Unklare Erkrankung - Lunge?

Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum, auf welches ich bei meiner verzweifelten Internetrecherche gestoßen bin.

Im vergangenen September habe ich mir während der Vorbereitung auf einen Marathon einen Infekt eingefangen. Nach einem langen, mehrstündigen Lauf im Regen hatte ich das Gefühl, eine starke Erkältung bzw. eine Bronchitis zu haben.

Die Symptome waren:

-Gliederschmerzen

-Sehr starkes Krankheitsgefühl

-Schmerzen in der Lung / den Bronchien (wie bei einem starken, tiefen Husten - Nur eben ohne Husten)

- Schmerzen an der gegenüberliegenden Seite am Rücken

-Der Hals fühlt sich wie zugedrückt / zugeschnürt an

- Gefühl, als würde Jemand meine Schultern runterdrücken

Ich hatte keinen Husten, Schnupfen, Fieber etc.

Natürlich war ich mehrfach bei meinem Hausarzt, der nichts feststellen konnte.

Nach ca 10 (!) Wochen klang dieser Zustand langsam ab.

Leider nur für kurze Zeit, denn seit dem tritt diese Krankheit immer und immer wieder auf.

Einige Wochen geht es mir gut, nach der kleinsten Anstrengung, beispielsweise ein anstrengender Tag oder ähnliches, "bricht" diese Krankheit wieder aus.

Manchmal nur leicht, so dass ich gerade noch meinen Bürojob ausüben kann. Manchmal aber auch wieder schlimm, so dass ich mindestens immer 1,5 Wochen krankgeschrieben zu Hause liege und nicht mehr am normalen Leben teilnehmen kann.

Zudem habe ich sehr oft große und schmerzhafte Aphten im Mund. Meistens kann ich dann weder richtig essen noch trinken. Zusätzlich habe ich Nachtschweiß in diesen Phasen.

Es ist als würde mein Körper / mein Immunsystem intervallartig zusammenbrechen!

In den letzten Wochen war mein Zustand in Ordnung, ich konnte Sport treiben und ganz normal "am Leben teilnehmen" - ich fühlte mich gut.

In der vergangenen Woche bekam ich ein leichtes Erkältungsgefühl und in der aktuellen Woche war "es" wieder so schlimm, dass ich die ganze Woche krankgeschrieben war / bin. Es geht mir sehr schlecht. Ich bin wirklich, wirklich verzweifelt und niedergeschlagen weil die Ärzte nichts finden können. Das große Blutbild war wiedermal unauffällig...

Folgende Untersuchungen wurden bereits gemacht:

- Mehrfach große Blutbilder die komplett unauffällig waren

- Lungenfunktionstest

- Röntgenbild der Lunge

- Allergien wurden ausgeschlossen

- Spiegelung des Hals und Rachenraums

- Ultraschall der Organe / vom Hals / vom Herz

- EKG / Belastungs-EKG

- Ausschluss von Borelliose und Eppstein Bar

- Schilddrüse unauffällig

- Vitamine und Nährstoffe sind gut

- Immunglobuline / Immunwerte im Blut sind gut

- Rheumawerte sind in Ordnung

Inzwischen wissen die Ärzte (in der Gemeinschaftspraxis) nicht mehr weiter und wissen auch nicht, zu welchem Spezialisten sie mich noch überweisen sollen.

Ich bin wirklich verzweifelt und "lebe" so seit einem Jahr. Ich weiss wirklich nicht mehr weiter...

Hat Jemand eine Idee wonach ich noch suchen könnte?

Immunsystem, Infekt, Lunge, Erkrankung
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Kleiner roter Punkt am Bauch(Blutschwämmchen?)?

Hey leute, vor ca. 3 Wochen ist mir an meinem Bauch ein kleiner roter Punkt aufgefallen. Ich weiß nicht genau, ob diese durch eine Verletzung entstanden ist oder schon vorher da war. Es war nämlich so, dass ich mir mit einer Schere meine Bauchhaare gekürzt hatte und mir dabei leider etwas vom Bauch zwischen die schere geklemmt habe. Ich wurde erstmal panisch, da ich dachte, dass ich mir jetzt den Bauch aufgeschnitten hatte, zum Glück war dem nicht so. Die haut war für ein paar Tage nur etwas pink-rötlich geworden.

