Röntgen oder Ultraschall wären in diesem Fall nicht indiziert, abgesehen davon würde sich die Zerrung (oder auch ein möglicher Riss eines Ligaments) nicht im Röntgen darstellen lassen.

Schonen, Kühlen und Hochlagern ist vollkommen ausreichend. Sie müssen sich aber auch gedulden. Auch eine Zerrung kann sich über mehr als nur ein paar Tage ziehen.

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Kurz und knapp:

Die Spritzen-Therapie ist unnötig und totaler Humbug.

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Wenn Sie nicht mehr in der Probezeit sind, kann Ihr Arbeitgeber Sie wegen eines Krankheitsausfalls nicht einfach so entlassen. Sind Sie noch in der Probezeit, das wissen Sie sicherlich auch selbst, kann der Arbeitgeber ohne Angaben von Gründen fristlos kündigen.

Die Entfernung der Gallenblase und auch die postoperative Phase ist völlig unkompliziert. Die üblichen Wundschmerzen verschwinden recht zügig, eine besonders große Einschränkung ist nicht zu erwarten. Mittlerweile werden solche Eingriffe minimal-invasiv, also im Schlüsselloch-Verfahren, durchgeführt, sodass Sie schon am gleichen Tag wieder vollständig mobil sind. Nach ein paar Tagen werden Sie dann auch aus dem Krankenhaus entlassen.

Rechnen Sie mit etwa 2-3 Wochen, dann steht auch einer höheren körperlichen Belastung nichts mehr im Weg. Schwimmen, je nach Wundheilung, sollte auch dann schon wieder problemlos möglich sein.

Viele Grüße

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Es wird schon seinen Grund haben, warum auch Sportler mit einem Bänderriss bzw. Anriss 2-4 Wochen ausfallen. Also stellt sich bei Ihnen die Frage, ob Sie nach einer Woche schon wieder Fahrrad bzw. Longboard fahren dürfen, überhaupt nicht.

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Bandagen können über einen längeren Zeitraum genutzt werden, ohne sich neue kaufen zu müssen. Wenn Sie sich aber schon länger Knieprobleme haben, wäre es sinnvoller, wenn Sie sich bei einem niedergelassenen Kollegen vorstellen würden. Eventuell auch zur Abklärung, ob weitere Diagnostik (z.B. MRT) notwendig ist. Nicht immer hat die Bandage auch einen sinnvollen Nutzen - mit vermeintlich positivem Effekt. Desweiteren kann er Ihnen diese Bandage verordnen - wäre für Sie auf alle Fälle die günstigere Variante.

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Krankengymnastik abwarten. Wenn hier auch keine Besserung eintreten sollte, wäre ein operativer Eingriff der nächste sinnvolle Schritt. Ein MRT-Befund ist schön und gut, gibt aber keine sichere Auskunft über das wirkliche Ausmaß. Das kann man erst dann zur Kenntnis nehmen, wenn man ein Blick ins Innere geworfen hat.

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Selbst wenn eine Fraktur vorliegen würde, ändert es nichts an der Therapie. Ihnen bleibt vorerst nur Schonen und Schmerzmittel. Lassen Sie es aufgrund der Schmerzen nicht zu einer Schonatmung kommen. Eine Prellung ist in den meisten Fällen jedoch mit weitaus mehr Beschwerden verbunden - das erklärt auch Ihr Befinden.

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Hallo Annabella1488,

erfolgte diesbezüglich schon eine Vorstellung beim Hausarzt? Wenn ja, wurden schon Untersuchungen durchgeführt? (Welche?)

Leider kann man bei Beschwerden im Bauch nicht einfach etwas sagen. Die Liste an möglichen Diagnosen ist, im Gegensatz zu anderen Beschwerden, sehr lang.

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Sie werden schon nicht tot umfallen. Nicht heute und auch nicht morgen. Zumindest nicht davon. Durchaus würden Sie aber besser fahren, wenn Sie während der antibiotischen Therapie auf Alkohol verzichten würden...

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Habe mittlerweile "herausgefunden", dass der Arbeitgeber beim Arbeitnehmer Einsicht in die Krankenakte "fordern" kann, allerdings muss der Arbeitgeber dies ja nicht bewilligen und es ist völlig legitim dies abzulehnen. 

