Arthrose Grad 4, Knorpel defekt-Was tun bei extremsten Schmerzen?

Hallo,

ich bin am 14. Februar operiert worden, Arthroskopie im Knie! Neben Meniskus, Knorpelablösungen wurden auch überstehende Knochen-Teile abgesägt. Soweit so gut, nach gut 14 Tagen konnte ich wieder normal laufen, hatte auch kaum Schmerzen. Ich war wirklich guter Dinge. Plötzlich, von einem Tag auf den anderen, seit letzten Donnerstag kann ich kaum noch auftreten. Sobald ich den Fuß auch nur aufsetze habe ich wahnsinnige Schmerzen. Ich muss dazu sagen das ich am Abend vorher kegeln war, eventuell hat da eine Bewegung nicht gepasst, ich weiß es nicht! Am Karfreitag war ich in der Notaufnahme, es wurde geröngt. Es ist aber nichts weiter neu entstanden, derzeit ein Gelenkerguss mit deutlicher Schwellung festgestellt!

Ich bin total verzweifelt, war gestern nochmal bei meinem Orthopäden. Aber der meinte nur, das es ein Rückschlag wäre, aber das wird wieder! Er hat mir jetzt Krankengymnastik verordnet und wir denken über Hyaluronsäure-Spritzen mit Eigenblut nach, das soll jetzt noch gemacht werden!

Die Realität bei mir sieht aber anders aus, die Schmerzen, das kaum auftreten können! Meine Psyche ist mittlerweile komplett am Boden. Ich mache nichts anderes als kühlen, Salbe drauf und weitestgehend ruhig stellen, da ich eh' nicht auftreten kann. Ich versuche täglich ein paar KM mit dem Rad zu fahren, was erstaunlicherweise recht gut geht. Jetzt versuche ich es noch mit Gewürzmischungen (Koreander, Kreuzkümmel, Muskat, Zimt) weil ich irgendwo gelesen habe das das Entzündungshemmend sein soll.

Schmerztabletten habe ich 3 Tage 2400 mg Ibuprofen genommen, seit dem nichts mehr.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr weiter und erhoffe mir hier ein paar Ratschläge, Tipps, Hinweise!

Achso, Braunhirse habe ich bestellt und gleich will ich mir noch "Retterspitz äusserlich" besorgen! Mache natürlich nichts anderes als zu googeln.

Wenn mir einer sagt das ich bei Vollmond im nassen Gras tanzen soll, mache ich das auch.

Ich brauche einfach Hilfe von Profis, denen es ähnlich ergeht oder ergangen ist!

Vielen Dank!

Knorpelschaden
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Joggen nach Meniskus-und Knorpelschaden?

Hatte am 30.11.17 eine Meniskus-OP bei der eine Teilentfernung mit anschließender Glättung des linken Innenmeniskus vorgenommen wurde. Bei der Arthroskopie wurde auch ein Knorpelschaden mit bestehender Athrose festgestellt. Da die OP sehr gut verlaufen ist und ich schon am zweiten Tag (nach dem Drainage ziehen) das operierte Knie normal, ohne Krücken, belasten konnte und ich mich sonst fast gänzlich beschwerdefrei bewegte, fing ich nach 6 Wochen wieder mit dem Lauftraining an. Da ich keinerlei Schmerzen hatte fing ich langsam an das Pensum zu steigern und konnte wieder problemlos alle zwei Tage meine 10 km-Runde absolvieren. Das ging drei Wochen sehr gut, bis ich plötzlich beim Laufen (31.01.2018) einen stechenden Schmerz an der operierten Stelle verspürte und das Lauftraining darauhinf abbrach. Unser ortsansässige Orthopäde, den ich daraufhin aufsuchte, verschrieb mir schmerz-bzw. entzündungshemmede Tabletten, da er nur von einer Reizung einer Vernarbung (hoffe ich habe es richtig verstanden) ausging. Da sich aber keine Besserung einstellte, habe ich endlich, 3 Wochen später einen Termin bei dem Orthopäde der mich operiert hat, bekommen.Dieser sagte mir, das speziell die Schädigung des Knorpels so stark sei, das ich meine "Laufkarrierre" beenden sollte und ich mir, nach dem nachlassen der Schmerzen, eine andere Sportart (z.B. Radfahren) suchen sollte. Auch sollte ich damit rechen, daß mir das Knie immer wieder Probleme machen könnte, da der Knorpelschaden irreperabel sei. Er verordnete mir auch Ruhe und verschrieb mir ebenfalls Tabletten. Meine zwei Fragen wären nun: Ist es normal, daß man bis zu 9 Wochen nach solch einer OP, bei der man in dieser Zeit überhaupt keine Schmerzen hatte und auch den gewohnten Sport ausüben konnte, plötzlich wieder starke Schmerzen bekommt? Und ist es für mich wirklich unmöglich meinen Laufsport mit dem Knorpelschaden weiter auszuüben oder gibt es andere Behandlungsmethoden, die mir das Laufen weiterhin möglich machen? Hoffe hier hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir weiterhelfen. Sorry, ist ein bißchen lang geworden.


l.g.


