Bringt die Hyaluronsäure-Spritzen-Therapie etwas oder ist es eher nur "Geldmacherei"?

6 Antworten

Ich habe während meiner gesamten beruflichen Tätigkeit keinen Fall gehabt, wo diese Säure geholfen hat. Ja also jedenfalls nicht den Patienten ;-)

Ok, dass deckt sich mit den Berichten welche ich in verschiedene Foren gelesen habe. ;) 

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Kurz und knapp:

Die Spritzen-Therapie ist unnötig und totaler Humbug.

Hallo, das habe ich vor einigen Jahren auch probiert. Ich würde es nicht wieder tun.

Die Spritzen waren sehr schmerzhaft. Eine Verbesserung habe ich nicht wirklich bemerkt. Manchmal hatte ich zwar das Gefühl, die Gleitschicht im Gelenk habe sich dadurch tatsächlich wieder aufgebaut - aber nach wenigen Tagen war das leider immer wieder weg. Die Kosten wurden auch nicht von der Krankenkasse übernommen (jedes Mal etwa 60,--).

Langfristig geholfen hat mir eine Arthroskopie, bei welcher der Meniskus bereinigt wurde (gleichzeitig hat man dabei noch eine Zyste entdeckt und entfernt). Danach war ich endlich in der Lage, das Knie auch wieder schmerzfrei zu bewegen und ganz vorsichtig wieder zu belasten. Es ist sehr wichtig, das Knie immer zu bewegen. Dadurch bildet sich diese Gleitschicht von selbst wieder. Also ist tägliches Nordic Walking inzwischen Standard. Während ich vor ein paar Jahren kaum noch Lust zu einem Spaziergang unter Schmerzen hatte, kann ich heute wieder 20 km schmerzfrei walken. Ein Mittel einzuspritzen, das sich innert weniger Tage wieder abbaut, macht nur Sinn, wenn du auch gleichzeitig wieder das Bewegen des Gelenkes aufbaust. Und dann kann man sie eigentlich genausogut weglassen. Das habe ich danach erst richtig verstanden.

Gute Besserung!


Danke :) 

Das was du schreibst,  habe ich in vielen Foren gelesen und für etwas unnützes Geld rauszuwerfen... muss wirklich nicht sein. 

Bin außerdem nicht gerade scharf drauf mir irgendwelche Nadeln ins Knie stechen zu lassen und es bringt nichts.  

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Immernoch Hüftprobleme nach Arthroskopie, woran kann es liegen?

Hallo, bei mir wurde vor ziemlich genau 6 Monaten eine Hüftarthroskopie wegen eines CAM-Impingements inkl. Labrumfixation und Entfernung der freien Gelenkkörper durchgeführt. Zusätzlich wurde noch vor 2 Monaten eine Radiosynoviorthese wegen einer Chondromatose im gleichen Gelenk gemacht. Leider sind die Beschwerden seitdem nicht besser geworden, eher im Gegenteil (im Vergleich zu dem Zeitraum vor der OP). Ich habe weiterhin Leistenprobleme, gerade beim Sport, aber auch im Alltag. Vor allem bei Sprints zieht es sehr und sind kaum bis zur Leistungsgrenze möglich, weil der Schmerz dann kommt, wenn die Hüfte weit in Extension muss. Es gibt Tage da geht es besser, an manchen dafür ganz schlecht, dann tut selbst eine Gewichtsverlagerung auf das betroffene Bein leicht weh. Dies war vor der Operation nicht so, da hatte ich ausschließlich Belastungsschmerz beim Sport. Bei einem MRT vor der Operation wurde zusätzlich auch noch eine Schambeinentzündung festgestellt, diese sollte aber nach einem halben Jahr ohne sportliche Belastung ausgeheilt sein oder? Explizit behandelt wurde diese aber nicht. Die Ärzte sagten, dass mein Knorpel für meine 25 Jahre schon ziemlich mitgenommen aussieht, eine Indikation für eine Prothese ist es zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht. Der Radiologe bei der RSO sagte außerdem, wenn die Probleme weiterhin auftreten, könnte man eine weitere RSO machen. Würde das Sinn machen? Oder liegt es doch an der Schambeinentzündung? Ich möchte mich erst einmal erkundigen, bevor ich wieder zu Röntgen, MRT etc. geschickt werde und weitere Wochen vergehen. Vielen Dank!

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