Röntgen oder Ultraschall wären in diesem Fall nicht indiziert, abgesehen davon würde sich die Zerrung (oder auch ein möglicher Riss eines Ligaments) nicht im Röntgen darstellen lassen.

Schonen, Kühlen und Hochlagern ist vollkommen ausreichend. Sie müssen sich aber auch gedulden. Auch eine Zerrung kann sich über mehr als nur ein paar Tage ziehen.

...zur Antwort

Kurz und knapp:

Die Spritzen-Therapie ist unnötig und totaler Humbug.

...zur Antwort

War der Crp 1,3 heute wurde wieder abgenommen da War er bei 2,7 , 0,5 ist normal.

und

Habe eine Entzündung am Fuß und hätte gestern eine Neckrotischer Abzess Entfernung

Erklärt doch eigentlich alles, wieso und weshalb ein erhöhtes CRP vorliegt.

...zur Antwort

Wenn Sie nicht mehr in der Probezeit sind, kann Ihr Arbeitgeber Sie wegen eines Krankheitsausfalls nicht einfach so entlassen. Sind Sie noch in der Probezeit, das wissen Sie sicherlich auch selbst, kann der Arbeitgeber ohne Angaben von Gründen fristlos kündigen.

Die Entfernung der Gallenblase und auch die postoperative Phase ist völlig unkompliziert. Die üblichen Wundschmerzen verschwinden recht zügig, eine besonders große Einschränkung ist nicht zu erwarten. Mittlerweile werden solche Eingriffe minimal-invasiv, also im Schlüsselloch-Verfahren, durchgeführt, sodass Sie schon am gleichen Tag wieder vollständig mobil sind. Nach ein paar Tagen werden Sie dann auch aus dem Krankenhaus entlassen.

Rechnen Sie mit etwa 2-3 Wochen, dann steht auch einer höheren körperlichen Belastung nichts mehr im Weg. Schwimmen, je nach Wundheilung, sollte auch dann schon wieder problemlos möglich sein.

Viele Grüße

...zur Antwort

Es wird schon seinen Grund haben, warum auch Sportler mit einem Bänderriss bzw. Anriss 2-4 Wochen ausfallen. Also stellt sich bei Ihnen die Frage, ob Sie nach einer Woche schon wieder Fahrrad bzw. Longboard fahren dürfen, überhaupt nicht.

...zur Antwort

Hallo janamay,

warum man erst die Galle laparoskopisch und dann die Milz konventionell entfernen möchte, ist mir schleierhaft. Aber letztendlich auch nicht mein Bier. Was die Frage bzgl. Heilung, Aufenthalt und Schmerzen betrifft, kann ich mich ebenfalls recht kurz halten:

Schmerzen werden Sie haben, keine Frage. Das Ausmaß hängt auch von der Empfindlichkeit des Patienten ab. Prinzipiell erhalten aber alle Patienten nach einem operativen Eingriff entsprechende Schmerzmedikation, es wird sich also durchaus in Grenzen halten - laparoskopisch sind die Schmerzen um einiges geringer (logischerweise).

Stationärer Aufenthalt, da dürfen Sie mit 3-5 Tagen rechnen. In machen Fällen auch ein wenig länger. Man wird aber versuchen so kurz wie möglich zu halten - auch im Sinne des Patienten.

Was die Heilungsdauer betrifft, hängt vom Verlauf ab. Wenn es tatsächlich offen operiert wird, sollten Sie bis zur Beschwerdefreiheit mit 3-6 Wochen rechnen.

Etwas ganz anderes: warum überhaupt Entfernung der Galle und der Milz?!

...zur Antwort

Von Haus zu Haus verschieden. In meinem alten Haus spielte es u.a. auch eine Rolle, welcher Abteilung die stationäre Behandlung zugeordnet war. Hier kostete ein Einzelzimmer (in der Chirurgie) 117,29 € pro Tag, ein Zweibettzimmer lag bei 53,16 € pro Tag. Die "günstigste" Abteilung war die Gynäkologie (mit gerade einmal 24€ und ein paar zerquetschten).

Sie müssten sich vorher mal bei dem Haus Ihrer Wahl erkundigen.

...zur Antwort

Hallo,

zusammenfassend:

  • 2006 Leisten-OP (mit Netz? ohne Netz?)
  • 2006/2007 Blinddarmentfernung
  • 2014 Leisten-OP (mit Netz? ohne Netz?)

