle ich mich seit Sonntag sehr schwach und auch benommen, fühle einen druck im Kopf, bin nicht richtig anwesend und manchmal ist mir schwindelig. Mein Arzt kann jedoch wegen den Werten nichts feststellen, da ich mich auch während den Messunge kaum bewegt habe. Habe ihm alles erzählt und bekomme nun am 30.7 ein belastungs EKG und am 31.7 ein Langzeit EKG.

Habe auch schon was von POTS Syndrom gelesen, welches durch Pfeifrisches Drüsenfieber ausgelöst werden kann. Hatte ein Pfeifrisches Drüsenfieber mal im Sommer 2016.

Diese Benommenheit und Müdigkeit machen mich sehr fertig und ich mache mir sehr viele Gedanken und sorgen, könnt ihr mir vielleicht helfen ?

Puls, Blutdruck, Müdigkeit, Benommenheitsgefühl
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Aufnahme auf Jugendstation (trotz älter als 18..)?

Hallo,

und zwar hab ich folgendes Problem..

Ich bin seit Anfang dieses Jahres in psychotherapeutischer Behandlung gewesen [zurzeit nicht mehr da mein zweiter Therapeut die Behandlung abgebrochen hat (und die Polizei verständigt hat) aufgrund eines Ausrasters (den ich nicht kontrollieren kann..) draußen vor der Praxis (wenn man sie überhaupt so nennen kann, da gibts nicht mal ein vernünftiges Wartezimmer)]

Und da wurde mir mehrmals empfohlen dass ich mich in stationäre Therapie begeben sollte, nur das Problem ist, aufgrund meines Alters (21.., ich fühle mich überhaupt nicht wohl damit) haben mehrere Jugendkliniken bereits abgesagt (obwohl bei vielen auf deren Website steht dass sie mich noch aufnehmen könnten mit dem Alter) oder dass sie eine Kostenübernahme von der Krankenkasse bräuchten (ausgerechnet hat mir die Krankenkasse nicht zugesagt, da ich anscheinend "zu alt" bin) um mich aufnehmen zu können.

Die Gründe dafür dass ich mich in eine Jugendklinik einweisen will anstelle von einer "Erwachsenenklinik" ist, dass ich mit meinem Alter einfach nicht zurechtkommen kann und es mir erhebliche Probleme bereitet darüber überhaupt nachzudenken, ich konnte kaum im Leben vorankommen mit den Problemen die ich schon seit vielen Jahren in mir trage, und es mir echt das Leben schwer macht..

Meine Therapeuten haben mir auch gesagt dass ich mit jugendtypischen Problemen zu kämpfen habe, und ich habe auch viel über Erwachsenenpsychiatrien gelesen, und die sind wesentlich distanzierter und nicht liebevoll wie die KjPs. (Zweiter Therapeut war Kjp und Erwachsenenpsychotherapeut, er hat sich aber sehr distanziert, kalt und auch unfreundlich gegenüber mir). Zwar bin ich jetzt eigentlich auch auf ner Warteliste von einer Erwachsenenpsychiatrie aber ich will das eigentlich gar nicht, auch hat mir die Klinik dort gesagt ich wäre wahrscheinlich falsch bei denen..

Ich bin nur noch am verzweifeln und es geht nur noch bergab mit mir und ich hab echt keine Ahnung mehr was ich machen soll, meine Eltern sind ebenfalls verzweifelt und wissen mir gar nicht mehr zu helfen

Deswegen wollte ich fragen was ich machen soll, und/oder ob es irgendeine Art Möglichkeit gibt sich in eine Jugendpsychiatrie/station einweisen zu können, oder ob man dafür irgendwelche speziellen Einweisungen oder Gutachten etc. bräuchte, oder ob es eine Art gemischte Station gibt wo Jugendliche und "junge Erwachsene" hinkommen könnten..

ich hätte mir wirklich früher Hilfe holen sollen aber meine Eltern haben mich einfach gehemmt.. es ist ja kein Mythos inzwischen dass man mit 18 schon lange nicht "erwachsen" ist..

LG, freue mich auf Antworten

Alter, borderline, Jugendliche, Krankenkasse, Psychiatrie, Jugendpsychiatrie, KJP
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Woher kommen diese Muskelzuckungen und Schlafprobleme?

Liebe Forenmitglieder!