Knorpelschaden
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Knorpelschaden Arthrose Sprungelenk

vorab ein paar Informationen zu meiner Person: Ich bin 22 Jahre und übe sehr viele verschiedene Sportarten aus, u.a. bin ich aktiver Fußballer und Fußballtrainer. Desweiteren gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio. Die letzten Jahre habe ich sehr viel Fußball gespielt, seit ca. 2 Jahren nur noch 2x Training und Spiel pro Woche. Seit der Winterpause (ca. 8 Wochen) habe ich Schmerzen im Bereich des rechten Sprunggelenks. Nach Überweisung meines Hausarztes war ich nun beim MRT und es wurde folgender Befund gemacht: Geringfügiger Gelenkerguss im oberen Sprunggelenk. Geschlossene Malleonlengabel mit intakter Syndesmose. Leichtgradige ödematöse Signalreaktionen im Bereich des Außenknöchels und vor allem im Bereich der Außenknöchelspitze sowie aber auch im Bereich der lateralen Talusschulter. Die Bandsysteme intakt durchgängig, streifig degenerative Veränderungen im dorsalen Anteil des Ligamemtum deltoideum. Os trigonum von Gelenkflüssigkeit umflossen. Kein freier Gelenkkörper. Daneben streckseitige Irregularität und Inhomogenität der proximalen Gelenkfläche und des Talus streckseitig. Auch hier leichte ödematöse Signalreaktion subchondral differenzierbar. Geringfügige Signalstörungen der Achillessehne über dem Calcaneus. Beurteilung: 1. Unspezifische etwas lateral betonte Synovialitis bei differentialdiagnostisch Osteochondrose /DD überbelastungsbedingte reaktives Knochenmarksödem der lateralen Talusschulter/korrespondierend aber auch geringfügig im Bereich der Außenknöchelspitzen bei 2. in erster Linie degenerativ // DD alt posttraumatische Signalstörung des Lidamentum deltoideum als möglichen Hinweis auch auf eine chronische Instabilität. 3. Os tigonum, jedoch kein Hinweis auf einen freien Gelenkkörper. 4. Geringfügig aktivierte, mäßiggradige USG - Arthrose im Talonaviculargelenk

Neben den Sprunggelenksbeschwerden habe ich eine Skoliose mit verbundenen Beckenschiefstand. Starke O - Beine sehe ich als weitere Ursache für meine Beschwerden. Nun weiß ich nicht welche Art der Behandlung ich machen soll bzw. welche Maßnahme ich zur weiteren Vorbeugung tun kann.

Ich hoffe dass Sie mir helfen können.

Arthrose, Sprunggelenk, Knorpelschaden
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Knochenmarksödem und Knorpelschaden. Nun Mikrofrakturierung - ja oder lieber nicht?

Hallo Ich bin weiblich, 26 Jahre alt und ich habe eine sehr wichtige Frage bezüglich einer evt. bevorstehenden Operation.

Ich habe nach einem Umknicktrauma und einem Bänderriss am rechten Fußgelenk, vor 14 Monaten, der in meinem Auslandssemester passierte und nicht richtig behandelt wurde nun immer noch, bzw. wieder Schmerzen beim Laufen. Ich war nach dem Unfall lange auf Krücken und im Rollstuhl. Der Fuß war auch zwischenzeitlich steif, eine Physiotherapie wurde viel zu spät begonnen.

In einem MRT vom 31. 10. 2014 kam heraus dass ich eine kleinste Einkerbung in der distalen Tibiagelenkfläche (Am Übergang vom mittleren zum dorsalen drittel) und ein nach medial hin diskretes subchondrales Knochenmarködem habe. Dort ist auch ein diskreter Reizzustand. Der Knorpelüberzug ist allenfalls gering unregellmäßig. Unauffällige Beuge- und Strecksehnen, unauffälliger medialer und lateraler Bandapparat. Eine höhergradige Chrondropathie ist nicht nachzuweisen. Der Schmerz ist mittlerweile stärker geworden und tritt nicht nur beim Laufen sondern auch im Sitzen und Liegen fast durchweg auf.