Gibt es durchaus. Solche Läden schimpfen sich auch zum Beispiel "Bundeswehr". Die Mehrheit der Arbeitgeber geht es jedoch einen feuchten Kehricht an, was in Ihrer Krankenakte steht.

Wenn man aber einwilligt, entbindet man den Arzt ja von der Schweigepflicht, ist das richtig? 

Korrekt. Immer wenn Sie ein Formular unterschreiben, in dem es um die Weitergabe von Daten, Befunden, Bildern, ect. geht, entbinden Sie Ihren behandelnden Arzt von der Schweigepflicht.

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Hallo Ela1980,

ein Leistenbruch ist eher unwahrscheinlich, kann man aber natürlich aber nicht 100%ig ausschließen. Aber der Beschreibung nach hört sich das, wenn es überhaupt aus der Leistenregion kommt, allerhöchstens nach einer Zerrung des Leistenbandes an. Eine Zerrung kann durchaus sehr schmerzhaft werden.

Auch wenn es keine besonders hohe Dringlichkeit hat, sollten Sie sich zur Abklärung mal einen Termin bei Ihrem Arzt holen bzw. bei ihm vorbei gehen.

Viele Grüße

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Wie Sie sehen unterscheidet sich die Privatleistung nicht von einer Kassenleistung. Dementsprechend macht es auch keinen Unterschied, ob Sie nun Privat- oder Kassenpatient sind. Es heißt nicht, dass Untersuchungen länger andauern und/oder gründlicher sind.

Leichte Schmerzen müssen nicht immer auf etwas hindeuten, sondern treten durchaus auch mal sporadisch auf. Sicherlich aber nicht über mehrere Tage und Wochen hinweg. Es ist auch immer eine Frage der Definition. Wie sind die Schmerzen? Wann treten sie auf? Wie können sie verstärkt und wie können sie verbessert werden? Wo treten die Schmerzen auf? Das alles sind Fragen, mit denen man sich als Arzt und Patient auseinandersetzen muss. Das kann in schwierigen Fällen oft richtungsweisend sein.

Ein Ultraschall gibt keine Sicherheit, aber der Befund kann bei Auffälligkeiten ein Anhalt sein, wie und wo man genauer schauen muss. Jede Untersuchung hat irgendwo auch seine (technische) Grenze.

Wie lange eine Untersuchung dauert, ist sehr variabel. Manche benötigen für ein Ultraschall des Bauches ein paar Minuten, andere brauchen länger. Das ist aber u.a. auch Erfahrungssache. Ich persönlich nehme mir lieber Zeit, schaue mir die Stellen genauer an, andere verlassen sich auf den ersten oder zweiten Blick. So können aber nun einmal auch Kleinigkeiten durchrutschen - sicherlich aber nichts gravierendes.

Wenn Sie das Gefühl haben, es wurde nicht ordentlich geschaut, sprechen Sie es an. Ansonsten stellen Sie sich bei einem anderen Arzt vor. Es nützt keinem etwas, wenn Sie nicht zufrieden sind.

Noch ein kleiner Ratschlag:

Lassen Sie Privatleistungen sein. In den meisten Fällen profitieren Sie nicht davon. Man sieht dort auch nicht mehr, als bei einer gewöhnlichen Kassenleistung. Diese "Unterbauch-Sonographie" als IGEL-Leistung ist unnötig.

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Schmerzen nach Krafttraining

Hallo,

ich trainiere im Fitnesscenter öfters an einer Beinpresse (1-2 mal die Woche) und habe davon leider Schmerzen an den Fußgelenken bekommen. Die Schmerzen treten besonders beim Laufen und an den darauffolgenden Tagen auf und erst seitdem ich auf ein zweites (vom äußerlichen her) identisches Gerät ausgewichen bin und eigentlich auch nur wenn ich an speziell diesem zweiten Gerät trainiere. Vom Gefühl her ist die Bewegung auf den zwei Geräten auch etwas unterschiedlich, wie unten beschrieben. Die Schmerzen sind an den Gelenken an der Vorderseite, also so als wenn das Gewicht eben ungleich auf das Gelenk verteilt wird. Aber so viel kann man da beim trainieren doch jetzt auch nicht falsch machen? Ich habe es auch schon versucht die Lehne des Sitzes weiter nach unten/oben zu verstellen aber das hatte irgendwie auch nicht geholfen. Ich habe zwar Knick- Senk- Spreizfüße aber dann müsste es sich ja auch schon in der Zeit bemerkbar gemacht haben als ich noch auf ersterem Gerät trainierte.

