Corona Impfung und Heparinspritzen?

Hallo,

ich hatte vor 2 Wochen eine Knie OP (Arthroskopie mit Kreuzbandplastik)

aktuell darf ich nur teilbelasten, bis zur Vollbelastung muss ich mir Clexane 40 mg spritzen (noch 3 Wochen). Am kommenden Sonntag steht meine 2. COVID-19 Impfung an, dann ist die OP ca 3 Wochen her.

(Nach Rücksprache mit dem Impfzentrum und dem Arzt kann man 2 Wochen nach einer OP geimpft werden, außer man ist noch nicht fit genug)

Jetzt ist meine Frage, ob die Zweitimpfung trotz der Heparin Spritzen unbedenklich ist im Hinblick auf eine Thrombose oder die Impfung lieber erst zum Zeitpunkt der Vollbelastung nach absetzen der Heparinspritzen? Im Internet (Ärzteblatt etc.) wird dieses Thema kontrovers diskutiert… das Thromboserisiko bei einer Infektion sei um vielfaches höher als nach einer Impfung oder auch dass Heparingaben in Kombination mit der Impfung nicht gut sind:

„Hinzu kommt ein weiteres Problem und zwar mit dem Mittel Heparin selbst. Forscher aus Greifswald haben den besonderen Mechanismus untersucht, der dazu führt, dass die Blutplättchen nach einer Impfung verklumpen können. Zwar seien noch Fragen offen, aber es deuteten sich Parallelen zu einer Erkrankung an, die durch den Blutverdünner Heparin ausgelöst werde, berichtet Kraya: Im Fall der Impfung wisse man zwar noch nicht ganz genau, wie die Reaktion darauf ablaufe, aber: "Einige von den Gerinnungsspezialisten vermuten, dass es eine ähnliche Reaktion ist wie bei der Gabe vom Heparin. Und wenn man dann noch das Heparin dazu gibt, dann würde man diesen Modus noch verstärken." Und das sei natürlich nicht sinnvoll.

Bei der beobachteten möglichen Komplikation handelt es sich häufig um eine Kombination aus Throm­bosen und einem Mangel an Thrombozyten. Die meisten Fälle traten innerhalb der ersten sieben bis 14 Tage nach der Impfung auf. Betroffen waren vor allem Frauen unter 55 Jahren.“

Die Forschungen stehen im Zusammenhang mit Vektor-Impfstoffen (ich erhalte einen mRNA-Impfstoff), aber hier sind auch Fälle von Thrombose aufgetreten. Hat hier jemand Erfahrungen?

Impfung, Corona
Wie geht man am besten mit einer Spitzenphobie im "Impfzentrum" um?

Ich leide seit meiner frühen Kindheit an dem Phänomen, dass ich meistens für einige Sekunden bewusstlos werde, wenn ich eine Spitze erhalte. Manchmal reicht es sogar schon, wenn ein Diabetiker sich in meiner Anwesenheit selbst eine Spitze setzt. Ich bekomme das leider nicht in den Griff, da das unterbewusst ausgelöst wird. Wenn man sich mit dem Phänomen beschäftigt, liest man viel von Menschen, die vorher nicht schlafen können oder Panikattacken haben. Die entsprechenden Gegenmaßnahmen (Konfrontation, Entspannungsübungen, usw.) greifen bei mir leider nicht so richtig, da mich die Spritze auf bewusster Ebene überhaupt nicht stört (im Falle der Covid-Impfung habe ich mich sogar drauf gefreut, dass es endlich so weit war).

Mich stört auch die Bewusstlosigkeit nicht. Ich habe mich über die Jahrzehnte daran gewöhnt, und fühle mich Sekunden danach, als wäre nichts gewesen.

Als ich neulich beim ersten Termin im Impfzentrum vom Stuhl gesackt bin, war die Aufregung der anwesenden Sanitäter etc. (trotz meiner vorherigen Ankündigung) allerdings groß. Es wurden gegen meinen Willen zahlreiche Tests durchgeführt (die Zuckermessung war natürlich kontraproduktiv, da eine weitere Nadel im Spiel war) und es wurde verlangt, dass ich noch eine Stunde zur Beobachtung da bleibe. Ich konnte nur mit Ach und Krach verhindern, dass ich gleich in einen Rettungswagen gesteckt werde.

Kennt hier jemand Strategien, wie ich das Personal bei der 2. Impfung dazu bringen kann, das ganze genauso pragmatisch zu sehen, wie ich?

Impfung
Astrazeneca-Blutgerinnungsstörungen?

Hallo,

ich habe lange überlegt hier zu schreiben, was den oben genannten Impfstoff angeht.

Mein Mann wurde am Montag mit Astrazeneca erstmals geimpft. Zuerst war ich froh recht schnell einen Termin erhalten zu haben, aber seit heute nicht mehr. Dieser Impfstoff soll in Verdacht stehen Blutgerinnungsstörungen zu verursachen, die zumindest in Dänemark und Österreich, soweit ich las, in je einem Fall tödlich endeten und der Impfstoff in mehreren Ländern ausgesetzt wurde bis endgültige Ergebnisse vorliegen. Klar sind es bis jetzt Einzelfälle, was aber nicht gerade beruhigend ist denn...

....Mein Mann hatte vor 5 Jahren eine Thrombose und Lungenembolie, dazu wurde festgestellt, das er ein Gendefekt im Blut hat und dadurch lebenslang auf stark blutverdünnende neumoderne Medikamente anfangs Xarelto und danach Lixiana angewiesen ist....bleibt die Frage, wirkt das blutverdünnende Medikament trotzdem, so das ein gewisser Schutz gegeben ist?

Dann mache ich mir Gedanken, was mit der zweiten Impfung ist, wenn Astrazeneca nicht mehr verimpft werden darf? Deutschland hat den Impfstoff bisher nicht gestoppt....was alles und nichts bedeuten kann. Erst war er nur für U 65 Jahre, dann wird er freigegeben für Ü 65 Jahre und nun der Verdacht von Blutgerinnungsstörungen....die Schlagzeilen über diesen Impfstoff reissen nicht ab.

Ihr könnt mir gerne eure Erfahrungen oder Meinungen schreiben, egal wie ihr zum Impfstoff oder generell zur Impfbereitschaft steht.

Liebe Grüße

Impfung

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