Treppensturz auf Becken, stechender Schmerz, was tun?

Am Samstag bin ich auf einer nassen Treppe ausgerutscht. Zuerst mit dem rechten Ellenbogen aufgekommen, dann mit der linken Seite vom unteren Rücken (Becken/Steißbein/Hüfte). Für die ersten zwei Minuten habe ich kaum sehen können, wollte dann aufstehen, hatte aber unheimliche Schmerzen und dachte es wäre etwas gebrochen. Bin dann runter gegangen, hab mich hingelegt und eine Freundin angerufen, die mit mir zum Krankenhaus ist (bin momentan in Marokko unterwegs und noch für die nächsten vier Wochen hier).

Dort haben sie meinen Rücken abgetastet, gecheckt wo die Schmerzen liegen und geröntgt. Gebrochen ist wohl nichts. Anschließend haben sie mir ein paar Schmerzmittel gegeben (Codeine), die ich allerdings erstmal weg gelassen habe.

Nun ja, jetzt sind vier Tage vergangen und ich hab das Gefühl, dass es eher schlimmer als besser wird. Stehen und liegen waren bisher die Positionen, die in Ordnung waren, die tun inzwischen allerdings weh. Laufen war die ersten zwei Tage ok, tut aber seit heute ebenfalls weh. Mit weh tun, meine ich extrem stechender Schmerz bei jeder falschen Bewegungen, meistens, wenn ich das Becken nicht gleichmäßig belaste. Neu ist, wenn ich tief ein atme, schmerzt mein linker hinterer Rücken.

Seltsam ist, dass ich extrem stark gefallen bin, aber keinen einzigen blauen Fleck habe.

Bisher war der Schmerz recht zentriert in einem Punkt (Becken, links dem Steißbein), zieht aber immer weiter hoch links von der Wirbelsäule (Wirbelsäule selbst schmerzt nicht).

Bin nun etwas ratlos, wie ich am besten damit umgehen soll. Liegen, am besten nicht bewegen? Kühlen oder wärmen? Hatte jemand etwas ähnliches oder eine Erfahrung wie der Verlauf ist?

Vielen Dank im Voraus!

Julia

Rücken, Schmerzen, Becken, Prellung, Sturz, Steißbein
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Steißbein Abzess offene Wunde geht nicht zu?

Hallo,

Ich wurde am Steißbein operiert da ich dort einen Abszess hatte. Ich habe es Gott sei Dank sehr schnell behandeln lassen. Donnerstag bemerkt, Samstag raus ( also ab dem Zeitpunkt der Frage hier 6 Tage her )

Die Wunde ist offen, soll also von unten nach oben zu wachsen. Ist ca 5 cm hoch, 3 cm breit und "ich weiß nicht" centimeter tief. Aber schon gut tief

So bis hier hin schön und gut. Ich kann zwar weitaus besser laufen, praktisch schmerzfrei. Mich locker hinlegen konnte ich in den ersten 1-2 Tagen der OP fast garnicht. Jetzt geht es Recht schnell und schmerzfrei. Nicht ganz normal aber halt schmerzfrei und Recht schnell.

Sitzen ist immernoch so ein naja Thema..

So zu meiner Frage

Seit der OP bis heute, Blute ich täglich dort. Nicht extrem stark aber schon so dass an den Kompressen immer wieder Blutflecke am Ort des Lochs durchkommen. Durch die Anatomie des Hintern, fließt auch Blut gerne runter wenn ich stehe

Und ich mach mir Sorgen ob das so normal ist? Es ist ja nicht viel Blut aber naja.. vorallem niese ich oftmals oder huste weil ich was mit dem hals habe, dann merke ich wie die Wunde ein wenig reißt.. sehr belastend.. ich warte nur auf den Moment das die Wunde einmal nicht aufreißt und von dort an nur noch zu geht..

Weiß jemand wie lange das dauert? Und ich habe die Wunde bis heute nicht einmal ausgewaschen. Das wurde im Krankenhaus nicht gemacht ( außer nach der OP selber natürlich ), aber nicht während dem Krankenhaus Aufenthalt für 3 Tage und auch nicht die letzten 2 Tage beim Hausarzt.

Ich selber kann das nicht machen da ich mir die Kompressen nicht selber entfernen kann. Zumindest so früh noch nicht.