Jetzt ist mir aber auch ungefähr an dieser Stelle, wo ich mich geschnitten hab an meinem Bauch, ein kleiner blutroter Punkt aufgetaucht, der nicht mehr zu verschwinden scheint. Es kommt mir so vor, als wäre er etwas kleiner geworden, aber groß verändern tut er sich nicht mehr glaub ich. Bei genauerem Hinsehen ist mir auch aufgefallen, dass dieser Punkt mehr so ne kleine Erhebung auf der Haut ist, ich glaub dass ist eines dieser roten Muttermale oder Blutschwämmchen(Hämangiome)? Dachte erstmal, es wär nochn kleiner Hautriss oder ein Bluterguss, aber es verändert sich nicht mehr, weder die Farbe noch die Größe, daher schließe ich diesen beiden Sachen mal aus.

Das hat mich anfangs irgendwie gestört, aber inzwischen ists mir auch wieder egal. Hab da auch manchmal bisschen rumgekratzt, weil ich dachte, dass es getrocknetes Blut sein könnte oder so.

Was ich mich nur Frage ist, ob das durch meine ,,Verletzung‘‘ entstanden sein kann oder der schon früher da war und mir halt erst jetzt aufgefallen ist, weil ich mich an der Stelle ja ,,geschnitten" hatte und deshalb verstärkt dieses Areal überprüft hab. Es ist höchstwahrscheinlich ein rotes muttermal, da es eine kleine rote Erhebung ist.

Haut, Verletzung, Dermatologie, Wunde, Schnittwunde, blutschwämmchen, Hämangiom, Gesundheit und Medizin
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Wie kann ich meinen Bruder beruhigen?

Hallo zusammen.

Ich bräuchte eure Erfahrung mit….nennen wir es mal Angstpatienten. Mein Bruder hat sich gestern beim Klettern die Rippen gebrochen. Er ist abgerutscht und wurde heftig gegen die Felswand geschleudert. Der Arzt meinte er hätte eine Rippenstückfraktur. Das ist anscheinend ein Rippenbruch bei dem eine Rippe an mehreren Stellen gebrochen ist und das Zwischenstück im Brustkorb beweglich ist. Das musste ich hier extra nochmal nachlesen: https://www.gelbeseiten.de/themenwelt/gl/Krankheiten-Therapien/Muskeln-Gelenke-Knochen/Wie-lange-dauert-ein-Rippenbruch-Behandlung-der-Verletzung

Meine Mutter hat beim Arzt kein Wort verstanden, selbst nach wiederholtem Nachfragen. Sie meinte er hätte es so kompliziert erklärt und mit seinem Fachchinesisch um sich geworfen.

Wie dem auch sei. Der Arzt meinte, dass bei so einem Rippenbruch eine Operation definitiv notwendig ist, da freiliegende Stücke innere Organe verletzen könnten.

Mein Problem: Mein Bruder hat tierisch Angst vor der OP nächste Woche. Besonders vor der Narkose. Er sucht sich schon die ganze Zeit Statistiken raus, wie viele Menschen nach einer Narkose gar nicht mehr aufgewacht sind. Er ist total panisch. Er hasst es über alles, keine Kontrolle über eine Situation zu haben. Ich habe ihn schon versucht zu beruhigen und ihm auch gesagt, dass diese OP gemacht werden muss, bevor es noch schlimmer wird. Aber ich komm einfach nicht an ihn ran.

Habt ihr Erfahrungen mit Menschen in eurem Umfeld, die vor einer Operation ähnlich reagiert haben? Was habt ihr in so einer Situation gemacht?

Ich bin für jeden Tipp dankbar!

Angst, Operation, Rippenbruch
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Verspannung und Schwindel durch die Arbeit / Stress?