Hier noch eine kurze Beschreibung der Geräte: Man legt sich in eine Sitzvorrichtung und schiebt mit den Beinen eine Platte die an einer Art Krakarm befestigt ist von sich weg schräg nach oben. Der Krakarm macht im Bewegungsabschnitt wenn man das Gerät von der Seite betrachten würde eine minimal runde Kreisbewegung übertrieben dargestellt ähnlich wie bei einem Riesenrad auf dem Volksfest. Auf dem ersten Gerät scheint die Bewegung (der Beine) etwas geradliniger vom Körper weg nach vorne erfolgen während es bei dem Gerät an dem die Schmerzen begonnen haben eher so zu sein scheint, dass die leichte Abrundung während der Bewegung stärker ausgeprägt ist, so als wenn der Krakarm (von der Seite betrachtet) einen engeren Kreis ziehen würde.

Wie würdet Ihr das einschätzen wo das Problem liegen kann? Die Schmerzen sind jetzt schon eine Weile da und bessern sich bei Schonung ohne dass sie aber ganz weggehen. Was könnte denn an den Stellen sein, dass es immer noch weh tut?

Wäre für hilfreiche Antworten sehr dankbar!

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Reizung und/oder (beginnende) Entzündung der Sehnen(-ansätze) wäre eine Möglichkeit unter vielen. Es ist nicht sonderlich klug, trotz der Beschwerden das Trainingsprogramm weiter fortzusetzen. Bei Beschwerden ist körperliche Schonung in vielen Fällen sinnvoll (und notwendig), damit es überhaupt zu einer vollständigen Beschwerdefreiheit kommen kann.

Sie sagten, Ihre Beschwerden seien schon eine Weile präsent. Dann sollten Sie eventuell auch eine medizinische Abklärung in Erwägung ziehen, um überhaupt klären zu können, ob Ihre Beschwerden nun vom Training kommen oder nicht.

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Spricht eher für eine Adduktorenzerrung, weniger für die Leiste. Bei Ihnen ist es sogar das ganz typische Bild. Schonen Sie sich ein, zwei Wochen, danach sollte Fußball kein Problem mehr sein. Wenn die Beschwerden zunehmen, stellen Sie sich bei Ihrem Arzt vor.

Im Anhang sehen Sie die Muskelgruppe farblich dargestellt

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Die kleinere OP von der dort die Rede war, war wohl eine SPL - also eine Septumplastik. Hier wird die verkrümmte Nasenscheidewand wieder begradigt. Das kommt aber immer auf die Ausprägung an, da fast jeder Mensch eine geringe Septumdeviation (Verkrümmung der Nasenscheidewand) hat. Vermutlich liegt auch genau hier das Problem bzgl. der NAB.

Das heißt - vorbehaltlich der Richtigkeit - auch, dass aus medizinischer Sicht eine SPL vollkommen ausreicht und eine Rhinoplastik nicht erforderlich bzw. nicht medizinisch notwendig ist.

Und wie wir gelernt haben:

medizinisch nicht notwendige Leistungen werden von der Krankenkasse nicht übernommen ( siehe § 12 SGB V - WANZ-Prinzip).


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Es wurde, soweit ich mich erinnere, nicht vom Markt genommen, sondern gilt nur offiziell als Dopingmittel bei Wettbewerben im (Leistungs-)Sport... Ansonsten ist mir nicht bekannt, dass man es vom Markt genommen hätte.

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Hallo Stephan,

wenn die Diagnose klar erscheint, ist eine Therapie mit einem Antibiotikum Standard und oftmals notwendig. In den meisten Fällen handelt es sich um einen bakteriellen Infekt (Staphylokokken). Eine gute Röntgendiagnostik und Abklärung des betreffenden Bereiches sind ebenso wichtig.

