Ambulante Pflege, Haushaltshilfe, medizinische Hilfe VOR und nach OP bei extrem eingeschränkter Bewegungsfähigkeit?

2 Antworten

Wenn ich richtig recherchiert habe, wäre es sinnvoll, jetzt den Antrag auf Pflegegrad bei der Pflegekasse zu stellen, damit das dann schon eingegangen ist und dann im KH diesen Eilantrag, damit man nicht erst die Einstufung des MDK abwarten muß? Und für die ZWischenzeit (jetzt vor der OP) bitte ich den Arzt um Verschreibung von medizinischen Leistungen im Rahmen der häsulichen Krankenpflege (zB Strümpfe anziehen usw). Hilfe bei Körperpflege, Einkaufen, Nahrungszubereitung usw. kann der Arzt aber nicht aufschreiben, oder? Lt. Kasse gehen da nur medizinische Leistungen. Ich kann gar nicht einschätzen, wie die Situation wird, wenn die Hüfte ausgeheilt ist, ob es dann doch so gut ist, dass er keine Pflegestufe mehr bekäme oder zwar besser, aber weiterhin schwierig. Nach meiner Einschätzung wird er auch moit komplett verheilter Hüfte zu einigen Dingen (Kompressionsstrümpfe anziehen, ggf. Körperpflege etc) nicht in der Lage sein. Zu einigen anderen Dingen aufgrund der psychischen Verfassung, aber das ist wahrscheinlich nicht relevant, solange es keine diagnostizierte psychische Erkrankung ist, oder? Nach dem, was ich gelesen habe wäre es jetzt m.E. Pflegegrad 2, bei diesen "Pflegegrad berechnen" Seiten kam sogar 3 heraus. Was mir jetzt erst bewußt wurde ist, dass er sich gar nicht waschen kann bei sich NACH der OP. Er hat eine Badewanne, in die kommt er jetzt schon quasi nicht ein und nur mit hohem Unfallrisiko, aber wenn er nach der OP die Hüfte nicht mehr über 90 Grad biegen darf gar nicht mehr. Ich habe zwar gelesen, dass man von der Pflegekasse und ggf. anderen Stellen einen Zuschuß zum Umbau des Badezimmers bekommen kann, aber das geht 1. erst, wenn man einen Pflegegrad hat und das schaffen wir 2. zeitlich ohnehin vorher nicht. So, wie die Situation ist, kann man die OP aber keinesfalls verschieben. Dafür habe ich auch noch keine Lösung. Ich werde mal den Sozialdienst des Krankenhauses fragen, ob der etwas weiß, bin aber für alle Tipps dankbar.

Warum habt ihr keine Pflegestufe für ihn beantragt? Hier hilft ein Gespräch mit dem behandelnden Hausarzt, der Krankenkasse oder dem örtlichen Pflegedienst.

Des weiteren würde ich empfehlen ein großes Blutbild machen zu lassen. Angesichts der Schilderungen könnte der Vater auch unter Vitamin D 3 und B12 Mangel leiden. 

Und vllt. wäre es perspektivisch besser den Vater ins Erdgeschoss des Hauses zu holen, wenn das möglich wäre, oder ihm eine Erdgeschosswohnung in der Nähe zu besorgen.

Alles Gute!

Danke!

Er hat einen Pflegegrad kategorisch abgelehnt bisher. Anscheinend mußte es erst soweit kommen,d ass gar nichts mehr geht.

Danke für den Tipp mit dem Blutbild. Damit liegen Sie auch goldrichtig.

D3 war eklatant zu niedrig, das wird seit einiger Ziet behandelt.

B12 ist deutlich zu hoch (obwohl die Symptome ja eher aufeinen Mangel hindeuten würden), weit jenseits der Messskala. MMA wiederum ist relativ niedrig, unterhalb der Normwerte, was ja zu einem erhöhten B12 gut zu passen scheint. Bisher war das aber eine Sackgasse.

Wissen Sie mehr darüber?

Das Haus gehört leider nicht uns, nur die DG Wohnung wird von unsbewohnt, ein Umzug meines Vaters in die Nähe oder betreutes Wohnen wäre wünschenswert, ob er zustimmt ist fraglich.

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Bankart Läsion, OP über 4 Jahre nach SG Luxation. Erfahrungen?

Moin, hat jemand Erfahrungen mit der operativen Versorgung einer Bankart Läsion (inkl. Hill Sachs-Impression) nach über 4 Jahren? Habe mir bei einem Unfall 2010 die Schulter luxiert, da dat eine Krankenhaus meinte, man könne es konservativ versorgen (dat andere war für die OP Variante) hatte ich mich erstmal für die konservative Version entschieden. Als dann rauskam, dass es konservativ nicht 100% funktionieren würde, war eine OP zum damaligen Zeitpunkt im anderen KH leider auch nicht mehr möglich, da bei mir noch eine Epilepsie neu diagnostiziert worden war und ich noch nicht eingestellt war. (und bei nem Grand Mal ist mir schon 2 mal die Schulter luxiert, war also zum damaligen Zeitpunkt wirklich nicht geeignet zum operieren)

Naja....hab dann 2011 eine Ausbildung angefangen (Physiotherapie) und auch hier gemerkt, dass ich immer noch Probleme mit der Beweglichkeit und mit Schmerzen habe. Während der Ausbildung wäre eine OP ausgeschlossen, da die Fehlzeit einfach viel zu lang wäre. Mache jetzt nächstes Jahr Examen...dann wäre frühestens auch eine OP möglich. Aber das ist dann eben auch 4 Jahre nach dem Ereignis. Ich war letztes Jahr durchaus mal beim Arzt und habe mich mal erkundigt....eine OP wäre durchaus möglich und wurde nicht kathegorisch ausgeschlossen. (MRT wurde allerdings nicht gemacht, da ich schon gesagt hatte, dass eine OP vor 2014 sowieso für mich nicht in Frage kommt)

Mir geht es in erster Linie um persönliche Erfahrungen....berufsbedingt weiß ich natürlich, dass man es nicht 1 zu 1 vergleichen kann.

lg indiansummer ;-)

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