Armband Uhr in der Pflege? Warum nicht?

Ich möchte einmal FÜR das Tragen von Armband Uhren sprechen, da ich denke das ein pauschaler Verbot nicht nachvollziehbar ist. Ich spreche hier nicht von Dress-watches (Schmuck) sondern von Tool-watches, d.h. Uhren deren Funktion mir meine Arbeit erleichtern können.

Ausgenommen sind Situationen wie : Mobilisation und Umbettung, Inkowechsel und Körperpflege. Obwohl ich in meinem Leben noch nie jemand mit meiner Uhr verletzt habe, weder Leistungsnehmer noch privat meine Kinder beim Toben. Ich denke dass das Thema Verletzungsgefahr auch von der Beschaffenheit der Uhr abhängt. Zudem kann es eher zu Bedenken bezüglich Hygiene, Verletzungsgefahr und Beschädigung kommen wenn mir diese Uhr am Kittel baumelt.

Was allerdings überhaupt nicht greift sind Argumente der Hygiene. Meine Uhren sind (wie viele moderne Uhren) aus Chirugen Stahl was nicht nur robust und wasserabweisend, sondern sie auch besonders pflegeleicht macht. (Regelmässiges Bad in Backpulver sowie ständige Desinfektion schaden dem Material nicht) einige sind so gut gesichert dass ich sie z.b.sogar in Nähe des MRT trage.

Bei der Handdesinfektion lässt sich die Uhr mitreinigen, und zwar beidseitig.

Im Dienst bin ich ständig darauf angewiesen Abläufe und Zeiten zu beachten, mit dem Chronometer messe ich regelmässig Vitalzeichen. Mit den hauseigenen Wanduhren ist das weder machbar noch zuverlässig. Der Hygiene Aspekt widerspricht sich meines Erachtens da die Hygiene ob am Kittel oder am Handgelenk diegleiche ist. Die Verletzungs oder Beschädigungsgefahr ist am Kittel höher, zumal noch Befestigungsnadeln oder freischwebende Kanten dazu kommen. Eine anliegende abgerundete Uhr die sich problemlos an und ablegen lässt erweist sich als weit praktischer.

In unserem Haus sind Kopfbedeckungen geduldet und spätestens jetzt verlieren sich alle hygienischen Argumente. Mützen, die den ganzen Tag am Kopf anliegen und Keime und Bakterien aufsaugen, von Innen und von Aussen sind in Ordnung? Sie werden bewegt, auf und abgesetzt, können nicht desinfiziert werden und fallen auch schonmal zu Boden. Davon abgesehen dass nicht prüfbar ist wo die Mütze sonst noch war. Ausserdem fehlt mir da der praktische Hintergrund. Zum Zusammenhalt der Frisur gibt es sicher Alternativen und anders fallen sie doch in die Rubrik Schmuck. Sie können wie langer Ohrschmuck oder Ketten runter gerissen werden.

Ich würde das gerne an unsere Leitung kommunizieren, befürchte jedoch dass es nur dazu führt das Thema Kopfbedeckung anzuziehen und die Uhren weiter pauschal zu behandeln. Hat da jemand Erfahrung oder kann weitere Argumente dafür oder dagegen nennen?

Pflege
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Was tun bei Ekzem im Intimbereich?

Hallo, mein Hodensack ist gerötet und juckt. Außerdem ist er laut Urologe durch das Kratzen geschwollen. Ich habe nun Decoderm Tri bekommen. Ich habe die Salbe noch nicht benutzt und möchte es ehrlich gesagt auch nicht. Ich weiß genau, wohin es führen wird. Es wird die Rötung und das Jucken nehmen und nach dem Absetzen wird es aggressiver zurückkehren. Am Mund habe ich ebenfalls ein Ekzem, was ich seit über 1 1/2 Jahren mit Dermatop behandele. Ich möchte nicht die gleiche Erfahrung nochmal am Hoden machen. Den Hodensack mit Kortison zu behandeln ist wahrscheinlich noch gefährlicher als den Mund damit zu behandeln. Wenn ich doch weiß, dass es sowieso wieder kommen wird (und wahrscheinlich noch schlimmer als vorher), dann sollte ich es lieber nicht nehmen oder? Zumal es im Moment noch einigermaßen erträglich ist. Oder gibt es außer der kurzzeitigen Linderung einen anderen Nutzen von der Salbe? Ich kratze mich da unten nicht mehr. Wenn es extrem juckt, drücke ich nur leicht drauf, um es etwas zu beruhigen. Oder werden dort Bakterien in die Blutbahn gelangen, wenn ich das Decoderm nicht draufschmiere? Mit der Rötung kamen auch schmerzhafte Lymphen in den Leisten mit dazu. Seit heute morgen habe ich nun auch Schmerzen beim Schlucken und ein Kratzen im Hals. Es fühlt sich auch trocken an im Hals. Die Rötung am Hodensack geht nun auch langsam über zum Penis. Was soll ich nur tun? Ich verzweifle.