Meint ihr es ist schlimm das ich die Wunde nach 5 Tagen nicht einmal ausgeduscht habe? Ich werde denen im Krankenhaus Mal sagen die sollen das tun, da es Wochenende ist und die Arztpraxin zu haben

Operation, Wunde, Abszess, Steißbein
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Seit monaten Schmerzen links am Steißbein bzw. Kreuzbeinspitze? Was kann das sein? Was befindet sich dort? Was kann ich nach d. vielen Untersuchungen noch tun?

Guten Tag zusammen, seit mitte Mai 2017 habe ich Schmerzen an der auf dem Foto mit dem Pfeil markierten Stelle. Quasi links am Steißbein bzw. genau am Übergang zum Kreuzbein.

Was befindet sich an dieser Stelle? Sehnen, Bänder, Nerven oder Muskeln? Was kann da weh tun?

Die Schmerzen kann ich von außen nur mit sehr starken Druck provozieren. Beim Sitzen auf harten Unterlagen oder beim Motorradfahren (momentan deswegen undenkbar) sind sie aber nach geraumer Zeit relativ stark. Es ist kein Stechen, nur einfach ein ziehender Schmerz. Durch den After kann man den Schmerz einfach provozieren wenn man an dieser Stelle gegen den Knochen drückt.

Ich war mittlerweile beim Hausarzt, Orthopäden, Proktologen und Osteopathen. Es wurde Akupunktur beim Hausarzt gemacht, half aber nicht. Zudem wurde Blut genommen, dort war alles im im grünen Bereich. Zwei MRT´s wurden ebenfalls gemacht. Eine von der LWS und eine vom Kreuz- und Steißbein. Beide MRT-Untersuchungen waren ohne krankhaften Befund. Der Osteopath probierte u.a. das Steißbein Rektal zu richten. Half auch nicht. Er meinte nach der zweiten Sitzung, dass er nichts weiter für mich tun könne und ich mich an einen Heilpraktiker wenden könne welcher mir Tipps zur Entsäuerung des Körpers geben kann.

Ich war mehrmals bei zwei verschiedenen Proktologen, weil in etwa zeitgleich Hämorrhoidenprobleme eingetreten sind. Es wurden mehrere proktoskopien und rektoskopien gemacht, dabei "nur" Hämorrhoiden zweiten Grades festgestellt welche per Gummibandligatur behandelt wurde, viel besser ist das Brennen und Zwicken am After bisher nicht geworden. Aber die Proktologen meinen, dass ich bezüglich dieser Problematik erst mal abwarten solle. Außerdem wurde mir gesagt das es sich bei meinen After- und Steiß/Kreuzbeinbeschwerden wahrscheinlich um zwei verschiedene Baustellen handelt.

Dennoch hat mich mein Proktologe jetzt zur Darmspiegelung geschickt um eine chronisch entzündliche Darmerkrankung auszuschließen. Der Termin steht noch aus. Die letzte Darmspiegelung hatte ich aufgrund unerklärlicher Bauchschmerzen vor einem Jahr. Damals ohne krankhaften Befund.

Es ist ein jammer... Die Ärzte sprechen immer von Kokzygodynie und das man da nicht viel tun könnte außer nicht daran zu denken. Aber das Steißbein selbst tut ja eigentlich gar nicht weh. Vielmehr links die Kreuzbeinspitze bzw. der Übergang zum Steißbein.

Wie oben schon gefragt, was kann da weh tun? Was kann ich noch gegen dieses Problem machen?

Ich hoffe auf ein paar hilfreiche Antworten. Viele Grüße

Schmerzen, Hämorrhoiden, Darmspiegelung, Kreuzbein, Steißbein, Kokzygodynie
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Dauerhafte Schmerzen Steißbeinspitze - wer kann helfen?

Hallo zusammen,

seit nunmehr knapp 2 Jahren plagen mich Schmerzen an der Steißbeinspitze, und zwar beginnen diese immer nach ein paar Minuten und sobald sie da sind kann ich nicht mehr ohne Schmerzen sitzen, es zieht dann von der Spitze aus ins Gesäß, bei mir überwiegend linksseitig.