Im Operationsbericht von der Appendektomie (Entfernung des Wurmfortsatzes) wurde nebenbefundlich ein kleines Leistenhernienrezidiv festegstellt, richtig? Sie haben letztes Jahr durch den Operationsbericht davon Kenntnis genommen, richtig?

Prinzipiell obliegt es dem Operateur ob über ein intraoperativ festgestellten Befund berichtet werden muss oder nicht. Besser gesagt, ob eine Mitteilung an den Patienten erforderlich ist. Das hängt zum einen davon ab, wie ausgeprägt der Befund ist... zum anderen aber auch, wie relevant es im Fall ist.

Einen Anwalt können Sie durchaus in Anspruch nehmen, Ihre Chancen stehen jedoch bei 0,0%. Einfache Begründung: ein Hernienrezidiv, also ein erneutes Auftreten der Hernie, ist eine mögliche Komplikation. Über diese wurden Sie aufgeklärt.

Falls Sie wegen der Befundgeschichte einen Anwalt möchten, sind auch hier die Aussichten nicht ganz rosig. Die Appendektomie liegt mehr als 3 Jahre zurück. Sie haben aber nur 3 Jahre Zeit einen Behandlungsfehler zu behaupten.

Wenn auf Ihrem Ausdruck des Operationsberichtes ein Datum steht (bei vielen Programmen in der Fußzeile), könnten Sie jedoch nachweisen, dass Sie erst am Tag XYZ Kenntnis darüber erlangt haben. Dann würden die 3 Jahre ab Tag der Kenntnisnahme beginnen.

Sie müssen also faktisch nachweisen, dass Sie erst vor kurzem Kenntnis darüber erlangt haben. Können Sie das nicht, ist der Zug - auch wenn es hart klingt - abgefahren.

Generell kann man aber Ihre Chancen als sehr schlecht einschätzen. Die Chancen stehen dann besser, wenn es zu einer Umkehr der Beweislast käme. Hierfür brauchen Sie aber Nachweise.

...zur Antwort

Bandagen können über einen längeren Zeitraum genutzt werden, ohne sich neue kaufen zu müssen. Wenn Sie sich aber schon länger Knieprobleme haben, wäre es sinnvoller, wenn Sie sich bei einem niedergelassenen Kollegen vorstellen würden. Eventuell auch zur Abklärung, ob weitere Diagnostik (z.B. MRT) notwendig ist. Nicht immer hat die Bandage auch einen sinnvollen Nutzen - mit vermeintlich positivem Effekt. Desweiteren kann er Ihnen diese Bandage verordnen - wäre für Sie auf alle Fälle die günstigere Variante.

...zur Antwort

Krankengymnastik abwarten. Wenn hier auch keine Besserung eintreten sollte, wäre ein operativer Eingriff der nächste sinnvolle Schritt. Ein MRT-Befund ist schön und gut, gibt aber keine sichere Auskunft über das wirkliche Ausmaß. Das kann man erst dann zur Kenntnis nehmen, wenn man ein Blick ins Innere geworfen hat.

...zur Antwort

Selbst wenn eine Fraktur vorliegen würde, ändert es nichts an der Therapie. Ihnen bleibt vorerst nur Schonen und Schmerzmittel. Lassen Sie es aufgrund der Schmerzen nicht zu einer Schonatmung kommen. Eine Prellung ist in den meisten Fällen jedoch mit weitaus mehr Beschwerden verbunden - das erklärt auch Ihr Befinden.

...zur Antwort

Hallo Gummibaer96,

unter Motilität versteht man die Beweglichkeit, die noch einmal in drei kleinere Kategorien geteilt werden. 

- 45% zeigen keine Beweglichkeit;

- 25 % nur lokal ("Kreisschwimmer")

- 30 % zeigen eine schnelle Beweglichkeit

Die Morphologie:

- 11% zeigen eine normale Form (zu wenig, es sollten mind 15% sein)

- 89% zeigen Defekte an verschiedenen Stellen (oder mehrfach)


Viele Grüße

...zur Antwort

Geduld haben und viel bewegen. Es ist weder besorgniserregend noch gefährlich. Die Schmerzen verschwinden in der Regel binnen einer Woche. Es ist eine einfache Folge des Operationstechnik.

...zur Antwort

Hallo Annabella1488,

erfolgte diesbezüglich schon eine Vorstellung beim Hausarzt? Wenn ja, wurden schon Untersuchungen durchgeführt? (Welche?)

