Leichter Harnverhalt. Ursache?

Hallo,

ich habe seit Mittwoch Nacht folgendes Problem. Ich habe Abends masturbiert, und musste dann in der Nacht Pinkeln. Hier habe ich dann festgestellt, es ging nicht. Es kam zwar immer dieses Gefühl auf, dass der Urin kommt, aber das verschwand dann wieder. Das ganze hat ca. 1 Stunde gedauert. Seitdem habe ich weiterhin Probleme beim Wasserlassen. Es dauert nicht mehr so lange, aber dennoch merke ich immer, das Gehirn gibt den Befehl, aber der Urin muss irgendwie erst ein Hindernis überwinden, bis er fließt. Manchmal spürt man ihn bis in die Harnröhre. Manchmal kommt dieser dann nach 10 Minuten, manchmal nach längerer Zeit. Ich habe keine Schmerzen, keinen ständigen Harndrang, kein Ziehen. Kein Brennen beim Wasserlassen. Alles ist völlig normal, bis ich dann regulär zur Toilette muss. Was kann dies sein? Habe ich eine Chance, dass dieses merkwürdige von allein Symptom wieder verschwindet? Um einen Harnwegsinfekt vorzubeugen, trinke ich momentan viel, und nehme Canephron und Aqualibra, da es ja pflanzlich ist, ohne Nebenwirkungen.

Jetzt ist es so, dass sich die Wartezeiten schon spürbar verkürzt haben, und die Urinabgabe ist auch im kürzeren Zeitabständen von 3-4 Stunden möglich, also eigentlich normal. Besteht die Möglichkeit, dass es sich hier um eine temporäre Reizung o.ä handelt?

Bin 32, männlich

Urin, Urologie, Harndrang
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Unklare Formulierung im urologischen Befund. Wie ist das zu verstehen?

Hallo, das Thema ist heikel, aber ich werde versuchen, möglichst korrekt zu formulieren. Also es geht um folgendes: bei der ambulanten urologischen Vorsorgeuntersuchung wurde festgestellt, das die Entleerung meiner Blase immer sehr langsam vonstatten geht. Deswegen wurde ich ein Krankenhaus zur ambulanten Untersuchung überwiesen. Diese dauerte ca. 1 Stunden und war etwas peinlich, weil Sie bei entblößtem Unterkörper stattfand. Ich habe mich aber absolut korrekt verhalten und versucht alle ungewollten körperlichen Reaktionen zu unterdrücken, was mir im Großen und Ganze auch recht gut gelungen ist. Im Befundbericht ist nun eine hochgradig prolognierte Miktion vermerkt und ein zweiter Termin für eine Zystokopie wurde vereinbart. Was mich aber etwas verstört, ist folgender Satz im Befund-Bericht: "... NL frei. Äußeres Genital reizlos. ZN C.C....". Ich vermute mal mit "reizlos" ist nicht der optische Eindruck gemeint. Sondern die Tatsache, dass trotz Berührungen durch Ärztin und Helferin keine E. erfolgte (ich war sehr bemüht entspannt zu sein und alles unter Kontrolle zu halten). Aber was bedeutet nun übersetzt: "Äußeres Genital reizlos" ? Dass keine gereizte Reaktion erfolgte, was normal gewesen wäre? D.h., das etwas bei mir nicht in Ordnung ist in Bezug auf dieses Körperteil? Also dass die Reaktion unnormal oder bedenklich war? Oder ist das vielleicht so eine Geheimsprache wie bei Arbeitgeber-Zeugnissen? Ich vermute mal, einige die das lesen, werden jetzt lachen. Aber ich bin doch ziemlich beunruhigt. Muss ich mir Sorgen machen wegen dieses Satzes? Für Antworten: danke im Voraus

Urin, Urologie, Untersuchung, Befund, Genitalien
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Wieso aufeinmal ein Urintest?

