Ich habe seit 7 Jahren starken Mundgeruch. Was kann ich noch dagegen tun?

Ich habe seit 7 Jahren starken Mundgeruch. Ich war damit schon bei meinen Hausarzt der hat mich den schon zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt und zum Zahnartzt geschickt. Im Oktober habe ich eine magenspiegelung. Ich glaube aber das das zu nichts führt. Sie sagt auch wen das nicht klappt müssen wir alles noch mal wiederholen. Das ganze fing an als ich von der 3 bis zur 7 klasse mir die Zähne 1 mal in der Woche geputzt habe. Jetzt putzte ich mein Kompleten Mundraum gründlich. Meine Zahnärzte sagen auch das meine Zähne sehr gut außen. Dazu sollte ich noch sagen das ich an einer IGA nephrites leide. Ich habe aufgrund meines Mundgeruches auch Störung wie wen jemand zu dicht vor mir steht das ich mein Mund nicht mehr aufkriegen oder das wen ich im Buss sitze ich nicht reden kann. Ich bin jetzt vor 2 Jahren umgezogen und habe seit dem keine Freunde gefunden. Seit dieser Zeit sitzt ich fast jeden Tag zuhause und Zocke. Es kann nicht so weiter gehen ich habe nächstes Jahr schon mein Schulabschluss. Ich kann ja so nicht auf Arbeit auftauchen die schmeißen mich doch nach 2 Monaten wieder raus(ich spreche aus Erfahrung). Ich merke das auch wen ich spreche und der oder den ins Gesicht dabei gucke das sie anfangen zu husten. Ich bin in zwischen echt verzweifelt. Wen da auch mal bald nichts passiert werde ich mich wohl Komplet zurückziehen. 

Hygiene, Magen, HNO, Mund, Mundgeruch, Zahnarzt
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Ich weiß nicht was mit mir los ist :(

Ich mochte Euch mein Problem schildern, welches für Euch vermutlich komisch klingt. Ich bitte euch dennoch dies Ernst zu nehmen.

Erstmal zu meiner Person: Ich bin männlich, 24 Jahre alt, derzeit Arbeitslos

Zum Problem: Meine Stimmung ist sehr schwankend, sie kann tagelang gut sein, genauso Tagelang schlecht. Ich bin dann sehr gereizt und möchte einfach nur Schlafen. (12-14 Stunden sind wenn es geht keine Seltenheit) Aktivitäten die mir sonst Spaß machen (mit dem Hund rausgehen usw.) sind dann auch eher eine „Pflichtaufgabe“. Alles was nicht unbedingt sein muss wird auch nicht gemacht. Allgemein vernachlässige ich meine Pflichten (Zahlungen, Termine usw.) und auch die Selbstsorge Gesundheitlich ist ehrlich gesagt miserabel (hauptsächlich die Zähne leiden sehr und eine Behandlung ist mehr als überfällig)

Ich nehme mir (fast) jeden Tag vor das zu verändern, aber das wird dann doch nie was. Der Wille ist dann immer weg.

Wenn meine Stimmung eher negativ ist bin ich schnell gereizt, allerdings nur verbal was ich eigentlich auch nicht will weil ich kurz danach weiß dass ich mit genau diesem Verhalten Menschen verletzte die mir Nahe stehen.

In seltenen Fällen (1 mal im Monat, höchstens 2 mal) hab ich morgens Angst. Ich weiß nicht wovor, es ist so als ob ich eine Vorahnung hätte, es würde heute was schlimmes passieren. Ich bin dann besonders vorsichtig und gehe nur dann raus wenn es absolut nicht anders geht.

Kurz: Ich weiß nicht was mit mir los ist. Vielleicht könnt ihr helfen.

Hygiene, Müdigkeit, Psyche
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Vom Fußpilz zum Waschzwang - Ist wirklich alles "dekontaminiert"?

Hallo Leute, ich wende mich hier in einer peinlichen aber auch ernsten Situation an euch und hoffe auf ernstgemeinte Antworten.

Vor einigen Jahren bekam ich einen Fußpilz an der Seite des Fußes, vermutlich im Schwimmbad. Er wurde mit einem Mix aus der Apotheke behandelt und zusätzlich meine Socken vor der Wäsche mit Desinfektionsittel eingesprüht. Er verschwand dann auch wieder nach einiger Zeit und damit war gut. Es war als wenn es eine normale Wunde gewesen wäre. Salbe drauf, Hände waschen, Feierabend. Letztes Jahr das gleiche nochmal.

Anfang diesen Jahres bekam ich ihn nochmal. Wieder an der wohl anfälligen selben Stelle. Der Grund war vermutlich nicht desinfizierte Arbeitsschuhe, die ich nicht regelmäßig sondern nur zu bestimmten "Anlässen" angezogen habe. Diese existieren jetzt nicht mehr. Dennoch habe ich monatelang mit diesem Pilz kämpfen müssen, denn diesen Mix aus der Apotheke gab es nicht mehr, es wurden andere teils kortisonhaltige Salben verschrieben, das allermeiste half gar nicht, das andere nur wenig. Bis ich dann endlich auf das Wundermittel "Lamisil" gestoßen bin. Damit bin ich den Pilz jetzt losgeworden. Die Stelle am Fuß ist zwar immer noch rot ab und zu, juckt aber nicht mehr oder sonstiges. Demnach hoffe ich, den Pilz jetzt los zu sein, genaueres wird mir mein Hautarzt nächste Woche sagen können.