Leider kann man bei Beschwerden im Bauch nicht einfach etwas sagen. Die Liste an möglichen Diagnosen ist, im Gegensatz zu anderen Beschwerden, sehr lang.

...zur Antwort

Hallo,

nein, kein Problem. Heute Mittag/Abend ein bisschen Säubern. Normalerweise ist es auch nach 4-5 Wochen nicht mehr erforderlich, ein Pflaster / Verband darüber zu machen.

Viele Grüße

...zur Antwort

Sie werden schon nicht tot umfallen. Nicht heute und auch nicht morgen. Zumindest nicht davon. Durchaus würden Sie aber besser fahren, wenn Sie während der antibiotischen Therapie auf Alkohol verzichten würden...

...zur Antwort

Habe mittlerweile "herausgefunden", dass der Arbeitgeber beim Arbeitnehmer Einsicht in die Krankenakte "fordern" kann, allerdings muss der Arbeitgeber dies ja nicht bewilligen und es ist völlig legitim dies abzulehnen. 

Gibt es durchaus. Solche Läden schimpfen sich auch zum Beispiel "Bundeswehr". Die Mehrheit der Arbeitgeber geht es jedoch einen feuchten Kehricht an, was in Ihrer Krankenakte steht.

Wenn man aber einwilligt, entbindet man den Arzt ja von der Schweigepflicht, ist das richtig? 

Korrekt. Immer wenn Sie ein Formular unterschreiben, in dem es um die Weitergabe von Daten, Befunden, Bildern, ect. geht, entbinden Sie Ihren behandelnden Arzt von der Schweigepflicht.

...zur Antwort

Hallo Ela1980,

ein Leistenbruch ist eher unwahrscheinlich, kann man aber natürlich aber nicht 100%ig ausschließen. Aber der Beschreibung nach hört sich das, wenn es überhaupt aus der Leistenregion kommt, allerhöchstens nach einer Zerrung des Leistenbandes an. Eine Zerrung kann durchaus sehr schmerzhaft werden.

Auch wenn es keine besonders hohe Dringlichkeit hat, sollten Sie sich zur Abklärung mal einen Termin bei Ihrem Arzt holen bzw. bei ihm vorbei gehen.

Viele Grüße

...zur Antwort

Recht einfach. Man möchte präoperativ eine Infektion verhindern, da man gerne in einem entzündungsfreien Intervall schneiden möchte. Das ist aber generell - z.B. auch bei Fisteln im/am Ohr - so.

Und ja, es kann unter Umständen auch mal notwendig sein, über einen längeren Zeitraum ein Antibiotikum einzunehmen.

Kurz und knapp: man möchte weitere Komplikationen verhindern.

...zur Antwort

Hallo Lollipop96,

nicht vorschnell aufgeben. Mit den heute modernen Methoden ist Aussicht auf Erfolg recht hoch. Ich weiß nicht, wie modern Ihre Zahnärztin arbeitet. Viele erfahrene Zahnärzte der Endodontologie arbeiten mittlerweile mit Mikroskop und vielen anderen technischen Feinheiten, die einen Erfolg noch wahrscheinlicher machen.

Sie haben geschrieben, vor 4 Wochen hat ein Zahnarzt im Notdienst bei Ihnen eine Wurzelbehandlung begonnen. Jetzt den Zahn schon zu verschließen, ich weiß nicht.

Normalerweise bekommt man im Rahmen der Wurzelbehandlung in mehreren Sitzungen immer wieder medizinische Einlagen in den Zahn, der dann provisorisch verschlossen wird. Bei jedem Besuch wird das Provisorium herausgenommen, die Kanäle gereinigt und der Zahn gespült. Dann wieder ein Medikament und Provisorium.

Vielleicht sollten Sie wirklich mal einen Spezialisten aufsuchen. Leider, wie oben schon geschrieben, sind nicht alle Zahnärzte auf dem neusten Stand - was leider schade ist. Aber daran kann und darf die Behandlung nicht scheitern. Denn auch eine Wurzelspitzenresektion ist keine Garantie!

Deshalb sollte man es wirklich vernünftig versuchen - ggf. auch in mehreren Sitzungen und mehr Aufwand. Am Ende kann immer noch eine Resektion in Erwägung gezogen werden. Denn wenn auch die nichts nützt, bleibt nur noch eine Alternative. Extraktion des Zahnes. Und das muss nicht sein.

...zur Antwort