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Hodenschmerzen und Brennen im Bereich des Leistenbruches nach Leistenbruch OP (TEP)

Ich habe mir beim Fußball spielen einen Leistenbruch zugezogen. Monatelang musste ich mit den Schmerzen, die einigermaßen erträglich waren, rumlaufen. Ich war zu der Zeit in der Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann und konnte auf keinen Fall nur einen Tag fehlen. Der Bruch war zum Glück nicht so groß, sodass der Darm auch nicht nach außen wandern konnte. Ich war natrürlich beim Arzt. Dieser stellte einen Bruch im Bereich des Leistenkanals fest, also dem Ort an dem Samenleiter, Nerven usw. aus dem Bauch verlaufen. Ich bekam das "GO" die Ausbildung auf eigene Verantwortung fertig zu machen und die Empfehlung einer OP um den Bruch zu flicken.

Jetzt habe ich die Ausbildung rum und ging gleich am nächsten Tag zum Chirurgen um mich beraten zu lassen. Er empfohl mir, wie es in dem Therapie Bericht steht, eine Extraperitoneale MIC-Hernioplastik. Soviel ich weiß ist das die TEP-Technik.

Ich hatte dann am 20.01.15 die OP. Das Netz wurde mir ohne Befestigungen, also Klammern oder ähnliches, in die Leiste eingelegt. Dies ist bei dem Verfahren auch nicht notwendig. Es hält sich von alleine durch Druck und Gegendruck an Ort und Stelle. Wie das genau funktioniert, spielt allerdings keine Rolle zu meinen Beschwerden. Dazu später mehr. Die OP verlief super. Ich hatte zwar am selbigen Tag starke Schmerzen, diese gingen aber ziemlich schnell weg. Ich konnte am Folgetag mit Schmerzmitteln aus dem Krankenhaus entlassen werden. Mir wurde eine Schonung von mindestens 2 Wochen empfohlen, bis ich mich wieder belasten könne, also mit dem Joggen anzufangen oder Schwimmen zu gehen. Die Klammern der Einschnitte sollen nach 10 Tagen ca. entfernt werden. Soweit war alles gut. Ich habe mich Tag für Tag besser gefühlt und ich musste auch voller Stolz sagen, dass die Schmerzen des Leistenbruches nach 1 Tag völlig weg waren. Natürlich lag ich noch ca. 3 Tage flach zuhause und habe mich nicht viel bewegt. Nach und nach jedoch immer mehr. Wie gesagt hatte ich keine Schmerzen.

Dann kam der 6. Tag nach der OP als ich mir zuhause die Schuhe im stehen anzog. Ich hab im Stehen mein rechtes Bein angehoben um mir dann die Schuhe anzuziehen. Plötzlich verspürrte ich einen Ruck. Ich kann dieses Gefühl nicht richtig beschreiben. Es fühlte sich aber an, als hätte sich was in der Leiste gelöst. Ich verspürrte dann ein Ziehen im Samenleiter. Wie als würde mir jemand den Samenleiter anheben und somit auch den Hoden anheben. Dieses Gefühl blieb und Schmerzen kamen. Mein rechter Hoden tut seit dem weh. 3 Tage später kam ein Brennen in dem Bereich des Leistenbruches dazu, das auf der Haut zu spüren ist. Das Brennen wurde Tag für Tag schlimmer, wie auch der Schmerz im Hoden. Der Hoden ist seit dem so Druckempfindlich, dass ich kaum Laufen kann weil mein Oberschenkel dagegen kommt. Ich war dann wieder beim Arzt Aufgrund dieser Schmerzen. Ultraschall, MRT ergaben nix. Ich solle mich weiterhin 2 Wochen schonen. Nur weiß ich jetzt schon das der Schmerz nicht weg geht. Was kann ich noch tun?

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Moin,

viel machen können Sie aktuell nicht. Nach einer transextraperitonealen Netzeinlage kann es zu einem chronischen Schmerzsyndrom kommen. Im Idealfall legt sich das nach spätestens 6 Monaten von selbst. Darunter fallen auch etwaige Irritationen oder Verletzungen von Nerven. Abhilfe schafft eigentlich nur eine adäquate Schmerztherapie. Eventuell kann auch der Versuch mittels Infiltrationstherapie hilfreich sein - muss aber nicht. Jeder der Ihnen etwas anderes erzählen will, hat einfach keine besondere Erfahrung auf dem Gebiet der Hernienchirurgie.

Das MRT ergab, dass das Netz normal im Leistenbereich liegt.

Das ist Blödsinn, da 90% aller eingelegten Netze nicht im MRT, CT und Ultraschall dargestellt werden können. Es gibt derzeit ein recht modernes Netz, welches aber nur sehr selten eingesetzt wird - mal vom durchgeführten OP-Verfahren ganz abgesehen.