Mein hier ansässiger Orthopäde (Fußchirug) möchte möglichst schnell operieren. Er sieht eine ambulant durchgeführte Arthroskopie mit Mikrofrakturierung vor, damit sich Faserknorpel bildet. Wahrscheinlich kann dadurch auch das Ödem entlastet bzw. geöffnet werden?! Ich bekomme zur Zeit keine Medikamente gegen das Knochenmarködem oder die Schmerzen.

Nun bin ich gerade mitten in meiner Abschlussarbeit an der Hochschule. Ich habe keine Möglichkeit vor Ort weiter zu arbeiten wenn ich mich jetzt operieren lasse. Ich müsste die Abgabe vom Prüfungsausschuss verschieben lassen und zu meinen Eltern ziehen. Ich brauche unbedingt eine weitere Meinung und möchte gern Nutzen und Risiken abwägen. Welche Möglichkeiten stehen mir insgesamt zur Verfügung um wieder richtig laufen zu können?? Muss ich operieren lassen, und genau die OP und so schnell? Hat jemand Erfahrungen damit? liebe grüße und vielen Dank!

bänderriss, Arthrose, Sprunggelenk, Fußgelenk, Knorpelschaden, Arthroskopie
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Knorpelschaden 4.Grades - aber im Alltag keine Schmerzen

Hallo zusammen ,

ich brauch mal eure Meinung. Ich habe mir im März diesen Jahres beim Fußball mein Knie verdreht. Hatte sofort starke Schmerzen und ein Auftreten war in den ersten Minuten nicht möglich. Nach ca. 3 Tagen wurde der Schmerz besser , auch in den nächsten Wochen wurde er besser , nur beim Treppensteigen hatte ich noch Schmerzen. Daraufhin bin ich zum Arzt, dieser schickte mich gleich zur MRT. Dort wurde ein Knorpelschaden 4. Grades diagnostiziert, ca. 1,5cm² wenn ich mich richtig erinnere.

Mit diesem Ergebnis bin ich zu 2. Ärzten. Ich muss dazu sagen , ich habe im Alltag keine Schmerzen. Fahrradfahren – keine Schmerzen. Joggen geht nicht richtig – da fühlt sich das Knie einfach komisch an. Beim Treppensteigen merke ich ab und zu einen ganz ganz leichten Schmerz , aber eigentlich fast nichts… Beim normalen gehen Tagsüber merke ich nichts. Eigentlich also nur wenn ich dieses Knie richtig belaste , z.B. wenn ich in die Hocke gehe und ganze Kraft auf dieses Knie drücke.

1.Arzt war eine bekannte Sportklinik in Süddeutschland. Dieser Arzt wollte mich sofort operieren , er sagte wir müssen in das Knie reinschauen und dann entscheiden welche OP-Variante man einsetzen muss.

2.Arzt war ein bekannter Arzt , ebenfalls in Süddeutschland. Dieser sagte „ich operiere ca. 1000 Knie im Jahr , dieses Knie würde ich allerdings nicht operieren wenn es mein eigenes wäre“. Er meinte eben, dass so eine OP nicht immer so erfolgsversprechend ist und so lange ich im Alltag keine Schmerzen habe würde er nichts machen. Zudem sagte er mir auch das ich joggen und Fußball spielen soll. Aber das geht leider nicht , wie oben schon erwähnt.

Jetzt bin ich mal zu einem Physio , dachte man bekommt vielleicht mit Muskelaufbau das Knie soweit hin das joggen wieder möglich ist. Allerdings will er jetzt eine Art KG anwenden um evtl. den Knorpel unter dem Knie zu stimulieren und somit zum verbesseren anregen. Die 6 Termine habe ich innerhalb der nächsten 3 Wochen , zudem sagte er auch soll ich das Fahrrad fahren sein lassen , lieber schwimmen oder joggen ( aber das ist ja gar nicht möglich… )

Was würdet Ihre an meiner Stelle tun ? Mir liegt schon viel an Fußball , aber nur wegen dem operieren lassen… ich weiß auch nicht.

Würdet ihr was machen lassen wenn Ihr im Alltag keine Schmerzen hättet ?

Oder meint Ihr das ganze kann sich noch verschlimmern wenn ich nichts mache ? Aber man hört und liest einfach soviel das die OP´s nicht immer so erfolgreich sind , das sagte ja sogar ein Arzt zu mir….