Ich laufe seit 2 Jahren von Arzt zu Arzt, zuerst bekam ich entzündungshemmende Tabletten, einen Sitzring (den ich immernoch dauerhaft benutze, weil sich dadurch der Beginn der Schmerzen etwas hinauszögern und dämpfen lässt), war bei einem Schmerztherapeuten und habe in einem extrem schmerzhaften Eingriff einen Periduralkatheter an der unter Wirbelsäule gelegt bekommen weil der Doktor vermutete das der Schmerz von der Wirbelsäule kommt, half nichts. Jetzt bin ich bei einem Arzt der sagte das es eine ganz seltene und hartnäckige Entzündung der Fasern/Muskulatur welche das Gesäß mit dem Steißbein/der Steißbeinspitze verbindet, ist, was prinzipiell schon Sinn macht da ich manchmal ertaste bzw erfühle (vor allem im begiinnenden Schmerzstadium, das der Hauptschmerz direkt an dem weichen Gewebe neben der Steißbeinspitze zu münden scheint. Nach zweimaliger Cortisol Stoßtherapie (jeweils Abstand von einem halben Jahr) hab ich das Gefühl das das bisher das einzige war das einigermaßen geholfen hat und insgesamt jetzt nach einem Jahr den Schmerz von 7/10 auf 4-5/10 gedämpft hat. Aber es muss doch eine Möglichkeit geben dieses Problem komplett los zu werden, ich bin mittlerweile verzweifelt. Seit zwei Jahren dreht sich jeder Gedanke beim Sitzen darum wann der Schmerz eintrifft, wiie extrem er gerade ist und wann er endlich nachlässt, es macht einen verrückt. Ich bin Lokführer und sitze beruflich sehr viel, nutze jede Möglichkeit mal nicht zu sitzen, dauerhaft aber nicht realisierbar.

Auf eine Fistel wurde ich untersucht, bevor gleich wieder der erste Kommentar sich darum dreht, es ist kein Fistelproblem.

MRTs von LWS, Becken und Hüfte wurde gemacht, ohne erkennbare Probleme.

Hat jemand Erfahrungen mit DIESEM Problem gemacht, keine 1-2 Wochen, sondern ein dauerhaftes Schmerzproblen an der Spitze des Steißbein, hat es jemand in den Griff kriegen können, und wenn ja, WIE ? :(((

Please HELP

Schmerzen, Entzündung, Steißbein
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Sitzschmerzen-Kokzygodynie (Schmerzen im Steißbein) - Meine Krankengeschichte

Ich litt 5 Jahre unter sehr starken Schmerzen im Sitzen und wurde nicht ernst genommen. Ich möchte meine Krankengeschichte veröffentlichen, weil ich denke, dass es anderen helfen könnte... Sitzschmerzen können grundsätzlich 3 mögliche Ursachen haben: Probleme in der LWS, Probleme der Kreuz-Darmbein-Gelenke (ISG) und Probleme im Steißbein. Alle bereiten ähnliche Schmerzen. Dennoch sind die Symptome leicht unterschiedlich. Bei einer ISG Problematik dürfte man einen Druckschmerz über den ISG u. auch Schmerzen im Stehen haben. Bei einer Kokzygodynie (K) jedoch bestehen Schmerzen nur im Sitzen. Im extrem gereizten Zustand dann auch in Rückenlage und beim Umdrehen im Bett. Oft ist ein Sitzen vornübergebeugt oder auf einer Po-Seite gut möglich. Schmerzzunahme bei Neigung des Oberkörpers nach hinten... Schmerzschlag beim Aufstehen aus dem Sitzen (nach längerem schmerzvollen Sitzen). Radfahren verursacht noch stärkere Schmerzen.

Im Bildgebenden Verfahren nachweisen kann man eine K manchmal mit RÖ-Aufnahmen. Am wichtigsten ist eine dynamische RÖ, also eine im Sitzen. Dies können meist nur Krankenhäuser. Eine vergleichende RÖ im Stehen ist grds. nicht schlecht, aber nicht zwingend erforderlich. Es ist zudem die Strahlung zu bedenken: Die RÖ werden bei dieser Fragestellung ohne Bleischutz gemacht...

Am idealsten ist ein MRT. Es reicht kein gewöhnliches MRT zB. vom Becken. Für jede Fragestellung muss ein anderes MRT gemacht werden. Es werden stets andere Schnitte gemacht...

Im MRT kann man genau beurteilen, aus wievielen Teilen das Steißbein besteht, ob es durch Gelenke oder (seltener) durch Bandscheiben verbunden ist. Oder ob beides fehlt.

Eine Dislokation (Verschiebung von Knochen) ist im MRT nicht immer zu sehen, da es idR im Liegen angefertigt wird. Dies würde eine RÖ (s.o.) sicherer zeigen können.

