Sitzschmerzen-Kokzygodynie (Schmerzen im Steißbein) - Meine Krankengeschichte

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3 Antworten

Hallo an alle Betroffenen,

auch ich habe seit 6 Monaten Steißbeinschmerzen. Sitzen nur mit Sitzring möglich. Schmerzen sind gegen Voltaren, Ibuprofen und Kortisonspritzen resistent. Erster Orthopäde sagte, da kann man langfristig gar nicht helfen. Der 2. Orthopäde hat wenigstens mal geröngt aber konnte auch nicht helfen. Ein Osteopath hat sich dann getraut durch den Darm hindurch eine Fehlstellung des Steißbeins zu korrigieren. Seitdem leichte Besserung beim Sitzen. Aber was geblieben ist ,dass sich die Schmerzen beim Gehen verstärken, im Hintern glüht dann alles .... Die Temperatur im Hintern ist dann fast 39 Grad dagegen unter dem Arm nur 35,5. Bin heute bei einer Darmärztin aber befürchte dass die sowas auch noch nie gesehen bzw. behandelt hat. Ich sehe in diesem Forum nun Berichte aus 2012 und 2014 - wie ist es Euch seither ergangen und wer weiss wohin ich mich noch wenden kann? Wohne in Trier, bin aber mobil. Danke für Eure Antworten. LG Cora

Zum Thema spritzen und nicht gefährlich. Es kann immer passieren, dass sich etwas entzündet. Z.b. am Hintern: dann muss es rsusgeschmitten werden. Oder die spritzen unter ct: da kann es zu sehr unangenehmen Entzündungen am Gelenk geben.

Da sind Medikamente oder Pflaster harmlos.






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Nachtrag:

Die Schmerzen sind bei der Kokzygodynie also deutlich tiefer als bei einer ISG-Problematik. Bei mir wirklich knapp oberhalb des Anus, in der Po-Falte.

Natürlich kann man auch Physiotherapie versuchen...

Injektionen unter CT-Kontrolle sollte man mit "blinden" Injektionen nicht vergleichen und sind letzeren weit überlegen. Evt. könnte man aber versuchen, Injektionen unter Ultraschall vorzunehmen. Es gibt derzeit jedenfalls nur sehr wenige Ärzte, die das anbieten. Und es könnte zudem schwierig werden, diese wenigen dann auch noch von einer eher ungewöhnlichen Injektion ins Steißbein zu überzeugen...

Natürlich wären Injektionen im MRT wegen der fehlenden Strahlung ideal. Das geht sowieso nicht in geschlossenen Geräten. Und bei offenen Geräten scheint es auch nur von sehr wenigen Ärzten angeboten und wird derzeit jedenfalls nur von privaten Krankenkassen bezahlt.

Letztes Mittel ist ein chirurg. Eingriff, eine (Teil-)Resektion des Steißbeins. Diesbzgl. bekommt man von Ärzten standardmäßig zu hören, dass die Erfolgsrate sehr niedrig sein soll. Allerdings möchte ich nochmals betonen, dass das Krankheitsbild Steißbein sehr selten ist, Ärzte sich damit idR überhaupt nicht auskennen und auch keine Studien gelesen haben... In den zahlreichen Patientenberichten der Webseite coccyx.org wird klar, dass es für nahezu alle Patienten letztlich die richtige Entscheidung war. Es gibt zudem eine deutsche, recht aktuelle Studie eines Prof. oder Dr. Pennekamp zum Thema, die - bei korrekter Patientenauswahl - zeigt, dass die Erfolgsrate von OP's gut ist. Die Studie ist leicht im Netz zu finden.

Sollten Injektionen unter CT-Kontrolle häufiger erforderlich werden, werde auch ich über eine OP nachdenken - der Strahlung wegen... Die ist beim CT natürlich schon nicht ganz unerheblich...

Hallo Hippie, 

In welcher Klinik / Arzt warst du ? 

Lg 

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