Ich will auf jeden Fall anfangen meine Oberschenkel und Kniemuskulatur richtig zu trainieren damit mein Knie entlastet wird…

Knie, Operation, Knorpelschaden
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OSG OATS - und jetzt Schmerzen an Entnahmestelle am Knie

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich im letzten Jahr meine OATS im OSG hatte, macht jetzt mein Knie, wo das Transplantat entnommen wurde, Probleme.... Immer wieder mal "schießt" mir urplötzlich, meist beim Gehen, und unabhängig von den Situationen oder Schuhen ein Schmerz ins Knie, genau in die Gegend, wo mir das Transplantat entnommen wurde. Manchmal spür ich auch, wie sich der Schmerz im Knochen weiter zieht..... kein angenehmes Gefühl! In Ruhe hab ich so nen "schneidenen" Schmerz drinnen - es ist einfach nicht mehr so, wie´s die ganze Zeit vorher war, ohne irgendwelche Schmerzen. Und jetzt hab ich Bammel, weil mein Orth. schon bei der Untersuchung gesagt hat, dass es auch ein Knorpelschaden sein könnte....... Letztens war ich nun also deswegen beim Kernspin. Befund: "..im Randbereich zum Knorpel finden sich einzelne kleinzystische Veränderungen in der Übergangszone Knorpel-Knochen. Der Knorpelbelag ist etwas unregelmäßig... Nach KM Gabe etwas verminderte KM-Anreicherung im subchondralen Anteil... Regelrechte Darstellung des Kniegelenks bei initialer degenerativer Meniskopathie des Innenmeniskushinterhorns. Minimaler Gelenkerguss."

Wenn ich das schon wieder lese....wird mir schon wieder anders zumute - berechtigter weise???? Was meint ihr dazu????? Muss erst noch auf meinen Termin beim Doc warten.... ;o(

Freu mich auf eure Gedanken und Erfahrungswerte....

Liebe Grüße kleinehexem

Knie, Meniskus, MRT, Orthopädie, Knorpelschaden
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Untherapierbare Kniearthrose

Liebe Forumbesucher Ich bin 40 Jahre alt und habe sehr starke Kniearthrose mit massivem Knorpelschaden, Entzündung, Schwellung, Schmerzen und extreme Einschränkungen im alltäglichem Leben. Nach monatelangem Suchen nach einem geeigneten Schmerzmittel habe ich endlich eines gefunden. Doch leider kommt beim Absetzen die ganze Sympomatik innert kürzester Zeit zurück. Da ich dieses Medikament nicht für den Rest meines Lebens schlucken kann, wurde nach einem Jahr erfolgloser Therapie eine Arthroskopie durchgeführt. Ich nehme Chondroidsulfat, habe das gesamte Schuhwerk auf Kyboot umgerüstet, Krankengymnastik hinter mir, treibe regelmässig Sport (Fahradfahren, Walken, Schwimmen), bin normalgewichtig, esse viel Fisch. Ausserdem versuchte ich Akkupunktur und eine Infiltration mit Eigenblutspende. Da das alles nichts half wurde ich vor zwei Tagen operiert. Es wurde ein massiver Knorpelschaden mit viel Knorpelfetzchen und Blasenbildung sichtbar. Auch wurde ersichtlich, dass der gesamte Knorpel im Kniegelenk aufgeweicht ist durch die Entzündung. Der Arzt verödete lediglich die Knorpelblasen und trug keine Fetzchen ab. Er spülte das Gelenk von den freiliegenden Teilchen und verschloss die Wunde wieder. Sein Bescheid: Ich hätte eine massive Degeneration des gesamten Knorpelgewebes, da könne er nichts machen. Knorpelersatz, Knorpelzüchtung oder Knochenbohrung sei alles sinnlos, da es nicht greiffen werde in dem schwammigen Gelenk. Seine Theorie: da der Schaden so flächig sei hätte ich Chance auf Spontanheilung, ich bräuchte einfach Geduld und einen angemessenen Lebensstil. Obwohl die Entzündung das Gewebe mehr aufweicht meinte er der Körper solle zur Selbstheilung angeregt werden. Nur bei extrem starker Entzündung dürfe ich die Medikamente nehmen. Hat von Ihnen jemand ähnliche Erfahrungen? Ich habe Angst, dass mein Gelenk versteifft wird und ich dann gar nichts mehr machen kann oder ich mit anderen Gelenken als Folge Probleme bekomme. Wäre ich etwas älter wäre das kein Problem, aber ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, dass ich so ausgebremst werde. Nun dreht es in meinem Kopf und ich weiss nicht, was ich noch tun kann. Für Ihre Vorschläge und Tipps sowohl Erfahrungen bin ich Ihnen sehr dankbar. Stubentiger

Arthrose, Kniegelenk, Therapie, Knorpelschaden
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