Bei mir war eine Dislokation auch im MRT sichtbar. Zudem sieht man eine degenerierte Bandscheibe.

Die meisten Ärzte kennen sich mit dem Steißbein nicht aus!!!

Es gibt eine wunderbare Webseite auf Englisch: coccyx.org Mit hunderten von Patientenberichten, RÖ's, MRT's, Behandlungsmöglichkeiten Manche Ärzte wissen nicht einmal, dass manche statt Gelenken Bandscheiben im Steißbein haben...

Wie dem auch sei: Ich bin nun seit ca. 7 Mo. schmerzfrei. Ich konnte einen interventionellen Radiologen finden, der unter CT-Kontrolle eine diagnostische Injektion vornahm. Ein kurz wirksames Betäubungsmittel und ein länger wirksames Cortison. Ich war sofort schmerzfrei - der Verdacht wurde zur Gewissheit. Nach 5 h verlor das Betäubungsmittel die Wirkung - wie vorhergesagt... Aber das Cortison begann zu wirken. Cortisoninjektionen sind nicht zu vergleichen mit oraler, regelmäßiger Einnahme von Cortison!!! Es kommt zu keiner Gewichtszunahme, es gibt keine ernsten Nebenwirkungen. Ich könnte diese Prozedur also gefahrlos Jahrzehnte lang fortführen. In Mindestabständen v. 3 Monaten... Aber nun bin ich ja schon 7 Mo schmerzfrei - u. vllt für immer.

Steißbein, Kokzygodynie
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Frage zu MRT Bericht?

Hallo zusammen, ich war gestern nach einem Sturz aufs Steißbein, und schon vorherigen Problemen mit den Bandscheiben, beim MRT. Das kam dabei raus und ich wollte fragen ob mir das jemand übersetzen könnte, da ich erst in 2 Wochen einen Orthopädentermin habe.

Leichte Steilhaltung thorakolumbal. Unverd. Knochenstruktur der LWK. Am Sacrum deutliches Knochenmarködem im 5. Segment und geringer im 1. Cocygealen Segment; keine eindeutige Frakrut/Korikalisstufe.

Paravertebrale Weichteile unauffällig.

Spinalkanal normal weit, Myelon, Konus und Cauda unauffällig.

Im thorakolumbalen Übergang Dehydratation und Schmorl'schen Knoten.

Desgleichen bei L1/2. Bei L2/3 diskrete Abschlussplatten Unregelmäßigkeiten und kleine subligamentäre Prolabierung medial, kleinste subligamentäre mediane Prolabierung nach kaudal findet sich auch bei L3/4, bei L4/5 geringe Abschlussplatten Unregelmäßigkeiten und minimale Spondylose/Protrusion.

Bei L5/S1 deutliche Osteochondrose mit Markraum, Lipomatose Spondylosis und kleine subligamentärer rechts paramedianer Prolabierung.

Im Untersuchungsgebiet kein Nachweis einer foraminalen Einengung.

Beurteilung:

1. Residuen einer gerin ausgeprägten juvenilen Osteochondrose

2. Chondrose/diskrete Osteochondrose mit geringer Spondylose und Protrusionen/kleinsten subligamentären Prolabierungen multisegmental

3. Kleine chronisch imponierende rechts paramediane Prolabierung L5/S1 bei hier deutlicher Osteochondrose.

4. Kontusion S5 und C1.

Herzlichen Dank vorab :)

MRT, Steißbein
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Habe ich eine Steißbeinprellung - oder doch etwas anderes - muss ich damit zum Arzt?

Hallo, in die Runde,

das neue Jahr begann für mich mit einem schmerzhaften Ausrutscher. Bin auf der untersten Treppenstufe ausgerutscht und mit dem Hintern/unteren Rücken auf den harten Fußboden gefallen. Ich vermute, dass ich mir das Steißbein geprellt habe. Bin mir aber nicht sicher, ob ich damit unbedingt zum Arzt gehen muss, da sich schnell Besserung gezeigt hat, bzw. ob es auch etwas anderes sein könnte.

Ich habe sofort gekühlt - mehrere Tage lang - und entzündungshemmende Schmerztabletten genommen. Ein nennenswertes Hämatom oder Schwellung hatte sich nicht gebildet, nur ein leichter "Schatten", der schnell verschwand. Es wurde auch spürbar besser in den nächsten Tagen: Sitzen und Gehen sowie Liegen auf meiner zum Glück relativ elastischen Matratze funktioniert schon wieder relativ schmerzfrei (das war eigentlich auch direkt nach dem Sturz wieder möglich, allerdings hatte ich dabei dann Schmerzen). Auch das sprichwörtliche "A...-Backen zusammenkneifen" geht schon fast wieder.