Hallo,

ich bin gestern Abend schlafen gegangen und habe richtig gemerkt das mir schwindelig ist und das mein nacken wehtut. Also fühlt sich irgendwie ein bisschen steif an. Ich bin ein seitenschläfer und als ich meine augen zu hatte, hatte ich das gefühl das sich alles dreht un dmir war echt übel. Heute fühle ich mich irgendwie platt. Jetzt ist aber so, wenn ich mein Kopf nach hinten und nach vorne beuge dann dreht sich alles ein bisschen. Übelkeit hab ich noch, aber nicht mehr ganz so doll. Bin heute zu meiner Ärztin gegangen und sie hat was von Verspannung gesagt und hat mich erstmal bis freitag krankgeschrieben. Sie hat mir empfohlen ein Kirschkernkissen zu benutzen. Hilft das wirklich? Hab sie auch gefragt, ob das auch normal das ich auch durchfall habe. Sie meinte das würde ehe vom stress kommen. Unten am Lendenwirbel merke ich auch eine Verspannung, aber ich habe seit gestern meine tage. Ich wollte wissen, ob meine Verspannung auch was mit meiner arbeit zu tun hat. Ich arbeite in einem ambulanten Pflegedienst und hatte in den letzten vier Wochen, dreimal 7 tage dienste gehabt und diese Woche hätte ich auch gehabt. Meine mutter meinte das hätte damit zu tun. und soll mich erstmal ausruhen. ich bin ausserdem alleinerziehende mutter von zwei kindern (10 und 6 Jahre) und habe des Öfteren zu tun. Ich hoffe das vergeht wieder alles. Lagerungsschwindel hatte meine Ärztin ausgeschlossen, sie meinte ich wäre zu jung dafür (bin 29 jahre). ich habe auch eine Schilddrüsenunterfunktion und nehme gerade euthyroxin 88. Kann es auch davon kommen?

Bedanke mich im vorraus für die Antworten

Stress, Schwindel, Verspannung
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Schmerzen im Fuß nach Sturz was nun?

Hallo, ich hoffe ich kann hier viele Meinungen & Erfahrungen einholen.

Mein Problem: Vor ca. 2 Wochen bin ich gestürzt & dabei mit meinem rechten Außenfuß (Mittelfuß + kleiner Zeh) seitlich gegen die nächste Türkante gerutscht. Sofort wurde mir schlecht, der Fuß blau & dick um die Stelle herum & ich hatte tierische Schmerzen beim auftreten sowie in Ruhe. Am nächsten Tag bis heute kann ich nur leicht auftreten auf der Innenseite (so dass die Außenkante nicht belastet wird). Mein Hausarzt meinte er kann nicht in den Fuß rein schauen ob etwas gebrochen ist & legte mir einen leichten Verband an + eine Überweisung zum Röntgen. Im Krankenhaus wurde auch lediglich diesem Auftrag nachgekommen, ohne überhaupt die Binde zu entfernen/ es sich anzuschauen. Wurde dann ohne Ergebnis nachhause geschickt mit dem Satz, Bilder bekommt der Arzt (zu dem ich aber eigentlich nicht nochmal kommen soll).

Aktuell: Die Schmerzen werden immer heftiger (es sticht & drückt, ist kühl & fühlt sich an als steht mein kleiner Zeh nach außen ab), ich kann kaum laufen & bekomme bis jetzt keine zufriedenstellende Behandlung.

Meine Frage: 1. Was könnte mit meinem Fuß das Problem sein? 2. Sollte ich mit Krücken gehen bzw wie bekomme ich bei solch einem Problem überhaupt welche? Und 3. Wie soll ich weiter verfahren?

Ich danke euch herzlich im Voraus für eure Antworten ..

Verband, Schmerzen, Fußschmerzen, Hämatom, Krankenhaus, Prellung, Knochenbruch, Sturz, Krücken
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Sehstörungen,starke Erschöpfung, was kann das noch sein?

Hallo. Es geht um meine Freundin.

Angefangen hat es ca im Sommer 2017. Sie war zu dem Zeitpunkt schwanger (hatte eine Fehlgeburt mit Ausschabung). Hat sie ganz gut verkraftet,jedesnfalls finden in der Schwangerschaft die Symptome an. Und wird immer schlimmer.