Haut, Pflege, Arzt, Dermatologie, Hoden, Neurodermitis, Penis, Urologie
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Ambulante Pflege, Haushaltshilfe, medizinische Hilfe VOR und nach OP bei extrem eingeschränkter Bewegungsfähigkeit?

Hallo, ich hoffe sehr, daß mir jemand helfen kann. Mein Vater (76, alleinstehend, ohne Hilfsmöglichkeiten in seinem Umfeld) ist durch diverse Erkrankungen sehr stark eingeschränkt (Hüfte, Knie, Muskelerkrankung ohne Diagnose, Polyneuropathie etc.). Ich habe ihm jetzt für die Hüfte einen Operationstermin organisiert, der ist allerdings erst in 6 Wochen.

Er lebt alleine, weit weg von uns, kommt selbst aber nicht mehr klar. Die alltäglichen Verrichtungen wie Waschen, Anziehen, Kochen sind selbst nur unter extrem starken Schmerzen und eingeschränkt möglich. Nicht möglich ist ihm das Anziehen der Kompressionsstrümpfe alleine und nur extrem schwer bis gar nicht das Aufsuchen der Lymphdrainage. Außerdem besteht eine starke Unfallgefahr. Er kann mit Pausen nur ca. 200m weit gehen und das auch nur unter Schmerzen und mit danach bestehender völliger Erschöpfung und starker Beschwerden.

Er leidet zusätzlich an einer Depression mit Antriebsschwäche u.Ä., weswegen u.A. dieser extreme Zustand überhaupt erst zustande kam.

Ich habe ihn jetzt zu uns geholt, aber da wir eine DG-Maisonettewohnung haben, ist der Zustand bei uns alles Andere als ideal, zumal ich es nicht schaffe, ihm in dem Maße zu helfen, wie er Hilfe benötigen würde, da ich noch 3 kleine Kinder zu versorgen habe.

Wo kann ich welche Hilfen in Anspruch nehmen?

Wichtig wäre in jedem Fall jetzt eine Betreuung / Hilfe in den Wochen vor der OP. Wegen der Treppen und der Vorbereitung auf die OP und seiner ganzen Ärzte und Arzttermine sollte / möchte er gerne zu Hause sein.

Ferner bräuchte es Hilfen nach der OP. Er kommt danach in eine AHB, die ggf. verlängert werden kann, sicher ist das aber nicht. Es ist lt Klinik nicht gesichert, dass er in dem Zustand entlassen wird, dass er sich selbst wieder versorgen kann, wegen der vielen zusätzlichen Erkrankungen ist überhaupt nicht sicher, ob er diesen Zustand wieder erreichen kann bzw. wie die Prognose ist.

Ich habe versucht, mich einzulesen, bin aber etwas überfordert.

Gibt es soetwas wie medizinisch-pflegerische Unterstützung, die der Hausarzt für die Zeit vor der Operation verordnen kann? Wäre für diesen Zeitraum auch Haushaltshilfe verordnungsfähig? (Ich weiß aus meinen Erfahrungen in den Schwangerschaften, dass die Krankenkasse damals keine Hilfe war, sondern das Ganze eher noch verkompliziert hatte).

Wenn ich es richtig verstanden habe, wäre es für die Zeit danach am sinnvollsten, zusammen mit dem Sozialdienst des KH bzw der Reha einen Antrag auf Eileinstufung in einen Pflegegrad zu stellen. Dann würde er Hilfe bekommen und dann nach ein paar Wochen würde der MDK prüfen, ob richtig eingestiuft wurde und evtl. korrigieren, richtig?

Was zusätzlich alles erschwert ist, dass er, weil keine weiteren Angehörigen in seiner Nähe sind und keine Freunde / Bekannte und weil in meinem Umkreis eine sehr gute Klinik für Hüftoperationen ist, wir die Operation hier anberaumt haben und er deswegen ggf. im Zeitraum davor / danach auch noch hier wäre, ich aber alle

Pflege, hüft-tep, Operation, Unterstützung, Pflegestufe
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