Das eigentliche Problem ist, dass ich mir jetzt einen großzügigen Waschzwang angeeignet habe. Aber auch nur deshalb, weil ich in der Zeit wo der Pilz nicht weggehen wollte so viel gelesen habe bezüglich Hygiene. Die Meinungen übertrafen sich, wie folgt zu sehen - Hygienemäßig mache ich nun folgendes:

  • Sämtliche Wäsche wird mit Hygienespüler gewaschen, Bettwäsche zusätzlich auf 95 °C, Socken bislang auf 60 °C (manche behaupten diese Hygienespüler würden rein gar nichts bringen... ahja ist klar... und Pilzsporen sollen ja sogar 95 °C überleben...)
  • Schuhe werden immer mit einem Billigdesinfektionsmittel eingesprüht (da muss was spezielles her, sagt man...)

Es ist heute so, dass ich jedes mal nach dem Bett machen die Hände waschen muss. Jedes mal wenn ich Wäsche in die Maschine geladen oder aufgehangen habe. Ich darf nicht mal den Wäschekorb anfassen ohne mir danach die Hände waschen zu müssen. Ja sogar habe ich Angst, dass mein Schlafsofa kontaminiert sein könnte, weil die Sporen ja durch das Laken durchdringen könnte. Und selbst wenn ich einzelne Sachen mit DanKlorix abasche, z.B. die Waschmaschine, muss ich trotzdem danach noch Händewaschen. Sobald ich meine Hose ausgezogen habe und für die Wäsche auf links gedreht habe, muss ich Händewaschen, es könnten ja Sporen an die Hose unten gekommen sein. Usw.

Ich weiß es ist sicher übertrieben. Aber wieviel übertrieben genau? Oder kann ich ganz einfach alles ganz normal anfassen nach oben genannten Hygienemaßnahmen ohne dass etwas noch mit den Pilzsporen versehen ist? Bringt ein Hygienespüler was? Dringen Sporen durchs Laken durch ins Bett? Fragen über Fragen die mich beschäftigen...

Fußpflege, Hygiene, Fußpilz
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Dringende Frage an Dr.Hendrickson von Zahnarztlügen bzgl pochendem Zahn

Hallo Dr. Hendrickson :)

Ich hoffe, das Glück zu haben, dass Sie mir auf meine Frage antworten.

Beide Bücher von Ihnen habe ich verschlungen. Vor 4 Jahren wurde bei mir festgestellt, dass der Backenzahn eingebrochen war und von innen zerfressen, laut Zahnärztin. Sie bohrte und meinte, es sei knapp vor der Wurzel. Sie könne es füllen, aber früher oder später müsste ich mit einer Wurzelbehandlung rechnen.

Seit 1 - 2 Wochen fängt der Zahn an zu rumoren, seit etwa 3 Tagen pocht er den ganzen Tag. Es sind jetzt nicht wirkliche bzw starke Schmerzen, vielmehr dieses andauernde Pochen/Pulsieren und drücken ist zermürbend. Ich nehme an, es hat sich Sekundärkaries gebildet und jetzt hat sich der Zahn/die Wurzel entzündet. Fühlt sich auch so an, als würde sich der Zahn oder die Kunststofffüllung etwas verschieben, zumindest passt seit heute Morgen der Zahn nicht mehr so ideal zum gegenüberliegenden beim Aufbeissen. Geschwollen ist bisher nichts, ich habe nur wärmere Backen. Nachts und bis ich aufstehe tut nichts weh, pulsiert auch nichts. Wenn ich mich vornüber beuge pulsiert es stärker.

Ich esse seit einer Woche nichts zuckerhatiges mehr, mit Xylitol putze ich mir schon seit einem Monat die Zähne, heute habe ich angefangen mit Chlorhexidinspülung. Habe vor jetzt erstmal nur Rohkost zu essen, evtl Fleisch. Da ich noch eine Säure-Basenkur mache, nehme ich täglich Basenpulver ein, in dem sehr viel Calcium und Magnesium enthalten ist. Solang die Wurzel noch lebt bzw der Zahn noch mit Blut versorgt wird (wovon ich ausgehe in Anbetracht des Pochens), müsste sich ja über's Blut wieder was einlagern können.

Sollte ich mir am Mittwoch vom Hausarzt Antibiotika und Fluoridlack verschreiben lassen?

Wie schätzen Sie das ganze ein? Meinen Sie, der Zahn ist zu retten? Wenn ich jetzt wirklich keinen Zucker mehr zu mir nehme und jeden Tag spüle. Mache auch zwischendurch Ölziehen. Soll ja auch entgiften.

Schmerzmittel will ich nicht nehmen, deshalb werde ich mir Globuli besorgen. Zum Zahnarzt will ich auch nie wieder. Und wenn, dann lass ich mir den Zahn endgültig ziehen. Aber kein herumgedoktore mehr.

Liebe Grüße und ich kann ihre Antwort kaum erwarten :D

Hygiene, Zähne, Mund, Zahnpflege
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