Sie hat starkes Augenflimmern(aber nicht wie bei Migräne sondern anders, sie ist Migräne Patient aber dies ist anders und durchgehend) , ist sehr Lichtempfindlich, sieht schlecht in der Dämmerung, sieht unscharf. Manchmal tun die Augen etwas weh, ist Druck drauf sie hat keine Brille. Muss oft sogar in der Wohnung und abends draussen eine Sonnenbrille tragen. Sieht manchmal so bunte Punkte,hat seitdem auch Glaskörpertrübungen. Sie war bei mehreren Augenärzten und in einer Augenklinik. Alles ohne Befund. Das einzigste was gefunden wurde - trockene Augen. Erst nahm sie Systane Hydration, jetzt Bepanthen Augentropfen. Die Synptome sind immernoch da.

Sie wurde neurologisch komplett untersucht - Eeg-Mrt -Ct -Lumbalpunktion-Sehfeldmessung - Nervenmessung

Kein Befund. BLUTTEST auf eine Entzündung im Körper, kein Befund. Sie hat auch noch weitere Symptome

MÜDIGKEIT und Erschöpfung, jeden Tag muss sie einen Mittagschlaf machen,sie kann sich sonst nicht wachhalten. Oft Schwindel und Benommenheit, Tinnitus, Druck auf den Ohren und dem Kiefer.

Extrem Haarausfall,trockene Haare,verfilzungen.

Beim Hno wurde sie komplett abgecheckt. Sie war beim Zahnarzt, da wurde nix gefunden.

Nebennierencheck. Orthophäde (da ist sie eh regelmäßig).

Letztens ist sie durch den Schwindel zusammengebrochen (Krankenhaus - Notaufnahme Nruologie Ct,Bluttest usw, Neurologische getestet, wie immer ohne Befund). Stress hat sie nicht viel ausser die gesundheit.

Hat jemand noch irgendwelche Ideen+ Tipps für uns?

Was kann das sein? Sie hat Angst wirklich noch blind zu werden, sie kann nicht mehr arbeiten zurzeit und ist sehr eingeschränkt und körperlich schwach.

Augen, Gesundheit, Arzt, Augenarzt, Hausarzt, Medizin, Neurologe, Augenflimmern, Sehstörung
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Wie sind Ultraschall und MRT bei Verdacht auf Eierstockkrebs?

Hallo ihr Lieben.

Ich entschuldige mich schonmal, für den Roman.

Ich hab ja nun schon seit gut 9 Monaten jeden Tag Unterleibsschmerzen .

Die meiste Zeit befindet sich der Schmerz im rechten Unterbauch/Leistengegend.

Seit einigen Tagen ist es aber so, das der Schmerz auch in die linke Seite zieht.

Es ist teils ein stechender, teils ein ziehender Schmerz.

Ich bin mit meinen Beschwerden selbstverständlich schon beim Arzt und Gynäkologen gewesen. 

Mein Hausarzt geht von Verspannungen im Körper aus. Mein Gynäkologe konnte bei den Untersuchungen (vagina Ultraschall) nichts feststellen bis auf eine Veränderung der Zellen beim Pap Abstrich.

Ich war im letzten 3/4 Jahr auch noch bei 2 anderen Gynäkologen um mir eine Zweitmeinung einzuholen. Auch dort wurde per Vaginal US nichts entdeckt.

Wie sicher sind diese US Untersuchungen?

Mein momentan behandelnder Gynäkologe hat mir eine Überweisung zu einer Bauchspiegelung gegeben, welche ich voraussichtlich am 6.9. habe, weil er den Verdacht Endomitriose hegt.

Zu meinen weiteren Symptomen die ich im Moment so habe, gehören Rückenschmerzen im LWS Bereich und entlang der ganzen Wirbelsäule, Starke Regelschmerzen, schmerzen beim Geschlechtsverkehr (bereits seit gut 1 1/2 Jahren), ich habe keine Vergrößerung des Bauchumfangs bemerken können, habe keine Zwischenblutungen, die letzten Tage muss ich vermehrt Wasser lassen und meine Verdauung spielt auch verrückt. Hab oft starke Darmkrämpfe die mit Durchfall oder Verstopfung einhergehen.

Ich habe die letzten Monate auch vermehrt im Krankenhaus verbracht, aufgrund der Beschwerden. Dort wurde eine Darm- und Magenspieglung gemacht. Beides ohne Befund bis auf die Diagnose Reizdarm.