Liebe Leser,
ich schildere euch eben meine Situation, weil ich mich Momentan sehr belastet fühle und nicht schlafen kann. Es ist in letzter Zeit oft aufgetreten, dass mein Urin sehr dunkel war oder, dass ich schmerzen beim Wasserlassen hatte. Zuletzt hatte ich auch ein riesen Streifen Blut im Urin. Es kamen auch Nachblutungen. Deswegen bin ich sofort zum Urologen gegangen. Es war abgemacht, dass meine PSA-Werte gecheckt werden sollten, weil wir in der Familie schon Prostatakrebs-Erkrankte hatten. Zudem sollte geröntgt werden. Dies ist passiert und es wurde mich gesagt, dass alles ok ist und Blut abgenommen wurde auch. Die PSA-Werte sind auch im normalen Bereich. Ich habe mich beim Röntgen aber extrem schlecht gefühlt, weil die Dame, die mich geröntgt hat extrem fürsorglich war und irgendwie immer fürsorglicher war. Nach dem Röntgen ist sie zum Arzt gegangen und hat gesagt, dass keine Tumoren oder Steine zu sehen sind. Aufeinmal meinte sie zu mir aber, dass ich am selben Tag und die Woche danach einen Urintest machen muss, was im vorhinein nicht abgesprochen war. Ich habe mich durchgehend irgendwie schlecht gefühlt und habe mich auch nicht getraut zu fragen, wieso aufeinmal ein Urintest gemacht werden soll. Von sowas hat mir der Arzt im vorhinein nichts gesagt. Vorallem wieso wird der Urin nochmal die Woche danach irgendwie etwas weiter weg geschickt. Wieso zweimal hintereinander ein Test auf bösartige Zellen.

Meine Frage ist, ob der Arzt einem direkt sagt was Sache ist, wenn er eine Vermutung hat oder wieso wird aufeinmal ein Test durchgeführt ohne, dass ich dies angesprochen habe. Die PSA-Werte wurden auch auf meinen Wunsch kontrolliert. Ich bin irgendwie momentan total belastet und kann wegen dem Wochenende auch nicht nachfragen. Kann mich ein Fachmann aufklären? Wird dieser Test immer durchgeführt oder gibt es Grund zur Sorge? Wie kommen die aufeinmal auf bösartige Zellen?

Ich würde mich über eine schnelle Antwort freuen, weil ich wirklich einfach nicht schlafen kann und es mir schon seit dem ganzen Tag extrem schlecht geht.

Liebe Grüße

Krebs, Urin, Urologie, Urologe
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Prostataprobleme als junger Mann?

Hallo! Ich habe nun seit ungefähr 1 Jahr ein Anliegen bezüglich meiner Blase Gespräche bei Urologen waren stets ergebnislos, Blasenspiegelungen und Blasenfunktonstests unauffällig.
Die Prostata wurde nie in einen Zusammenhang mit meiner Problematik gestellt. Ein durchgeführtes MRT ließ auch keinerlei neurologische Ursachen erkennen.

männlich 25 Jahre alt

Meine aktuellen Beschwerden

  • Schwacher Harnstrahl, der hier und da inzwischen sogar öffter abbricht. Wo er ursprünglich morgens schwächer war als den Rest des Tages, ist er nun zu jederzeit kraft - und drucklos
  • Miktionsbeginn lässt zum Teil sehr lange auf sich warten..
  • Mehrmals am Tag Harndrang, völlig egal, wie voll die Blase letztendlich ist. Es wirkt, als würde sie bei den kleinsten Mengen reagieren und sich bemerkbar mache
  • Im sitzen verspühr ich desöffteren einen dumpfen Druck im Unterbauch
  • Harnstrahl ist, wenn er mal etwas konzentrierter ist, geteilt
  • Ab und an verspühre ich in der Harnröhre ein kurzes Brennen nach dem wasserlassen .
  • Urin ist meistens trüb
  • Aufgebauter Druck beim Stuhlgang ab und an auch sehr kraftlos.(Relevant?)
  • Nachtröpfeln
  • Auch direkt nach dem Wasserlassen oft das Gefühl, die Blase sei nicht gänzlich leer.