Mich begleiten nun schon seit mehr als 3 Monaten "Hinweise" meines Körpers, dass etwas nicht ganz in Ordnung ist.  Begonnen hat alles mit großer Appetitlosigkeit und Rückenschmerzen, die unerklärlicherweise auftraten. Mein Arzt konnte diese Symptome nach einem Bluttest auf einen Vitamin D-Mangel zurückführen (17 ng/ml). Ich begann, wie von meinem Arzt angeordnet, mit einer 2-monatigen täglichen Vitamin D-Einnahme bzw. Vitamin K-Einnahme mit einer täglichen Dosis von 25.000 IE (Vit. D) bzw. 200 mikrogramm (Vit. K). Die Symptome verschwanden, der Vit. D-Wert im Blut stieg an auf 77 ng/ml, ich war erleichtert. Jedoch nicht lange, denn nach etwas mehr als einer Woche traten neue Symptome auf: Schlaflosigkeit sowie nachts permanentes intensives Muskelzucken vor allem in den Beinen und ein so intensiver Herzschlag, dass er ein wenig schmerzhaft war (ich vermute man bezeichnet dies als Herzklopfen). Ich tippte gleich einmal auf einen Magnesiummangel und das Internet bestätigte mich in meinem Verdacht: Ich las nämlich auf sämtlichen Webseiten, dass man Vit. D stets mit Vit. K UND Magnesium einnehmen sollte. Ich lies erneut einen Bluttest machen, doch alle Elektrolyte waren ok. Trotzdem versuchte ich es ein paar Tage mit einem Glas Magnesium-Brausepulver pro Tag und die Zuckungen sowie das Herzpochen wurden tatsäch schnell merklich besser (obwohl Mg-Wert im Blutbild gut war). Ich nahm nun so lange Mg, bis die Einnahme abführend wirkte und ich Bauchschmerzen davon bekam, also etwa 3 Wochen. Seit ich nun aus diesen Gründen kein Mg mehr nehme (etwa 2 Wochen) ist das Herzklopfen weg, jedoch begleiten mich vor allem nachts noch häufig die Muskelzuckungen und ich kann immer noch nicht wieder durchschlafen (obwohl ich wieder viel besser schlafe als vor der Mg-Einnahme).

Nun stellt sich mir die Frage: Liegt es am Magnesium, da sich die Symptome mit dem Beginn der Mg-Supplementierung sofort besserten? Oder kann es gar nicht am Magnesium liegen aufgrund des positiven Blutbildes und der trotz 3-wöchiger Mg-Einnahme immer noch vorhandenen Zuckungen sowie Durchschlafprobleme?

Ich bin über jede hilfreiche Antwort/Erfahrung mit Vit. D- und Mg-Mangel sehr, sehr dankbar!

Schlafstörung, Mangelerscheinung, Symptome, Vitamin D, Magnesium, Mangel, Muskelzuckungen
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kleine, aber gesunde Schilddrüse - Unterfunktion?

hallo leute,

ich bin (auch) eine der schilddrüsen-leidgenossen. seit der pubertät fühlte ich mich schlapp mit depressiven phasen, aber körperlich, hieß es, sei ich gesund. ich ließ mir immer mal wieder blut abnehmen, da war aber alles in ordnung, gut ok, mein schilddrüsenwert kratze immer am unterfunktionswert, aber das sei nicht behandlungswürdig. so weit ich weiß wurden ja die toleranzwerte angepasst, das heißt, mit einem tsh von 2,7 ist man ja heute doch schon in der unterfunktion, vor 10,15 jahren hieß das „normal“. auch hier stellt sich mir die frage: wieviel weiß die medizin wirklich und wieviel fischt sie im trüben?

nun waren vor einem halben jahr - endlich möchte ich frustriert sagen - meine schildrüsenwerte erhöht, sprich unterfunktion. es wurde von zwei ärzten ne sonographie gemacht. beide ärzte stellten fest, dass meine schilddrüse insgesamt zu klein sei. das interessante ist, dass der eine arzt meinte, ich hätte hashimoto und der andere, ich hätte kein hashimoto, weil das gewebe gesund sei und keinerlei anzeichen von knoten oder auflösungserscheinungen des gewebes zu erkennen sei. mir persönlich ist egal, wie man meine erkrankung nennt, hauptsache mir geht es besser.

ich bekam also l-thyroxin. die hausärztin wollte gleich, dass ich von heute auf morgen 50 mikrogramm nehme, hab ich aber nicht. lieber bin ich selbst aktiv geworden, hab mich überall informiert. ich hab also ganz langsam angefangen und ich habe es erst gar nicht vertragen. bei 25 mikro bekam ich herzrasen und konnte nicht schlafen. langsam hab ich mich dann auf 50 mikro gesteigert (war jeden monat zur kontrolle beim endokrinologen) und jetzt kommen endlich meine fragen (sorry!):

wie kann es sein, dass ich trotz substitution an gewicht zugelegt habe? ich dachte, das gegenteil sei der fall?

und: kann es sein, dass meine ernährung meine unterschwellige unterfunktion zur richtigen unterfunktion werden ließ, da ich seit ein paar jahren low carb esse? seitdem ich nämlich wenig kohlenhydrate esse, dafür aber mehr proteine, habe ich stärkere symptome.