Ein MRT ubd Röntgen vom Becken wurde auch gemacht im Juni. Ohne Kontrastmittel. Auch hier wieder ohne Befund.

Ich hab in den letzten Monaten eine, sagen wir es mal „dezente“ Hypochondrie entwickelt. Das macht mich selbst verrückt. Alles muss sofort im Internet gegoogelt werden.

Meint ihr man hätte im MRT und in den ganzen US Untersuchungen , nach dem Zeitraum den ich jetzt schon Schmerzen habe, etwas gesehen? Ich hab echt Angst das vielleicht etwas übersehen wird.

Würde man in der Bauchspiegelung ESK sehen?

Ich bin übrigens fast 30, Kinderlos, verhüte nicht Hormonell und Krebs ist bei uns in der Familie nicht bekannt.

Schmerzen, endometriose, MRT, Ultraschall, Unterleibsschmerzen, Eierstockkrebs
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Weniger arbeiten aufgrund Reizdarm, wie kann ich Hilfe bekommen und wo?

Hallo, ich habe ca. 10 Jahre lang Reizdarm. Es fing mit einer Antibiotika Therapie an, der Arzt verschrieb mir präventiv AB, ich sollte das auch präventiv einnehmen damit nach der weißheitszahn op sich nichts entzündet.

Das ganze Prozedere und meinen Ärzteweg überspringe ich mal und komme zu dem Punkt der mich im Augenblick am meisten belastet.

Ich nehme jeden infekt mit, ich leide häufig unter migräne, momentan ist es wieder ganz schlimm mit meinem Reizdarm obwohl ich schon seit 2 Wochen Urlaub habe und den Urlaub genieße, mich viel entspanne, ich gehe gerne raus in die Natur doch seit ein paar Tagen komme ich einfach nicht mehr vom Klo weg. Ich falle auf der Arbeit häufig aus weil ich entweder migräne habe oder mich mein Reizdarm ans Klo fesselt. Man muss dazu sagen, wenn ich migräne hab sind das nicht einfach nur Kopfschmerzen sondern die Schmerzen sind so stark dass ich mich übergeben muss. Dagegen nehme ich triptane doch auch hier muss ich mich nach Einnahme erstmal hinlegen und bin erstmal zu nichts mehr in der Lage. Es wird wohl so oder so zu einem Gespräch mit meinem Chef kommen. Das Ding ist, Reizdarm wird als eine Krankheit dargestellt die nicht schlimm und nicht gefährlich ist und im Grunde genommen halb so wild. Praktisch aber bin ich nicht in der Lage mein Leben zu leben. Ich reagiere auf viele Nahrungsmittel mit Unverträglichkeiten, ich konnte viele Nahrungsmittel identifizieren aber auf diese zu verzichten gestaltet sich als schwer umsetzbar und erfordert immer eine gewisse Planung. Nach einem Arbeitstag bin ich so ermüdet dass ich einfach nurnoch schlafen gehe. Am besten geht es mir wenn ich garnichts esse. Ich fühle mich nicht fähig Vollzeit arbeiten zu gehen, einfach weil ich krank werde gleichzeitig will ich arbeiten weil ich meinen Job mag. Im Grunde genommen beeinflusst der Reizdarm mein ganzes Leben. Heute beispielsweise habe ich 20 toilettengänge hinter mir, ich konnte die Nacht nicht schlafen aufgrund starker bauchkrämpfe und schmerzen momentan fühlt es sich an als ob selbst Wasser meinen Darm reizt.

Gibt es irgendwas dass ich tun kann? Mich irgendwo melden? Einen behinderten Ausweis oder sowas in die Richtung. Irgendeine Art von Hilfe für chronisch kranke Menschen damit vielleicht mein Arbeitgeber steuerliche Vorteile genießen kann wenn er mich weiterhin nur bei reduzierter stundenanzahl beschäftigt?

Ich möchte meine wöchentliche Arbeitszeit reduzieren um eben auch nicht mit soviel Krankheitsfall im Betrieb zu verursachen. Gibt es da irgendeine Möglichkeit für Reizdarm Patienten?

Arbeit, Arbeitsrecht, berufsunfähigkeit, Tod, Beschäftigung, Reizdarmsyndrom, Teilzeit
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