Auch kann das Problem selbst nicht am Netz legen. Wie Sie schon erkannt haben, ist ein Verrutschen nahezu unmöglich. Denn für die Einlage des Netzes wurde ein künstlicher Raum mittels Ballondilatation geschaffen. Ballon/Luft raus, Extraperitonealer Raum verschwunden. Alleine der vorhandene Druck verhindert überhaupt Spielraum für das Netz - abgesehen davon ist es innerhalb weniger Wochen gut verwachsen, nach spätestens 6 Monaten vollständig.

Ein Rezidiv ist ebenso unwahrscheinlich, da bei diesem Verfahren das Gebiet großflächig abgedeckt wird. Heißt, um den alten Hernienbereich ist mit einem sehr großzügigen Abstand alles abgedeckt - und das recht sicher.

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Befunde, ich brauche hilfe

Hallo ihr lieben, ich benötige Hilfe. Ich habe seit Wochen Schmerzen im Bauch und wurde dahingehend schon untersucht. Leider sagte man mir immer, es sei nichts auffälliges. Ich habe mir meine Befunde geben lassen, verstehe diese aber einfach nicht. Mit den Ärzten möchte ich nicht sprechen. Vielleicht kann mir hier jemand helfen. :(

Befund vom Ultraschall:

Patient nicht nüchtern. Eingeschränkte Beurteilbarkeit

  • Leber: normal groß, keine fokalen Läsionen, homogenes Parenchym, Oberfläche glatt -Gallenblase: normal groß, keine Wandverdickung, soweit beurteilbar steinfrei
  • DHC: extra- und intrahepatische G-Wege nicht erweitert, keine Stauungszeichen
  • Pankreas: normal große, homogene Struktur, keine Raumforderung, Wirsungianus nicht verbreitert
  • Milz: normal groß und homogen, soweit beurteilbar unauffällig
  • Niere: beidseits normal groß, keine Stauungszeichen, keine Raumforderung, kein Stein, homogene Struktur
  • Magen-Darm: keine Kokarden, keine Wandverdickung, keine Pendelperistaltik, insbesondere kein Zeichen einer Appendicitis. Soweit beurteilbar sonographisch unauffällig. Keine FF im Douglas.
  • Harnblase: prall gefüllt, soweit unauffälig

Beurteilung: Soweit beurteilbar zeigt sich ein normaler abdomensonographischer Untersuchungsbefund. Kein Hinweis auf eine Appendicitis. Kein Ileus. Keine Raumforderungen. Keine freie Flüssigkeit im Abdomen.


Befund vom Computertomographie:

Parenchymatöse Oberbauchorgane einschließlich Nieren und Nebennieren unauffällig. Biliäres und harnableitendes System regelrecht, keine Aufstausymptomatik, kein Konkrementanhalt. Gallenblase flüssigkeitsgefüllt, nicht wandverickt. Keine pathologische Kokarde des Darms, keine Distenson oder Dilatation von Dünn- oder Dickdarmanteilen. Im mesenterialen Fettgewebe kein Nachweis pathologisch vergrößerter Lymphknotenstrukturen, insgesamt keine intraabdominelle oder retroperitoneale Lymphombildung. Aorta abdominalis und Mesenterialarterien mit normalem Kaliber, keine freie Flüssigkeit. Im Unterbauch regelrechte Darstellung von Harnblase und der altersentsprechend normal großen Prostata. Regelrechte perivesicale Verhältnisse. Samenblasen gut abgrenzbar. Regelrechte Verhältnisse perirectal und in der Fossa ischiorectalis beidseits. Muskuläre Bauchdecke ebenfalls regelrecht. Basale Lungenanteile und Stammskelett unauffällig.

Beurteilung: Intraabdominell ergibt sich kein richtungsweisend pathologisches Geschehen hinsichtlich eines entzündlichen oder tumorösen Befundes. Keine pathologisch vergrößerten Lymphknotenstrukturen, keine Lymphombildung. Darmanteile unauffällig, kein Aszites, keine Aufstausymptomatik.


Kann mir jemand sagen, ob wirklich alles in Ordnung ist? Ich kann nicht glauben, dass nichts ist. Schließlich habe ich unheimliche Schmerzen...

Vielen lieben Dank...