Aber: Schnelles Gehen ist noch schmerzhaft, Rennen geht nicht. Beim Bücken und Wiederaufrichten tut es - knappe zwei Wochen nach dem Unfall - noch weh (wenn auch deutlich weniger inzwischen). Ebenso, wenn ich etwas (z.B. meine Sporttasche) anhebe/aufhebe oder ich mich unvorsichtig auf eine harte Fläche setze oder lege oder wenn ich im Sitzen den Rücken irgendwo gegendrücke oder runde - dann "meckert" der untere Rücken. Alles in allem fühlt es sich bei Bewegung an, als hätte ich Muskelkater. Auch vorher hatte ich schon Rückenbeschwerden im linken Lendenwirbelbereich (Iliosakral-Gelenk), bin seit längerer Zeit in Behandlung. Das scheint nun, auch durch die ruckhafte Bewegung beim Sturz, wieder etwas schlimmer geworden zu sein.

Ist das ein normaler Verlauf bei einer Steißbeinprellung? Ich hörte, dass das mehrere Wochen dauern kann, ehe man wieder schmerzfrei ist. Oder könnte es doch noch etwas anderes sein und ein Arzt sollte draufschauen?

Danke für sachdienliche Hinweise!

Grüße von sunflower67

Schmerzen, Prellung, Heilungsprozess, Steißbein
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Steißbein OP, Mobilität und co.

Servus,

War heute im Krankenhaus wegen meiner Steißbein Fistel, das operiert werden müsse war ja schon abzusehen. Der Termin steht, heut in 1 Woche lieg ich im OP, es wird so operiert das die Wunde hinterher offen bleibt. Die Info das ich Herzprobleme hab und beim letzten Eingriff mehrfach akutes VHF auftrat wurd weitergegeben und man nahm das ganze auch ernst. Deswegen wird es auch auf keinen Fall Ambulant gemacht sondern wird wohl wenn es keine Komplikationen gibt 3 Tage stationär laufen.

Die möglichen Risiken wurden mir mitgeteilt, auch das Risiko das es in ganz ganz seltenen Fällen zu Stuhlinkontinenz kommen kann. Das macht mir etwas Angst da ich ja noch recht jung bin und das ein Horor wäre, der Arzt meinte das Risiko wäre verschwindent gering. Ist das wirklich so? Die Alternative die Steißbeinfistel nicht zu operieren birgt ja auch das Risiko den Schließmuskel zu zerstören soweit ich richtig informiert bin oder?

Schmerzen tut mein Steiß nur ab und zu (aber eher leicht) wenn ich liege oder stehe, es ist aber eine deutliche Rötung zu sehen. Beim sitzen hab ich ab und an nen Druckgefühl, da es aber nicht von selber verheilen würde und mit der Zeit schlimmer wird sagte man sollte man operieren. Also Augen zu und durch wa?

Weiss einer wie es in Sachen Mobilität aussieht? Hat da jemand Erfahrungswerte? Kann ich nach dem Krankenhausaufenthalt Auto fahren und auch Spazieren? Die Ärzte meinten das ist von Patient zu Patient verschieden.

Allgemein fand ich das Gespräch mit den zwei Ärzten sehr angenehm, war sehr lustig und ich denke die sind Kompetent. Hatte schon lange kein so lockeres ungezwungenes Gespräch mit Ärzten. Montag muss ich Ambulant in die Klinik zum Blutabnehmen, Anästhesie Gespräch und weil man nen EKG anfertigen will, hoffe das alles gut geht. Auf Holz klopf

Aber die Sorge wegen der Stuhlinkontinenz sitzt jetzt im Kopf, mit den anderen möglichen Risiken kann ich leben. grrr

Operation, Risiko, Steißbein
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Schmerzen im Steißbein & Sitzbein bis hin zum Schienbein HILFE!?

Hallo alle zusammen,

ich versuche es nochmals! Mich plagen seit Jahren (genau seit der 7 Klasse) Schmerzen am Steißbein und Sitzbein. Ich bin heute 21 Jahre alt und die Schmerzen sind nicht besser bzw. zurückgegangen, im Gegenteil, sie sind einen Tick schlimmer geworden.

