Bauchhernie - Schonung in welchem Maße erforderlich?

Hallo zusammen,

ich habe wieder mal eine Frage. Heute wurde die vom Hausarzt geäußerte Verdachtsdiagnose Bauchnabelhernie und Epi...Hernie vom Chirurgen bestätigt. Er empfiehlt OP, und der nächstmögliche Plantermin ist Mitte Januar, zudem ich eine Einweisung bekommen habe. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass ich bis dahin nicht schwer heben soll, da dies verschlimmern könnte bis hin zu einem Notfall. Krankschreibung ist nicht erfolgt.

Nun arbeite ich mit zu betreuenden Klienten im Wohnbereich und da ist immer wieder mal schwer heben gefordert. Nicht grundsätzlich in jedem Dienst, aber es kann eben vorkommen, zbsp. dass einer hinfällt, dass irgendwo was weggeputzt werden muss oder für viele Leute gekocht, dass sich einer unterhakt der ausrutscht und man ihn auffängt o.ä. Da hilft mir dann auch keine schriftliche Bestätigung (die ich bekommen habe) , dass ich nicht heben soll, wenn der Klient vor mir liegt. Wir sind immer im Einzeldienst.

Ich arbeite gerne -wirklich :-) - und ich bin nicht wirklich scharf aufs Krankschreiben. Andererseits auch nicht darauf, einen Notfall zu riskieren. Eine Krankschreibung würde halt ja auch ewig dauern - x Wochen bis zur OP und danach ja auch noch.

Was will ich von Euch? 1. Ich würde sehr gerne wissen, wie gefährlich es wirklich ist, wenn ich dann doch mal aus der Not heraus "Hebe". Und ob es Tricks gibt, die Gefährdung einzuschränken. 2. Eine Entscheidungshilfe: Soll ich einfach arbeiten bis dahin (ich habe ja jetzt auch schon ein paar Wochen gearbeitet, seitdem ich das habe) oder soll ich nochmal versuchen, eine Krankschreibung zu bekommen?

LG rZ

Gefahr, bauchnabel, Chirurgie, Krankschreibung
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