Ursprünglich hatte ich als Laie eine überdehnte Blase vermutet, nachdem ich mir selbst ein wenig Input einwerfen musste, da keiner der Urologen klare Ergebnisse und Ursachen vorzulegen wusste. Inzwischen seh zumindest ich es allerdings so, dass diese Beschwerden sehr nach einem Prostataleiden aussehen? Zwei der Urologen in der Vergangenheit wollen während des Ultraschalls eine größere Prostata gesehen haben, als sie für mein Alter üblich sei. Weshalb ich erst diese Verbindung zwischen Symptomen und Ursache knüpfte. Auch hatte ich einmal diesen Alphablocker Tamsulosin 0,4mg verschrieben bekommen, welcher ja genau dafür gedacht ist, solcherlei Beschwerden zu lindern. Das tat das Medikament anfangs auch. Der Strahl war fester und breiter, der Miktionsbeginn ließ nicht halb so lange auf sich warten. Jedoch wurde Tamsulosin je länger ich es einnahm, unzuverlässiger und unzuverlässiger, bis es letztenendes gar keine Milderung mehr verschaffte

Beschwerden, die bei mir bisher Ausblieben: - Ich hatte trotz allem nie eine Blasenentzündung - Ich hatte bisher keine Blasensteine - Sämtliche Urinproben waren bisher unauffällig - Harnverhalt hatte ich bisher - zumindest laut Urologen - noch keinen - Ultraschallergebnisse berichteten immer von einer geleerten Blase (0-20ml Restharn - angeblich nicht bedenklich, jedoch inzwischen spürbar nach dem Toilettengang)

Ist es wirklich möglich, als junger Mann eine solch vergrößerte Prostata zu haben dass sie ihm diese Beschwerden aufhalst? Gibt es irgendwelche Einflüsse und Faktoren, die das Wachstum vielleicht beschleunigt haben könnten? Zum Beispiel regelmäßiger Verzehr übermäßg scharfer Speisen?

Ich bin Therapielos und fühl mich damit arg allein gelassen + es wird immer schlimmer.

LG

DanieLei

Blase, Prostata, Urin
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Meine Tochter verliert tröpfchenweise Urin obwohl sie vorher sehr lange trocken war

Meine Tochter (3 Jahre + 5 Monate) ist seit Januar am Tag trocken. Selten passierte ihr mal ein kleines Unglück. Seit etwa 3 Wochen verliert sie nun mehrmals täglich tröpfchenweise Urin. Unmittelbar vor dem Toilettengang. Sie sagt Bescheid dass sie Pipi muss, wir gehen zügig zur Toilette und dann hat sie schon einige Tropfen in ihrer Hose. Es ist nicht viel, gerade soviel dass wir ihre Unterhose wechseln müssen. Anfangs dachte ich mir nichts und hab ohne großes Aufsehen die Hose gewechselt. Als es weiter anhielt sagte ich ihr, sie dürfe nicht so lange warten und müsse früher zur Toilette gehen. Aber es wurde nicht besser. Sie selbst ist total traurig wenn das geschieht, also ich kann ausschließen dass sie es absichtlich macht. Andere Begleitsymptome hat sie keine, sie muss nicht öfter als sonst zur Toilette, der Urin sieht normal aus, es riecht nicht komisch und Schmerzen hat sie auch keine, auch kein Fieber oder ähnliches. Deshalb dachte ich auch anfangs es sei eine Phase, ich zog garkeine organischen Ursachen in Betracht, und das obwohl ich selbst eine Fehlbildung der Harnröhre habe, es ist ein Knick der den Ablauf des Urins erschwert und weswegen ich schon 2 Mal Nierensteine hatte. Heute rief ich bei unserem Kinderarzt an und beschrieb der Sprechstundenhilfe den Fall, diese war sehr besorgt und bestellte uns gleich für Montagfrüh. Was kann das nur sein? Bin sehr besorgt.

Kleinkind, Symptome, Urin
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