Anfangs (7 Klasse) hatte ich immer Probleme, mich für eine längere Zeit auf meinem Platz ordentlich hinzusetzen, was meiner Lehrerin damals gar nicht gefiel. Ich konnte kaum länger als 20 Minuten in einer Position bleiben, ohne dann endlich auf die Kante des Stuhles zu rutschen und meinen Gesäßknochen bzw. Steißbein zu entlasten.

Ich dachte, dass es mit den Jahren besser wird und habe es immer auf meinen Wachstum oder die Pubertät geschoben.

Dennoch wurden die Schmerzen, wie schon erwähnt nicht besser. Mit ca. 17 Jahren wurde es schlimmer. Ich konnte kaum noch richtig bzw. normal sitzen ohne die Positionen zu wechseln. Ich muss mein Bein immer wieder ausstrecken und anspannen. Manchmal sogar so schlimm, dass ich einen Muskelkater herausfordere.

Heute läuft der Prozess so ab; beim Sitzen fängt mein Steißbein an zu schmerzen, verlauft weiter zur oberen Hüfte dann zum Knie und schließlich bekomme ich weitere Schmerzen im Schienbein (hier ist ein Foto, dass ich im Net hoch geladen habe www.xup.in/dl,48107361/Schmerzenverlauf.jpg/) , die meine Schmerzen Illustriert darstellen. Mit meinem linken Fuß habe ich diese Problem nie gehabt. Ich hatte auch nie einen Unfall oder ähnliches. Mein Becken macht bei Turnübungen ein komisches Geräusch, den ich noch hinzufügen kann. Es klingt so wie bei einer "Ratsche".

Ich war in den letzten 4 Jahren bei mehr als 4 Orthopäden, 2 Hausärzten, einer Neurologin und sogar einem Physiotherapeuten. Habe alle relevante Körperteile (Hüfte,Knie, Bein, Bauch, Wirbelsäule und Fuß) bei mehreren Kernspintomographien durchchecken lassen, außerdem hatte ich für ein halbes Jahr Krankengymnastik, sowie verschriebene Massagesitzungen und man konnte nie was finden. Das einzige was man gefunden hat, war, dass mein Wadenmuskulatur eine Verkürzung hat, was aber nicht schlimm sei.

Leider weiß ich nicht mehr, was ich tun soll. Die Schmerzen ärgern mich beim Lernen, Autofahren, etc.

Ich wäre jeder Person "sooo was" von Dankbar. Egal ob es ein Tipp ist, Eigenerfahrung oder ähnliches. Noch kurz zur meiner Person; Ich bin selbst 175cm groß und ein sehr sportlicher Typ.

Vielen lieben Dank schon einmal im Voraus!

hüftschmerzen, Prävention, Beinschmerzen, Steißbein
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steißbein abzess

guten abend.

brauche dringendst hilfe. vor etwa 2 jahren begann es... häftige schmerzen am hinterteil habe damit ca 4 tage gewartet bis ich zum arzt ging. es hieß es sei eine Steißbeinfistel. wurde damit sofort ins krankenhaus geschickt. am selben tag fuhr ich ins krankenhaus. da mich da schon keiner anfassen konnte sollte ich gleich operiert werden. was aber "2 tagew später" erst möglich war. solange musste ich mit harten schmerzmittel auf station liegen. OP 1 aufschneiden der fistel und nach 2 tagen nachhause. alles total entzündet ( wohl vom arzt oder krankenhaus falsch behandelt. vor lauter schmerzen wieder ins krankenhaus. die kamen dann auf die super idee mir das einfach trotz entzündung zu zu nähen!!!!!! nach ca 2 weiteren wochen krank zuhause konnte ich es nicht mehr aushalten, bin dann sofort in ein anderes krankenhaus gefahren. die haben wiederum die hände überm kopf zusammengeschlagen und haben mir ohne betäubung ohne alles die fäden raus gezogen und keine 2 stunden später lag ich zum DRITTEN MAL unterm messer ! (ingesamt 7 monate krank & fast den job verloren) jetzt ist es schon wieder so weit plage mich wieder mit schmerzen nur was soll ich tun ? nochmal 7 monate krank ist es aus mit meinem job zu wem soll ich gehen wenn kein krankenhaus in der lage ist das wirklich auf die reihe zu bekommen ? es muss doch jemand einen kennen der sich mit sowas sehr gut aus kennt bitte helft mir ! mfg jan

Haut, Steißbein
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