zudem schwankt mein blutzucker (aber auch schon vor low carb). dieser ist manchmal deutlich zu niedrig. das wird dann zwar immer kontrolliert, aber dann heißt es nur „war wohl vom labor falsch gemessen“ oder so. aber wenn es immer wieder passiert mit dem blutzucker? ich muss dazu sagen, dass ich oft umziehe und ich deshalb die ärzte wechseln muss, so dass keiner meine „ganze geschichte“ kennt. dafür nehmen sich die ärzte auch keine zeit.

postive änderungen seit der substitution sind, dass ich weniger schlaf benötige und dass meine haut weniger juckt (was war das für ein drama mit den hautärzten! „schmieren sie halt cortison drauf!“ - ja danke auch...)

dennoch geht es mir weiterhin nicht 100% gut. die gewichtszunahme zum beispiel ist mist...

danke an alle leser und antwortenden. bin für alle tipps dankbar,

anna

Ernährung, gewichtszunahme, Schilddrüse, Schilddrüsenunterfunktion, Blutzuckerwerte
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Woher kommt die Taubheit in den Beinen?

Hallo,

ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Ich habe seit Beginn des Jahres Probleme mit Taubheit in den Beinen bzw. der Haut der Beine.

Die Taubheit tritt auf, wenn ich länger sitze - aber auch wenn ich gehe, stehe oder radfahre. Manchmal sind die Beine tagelang stellenweise taub, manchmal geht das Ganze schnell wieder weg. Bewegung und Stabilität sind nicht beeinträchtigt. Ausnahme: Zeitweise konnte ich meine großen Zehen nicht gegen Druck nach oben bewegen (zu Beginn des Jahres), aber auch das ist wieder verschwunden.

Der Vollständigkeit halber erwähne ich hier, dass ich im Laufe des letzten Jahres 25kg (ca 90kg Ausgangsgewicht, kein Sport, nur Ernährungsumstellung) abgenommen habe, sodass ich nun wieder Normalgewicht habe. Die Probleme die ich hier beschreibe sind ist NACH der Abnahme aufgetreten. Ich habe im Rahmen dessen auch Blutuntersuchungen machen lassen, ich hatte keine Mangelerscheinungen.

Im Laufe unseres Aktivurlaubs letzten Sommer/Herbst (nachdem die ersten 15kg runter waren) hatte ich fiese Rückenschmerzen im Lendenwirbelgebreich. Der örtliche Orthopäde meinte, ich wäre hypermobil und die Schmerzen würden vorbei gehen. Mit Hilfe von Rückenyoga sind die dann auch weggegangen, Rückenschmerzen kannte ich vom Übergewicht her schon, nur anders - insofern bin ich da abgehärtet...

Die letzten 10kg waren dann auch kein Problem, im Winter (Jan/Feb) traten dann noch einmal erneut Rückenschmerzen auf und ich bekam Massagen und Fango verschrieben. In der letzten Sitzung hat der Masseur komisch auf einen Nerv im Hintern gedrückt, was bis ins Bein rein zog. Damit haben die ersten Probleme mit dem Zeh begonnen.

Ich hatte zu Beginn dieses Jahres außerdem eine Blasenentzündung, die ich lange unbemerkt mit mir herumgeschleppt habe, der Neurologe bei dem ich bereits war vermutet, dass diese Entzündung sich auf die Nerven ausgewirkt hatte und die sich nun langsam wieder erholten. Da diese Entzündung eine Reizblase zur Folge hatte, bekam ich entsprechende entspannende Medikamente, die ich „bei Bedarf“ einzunehmen hatte. Inzwischen geht es wieder.

Um ernstere Ursachen auszuschließen war ich bereits im MRT, alles was irgendwie lebensbedrohlich oder zumindest extrem unangenehm wäre (Krebs, MS, Bandscheibenvorfall,...) wurde ausgeschlossen.
Weitere Untersuchungen wurden vom Neurologen nicht gemacht, da diese Elektroimpulse beinhaltet hätten und sich herausgestellt hat, dass ich (endlich! Bin Mitte 30...) schwanger bin.

Wären da nun Schmerzen oder wäre ich instabil irgendwie, wüssten die Ärzte bei denen ich inzwischen alle war, ein Mittel - aber ich habe keine Schmerzen. Ich habe nur Taubheit an wandernden Stellen der Beine. Das nervt einfach und ist gelinde gesagt ziemlich beunruhigend.

Der Neurologe ist, wie gesagt, der Ansicht, dass das eine Entzündung ist, die abklingt. Aber Entzündungen wandern doch nicht spontan durch die Gegend oder...?

Danke für‘s lesen, ich hoffe ich finde hier endlich Antworten.

Beine, Rückenprobleme, Taubheit, Taubheitsgefühl
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