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Morgen ibi10,

zuerst einmal für Sie eine kleine Übersetzung:

Die Größe Ihrer Leber war normal, Schädigungen waren nicht zu sehen. Das Organgewebe zeigte sich gleichmäßig. Die Gallenblase war ohne Wandverdickung und Steine. Die Gallenwege waren nicht erweitert und Zeichen einer Stauung gab es auch nicht. Die Bauchspeicheldrüse ist ebenso unauffällig, insbesondere hier keine Raumforderung. Der Wirsungianus, also ein Gang der in den Zwölffingerdarm mündet, ist nicht verbreitert. Milz ist nicht vergrößert und auch ansonsten unauffällig. Nieren beidseits normal, keine Stauung, keine Raumforderung und auch keine Steine. Der Darm ist ebenso unauffällig. Kein Hinweis auf eine "Blinddarmentzündung", kein Hinweis auf einen Darmverschluss. Im Douglas, eine Art Aussackung des Bauchfells, keine freie Flüssigkeit. Die Harnblase ist gefüllt aber unauffällig.

Also ein vollkommen unauffälliger Ultraschallbefund Ihres Bauches. Wie oben schon gesagt, es zeigte sich kein Hinweis auf eine "Blinddarmentzündung", kein Hinweis auf einen Darmverschluss, keine freie Flüssigkeit. Keine Raumforderungen.

Nun zur Übersetzung Ihres CT-Befundes:

Die Oberbauchorgane einschließlich der Nieren und Nebennieren sind unauffällig. Biliäres und harnableitendes System (also Leber, Gallenblase, Gallenwege, Milz, Harnblase,..) ist unauffällig. Es gab keinen Anhalt einer Stauung und auch keine Hinweise auf mögliche Steine. Die Gallenblase ist flüssigkeitsgefüllt, die Wand nicht verdickt (also keine Entzündung). Keine krankhafte Einengung oder Erweiterung des Darmes. Kein Nachweis krankhaft vergrößerter Lymphknoten. Die großen Gefäße (z.B. die Bauchschlagader) sind unauffällig. Keine freie Flüssigkeit. Die Harnblase ist unauffällig, die Prostata normal groß. Der Bereich um die Harnblase herum ist ebenfalls unauffällig. Bauchdecke und der hintere Bereich des Beckenbodens ist ohne Auffälligkeiten. Die abgebildeten Anteile der Lunge zeigen auch keine Auffälligkeiten.

Es zeigte sich auch in der Computertomographie des Bauches kein richtungsweisender Befund, der Ihre Beschwerden erklären könnte. Insbesondere haben sich keine entzündlichen oder tumorösen Veränderungen nachweisen lassen. Die Lymphknoten sind nicht vergrößert, die Darmanteile sind unauffällig.

So, nun aber:

Befunde sind immer schön und gut, hilft aber virtuell nicht weiter. Sie haben nur gesagt, dass Sie Bauchschmerzen haben. Nicht jedoch, ob es Vorerkrankungen gibt, ob Sie operiert wurden, was bisher gemacht wurde. Es wäre wichtig zu wissen, wann Ihre Beschwerden auftreten und mit welcher Intensität (1- gering, 10- stark). Wenn Sie Schmerzen haben, was unternehmen Sie dagegen? Sind die Schmerzen belastungsabhängig oder treten sie auch in Ruhe auf? War das Labor unauffällig?

Fragen über Fragen. Idealerweise stellen Sie sich bei einem Arzt Ihres Vertrauens vor und besprechen das dort. Der Fall ist wohl so komplex, dass es auf dieser Plattform überhaupt keinen Sinn macht. Nicht weil man nicht möchte, sondern weil die Möglichkeiten einfach sehr beschränkt sind und das Thema doch sehr speziell ist.

Alles Gute

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Die Frage ist, um welche Art es sich handelt. Ein paralytischer Ileus wird konservativ therapiert, ein mechanischer Ileus operativ - es sei denn, man kann das Hindernis beheben.

Ja, ein Darmverschluss kann auch ohne Erbrechen einhergehen. Recht frühes Erbrechen kommt bei einem eher hohen Dünndarmileus vor, bei einem tiefliegenden kommt die Symptomatik verzögert, dann in der Regel aber schon mit Koterbrechen.

Die Symptomatik ist variabel, aber sehr deutlich im fortgeschrittenen.

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